DISKUSSION über Kamerahersteller & deren weiterführende Entwicklung

  • Hi, liebe Valuetech LeserInnen,


    Einleitung:
    Im folgenden Dialog, möchte ich mir Euch über die letzen 5 Jahre sowie der zukünftigen Innovationen von Kameras diskutieren, da ich denke das sich naher Zukunft einiges tun wird oder auch nicht.
    Viel Spaß dabei!


    Als ich zu fotografieren angefangen habe, was nun zirka 3-4 Jahre her ist, ist mir aufgefallen, dass sich am Markt im Bereich der großen Hersteller (Nikon, Canon) nicht mehr viel getan hat. Was soll Nikon & Canon denn noch neue Innovationen herausbringen...? Was sich geändert hat sind eigentlich immer nur kleine Veränderungen, wenn man die letzten 2 Jahre zum Vergleich nimmt. Wifi rein, GPS rein, schnellerer Af, schnellere Serienbildgesch., mehr MP,... aber sonst? Die "Erleichterungen", wenn man das Gewicht und die Größe vor weg lässt, mögen ja gut und schon sein, aber wie soll das weiter gehen... / was sollen DSLRs noch mehr können? Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo man nicht noch mehr in eine Kamera reinquetschen kann. Bestes Beispiel dafür ist der Nachfolger der D3300 die D3400... was hat sich geändert...? Größter Unterschied ist eine Rückentwicklung, nämlich wurde laut Matzes Bericht in einem Theard der Mic-Eingang weggelassen. Wozu?! Das man die Kunden zu einer teueren Kamera drängt, das Nikon noch ein bisschen (mehr) Geld rausquetschen (bevor ... hmm)? (Genau das selbe gilt im übrigen mit Smartphone Hersteller > aber dies ist ein anderes Thema) Meine Frage daher:
    WARUM SETZTEN NIKON & CANON nicht auch mal auf SpiegelLOSEkameras?
    Darin sehe ich die Zukunft für DSLR-Hersteller. Sony hat da mit der Alpha (6x000 / a7(II, s,r, sII, rII) Reihe Maßstäbe gesetzt. Kleiner, leichter, kompakter, unauffälliger und können Bildqualität kann mit einer DSLR genau so mit halten, wenn nicht sogar besser, wenn man Preis/Leistungsverhältnis mit DSLRs in Relation setzt. Wieso denn auch nicht? Selbst Vollformatsensoren packt Sony in Ihre DSLM Kameras die kleiner sind als die meisten Einsteigerkameras von DSLRs. Somit stell ich mir die Frage, warum sollte man sich in Zukunft also noch eine Spiegelreflexkamera kaufen? Mir fällt nach längerem nachdenken keiner ein. Manche mögen argumentieren, dass die Bedienung mit Handschuhen auf Grund der größeren Knöpfe leichter sei oder der elekt. Sucher verzögert / bei Dunkelheit nicht so gut sei etc. pp.. Ein Faktor den ich mir gut vorstellen kann, ist das Kunden, im speziellen von Berufsfotografen die Größe der Kamera mit der Bildqualität bzw. deren Ergebnisse in Relation setzen. Sprich je größer die Kamera, desto besser das Bilder. Diese unwahre Assoziation könnte man aber sofort aus den Köpfen der Kunden schlagen, wenn man denen z.B. fertige Fotos in gedruckter Form präsentiert. (So mein Empfinden, bin aber auch kein Berufsfotograf, der von den Einnahmen leben muss).


    Der Grund wie ich auf das Thema gekommen bin ist u.A. ein neues Kamerasystem, welches ich mir zugelegt habe. Folgendes war der Grund dafür: ich wollte eine kleine Kamera bei denen man Objektive wechseln kann, die man im Urlaub, auf Ausflüge, zum Reisen, für Messen und vor allem zum Wandern mitnehmen kann, ohne sich dabei abzuschleppen. Da ich keinen APS-C Sensor wollte sondern was kleineres, um auch die Objektive klein zu halten, blieb eigentlich nur ein MFT Sensor über. Nach langem suchen und vergleichen, habe ich mir seit kurzem eine Olympus OM-D E-M5 Mark II (wieso so ein langer Name, für so eine kleine Kamera??) als Zweitsystem angeschafft.


    _____


    Ich kann es noch immer nicht glauben, was die Kamera alles kann. Ich hätte die Olympus OM-D Kameras Einsteigen empfohlen, bevor ich sie kennen gelernt habe. Leider hat sich das mein Standpunkt dazu komplett geändert. Ich würde die Kamera eher sehr Ambitionierten bis Profi Fotografen empfehlen. Die Jenen von Euch die denken, die sich mit dem Menü einer Canon oder Nikon gut auskennen... (Ich glaub ich könnte 4/5 der Menüpunkte meiner Nikon(s) auswendig aufzählen) während bei Olympus das Menü so komplex und RIESEN groß ist. Wirklich! Unfassbar Groß! Man kann fast die komplette Kamera verstellen.
    Kurze Specs der Kamera die mich umwerfen:
    .) 10 fps
    .) 5 Achsen Bildstabi. (Ich schaffe damit 1/2 Sek. zu belichten und auch noch text, im normalen Abstand lesen zu können)
    .) 1/16000 Belichtungszeit elektronisch
    .) 40MP Modus (nutzt den beweglichen Sensor, wobei die Pixel verschoben. Die Kamera macht dabei 8 Bilder)
    .) Bei Langzeitbelichtungen, kann man zusehen die das Bilder immer Heller wird. (Wie in der Dunkelkammer bei der Positiv Entwicklung / die Kamera schießt alle 0,5 Sek. (oder länger je nach Einstellungen) ein Referenzbild heraus.)
    .) Fokus Peaking
    .) Scheller Af (81Punkte), WIFI (welches brauchbar ist), Klappbarer Display, Mic-Eingang,...
    .) Mitgelieferter Blitz
    .) Unfassbar viel Knöpfe & Drehrädchen
    .) Designe, Handhabung
    .) Geräuschloses aufnehmen im <3 (Herz) - Modus mit elekt. Verschluss


    Man würde denken, dass Olympus sich sicher ein gut strukturiertes Menü sich für so viel Punkte einfallen gelassen hat. Leider weit gefehlt, oft man wichtige Punkte erst im 3. oder 4. UNTERMenü, weiters sind ganz abstrakte Abkürzungen wie "Obj. Rücks.", "PCM-Recrd. Anschl", "LCD Bel", "Zusammenges. Aufnahmen" vorzufinden. Wenn man sich die Kamera aber soweit auf sich eingerichtet hat, sollte auch dies "kP" sein. ^^
    Selbst Benutzer Modi kann man festlegen. Soll heißen kann man die Kamera auf einen anderen Benutzer programmieren, danach stellt die Kamera die ganzen Knöpfe und Rädchen für diesen Benutzer wie vorgegeben ein.
    Es dauerte 3 Tage bis ich die Kamera so programmiert habe, um u.A. Verschlusszeit, Blende, ISO & WB jetzt mal ohne Problem einzustellen.


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    Was ich allgemein damit sagen möchte ist, dass eine so kleine Kamera so viel nützliches Zeugs kann und meine Nikon dagegen komplett alt aussehen lässt. Obwohl sie mehr als das doppelte kostet. Das die Bildqualität meine Vollformat natürlich nicht überlegen ist, ist klar. Natürlich ist das Rauschverhalten der Kamera sehr viel schneller und stärker zu erkennen. Man muss dabei bedenken, dass der Sensor auch nur 1/4 so groß ist. Somit relativiert das ungemein. Trotzdem kann ich mir für Produktfotografie den 40MP Modus der kleinen MFT Kamera ganz gut vorstellen.



    Wenn DSLMs wie am oben genannten Beispiel so viel können, welchen Grund hätte man dann noch eine Kamera mit Spiegel zu kaufen? (Ich lass das mal für ein Paar "freie Gedanken" offen)


    Man sieht doch, dass immer mehr Kameras ohne Spiegel im Markt vorhanden sind. Warum gibt es von Nikon, speziell von NIKON keine verdammte Lösung?! Keine Innovation mehr! Einfach nichts... warum? :(
    Ich finde das sehr schade, da viele Fotografen sich an Nikon oder Canon mehr oder weniger gebunden haben, indem sie sich viele teure Objektive und weiters Zubehör, welches nur für diesen einen Hersteller benutzbar ist gekauft haben.


    Weiters sei gesagt, dass Canon hingeben andere Bereiche hat mit denen sie Geld verdienen können; Drucker für Heim bis Druckzentren oder auch Videokameras. Aber was hat Nikon? NICHTS. Ich bin gespannt, was mit Nikon in den nächsten Jahren / Jahrzehnten passieren wird.
    Werde ich der nächstens Generation erzählen, ... ja liebe Kinder, wisst ihr vor langer Zeit, da gab es so einen Hersteller namens Nikon und (dazu eine traurige Orchestermusik von "Two Steps from Hell") :whistling: ... ^__^ hehehe. Ich hoffe nicht. :/:nerd:



    Ich hoffe dagegen auf ein Paar LerserInnen und ein Paar "Statements", besser gesagt, Sichtweisen von Euch. :thumbup:



    Liebe Grüße
    Philipp :)

    Ortskundig bei Nikon (/Olympus) & Analoger Photographie. Objektive von Sigma, Tamron, Olympus und Nikon. Zubehör von diversen Herstellern. :saint:


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  • Hey, ich geb mal eines von dir erhofften Statements ab.
    Als erstes musst du wissen, dass ich ganz und gar kein Foto/Kameraprofin bin, eher blutiger Anfänger.
    Habe mir vor circa einem dreiviertel Jahr eine Canon Eos 70 Dgekauft,also eine eher für ambitionierte ausgelegte DSLR.
    Mit meinen 18-55 mm kitobjektiv bin ich ganz zugfrieden und auch allgemein ist die kamera schon ganz okei, muss aber zugeben,dass ich meist im automatischen Modus fotografiere. Ich hab mir hauptsächlich diese Kamers geholt für meine Youtube Videos, also aufgrund ihrem guten und schnellen autofokus.


    Aber momentan,wenn ich im netz surfe und andere yt videos verfolge,merkt man dass DSLM's die zukunft beherrschen und auch ganz klar(wie bereis von dir erwähnt)einen leistungs/preis vorteil ausweisen können. Wenn ich so an eine alpha 6300 oder lumix g70 g80 mit 4k videofunktion denke steht auch meine große/klumpige 70D im schatten.
    Gut ich brauche zwar kein4k aber der swnsor, der preis usw sind wirklich gute kaufargumrnte für eine DSLM überhaupt von sony, die gerade einfach der zukunft eine straße bauen.
    Naja nikon und canon sind halt sozusagen die traditionsmarken die auf ihr wissen schwören und keine reformation wollen. 'Al sehrn was die zukunft bringt.


    Zwar bin ich sicherlich nicht die richtigste person um über dieses tema ihren senf abzugeben, hoffe aber trotzdem, dass du etwas mit meinen kommentar anfangen kannst.


    Lg

  • WARUM SETZTEN NIKON & CANON nicht auch mal auf SpiegelLOSEkameras?

    Weil das ziemlich dumm wäre^^ DSLRs machen weiterhin ~3/4 des Weltmarkts für Kameras mit Wechseloptik (ILC) aus. Warum sollte man sich mit 5-6 Konkurrenten um die Krümel streiten, wenn man sich mit de facto nur noch einem großen Konkurrenten die restliche Torte teilen kann?


    Abgesehen davon sitzt Canon ziemlich fest im Sattel wenn es um DSLM-Kameras geht. Du darfst nicht vergessen, dass der Massenmarkt irgendwo um die 400-600 Euro liegt - und bei Leuten, die trotz Möglichkeit eh kein weiteres Objektiv als das Kit kaufen. Die meistverkaufte DSLM im Oktober war z.B. die Sony A6000, danach kommt schon die Canon EOS M10.

    Bestes Beispiel dafür ist der Nachfolger der D3300 die D3400... was hat sich geändert...? Größter Unterschied ist eine Rückentwicklung, nämlich wurde laut Matzes Bericht in einem Theard der Mic-Eingang weggelassen.

    Warum man Features streicht steht auf einem anderen Blatt. Im Falle der D3400 und D5600 wollte Nikon einfach nur möglichst schnell SnapBridge in alle Kameras bringen. Deswegen das minimal-Upgrade. Das hat Samsung mit der NX300M z.B. auch schon gemacht (Bildschirm um 180° statt 90° klappbar, neue Adobe LR Version).

    warum sollte man sich in Zukunft also noch eine Spiegelreflexkamera kaufen?

    Weil man einen Spiegel haben will? ;) Ich verstehe diese Grundsatzdiskussion immer nicht. Letztendlich ist (k)ein Spiegel nur ein Ausstattungsmerkmal. Nicht mehr, nicht weniger. Brauche ich 4K-Video, ein Schulterdisplay, Dual-Kartenslot, 5 oder 15 FPS, Spiegel, Sucher... Die meisten neuen Dinge die wir in den letzte Jahren in DSLRs und DSLMs gesehen haben, haben doch nichts mit dem Spiegelkasten zu tun. 99 Prozent könnte man auch in den anderen Kameratyp bringen.


    Letztendlich haben DSLMs den Vorteil von der Vorschau im Sucher, DSLRs kein Rauschen im Sucher und die Akkulaufzeit ist deutlich länger. Wobei man eine DSLR ja letztendlich via LiveView genauso betreiben kann wie eine DSLM ohne EVF. Und Canon hat auch schon einen Hybridsucher patentiert. Vielleicht sehen wir also in ein paar Jahren DSLRs, die zwischen elektronischen und optischen Sucher umschalten können.


    Abgesehen davon ist mehr Gewicht nicht immer ein Problem. Je schwerer und größer das Objektiv, desto schwieriger wird das Handling mit einem kleinen Body. Es hat schon einen Grund, warum man bei Olympia und Fußball wenig Alpha 7 sieht. Und man kann ja auch DSLRs kompakter gestalten, siehe Nikon Df.

    Obwohl sie mehr als das doppelte kostet. Das die Bildqualität meine Vollformat natürlich nicht überlegen ist, ist klar.

    Eine Vollformat- mit einer MFT-Kamera zu vergleichen ist recht sinnfrei. Allein der Sensor sorgt für derartige Mehrkosten, dass das einfach kein sinnvoller Vergleich ist. Wenn ich die Vollformat-Vorteile (Rauschen, Dynamik, Bokeh) nicht brauche, greife ich zu einem kleineren Sensor - so einfach ist das^^

    Aber was hat Nikon? NICHTS.

    Weit gefehlt ;) Neben Kameras produzieren sie auch Ferngläser und Jagdoptiken, professionelle Mikroskope, Maschinen für die Halbleiterproduktion und Inspektionskameras für den industriellen Einsatz.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

  • :rolleyes: huij! Da gibt es doch einiges was man anderes verstanden hat.


    Meinst du, dass 3/4 der Kameras, die den Weltmarkt bestimmen, aktuell DSLRs sind, oder auch 3/4 an DSLRs verkauft werden? :huh:



    Das Canon ein Hybridsucher Patentiert hat wusste ich nicht,... =O da bin ich mal gespannt, was Canon da bringen könnte.



    Das man Vollformat mit MFT nicht vergleichen kann ist klar. Was mir anfangs sehr stark aufgefallen ist, war das Rauschen, welches bei ISO 1600 schon extrem zu sehen ist.




    Weit gefehlt Neben Kameras produzieren sie auch Ferngläser und Jagdoptiken, professionelle Mikroskope, Maschinen für die Halbleiterproduktion und Inspektionskameras für den industriellen Einsatz.


    Das Nikon Ferngläser / Jagdoptiken und Mikroskope produziert war mir klar, von Maschinen für die Halbleiterproduktion oder Inspektionskameras wusste ich nichts.
    Da hast du natürlich recht. Ist nur die Frage, ob die Einnahmen im allgemeinen reichen, um damit den Markt an Kameras auch in Zukunft halten zu können.
    Was wäre, wenn Nikon den Markt an Kameras aufgibt und die anderen Produktionen aufrecht erhält? Stehen die im Zusammenhang mit dem Kamera - Markt?


    Ich habe von den ganzen Marketing Wissenschaften / Forschungen keine Ahnung. :whistling:

    Ortskundig bei Nikon (/Olympus) & Analoger Photographie. Objektive von Sigma, Tamron, Olympus und Nikon. Zubehör von diversen Herstellern. :saint:

  • Meinst du, dass 3/4 der Kameras, die den Weltmarkt bestimmen, aktuell DSLRs sind, oder auch 3/4 an DSLRs verkauft werden?

    Weder noch. Wie oben beschrieben bezieht sich das nicht auf Kameras allgemein sondern nur auf Kameras mit Wechselobjektiv (ILC = Interchangeable Lens Camera). Und vom ILC-Markt sind derzeit ca. 3/4 DSLR und 1/4 DSLM. Sprich: Auch heute werden für jede DSLM noch drei DSLRs verkauft. Eingesetzt natürlich noch viel mehr DSLRs als DSLMs.


    Viele Leute leben heute einfach in einer kleinen Filterblase. Der Massenmarkt hat nichts mit ein paar Testimonials zu tun, die sich in den sozialen Netzwerken (Facebook, Instagram, YouTube...) immer mit einer Kamera von Marke X zeigen. Der Massenmarkt wird durch Verkäufer bei MediaMarkt und Co. sowie Rabattaktionen dominiert.


    Klar kann man mit Influencer-Marketing die Enthusiasten erreichen, die wiederum im familiären Bereich als Multiplikatoren auftreten können. Aber die Masse will sich eine Kamera kaufen, wartet auf ein Kit mit Noname-Speicherkarte und 0815-Kameratasche in einem Prospekt und greift dann zu ;)


    Was wäre, wenn Nikon den Markt an Kameras aufgibt und die anderen Produktionen aufrecht erhält?

    Warum sollten sie das denn tun? Nikon ist, gemeinsam mit Panasonic, noch ziemlich erfolgreich bei Kompaktkameras, gehört insgesamt zu den Top-3-Kameraherstellern auf der Welt (weeeeeeit vor Pentax, Panasonic, Olympus und Fujifilm) und schreibt selbst in diesen schwierigen Zeiten Gewinne.


    Jede Firma kann finanziell einmal in Schieflage geraten (siehe der Olympus-Skandal 2011/12), aber daraus auch wieder gestärkt hervorgehen. Ich verstehe zumindest nicht, woher deine Schwarzmalerei bzgl. Nikon kommt^^

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

  • Ich verstehe zumindest nicht, woher deine Schwarzmalerei bzgl. Nikon kommt^^


    Was heißt da "Schwarzmalerei" heheee. 8|:P Ich würde meine Nikon mit Noname 18-55 Kit sowie der Noname-Speicherkarte und die 0815-Kameratasche inkl. Prospekt & Rabatt momentan gegen nichts anderes eintauschen! (Kleiner Spaß (am Rande des Todes))


    Jetzt mal ernsthaft. Ich mag meine Nikon(!) und würde Sie wirklich nicht (so schnell) hergeben. Weiters gefällt mir die Handhabung, die Bedienung und das allgemeine Feeling bei Nikon, welches mir bei anderen Kameras mit Spieglein abgeht. Wenn man mir mein ganzes Kamerazeugs stehlen würde, würde ich zu 96,254% nochmal die selbe Kamera, mit den selben Optiken wählen. Was in dem Fall welcher Hersteller wäre... (pssszzzt: Nikon) :whistling:Daher wünsche ich mir eine sichere Zukunft für das Unternehmen. Sonst würde ich mir keine Gedanken darüber machen. ^^

    Ortskundig bei Nikon (/Olympus) & Analoger Photographie. Objektive von Sigma, Tamron, Olympus und Nikon. Zubehör von diversen Herstellern. :saint:

  • Also da muss ich mal was zum Thema Sony los werden. Gerade mit den Spiegellosen , die immer noch gehypt werden.
    Ich hatte ja nun die Sony NEX-3, NEX-5n und NEX-6. Bis jetzt bereue ich den Schritt zurück zu Canon keineswegs.
    Mir haben immer einige Features gefehlt, die ich schon an meiner alten Canon hatte.
    Warum bin ich von Sony weg! Nicht weil die Sensoren schlecht waren, nein, weil sie sich jedes Feature teuer vergüten lassen.
    Features, die ich an meiner alten Canon hatte, musste ich für Geld zusätzlich als App kaufen, z.B. Breaketing.
    Aktuellstes Beispiel ist ja auch die A6300 und A6500, ich sag nur IBIS. Bis heute gibt es immer noch keine vernünftige
    Auswahl an lichtstarken Objektiven nur für APS-C. Auch springen Dritthersteller (Sigma und Tamron) immer noch nicht richtig
    auf den eMount-Zug auf. Sigma bringt lieber einen EF-eMount Adapter auf den Markt und Tamron hält sich komplett raus,
    kenne da nur das grottenschlechte Superzoom. Anfangs hat mich das nie gestört, da es durch den fehlenden Spiegel problemlos
    möglich ist, manuelle Adapter zu kaufen und manuelle Objektive zu nutzen, was ja gerade durch das Focus Peaking problemlos
    funktioniert. Ich nutze auch sehr oft den Manuellen Focus, aber ich nutze eben auch gern den AF.
    Die wenigen Objektive, die es da gibt,läßt sich Sony/Zeiss sehr gut bezahlen.
    Was nützt einem also ein guter Sensor, wenn einem die passenden Objektive fehlen.
    Diese habe ich mittlerweile bei Canon EF-S gefunden und bin zufrieden.
    Klar hätte ich mir auch so einen Sigma oder Metabounes Adapter holen können, wie hoch sind da die Chancen
    das der AF, wenn benötigt, schnarchlangsam ist oder ganz versagt?
    Da kann ich mir auch eine EOS-M3 mit EF-Adapter nehmen, da habe ich das selbe.


    Nur macht es Canon aber mit der EOS-M auch nicht unbedingt viel besser, was eigentlich schade ist.


    Ich wollte mir ja jetzt eigentlich die neue EOS-M5 kaufen, die ja laut Canon auf einer Stufe mit der 80D stehen soll.
    Weit gefehlt, man brauch dazu nur den Funktionsumfang vergleichen. Und dafür ist die M5 noch teurer, als die 80D.
    Als Beispiel nenne ich da mal das AEB und die Verschlusszeiten.
    Hab mich deshalb doch für die 80D entschieden.


    Warum Nikon statt des Nikon 1 System nicht eine APS-C Variante heraus bringt, ist mir auch schleierhaft.


    4K ist für mich persönlich momentan kein Kaufargument. Da ich kaum filme. Mach maximal Zeitraffer, dafür
    kann ich aber meine EOS 100D nehmen.


    Auch ist Micro-Four-Thirds für mich keine Alternative, auch wenn Sensorgrößenunterschied gegenüber APS-C
    gering ist.

  • Was nützt einem also ein guter Sensor, wenn einem die passenden Objektive fehlen.

    Dass muss man bei jeder Kaufentscheidung mitberechnen. Bei einem Rolls Royce kannst du ja auch nicht erwarten, dass die Wartung soviel kostet wie bei einem Fiat 500.


    jedes Feature teuer vergüten lassen.

    Vll. bin ich da etwas zu kapitalistisch geprägt, allerdings hat Sony halt viele Features, die kein anderer Hersteller hat/hatte und warum soll man sich die denn als Firma nicht auch in die Preisbildung beeinflussen. Wenn der Käufer bereit ist den Preis zu zahlen ist es doch in Ordnung.
    Außerdem habe ich bei Sony vor allem in der A7 Reihe die vermutung, dass die Preise und Ausstattung auf einem solch hohem Niveau sind, dass die Kameras nur Profis zugänglich sind, bzw. Leute denen es die Kamera wert ist. Damit macht man sich natürlich auch einen Namen und lässt das Unternehmen sehr gehoben auftreten



    keine vernünftige Auswahl an lichtstarken Objektiven nur für APS-C

    da kann bestimmt @Matze einen Grund dafür nennen. Meiner ist jetzt nur spekulativ, aber ich würde mal sagen, dass Sony das Patent, bzw. die Rechte, um den E-Mount als Objektivfabrikant verwenden zu dürfen, bestimmt nicht herschenkt und es da halt für Sigma einfacher ist sich das Recht nur für den Adapter zu sichern, auch wenn ich dann aus Sicht Sony's nicht verstehe, warum sie dann dafür das Recht abtreten.
    Zu Sony's eigenen Objektiven würde ich sagen, dass hier auch wieder der Markenwert und das Auftreten als hochwertige Marke ein ausschlaggebender Punkt ist.



    Soweit ein kleiner Auszug aus meinem Marketing 1x1 von der Uni :D Heute brauche ich das leider nichtmehr so häufig in Verbindung mit Kameras...

    Sony Alpha 7S II
    Sony Alpha 7R II
    Objektive (Sigma Art + Canon L) + Objektivadapter (EF to E)
    2 Manfrotto Stative + 1 Vanguard Alta Pro
    mehrere Licht- und Mikrofonstative

  • @Jonny
    was haben die Wartungskosten damit zu tun? Also wenn es einen Rolls Royce mit einem Holzsitz gibt und man auf einen schönen weichen Ledersitz wartet,
    den es bei Rolls Royce bis heute nicht gibt und beim Fiat 500 eben in verschiedenen Varianten gibt, findest du das in Ordnung?


    Ich habe bei meinem vorhergehenden Posting immer nur über APS-C geredet, nicht von VF. Und gerade bei der A6500, die ja genauso APS-C ist, wie
    die A6300, A6000 und A5100 sieht man ja sehr deutlich.


    Die A7, wie generell das VF spielt für mich momentan keine Rolle. Nicht weil ich es nicht könnte, sondern weil ich mich auf APS-C festgelegt habe.
    Lese sehr oft A7 und Mount-Adapter, nur weil es entweder nicht die passenden Objektive gibt, oder auch weil viele den Preis der Sony-Objektive
    nicht zahlen wollen. Aber für mich sind Adapterlösungen immer nur Kompromisse und der Größenvorteil geht dabei meist flöten.

  • [...] Sony das Patent, bzw. die Rechte, um den E-Mount als Objektivfabrikant verwenden zu dürfen, bestimmt nicht herschenkt und es da halt für Sigma einfacher ist sich das Recht nur für den Adapter zu sichern, auch wenn ich dann aus Sicht Sony's nicht verstehe, warum sie dann dafür das Recht abtreten.

    Soweit ich weiß gibt es da keine Lizenzgebühren. Es ist vielmehr so, dass die Kamera-Anbieter nicht immer die Spezifikationen veröffentlichen wie der Mount funktioniert. Mal abseits des vergleichsweise einfachen mechanischen Parts geht es dabei vor allem um die Steuerbefehle für Bildstabi, Autofokus, EXIF-Daten und Co. Da ist dann also Reverse-Engineering angesagt. Aber das machst Du ein Mal, kennst die Schnittstelle und hast die Controller-Logik vorliegen.


    Bei gemeinsamen Standards wie Micro Four Thirds (Olympus, Panasonic) ist das natürlich anders. Umsonst bekommt man die Whitepaper zur Entwicklung auch da oft nicht, aber grundsätzlich besteht die Möglichkeit (oft über eine Mitgliedschaft in der Organisation) an die Unterlagen zu gelangen.


    Teilweise gibt es aber auch Lizenztauschabkommen oder andere Kooperationen. So fertigt Tamron z.B. einige Objektive für Pentax (siehe HD Pentax-D FA 15-30mm) und wird demzufolge die Spezifikationen vorliegen haben.



    Der Grund warum trotzdem so wenig für den DSLM-Markt kommt hat eher mit wirtschaftlichen Aspekten zu tun. Wie oben beschrieben ist auch heute noch ein Großteil des Marktes DSLR und nicht DSLM. Und dieser große Markt verteilt sich dann auch noch primär auf 2 Hersteller (Canon, Nikon). Diese beiden Anbieter haben zudem noch sehr ähnliche Systeme (Bildkreis, Auflagemaß, Stabi im Objektiv), weshalb sich die Konstruktionen fast 1:1 übernehmen lassen. Letztendlich wird also ein Objektiv entworfen und an zwei bis vier (Sony A, Pentax) Bajonette angepasst - und das mit wenig Aufwand und damit finanziellem Risiko.


    Auf der anderen Seite hast Du DSLMs. Vier Verschiedene Bildkreise (Nikon 1, MFT, APS-C/DX, Vollformat), sieben verschiedene Auflagemaße und Protokolle (Canon EF-M, Fuji-X, µFT, Samsung NX, Sony (F)E, Nikon CX, Pentax Q), Stabilisator in der Kamera oder im Objektiv und dieser Scherbenhaufen hat dann auch noch höchstens 1/4 des Volumens vom DSLR-Markt - man darf ja den Kamerabestand nicht vernachlässigen.


    Jetzt bist Du in der Führungsetage und musst entscheiden, wo in Zeiten knapper Kassen und einer "angespannten Marktsituation" das wertvolle Geld für Forschung und Entwicklung hinfließen soll. Da wird ein DSLR-Objektiv oder eine Adapter-Lösung auf einmal überraschend attraktiv ;)


    PS: Das kann man dann weiterspinnen zum Sony-Full-E-Mount. In Deutschland sind die A7-Kameras ja schon vergleichsweise populär. im Oktober war die Alpha 7 II mit 2,2% vom DSLM-Markt schon die meistverkaufte A7. Akkumuliert für das A7-System also keine 10 Prozent vom DSLM-Markt und damit 1-3 Prozent vom gesamten ILC-Markt. Das Objektivdesign ist zudem sehr, sehr speziell (Vollformat mit extrem flachen Auflagemaß) und vor allem im Weitwinkel problematisch. Die Objektiventwicklung also quasi-exklusiv. Das erklärt dann auch z.T. die höheren Preise die Sony und Zeiss da abrufen können (der Markt ist geschützt) und müssen (Entwicklungskosten müssen auf kleine Stückzahlen abgeschrieben werden).

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

  • Ich sehe das Thema gar nicht so ernst. Jeder kauft sich das, worauf er Lust hat. Sicher ist es schade, das z.B. Werbung dir (meistens) einen falschen Eindruck vermittelt, aber das hat natürlich seine Gründe. Ich habe seit Wochen nach einer Kamera gesucht und bin momentan bei Nikon angeeckt.


    Zum Thema spiegellos: Sicher haben spiegellose Systeme eine sichere Zukunft, aber solche System haben auch ihre Nachteile, wie das klassische System halt auch - so oder so sollte man sich bestens erkundigen, wenn man eine Kamera kaufen will.


    Aber im Grunde ist es fast schon irre, das man nix mehr falsch machen kann, wenn man blind ins Regal greift. Ob 600D - 760D, oder Nikons 5.000'er Reihe - da kommen überall sehr gute Fotos bei rum.


    Also keine Aufregung. :thumbup:

    Kamera

    Canon EOS 6D Mark II

    Objektive

    EF 28 mm f/2.8 IS USM - EF 50 mm f/1.8 STM - EF 200 mm f/2.8 L II USM

    Instagram

  • Mich nervt dieses Thema einfach momentan, ich fotografiere mit digitalen Spiegelreflex Kameras von Canon. Ich habe dadurch einfach Vorteile, ich fotografiere Natur/Tiere, dort kann ich Linsen und einen Autofokus nutzen, den mir momentan noch keine Spiegellose Kamera bietet. Auch gibt es einen großen Markt für Objektive, durch Konkurrenz ist der Preis einfach besser. Auch genieße ich in meinem Studio die Vorteile eines optischen Suchers, es ist ziemlich dunkel bei mir, da ist der Digitale Sucher oft hinderlich.


    ABER, ich bin nun seit dem 01.01 Vollzeitfotograf. Sollte sich nun eine Firma bei mir melden und mich wie auch immer Sponsern, würde ich natürlich das System wechseln. Ich glaube bei den meisten „großen“ die Panasonic oder Sony nutzen ist das so (Jaworski, Krolop & Gerst u.s.w.). Finde ich nicht verwerflich und würde ich genauso machen, leider wird dadurch vielen vermittelt, dass die neue Technik ultimativ und alternativlos sei ;)

  • Panasonic hat in dem Bereich bisher eher weniger gemacht. Sony macht (vor allem in DE) viel Influencer-Marketing, Canon, Nikon, Fujifilm und Olympus betreiben primär klassische Ambassador-Programme (also Profi-Fotografen, die nicht zwingend im Bereich Social-Media bekannt sind).

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

  • leider wird dadurch vielen vermittelt, dass die neue Technik ultimativ und alternativlos sei

    Schön gesagt. Sehe ich auch so.


    Was sagt ihr zum Thema Aufsteckblitze? Gegen einen externen und starken Blitz gibt es nicht viel einzuwenden, aber wann kommen endlich mal Blitze, die einen integrierten Akku haben? Keine Ahnung, ob das irgendwie durch komplizierte Umsetzung nicht geht, oder weil einfach noch niemand auf die Idee gekommen ist, aber ich finde hier nur Blitze, die mit handelsüblichen Batterien betrieben werden. Das nervt mich mehr als alles andere. :) Auf dem internen Blitz einer "Normalo-DSLR" will ich mich in Zukunft nicht verlassen müssen. Unweigerlich muss man dann zusätzlich noch Batterien kaufen.

    Kamera

    Canon EOS 6D Mark II

    Objektive

    EF 28 mm f/2.8 IS USM - EF 50 mm f/1.8 STM - EF 200 mm f/2.8 L II USM

    Instagram

  • Aufsteckblitze mit Akku gibt es durchaus schon, auch Portys werden immer mehr auf dem Markt. Ich betreibe alle meine Aufsteckblitze auch mit Akku (AA), also "aufladbaren Batterien" alles andere wäre Umwelttechnisch eine Katastrophe. Ich habe aber auch für meine DSLRs AA Batterie einsätze für die Batteriegriffe. Falls man mal vergisst aufzuladen oder Akkus einzupacken hilft einem der Supermarkt, besser als kein Bild ;)

  • Ich wollte eher auf voll integrierte Akkus hinaus, also eine richtige Zelle. Oder kann man die AA-Akkus auch im Blitz direkt laden? Wäre mir noch nicht bekannt. Aber ich bin ganz Ohr, was du mir da berichten wirst. :)

    Kamera

    Canon EOS 6D Mark II

    Objektive

    EF 28 mm f/2.8 IS USM - EF 50 mm f/1.8 STM - EF 200 mm f/2.8 L II USM

    Instagram

  • @Stereotype Ich finde einen Aufsteckblitz mit integriertem Akku ehrlich gesagt unpraktisch, da das Aufladen eines solchen Akkus wieder viel Zeit in Anspruch nimmt. Geht man von einem wechselbaren System aus, ist ein weiterer Nachteil, dass sich die Hersteller den Akku für so einen Blitz und deren Entwicklung sicher sehr sehr gut bezahlen lassen würden. Außerdem bräuchte man dann wieder ein eigenes Ladegerät. usw.
    Die 4xAA Batterie Lösung ist doch ganz gut. Ich selbst nutze hier Akkus von Verschiedenen Herstellern & ein Ladegerät, mit den man langsam bis sehr schnell laden kann. Mit ist es auch wichtig, die Akkus hin und wieder zu entladen und erneut zu laden. Ich bilde mir dadurch ein, dass die Akkus länger halten... wie auch immer.


    Es gibt doch auch Lösungen, einen Systemblitz mit einem externen Akku zu verbinden.


    Siehe hier (ein bsp. von Walimex): Amazon.de


    In sehr kompakter Größe gibt es seit (ich glaube seit der Photokina) den SMDV 360. Er soll eine leichte, portable Lösung als Studioblitzlicht mit einer Leistung von 360WS. Ich habe mir das Ding auf der Photokina angesehen. Es wirkt in der Beschreibung viel größer als es in Wirklichkeit ist. Auch die Bedienung finde ich gelungen. (Preis ist noch zu hoch angesiedelt)

    Ortskundig bei Nikon (/Olympus) & Analoger Photographie. Objektive von Sigma, Tamron, Olympus und Nikon. Zubehör von diversen Herstellern. :saint:

  • Ich finde einen Aufsteckblitz mit integriertem Akku ehrlich gesagt unpraktisch, da das Aufladen eines solchen Akkus wieder viel Zeit in Anspruch nimmt.

    Das kann ich verstehen. Allerdings denke ich da eher mehr an die Umwelt. Ein Bekannter hat im Jahr kiloweise Säcke mit alten Batterien, die er fleissig sammelt, wenn die leer sind. Ihn nervt auch schon alleine die Tatsache, immer Batterien dabei haben zu müssen, nur um wirklich immer blitzen zu können. Ich sehe es genau so. Ich würde da auch lieber einen fest integrierten Akku haben wollen. Kabel in den Blitz und aufladen. Oder gleich eine schicke Ladestation für diese Aktion - wäre auch cool. Stell dir mal einen Studiofotografen vor. Auf dem Tisch 4 Ladestationen und wenn sein Tag durch ist, einfach die Blitze rein und fertig.


    Stelle mir das noch sehr, sehr praktisch vor.

    Kamera

    Canon EOS 6D Mark II

    Objektive

    EF 28 mm f/2.8 IS USM - EF 50 mm f/1.8 STM - EF 200 mm f/2.8 L II USM

    Instagram

  • Da ist er aber selbst Schuld. Eigentlich jeder den ich kenne nutzt seinen Blitz mit AA-Akkus und nicht normale Batterien. Das ist gut für die Umwelt und den eigenen Geldbeutel. Da holt man sich einmal 4 Eneloop Pro + Ladegerät für keine 30 Euro und muss x Jahre keine AA-Batterien entsorgen. Problem gelöst.


    Das mit der Ladestation ist doch super unpraktisch. Mal vom ganzen Elektroschrott abgesehen der dadurch zusätzlich entsteht: Was mache ich, wenn während der Shootings die Akkus zu Neige gehen? Und das ist nicht unrealistisch. Bei voller Leistung und einem starken Blitz sind das 200-250 Blitze und fertig. Mit AA-Akkus brauche ich 15 Sekunden zum Wechsel und mache weiter.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

  • Ja Mensch...steckt doch noch Leben hier im Forum^^
    Soviele gute Posts in so kurzer Zeit gibts es doch selten zu einem Thema.


    Hier mal meine Gedanken dazu.


    Ich bin auch fest der Überzeugung das DSLM die Zukunft sind. Es ist einfach eine mehr oder weniger natürliche Entwicklung, dass es immer mehr weg von mechanischen Bauteilen hin zu elektronischen Lösungen geht. Die DSLMs wie wir sie aktuell kennen, sind so ein Produkt das vllt auf halber Strecke steht. Der Spiegel wird über kurz oder lang verschwinden und auch der mechanische Verschluss. Die Zeitspanne in der das passiert, zieht sich interessanter Weise aber enorm in die Länge. Aber erst wenn Namen die auf den Kameras und Objektiven an den Spielfeldrändern nicht mit C oder N beginnen, werden auch andere Marken ernst genommen. Bis dahin ist der Weg lang.


    Der Kameramarkt ist eine richtig träge Suppe. Veränderungen werden nur ungern und sehr langsam angenommen. Mitunter ist der Mehrwert einer Funktion einfach nicht da oder wird nicht erkannt oder ist in der fotografischen Praxis nicht notwendig. Auch ist der Markt als Ganzes grad arg im Umbruch und die Umsätze brechen an fast allen Fronten ein. Es gibt eben Marken die es sich nicht leisten können sich aufzuruhen, weil sie die Konsolidierung des Marktes nicht überleben würden wenn sie sich nicht anpassen. Da muss die Flucht nach vorn erfolgen. Auf der anderen Seite gibt es die Großen die sowas erstmal gut aussitzen können und wenn es der Markt hergibt mit loslegen. So hat es Canon doch ganz gut gelöst. Der Ruf der Marke ist groß. Die DSLMs von Canon sind in DSLM-Kreisen ja eher unbeliebt, weil sie weniger können im direkten Vergleich. Das Systemkonzept mitunter auch fragwürdig errscheint. Trotzdem verkauft sich die Kamera total gut. Das ist einfach die Marktmacht die da zieht. Daher kann man es sich scheinbar leisten, die Innovation auf ein Minimum zu beschränken. Gleichwohl gibts natürlich auch immer mal ein Modell, oder ein spezifisches Feature was richtig klasse ist. Es ist ja nicht so, das Canonkameras schlecht sind. Andere Marken, bzw. einzelne Modelle der Marken mögen hier und da besser sein. Aber es gibt noch viele Negativpunkte.


    Der große Nachteil für DSLMs aus meiner Sicht ist der geringe Marktanteil. Durch die schlechte Marktdurchdringung, sind die Stückzahlen zu gering und Neuentwicklungen müssen auf kleine Stückzahlen umgelegt werden. Gleichzeitig will man natürlich richtig Geld verdienen. Da sind die Bodys dann so teuer, dass man erstmal nur den Kopf schüttelt und auch die Objektive sind teuer. Bei dem geringen Marktanteil überlegen es sich die anderen Firmen, wie Tamron und Sigma natürlich 2mal ob die ihre Objektive einfach nur via Adapter koppeln oder Neuentwicklung betreiben. Es gibt außerdem spezifische Objektive noch gar nicht und andere sind nicht so gut, wie sie im direkten Vergleich zur Konkurenz teurer sind. Wenn man dann also Kameras und das Objektivangebot vergleicht, bleibt Sony oftmals wegen des Preises auf der Strecke.


    Die Masse an Kameras wird sowieso im Bereich von 350-650€ verkauft und da gibt es nur ganz wenige DSLMs die in vergleichbarer Qualität mithalten können. Welche Kamera würde man denn z.b. als direkte Konkurenz zu einer D5500 oder 750d setzen? Die A6000? mag funktionieren wenn man nur die Kitlinse dazunimmt. Aber viele wollen ein Superzoom für 200-300€ und dann ist die A6000 auch weg. Klar gibt es richtig gute Objektive aber viele davon sind eben deutlicht eurer als die Konkurenz. MFT ist schön und gut...die Qualität mag für die meisten ausreichen. Aber dafür braucht man auch guten Linsen und bissel Ahnung von dem was man da macht. Da ist es einfacher man kauft eine 0815 DSLR mit der Kitlinse und das reicht auch...


    Ich für meinen Teil sehe in meinem privaten Umfeld eher die Tendenz weg von DSLR zur Edelkompakten...

    Sony Alpha A6300
    E-Mount
    SEL1670z; SEL1650; SEL35f1.8; SEL50f18;
    Altgläser:
    Canon FD 50mm f1.4 und Canon FD 28mm f2.8, Minolta Rokkor MD 135mm f2.8, Sigma 105mm 2.8 EX DG OS HSM Makro mit LA-EA3,
    Blitz: Nissin i40, Godox TT350s, Godox V860ii-s mit Godox X-pro-s Funksender

    Mein Flickr-Account:

    https://www.flickr.com/people/titusgaertner/