DSLR/DSLM Einsteiger Kaufempfehlung

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    • DSLR/DSLM Einsteiger Kaufempfehlung

      Hi,
      ich bin Einsteiger-/entfernter Hobbyfotograf und suche eine DSLR/DSLM die folgenden Kriterien am ehesten gerecht wird:

      • -Sehr gute Bildqualität
      • -Einen guten Videomodus (Externer Mikrofonanschluss/Verzicht auf schnellen Autofokus nehme ich in Kauf)
      • -Gerne Automatische und auf jeden Fall halbautomatische Modi + alle manuellen Freiheiten
      • -Kompaktheit (Unauffällige Großstadtfotografie/Urlaubsfotos), daher bevorzugt DSLM, zudem gefällt mir das Retrodesigne einiger Kameras (Geringere Priorität)
      • -Ordentlicher Zoom (Keine Tieraufnahmen, aber ein guter Urlaubszoom wäre schön), Landschaft, Architektur, Makro, Portrait, Mäßige Lichtverhältnisse und akzeptabler Reihenbildmodus für gelegentlich besuchte Sportveranstaltungen am Nürburgring
      • -Eventuelle Vollbildkompatibilität der verfügbaren Objektive auch für ältere Kameras, da die zukünftige Anschaffung einer analogen Kleinbildkamera wahrscheinlich ist und ein Umstieg auf den Vollformatsensor auch offen (Nur als Anmerkung, denn da ist zukünftig bei den jetzigen ohnehin schon stark einschränkenden Kriterien ein Objektiv-,,Neuanfang‘‘ sinnvoll)

      Mein Budget liegt bei 1000€ für den Body und 1-2 Objektive, die restlichen Objektive würde ich mir im Laufe der Zeit und des Geldes anschaffen, aber auch da wäre dann außerhalb des Budgets eine Empfehlung nett… Danke im Voraus :D

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    • Wenn es in Richtung Vollformat gehen soll, bleibt bei DSLM-Kameras nur Sony übrig, bei DSLRs Canon, Nikon und neuerdings auch Pentax. Zudem würde es den Preis ganz schön nach oben drücken jetzt auch noch Vollformat-Objektive zu kaufen.

      Wenn Du das wirklich perspektivisch machen willst, wäre es aber durchaus sinnvoll und langfristig definitiv günstiger jetzt schon drauf zu achten. Meine Empfehlung wären dann Canon oder Nikon, da Du dort seit mehreren Jahrzehnten die gleichen Objektivanschlüsse hast. Da könnte man die Objektive dann auch wirklich an beiden Kameras (Analog + Digital) nutzen. Für den Anfang kann man z.B. so planen:
      • Nikon D5500 - technisch der günstigeren D5300 sehr ähnlich, jedoch kompakter von der Bauform her
      • Sigma C 18-200 mm - derzeit gibt es einen 30-EUR-Gutschein bei Amazon, den Du dann z.B. wieder für die Kamera (oder ein Weihnachtsgeschenk) einlösen könntest
      • Nikon 50 mm f/1.8G - ggf. später für Portraits, auch Vollformat-tauglich.
      Canon EOS 5Ds R | Canon EF 24-105 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro
    • Nur mal so: Wenn du definitiv weißt, dass du analoge Objektive an einer digitalen Kamera benutzen willst, dann würde ich keine DSLR kaufen! Aus den ganz einfach Grund, dass die DSLR's keinen Schnittbildindikator oder Fokus Peaking haben. Dazu kommt, dass nicht jedes Analoge Objektiv an DSLR's angeschlossen werden kann. Die analogen Nikons sind sehr teuer, eben weil sie den selben Mount haben wie die heutigen digitalen Nikons und zudem noch an fast jede DSLR und DSLM angeschlossen werden können. Abgesehen davon sind die analogen Nikon Kameras auch recht teuer. Einfacher kommt man da an eine Minolta, die haben den M42 Mount. Die Objektive sind gut und günstiger als die Nikons. Canon analog udn Canon digital sind unterschiedliche anschlüsse! Also kannst du analoge Canon Objektive nicht an digitalen Canon Kameras anschließen! Pentax ist da wie Nikon, die haben den selben anschluss behalten. Das heißt analoge Pentax objektive passen ohne Probleme an ditigale Pentax Bodys.

      Das Fokussieren mit manuellen Objektiven an einer DSLR ist einfach umständlich. Bei Landschaft, wenn man viel Zeit hat und mit dem Stativ arbeitet, da geht das noch. Man kann die Fokuslupe nutzen und so die Schärfe gut setzen. Aber wenn du den Wunsch hast, ohen Stativ zu arbeiten, dann wird es schwierig. Bei Landschaften ginge das vielleicht noch grade so. Aber alles was näher an dir dran ist: Da musst du so aufpassen, dass du dich nicht viel Bewegst weil sonst die Schärfe woanders sitzt. Dazu kommt, dass du nur über das Display wirklich sehen kannst, wo die Schärfe liegt, der Sucher kann zum Beispiel eine Offenblende von 1.8 nicht anzeigen, außer man tauscht die Mattscheibe aus (was meistens nur in den teureren Bodys möglich ist). Aber du hast bei DSLR's kein Fokus Peaking (Außer du würdest eine Canon DSLR nehmen und das Betriebsystem hacken mit Magic Lantern). Das Fokus Peaking hebt Kontrastkanten farbig ab, so kann man recht gut abschätzen, wo die Schärfe liegt. Meiner Meinung geht das einfacher als mit Schnittbildindikatoren und Mikroprismen, die man im analogen Kleinbildsystem hat. Es ist nicht 100% genau, weil es eben alle Kontrastkanten farbig abhebt. 100% genauigkeit bekommt du auch bei DSLM's nur mit Fokuslupe.
      Ich bin erst kürzlich von einer DSLR auf eine DSLM umgestiegen, weil ich analoge Objektive nutze. Für mich war das eine Wonne und hat sich richtig gelohnt!

      Ich persönlich habe mich gegen Olympus und Panasonic entschieden, wegen dem kleinen Sensorformat. Auch würden da alle Objektive gleiche Teleobjektive werden. Interessant fand ich nur Fuji und Sony. Bei Fuji gibt es momentan kein Vollformat, aber ansonsten sind die Kameras sehr interessant. Das Retrodesign und die Bedienung sind gut durchdacht. Meines Wissens nach ist ein guter Videomodus erst in der neuesten Fuji? Es gibt auch wirklich gute Objektive für das Fuji System. Sony ist auch interessant, hier muss man allerdings wissen, dass die Objektivauswahl recht eingeschränkt ist, wenn man kein üppiges Budget hat. Sony hat im Moment als einziger Anbieter eine Vollformat DSLM-Reihe.

      Also an deiner Stelle würde ich noch mal überlegen, wie wichtig dir ist mit analogen Objektiven am digitalen Body zu fotografieren! Wenn es dir nicht soo wichtig, dann ist DSLR sicherlich besser und günstiger. Wenn es dir jedoch wichtig ist, dann bleibt meiner Meinung nach nur DSLM, alles andere wäre da Frust ;)
      Analog und Digital :thumbup:
    • Ich setze persönlich analoge Fotografie nicht mit MF gleich. Die letzten 10-15 Jahre gab es ja auch bei analogen SLR-Kameras Autofokussysteme. Wenn der TO sich also eine der letzten SLRs von Nikon oder Canon holt, ist das kein Ausschlusskriterium.

      Ich habe mir z.B. eine Canon EOS 30 (2000er Jahrgang, mit Eye-AF) für keine 40 Euro auf eBay geholt. Eine Nikon F80 bekommt man für das gleiche Geld - was zumindest ich jetzt nicht als viel Geld empfinde ;) Und er könnte eben viele neue Nikkor-Objektive (de facto alle AF-S) problemlos an der alten Kamera nutzen, die er sich für seine digitale "Hauptkamera" eh holen würde.

      Zumindest wüsste ich nicht, warum man sich in dieser Konstellation extra MF-Objektive kaufen sollte? Das wäre ja gerade der Vorteil: Ich kann an der DSLR ganz normal mit den Linsen arbeiten, und an der SLR dann entweder mit MF und Schnittbildindikator oder mit AF. Je nachdem wie ich Lust habe.
      Canon EOS 5Ds R | Canon EF 24-105 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro
    • Ja teilweise hast du damit natürlich recht Matze. Allerdings: Meiner Meinung nach sind die analogen mit Autofokus nicht wirklich interessant. Es fehlt da einfach der Reiz. Ich meine das ist ja dann nicht anders, als mit der Digitalen Spiegelreflex, außer dass man einen Film einlegt. Das macht in meinen Augen wenig Sinn. Mal abgesehen davon, dass der AF meist recht laut ist, dazu noch langsam wenn man es mit heutigen DSLR's vergleicht. Auch ist die Haptik dieser AF-Objektive aus analogzeit, hmm, naja annehmbar bis grauselig. Klar du kannst neue Objektive nehmen. Aber wo bleibt da der Spaß? Ich meine Analog macht man doch wegen des Spaßes, dass man alles von Hand machen kann und nicht weil man heute noch muss... MF mit den AF Objektiven ist meiner Meinung nach eher Frust, als Wonne. ;) Wenn man einmal die gut gebauten MF Altgläser in der Hand hatte, fällt so was auf.
      Bei analogen Bodys habe ich jetzt mehr in die Richtung: Metall und Klassisch gedacht, also zum Beispiel Nikon F3 oder Canon AE-1 gedacht.
      Analog und Digital :thumbup:
    • Wie gesagt: Er kann doch die aktuellen Nikkor- oder Canon-Objektive an den entsprechenden SLR-Kameras nutzen und muss sich nichts altes extra kaufen. Und es gibt heute wirklich tolle Objektive mit einem sehr guten MF-Ring. Vollmanuell mit der analogen SLR fotografieren ist auch kein Problem. Ich sehe das Problem da nicht^^

      Zumindest wäre das für mich aus P/L-Gesichtspunkten eine sehr interessante Lösung: Ein Objektivsystem für SLR + DSLR, das an beiden den gleichen Funktionsumfang hat.

      Ich verstehe deinen Retro-Gesichtspunkt ja, aber davon hat @Lucullus bisher nichts geschrieben. Es gibt auch viele, mich eingeschlossen, die einfach den "Analog-Look" vom 35-mm-Film mögen (Körnung, Kontrast, Dynamik, Farben) aber dabei trotzdem die "bequeme" Bedienung heutiger Kameras bevorzugen ;)
      Canon EOS 5Ds R | Canon EF 24-105 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro
    • So sieht halt jeder die Welt mit anderen Augen. Ich muss sagen mir wäre es nicht in den Sinn gekommen ne Neuere Analoge mit Autofokus anzuschaffen. Gerade der manuelle Fokus bringt einen dazu noch mehr über das Foto nachzudenken, sodass am Ende bessere Fotos raus kommen. Das ist so meine Sichtweise. Deswegen hab ich deinen ersten Beitrag auch nicht verstanden. So wie du das siehst geht es natürlich auch, darf ja jeder wie er will. :)
      Analog und Digital :thumbup:
    • Erstmal danke für die kompetenten Antworten. Ich werde mich dann für neuere Vollformatobjektive entscheiden, weil ich diese für drei Kameras (APS-C/Digitales Vollformat/Analoger 35mm Film) verwenden kann. @Shetanchan, deine Sichtweise ist verständlich, aber wie Matze bevorzuge ich die Bequemlichkeit heutiger Kameras auch bei analogen Kameras. Eine Frage bleibt mir dann noch:

      Kann ich Vollformatobjektive wirklich verlustfrei mit dem APS-C-Format verwenden? Oder gibt es außer einem geringeren Bildausschnitt und höherem Preis weitere Sonderheiten?
    • Nein, da gibt es keine weiteren Probleme. Es ist eben schwerer und teurer als notwendig - das war es dann aber auch schon. In der Regel hat man sogar den Vorteil, dass das Objektiv in der Bildmitte schärfer ist als am Rand. Du arbeitest in der Kombination also sogar eher mit den besseren Teilen der Optik.
      Canon EOS 5Ds R | Canon EF 24-105 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro
    • Ich schließe mich voll und ganz den Tipps von Matze an, und es überrascht mich positiv, dass man in der Bucht eine DSLR auch für unter 40 Euro findet. Ist auf jeden Fall ein feiner Weg, um sich zumindest einmal bei der Kamera ohne großen finanziellen Risiken einzuarbeiten.

      Ich befürchte, dass der 30 Euro Gutschein bei Amazon inzwischen nicht mehr gültig ist, aber das 18-200 mm f3.5-6.3 Contemporary von Sigma zahlt sich so oder so als Immerdrauf aus.
    • Für gewöhnlich ist der Betrag abhängig vom Wert/Verkaufspreises des Objketives. Bei CashBack-Aktionen läuft das ja genauso. Auf eine 4.000-Euro-Kamera gibt es 300 Euro, auf eine billige Kompaktkamera vielleicht 20.
      Canon EOS 5Ds R | Canon EF 24-105 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro