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Vanguard Sedona 45 - Fotorucksack zum Wandern im Test

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Fotorucksäcke gibt es schier unzählige auf dem Zubehörmarkt, umso schwerer ist es für uns immer wieder möglichst besondere Modelle aus dem großen Angebot herauszupicken, zu testen und anschließend hier vorzustellen. Vanguard hat mit der Sedona-Serie auf der photokina 2014 genau solch ein Modell gezeigt.

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Die Sedona-Serie ist ein typischer Kombi-Rucksack, der mehrere Eigenschaften vereinen soll: Die Rückseite macht klar, dass man die Rucksäcke auch auf längeren Wanderungen bequem tragen können soll. Die Polsterung ist so auch bei vielen Wanderrucksäcken zu finden und mindert bei anstrengenden Ausflügen den "nassen Rücken", in dem Schweiß besser verdunsten kann.

Was passt hinein?

Um Sie nicht mit einem nicht enden wollenden Absatz zu quälen, haben wir anschließend kurz die von uns verwendeten Ausrüstungsgegenstände Aufgelistet.

Foto (Kamera-Abteil)

Sonstiges (Daypack und kleinere Taschen)

  • 8-Zoll-Tablet oder Kartenmaterial
  • Ladegeräte und Akkus für die Kamera
  • Speicherkarten
  • Stativ
  • Proviant und ein wenig Kleidung (Handschuhe, Mützen, Pullover oder eine dünne Regenjacke)

Tragekomfort

Wie man anhand der Auflistung erkennen mag, ist die Ausrüstung zwar umfangreich aber für Fotografenverhältnisse noch recht überschaubar. Die größte Version, der Sedona 51, würde neben generell etwas mehr Raum auch noch Platz für ein Notebook mit 14-15 Zoll Bildschirmdiagonale bieten. In der von uns getesteten Variante Sedona 45 kommen wir mit der oben beschriebenen Beladung (ohne Stativ und Getränke an der Außenseite) auf ein Gesamtgewicht von knapp über 5 Kilogramm.

Vanguard Sedona 45 im PraxistestDank der guten Formgebung und des daraus resultierenden Tragekomforts kann man auch einen voll beladenen Sedona 45 problemlos für 6-8 Stunden tragen, ohne dass der Rücken übermäßig belastet wird.

Einsatz im Alltag

Der Innenraum des „Fotoabteils“ kann mithilfe mehrerer Klettverschluss-Trennwände frei eingerichtet werden und ist so individuell auf die eigene Ausrüstung anpassbar. Der Zugang erfolgt dabei über die Rückseite, was die Tiefe im Vergleich zu einem seitlichen Zugriff (wie z.B. beim Adaptor 46) etwas reduziert. Trotz alledem lassen sich auch große DSLR-Kameras vom Schlage einer Canon EOS 5D Mark III, Nikon D750 oder kleine DSLRs inklusive Batteriegriff problemlos samt installiertem Objektiv verstauen. Einzig und allein ein paar kleine Taschen für Speicherkarten hätten wir uns im Innenraum noch gewünscht.

Das Daypack bietet genug Raum für jede Menge „Kleinzeug“, aber auch ein Pullover oder eine Regenjacke finden Platz. Besonders gefallen hat uns hier die sehr breite Öffnung, die auch sperrigere Gegenstände wie kleine Pakete oder Kartons aufnehmen kann.

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Ein Stativ kann ebenfalls mitgenommen werden, wenn man auch vielleicht auf die größten Modelle verzichten und stattdessen lieber auf ein tragbares Modell setzen sollte. Die Befestigung erfolgt seitlich, die Tasche zur Fixierung zweier Stativbeine lässt sich alternativ aber auch für eine zweite, größere Trinkflasche nutzen. Ebenfalls praktisch und noch lange nicht Standard: Ein im Boden verstautes Regencape um den Rucksack auch bei stärkeren Schauern zu schützen. Generell ist der Boden, im Gegensatz zum von uns getesteten Vanguard Skyborne 51, nun wesentlich stabiler und sorgt somit sowohl für einen festen Stand als auch für einen guten Schutz der untenliegenden Ausrüstung.

Fazit und Empfehlung

Mit dem [[ASIN:B00KQG4A1I|Vanguard Sedona 45]] macht man vieles richtig und hat einen sehr interessanten Fotorucksack für Wanderer im Angebot. Die Verarbeitung konnte uns durchweg überzeugen, das Design ist durchdacht und sowohl für die Kamera als auch allerhand "Beiwerk" ist Platz. Mit einem Ladenpreis von knapp 100 Euro reißt der Sedona 45 zudem kein allzu großes Loch ins Portemonnaie. Neben der von uns getesteten Variante in Khaki-Grün/Braun sind auch noch die Farben Blau und Schwarz erhältlich.


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