Nikkor 105 mm f/1.8 AIS

  • hallo was meint ihr..


    ich benutze meine kamera hauptsächtlich für portraits und gebäude umgebung halt... 760d von canon


    hab aber eine nikkor 105mm 1,8 ais die ist von 1982 glaube ich :) ..jedenfalls keine kratzer oder staub oder pilz wirklich top


    soll ich ein objektivring kaufen... oder lieber sie für ca. 300 euro verkaufen und ein canon objektiv kaufen...wenn ja welche ??? :)


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  • Das Objektiv entspricht sicherlich nicht mehr den heuten Anforderungen. Da wirst du keine wirklich scharfen Bilder damit machen können.


    Ich würde es verkaufen und mir ein Canon - Objektiv kaufen, da ein Adapter sowieso eher umständlich ist.

    Nikon D5200 | AF-S NIKORR 18-105mm 1:3.5 - 5.6G ED | Tamron SP 90mm F/2.8 Di VC USD

  • Ich würde da nicht so schnell aufgeben. Damalige Festbrennweiten können auch heutzutage noch sehr scharf sein! Ich selbst habe analoge Olympus Objektive die schärfer sind, als meine Kit Linse!
    Du musst halt schauen was du für einen Adapterring brauchst und ob dieser Adapterring ohne Glas oder mit Glas ist. Wenn er mit Glas ist verringert er die Abbildungsleistung tendenziell. Ein Adapterring ohne Glas ist da besser. Das hängt aber von dem Bajonett etc. ab.


    105mm sind für Portraits auf jeden Fall geeignet. Da wird dir die Lichtstärke von 1.8 auch sehr schön verschwommenen Hintergrund liefern. Für Gebäude ist die Brennweite eher schon zu lang, du bekommst einfach nicht viel vom Gebäude aufs Bild. Architektur fotografiert man daher lieber mit Weitwinkelobjektiven.


    Also an deiner Stelle würde ich mal schauen wie das Bajonett heißt und dann recherchieren ob das auf eine EOS adaptierbar ist. =)
    Du musst halt nur bedenken, dass du manuell fokussieren und die Blende manuell einstellen musst. Meiner Meinung nach macht das manuelle sehr viel Spaß und da sollte sich jeder einfach mal rantrauen wenn er die Möglichkeit hat ;)

    Analog und Digital <3

  • Ich würde es Verkaufen!


    105mm oder am Crop kanpp 170mm manuell zu fokussieren und das mit einer Kamera die nicht für manuellen fokus ausgelegt ist halte ich für schwierig! Außerdem sind 170mm für Portraits schon ganz schön viel.


    Empfelen würde ich dir ein Canon 85mm f/1.8 USM oder ein Canon 100mm f/2 USM (hier ein Bericht von mir) die sind nicht nur scharf sondern haben auch einen guten Autofokus!

  • Mal das Gegenargument: Ich habe 135mm an Canon Crop und kann da wunderbar manuell fokussieren, auch durch den Sucher ;) Das ist viel leichter als gedacht!
    Hier mal mein Bericht dazu!


    Und mal ganz ehrlich: Wenn ein Adapterring nur 10 Euro kostet dann würde ich diese Ausgabe nicht scheuen! Verkaufen kannst du das Objektiv immer noch wenn es dir nicht zusagt.


    Und rob1rob2 : Zwischen 100mm und 105mm ist jetzt kein großer Unterschied. Wenn 100mm zu lang sind an Crop, dann würde ich eher auf 50mm gehen.

    Analog und Digital <3

  • Ja klar der Versuch schadet nicht! Kommt auch drauf an was man fotografieren will, bei offenblendigen Portraits durch den Sucher manuell aufs Auge fokusieren naja... kann man machen ;)


    @Shetanchan und erlich gesagt finde ich die offenblendigen Bilder in deinem test nicht besonders scharf! Das Bokeh dagegen ist sehr schön ;) . Das ist nicht böse gemeint und meine Meinung... der Look solcher "Retro" Objektive ist ja auch ein sehr eigener... ich schaue mir solche Bilder gerne an, aber für mich selber wäre das nichts.

  • da steht halt dass es nikon f ist bajonett glaube ich bin mir leider nicht sicher :D


    Qualitätsunterschiede gibt es nicht oder beim ring... ob es 10 oder 20 kostet ......versuch halt ohne glas zu kaufen..

  • @rob1rob2: Ja bei den beiden 135mm Objektiven ist die schärfe bei Offenblende nicht perfekt, das stimmt. Leicht abgeblendet wird es deutlich schärfer. Mein analoges 50mm 1.8 ist schon bei Offenblende deutlich schärfer! Und mit dem 50er hab ich zum Beispiel auch Porträts von meinem Hund gemacht, offenblendig und durch den Sucher scharf gestellt. Einfacher geht es über LiveView mit der Lupe, aber einfach kann ja jeder :D


    Schärfe ist natürlich schön, aber je nach Portrait Stil ist eine leichte Weichzeichnung mit stimmungsvollem Licht viel schöner, als wenn man dank ultrascharfem Objektiv jede Hautunreinheit wegretuschieren muss.


    @canoncanon: Ich habe leider keien Erfahrung mit Nikon Altglas und den Adaptiermöglichkeiten an Canon. Daher kann ich nur zum Ausprobieren raten =)

    Analog und Digital <3

  • Nikon hat Ihre Kameras das F Bajonette gegeben. Ursprünglich kam das F von dem Wort Refelx. Da das "R" aber nicht International gleich ausgesprochen wurde nannte man es "F" für re-F-lex.
    Ein Objektiv mit F Bajonette passt bis heute auf jede Kamera. Bei älteren Objektiven wird der Autofokus durch einen Motor in der Kamera gesteuert und nicht so wie heute im Objektiv. Diese Unterstützung des Af-Motors bietet die D7x00er Serie und höher, Nikons Einsteigerklassen D3x00 und D5x00 unterstützten dies nicht.


    Von der Adaptierung von Nikon auf Canon.... mh. kenne ich mich selber nicht gut aus. Du wirst wahrscheinlich alles selber einstellen müssen. Sprich: Blende, Fokus & evtl. zoom. Bei der Blende solltest du darauf achten, dass du ein älteres Objektiv nimmst, bei der man die Blende verstellen kann. Sonst sollte es eig. funktionieren. Ob du dadurch eine schlechtere Bildqualität erzielst, kann ich dir nicht sagen.



    Ich hoffe ich konnte trotzdem ein bisschen helfen.


    freundliche Grüße
    PT

    Ortskundig bei Nikon (/Olympus) & Analoger Photographie. Objektive von Sigma, Tamron, Olympus und Nikon. Zubehör von diversen Herstellern. :saint: