Erste RICHTIGE Kamera - nur WELCHE? (Nikon, Sony, ganz was anderes?)

  • Hey Leute!


    Ich VERZWEIFLE :S


    will mir jetzt mal ne richtige Kamera holen, weil ich bis jetzt nur so Mini-Taschen-Digicams hatte. Jetzt hab ich mich schon ne geschlagene Woche durch das gefühlt ganze Internet gelesen und statt Gewissheit zu erlangen werd ich immer verwirrter.


    Zuerstmal is der Wunsch mir ne richtige Kamera zu holen gekommen, weil ich gerne beim Reisen richtig tolle Fotos machen will. Aber auch bei kleinen Stadtspaziergängen möcht ich sie mitnehmen, genauso MANCHMAL zu Fußballspielen. Videos mache ich bestimmt auch mal auf Reisen, aber ich will keine Blockbuster drehen damit..


    Eigentlich stand vor ein paar Tagen schon fest, dass es ne Sony Alpha 6000 sein soll (klein, handlich, super zum Reisen). Je mehr ich mich aber eingelesen hatte, kamen aber auch andere Kameras auf meinen Radar. Vor allem der Umstand, dass ich zur 6000 dann TROTZDEM das Objektiv mitnehmen muss, lässt den Größenvorteil dann eigentlich auch wieder unerheblich werden.


    So welche Kameras habe ich jetzt "ausgesucht".


    Also nach wie vor erstmal die Sony Alpha 6000. Größter Vorteil wäre wie gesagt die Größe, aber auch vom inneren her weiß die Kamera wohl zu gefallen. Anscheinend macht sie auch richtig richtig gute Fotos, die denen einer DSLR in nichts nachstehen. Stimmt das so? Deswegen fiel erstmal auf die Alpha 58 wieder aus der engeren Auswahl. Bildqualität ist wohl geringer, die Kamera dafür größer. Einzig der Preis is natürlich super.


    Dann kam ich auf die Nikon D3300. Die Wahl wäre eigentlich schon auf sie gefallen, dann hab ich aber gesehen, dass sie "nur" 11 AF-# hat. In verschiedenen Tests wurde das Mehr an Feldern der D5300 als wichtig hervorgehoben. Bei anderen Tests hieß es, dass 11 völlig ausreichen und das Geld besser in ein richtiges Objektiv investiert werden sollte.
    Heute habe ich mich dann wieder weiterinformiert und da wurde jemanden der sich auch ne D5300 kaufen wollte zur D7000 geraten, weil sie 2 Einstellrädchen hat und dies ein absolutes K.O.-Kriterium sei. Jetzt weiß ich aber nicht, ob ich wirklich so viel Geld für eine 5 Jahre alte Kamera ausgeben will, oder nicht doch auf die aktuellen Modelle setzen sollte.


    Das Budget ist prinzipiell da, da ich aber noch nie eine richtige Kamera hatte, will ich nicht gleich 2000€ dafür ausgeben. Gleichzeitig will ich aber auch nicht nach 6 Monaten oder einem Jahr schon über nen Neukauf nachdenken müssen. Ich habe oft gehört, dass die 3300 bald mal gegen eine neue ausgetauscht wurde..


    Ich bin auch gegenüber ganz anderen Vorschlägen offen. Die Nikon und Sonykameras wurden aber immer als im P/L-Verhältnis herausragend vorgestellt.


    BITTE HELFT MIR (Objektive habe ich auch keine...) ;(

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  • Hallo Ava und willkommen im Forum!


    Zuerst mal: Ganz ruhig! :) Alle Kameras die Du erwähnst machen sehr gute Bilder und Du wirst mit dem Kauf auf jeden Fall zufrieden sein. Und am Ende ist es einfach nicht die Kamera, die das Bild gut werden lässt, sondern das Auge und Talent des Fotografen, die Kamera hilft nur ein winziges bisschen, die Sache einfacher zu gestalten. Deshalb würde ich Dir, egal was ich jetzt gleich erzähle, dazu raten, einfach mal in einen Fotoladen (oder Mediamarkt oder so) zu stiefeln und die in Frage kommenden Kameras in die Hand zu nehmen. Über feine technische Unterschiede zu spekulieren macht zwar Spaß, aber letztendlich musst Du selber mit dem Bedienkonzept des Kameraherstellers klarkommen, und da hilft nichts außer kurz ausprobieren.


    Und dann zu den von Dir erwähnten Kameras: Wenn die Entscheidung zwischen den genannten Kameras fallen müsste, würde ich Dir definitiv die Sony Alpha 6000 ans Herz legen! Die Nikon D7000 ist, wie Du schon richtig erkannt hast, sehr in die Jahre gekommen und die zwei Einstellrädchen werden von vielen Leuten überbewertet und machen in meinen Augen bessere Bildqualität nicht wett. Hier ist aber mehr als bei allen anderen Kameras das Ausprobieren im Laden absolut entscheidend! Die D5300 ist eine gute Kamera, aber auch hier gibt es inzwischen schon einen Nachfolger, die D5500, und der große Vorteil gegenüber der D3300 (mehr Autofokus-Punkte) ist wirklich vor allem dann interessant, wenn Du oft schnell bewegte Objekte fotografierst wie Sportler oder fliegende Vögel. Für alles andere werden Dir 11 AF-Punkte absolut reichen, meiner Einschätzung nach. Die D3300 wäre für mich von den vorgeschlagenen Kameras die zweitbeste Wahl, und ich stimme absolut zu, dass Mehrkosten besser in ein Objektiv investiert wären. Sie hat aber zwei klare Nachteile gegenüber der Sony Alpha 6000: Zum einen ist die deutlich größer, und Deiner ursprünglichen Beschreibung nach zu urteilen wäre das schon ein wichtiger Faktor. Und zum anderen kann man Videofilmen damit (wie mit allen DSLRs in dem Preisbereich) eigentlich nur mit manuellem Fokus, den Autofokus kannst Du völlig vergessen. Und Du wolltest ja weniger Kinofilme drehen in denen alles gut durchgeplant ist, sondern eher mal so drauf, wenn sich eben eine nette Szene anbietet, da ist Autofokus sehr praktisch. Die D3300 hat also keinen wirklich Vorteil für Dich gegen die Sony. Dieser Autofokus- und Größennachteil gilt dann auch (noch extremer bei der Größe) für die größeren Nikon-Modelle.


    Und damit hab ich vermutlich auch Deine Frage beantwortet: Ja, meiner Meinung nach stehen die Fotos der Alpha 6000 einer DSLR in nichts nach. :) Wenn das Budget einigermaßen da ist, würde ich die auch unbedingt der Alpha 58 vorziehen, wie Du gesagt hast ist die vor allem größer, weniger komfortable und hat wegen des Alters schlechtere Bildqualität.


    Dann bin ich ein bisschen verwirrt von Deiner Frage: Zum einen schreibst Du, dass das zusätzliche Objektiv an der Alpha 6000 Dich wegen der Größe stören würde, schlägst aber dann als Alternativen die (deutlich größeren) Nikon-DSLRs vor. Die von mir oben verlinkte Alpha 6000 mit dem Kit-Objektiv ist wirklich deutlich kleiner und leichter als eine DSLR mit Kit-Objektiv! Falls Du eigentlich gar keine Systemkamera haben willst (also mit wechselbaren Objektiven), dann kann ich noch die Sony RX-100 MkIII in den Ring werfen. Die ist wirklich sehr hübsch klein und macht Bilder, bei denen ich persönlich den Unterschied zur DSLR auch kaum noch sehe. Eine perfekte Reisekamera für umwerfende Fotos, wenn (und das ist ein wichtiges wenn) man eben sowieso keine Wechselobjektive haben will.


    Der großer Vorteil von Wechselobjektiven ist eben, dass man damit sehr spezifisch Objektive für bestimmte Anwendungen kaufen kann und natürlich entsprechend bessere Ergebnisse erzielt. Wenn Du aber definitiv vor hast, eins oder maximal zwei Objektive für Deine Kamera zu kaufen, selbst wenn man sie wechseln kann, dann ist das in meinen Augen nicht sinnvoll, da kannst Du Geld und Platz sparen. Ich selber habe beides (den Vorgänger der Sony RX-100 MkIII und eine große Spiegelreflexkamera) und habe den Kauf der Kompakten nie bereut, die ist einfach viel öfter dabei und macht auch klasse Fotos und Videos. Die große Objektivauswahl ist bei mir auf Reisen selten mit dabei, sondern nur bei geplanten Fotostündchen.


    TLDR: Wenn Du wirklich kompakt willst und eigentlich nicht Objektive wechseln, ist die Sony RX-100 MkIII eine phantastische Kompaktkamera, die ich Dir ohne weiteres empfehlen kann. Falls es doch eine Systemkamera sein soll und Du in Zukunft Objektive aufstocken willst, ist die Sony Alpha 6000 nicht nur das beste Preis/Leistungs-Verhältnis, sondern auch noch der beste Größenfaktor ohne Qualitätsverlust.

  • VIELEN VIELEN LIEBEN DANK FÜR DIE TOLLE ANTWORT ERSTMAL <3


    Also ich habe auf jeden Fall mir Objektive zuzulegen und damit rumzuexperimentieren :)
    Deswegen will ich auf jeden Fall eine, die dies zulässt. Sei es jetzt ne DSLR oder ne Systemkamera.


    Der Umstand, dass ich dann von der Alpha 6000 erstmal wegkam war eben, dass ich die Objektive sowieso mitschleppen muss (zumindest 2) und es dann prinzipiell egal ist, ob sich in der Tasche eine kleinere Alpha 6000 befindet oder eine größere D5300.


    Ich frage mich jetzt nur noch wo die Daseinsberechtigung einer 5300 oder 5500 liegt, wenn sie alles genauso gut, oder eher schlechter kann und größer ist als eine Alpha 6000, dabei aber das gleiche kostet.


    Das Wichtigste ist mir eben richtig schöne Fotos machen zu können, die diesen tollen typischen SLR-Effekt (wie ich ihn als Laie nenne) haben. Hier ist bspw so ein Bild: http://www.advancedcomputers.c…R-Computer-Background.jpg
    Das Foto is dort wo der Fokus liegt knackscharf, die Farben wunderschön, die Unschärfe rundherum lässt das Foto dann einfach super aussehen.


    Das ein oder andere (Urlaubs)Video wird bestimmt mal dazukommen, wird aber sicher nur 10% des Anwendungsbereichs sein, wenn überhaupt.


    Bei der Alpha 6000 habe ich dann 2 Sachen gelesen, die mich grübeln ließen. Zum einen soll der AF tw wirklich alles fokussieren nur nicht das, was man ursprünglich will. Schon mal was dazu gehört? Und zum anderen ist die Objektivauswahl auch von Drittanbietern bei der Nikon um einiges größer. Das ist natürlich vor allem deswegen interessant, weil ich vorhabe Objektive gebraucht einzukaufen, um Geld zu sparen. Das Nikon Kitobjektiv, soll auch wirklich gut sein - im Gegensatz zu dem von Sony - stimmt das so?

  • Hallo nochmal!


    Dann schau ich mal, ob ich alle Fragen zusammenkriege, sonst hak einfach nochmal nach:


    Ich frage mich jetzt nur noch wo die Daseinsberechtigung einer 5300 oder 5500 liegt, wenn sie alles genauso gut, oder eher schlechter kann und größer ist als eine Alpha 6000, dabei aber das gleiche kostet.


    Naja, wenn es eine "beste Kamera für alle" gäbe, dann gäbe es ja nur noch einen Hersteller auf dem Markt. ;) Die Nikon-DSLRs haben schon Vorteile für viele Leute. Zum einen eben gibt es eine sehr große Objektivauswahl, auch von Drittanbietern, und viele Leute haben eben auch noch alte Objektive ihrer früheren DSLR-Bodies rumliegen. Zum anderen sind günstige DSLRs manchmal etwas besser darin, schnell bewegte Objekte wie Sportler oder Vögel zu verfolgen. Der Unterschied da hat sich inzwischen aber etwas relativiert. Ich denke tatsächlich, dass DSLMs und andere Systemkameras momentan den Einsteiger-DSLRs voraus sind und Nikon und Canon da ein bisschen den Startschuss verschlafen haben... Aber am Ende ist das ja alles eine Welle und ein Hin und Her. Vielleicht kommen diese beiden großen DSLR-Riesen ja in den nächsten zwei Jahren mit neuen revolutionären Kaufargumenten um die Ecke. :)


    Das Foto is dort wo der Fokus liegt knackscharf, die Farben wunderschön, die Unschärfe rundherum lässt das Foto dann einfach super aussehen.


    Das ist, was ich meine: Ein solches Foto kannst Du mit allen diesen Kameras machen. Wobei hier eher das Objektiv mit einer großen Offenblende als der Kamerabody selber einen Einfluss haben. Dazu später mehr.


    Zum einen soll der AF tw wirklich alles fokussieren nur nicht das, was man ursprünglich will.


    Das stimmt so definitiv nicht. :) Bei DSLRs wie auch bei der A6000 kann man den Autofokus einfach auf "automatisch" stehen lassen, dann rät die Kamera was man gerne in Fokus haben will. Bei DSLRs ist das dann meist das am nächsten liegende und eher in der Mitte liegende Objekt. Bei der A6000 auch, mit dem Unterschied dass sie Gesichter erkennen kann und dann eher auf diese scharf stellt. Man kann aber sowohl bei DSLRs als auch bei der A6000 genau festlegen, in welchem Punkt im Bild man die Schärfe sitzen haben will, und das funktioniert auch bei beiden gleich gut. Da gibt es echt keinen Unterschied.


    Und zum anderen ist die Objektivauswahl auch von Drittanbietern bei der Nikon um einiges größer.


    Jawohl, jetzt kommen wir an's Eingemachte! :) Ich hatte aus Deinem ersten Post rausgelesen, dass Du eigentlich nicht so sehr an einer Objektivkollektion interessiert bist, sondern eine Kamera zum Reisen suchst (und Reisen will man ja gerne mit einem noch vertretbaren Kamera-zu-Restgepäck-Verhältnis...). Aber der aus meiner Sicht große Vorteil einer Nikon-Kamera ist die Objektiv-Kollektion. Zum einen gibt es eben sehr viel mehr Auswahl, nicht nur von Nikon sondern auch von Drittanbietern die sich noch nicht auf die neue Sony-Objektivschelle spezialisiert haben. Da kommst Du natürlich deutlich günstiger an eine vergleichbare Qualität als wenn Sony eben quasi der Alleinhersteller auf dem Markt ist. Zum anderen wirst Du für die Sony Alpha 6000 praktisch keine (oder sehr wenige) gebrauchten Objektive finden. Dass die Sony-Objektive nicht gut seien ist Quatsch, die sind wirklich sehr ordentlich scharf, aber sie sind halt oft teurer als das Nikon-Pendant, weil man keine Alternativen hat.


    Da musst Du also selber mal eine Überlegung anstellen: Ist Dir der tragbare Faktor wichtiger oder lieber die Objektiv-Möglichkeiten. Die Sony A6000 ist eben da so ein bisschen ein Zwischending, deshalb hab ich sie Dir empfohlen. Aber wenn Du eher auf einen großen Rucksack voller Spezialobjektive zielst, dann ist Nikon eine feine Sache. Ich selber konnte mich nicht entscheiden und hab deshalb wie gesagt inzwischen beides. :) Es gibt auch meine Version (den Vorgänger) der RX-100 zum deutlich günstigeren Preis als Zweitkamera, falls es dazu mal kommen sollte. ;)


    Bei Nikon würde ich wie gesagt dann eher zur Nikon D3300 raten, mit einem guten Kit-Objektiv für den Anfang. Es gibt auch ein Paket mit einem 18-55mm Kit-Objektiv, das würde ich aber aussparen. Wenn Du nämlich später eher in ein paar bessere Objektive investieren willst, dann würdest Du dieses 18-55mm vermutlich nur noch daheim rumsitzen haben. Das im Link enthaltene 18-105mm hat nicht nur etwas bessere Bildqualität, sondern würde dann auch in Zukunft noch als Reiseobjektiv Verwendung finden, wenn es mal nicht die ganze Kollektion sein soll. Zusätzlich (falls dann noch etwas Budget da ist) kann ich Dir das günstige Nikkor 50mm F/1.8 ans Herz legen. Wenn Du richtig schöne Portätbilder machen willst oder auch sonst diese sehr kleine Tiefenschärfe wie in Deinem Beispielbild erzielen, dann ist so ein Objektiv mit großen Offenblende (F/1.8) dafür super geeignet.


    Wenn das Budget noch etwas geschmälert werden soll und Du das zuletzt genannte 50mm-Objektiv gerne weglassen würdest, dann könntest Du das originale Nikon-Kit-Objektiv durch ein Reisezoom eines Drittanbieters ersetzen. Das wäre dann zum Beispiel der Nikon D3300 Body, ein Tamron 18-200mm Reisezoom, und wieder das Nikkor 50mm F/1.8. Das ist für so hübsche Tiefenschärfe-Aufnahmen auf jeden Fall besser als diese 50mm-Festbrennweite wegzulassen. :)


    Das Ganze (samt einer 50mm-Festbrennweite) gibt's natürlich auch von Sony, entsprechend ein kleines bisschen teurer.


    Also, falls Du auf die große Objektivsammlung zielst, ist das denke ich der einzig gute Grund für Nikon über Sony. Als kompakte Reisekamera ist das dann halt weniger gut geeignet. ;)


    Ach ja: Falls Du Angst hast, den D3300-Body bald zu ersetzen: Bodies leben tendentiell nicht lang, Objektive schon. Die meisten Fotografen die ich kenne ersetzen ihren Korpus recht regelmäßig, weil sich da eben einiges an Fortschritt tut, die Objektive aber bleiben die gleichen. Das ist also bei anderen Kamera-Bodies nicht unbedingt besser als bei der D3300... :)

  • So nochmal danke für die wirklich ausführliche und hilfreiche Antwort :love:


    Aaaaaalso..
    Ich will auf Reisen keinen eigenen Riesenrucksack für die Objektive mitnehmen müssen. dH mehr als 2-3 werdens nicht werden, wenn ich reise. Aber der Umstand alleine, dass ich ein Objektiv mit mir rumschleppen muss, hat mich dann eben auf die Idee gebracht mich auch bei DSLRs umzusehen, weil ein extra Behälter sowieso mit muss. Egal ob DSLR oder Systemkamera. Wenn ich zuhause bin und einfach zum fotografieren rausgehe, dann is ne größere Auswahl natürlich schön und gut zu haben. Aber ich sags mal so - ich werd mich erstmal sicher nicht mit Objektiven bis oben hin eindecken.. Dafür hab ich das Geld leider auch nicht :thumbdown: Wenn ich mit den 2 von dir vorgeschlagenen viel abdecken kann belasse ich es evtl auch erstmal dabei. Eventuell noch ein Fisheye irgendwann ;)


    Okay also ne 3300 mit einem Tamron Reisezoom und dem Nikkor 50mm kommt auf ~680€

    Ich versuch mich mal an ner ähnlichen Zusammenstellung für die Alpha 6000
    Reisezoom (??? ist das "dasselbe" ???) - http://www.amazon.de/Sony-SEL-…r=8-8&keywords=sel+18-200
    50mm - http://www.amazon.de/Sony-Port…1-2&keywords=sel+1.8+50mm
    + der Body um 529€ = ~1050€


    400€ sind ein massiver preisunterschied.. das is FAST das doppelte :/ Oder habe ich bei der Sony die falschen Objektive gewählt?
    (Zumal die Alpha keinen Bildstabilisator hat, sodass man beim Objektivkauf drauf achten sollte und das macht das ganze natürlich auch teurer..)


    3 Fragen noch: Die 3300 hat bei dkamera.de ne schlechtere Bewertung bei Bildqualität. Ich dachte es ist dieselbe Hardware.
    Wofür lassen sich Pancake-Objektive am Besten verwenden. Die wären ja sehr sehr transportabel
    Und das Kitobjektiv der 6000er (16-50) reicht für meine Anforderungen nicht oder? -> Urlaub, Portrait, Stadtfotografie (gerne auch bei Nacht - lange Belichtungszeit etc.)

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  • Hallo nochmal!


    Wie gesagt, bei Sony wird der Spaß ein bisschen teurer. Der Body selber ist ein bisschen teurer, das Reisezoom ist halt nicht vom Drittanbieter sondern original Sony und deshalb teurer, und das 50mm hat einen Bildstabilisator drin und es gibt keine Alternative ohne, deshalb ist es teurer. Die D3300 hat übrigens auch keinen Bildstabilisator drin, lass Dich da nicht täuschen! Der fehlt beim günstigen 50mm-Objektiv und dem Tamron Reisezoom einfach komplett. Bei Sony kriegst Du also etwas bessere Qualität, aber eben für einen deutlich höheren Preis.


    Wenn, wie Du am Anfang schreibst, das Budget prinzipiell da ist und Du es "nur" bei 2-3 Objektiven belässt, dann würde ich immernoch zur Sony greifen. Das ist einfach für spontanes Video deutlich besser und in der Größe merklich kleiner, die Bildqualität des Bodies ist mindestens gleichwertig, eher etwas besser. Wenn Du Dir ein Paket mit einer Zoom-Linse kaufst und dann das 50mm F/1.8 dazu, dann landest Du etwas über 900 Euro, also 230 Euro höher. In meinen Augen ist es das wert. Wenn Du dann irgendwann das von Dir verlinkte Tele-Objektiv (das ist für extrem nah rangezoomte Aufnahmen) oder ein Fisheye dazu kaufen willst (Achtung, die sind teuer!), dann ist das doch ziemlich vollständig. :)


    Pancake-Linsen sind fast immer Festbrennweiten, man kann damit also nicht zoomen. Damit kann man natürlich schon Platz sparen, ist aber auf Reisen auch deutlich eingeschränkter, weil man nicht mal eben an den schönen Vogel ranzoomen kann oder für's komplette Landschaftsbild rauszoomen. :) Pancake ist also für sowas gedacht wie unauffällige Street Photography (Menschen fotografieren).


    Die 3300 hat bei dkamera.de ne schlechtere Bewertung bei Bildqualität.


    Da musst Du mir nochmal helfen: Schlechter im Vergleich zu was genau? Zur Alpha 6000? Oder zur D5300? Im Vergleich zur Sony kann das schon sein... da ist zwar womöglich der gleiche Chip verbaut (auch wenn ich meine Hand dafür nicht ins Feuer legen will, aber die Nikon-Chips sind eigentlich immer von Sony), aber Sony hebt sich natürlich die extra tollen Features schon ein bisschen für ihre eigenen Kameras auf. Kann also sein, dass die da beim Auslesen oder in der Kühlung oder wie auch immer nochmal einen Extratrick aus dem Hemdärmel gezaubert haben.

  • Im vergleich zur D5300 komischerweise.


    Sorry hab im nachhinein noch was dazueditiert -> Und das Kitobjektiv der 6000er (16-50) reicht für meine Anforderungen nicht oder? -> Urlaub, Portrait, Stadtfotografie (gerne auch bei Nacht - lange Belichtungszeit etc.)


    Das 50mm F/1.8 brauch ich unbedingt für schöne Portraits, sowie Straßenfotos mit Menschen und schönen Scharf/Weich verläufen wie auf dem Testbild, richtig?


    //nochmal edit: ach und wie siehts eigentlich mit so Adaptern aus? Haben die außer der Größe noch weitere Nachteile? Qualitätsverlust oÄ, denn sonst könnte man die ja theoretisch auch benutzen oder?

  • ach und wie siehts eigentlich mit so Adaptern aus? Haben die außer der Größe noch weitere Nachteile? Qualitätsverlust oÄ, denn sonst könnte man die ja theoretisch auch benutzen oder?


    Zum einen verändern die immer die Brennweite, wenn auch teilweise nur ein wenig.
    Zum anderen verliert man, so man denn Objektive vom Fremdherstellern verwenden will, in den allermeisten Fällen nette Komfortfunktionen wie Autofokus, etc.

    Canon EOS 1100D | Canon EF-S 18-55mm IS II | Canon EF 50mm 1:1.8 II | Canon EF-S 24mm 1:2,8 | Yongnuo YN-568EX II

  • Naja... ich sag mal so: Für Urlaub, Stadtfotografie und lange Belichtungszeiten ist das Kit-Objektiv schon erstmal ausreichend. Du wirst auch damit schöne Porträts machen können.


    Für den von Dir so betitelten tollen typischen SLR-Effekt, bei dem nur ein sehr kleiner Bereich scharf ist und der Rest sehr schnell im Unscharfen verschwindet, brauchst Du eben ein Objektiv mit entsprechender Blendenöffnung. Eine erste, etwas günstigere Alternative ist zum Beispiel das Sigma 60mm F/2.8, eines der wenigen Drittanbieterobjektive für Sony E-Mount, darüber hab ich auch schon sehr gutes gehört.


    Was ich damit sagen will: Natürlich wirst Du mit dem verlinkten Kit-Objektiv erstmal auskommen und tolle Bilder machen können. Man muss ja auch nicht gleich alles auf einmal kaufen. Womöglich stellst Du dann ein paar Wochen später fest, dass Du eher auf Landschaft stehst oder gerne ein weitreichendes Zoom hättest für weit entfernte Detailaufnahmen, und dann bräuchtest Du am Ende doch ein anderes Objektiv. Die Idee, sich erstmal das 18-55 im Kit zu holen und dann zu schauen was Dir fehlt ist eigentlich eine ziemlich gute.


    Was den Bildvergleich angeht: Wer weiß, wie genau die Tests auf dkamera.de ablaufen, weiß man nicht. Wenn ich mir die Beispielbilder anschaue, sehe ich keinen Unterschied, wie das bei gleicher Technik zu erwarten ist. Dass in der Beschreibung und subjektiven Bewertung die D5300 besser weg kommt, kann einfach daran liegen dass der Schreiber weiß, dass die D5300 mehr kostet. :) Klingt doof, aber mein Vater hat mir erzählt, dass er Spargel immer eklig fand und erst mochte als er wusste dass er viel Geld kostet. Wenn Du verstehst was ich meine. ;)

  • So ich war heute im Laden und hab mir beide Kameras mal aus der Nähe angesehen. 1. Eindruck: Sch... sind die klein. und zwar beide. Ich mein die Sony ist ja wirklich winzig. Die kriegt man mit objektiv in die Jackentasche. Fast schon zu klein! :D Und von der Bildqualität soll sie die 3300er ja auch hinter sich lassen.


    Hab dann auch noch mit ner Fotographin gequatscht und die meinte ich soll schauen, ob es Unterschiede dahingehend gibt, wie weit dran ich muss um nen schönen Bokeh-Effekt zu erzielen. Könnt ihr da was zum Unterschied zwischen den 2en sagen? Muss ich da auf 20cm ran um das hinzubekommen? Außerdem meinte sie, dass der Bildstabilisator n nettes Gimmick, aber nicht wirklich nötig sei (außer bei Telezoom). Dadurch wären die Sonyobjektive ja unnötig teurer.

  • Hallo, ich klinke mich hier mal kurz ein :)
    Ich habe auch nur alles ganz kurz überflogen...

    1. Eindruck: Sch... sind die klein.


    Solange sie gut in der Hand liegt, ist das ja ok. Aber wenn die dadurch schlechter in der Hand liegen, finde ich, ist das ein K.O.-Punkt gegen die Sony Kamera(s).

    wie weit dran ich muss um nen schönen Bokeh-Effekt zu erzielen.


    Also je dichter das zu fotografierende Objekt und je weiter der Hintergrund weg ist, desto größer die Unschärfe im Hintergrund. Wenn der Hintergrund dichter ist, dann ist auch die Unschärfe von diesem nicht mehr so stark. Wenn es jetzt nicht so spät wäre, würde ich auch noch Beispielbilder hochladen, aber bei mir ist es jetzt zu dunkel und die Zeit fehlt dazu auch leider...

    Außerdem meinte sie, dass der Bildstabilisator n nettes Gimmick, aber nicht wirklich nötig sei (außer bei Telezoom). Dadurch wären die Sonyobjektive ja unnötig teurer.


    Jein! Also bei Filmen macht eigentlich immer ein Stabilisator Sinn. Dieser gleicht beispielsweise (teilweise) die natürlichen Bewegungen der Hand aus. Wenn man diesen da nicht hätte, würde alles deutlich wackelnder wirken. Aber im "normalen" Gebrauch (hell, Weitwinkel) ist das meist nicht notwenidig. Falls es aber dunkel wird, ist der Stabilisator wieder nützlich. Mit meinem Objektiv kann ich so teilweise noch eine 1/4-1/2 Sekunde aus der freien Hand fotografieren ohne das eine kleine Verwacklung auftritt, was ohne die Hilfe vom Objektiv gar nicht gehen würde. Also kann ich mich der Aussage nur teilweise anschließen. Wenn man dann aber in den Telebereich geht, ist der Stabi meist sehr wichtig.

  • In den meisten Dingen schließe ich mich @Stefans Foto an, gebe aber trotzdem nochmal meinen Senf dazu... :)


    Jep, die Kameras sind klein, ich hab ja gesagt sehr reisetauglich. :)


    Der Bokeh-Effekt sollte absolut identisch sein. Er hängt von vier Dingen ab: Die Chipgröße (ist bei beiden gleich), die Blendenöffnung und Brennweite (hängt nur vom Objektiv ab, nicht von der Kamera) und Entfernung (auch das ist Kamera-unabhängig). Bokeh kann man also nur mit vergleichbaren Objektiven machen, dann kommt aber auch genau das gleiche raus. Das 50mm F/1.8 von Nikon ist da genau gleich wie das 50mm F/1.8 von Sony.


    Ich selber finde Stabilisator sehr wichtig und kauf kein Objektiv ohne, bin aber eben auch Filmer. Und zum Filmen ist er wirklich Gold wert. Zum Fotografieren ist der Stabi genau dann praktisch, wenn Du bei wenig Licht ein Objekt fotografierst das sich nicht so schnell bewegt. Ich stelle zum Beispiel immer wieder fest, dass ein Stabi nicht so viel bringt, wenn man Menschen in Innenräumen fotografiert. Dann hätte man manchmal schon gerne ein bisschen mehr Belichtungszeit weil es einfach dunkel ist, aber wenn die Kamera super still hält aber die Menschen sich bewegen und verwackeln, bringt das halt auch nichts. Zum Beispiel für eine Nachtaufnahme in der Stadt (angeleuchtetes Gebäude) oder so ist ein Bildstabilisator schon nicht zu verachten, aber essentiell ist er eigentlich nur bei sehr langen Brennweiten und beim Filmen, das ist richtig.

  • Okay das klingt gut. Eine Info konnte ich noch ergattern, die ich nicht bedacht hatte:
    Alpha 6000 kann max 30s belichten und die D3300 kann 60s belichten. Reichen 30 aus?


    Ich hab mich jetzt durch einige Bildgalerien durchgeklickt und wirklich viele (sicher über 80%) benutzen einen Adapter, um ihre Fremdhersteller-Objektive an der Sony benutzen zu können. Interessant, auch wenn AF etc verloren geht. Sind aber sicher auch Personen, die schon länger fotografieren und Erfahrung haben. Im Fotoladen hat man mir aber mitgeteilt, dass das E-Mount sicher sehr bald auch viele verschiedene andere Objektive verschiedener Hersteller bekommen wird, da die Kamera wohl ein absoluter Best-Seller ist :)


    Ich kann irgendwie noch immer nicht glauben, dass das Ding Fotos auf dem Niveau einer 7100er macht :D Bei nem Amazon Blitzdeal oder ähnlichem werde ich zuschlagen!

  • Naja, sooo viel billiger als eine D7100 ist es ja auch nicht mehr. :) Nur eben kleiner...


    Ich vermute (und hoffe) auch, dass es schon bald deutlich mehr Objektive für den E-Mount geben wird. Er ist halt einfach noch sehr neu und die Drittanbieter wollten abwarten wie gut die Kameras ankommen, bevor sie Geld in Entwicklung stecken. Inzwischen sollten sie aber hoffentlich am Entwickeln sein. :)


    Was die Belichtungszeit angeht: Das kommt immer drauf an, was Du machen willst. Ich selber hab noch nie mehr als vielleicht mal 3 Sekunden gebraucht, und solche Effekte wie gläsernes fließendes Wasser oder Wellen kriegst Du mit 30 Sekunden auch schon hin. Es gibt aber sicherlich Spezialanwendungen, in denen das relevant wird. Dann ist aber normalerweise die Kamera sowieso mit einem externen Trigger versehen, der beliebig lange belichten kann, auch bei der Alpha 6000. Du selber kannst das übrigens auch, Du musst halt nur Deinen Finger (im sogenannten Bulb-Modus) auf dem Shutterbutton halten und eine Stoppuhr laufen lassen. :)


  • Es gibt aber sicherlich Spezialanwendungen, in denen das relevant wird. Dann ist aber normalerweise die Kamera sowieso mit einem externen Trigger versehen, der beliebig lange belichten kann, auch bei der Alpha 6000. Du selber kannst das übrigens auch, Du musst halt nur Deinen Finger (im sogenannten Bulb-Modus) auf dem Shutterbutton halten und eine Stoppuhr laufen lassen. :)


    Welcher externe Trigger? Das versteh ich nicht.. Und ich kann, auch wenn die max Belichtungszeit 30s beträgt manuell dennoch so lange belichten wie ich will? Hab ich das richtig verstanden?

  • Das hast Du richtig verstanden. Wenn die Kamera (also, die Alpha 6000 jetzt) die Belichtungszeit automatisch wählt, kann sie zwischen 1/4000s und 30s wählen. Wenn die Kamera im Automatik-Modus mehr als 30 Sekunden will, dann hast Du den Deckel noch auf dem Objektiv. ;) Wenn Du die Kamera in einem manuellen Modus hast (also zum Beispiel Zeit-Priorität "S" oder Manuell "M") und die Belichtungszeit selber einstellen willst, kannst Du zwischen 1/4000s und 30s einstellen und außerdem noch Bulb-Modus ("B"). Und im Bulb-Modus bleibt der Shutter einfach so lange geöffnet bis Du den Auslöser wieder loslässt, also so lange Du eben willst.


    Mit externer Trigger meine ich so einen Fernauslöser wie diesen hier. Die sind dafür gedacht, dass man mit der Kamera Bilder in exakt regelmäßigen Abständen machen kann (Zeitraffer-Video) oder eben eine extrem lange Belichtungszeit wählen (hier zwischen 1 Sekunde und 100 Stunden...). Für solche Spezialanwendungen wie regelmäßig mehr als 15 Sekunden belichten wirst Du so was haben wollen. Aber für "normale" Fotografie braucht man das nicht.


    Die Alpha 6000 kann also schon über 30 Sekunden belichten, das ist aber ein Spezialfall und man würde es mit Spezialequipment machen. Ich kann mir eigentlich keine Situationen vorstellen, in denen 60 Sekunden reichen würden, 30 Sekunden aber nicht. :)

  • Im Fotoladen hat man mir aber mitgeteilt, dass das E-Mount sicher sehr bald auch viele verschiedene andere Objektive verschiedener Hersteller bekommen wird, da die Kamera wohl ein absoluter Best-Seller ist

    Ich wüsste mal gerne woher ein Fotoladen solche Infos haben möchte ;)


    Ja die Sony Alpha-Kameras verkaufen sich aktuell gut, das ist aber nur ein Faktor von vielen in der Entscheidung von Tamron, Sigma und Co ob man (viele) Objektive für das System bringt. Denn die Entwicklung von Objektiven dauert Jahre - kurzfristige Erfolge einer Kamera sind da also recht egal. Und egal welchen Aufschwung DSLMs gerade erleben: Canon und Nikon verkaufen weiterhin ein vielfaches an DSLRs vergleichen mit allen DSLMs zusammen.


    Weiterhin hat jedes System eine andere Zielgruppe und die meisten Kunden (egal ob DSLR oder DSLM) im unteren Preisbereich bleiben schlichtweg beim Kit-Objektiv. Fujifilm hat mit ~1,9 Objektiven je Kunde z.B. schon eine sehr hohe Rate. Ich kenne die Zahl für Sony jetzt nicht, aber auch das ist ein sehr wichtiger Faktor in der Planung vieler Firmen ;)

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Okay super. Die Kamera is übrigens ab 18.00 in den Osterangeboten von Amazon. Jetzt wirds spannend!! 8o


    Eine letzte Sache noch: Ich hab mich jetzt noch mit der ISO-Performance auseinandergesetzt und verstehs so, dass die 3300er die a6000 in höheren ISO-Bereichen dann doch relativ deutlich schlagen soll - bessere Performance ab ISO 800. Da ich auch bei Konzerten, Fußballspielen am Abend, Partys, oder ähnlichem mal nen Schnappschuss machen will frag ich mich ob sie das packt!

  • Oh, ach ja, was ich noch zu Fremdobjektiven sagen wollte: Da wäre ich auch eher vorsichtig. Wenn man natürlich schon einen Haufen sehr guter Canon-Objektive oder sowas hat, dann lohnt es sich, einen guten Adapter für 500 Euro zu kaufen und die an der Sony zu verwenden. Aber selbst wenn der Autofokus funktioniert, ist er schnarchlahm. Und viele günstigeren Adapter können noch nicht mal die Blende des Objektivs einstellen, dann hat man völlig verloren. Für einen Neukauf von Objektiven lohnt sich das also sicherlich nicht. Nur eben, wenn man die Objektive schon hat und nur den Adapter braucht und dann eh nur vorhat, kein Video aufzunehmen und nur langsam bewegte Dinge wie Landschaft.


    Aber unter normalen Umständen würde ich auch sagen, das ist nichts.


    EDIT:

    Ich hab mich jetzt noch mit der ISO-Performance auseinandergesetzt und verstehs so, dass die 3300er die a6000 in höheren ISO-Bereichen dann doch relativ deutlich schlagen soll - bessere Performance ab ISO 800.


    Ich weiß nicht genau wo Du das her hast, aber es würde mich schwer wundern. Ich vermute, dass in den beiden Kameras der exakt gleiche Sensor sitzt.


    Testwerte sind immer etwas hakelig und sagen auch nicht alles über eine Kamera aus, aber wenn Du Dir den Vergleich bei DxOMark anschaust, dann kommen wenig erstaunlich fast identische Werte raus.

  • Zitat

    However, I think the cheaper Nikon D3300 outperforms it starting at around ISO 800, as does the slightly more expensive D5300


    http://www.cnet.com/products/sony-alpha-6000/


    und auf dkamera.de wird im Fazit jeweils über die ISO-Performance der Kameras gesprochen und festgestellt, dass die Alpha ab 1600 ein erstes leichtes erkennbares Bildrauschen zeigt, während dies bei der D3300 erst ab 3200 sichtbar wird.
    http://www.dkamera.de/testbericht/nikon-d3300/fazit.html & http://www.dkamera.de/testbericht/sony-alpha-6000/fazit.html


    was für ISO-Werte habe ich denn in dunklen/dunkleren Räumen (Konzerte, Flutlichtspiele, Nachtfotografie im Allgemeinen)