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LG G3 - Neues Flaggschiff aus Korea mit Metall-Feeling

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Mit dem Verzicht auf den Zusatz "Optimus" schickte LG vor einem Jahr das G2 ins Rennen, welches mit den neuartigen Rear Keys auf der Rückseite und einem dünnen Rahmen um das Display überzeugen konnte. Passend dazu wurde nun das LG G3 vorgestellt, welches ebenso die genannten als auch interessante neue Features bietet, um in nächster Zeit auf Kundenfang zu gehen. Da seit dem Mobile World Congress im Februar mit dem neuen HTC One, dem Sony Xperia Z2 und dem Samsung Galaxy S5 drei ordentliche Flaggschiffe erhältlich sind, wird es allerdings schwer sich durchzusetzen.

Wie bereits beim Vorgänger setzt das G3 auf Tasten an der Rückseite, genannt Rear Keys [Bildmaterial: LG]

Kernelement des neuen G3 - und schon lange durch Leaks bekannt - ist das 5,5 Zoll große Quad HD-Display, welches eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln und damit eine Pixeldichte von 538 PPI bietet: Rekord. Dadurch soll alles besonders scharf wirken, ebenso profitieren Farben und Blickwinkelstabilität vom genutzten IPS-Panel. Dank Anpassungen in Sachen Bildfrequenz und Prozessorleistung soll die Laufzeit in Kombination mit dem austauschbaren 3.000 mAh Akku nicht schlechter als bei einem Full HD-Display ausfallen, ein Tag soll problemlos machbar sein.

Ebenso wurde wieder mal Wert auf die Kamera gelegt, die mit einem 13-Megapixel-Sensor und OIS+, dem Bildstabilisator bekannt vom LG G Pro 2, ordentliche Fotos zaubern soll. Wirklich neuartig ist die Verwendung eines Laser-Autofokus, der über einen Laserstrahl die Entfernung zum Objekt misst und dadurch auch bei schlechten Lichtverhältnissen schnell scharf stellen soll. Die Frontkamera mit 2,1 Megapixeln hat einen größeren Bildsensor und Gestenkontrolle spendiert bekommen, wodurch nun mit dem Ballen der Faust ein Countdown bis zum Auslösen gestartet wird. Schlussendlich will man mit mehreren Mikrofonen und einem 1-Watt-Lautsprecher die Aufnahme und Wiedergabe verbessern.

Mit dem QuickCircle Case können wichtige Infos abgelesen werden, ohne dass es geöffnet werden muss [Bildmaterial: LG]

Selbstverständlich ist nach wie vor Design ein wichtiges Thema und so soll das LG G3 mit "Floating Arc"-Form besonders angenehm in der Hand liegen. Um einen Kompromiss zwischen Aluminium & Kunststoff zu schließen wurde die Rückseite mit einer Beschichtung versehen, die ein Metall-Feeling liefern soll, ohne das Gewicht in die Höhe zu treiben. Farblich variiert man hier zwischen Schwarz, Weiß, Gold, Pink und Blau. Insgesamt erreicht man eine Dicke von 8,9 Millimetern und ein Gewicht von 149 Gramm.

Wie immer mehr Modelle lässt sich auch das LG G3 nach dem Qi-Standard kabellos aufladen [Bildmaterial: LG]

Wie fast jeder Hersteller bietet man zukünftig mit dem QuickCircle Case zukünftig ein Gehäuse an, das wichtige Informationen anzeigt oder Aktionen wie SMS & Telefon erlaubt, ohne dass es geöffnet werden muss, das kabellose Laden nach dem Qi Standard wird ebenso unterstützt. Weiterhin wurde die Software, genauer gesagt die "User Experience", verfeinert und so bietet man neben Android 4.4.2 KitKat drei besondere Features:

  • Smart Keyboard: Lernt, was der Nutzer eingeben will und soll so das Schreibtempo erhöhen und Fehler vermindern
  • Smart Notice: Eine Art Privatsekretär, der an Rückrufe erinnert, Datenmüll aufräumt und Alltagssprache verwendet
  • Smart Security: Neben dem bekannten Knock Code zum Entsperren bietet man einen Content Lock & Guest Mode gegen unbefugte Zugriffe sowie einen Kill Switch, um das Telefon aus der Entfernung zu sperren

Das neue Smart Keyboard lässt sich in der Höhe anpassen und soll die getippten Wörter lernen [Bildmaterial: LG]

Hardwareseitig verbaut man ansonsten einen Snapdragon 801 SoC mit 2,5 GHz Quad-Core-Prozessor, je nach Variante 16 GB Speicher und 2 GB RAM oder 32 GB Speicher und 3 GB RAM sowie einen microSDXC-Slot. Weitere Features umfassen NFC, SlimPort, LTE (150 Mbit/s) und WLAN a/b/g/n/ac. Ab Ende Juni wird es in den genannten Farben bei uns zu haben sein, die UVP liegt bei 550 Euro für die 16 GB Variante, die 32 GB Variante hingegen wird 600 Euro kosten.


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