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Nikon D3200 - Ein erster Blick: Guide-, Serienbild- und Video-Modus im Test

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Mit der D3200 hat Nikon den neusten Spross aus der hauseigenen DSLR-Riege vorgestellt. Kenner der Nikon DSLR-Nomenklatur werden es merken, es handelt sich um das neue Einsteigermodell (D3x00 Serie). Doch bereits der Preis von 600 Euro („Body“ ohne Objektiv) sowie der 24 Megapixel Sensor lassen bereits aufhorschen. Wir werfen einen ersten Blick auf die Kamera selbst und wollen einen kurzen Überblick über die wichtigsten Funktionen geben.

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Wir haben das Kit aus [[ASIN:B007VBGTX8|Nikon D3200]] sowie dem AF-S DX 18-55mm VR Kit-Objektiv getestet. Neben der D3200 selbst sowie dem erwähnten Kit-Objektiv fällt das Zubehör eher minimalistisch aus. Mit dabei:

  • Kurzanleitung und Handbuch (auf CD)
  • Software: ViewNX2
  • USB-Kabel (UC-E17)
  • Audio-/Video-Kabel (EG-CP14)
  • Akkuladegerät (MH-24)
  • Akku (EN-EL14)
  • Trageriemen (AN-DC3)
  • Zubehörschuhabdeckung (BS-1) – montiert
  • Gehäusedeckel (BF-1B) - montiert
  • Okularabdeckung (DK-5)

Das aller Notwendigste sowie ein paar Extras (Software, A/V-Kabel) liegen mit dabei. Warum man kein zeitgemäßes miniHDMI-HDMI Kabel für den Anschluss an den HDTV beilegt bleibt jedoch schleierhaft.

Funktionen

Mit dabei ist der so genannte GUIDE-Modus. Dieser ermöglicht es auch DSLR-Neulingen sich schnell mit den vielen Funktionen einer modernen Spiegelreflexkamera zu arrangieren. Besonders interessant fanden wir den Modus für fortgeschrittene Hobby-Fotografen. Im ersten Schritt wählt man den gewünschten Effekt - also beispielsweise eine geringe Tiefenschärfe, eingefrorene Bewegungen oder ähnliches. Im Folgenden leitet die Nikon D3200 durch die dafür notwendigen Einstellungen und gibt kurze Erklärungstexte dazu ab. Sehr intuitiv und mit hohem Lernfaktor!

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Positiv überrascht waren wir über die gute Leistung bei Serienbildaufnahmen. Von sich aus schafft es die D3200 auf beachtliche vier Bilder je Sekunde. Im Falle von RAW-Bildern hält sie dieses Tempo in unseren Tests für immerhin zehn Bilder durch. Andere Kameras im Bereich von unter 1.000 Euro schaffen oft nur fünf bis acht Bilder „ungebremst“ und diese nicht selten mit weniger als drei Bildern je Sekunde. Danach limitiert lediglich die Geschwindigkeit der verbauten Speicherkarte. Die von uns genutzte Lexar Professional 600x 32 GB schafft es auf immerhin grob 40 MB/s und damit etwa zwei RAW-Bildern in der Sekunde, was der Unterstützung des UHS-I Bus zu verdanken ist. Hier liegt auch eine der größten Neuerungen im Vergleich zur [[ASIN:B00403MA4M|Nikon D3100]].

Der Videomodus könnte in unserem ersten Test ebenfalls überzeugen. Die Bildqualität im FullHD-Modus sieht gut bis sehr gut aus, lediglich der „Rolling-Shutter“-Effekt ist leider sehr ausgeprägt. Positiv bleibt zu berichten, dass sich auch ein externes Mikrofon anschließen sowie manuell einstellen (Audio-Level) lässt. Hier sollten auch ambitionierte Filmer auf ihre Kosten kommen.

Fazit

Die Nikon D3200 ist bereits im Bereich der mitgelieferten Funktionen ein äußerst attraktives Paket aus Preis und Leistung. Keine andere Kamera für 600 Euro bietet derzeit eine so schnelle Serienbild-Geschwindigkeit, einen gut konfigurierbaren FullHD-Video-Modus sowie einen sehr einfach zu bedienenden Guide-Modus.


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