Neu Canon , aber welche ?! (Zum filmen)

  • Hallo Forum,


    ich möchte mir bald eine Canon DSLR kaufen ,zur auswahl stehen 5d mk ii ,6d oder die 7d .
    Meine Frage ist welche dieser DSLR`s ist zum filme die beste zb. um einen Filmlook hinzubekommen.


    Ich gehe mal davon aus das die 5d mk ii die beste der dreien ist , mich würde aber das Preisleistungsverhältnis interesieren.


    Was ich vlt. noch sagen sollte ist , das ich noch ein Änfanger (kenn mich aber schon ein bischen aus :) ) bin , aber gerne bereit bin
    für eine gute Kameara das Geld auszugeben und mich mit der Kamera auch ausseinander zu setzen .


    Ps. Ich weiß das man nicht einfach die Kamera auspackt und es dann sofort los geht :)


    Also welche kamera würdet ihr nun empfehlen (ganz davon abgesehen das ich noch ein Anfänger bin :) )


    Ich würde mich sehr über eine Antwort freunen :)


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  • Was hast Du preislich für Kamera + Objektive sowie Zubehör (insb. Speicherkarten, ggf. notwendiger Kamerataschen) eingeplant? Denn mit dem Kamera-Body allein kann man eben nicht filmen und besonders zum Filmen würde ich jetzt auch kein 100 Euro-Objektiv empfehlen ;) Da kommen also schon noch ein paar Euro hinzu.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Danke Matze ,


    ich habe so ungefähr 5.000 € eingeplannt .


    Wo du gerade schon von Objektiv redest , welches kannst du/ihr mir da empfehlen ?


    Danke :)

  • Das ist doch schon einmal ein Budget mit dem man arbeiten kann ;)


    Wenn man die aktuell beste Qualität haben will, dann würde ich zur EOS 5D III raten, ich könnte mir zumindest keine bessere vorstellen. Das Problem an der 6D ist einfach: Sie hat, teils merklich, mit flimmernden Texturen respektive Moiré zu kämpfen. Wenn Du einmal Kleidung oder Taschen mit entsprechend gewebtem Stoff aufnimmst, sieht man das eben recht deutlich.


    Die 7D ist zum einen recht alt und zum anderen eben keine Vollformatkamera. Das hat in meinen Augen primär zwei Nachteile: Weniger mögliche Tiefenunschärfe/Freistellung und ein, besonders im Vergleich zur 5D III/6D, schlechteres Rauschverhalten. Mit der 7D würde ich maximal bis ISO-3.200 filmen, darüber kannst Du das vergessen.


    Die 5D II ist natürlich auch älter und erreicht nicht die Rauscharmut wie die neuere 5D III, aber sagen wir mal Du hat mit der 5D II und ISO-800 das gleiche Bildrauschen wie bei der 7D @ISO-100. Nach oben hin wird der Vorsprung aber kleiner, eine 7D @ISO-3.200 entspricht etwa einer 5D II @ISO-1.600. Weitere Vorteil: Magic Lantern ist für die Kamera schon viele Jahre lang optimiert worden und bietet dementsprechend viele Funktionen. Es wurden auch schon (Teile von) TV-Serien und Kinofilme mit der Kamera produziert, schlecht ist sie also sicherlich nicht ;)



    Zu den Objektiven: Was willst Du denn so ganz grob drehen? Das wäre entscheidend für die Brennweite.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Danke,dank und noch mal danke Matze


    endlich hab ich mal was verstanden und nicht diese langen Internetseiten wo man nach 2 Stundne lesen weiß das man mit einer DSLR auch Fotos machen kann :D okay Spaß bei Seite.


    Ich glaube das ich die 5d mk iii neheme , was ich mich aber noch frage ist , wie lange hält die Kamera also nicht vom Akku her sonder vom Spiegel etc.
    Ich habe keine lust da wenn ich 1000 Fotos gemacht habe die Kamera schrott ist. Ich habe da so ein paar negative erfahrungen mit der alten Canon A-1.
    Mir währe das ach deshalb wichtig weil das ja nicht gerade wenig Geld ist und ich keine lust hab mir nach einem halben ja wieder eine neu zu kaufen .


    Was mich auch innntersiert wie gut verarbeitet die Kamera ist ob ich damit auch durch "Expedition" komme zb. durch den Grand-Canyon wo es ja staubig aber auch nass ist .


    Ps. tut mir leid falls ich ein bischen komisch schreibe , nach Stundenlangen lesene von Web-Sites die mir nichts gebracht haben kommt sowas bei raus :D


    Danke :)

  • Zur Haltbarkeit: Canon gibt für die 5D III meines Wissens nach 150.000 Auslösungen als Soll an. Mit etwas Glück und "guter Pflege" sind aber auch 250.000 oft kein Problem. Selbst die EInsteigerkameras machen 75.000 bis 100.000 Auslösungen problemlos mit, technische Defekte gibt es da meiner Erfahrung nach sehr wenige.


    Zum Thema Staubig/Nass: Die Kameras haben schon ein paar Tricks auf Lager um dem Gegenüber recht unempfindlich zu sein. Praktisch alle Canon DSLRs haben eine Ultraschall-Reinigung des Sensors, die bei jedem On/Off automatisch ausgeführt wird. Dazu sind Profimodelle wie die 5D III auch schon sehr ordentlich gegen Spritzwasser und Staub abgedichtet. Ein ebenfalls abgedichtetes Objektiv vorausgesetzt (bei Canon alle mit dem roten Ring, sprich alle L-Objektive) kannst Du damit auch einmal in einen Regenschauer kommen oder in der Wüste arbeiten ohne größere Dreckansammlungen in der Kamera zu befürchten.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Dafür brauchst Du spezielle Unterwassergehäuse, bei DSLR-Kameras ist das aufgrund der wechselbaren Objektive kein Standardprodukt und wird oft nur auf Anfrage produziert. Preislich lässt Du da schnell mehr liegen als für die Kamera selbst.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

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  • Schade :(


    Ich möchte dich ja jetzt nicht die ganze Zeit aufhalten aber hast du noch ein gutes Objektiv zum filmen was du mir empfehlen kannst ?



    Ps. danke das du dir Zeit für mich genommen hast :)

  • Das hilft jetzt leider kaum weiter ;)


    1.) Zoomt man in Filmen praktisch nie, wenn überhaupt nur als Stilmittel, oft kombiniert mit Kamerafahrten auf einer Dolly. Ahcte mal darauf.
    2.) WAS willst Du filmen? Tiere, Autorennen, Personen aus der Nähe, Lanbdschaften...? Der gezeigte Film beinhaltet so ziemlich alles was man sich vorstellen kann ;)

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Ich würde da für Video-Landschaftsaufnahmen das . Das hat am Vollformat einen sehr schönen Weitwinkel, einen Bildstabilisator um somit das Bild beim Filmen zu beruhigen und auch eine sehr hohe Bildschärfe. Dazu würde ich für den Anfang vielleicht das nehmen - Da deckt man typische "Film-Brennweiten" mit ab, hat eine gute Verarbeitung und auch einen Bildstabilisator mit dabei.


    Passende Speicherkarten findest Du in der CompactFlash-Rangliste, ich denke 2x 32 GB sollte man beim Thema Filmen schon dabei haben. Etwas im Bereich wäre da ganz passend.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Hallo,


    ich werde mir Ende des Jahres/Anfang nächsten Jahres auch eine DSLR zum Filmen kaufen und stehe daher vor dem ähnlichen Problem wie du. Mein Budget reicht nicht für eine 5D Mark III, weshalb ich noch zwischen Canon 6D und Nikon D600 schwanke.



    Zu den Objektiven:


    Zum reinen Filmen benötigt man eigentlich keine Motoren in den Objektiven, da man eh alles manuell macht. Wenn man also auf soetwas verzichtet und fürs Filmen entwickelte Objektive benutzt, sollte man deutlich günstiger davon kommen. Ich hab bisher an das 6D Kit gedacht (mit Canon EF 24-105mm 1:4L IS USM), aber für was soll ich ein solches teures Objektiv kaufen? Fotografieren mit manuellem Fokus+Blende stellt für mich auch kein Problem dar (fotografiere zur Zeit eh noch 100% analog). Und wenn ich die Canon mit einer Mattscheibe nachrüste, ist das auch kein Problem mehr. Das letzte Problem wäre halt noch der fehlende Stabilisator im Objektiv, könnte aber mit einem Stativ oder StadyCam ausgeglichen werden.
    Habe mich mal bei Walimex umgesehen, da gibt es das "walimex pro Objektiv Set All Star für Canon EF", 4 Objektive (8, 14, 35 und 85 mm) für 1369€. Das klingt für mich gerade deutlich interessanter! 8o


    Vielleicht ist das wirklich besser, mal sehen, was Matze sagt. :D

    Kamera s/w:
    Ihagee Exakta Varex IIa (blau beledert), Ihagee Exa Ia und IIb
    Objektive:
    Carl Zeiss: Flektogon 20mm f/4.0; Flektogon 35mm f/2.8; Tessar 50mm f/2.8
    Meier Optik Görlitz: 100mm, 135mm, 200mm ,300mm, 400mm und 500mm

    Einmal editiert, zuletzt von Matze ()

  • Sicherlich kann man einen fehlenden IS mit einer SteadyCam ausgleichen, allerdings zahlt man für eine anständige SteadyCam auch mehrere hundert bis zehntausend Euro (je nach Ausführung und Marke).


    Abgesehen vom Geld was ich lieber in hochwertige Objektive investieren würde: Selbst die kleinste für 6D und Co taugliche GlideCam wiegt mit Gewichten bestückt 1,6 kg aufwärts und ist auch vom Platzbedarf (über 50 cm Höhe) nicht zu unterschätzen. Da ist ein quasi gewichtsneutrales Objektiv (eines ist eh immer montiert) mobiler.


    Kurzum: Man kann SteadyCam und Bildstabilisator meiner Meinung nach nicht vergleichen. Ein Objektiv mit Stabilisator ist kaum schwerer und größer, kann z.B. Zittern sehr gut kompensieren, wenn der Kameramann läuft bringt er aber nicht mehr viel. Eine SteadyCam ist wesentlich schwerer (gute Kondition für längere Dreharbeiten notwendig) und kann hochfrequente Schwingungen (Zittern) nicht wirklich kompensieren, brilliert dafür bei Filmarbeiten in Bewegung.


    Auch darf man nicht vergessen, dass man eine SteadyCam nicht wie einen IS einfach anschaltet und es funktioniert. Die SteadyCam muss für jede Kamera-Objektiv-Kombination austariert werden und es bedarf auch etwas Training sie richtig zu bedienen.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Ah ok, leuchtet mir jetzt schon ein.


    Eine Steady- oder Glide-Cam sind ja auch etwas für dynamische Aufnahmen und der Stabilisator ist dazu da, das Bild noch weiter zu beruhigen. Daher ist der Vergleich wirklich nicht gerechtfertigt.


    Ich werde wahrscheinlich aber eher mit einem Schulterstativ filmen, wäre also interessant ob sich da ein fehlender Stabilisator auch stark auswirkt? Wenn ich die Griffe nah am Körper habe und Gegengewichte an dem Schulterstativ sind, sollte ich das Wackeln und Zittern schon stark reduzieren.

    Kamera s/w:
    Ihagee Exakta Varex IIa (blau beledert), Ihagee Exa Ia und IIb
    Objektive:
    Carl Zeiss: Flektogon 20mm f/4.0; Flektogon 35mm f/2.8; Tessar 50mm f/2.8
    Meier Optik Görlitz: 100mm, 135mm, 200mm ,300mm, 400mm und 500mm