EOS 70D und Objektive um erstmal alles abzudecken

  • Hallo zusammen,


    Ich habe mich hier im Forum angemeldet, da ich mir demnächst eine EOS 70D kaufen möchte und gerne euren Rat bezüglich der Objektive hören will. Die Kamera wird meine erste eigene Spiegelreflex sein, ich habe aber bedingt durch meine Arbeit (Physik Promotion) einiges mit Kameras zu tun gehabt und auch durch Kollegen und lange Internet Recherchen schon einiges an Basiswissen sammeln können. Im Australien Urlaub im Oktober hatte ich eine alte Nikon D40 mit 18-55 Kit-Objektiv meines Vaters dabei und hab mich regelmäßig bei schwächeren Lichtverhältnissen geärgert, dass selbst mein Handy bessere Bilder und vor allem Videos macht.


    Gerade gute Videos mit der DSLR aufzunehmen wäre für mich sehr interessant. Der Einsatzbereich wäre aber weit gestreut und ich möchte vieles ausprobieren. Im Moment habe ich über die folgenden Objektive zum Start nachgedacht:


    - Canon EF-S 55-250mm f/4-f/5,6 IS STM
    - Sigma 17-50 mm f/2,8 EX DC OS HSM
    - Sigma AF 17-70mm f/2.8-f/4.0 DC OS HSM


    Dabei würde ich mich für eines der beiden Sigmas entscheiden. Ich werde denke ich hauptsächlich freihändig fotografieren, weshalb mir der Bildstabilisator doch recht wichtig ist. Eventuell würde ich mir jedoch einen Gorillapod oder ein kleines Stativ zulegen.


    Als Alternative das


    - Canon EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS STM


    und dann auf Sigma und das Canon Telezoom zu verzichten, wobei mich hier die schwächere Lichtstärke etwas abschreckt und die Bildschärfe bei diesem Kit Objektiv ja nicht so toll sein soll. Der große Brennweitenbereich und STM (für Videos) sind jedoch wieder Punkte die für das Objektiv sprechen.
    Dazu würde ich um auch für schwache Lichtverhältnisse gerüstet zu sein und für tolle Freistell-Effekte eine dieser beiden Festbrennweiten anschaffen wollen:


    - Canon EF 35mm f/2.0 IS USM
    - Sigma Art AF 30mm f/1.4 DC HSM


    Dabei frage ich mich, ob 2x mehr Licht durch die 1.4er Blende den Bildstabilisator kompensieren kann, oder ob das Canon hier nicht doch die bessere Wahl wäre? Zumal Canon ja mit bis zu 4 Stufen mehr Verschlusszeit wirbt.


    Wie ist eure Meinung zu dieser Auswahl? Ich habe gelesen, dass die Sigma 17-50 bzw. 17-70 für Videos auch ganz gut geeignet sein sollen, oder sollte man doch eher auf das STM Objektiv setzen? Lohnt sich die etwas bessere Lichtstärke der Sigmas? Vielen Dank bereits im voraus für eure Hilfe! Die anderen Threads haben mir bei der Vorauswahl schon sehr geholfen.


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  • Hallo und willkommen!


    In aller Kürze, und von fast promovierentem Physiker (abgegeben hab ich) zu promoviertem Physiker, und damit ich auch weiterhin hier im Thread Benachrichtigungen kriege:


    Ich habe selber auch die 70D (tolle Kamera, hab ich nie bereut) und hatte recht viele der von Dir genannten Objektive auch schon selber in der Hand. Ich
    denke, als ganz grundsätzliche Überlegung solltest Du am Anfang mal nachdenken, ob Du jemals auf eine Vollformat-Kamera (5D oder 6D) upgraden willst. Wenn das Dein Plan ist, dann solltest Du Dich nach entsprechenden Objektiven umschauen, die dann immer noch benutzbar sind. Falls definitiv nicht (wie das bei mir der Fall ist), dann würde ich Dir tatsächlich zu Cropped-Sensor-Objektiven raten, aus drei Gründen:

    • Du zahlst natürlich für Vollformat-Objektive bares Geld drauf, damit sie Teile des Kamerainneren unnütz hübsch ausleuchten.
    • Vollformat-Objektive sind deutlich schwerer rumzuschleppen, weil sie eben mehr Glas beinhalten.
    • Vollformat-Objektive gleicher Qualität sind unschärfer!


    Lass mich den letzten Punkt erklären. Ein Objektiv hat, genau wie eine Kamera, eine Megapixel-Anzahl, die es maximal auflösen kann. Die kann man sogar auch bei Seiten wie DxOMark nachschauen, auch in Kombination mit dem entsprechenden Kamerabody. Und wenn Du von einem Vollformat-Objektiv eben nur den inneren Bereich verwendest, dann sinkt die Megapixel-Zahl, genau so wie sie sinkt wenn Du hinterher digital in Deinen Sensor reinzoomst. Als Beispiel: Wenn Du bei DxOMark das von Dir genannte Canon EF 35mm F/2.0 (ein Vollformat-Objektiv) mit einer Canon 5DmarkIII paarst, kriegst Du maximal 20MP Schärfe. Wenn Du es mit einer Canon 70D paarst, kriegst Du gerade noch 14MP Schärfe. Im Gegensatz dazu liefert das (speziell für Crop gemachte) Sigma 18-35mm F/1.8 ganze 15MP Schärfe, obwohl es keine Festbrennweite, sondern ein Zoom-Objektiv ist. Natürlich gewinnt man andererseits etwas Schärfe, weil am Crop die meist unscharfen Außenbereiche des Objektivs wegfallen, aber im Großen und Ganzen haut die Rechnung schon eher so rum hin.


    Das Problem an dieser schönen Theorie ist halt, dass es relativ wenig wirklich gute ("professionelle") Objektive für Cropped Sensor gibt, weshalb sich dann eben doch manchmal der Griff zum Vollformat lohnt. Man sollte aber auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, dass man tatsächlich Objektivschärfe verliert, wenn man ein Vollformat-Objektiv an einer Cropped-Sensor-Kamera verwendet.


    So viel zur Theorie. Jetzt zur Praxis. :)


    Standardzooms:
    Das von Dir genannte Sigma 17-50mm F/2.8 klingt natürlich total interessant, weil es eben einen (für Crop) sehr praktischen Zoombereich abdeckt, einigermaßen lichtstark ist, und erstaunlich bezahlbar. Ich hab allerdings keine besonders tollen Erfahrungen damit gemacht. Der AF-Motor ist (obwohl HSM) noch erstaunlich laut und das Objektiv (zumindest mein Exemplar) sehr unscharf. Wirklich verwenden wollte ich die Bilder eigentlich erst ab einer Blende von F/4.5, und dann bringt die ganze schöne Lichtstärke nichts mehr. Das Canon 55-250mm hatte ich tatsächlich auch eine Zeit lang, und war auch einigermaßen zufrieden damit. Allerdings hat mir einfach der Weitwinkel nach unten echt gefehlt und es hat sehr wenig Verwendung gefunden. Über das Sigma 17-70mm hab ich schon viel Gutes gehört, hab es allerdings noch nie selber ausprobiert, vielleicht kann Matze oder jemand anders dazu was sagen. Ich selber schwöre inzwischen bei den Reise-Zooms auf das Canon 18-135mm. Der Brennweitenbereich ist super, weil er weit genug runter und rauf geht, der STM-Motor ist zum Filmen phantastisch und in meinen Augen echt kein Vergleich zu meinen anderen (deutlich teureren) Objektiven, und das Objektiv ist wirklich scharf (um Klassen schärfer als das Sigma 17-50mm). Der eine große Nachteil ist natürlich, und das hast Du selber gesagt, dass es nicht besonders lichtstark ist.


    Festbrennweiten:
    Und da würde ich dann genau den großen Vorteil von Systemkameras ausnutzen: Das 18-135mm (oder ein anderes lichtschwaches aber scharfes Zoom) für Außenaufnahmen, Bilder mit Stativ und solche Dinge. Und dann eben ein zweites, lichtstarkes Objektiv für die Fotografie in Innenräumen und dunkleren Situationen. Die von Dir genannten Objektive scheinen beide wirklich ordentlich zu sein, auch wenn ich sie selber noch nie in der Hand hatte. Ich hab sogar mal mit dem Gedanken gespielt, mir das Sigma 30mm F/1.4 zu kaufen, weil die Brennweite für Innenaufnahmen echt ganz fein ist. Allerdings hab ich bereits das Sigma 18-35mm F/1.8, und das Ding ist ein Biest! Es schlägt nicht nur die beiden von Dir genannten Festbrennweiten in der Schärfe, sondern auch die meisten anderen die ich so ausprobiert hab. Ich würde mal ganz frech behaupten, dass es das erste wirklich professionelle Objektiv für Cropped-Sensor-Kameras ist, und die Bildqualität ist enorm! Falls Du es irgendwie finanziell stemmen kannst, würde ich Dir dieses Ding echt ans Herz legen. Von allen meinen Objektiven findet es am meisten Verwendung und ich bin mit den Ergebnissen am glücklichsten. Klar kostet es so viel wie zwei Festbrennweiten, aber es ist genauso lichtstark, schärfer, und
    flexibler.


    Noch kurz zu Deiner Überlegung mit dem Bildstabilisator: 4 Blendenstufen sind von Canon aber schon sehr großzügig geschätzt... das schafft meiner Meinung nach kein IS der Welt. Hier kommt es aber vor allem darauf an, was Du fotografieren willst. Wenn es z.B. um Menschen geht, dann würde ich jederzeit Lichtstärke über Bildstabilisator nehmen, weil lange Belichtungszeiten dann einfach in verschwommenen (weil bewegten) Personen resultieren, selbst wenn die Kamera noch so still hält. Ein IS hilft tatsächlich, wenn man aus der Hand unbewegte Objekte fotografiert, und das kannst Du selber besser einschätzen. Ich persönlich fotografiere eben oft entweder mit Stativ (Problem gelöst...) oder aus der Hand aber dann bewegte Dinge, die ich spontan einfangen will. Und dann nützt der IS leider nicht so viel.


    Ich weiß, dass das gemein ist, Dir jetzt in beiden Bereichen das "teuerste" aufschwätzen zu wollen, aber meiner Meinung nach ist das jeden Cent wert, weil es deutlich mehr an der Bildqualität macht als die Kamera. Das Canon 18-135mm für Reise, Außenaufnahmen, Video (gibt's auch als Kit mit der Kamera), und das Sigma 18-35mm für die Lichtstärke, das ist nach ein bisschen Ausprobieren inzwischen meine Traumkombination.


    Vielleicht denk ich morgen nochmal ein bisschen nach und melde mich wieder, wenn ich ausgeschlafenerer bin. Momentan neige ich zum Labern (siehe Länge des Beitrags)...


    Auf jeden Fall nochmal willkommen im Forum!

  • vorallem wenn du sagst dass du videos machen möchtest ist das 35 IS ein traum. hatte das objektiv selber einige wochen lang (hab es getuascht weil FB nicht so mein ding sind) kann aber sagen dass der Bildstabi ein wirklicher hammer ist. Die brennweite trägt zum ruhigen bild bei aber der IS haut nochmals einen drauf, ich konnte wärnd dem gehen absolut ruckelfreie aufnahmen machen. stills gingen bei mir bis ca 1/4 sek.

    5D mark 3+BG, 50/1.4 USM, Tamron 24-70, 70-200/4L non IS, 100/2.8L, 17-40/4L; GH5, 7-14/4, 20/1.7, 12-35/2.8 OS, 35-100/2.8 OS


    Nubert Nubox 481 (x2), Nubert Nubox 313 (x3), Nubert Nubox WS-103 (x4), Harman/kardon AVR 45RDS+Denon X4100(Dolby Atmos&Auro 3D), JBL Sub 200/230, Vota Sub 16, Dayton UM18-22 in 115L

  • Hi,
    Danke für die Antworten soweit. Über das 18-35 1.8 hab ich auch schon nachgedacht aber der fehlende Stabilisator ist für mich denke ich ein KO Argument. Gerade auch für Videos lohnt sich das denke ich schon sehr. Und wenn ich das richtig verstanden habe müsste bei 1.8 im Vergleich zu 2.8 Blende 2.5x so viel Licht auftreffen. Der Stabilisator soll 8x mehr Licht ermöglichen. Ich werde wohl eher weniger sich schnell bewegende Objekte fotografieren.


    In einigen Tests habe ich gelesen, dass das 17-50 2.8 besser bewertet wurde als das 17-70. Gefühlt sieht das 17-70 aber neuer aus. Würdet ihr im direkten Vergleich das 17-70 bevorzugen? Vor allem würde mich noch interessieren wie sich der usm Motor im Video bei AF mit der 70D verhält.
    Generell sollte es ja besser sein, eher zwei Objektive zu nehmen um den Brennweitenbereich abzudecken, auch wenn es nicht ganz so komfortabel ist. Und wenn man im lichtstärkerem Objektiv abblendet sollte die Schärfe doch mindestens mit der des 18-135 vergleichbar sein, oder?

  • Klar, wenn Du mit dem 18-35er auch filmen willst... Blöd ;) Da würde ich das Canon EF 28mm f/2.8 IS USM eher empfehlen. Die gleiche Unschärfe im Hintergrund kannst Du mit dem f/2.8er natürlich nicht erreichen, aber dank dem IS auch aus der Hand wesentlich ruhigere Videos.


    Zum 17-50 mm vs. 17-70 mm: Redest Du vom alten 17-70er oder vom neuen 17-70 mm C? Die beiden sind doch etwas unterschiedlich, siehe:


    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

  • Ah vielen Dank für den Hinweis. Ich wusste gar nicht dass es eine alte Variante davon gab bzw. noch zu kaufen gibt.


    Ich werde dann wohl erstmal das 17-70 und 55-250 kaufen und wegen Festbrennweite noch etwas überlegen.

  • Das sind sicher zwei gute Objektive, auch und gerade zum Filmen.


    Eine Sache wollte ich noch loswerden: Bildstabilisator zum Filmen ist klasse, wenn man aus der Hand filmt. Die kleinen Zitterbewegungen werden dabei recht schön stabilisiert und vor allem im Telezoom-Bereich über 100mm hilft das wirklich, um das Bild schöner aussehen zu lassen.


    Allerdings wird der Bildstabilisator für Video bei niedrigen Brennweiten glaub ich tatsächlich ein bisschen überschätzt. Versteh mich nicht falsch, man kriegt natürlich schönere Bewegungen, wenn das Bild ein bisschen stabilisiert ist. Aber bis 35mm geht in meinen Augen noch sehr gut ohne Stabilisator. Was mich da deutlich mehr stört, ist die generelle Kamerabewegung, wenn man die Hände einfach direkt am Korpus hat. Selbst bei tollen DSLRs wirkt handgehaltenes Filmen ganz schnell nach Camcorder. Das muss nicht unbedingt schlecht sein und ist für z.B. die Kamera-Reviews von Matze absolut passend und gut, aber für ernsthaftere Filmerei versuche ich eigentlich immer, die Kamera zu stabilisieren, zum Beispiel mit einem Stativ, einer einfachen Steadycam oder auch nur einem Schulter-Rig, damit diese Hand-Bewegung etwas großförmiger aussieht. :) Ich hab aber eben auch einen waschechten Camcorder daheim, und für's einfach Draufhalten und sowas wie Reviews würde ich dann natürlich den zur Hand nehmen, die DSLR wird nur für filmischere Werke ausgepackt...


    Jedenfalls: Ich kann nachher einfach mal mit der 70D bei 35mm mit und ohne Bildstabilisator filmen, damit Du einfach mal den Unterschied sieht und wie viel das tatsächlich ausmacht. :) Sag Bescheid, ob Dich das noch interessieren würde.

  • Hi floh,


    Wenn du Lust kannst du gerne mal so ein Video machen, würde mich schon interessieren. Ich werde wenn ich die Kamera dann hab wohl auch etwas damit rumprobieren. Wenn ich merke dass ich den Stabilisator wirklich nicht wirklich brauche kann ich das Objektiv ja immer noch zurück geben und dann evtl das 18-35er bestellen.

  • So, ich hab jetzt mal kurz und ohne viel Aufwand zwei Minuten rumgefilmt, und man sieht/hört tatsächlich ein paar beachtliche Dinge. Kamera ist wie gesagt die 70D, im LiveView-Autofokus, Ton über das Røde Videomic Pro (aber natürlich von hinten, deshalb klingt's so mies). Als Objektiv hab ich das Tamron 24-70 F/2.8 genommen, weil das 35mm kann und einen Bildstabilisator für den Vergleich hat.


    Was beim Ton direkt auffällt:

    • Man hört tatsächlich das Surren des Bildstabilisators. Leise, aber man hört es definitiv.
    • Man hört sehr deutlich das Klickern der AF-Nachführung. Das fällt eben genau bei einem STM-Objektiv weg.
    • Beides wird natürlich noch deutlich hörbarer, wenn man das interne Mikro verwendet und nicht das Videomic Pro in einer eigenen Gummi-Aufhängung!

    Und was beim Videobild auffällt:

    • Man sieht auch schon bei 35mm ohne Bildstabilisator ein deutliches Zittern, das hatte ich selber weniger vermutet.
    • Man erkennt, was ich sagen wollte: Ein handgehaltenes Video wirkt völlig unprofessionell, selbst mit Bildstabilisator. Wenn man die Kamera wirklich bewegen will und gerne hätte dass das schön aussieht, sollte man es mit entsprechendem Equipment tun (Dolly, Kran, ...). :)

    Was bei den Fotos auffällt:

    • Ja, auch mit Stabilisator ist mir das Bild leicht verwackelt. Es war aber nur ein erster Versuch (ich hab echt nur genau zwei Bilder gemacht) und bei 1/4 Sekunde Belichtung find ich das trotzdem extrem beeindruckend.
    • Für nicht bewegte Objekte ist natürlich der Stabilisator schon saucool. Ich würde da tatsächlich fast von 3 Blendenstufen sprechen (dann wären wir bei 1/32 Sekunde Belichtung).

    Vielleicht hilft's ja. Hier sind die Aufnahmen:


  • Super, vielen Dank!


    Das bestätigt auf jeden Fall noch mal meine Entscheidung :) Das Mikrofon saß im Blitzschuh nehme ich an? Ich werde Videos hauptsächlich privat aufnehmen und würde die DSLR eher als Ersatz für einen Camcorder nutzen und dafür finde ich die Qualität auf jeden Fall gut und professionell genug.


    Vielen Dank nochmal für die nette Beratung!

  • Als Camcorder ist eine bildstabilisierte Linse dann doch eine gute Idee Da könntest Du sogar über ein weiteres STM-Kit-Objektiv nachdenken. Der unhörbare und sehr schnelle Autofokus ist da wirklich beeindruckend. Und das 18-55 kriegst Du praktisch hinterhergeworfen. Sobald Licht da ist (zum Beispiel Sonne), ist das echt super.


    Ja, das Mikrofon saß auf dem Blitzschuh.

  • Hi,


    ich hab heute mein Sigma 17-70 wieder zurück geschickt. Grund für diese Entscheidung waren die doch merklichen Geräusche des Sigmas beim Filmen. Ich habe es jetzt erstmal durch das Canon 18-135 STM ersetzt und werde mir dann demnächst wohl noch das Sigma 18-35 1.8 als lichtstarke Alternative dazu holen. Von der Bildqualität her ist das 18-135 STM gefühlt auf jeden Fall nicht schlechter, und aktuell auch noch fast 100€ günstiger. Man hört wirklich nur etwas wenn man absolut leise ist. Das Sigma Objektiv war doch gerade beim filmen recht laut während des Fokussierens. Gefühlt noch wesentlich mehr als in dem Video von floh.

  • Jawohl, für Camcorder-Ersatz-Zwecke ist das Canon 18-135mm wie auch alle anderen STM-Objektive echt klasse. Die Bildschärfe ist auch super, der Autofokus sehr schnell und zuverlässig. Das einzige, was da im Vergleich fehlt, ist halt die Lichtstärke.

  • Das Sigma ist trotzdem noch vergleichsweise leise ;) Letztendlich brauchst Du für guten Ton eh ein externes Mikrofon - je nachdem was Du nutzt und in welcher Umgebung Du bist... Da müsste wirklich schon absolute Stille herrschen, um das Sigma noch zu hören.


    Aber ja, bei den STM muss man wirklich schon mit dem Ohr a Objektiv kleben um ein leises Summen wahrzunehmen.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro