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Nikon D7100 offiziell vorgestellt

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ach der Nikon D3200 und D5200 hat Nikon nun auch die D7100 vorgestellt und damit das Angebot an DX-Format Kameras rundum aktualisiert. Wie bereits beim Test der Nikon D5200 angedeutet war der Schritt auch bitter nötig, hat man den Einestiger- und gehobenen Einsteigerbereich doch bereits technisch stark aufgebessert und so immer weniger Kaufargumente für die "alte" D7000 gehabt.Nikon D7100 + Nikkor 16-85mmIm Inneren setzt man auf den bereits in der Nikon D5200 verbauten Sensor mit 24 Megapixel (6.000 x 4.000) Auflösung im DX-Format (Crop-Faktor 1,5). Im Vergleich zur D5200 wurde jedoch, wie bereits bei der Nikon D800E, der sogenannte optische Tiefpass-Filter entfernt. Dieser sorgt normalerweise für die Verinngerung des Moiré-Effekts, vermindert jedoch auch die Auflösung geringfügig. Mit steigender Pixeldichte wird der Effekt zunehmend vernachlässigbar, weshalb man sich wohl zu diesem Schritt entschieden hat.

Nikon D7100 AF-FelderBeim Autofokus-System setzt man mit 51 AF-Feldern, davon 15 Kreuzsensoren, vielleicht nicht generell neue Maßstäbe, in der Preisklasse jedoch allemal. Das AF-System der [[ASIN:B00438QJ3M|Nikon D7000]] mit 39 AF-Punkten und 9 Kruzsensoren hat die Nikon D5200 geerbt.

Wieder einmal sind die AF-Sensoren jedoch zum Großteil in der Mitte der Bildfläche angordnet und verhindern damit leider die sinnvolle Nutzung von AF-Funktionen wie dem 3D-Tracking - der Motivverfolgung über das Bild - im Bereich des technisch möglichen. Auch die 15 Kruzsensoren sind leider mittig angeordnet und nicht gleichmäßig verteilt.

Nikon D7100 SD-CardslotsBei der Serienbildfunktion bietet man, wie schon bei der D7000 als auch der neuen D5200, 6 Bilder/Sekunde an. Entscheidet sich der Nutzer für einen 1,3-fache Vergrößerung des Bildausschnitts und damit 15,4 Megapixel Auflösung, sind 7 Bilder/Sekunde möglich.

Dank der beiden UHS-I fähigen SD/SDHC/SDXC-Kartenslots und der Bereits bei der D5200 sehr guten Geschwindigkeit sollten zumindest bei 15,4 Megapixel Auflösung einer dauerhaften Bildrate von etwa 4 Bilder/Sekunde nichts im Wege stehen.

Sonst hält man an bekanntem fest und bleibt beispielsweise bei dem zweiten Display auf der Oberseite zur schnellen Kontrolle der Einstellungen. Das Display auf der Rückseite ist nun erstmalig (in einer Nikon-DSLR-Kamera) als OLED-Display ausgeführt und sollte damit sowohl für lebendige Farben als auch einen hohen Kontrast sowie marginal längere Akkulaufzeiten sorgen. Auch die Auflösung ist mit 1,229 Mio. Pixeln höher als bei der aktuellen hauseigenen Konkurrenz (meist 921.000 Pixel) als auch bei Canon (1,04 Mio. Pixel).


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