Welche neue Canon-DSLR passt zu mir?

  • Hey, Values.


    Mein netter, netter, netter Schwager (Wette nun eingelöst) hat mir seine Canon EOS Kiss X7i vermacht. Ich wollte mir mal in die DSLR's einfuchsen, was auch relativ gut geklappt hat.


    Da ich aber ein Technik-Freak und Werbeopfer bin, muss ich fast schon immer das Neueste haben. So geht es mir aktuell auch bei den Kameras. Daher überlege ich, die Kamera durch eine modernere Version zu ersetzen. Frage ist aber, ob das Sinn macht.


    Ich nutze nie WiFi, da ich eher Fan der kabelgebundenen Übertragung bin. Auch NFC oder GPS benötige ich nicht. Auch ein Schulterdisplay brauche ich nicht. Wird ja alles auf dem Display der 700D angezeigt. Ebenso benötige ich keine 1'000 Autofokusfelder. Auch 7 oder mehr Bilder pro Sekunde benötige ich nie, oder brauchte es noch nie.


    Was ich aber dringend brauche, ist abartig gute Schärfe. Da lässt die X7i alias 700D noch zu wünschen übrig. Jedenfalls habe ich so das Gefühl.


    Mein Schwager sagt, dass ich bekloppt bin. Er sagt immer wieder, das die 700D eine gute Basis ist, und das die 700D die ideale Kamera für mich ist. Er will mir immer einreden, dass nicht der Body, sondern das Objektiv den Unterschied macht. Ich soll lieber eine Optik kaufen, statt 800 Stutz für eine neue Kamera auszugeben. Aber als vorheriger Kompaktknipsen-User komme ich da nicht mehr mit. Mehr Megapixel ist doch immer besser, suggeriert die Werbung. ?(


    Jedenfalls dreht mein Schwager total ab wegen der Kamera. Ich soll die behalten und nie wieder verkaufen, meint er. Die wurde bei einer Canon Ōita Factory Tour als neues Modell von ihm vor Ort gekauft, und er will auf keinen Fall, dass die Cam ausserhalb der Familie landet.


    Daher frage ich euch nun mal, nach meinem Roman, was denn mehr Sinn macht. Ich dachte da an folgende Modelle von Canon:


    • EOS 750D
    • EOS 760D
    • EOS 80D

    Mein Schwager meinte aber einfach, ich soll lieber die IS STM Linsen mal in die Ecke stellen und eher eine neue Linse kaufen. Ihr könnt mir da sicher weiterhelfen, sagte er. Aber ich bin nun hin und her gerissen. Er meinte, man sieht zur 700D absolut keinen Unterschied, was die neuen Sensoren angeht. Höchstens für massiv grosse Ausdrucke soll das was bringen, mehr nicht.


    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.


    Ich danke euch im voraus für eure Zeit. :thumbsup:


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  • Ich muss deinem Schwager weitestgehend recht geben.
    Anstatt eine neue Kamera zu kaufen solltest du lieber etwas mehr Geld für ein Objektiv investieren.
    Denn eine Kamera ist meist nur so gut wie das Objektiv und der Fotograf ;-)
    Klar hat zum Beispiel die Canon eos 80d einen neueren Sensor und eine höhere Auflösung etc.
    als die eos 700d.
    Aber was bringt dir der Body der Canon eos 80d wenn ein schlechtes Objektiv an der Kamera ist?
    Das bringt rein gar nichts.
    Lieber jetzt Geld für das ein oder andere Objektiv investieren und später mal über eine neuere Kamera nachdenken.
    Das ist meine Meinung.

    Canon wir uns ;-)

  • Da stimme ich @R09 volkommen zu !


    Es ist zwar schön und gut, dass die 80D/750D einen neuen 24 Megapixel Sensor haben, aber es bringt dir nichts, dann mit einem 300€ Kit Objektiv zu fotografieren.
    Du hast dann zwar 24 Megapixel, aber feine Details kann das Objektiv nicht abbilden.
    Endresultat: Die Bilder sind nicht (viel) besser als die, die mit einer 700D gemacht worden. Die maximale Schärfe bekommst du auch erst bei sehr guten Objektiven, die das dann auch abbilden können, z.B. das Sigma 50mm 1.4 ART oder das Canon 24-70mm 2.8L II.


    Deswegen: Kauf dir lieber ein paar anständige Objektive, davon hast du viel mehr als von einer neuen Kamera mitmittelmäßigen Objektiven.

    Canon 1D IV | Canon 5D III | Canon 16-35mm F/4L IS | Canon 24-70mm F/2.8L II | Canon 70-200mm F/2.8L IS II | Canon 35mm F/1.4L II | Canon 85mm F/1.4L IS

  • Ich schliesse mich den jungs mal an.


    Die Linse und deine Erfahrung machen da mehr aus als der Body.


    Was fotografierst du denn ?
    Landschaft ?
    Sport ?
    Low light ?


    Den sprung von einer 700d zu einer 80d empfinde ich als viel geringer wie den sprung von einer kit linse (wobei man sagen muss die stm objektive sind schon um welten besser als die alten kit linsen früher) zu den premium objektiven die Tim dir zb genannt hat..


    Lange rede kurzer sinn : wenn der bidy tausch was in der bildqualität bringen soll dann eher ne vollformat kamera. Aber auch da kommen die tollen ergebnisse erst mit tollen objektiven ;-)


    Tante edit sagt: ohne zu wissen was du fotografierst ist es eh schwer dir was zu empfehlen.


    Aber lei dir dochmal ein premium objektiv. Kostet nicht die welt.
    Mir zb hat das sigma 18-35mm 1.8 ne neue welt eröffnet ;-)

  • Danke für eure Tipps und Anregungen. Hat mich gefreut. :)



    Was fotografierst du denn ?

    Also Sport fotografiere ich nur sehr, sehr selten. Und wenn doch, reichen mir 5 Bilder pro Sekunde. Landschaften sind da schon eher mein Ding. Vor allem alte Objekte wie stillgelegte Züge und alte, vergessene Autos. Low Light mache ich auch sehr gerne, wobei meine Kenntnisse in diesem Bereich noch nicht komplett sind. Da muss ich noch ab und zu mal raus.


    Also heisst es im Grunde: Wenn ich Schärfe will, muss ich Geld in die Hand nehmen. Sehr viel Geld. Muss ich ein neues Thema für das eine Objektivsuche erstellen?


    :)

  • Dann muss ich mal meinen Senf dazugeben. Dein Schwager hat aus meiner Sicht und nach meinen Erfahrungen absolut recht.


    Was heißt überhaupt abartig gute Schärfe? ;)


    Wenn das Bild unscharf ist, liegt es nicht an der 700D. Dann liegt es an der Belichtungszeit(zu lang), an dir(verwackelt) oder am Objektiv oder an einer Mischung aus allem.


    Daher denke ich auch, du solltest eher in andere Linsen investieren.


    Zumal der Wechsel auf eine 750,760,80 oder auf 7D dich am Ende nicht weiterbringt. Das sind alles APS-C Kameras mit all den Vor- und Nachteilen. Die Qualitätsgewinne sind, wenn überhaupt vorhanden, marginal.


    Und gerade bei Landschaften sehe ich in einem derartigen Wechsel überhaupt keinen Sinn. Da schau dir lieber die Objektive der Sigma-Art Reihe mal an.


    btw: Gruß an deinen Schwager! :)

  • Was heißt überhaupt abartig gute Schärfe?

    Abartige Schärfe.. naja.. das Bild sollte einfach sehr scharf sein. So weit ich das bei euch herausgehört habe, ist da eher das Objektiv ausschlaggebend. Das 55-250 IS STM von Canon ist nun kein Schärfewunder, aber das 18-55 ist für den Preis und die Leistung, die das Ding bringt, schon cool. Ich denke, das ist eines der schärfsten Kit-Linsen. Mit dem Teil wäre ich sehr zufrieden. Aber so ein Art-Objektiv von Sigma ist da sicher noch eine Schippe besser.



    Daher denke ich auch, du solltest eher in andere Linsen investieren.

    Das kommt mir mittlerweile auch so vor. Diese in Japan gekaufte Kiss X7i ist ja nicht gerade häufig, mit dem Schriftzug. Sollte die schon in Ehren halten.



    Da schau dir lieber die Objektive der Sigma-Art Reihe mal an.

    Das habe ich. Das eine von Sigma scheint echt der Knüller zu sein. Das 18-35mm gefällt mir sehr, sehr gut. Da werde ich mich mal drüber informieren. Scheint für die Leistung einen guten Preis zu haben.

  • Ich selber habe das 20mm der Art-Serie und bin begeistert. Neulich allerding durfte ich von einem Kumpel das 50mm der Art-Serie ausleihen und war ein wenig enttäuscht, denn das Objektiv kann nur scharf. Die Bilder wirken "steril". Keine Ahnung, ob ich damit rüberbringen kann, was ich sagen will. Andere Worte fallen mir nicht ein. ;)
    Ich lobe mir mein ef50mm 1.8 II. Das hat ein wenig Persönlichkeit. Da gibt es zum Beispiel flares, die, zumindest für mich, das Bild spannend, natürlich und authentisch machen.
    Aber wahrscheinlich ist das Geschmackssache.

  • Ich kann mich dem geschriebenen auch nur anschließen. Ein paar Megapixel mehr bringen Dir in Sachen Bildschärfe oft deutlich weniger als ein schärferes Objektiv. Und auch bei der Objektivempfehlung würde ich mich grob anschließen.


    Du scheinst ja eher weitwinklig zu fotografieren, da würde ich auch eine lichtstarke Festbrennweite empfehlen. Abseits von Sigmas Art-Serie gibt es mit dem jetzt auch noch eine günstige Alternative, wenn man bei der Verarbeitung mit etwas mehr Kunststoff klarkommt und keinen AF braucht.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • .. wenn man bei der Verarbeitung mit etwas mehr Kunststoff klarkommt und keinen AF braucht.

    Das mit der Verarbeitung ist so eine Sache. Wie sich ein teures Objektiv anfühlt, weiss ich eh leider nicht. Aber die Kit-Objektive sind doch arg günstig, was die Haptik angeht. Da ist sicher das Irix eine deutliche Steigerung. Zumindest sieht es auf dem Bild und in der Nahansicht schon mal deutlich wertiger aus. Leider gibt es das Objektiv weder bei uns, noch schweizweit zu kaufen. Ironisch an der Sache ist, dass das Objektiv eine schweizer Firma entworfen, oder zumindest designt haben soll. 8|


    Was kann man denn zum 18-35 mm Art-Objektiv von Sigma sagen? Wie ich gelesen habe, soll es einen USB-Port haben, um die Firmware vom Objektiv aktuell zu halten. Ist der USB-Port abgedeckt, oder liegt dieser offen? Und was ist mit der sogenannten chromatischen Aberration bei 18 mm und 1.8'er Blende? Die soll ja gut sichtbar sein und erst verschwinden, wenn man abblendet, was bei einem 1.8'er ja nicht so sinnvoll ist, oder? Immerhin holt man sich ja so ein Objektiv wegen der Lichtstärke. Bitte korrigiert mich da, wenn ich falsch liege. Ich muss dazulernen. :)



    Ich selber habe das 20mm der Art-Serie und bin begeistert.

    Das nette Objektiv liegt leider über meinem Budget, das ich mir selber gesetzt habe. Kostet hier aktuell CHF 839 exklusive Mitarbeiterrabatt.


    Eigentlich habe ich ja Lust, direkt mit einer Festbrennweite zu starten. Am liebsten von Canon oder Sigma halt. Sollte so bei 35 mm losgehen, oder übertreibe ich es da etwas?


    Danke für eure Zeit.

  • Sollte so bei 35 mm losgehen

    Da gibt es ein paar tolle Festbrennweiten in dem Bereich:


    Ich liste mal von günstig nach teuer auf. Alles Festbrennweiten für Canon EF, 35-45mm, die eine gute Abbildungsleistung haben:


    -Canon 35mm F/2 IS (ca. 510€)
    (sehr Kompakt (320 Gramm), "nur" F2, dafür mit Bildstabilisator)


    -Tamron SP 35mm F/1.8 VC (ca. 700€)
    (~500 Gramm, wetterfest, Bildstabilisator)


    -Tamron SP 45mm F1.8 VC (ca. 700€)
    (540 Gramm,wetterfest, Bildstabilisator)


    -Sigma 35mm 1.4 ART (ca. 750€)
    (670 Gramm, sehr Lichtstark, nach dem Canon 35mm "L" beste Bildqualität für einen super Preis)


    -Canon EF 35mm F/1.4L II (ca. 1800€)
    (750 Gramm, Canon L Serie, Wetterfest, beste 35mm FB)


    Das sind meine Favoriten under den 35/45mm Festbrennweiten für Canon. Die sind zwar alle nicht ganz günstig, haben dafür aber eine echt tolle Bildqualität, sind lichtstark und können richtig eingesetzt echt sehr gute Bilder machen.


    Welche von denen was für dich ist, hängt davon ab, was du damit machen willst. Die Stabilisierten Objektive sind gut für Lowlight, die Lichtstarken sind besser für Portrait (...)


    Zum sigma 18-35mm ART:
    Für Canon APS-C ein sehr Praktisches Objektiv. Es deckt den FF Brennweitenbereich von 29-56mm ab, was einem mehr flexibilität gibt, als bei den Festbrennweiten.
    Scharfe Bilder macht das Objektiv auch, aber natürlich auf einem niedrigeren Niveau als die Festbrennweiten.
    Vignettierung ist bei dem eher weniger das Problem, im mittleren Bildbereich ist das Objektiv meist sehr scharf, an den Rändern etwas softer.
    Einen USB-Anschluss hat das Objektiv selber nicht, Firmware Updates macht man mit dem "Sigma USB Dock".


    Ob das 18-35 oder eine Festbrennweite besser ist, hängt davon ab, was du damit machen möchtest.

    Canon 1D IV | Canon 5D III | Canon 16-35mm F/4L IS | Canon 24-70mm F/2.8L II | Canon 70-200mm F/2.8L IS II | Canon 35mm F/1.4L II | Canon 85mm F/1.4L IS

  • Ich danke dir vielmals. Das dauert hurtig eine Weile, bis ich das alles gecheckt habe. Mein Schwager meinte noch.. wenn ich wirklich gleich richtig einsteigen will und eine sehr gute Schärfe haben möchte, sollte ich mal das Samyang 16 mm f/2.0 anschauen. Es hat keinen manuellen Fokus, dafür aber einen Blendenring und eine super Bildschärfe, meinte er. Designt für APS-C zudem auch noch.


    Ich checke mal all das. Danke dir!!! :thumbsup:

  • Ob du übertreibst oder nicht will, kann und darf ich nicht beurteilen. Das obliegt allein dir und deinem Anspruch.


    Aber zum Sigma und dem von dir angesprochenen USB-Port. Von Sigma gibt es eine Dockinstation, die per USB mit dem PC verbunden ist. Dieses Dock setzt du per Bajonettverschluss ans Objektiv und nimmst dann Einstellungen am Objektiv vor oder datest es up.

  • .. und nimmst dann Einstellungen am Objektiv vor oder datest es up.

    Ahh, verstehe. Also hat das Objektiv selber keinen frei liegenden USB-Port. Das wäre schon mal gut. Ich komme aber mit der chromatischen Aberration nicht klar. Das haben viele Sigma-Linsen, wenn man den Tests glauben darf. Irgendwie stresst mich das. Wobei glaube ich sehr, das auch andere Hersteller das Problem haben. Liegt sicher nicht nur an Sigma.


    Von allen Objektiven, die mir empfohlen wurden (danke nochmals an @Tim428), passt mir nur das 35 mm f/2.0 von Canon. Dies aber nur wegen dem Preis. Allerdings überzeugt mich die Leistung nicht besonders. Der Fokusmotor ist relativ laut und an einer APS-C-Kamera wirken die 35 mm doch schon arg gezoomt. Wie Matze schon meinte, bin ich eher der Weitwinkel-Typ, denke ich. Viele meiner Fotos sind bei 18 mm Brennweite festgewachsen, wenn ich mit dem Kit-Objektiv der Canon fotografiere.


    Viele meinten, wenn ich eine Festbrennweite will, soll ich unbedingt bei 35 mm anfangen. Keine Ahnung, wieso, aber an einer APS-C-Kamera wirkt das halt alles zu nah. Zudem habe ich gelesen, das die 35 mm + IS da eher etwas für Filmer ist.


    Da mich das Thema Fotografie sehr interessiert, will ich da auch richtig einsteigen. Wie man nun mit dem AF arbeiten, kenne ich nun so halbwegs. Aber ein Objektiv, das nur manuell fokussiert, das fehlt mir noch. Da wäre das Irix oder das Samyang sehr cool. :)

  • Ich komme aber mit der chromatischen Aberration nicht klar. Das haben viele Sigma-Linsen, wenn man den Tests glauben darf.

    Also ich habe die komplette Sigma Art Serie (Sigma 85mm, 50mm, 35mm, 24mm, 20mm) und habe bei keiner der Linsen irgendwelche Probleme mit chromatischen Aberrationen.

    Sony Alpha 7S II
    Sony Alpha 7R II
    Objektive (Sigma Art + Canon L) + Objektivadapter (EF to E)
    2 Manfrotto Stative + 1 Vanguard Alta Pro
    mehrere Licht- und Mikrofonstative

  • passt mir nur das 35 mm f/2.0 von Canon. Dies aber nur wegen dem Preis. Allerdings überzeugt mich die Leistung nicht besonders.

    Was genau passt dir daran nicht? Ich nutze es schon seit längerem und bin damit eigentlich sehr zufrieden.


    Ich komme aber mit der chromatischen Aberration nicht klar. Das haben viele Sigma-Linsen, wenn man den Tests glauben darf.

    Tja, immer diese Tests... ;) Ich will mal so sagen: Da ich von Sigma "nur" das 20er besitze und nutze, kann ich zu den anderen nichts sagen. Aber die CA am 20er sehe ich nicht, und selbst wenn. Ein Klick in Lightroom und die sind weg. Aber der größte Feind des heutigen Hobbyfotografen ist die 100% Ansicht in Lightroom oder Photoshop.



    Viele meinten, wenn ich eine Festbrennweite will, soll ich unbedingt bei 35 mm anfangen. Keine Ahnung, wieso, aber an einer APS-C-Kamera wirkt das halt alles zu nah. Zudem habe ich gelesen, das die 35 mm + IS da eher etwas für Filmer ist.

    Und das ist immer so eine Sache: Was die einen meinen und was die anderen meinen. Wenn dir 35mm zu lang sind, gerade an APS-C, dann ist das so. Dann solltest du auf 24mm runter gehen oder noch weiter.


    Der Knackpunkt am Ende ist doch der, dass es dir gefallen muss.

  • Kurze Klarstellung, meine Beurteilung liegt natürlich auf den Bildern nach der Post-Bearbeitung.
    @Shutter: Falls du LR hast, suche doch dort mal nach deiner Kamera und dem Objektiv, da gibt es voreingestellte Profile, die schon den ein oder anderen Fehler beheben.

    Sony Alpha 7S II
    Sony Alpha 7R II
    Objektive (Sigma Art + Canon L) + Objektivadapter (EF to E)
    2 Manfrotto Stative + 1 Vanguard Alta Pro
    mehrere Licht- und Mikrofonstative

  • Der Knackpunkt am Ende ist doch der, dass es dir gefallen muss.

    Das sehe ich auch so. :)


    Im Grunde ist das 35'er okay, hat eine gute Bildschärfe und wenig Abbildungsfehler. Aber an der 700D wohl etwas zu lang, was dann die umgerechnete Brennweite angeht. Kann mir jemand etwas zu dem 24 mm f/2.8 Pancake von Canon sagen? Das reizt mich von allen bisher am meisten. Die geringe Grösse und das wertige Design gefallen mir sehr. Und es ist günstig.


    @Jonny


    LR benutze ich leider nicht. Habe im Moment nur Photoshop Elements 8. Wird aber bald durch die 15'er Version ersetzt.

  • Auch PS setzt ja auch Camera RAW und bringt entsprechend diverse Korrekturprofile mit. Zudem gebe ich @Kaikiel recht: Die neuen Sigma-Objektive haben tendenziell sehr wenig mit CA zu kämpfen. Hier einmal der Labortest von den Kollegen von Lenstip.com: http://www.lenstip.com/374.5-L…spherical_aberration.html


    Bei 35 mm gibt es praktisch keine CA, bei 18 und 24 mm ist sie extrem gering. Das Objektiv wurde also nahezu perfekt korrigiert.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11