NEUE DSLR im ganz ALTEN Stil. (Nikon F80 / Zeiss Ikoflex / Entwickeln / Vergrößern)

  • Toll! Das du es geschafft hast. Bei mir dauert es ebenfalls ca. 45min. je nach Verdünnung und wie lange man fixiert bzw. wässert dauert es ein bisschen länger oder kürzer.


    Momentan sammle ich es noch in Kanistern. Normalerweise gibt es in den größeren Ortschaften/Städten eine Schadstoffsammelzelle/Deponie wo man das Zeugs abgeben kann. Vielleicht nimmt es auch ein Fotohändler der sich mit analogen Kameras beschäftigt an.... muss man mal fragen. U.U. muss man einen Beitrag für die Entsorgung zahlen. (Dies habe ich ebenfalls "oben" nicht mitgerechnet)


    Entwickler ist eine Lauge und Fixierer eine Säure. Diese Stoffe dürfen NICHT / AUF KEINEN FALL in den Abfluss gekippt werden.
    Falls du mal ein Stoppbad nutzt solltest du kannst du das selbe wie mit (gebrauchten) Essig tun (>trinken, essen... Bitte NICHT<). Nämlich in den Abfluss kippen, denn das Stoppbad ist nicht mehr als Essigsäure mit z.B. 60%. Das bisschen Entwickler was sich noch darin befindet, sollte nicht ins Gewicht fallen, denn wenn man stattdessen zischenwässert passiert das selbe.

    Ortskundig bei Nikon (/Olympus) & Analoger Photographie. Objektive von Sigma, Tamron, Olympus und Nikon. Zubehör von diversen Herstellern. :saint:


  • Keine Werbung mehr zwischen den Beiträgen? Jetzt einfach und schnell kostenfrei registrieren!

  • Alles klar. Dann schau ich mal wie das bei uns geregelt ist. Als ich die ganzen Hinweise auf den Packungen gesehen habe dachte ich auch : oh jee, dass sollte nicht in den Abfluss... Ein Stoppbad haben wir nicht benutzt.
    Ist es schlimm wenn Entwickler oder Fixer mit der Haut in Kontakt kommen? Also wir waren da sehr Vorsichtig und es hat nicht getropft.

    Analog und Digital <3

  • Sagen wir so es ist keine Flusssäure, Blausäure oder co. mit den man ohne Schutzkleidung nichts machen sollte/darf (abgesehen davon bekommt man dies auch nicht), aber wenn du etwas auf die Haut bekommen solltest, sollte ein gutes Abspülen reichen. Evtl. kann es sein das du wenn du nicht sofort abspülst oder das in größeren Mengen drüber rinnt rot wirst. Je nach dem wie dein Organ Haut darauf reagiert.


    Ich ziehe mir immer ein Paar Latexhandschuhe (Einweg) vor den einspulen an. Dann können Fingerabdrücke auf den Film vermieden werden und ich bin bis nach der Entwicklung geschützt.


    Falls du ein Netzmittel nutzen solltest und dir das auf die Haut kommt sollte nicht passieren (wie immer sind allergische Reaktionen ausgeschlossen), denn es ist einfach nur ein besseres Spülmittel. Deshalb schäumt esse auch so stark. In höherer Dosierung wird es als Bildsilberstabilisationsmittel (Gutes Wort für "hangman") verwendet. Normal hilft es in der Regel besser ohne schlieren auf den Film zu trocken. Als BSstabiM wird das Bild etwas langlebiger, da sich ein winziger Film auf der Oberfläche bildet, so wird es geschützt. Wird sehr gerne bei Hochwertigem Barytpapier angewandt.

    Ortskundig bei Nikon (/Olympus) & Analoger Photographie. Objektive von Sigma, Tamron, Olympus und Nikon. Zubehör von diversen Herstellern. :saint:

  • Sehr schön! Was ich bei der Holga leider nicht mag ist, dass sie auf so einen großen Film zu wenig Leistung bietet, da der 120er Rollbildfilm mit 12Bilder doch nicht der günstigste ist. Eine Holga im 35er Format sehe ich als etwas sinnvoller an. Aber so waren du alten Zeiten.... Kann man an der Holga eig. die Belichtungszeit verstellen?
    Ende des Monats probiere ich mal einen Illford Delta 3200 aus. Ich bin mal sehr gespannt wie sich das Runzelkorn (Rauschen) bei so einem Film verhält. (FMX-, BMX-, Quad-,...show) (Bekomme ihn angeblich übermorgen - so DHL)


    Ich muss gestehen, dass ich von einem Plastikobjektiv (like a holga) weniger Schärfe und Zeichnung erwartet habe. Ganz toll was das Ding so hergibt.


    Was machst du dann mit deine Negativs? Lässt du sie vergrößern oder Scannst du sie nur ein um sie dann digital zu haben? Wie hast du bzw. habt ihr entwickelt? Ich meine damit den Kipprhythmus & die Zeiten von Fixierer & Wässerung.

    Ortskundig bei Nikon (/Olympus) & Analoger Photographie. Objektive von Sigma, Tamron, Olympus und Nikon. Zubehör von diversen Herstellern. :saint:

  • Ja gut die Holga ist echt kein super scharfes Ding. Aber eine Agfa Clack wird auch nicht viel bessere Bilder liefern denke ich. Bald werde ich den direkten Vergleich haben.
    Du musst auch bedenken, dass ich das Bild sehr groß eingescannt habe (etwa 5400px und 15MB) und es hier jetzt auf 1000px verkleinert ist. Das bringt noch mal etwas mehr schärfe^^ Sonst habe ich nichts an dem Negativ gemacht. Aber di esuper schärfe erwartet man ja auch nicht von der Holga. Man weiß ja dass die da schwach auf der Brust ist. Für mich ist sie eien günstige Möglichkeit das Mittelformat auszutesten. Zwar würde mich eine TLR auch reizen, vor allem den Schachtsucher finde ich klasse, aber das Ding ist halt auch ein Trümmer^^ Die Holga kann ich mal so mitnehmen. Die wiegt nix und ist für Mittelformat winzig. Wenn ich unterwegs bin geht es nicht primär ums Fotografieren. Ich nehm die Kamera auf gut Glück mit, vielleicht bietet sich eine Möglichkeit, manchmal aber auch nicht.
    Im 35er Format lohnt sich die Holga für mich nicht, weil ich da sehr gute Kameras habe! Eine Olympus OM2n mit diversen Festbrennweiten und eine Voigtländer Rangefinder, die Vitomatic 2.


    Ich habe zur Zeit weder die Mittel noch die Möglichkeit mir eine Dunkelkammer zum Vergrößern anzuschaffen und ich kenne niemanden bei mir in der Nähe der so was hat. Von daher scanne ich die Negative ein. So kann ich auch sehen wie das Bild geworden ist. Ich habe das große Glück dass mir gute Scanner zur Verfügung stehen. Sonst würde ich sicherlich nicht so viel Analog machen. Ich finde es toll die Negative auch Digital zu haben, so kann ich sie direkt mit meinen Digitalen Fotos vergleichen. Ich habe das Gefühl, dass ich so sehr viel mehr gelernt habe, als wenn ich nur Digital aufnehmen würde. Die Besten werde ich sicher Drucken lassen. Ob das dann Digital oder Analog sein wird weiß ich noch nicht. Das kommt auf die Möglichkeiten an. Bis jetzt habe ich jedoch auch nur günstig Drucken lassen beim Drogeriemarkt. Klar gibt es auch bessere Anbieter, aber da kenn ich mich nicht aus. Aber Matze hat versprochen bald einen Test von Druckservices durchzuführen :thumbsup: Da bin ich schon mal gespannt!
    Wie machst du das im Moment?


    Zur Entwicklung:
    Wir haben mit Adox Adonal entwickelt und die erste Minute ständig gedreht. Dann pro Minute eine Umdrehung. Bei der Zeit bin ich mir nicht mehr sicher. Wir hatte eine Tabelle benutzt und dann eine App als Timer (die App heißt: Develop!). Dann ohne Zwischenwässerung direkt den Fixierer rein und dann glaube ich noch mal 5 Minuten? Für genaue Zeiten müsste ich nachfragen. Zum Schluss haben wir dann etwa 7 Minuten gewässert.
    Die App ist echt super praktisch.
    Du kannst Rezepte laden und speichern und dann auch deinen Bedürfnissen
    anpassen. Sie zählt dann runter und sagt dir was du wann zu tun hast.


    Es gibt verschiedene Holga Modelle. Bei meiner, der Holga 120N, hat man zwei Belichtungszeiten: Einmal ca. 1/100 und einen Bulb Modus. Dann kann ich auch zwischen zwei Blenden wählen: f8 für Wolkig und in etwa f11 für Sonnig. Es gibt einen Fokusring, der von 1m - Unendlich geht. Angezeigt werden 1 Person, 3 Personen, eine Gruppe und zum schluss Berge.
    Die Holgas sind alle mehr oder weniger ähnlich. Sie sind nicht dafür gemacht, dass man viel Kontrolle hat. In der Hinsicht schränkt sie einen sehr stark ein, aber das hat auch den Vorteil, dass man kreativer werden muss. Man muss lernen damit umzugehen und trotzdem gute Bilder zu machen.
    Noch dazu ist die Seriensteuerung seehr breit. Jede Holga ist ein bisschen anders! Es gibt welche, die Probleme mit Lichteinfall durch das Rückenteil zu kämpfen haben. Etwas Tape hilft dann. Ich hatte zum Beispiel den Framecounter abgedeckt und nur kurz geöffnet, wenn ich zum nächsten Bild gespult habe.
    Dann gibt es Modelle, bei denen bestimmte Bereiche immer unscharf sind. Bei meiner Linse kann man sehen, dass die Schärfe zu den Rändern hin stark abfällt. Auch die Vignette kann von Kamera zu Kamera unterschiedlich sein.
    Die Holge wird definitiv nicht meine Hauptkamera, aber dafür ist sie denke ich auch nicht gemacht! Sie ist dafür da etwas auszuprobieren und dafür mag ich sie sehr gerne!


    Wen das viele Plastik stört, der kann sich ja nach älteren Modellen im Mittelformat umschauen. Es gibt ja zum Beispeil die Agfa Clack oder Click 1 & 2 günstig auf dem Gebrauchtmarkt. Bei denen ist das Problem dann allerdings die lange Verschlusszeit. Meist so um die 1/30 Sekunden. Das kommt daher, dass früher meist nur niedrig empfindliche Filme vorhanden waren wie der Pan F 50. Dafür hat man dann eine Meniskuslinse aus Glas und ich denke mal auch weniger Seriensteuerung...

    Analog und Digital <3

  • Momentan lasse ich sie nur Analog. Bei unserem Drucker ist ein Scanner dabei (1200dpi) mit dem ich das eig. einscannen könnte. Trotzdem gefällt mir es mir besser wenn es Analog bleibt. Schöne Bilder vergrößere ich bis max. 30x40cm (was dann auch ganz schön groß ist und ich erst ein 24x30 Bild gemacht habe). Da ist es wichtig das, dass Negativ gestochen scharf ist, die Belichtungszeit (im Vergrößerungsvorgang) richtig eingestellt ist, die Glaselemente geputzt sind (was man aber nie zu 100% sauber bekommt, daher sind immer kleine Flecken zu sehen) & man bei größeren Bildern bedenkt, dass es etwas dauern kann bis man vom von Bad A nach Bad B übergeht, weil es natürlich etwas dauert bis die Flüssigkeit wieder abrinnt. Speziell gilt der letzte Punkt für das Entiwcklungsbad. Für ein Bild was für die großen Schalen also für max. 30x40 ausgelegt komme ich gerade mit 1000ml durch. (Was das max. meiner Aufbewahrungsbehälter ist)
    ;)
    Ihr entwickelt also nicht im Kippverfahren sonder im Drehverfahren, habe ich noch nicht ausprobiert. Falls du was genaueres weißt gib bitte bescheid. Dann probieren ich das auch mal aus :)

    Ortskundig bei Nikon (/Olympus) & Analoger Photographie. Objektive von Sigma, Tamron, Olympus und Nikon. Zubehör von diversen Herstellern. :saint:

  • Klingt interessant. Zeig doch mal einen deiner Drucke =) Würde mich sehr interessieren.


    Unsere Scanner können mehr als 1200dpi. Ich glaube es sind sogar mehr als 4000dpi und das war nicht mal die höchste Qualität^^ Die Qualität ist echt gut, man muss natürlich aufpassen dasss man keine Fingerabdrücke hinterlässt und Staub so gut es geht entfernt. Die restlichen kleinen Körner kann man dann in PS rausstempeln.


    Also wir drehen und kippen, so dass der ganze Film mit neuer Chemie überzogen ist. und zum Schluss noch mal auf die Tischplatte geklopft, dass auch Luftbläschen weg sind. Es gibt ja noch dieses Rollen auf dem Tisch. Das haben wir noch nicht ausprobiert. Da macht unser Tank aber auch einen schönen Bogen ;)

    Analog und Digital <3

  • Gern kann ich eines Zeigen. Ich habe es allerdings nur mit einer Handkamera bei Innenlicht geschossen, da es leider nicht in den Drucker passt & auf Grund des blöden Lichtes sieht man auch noch einen Schatten im Bild. Das ich übrigens mein erstes Bild das ich mit der Mittelformatkamera aufgenommen habe. Habe dieses Bild mit ASA 400 auf 24x30cm vergrößert, kein 30x40. Das 30x40 Papier ist Barytpapier, deshalb ist es teurer als das PE Papier & auch mehr Aufwand es zu vergrößern. Das schießt alle Zeiten (Belichtung, Entwicklung, Stopp, Fix, Wässern, Fix) mit ein. Ich muss sagen im realen Analog look sieht es ganz gut aus bis auf ein Paar kleine Punkte. Ich hätte nicht gedacht das ASA/ISO 400 bei Mittelformat so kornfrei ist.
    Ach ja ich habe unter den TechnischenD. meines Drucker nachgesehen. Er kann mit 600 x 600 dpi interpoliert: bis zu 9.600 x 9.600 dpi scannen mit 1200 dpi druckt er. "Er" ist ein Drucker mit Toner, keine Tintenstrahl.


    Du kannst den Film durch Rollen, Kippen & Drehen entwickeln. Ich kippe am liebsten, da sich hier alles schön durchmischt. Beim drehen sollte der Deckel offen sein, dann kann es nicht zum tropfen beginnen. ;) Beim Rollen habe ich so meine Bedenken, da es Teil des Filmes dann immer mit und der andere ohne Flüssigkeit bedeckt ist. Zu dem ist der Paterson Tank, so wie ich ihn habe, nicht darauf ausgelegt, da dieser schief also im Kreis laufen würde und dazu auch noch schräg stehen. Die einzige Möglichkeit falls man das unbedingt tun will ist, den Tank auf die Tischkante oder ähnliches zu legen oder sich eine Jobo - Tank zu holen.


    Klar! Das schöne in PS ist natürlich das man ganz einfach ohne viel Aufwand Elemente des Bildes bearbeiten kann.

  • Von Barytpapier habe ich schon mal gehört. Was gibt es denn noch für Papiere und wie verhalten die sich?
    Die Aufnahme sieht gut aus. Wirkt wie aus damaliger Zeit, wenn man sich die Autos wegdenkt ;) . Dass sie so Kornfrei ist bei der Vergrößerung hätte ich auch nicht gedacht^^ Ist sie in echt noch Kontrastreicher oder meintest du das mit ein paar kleinen Punkten?


    Dann haben wie wohl das Kippen angewandt. Der Deckel war verschlossen und wir haben den Tank so gekippt, dass sich die ganze Chemie noch einmal gemischt hat. Ich habe manchmal etwas Probleme mit den Vokabeln, weil ich fast nur englischsprachige Seiten oder Videos auf YouTube zur Entwicklung lese und anschaue^^ Die nennen das da immer agitation. Unser Tank ist auch der Paterson.

    Analog und Digital <3

  • Von den Papieren kenne ich nur die PE und die Baryt. Es gibt diese allerdings mit fester und variabler Gradation. Ich muss gestehen ich habe keine Ahnung was das Bedeutet. Ich habe u.A. alte von Illford die noch mit D-Mark bezahlt wurden (von dem Paket) und welche von Fotoimpex das sind die Foma mit fester Gradation > normaler Gradation. ... Da muss ich mich nochmal besser reinlesen.


    Zitat von Fotoimpex:
    In dieser Kategorie finden Sie Fotopapiere.
    PE Papiere sind beidseitig Kunststoffbeschichtet und leicht zu verarbeiten. Sie glänzen von selbst (bei glänzender Oberfläche) und liegen nach der Trockung plan.
    Barytpapiere sind die klassischen Fotopapiere auf Kartonträger und werden überwiegend für Ausstellungsabzüge eingesetzt.
    Sie rollen sich nach dem Trocknen auf und müssen auf einer Presse gepresst werden.
    Papiere mit variabler Gradation können verschiedene Härtegrade erzeugen um an unterschiedliche Negativkontraste angepasst zu werden.



    Ähh jaaa... ?? ?? ?? so viel dazu ?(
    Wenn du unter dem "Reiter" Fotopapier nachsiehst bekommst du eine kleine Auswahl davon aufgelistet. <<haha "KLEIN" ^^ >>


    Das Bild hat natürlich ein bisschen Korn. In echt siehst es noch ein bisschen schöner aus, da ich ja mit meinem Handy nochmal ein Rauschen damübergelegt habe. Außerdem wurde es in Farbe fotografiert. Das Foto dient ja nur zur Begutachtung ;)


    Ihr habt dann wahrscheinlich die Dose gekippt.
    Ich werde mal einen Infozettel erstellen mit einer kurzen Anleitung zum Entwickeln + Zeiten.


    When you need the development time of different films I can recommend the web-side FilmPhotography. Here can you find some tips and tricks about analog photography and something more.
    I hope I´ve helped you a little bit.


    (Sorry my english ist really bad ^^)

    Ortskundig bei Nikon (/Olympus) & Analoger Photographie. Objektive von Sigma, Tamron, Olympus und Nikon. Zubehör von diversen Herstellern. :saint:

  • Danke für den Link =D


    Hast du das Foto auf schwarz/Weiß papier ausbelichtet? Ich wusste garnich dass das geht, aber klar wenn man darüber nachdenkt müsste das auch möglich sein.
    Die ganze sache mit den Vergrößern und ausbelichten finde ich ingesammt spannend, aber auch etwas verwirrend. Aber vielleicht komm cih auch noch dahinter.


    Das wär super wenn du mal so was zusammenschreibst. Ich finde es schwer an ausführliche Informationen zu kommen. Die meisten kostenlosen Quellen reden darüber, als würde sie zu jemanden sprechen, der schon Ahnung davon hat. Vielleicht werde ich mir mal ein Buch zu dem Thema anschaffen. Kennst du ein gutes?


    Thank you for your help =D

    Analog und Digital <3

  • Natürlich habe ich auf S/W Papier belichtet. Es funktioniert eig. ganz einfach.
    Im Vergrößerer Strahlt Licht von Oben nach unten. In dieser Passage sitzt das Negativ (Wird zwischen zwei Glasplatten eingespannt). Dann hast du wie bei einer Kamera unten ein Objektiv dran, dass dir dein Bild auf die Grundplatte des Vergrößeres projiziert. Je nach dem welcher Objektiv man nutz ist das Bild unterhalb größer oder kleiner. Genau so wenn man Mittelformat nutzt scheint es so als sei der Sensor, wie bei einer Kamera größer, das Bild wird kleiner. Im Kleinbildformat eben anders herum. Das ist wie, wenn man ein 35mm Objektiv fürs Vollformat an eine APS-C Kamera schnallt. Es wirkt plötzlich wie ein 50mm.


    Ganz knapp gesagt funktioniert es wie eine Taschenlampe wo du deine Finger/eine Folie mit Motiv davor haltest. Nur ist das Objekt wo du hin leuchtest Lichtempfindlich (das Fotopapier) was dir S/W Werte umdreht. Also alles was Weiß ist wird am Papier Schwarz und alles was Schwarz ist wird Weiß.


    Unten liegt das Papier auf dem belichtet wird. Wenn man fotografieren würde, wäre das Papier dein Motiv. Wenn es dann fertig belichtet ist wird es wie ein Film entwickelt. Die Zeiten weichen von der Filmentwicklung etwas ab. Entwickelt wird meinst nur zwischen 40(PE)-120(Baryt) Sekunden. Genau so das Fixieren und das Wässern. Das wässern bei Baryt kann bis zu 45min. dauern. So nach Hersteller. Ich lasse es meist nur 15 Minuten + wässern.


    @Shetanchan
    Ich kann dir das Buch"Absolut Analog" von Monika Adre & Chris Marquardt sehr empfehlen. Habe dies selber. Hier wird von Einsteiger - Fortgeschrittener alles über die Analoge Fotografie berichtet. Von Kleinbild - Großformat. Vom Kamerakauf bis hin zur Archivierung. Da ist wirklich alles mit dabei. (Habe dieses Buch zeit kurzem übrigens selber).
    Link: Am Titel


    Hab schon eine kleine Liste zur Filmentwicklung:
    Bitte bedenke wieder das der Link nur 30Tage gültig ist und u.U. mal nicht funktionieren kann, wenn z.B. der Strom ausfällt, ein Fehler vorliegt oder wer am Ein/Ausschalter herumspielt. ^^
    Hoffentlich kannst du .pages aufmachen, dann kannst du auch deine Filme eintragen :D. Sonst musst du leider das PDF nehmen. ||


    http://phototschirk.myqnapclou…80/share.cgi?ssid=0kwkJ7a



    Ach ja falls du mal Zeit hast kannst du dir mal das Video hier ansehen. Hier sieht man das Analoge Fotografen Kriminell sind! :D (Staking des Lichtes, Verkehrsschilder verstellen, eine Spur der Straße mit Leiter und Kamera blockieren, andere Menschen vom Arbeiten aufhalten,...). Die Schwammentwicklung des Papiers hat mich am meisten begeistert. Abgesehen davon mag ich die Musik bei Min. 6:40 ^^

    Ortskundig bei Nikon (/Olympus) & Analoger Photographie. Objektive von Sigma, Tamron, Olympus und Nikon. Zubehör von diversen Herstellern. :saint:

    4 Mal editiert, zuletzt von Philipp () aus folgendem Grund: Link hinzugefügt.

  • Cool Dankeschön =D


    Das Buch ist mir mal über den Weg gelaufen beim Shoppen auf Amazon. Das wird dann wohl die nächste Errungenschaft werden :D
    Sehr lustiges Video^^

    Analog und Digital <3