Canon EOS 700D - Objektiv oder Vollformat?

  • Hallo Zusammen,


    ich habe mir dieses Jahr eine Canon EOS 700D mit dem 18-135mm IS STM Objektiv zugelegt. Ich finde die Kamera zum Einstieg nicht schlecht habe aber in kurzer Zeit leider einige Sachen gefunden die mich stören.


    Was stört mich an der 700D?
    - Bilder wirken "flach/matischig" und nicht Scharf sowie fehlt es an Dynamik (trotz RAW-Entwicklung)
    - Rauschen bei Lowlight
    - Crop-Faktor von 1,6
    - Videos wirken leider teilweise matschig / rauschig
    - Pulsieren / "Aufpumpen" des AF im Videomodus
    - keine Full-HD Aufnahmen mit 60fps möglich um später Slowmotion zu Erzeugen


    Was würde Sinn machen?
    - Neues Objektiv ?
    - Vollformat wechsel auf Canon, Sony oder Panasonic?


    Was soll fotografiert (primär) / gefilmt (sekundär) werden?
    - Landschaften
    - Fahrzeuge (stehend)
    - Menschen


    Ich hoffe auf ein paar hilfreiche Tipps und empfehlungen.



    Vielen Dank im Voraus.


    Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von Ventador ()


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  • Erst einmal willkommen im Forum. Ein paar Anmerkungen:

    • Ein neues Objektiv verändert weder den Crop-Faktor, der Dynamik noch die fehlenden 60 FPS im Videomodus.
    • Panasonic hat keine Vollformat-Kameras im Angebot
    • Ein guter Video-AF ist wirklich scher zu finden. Bei den o.g. Anwendungsfeldern würde ich aber eh primär manuell fokussieren
    • Kannst Du mal ein Bild anhängen, was nicht scharf ist und/oder zu wenig Dynamik aufweist? Es reicht auch ein Bildausschnitt (Bildschärfe) und ein Bild in geringer Auflösung (Dynamikumfang).

    Ferner hast Du nichts zu deinem geplanten Budget geschrieben. Vollformat-Kameras sind alles andere als günstig.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • @Ventador: Ich hatte die 700D auch ein wenig länger in Benutzung. Und ja, es gab etwas, was mich zum Ende zu einem Wechsel bewegte, aber was ich nie bemängeln konnte waren matschige Bilder, Unschärfen oder fehlende Dynamik. Notfalls hilft HDR. ;)


    Ja, ISO 1600 war gerade noch okay, mehr ist dann echt blöd - zumindest für mich.
    Und das mit dem Crop-Faktor ist nun kein Geheimnis. Aber da kannst du ja mit Objektiven und entsprechend kurzen Brennweiten wieder entgegen wirken.

  • Erst einmal willkommen im Forum. Ein paar Anmerkungen:

    • Ein neues Objektiv verändert weder den Crop-Faktor, der Dynamik noch die fehlenden 60 FPS im Videomodus.
    • Panasonic hat keine Vollformat-Kameras im Angebot
    • Ein guter Video-AF ist wirklich scher zu finden. Bei den o.g. Anwendungsfeldern würde ich aber eh primär manuell fokussieren
    • Kannst Du mal ein Bild anhängen, was nicht scharf ist und/oder zu wenig Dynamik aufweist? Es reicht auch ein Bildausschnitt (Bildschärfe) und ein Bild in geringer Auflösung (Dynamikumfang).

    Ferner hast Du nichts zu deinem geplanten Budget geschrieben. Vollformat-Kameras sind alles andere als günstig.

    Vielen Dank :-)


    Anbei zwei Beispiele.


    Bei dem ersten Beispiel sieht man links das RAW Bild und rechts das fertig Entwickelte. Natürlich bekommt man durch die Nachbearbeitung Schärfe, Sättigung und vieles mehr raus. Wenn ich mir aber Fotos z.B. bei 500px oder anderen Fotoseiten anschaue von einer 5D III oder 6D liegen dort einfach Welten meiner Meinung nach. Mich würde auch gerne interesseren wieso ist das so? Liegt es wirklich am Vollformat (mehr Megapixel usw.) oder aber einfach an einem sehr guten Objektiv ? Fakt ist auch, dass man nicht einen Mercedes mit einem VW vergleichen kann bzw. dass man die selbe Qualität erwartet für einen niedrigeren Preis.


    Bei dem zweiten Beispiel ist es so, dass wenn ich auf dem Baum fokussiert habe der Himmel ausgebrannt war. Habe ich dann auf den Himmel fokussiert ist der Baum zu dunkel. Mit der Nachbearbeitung bekommt man da sehr wenig bis garnichts raus, da der Baum ein starkes Rauschen bekommt und grüne/lila pixel aufweißt. Dadurch ist das Bild leider unbrauchbar geworden.


    Ich würde schon gerne nur manuell fokussieren beim Filmen. Dies ist leider nicht so einfach vorallem wenn man noch dabei gehen soll oder aber die Menschen sich im Bild hin und her bewegen. Hier muss man natürlich sehr viel Übung und es kommt drauf an ob man stille bzw. stehende Gegenstände hat oder aber lebendige gehende Menschen filmt. Mir wurde gesagt, dass ich durch das STM Objektiv den AF beim Filmen nutzen soll. Dieser sollte "sehr gut geeignet" sein durch das STM und der 700D. Jedoch habe ich dies nur in deinem Review Video bei der 80D gesehen, dass es dort Butterweich und sehr schnell geht. Daher habe ich nur 1x den AF beim Filmen verwendet und danach nie mehr wieder (Stichwort: Pulsieren/Aufpumpen)


    Früher hätte ich nie gedacht, dass ich bereit wäre über 1000 für eine Kamera auszugeben. Fotografieren macht bringen einem viel Spaß und Filmen ebenfalls. Daher wäre ich schon bereit wenn die 700D für einen guten Kurs verkauft wird ca. 1500-2000€ zu investieren. Sollte es natürlich etwas günstiger gehen wäre es auch akzeptabel eine gebrauchte Kamera / Objektiv zu kaufen wenn diese in einem guten Zustand sind. Mir ist bewusst, dass es nach oben hin keine Grenzen gibt und dass es auch Kameras weit über die 4-5000€ gibt. Ich denke jedoch alles andere würde für einen Hobbyfotografen kein Sinn machen. Schließlich sollen die Fotos wenn überhaupt nur auf Fotoseiten wie 500px o.ä. gezeigt werden oder aber in A4/A3/A2 gedruckt werden (Poster von einer schönen Landschaft z.B.).


    @Ventador: Ich hatte die 700D auch ein wenig länger in Benutzung. Und ja, es gab etwas, was mich zum Ende zu einem Wechsel bewegte, aber was ich nie bemängeln konnte waren matschige Bilder, Unschärfen oder fehlende Dynamik. Notfalls hilft HDR. ;)


    Ja, ISO 1600 war gerade noch okay, mehr ist dann echt blöd - zumindest für mich.
    Und das mit dem Crop-Faktor ist nun kein Geheimnis. Aber da kannst du ja mit Objektiven und entsprechend kurzen Brennweiten wieder entgegen wirken.


    Welcher Grund hat dich zu einem Wechsel bewegt? :-)


    Natürlich habe ich mich seit dem Kauf der Kamera verbessert.
    Jetzt knippst man nicht mehr einfach rum sondern überlegt sich genau was man tut bevor man das Foto macht.


    Ich habe glaube ich nur 1x den Automatik Modus bei der Kamera verwendet und danach im AV / M Modus fotografiert. Jetzt ist es natürlich nur der M Modus. Ich möchte das maximum vom Bild rausholen was möglich ist und damit muss man sich einfach auseinander setzten. Viel Lesen <-> YouTube Tutorials <-> Selbst ausprobieren !



    An dieser Stelle ein großes Lob an Matze für seine Videos. Wenn man sich mit dem Thema DSLR bzgl. allgemein fotografieren und die Technik interessiert und auseinander setzten möchte kann man wirklich jedem nur deine Videos empfehlen. Weiterso ! :-)

  • Also bezüglich Dynamik: bei solchen Szenen solltest du auf alle Fälle eine Belichtungsreihe machen. Das bringt dir sehr viel mehr als ein anderer Sensor mit n bisschen mehr Dynamik. Du machst dann einfach drei Bilder von derselben Szene, eins korrekt belichtet, so wie die Kamera das meint. Eins eine Blende oder sogar zwei blenden unter und eins zwei Blenden Überbelichtet. Im Bearbeitungsprogramm fügst du die Fotos zusammen und hast so einen großen Dynamikumfang. Kannst aufhellen, ohne Rauschen.
    Bei den Aufnahmen musst du darauf achten den Bildausschnitt so wenig wie möglich zu verändern. Je nach dem mit welchem Program du arbeitest kann das programm die Fotos selbst ausrichten oder nicht. Lr 6 und CC kann es automatisch. Da kannst du die Belichtungsreihe auch aus der Hand machen.
    In der Kamera solltest du die Serienbildfunktion einschalten und eben die Belichtungsreihe.

    Analog und Digital <3

  • @Ventador


    Du hast "zum Einstieg" geschrieben.


    Hattest du vorher nur kleine Kompaktkameras benutzt? Bei mir war es zumindest so. Bevor ich meine Sony-DSLM gekauft habe, hatte ich einen Canon IXUS HS220. Die Farben hat die Kamera immer besonders knallig hervorgehoben. Für mich war das damals normal. Als ich dann meine DSLM von Sony mit APS-C-Sensor hatte, war ich auch sehr enttäuscht. Die Bilder wirkten Flach und leblos.


    Aber dies ist eher ein Vorteil. Vor allem bei der EOS 700D. Am Anfang muss man erst einmal den Automatik-Modus sein lassen. Der greift einfach zu krass in das Bild ein. Mindestens im P sollte man fotografieren. Auch sollte man den Bildstil auf "Normal" setzen. Normalerweise sollte der auf Standard stehen, aber der Standard-Modus bei der 700D verfälscht dann doch minimal die Bilder. Sie werden nicht schlecht, aber es tut sich etwas mehr in diesem Modus.


    Das "Pumpen" im Videomodus liegt dann eher an dem Objektiv. Die Videos mit den Kit-Objektiven gelingen eigentlich recht gut.


    Was das Rauschen unter Lowlight angeht, bin ich immer über die Meinungen schockiert. Im Anhang befindet sich ein Bild vom Genfer Autosalon. Die ISO war etwas hoch, aber mit etwas Mühe und Geschick kann man ein Bild in dieser dunklen Atmosphäre noch retten.


    Sicher, man hat sehr gut gesehen, dass das Bild einen hohen ISO-Wert hat, aber wie gesagt.. mit etwas Mühe geht alles. Ich finde, tolles bild geworden.


    Bild gemacht mit Canon EOS 700D + 18-55mm Kit-Objektiv.


    Ich würde die EOS 700D auf jeden Fall (besonders) für Einsteiger empfehlen.

    2 Mal editiert, zuletzt von James ()

  • Liegt es wirklich am Vollformat (mehr Megapixel usw.) oder aber einfach an einem sehr guten Objektiv ?

    Primär am Objektiv. Das 18-135 mm von Canon ist sehr gut was den Video-AF angeht, die Bildschärfe ist aber höchstens "OK". Ich war von dem neuen 18-135 mm nano USM an der EOS 80D auch etwas enttäuscht, als ich die Bilder bearbeitet habe. Du darfst aber nicht vergessen, dass auf Plattformen wie 500px die Bilder auch kräftig nachbearbeitet sind.


    RAW-Bilder sind wirklich "roh", so wie sie vom Sensor der Kamera kommen. Die sind immer etwas unschärfer und Matter als gewohnt. Erst durch Gradiationskurven und Schärfe- und Rauschfilter bekommen sie den gewohnten Look. Das Ergebnis hängt dann eben sowohl vom Bearbeiter als auch vom RAW-Konverter ab. Beide bringen ihren eigenen Stil und ihre eigenen Möglichkeiten mit.


    Capture One hat z.B. spezielle Tools für Hauttöne, eine sehr gute Nachschärfung sowie viel Potential beim Retten von über- und unterbelichteten Bildbereichen, DxO Optics Pro sehr gute Objektiv-Profile, Perspektiv-Korrektur sowie Analog-Film-Simulatoren und Lightroom einen enormen Berg an Tutorials im Netz, radiale Filter - zusammen mit Photoshop natürlich auch die meisten Möglichkeiten zur Nachbearbeitung.

    [...] wenn ich auf dem Baum fokussiert habe der Himmel ausgebrannt [...] auf den Himmel fokussiert ist der Baum zu dunkel. Mit der Nachbearbeitung bekommt man da sehr wenig bis garnichts raus, da der Baum ein starkes Rauschen bekommt und grüne/lila pixel aufweißt.

    Wie @Shetanchan schon richtig sagt, ist das ein Fall für HDR-Aufnahmen. Ein anderer Sensor hilft hier ziemlich wenig. Du hast eine extrem kontrastreiche Situation, da brauchst Du mehrere Aufnahmen. Probiere eine Belichtung in der Mitte zu finden und von da aus eine Belichtungsreihe mit ±3 EV. Danach setzt Du die Bilder zusammen.


    Sonst noch ein kleiner "Geheimtipp" für Canon-Kameras: Bei der Aufnahme lieber etwas überbelichten und in der Nachbearbeitung dann herunterziehen. Die Canon-Sensoren neigen, wie von Dir beschrieben, zu höheren Bildrauschen in dunklen Bildbereichen, haben verglichen mit anderen Herstellern aber auch viel Zeichnung in hellen Bildbereichen.

    [...] dass ich durch das STM Objektiv den AF beim Filmen nutzen soll. Dieser sollte "sehr gut geeignet" sein durch das STM und der 700D. Jedoch habe ich dies nur in deinem Review Video bei der 80D gesehen, dass es dort Butterweich und sehr schnell geht.

    Die STM-Objektive sind in der tat sehr gut, nur ist der Video-AF der EOS 700D nicht der beste und pumpt eben (Beispiel). Kein Vergleich zur 70D oder gar 80D mit Dual-Pixel-CMOS-AF.


    Wenn Du dich wirklich in allen Bereichen deutlich verbessern willst, würde ich zur greifen. Die hat einen neuen Sensor spendiert bekommen, der weniger rauscht, etwas mehr Dynamik hat und der Video-AF ist noch einmal deutlich besser als bei der 700D. 1080p50/60 gibt es ebenfalls. Das 18-135 mm STM kannst Du zum Filmen behalten, für Menschen und Fahrzeuge (aus etwas weiterem Abstand) würde ich dann noch das dazuholen.


    Ein Wechsel zu anderen Herstellern erscheint mir indes wenig sinnvoll. Einen guten Video-AF bieten nur Sony und Canon, alle anderen Marken fallen da weg. Bei Sony kommt nur die Alpha 6000 (kein Mikrofonanschluss, falls für dich wichtig) oder Alpha 6300 (sehr teuer) in Frage. Vollformat würde ich vorerst ausklammern, da dich hier die Objektivpreise langfristig fertigmachen^^

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

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  • Welcher Grund hat dich zu einem Wechsel bewegt?


    Schlicht und ergreifend die Kombination kurze Verschlusszeiten und relativ wenig Licht. Also Sonnenaufgang, Sonnenuntergang in Verbindung mit fliegenden Vögeln zw. sich schnell bewegenden Tieren.


    Bezüglich deines Beispielbildes zur Dynamik: Da schließe ich mich voll und ganz @Shetanchan an. Hier hilft nur HDR. Hier nützt dir auch Vollformat nüscht oder zumindest recht wenig.


    Wenn ich mir aber Fotos z.B. bei 500px oder anderen Fotoseiten anschaue von einer 5D III oder 6D liegen dort einfach Welten meiner Meinung nach


    Welten in Bezug auf was genau? Schärfe und Sättigung? Da kann ich dich beruhigen. Dem ist nicht so. Sättigung eventuell, wobei ich eher das Objektiv als positives Element sehe, denn die Kamera. Und bei der Schärfe eh nicht. Die Schärfe holst du ja erst du die Raw-Datenentwicklung raus.

  • Vielen Dank für alle Antworten und Tipps.


    Ich denke ich werde erstmals auf ein neues Objektiv setzten, dass das 18-135MM IS STM keine gute Schärfe bietet wusste ich leider nicht


    Wäre es besser, dass 18-135mm Objektiv zu verkaufen? Den AF im Video Modus nutze ich wegen dem Pulsieren/Aufpumpen nicht. Daher übe und lerne ich beim Filmen manuell zu fokusieren. Desweiteren habe ich nur 1-2x die Brennweite 100-135MM benutzt. Der großteil meiner Aufnahmen bei Fotos ist 18-85mm und bei Video 18-50mm. Wobei ich gerne eine kleiner Brennweite wie 18mm ausprobieren würde grade bei Landschaften.


    Die 80D hatte ich auch schon im Gedanken. Allerdings habe ich sie vorerst ausgeschlossen aufgrund des Crop-Faktors. Slow Motion würde ich schon gerne als Stilmittel nutzen aber es kommt nicht so oft vor. Der Umstieg zur 80D würde sich nicht ganz lohnen und von daher reicht auch erstmal Full-HD bei 24/25fps ohne Slow Motion.


    Matze hat mir hier schon das 50mm/1,8 empfohlen. Dies wäre auch das erste Objektiv welches ich mir dazu kaufen wollten, da es auch falls es mal zu einer Vollformat kommen sollte auch auf dieses passen würde. Wie sieht es jedoch aus wenn man nicht soviel Platz zum Objekt hat? 50mm wirken aufgrund des Crop-Faktors anders wie bei Vollformat Kameras. Welches Objektiv könntet ihr mir noch empfehlen, dass besser als mein aktuelles 18-135mm wäre in der Schärfe usw. ?


    @James bei dem Bildstil kann ich zwischen Auto, Standard, Porträt, Landschaft, Neutral und Monochrom auswählen. Ich denke du meinst, dass ich hier Neutral wählen soll, da hier am meisten Bildinformation gespeichert werden in der RAW Datei ?

  • 50mm wirken aufgrund des Crop-Faktors anders wie bei Vollformat Kameras.


    Nicht nur 50mm. ;)


    Wie sieht es jedoch aus wenn man nicht soviel Platz zum Objekt hat? [...] Welches Objektiv könntet ihr mir noch empfehlen


    Wenn du schon auf Festrennweiten aus bist, wie wäre es dann mit dem 35mm f/2?

  • Nicht nur 50mm. ;)

    Das war auf die Empfehlung von Matze bezogen. Der Crop-Faktor ist ja bei jeder Brennweite bei Canon APS-C x 1,6. Ich habe mein Objektiv auf 50mm gestellt und finde es etwas zu Nah wenn man nicht grade mehrere Meter abstand hat.


    Wenn du schon auf Festrennweiten aus bist, wie wäre es dann mit dem 35mm f/2?

    Es müssen nicht unbedingt Festbrennweiten sein. Es sollte nur einen guten Sprung zur jetzigen Bildquailtät machen :-)

  • Da jetzt ein passendes Objektiv zu finden ist gar nicht so einfach. Du kannst beispielsweise auf das Sigma 17-50 mm f/2.8 setzen, verlierst dann aber eben alles über 50 mm. Wäre jetzt nicht meine erste Wahl. Auch generell ist es schwer einen echten Ersatz für dein Objektiv zu finden, dass zugleich merklich schärfer ist.


    Ich würde daher das 18-135 mm vorerst behalten, den Objektivpark etwas erweitern und wenn Du dann merkst, dass Du das 18-135 mm nicht mehr brauchst, kannst Du es ja immernoch verkaufen. Neben dem bereits erwähnten (Menschen) könntest Du auch noch zum sehr guten (Testbericht) greifen, das vor allem zum manuellen Fokussieren deutlich besser geeignet ist als viele andere Alternativen zum Kit-Objektiv. Für Landschaftsaufnahmen hat Canon mit dem (Testbericht) den wohl günstigsten Einstieg.


    Ich denke du meinst, dass ich hier Neutral wählen soll, da hier am meisten Bildinformation gespeichert werden in der RAW Datei ?

    Solange Du in RAW fotografierst, ist der eingestellte Bildstil vollkommen egal. Im RAW-Format wird wirklich nur gespeichert was direkt vom Sensor kommt, kombiniert mit einigen Metadaten, die die RAW-Konverter dann als Basis nutzen (z.B. der Weißabgleich). Du kannst in der Kamera auch Schwarz/weiß einstellen, das RAW-Bild ist trotzdem in Farbe ;)

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Danke für den Tipp.


    Gibt es denn ein ähnliches Objektiv wie das Sigma A 18-35mm f/1,8 jedoch mit Bildstabilisator ? und ist es tatsächlich so wie einige Bewertungen beschreiben, dass es Glückssache ist welches Sigma Objektiv man bekommt? Teilweise gehen viele zurück. Stimmt das?


    Ist das Autofokus langsamer oder gleich schnell wie beim 18-135 IS STM?

  • Sigma baut erstklassige Objektive. In meinem Bekanntenkreis ist das 18-200 zu finden (bei mir), dann das 18-300 und das 150-600 - alles top Qualitat, ohne jeden Makel. Da schwächelt Tamron schon eher. Mein neues Makro ist schon defekt. Eine Linse ist locker.


    Echt eine Enttäuschung. Aber wie gesagt.. es muss nicht bei allen so sein.

  • Gibt es denn ein ähnliches Objektiv wie das Sigma A 18-35mm f/1,8 jedoch mit Bildstabilisator ? und ist es tatsächlich so wie einige Bewertungen beschreiben, dass es Glückssache ist welches Sigma Objektiv man bekommt? Teilweise gehen viele zurück. Stimmt das?

    Soweit ich mich auskenne, gibt es kein vergleichbares Zoomobjektiv zu den Sigma-Zooms mit 1.8er Blende. Aber die kosten auch viel und sind groß und schwer. Das ist nicht jedermanns Sache.


    Zur Qualität von Sigma-Objektiven. Ich hatte bisher 3 in Benutzung. Alle drei waren top in ihrer Bildqualität. Soweit ich mich da auskenne, waren die Fremdhersteller wie Sigma, Tamron und Tokina früher nicht so berauschend. Aber zumindest Sigma und Tamron sind mit ihren neu aufgelegten Objektivreihen qualitativ einen riesen Sprung nach vorn gegangen. Z.b. Objektive der neuen Contemporary oder Art-Linie bei Sigma sind i.d.R. sehr gut. Da würde ich mir weniger Gedanken machen.


    Streuung gibt es immer. Die gibt es aber auch bei Canon, Sony und wie sie alle heisen..

    Sony Alpha A6300
    E-Mount
    SEL1670z; SEL1650; SEL35f1.8; SEL50f18;
    Altgläser:
    Canon FD 50mm f1.4 und Canon FD 28mm f2.8, Minolta Rokkor MD 135mm f2.8, Sigma 105mm 2.8 EX DG OS HSM Makro mit LA-EA3,
    Blitz: Nissin i40, Godox TT350s, Godox V860ii-s mit Godox X-pro-s Funksender

    Mein Flickr-Account:

    https://www.flickr.com/people/titusgaertner/

  • Mein neues Makro ist schon defekt. Eine Linse ist locker.

    Bitte? Oh nein, das tut mir leid. Ich drück die Daumen, dass das anstandslos von denen über Garantie geklärt wird.

  • Gibt es denn ein ähnliches Objektiv wie das Sigma A 18-35mm f/1,8 jedoch mit Bildstabilisator ?

    Nein. Das ist auch von der Konstruktion sehr aufwändig und würde so ein lichtstarkes Objektiv enorm verteuern. Es ist schade zum Filmen, aber sonst passt das schon.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Aus der Hand kann man meiner Ansicht nach nicht sinnvoll ohne Stabilisator arbeiten. Vom Stativ und Schulterstativ aus, hast Du natürlich kein Problem.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11