Permanent leichte Unschärfe Canon 70D mit Sigma 17/70 & Tamron 70/300 & Canon 50mm

  • mich würde mal interessieren was du dazu sagst. Ich meine erwarten wir zu viel Bildqualität bzw. Schärfe bei Offenblende und 4-5 Meter Entfernung (f/1.4 bis 2.2) beim 50mm 1.8 bzw. 1.4.?

    Ich habe doch oben schon gesagt, dass die Bilder für mich scharf sind ;)


    Auch die neuen Bilder von @Quercus sind OK. Zwar etwas überschärft aber alles in allem in Ordnung. Du wirst mit einem Bayer-Sensor nie auf den Pixel scharfe Aufnahmen erzielen können, da die reale Sensorauflösung nun einmal bei 1/4 (Rot, Blau) respektive 1/2 (Grün) der beworbenen liegt und der Rest "nur" Interpolation. Zudem setzt Canon ja weiterhin auf AA-Filter, die die Auflösung künstlich leicht reduzieren um Flimmern zu vermeiden.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11


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  • Wirklich ein sehr sehr interessantes Thema! Habe das Gleiche "Problem" wie Quercus, bzw. die gleichen Gedanken (ob meine Anforderungen zu groß sind oder es am Objektiv liegt oder vllt. mit der Kamera was nicht in Ordnung ist). Ich Hab die Nikon D5500 aber witzigerweise die gleichen Objektive (Sigma 17-70 und Tamron 70-300).
    Für mein Gefühl sind Quercus Bilder zwar scharf, aber nicht knackscharf, also da fehlt irgendwie ein bisschen was, sie wirken leicht schwammig. Und die Beispielbilder mit der Blume und der Frau aus dem Internet sind natürlich Klasse, also das verstehe ich auch unter knackscharf ;)


    Bei den Winterbildern von Basti sehe ich es genauso, ein Tucken Schärfe fehlt noch. Die Zoo-Bilder finde ich aber super und scharf genug!


    Frage: Habt ihr eure Bilder Freihand oder mit Stativ gemacht?


    Und sind in einer 100%Vergrößerung IMMER Unschärfen zu sehen?


    Jetzt muss ich auch mal Bilder suchen gehen und in meinen Thread hochladen......

  • @sarah.mueh ich habe alle Bilder alle frei Hand gemacht kann mir aber (hoffe ich zumindest :) ) nicht vorstellen das dies bei der Belichtungszeit ein Unterschied macht wenn man ein Stativ benutzt.


    Oder doch ??


    Zeig mal deine Bilder ...



    Du wirst mit einem Bayer-Sensor nie auf den Pixel scharfe Aufnahmen erzielen können, da die reale Sensorauflösung nun einmal bei 1/4 (Rot, Blau) respektive 1/2 (Grün) der beworbenen liegt und der Rest "nur" Interpolation. Zudem setzt Canon ja weiterhin auf AA-Filter, die die Auflösung künstlich leicht reduzieren um Flimmern zu vermeiden.

    was währe dann deine Rätsels Lösung?

    _____________________________________________________________
    CanonEos 70D -- Tamron 70-300 -- Sigma 17-70 -- Canon EF 50 -- 430EX II -- CaseLogic Slingbag -- Manfrotto MK 394-PD -- Neeware Reflector

  • Meine Lösung? Die Bilder sind gut so wie sie sind ;) Du darfst auch nicht vergessen, dass das Licht ebenfalls einen Einfluss auf die wahrgenommene Bildschärfe hat. Hartes Licht (Sonne, direkter Blitz etc.) sorgt für mehr Kontrast in feinen Details. Weiches Licht (Wolken, Softbox, Diffusor etc.) sorgt hingegen sowohl für weichere bis gar keine Schatten, als auch für weichere Konturen. Besonders in der Portraitfotografie ist letzteres ja durchaus oft erwünscht.


    Technisch hilft für ein Maximum an Bildschärfe nur ein Direktbildsensor, der die drei Primärfarben hinter- und nicht nebeneinander platziert. Siehe dazu z.B. die Review von der Sigma quattro.


    Mal abseits davon: Wir reden hier durchweg über Objektive aus der Einsteiger- bis Mittelklasse. Natürlich sind mit Festbrennweiten aus der 1000-Euro-Region noch bessere Ergebnisse möglich.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • @sarah.mueh: auch ich habe alle Bilder frei Hand gemacht ohne Stativ. Ich denke aber wir müssen Matze recht geben. Wir reden über keine schelchten aber auch keine Premium Objektive. Ich denke nicht, dass wir grundlegend falsche Einstellungen verwenden oder das die Kameras schuld sind.


    @Matze: Die Erklärung mit dem Licht in Bezug auf Schärfe ist super, vorallem auch logisch und nachvollziehbar. Ich hatte bei meinen Winterbildern sehr trübes Wetter, extrem dunkle und dichte Wolcken und dann noch im Makrobereich. Denke das ist halt das maximale was zu dem Zeitpunkt drin war.


    Ich habe seit einer Woche das tamron 70-200 2.8 SP VC USD. Ich habe einen ersten Test im Vergleich zum Tamron 70-300 gemacht und kann sagen. Das Objektiv
    macht einfach bessere und vorallem schärfere Bilder selbst bei f/2.8 werden Motive bis ca. 135mm zum Teil Schärfer als beim 70-300 mit Blende 4-4,5.
    Selbst wenn man die 100mm geringerer Brennweite bedenkt und zwei Bilder anschließend auf den gleichen Ausschnitt begrenzt ist der Unterschied auch hier noch deutlich,
    heißt das Objektiv ist auch hier im Vorteil "und gleicht die 100mm quasi aus".
    Das Objektiv kostet aber eben auch fast das Vierfache....


    Quercus : habe auch noch mal mit meinem EF 50mm 1.4 USM getestet. Wenn ich bei Offenblende nah genug an meinem Motiv bin, dann wird auch das scharf was ich will.
    Bei Offenblende im Anschluss 100% croppen ist auch nicht unbedingt realitätsnah. Ich denke werde das Objektiv auch erstmal behalten, besonders im Protrait auf die Augen fokusiert ist es wirklich super und das schon bei f/1.6, vorrausgesetzt ich fotografiere nicht aus 10m Entfernung. Ich hoffe du verstehst was ich dir sagen will ;-)

    Canon EOS 70D / Canon EF 50 1.4 USM / Tamron 70 - 200 SP 2.8 Di VC USD / Sigma 17 - 70 DC HSM OS 2.8 - 4.0 / Sigma 18 - 250 DC HSM OS 3.5 - 6.3

  • Also hier wäre mal ein Testbild, das habe ich mit Stativ gemacht und erst war ich überhaupt nicht zufrieden und fand es im Ausschnitt nicht knackscharf. Aber nun denke ich doch, es ist scharf. Vielleicht hab ich doch zu viel erwartet, ich dachte mit den MIttelklasse-Objektiven, die wir haben, sind "schärfe" Bilder möglich, vor allem weil die Kameras ja auch gut sind!


    Blende F9
    Zeit 1/6
    Iso 400
    mm 70
    kein Blitz
    mit Stativ

  • Die Kamera ist für die Bildschärfe heute doch ziemlich egal. Das Objektiv "macht" die Bilder, der Sensor nimmt sie nur noch auf. Wenn unscharfer Brei ankommt, kann der Sensor auch nichts mehr ändern.


    Und noch so ein Tipp zur Bildschärfe: Wenn es kein Makro-Objektiv ist... sind die Bilder an der Naheinstellgrenze meist nicht knackscharf.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

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  • matze, du meinst, wenn ich ganz nah dran bin, wirds nicht so scharf, richtig?
    Bei dem Eiszapfenbild war ich aber 1 oder 2 Meter entfernt, da war also noch Luft.


    Aber das Bild ist doch nun scharf, oder?

  • matze, du meinst, wenn ich ganz nah dran bin, wirds nicht so scharf, richtig?

    Nein: Wenn Du nahe an der Naheinstellgrenze bist. Das ist ein großer Unterschied. Es geht nicht um die absolute Nähe zum Objekt sondern eher um den Abbildungsmaßstab.


    Abseits davon finde ich das Bild mit den Eiszapfen scharf. Wenn man mal auf 100 Prozent geht sieht man sogar noch schön Struktur im Eis :)

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Ich mische mich mal ganz kurz ein:


    Um vom Stativ noch weniger Verwacklung zu bekommen lohnt es sich die Spiegelvorauslösung und den Selbstauslöser zu aktivieren! Das heißt: Man drückt auf den Auslöser, es dauert ein paar Sekunden, dann springt der Spiegel hoch, dann vergehen weitere Sekunden und erst dann öffnet sich der Vorhang! So bekommt Fotos mit noch weniger Vibrationen hin. Wie man die beiden Einstellungen an der Kamera festlegt, findet ihr sicher bei Google ;)


    Canon EOS 600D | Canon EFS 18-55 f/3,5-5,6 III | Canon EF 75-300 f/4-5,6 III | Yongnuo 35mm f/2.0 | Canon 10-18 IS STM

  • @ Sarah: Das Bild ist doch Super. Der schärfste Bereich in der Mitte ist doch sehr scharf.


    Du darfst nicht vergessen das du bei nur einem Meter Abstand bei diesen Werten nur 0,07 Meter im Schärfebereich liegen. Bei 2 Meter Abstand wären es 0,28 Meter.
    Selbst mir f16 wären es bei 1m Abstand 0,12m und bei 2 Meter Abstand 0,51m Tiefenschärfe. Der Teil der Scharf ist, ist je nach Brennweite bei der Entfernung richtig schmal. Da helfen auch teure Objektive nicht.


    Mit einem DOF Rechner (Depth of Field) deines Vertrauens kann man so was berechnen... Die gibt es als Handy App oder online. z.B. http://www.dofmaster.com/dofjs.html

    Fujifilm X-T2 Black | Fujinon XF 23 mm f2 R WR | Samyang 12mm f2 |
    Das löst 4+ Kg an Canon Equipment ab. :D