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Rapoo A500 - Mobiler Bluetooth-Lautsprecher mit NFC im Test

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Auch wenn die Firma bei vielen Lesern wahrscheinlich weiterhin unterhalb des "Einkaufsradars" umherirren mag, so wollen wir doch gerne erneut einen Lautsprecher vom asiatischen "Shootingstar" in Sachen Wireless-Produkte vorstellen: Den Rapoo A500 mit NFC-Unterstützung. Ein Vorserienmodell durften wir bereits auf der IFA 2013 bewundern, einen Test zum "Vorgänger" Rapoo A3060 finden Sie ebenfalls auf ValueTech.de.

Rapoo A500Monierten wir beim A3060 noch das anfällige Hochglanz-Plastik, so setzt Rapoo bei der neuen Serie entweder auf mattes Metall oder ebenfalls matten Kunststoff - im Falle des neuen 59-Euro-Einsteiger-Modells A500 ausschließlich auf letzteres. Das tut der Verarbeitung zum Glück keinen Abbruch und so ist der erste Eindruck der kleinen Lautsprecher durchweg als hochwertig zu bezeichnen.

Die Verbindung erfolgt, wie bei fast allen mobilen Lautsprechern, via Bluetooth oder auf Wunsch auch klassisch über einen 3,5-mm-Klinke-Anschluss und das beiliegende Kabel. Damit lassen sich sowohl moderne Smartphones und Tablets als auch betagte MP3-Player mit dem A500 verbinden. Noch moderner wird es dank NFC (Near Field Communication): Unterstützt ein Smartphone oder Tablet genannten Standard, reicht es aus beide Geräte aneinander zu halten und alles weitere geschieht voll automatisch. Dazu zählt sowohl das Aktivieren der Bluetooth-Verbindung, das erstmalige Koppeln der Geräte als auch der finale Aufbau der Verbindung. Durch ein erneutes Aneinanderhalten wird die Verbindung wieder getrennt.

Klangqualität

Wie so oft bei mobilen Lautsprechern wird auch dem Rapoo A500 das äußerst geringe Volumen zum Verhängnis sobald es um Bässe geht. Wer seine Musikstück kennt, der weiß ziemlich genau an welchen Stellen es fehlt und Liebhaber von Dubstep, Techno und Co werden aufgrund der mangelhaften Tieftoneigenschaften keinen Gefallen am A500 finden. Besserung soll hier erst das in kürze erscheinende Schwestermodell A600 mit der Radiation Airflow Invert (RAI) getauften Technologie zur physikalischen Bassanhebung bringen.

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Am restlichen Klangbild gibt es wenig auszusetzen: Der Frequenzgang ist, bis auf den enormen Abfall im Tieftonbereich (sprich: kein Bass), recht linear gehalten - Filme und Musik werden also neutral wiedergegeben. HiFi-Ansprüche erfüllt man damit nicht, für einen besseren Klang als mit den in Smartphones, Tablets oder Notebooks integrierten Lautsprechern ist aber definitiv gesorgt. Bei bis ans Limit gepegelten Aufnahmen und auf maximale Lautstärke eingestellte Lautsprecher kann es zudem zu einem leichten Kratzen im Hochfrequenzbereich bekommen (Zischlaute) - eine minimale Absenkung der Lautstärke behebt das Problem jedoch bereits.

Fazit und Empfehlung

Für nur 59 Euro (Stand: 25.12.2013) stellt Rapoo mit dem A500 erneut ein sehr attraktives Paket auf die Beine. Makellos sind die Lautsprecher nicht vollends und auch Fans von basslastiger Musik finden nicht den idealen Begleiter für Unterwegs. Im Bereich Ausstattung (microUSB-Kabel, Klinke-Kabel, Neopren-Tasche, NFC-Chip), einer Laufzeit von knapp über neun Stunden bei maximaler Lautstärke und der guten Verarbeitung kann man angesichts des geringen Preises jedoch am Ende dennoch überzeugen.


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