Neues Objektiv für D5100 oder neue Kamera?

  • Hi,


    vor vielen Jahren habe ich mir die Nikon D5100 gekauft. Damaliger Hauptaugenmerk war Fotografie.
    Mittlerweile möchte ich jedoch Videos mit der Kamera drehen.
    Ich habe damals ein Nikkkor 18-105mm/3.5-5.6G gekauft. Ich denke ein halbwegs gutes Reisezoom Objektiv.

    Mein Problem heute: ich habe Videos gedreht, bin mit dem Bild aber sehr unzufrieden.


    Es fehlt Schärfe und es rauscht selbst bei ISO 200-400. (Belichtung ist ausreichend vorhanden)
    (Falls Bedarf, kann man hier reinschauen und sich einen Eindruck vom Bild machen: !!! Soll keine Werbung sein, aber ich wüsste nicht wie ich mein Problem sonst darstellen soll !!!
    https://www.youtube.com/watch?v=MsrVnHQFlRw
    )


    Meine Frage jetzt: Lohnt sich der Kauf eines neuen Objektivs oder ist das Bild selbst bei einem guten, lichtstarken Objektiv ähnlich, bzw. wäre eine neuer Kamera lohnenswerter?
    Ich dachte da einfach an eine Festbrennweite 50mm 1.8. Also ganz klassisch.



    Ich hoffe ich habe die Frage in den richtigen Thread gestellt.


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  • Moin moin,


    dein Video sieht von der Qualität doch schon recht gut aus. Ich denke das die Nikon D5100 an ihre Grenzen stößt, natürlich wäre es mit einemem teurem Objektiv etwas besser. Das Rauschen kommt durch den Sensor und das Objektiv hat keinen Einfluss darauf. Wenn du dich langfristig verbessern willst wäre eine neue Kamera die bessere Wahl. Wenn du bei Nikon bleiben willst kannst du dir natürlich auch erst das 50mm f/1.8 kaufen und ausprobieren wie es ist, es passt ja auch an neuere Nikon Kameras.

  • Was mir bei deinen 2 Videos auffällt, das die Kamera ins Licht filmt. Warum?
    Gerade bei dem Samsung-Video bei 2:54min sieht man, das die Kamera sehr gute Qualität liefert,
    wenn sie kein Gegenlicht hat. Natürlich kommst du mit einer Festbrennweite besser, aber ob 50mm
    in einem geschlossenen Raum so ideal sind, kann ich dir nicht sagen. Ich würde an deiner Stelle
    eher was zw. 24 und 35mm suchen.


    Ich denk, Matze kann da sicherlich mehr dazu sagen, aber die Kamera ist sicherlich noch nicht am Ende,
    außer du brauchst einen besseren Video-AF.

  • Danke für die schnellen Antworten :D
    Das Filmen ins Licht hatte einfach nur stilistische Gründe, da ich selbst bei voller Belichtung von vorne sehr unzufrieden mit dem Bild war.
    (Einfach eine Art Ablenkung). Aber ich werde den Tipp beherzigen und eventuell mehr Licht von vorne einsetzen.


    Ja mit sehr sehr viel Gegenlicht auf einen kleinen Bereich ist die Qualität auch wirklich super. Das kann ich leider, wie im Samsung Video nicht auf mich sondern nur auf z.B. den Tisch werfen.
    Aber denkst du es wäre eventuell sinnvoll, sehr viel Licht auf mich zu werfen und in der Nachbearbeitung an der Belichtung zu korrigieren?
    Das Problem ist einfach die Kamera braucht, um ein "schönes" Bild zu erzeugen, extrem viel Licht. Und das schaffe ich kaum auf mich selbst zu werfen ohne auszubrennen.


    ja 35mm wären wahrscheinlich schlauer, in einem geschlossenen Raum, da hast du Recht.


    Ich habe auch viel verglichen und z.B. mein Smartphone (S7 Edge), bekommt ein viel viel schärferes, angenehmeres Bild hin. Auch in FullHD.


    Ich bin leider auch kein Profi was Kameras angeht. Also sry falls das ganze hier und da etwas komisch und laienhaft rüber kommt :D

  • Wenn es dir bei hoher ISO zu sehr rauscht, kommst du um einen moderneren Bildsensor nicht drum herum. Aber im Grunde ist die Qualität ja noch voll okay. Die Ausleuchtung finde ich nun auch nicht so schlimm. Wirkt modern und flippig, wenn ich das mal so ausdrücken darf.


    Ich würde dir eher zu einem 1.8'er Objektiv raten. Das sorgt für scharfe Videos in der Bildmitte und einen schön unscharfen Hintergrund, der übrigens mehr Farbe vertragen könnte. Das helle Licht + Hintergrundunschärfe + freundlicherer Hintergrund = angenehmere Wahrnehmung deiner Arbeit. Das ist jedenfalls meine Meinung. Ein guter Anhaltspunkt, was freundliche Hintergründe angeht, ist MilouPD sein Kanal. Ich glaube, er filmt auch überwiegend mit dem 50mm und 1.8'er Blende.


    So einen Look könnte ich mir bei dir auch super vorstellen. Also gib lieber erst einmal 150 Eure für ein 1.8'er aus, bevor du 1.000 Euro für eine neue Kamera in die Wiese feuerst.

    Kamera

    Canon EOS 6D Mark II

    Objektive

    EF 24-105 mm f/3.5-5.6 IS STM - EF 50 mm f/1.8 STM - EF 200 mm f/2.8 L II USM

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  • Danke ;) Ja der Hintergrund von MilouPD ist wirklich gut ;)


    Ja du hast Recht, es ist wahrscheinlich das schlaueste, erst einmal 100€ in ein Nikkor 50mm zu investieren und etwas mehr Geld für die Nachfolge Kamera in die Hand zu nehmen.
    Gibt ja genug Auswahl (Canon 80d, GH4, SonyAlpha usw.)

  • Meiner Erfahrung nach ist das einfach die Grenze der Nikon D5100 - Du hast da wirklich schon ein sehr, sehr gutes Bild aus der Kamera herausgeholt. Das Videobild der D5100 ist auch bei tiefen ISO-Werten etwas "körnig" und verliert dadurch merklich an Schärfe. Da kommst Du bei neueren Kameras wie der deutlich besser weg.


    Mit einem Lichtstarken Objektiv wird sich, zumindest meiner Erfahrung nach, am Videobild nicht mehr viel ändern.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Ok danke für das Feedback Matze!
    Als Übergang wird wahrscheinlich ein gebrauchtes Nikkor 50mm 1.8 für 80€ zumindest für mehr Tiefenschärfe und "etwas" mehr Licht sorgen....hoffentlich.


    Auf lange Sicht wird eine neue Kamera dann wohl doch Sinn machen.
    Du hast ja die 70D/80D, G70,G80 bereits genutzt und verglichen.


    Bei Canon bekommt man wohl den besten Video-AF + die günstigsten Objektive und Zubehör.
    Lumix bietet 4k, ist super leicht und hat eine geniale Akkulaufzeit. +ist z.B. eine G70 viel viel günstiger. Ich habe nur immer gehört die G70/80 hat so gut wie keine Tiefenunschärfe?


    Wenn man voraussetzt, dass ganze fast ausschließlich für Videos nutzt, wie siehst du die Vorteile?
    Danke für die Hilfe ! :D

  • Ich habe nur immer gehört die G70/80 hat so gut wie keine Tiefenunschärfe?

    Das kommt eigentlich nur auf das Objektiv drauf an. Und die 70D solltest du dann doch eher links liegen lassen. Nicht nur, das die Kamera schon einige Jahre auf dem Buckel hat (4 Jahre), sie ist auch immer noch verhältnismässig sehr teuer, was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Nur der Body kostet immer noch 900 Franken bei uns, was eigentlich ein Witz ist, wenn man das Alter der Kamera bedenkt. Hinzu kommt noch, das die 70D immer noch das Problem mit dem AF bei sehr lichtstarken Objektiven hat. Canon hat da nichts in der Richtung getan, heisst es. Oft heisst es: Betrifft nur den Livefiew.


    Einen guten Video-AF + Full-HD mit 50/60 Bildern pro Sekunde bekommst du z.B. mit der EOS 80D. Das Klappdisplay lässt sich zur Seite ausklappen und somit kannst du dich selber bestens im Bild positionieren. Und lass dich von Daten über die Lumix nicht blenden. 4K und so ein winziger Akku dazu - das läuft nicht sonderlich lange, ohne externe Stromversorgung, wenn du Videos aufnimmst.

    Kamera

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  • Also da würde ich einfach meinem Vorredner mal widersprechen:
    Akkulaufzeit beim Filmen ist sehr ähnlich. Das kann man beispielsweise bei Chip nachlesen. Bei der 70D z. B. 1:58h gegen 2:02h bei der G70. Sprich kein Unterschied.
    Die Frage ist eben was man eher braucht:
    Einen guten AF oder lieber 4k und weitere Videofeatures direkt in der Kamera?


    Tiefenunschärfe ist eben etwas schwieriger, aber wenn man wirklich Bokeh liebt, gibt's beispielsweise von Voigtländer bei MFT ein paar interessante Linsen, kosten aber knapp 1000€ und teilweise mehr. Es gibt aber auch viele andere gute und günstigere Festbrennweiten von Olympus und Panasonic, mit denen man gute Tiefenunschärfe erreichen kann. Wenn du möchtest, kann ich ja mal ein paar Fotos mit meiner GH3 und einem Olympus 45 1,8f senden.

  • Oh, da habe ich wohl andere Ansprüche. 2 Stunden Video ist für mich nun nicht berauschend. Und die G70 hält für Fotografen/Videografen einige Stolpersteine parat.

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  • Je nach Einstellungen (Video-AF, Peaking, Display-Helligkeit etc.) halten die Akkus auch noch etwas länger durch, aber 2 Stunden sind eigentlich schon ziemlich gut für konstante Videoaufnahmen und reichen den meisten Leuten auch aus. Einen zweiten Akku hat man dann ja eh immer dabei und mit 4-5 Stunden kommt man für gewöhnlich über den Tag. Wir können z.B. einen ganzen Messetag mit einer Akkuladung drehen.


    Allgemein ist die Frage nach welcher Kamera(marke) nicht ganz so einfach zu beantworten. Du hast die Vor- und Nachteile ja gut benannt.

    • Lange Akkulaufzeit: Auf jeden Fall nicht zu Sony
    • Guter Video-AF: Canon und Sony (wenn man viel Geld hat, neuerdings auch Fujifilm und Olympus)
    • Hohe Bildqualität: Im unteren Preissegment Panasonic (4K), Sony und Nikon (Full HD)
    • Mikrofonanschluss: Im unteren Preissegment Panasonic, Canon und Nikon

    Für Vlogger finde ich die sehr spannend (Video-AF + Objektivpreise - aber die Bildqualität kommt nicht ganz an die Konkurrenz heran), für etwas professionellere Nutzer Nikon und Panasonic (kein guter Video-AF) oder die (mittelmäßige Akkulaufzeit, kein dreh- und schwenkbares Display).

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Was die Akkulaufzeit bei der Sony angeht, gebe ich dir natürlich recht. Aber dieses Problem erübrigt sich automatisch wieder, wenn man einen Ersatzakku (oder mehrere) dabei hat. Die a6000 kann so herrliche Zeitlupenfahrten. Gut, das können andere sicher auch, aber auch für Sony gibt es für Filmer spannende (und günstige) Objektive zu entdecken und die Kamera bietet (neben den bekannten Video-Features) noch viel mehr für andere Bereiche. Zumindest in Betracht ziehen könnte man die a6000 schon.


    :)

    Kamera

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  • Das verstehe ich jetzt nicht: Auf der einen Seite sind 2 Stunden nicht berauschend, eine Kamera bei der man zusehen kann wie die Prozente pruzeln aber OK? :D

    Die a6000 kann so herrliche Zeitlupenfahrten.

    Die A6000 kann 60 FPS in Full HD - das ist jetzt nicht gerade etwas besonderes. Das schafft heute auch eine Nikon D3300 für 330 €.



    In Betracht ziehen würde ich die A6000 als Filmer nicht, da man schlichtweg kein Mikrofon anschließen kann. Ich weiß nicht, wieso solch eine "Kleinigkeit" bei der A6000 immer unter den Tisch fällt? Die A6000 hat eine Stärke in dem Preisbereich, das ist der Video-AF. Aber sonst... Die Akkulaufzeit ist schlechter, 60 FPS sind normal, das Display lässt sich nicht nach vorne klappen und ich kann kein Mikrofon anschließen.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

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  • eine Kamera bei der man zusehen kann wie die Prozente pruzeln aber OK?

    War nur eine Reaktion auf deine Logik, was die Ersatzakkus angeht. Bin nur auf deinen Zug aufgesprungen, scheinbar aber ohne Ticket. :)


    Da kann man natürlich auch anfangen über 4K und fehlende Mikrofonanschlüsse zu sprechen - ob man es braucht oder nicht. Ich sollte aber noch erwähnen, das mir Full-HD und 60 Bilder von der Qualität her ausreichen und ich immer ohne Tone filme, da meine Videos ausschliesslich in Zeitlupe und mit musikalischer Untermalung laufen. Da gibt man natürlich gerne mal seine eigene Meinung zum besten.



    Das schafft heute auch eine Nikon D3300 für 330 €.

    Joar, stimmt. Aber kommt halt immer drauf an, ob der TO mit einem Klotz filmen will oder nicht. Geschmäcker eben.

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  • ich immer ohne Tone filme, da meine Videos ausschliesslich in Zeitlupe und mit musikalischer Untermalung laufen. Da gibt man natürlich gerne mal seine eigene Meinung zum besten.

    Das ist schön für dich, aber der TO filmt ja nun einmal offensichtlich mit Ton und um ihn geht es hier. Von daher ist der Verweis auf die Sony A6000 in diesem Fall nicht wirklich sinnvoll ;)

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Sony fällt leider total raus, da kein schwenkbares Display. Das ist einfach extrem wichtig für mich da ich alleine arbeite.
    Ok also ich höre heraus, dass die 80D eigentlich das sinnvollste Allroundpaket bietet. In der Bildqualität nur ein bisschen hinter Lumix usw. zurückbleibt.


    Wichtig für mich ist einfach auch der Preis. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wäre der Griff zur Alpha 7SII + Ersatzakkus wohl das einfachste :D


    Die G70 ist mit 500€ für den Body, eben auch einfach halb so teuer wie die 80D und bis auf den Autofokus wohl besser in allen Bereichen oder?
    Nur ein gutes Objektiv, müsste fast mit einem Speedbooster angesteckt werden oder gute MFT Objektive sind generell sehr sehr teuer. Also auf lange Sicht vom Kostenpunkt wahrscheinlich auch wieder hinfällig.


    Von Nikon möchte ich jedoch die Finger lassen. Denn falls man doch einmal auf den AF angewiesen sein sollte, steht man mit einem pumpenden etwas da.
    Die Lumix haben ja auch nicht so einen tollen AF aber was ich in deinen Videos gesehen habe sind diese schon nochmal in einer anderen Liga.


    Mein Problem ist, ich kann das preisliche Niveau auf lange Sicht nicht einschätzen und auch nicht ob sich eine 4K Funktion für mich lohnt. 60FPS sind jedoch sehr sehr nützlich.
    Gewicht&Größe spielen überhaupt keine übergeordnete Rolle, jedoch ist kleiner&leichter immer nett :D


    Also nochmal zusammengefasst: eigentlich bleiben in meinem Preissegment nur Canon&Panasonic. (bzw. vllcht noch die Sony 6300...hat die 6300 ein Funktion um das Bild über das Smartphone scharf zu stellen, bzw zu prüfen?)


    Macht sich die bessere Bildqualität der Lumix&Sony so stark bemerkbar? 4K heißt ja nicht zwangsläufig ein gutes Bild. (nur um ein YT Beispiel zu nehmen. Ein JulienBam hat auch ein gutes Bild und nutzt meines Wissens eine 70/80D).


    Ich hoffe ich erschlage hier niemanden mit dem ganzen Text. Wie immer danke für jede Hilfe :D

  • Das ist schön für dich, aber der TO filmt ja nun einmal offensichtlich mit Ton und um ihn geht es hier

    Er hat ein Ansteckmikrofon.. der Ton kann also auch extern aufgenommen sein. Daher mein Vorschlag. Und so wie ich das bisher sehe, geht es rein um eine Kamera und deren Videoqualität. Ein Mikrofoneingang wurde hier noch nicht angesprochen. Falls er ein solches Mikro nutzt und den Ton extern aufnimmt, wäre also auch die a6000 eine sinnvolle Alternative. Warum auch nicht?


    Mein Problem ist, ich kann das preisliche Niveau auf lange Sicht nicht einschätzen und auch nicht ob sich eine 4K Funktion für mich lohnt

    Sieh es mal so.. die Mehrheit der YouTuber schaut Videos nur sehr selten in 4K. Nicht jede Leitung kann da mithalten und viele schauen Videos maximal in Full-HD, wo die Mehrheit der Zuschauer auch schon zu kämpfen hat. Ein scharfes Full-HD Video mit 60 FPS macht bei mir mehr Eindruck als ein wie Holzleim ladendes 4K-Video. Und natürlich meldet sich dann einer und sagt: Was? Mit 4K-Videos habe ich 0 Probleme. Das dürfte dann aber einer von sehr, sehr wenigen sein. Was bringt dir auch 4K, wenn du kein Natur- oder Dokumentarfilmer bist? :)

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  • Er hat ein Ansteckmikrofon.. der Ton kann also auch extern aufgenommen sein. Daher mein Vorschlag. Und so wie ich das bisher sehe, geht es rein um eine Kamera und deren Videoqualität. Ein Mikrofoneingang wurde hier noch nicht angesprochen. Falls er ein solches Mikro nutzt und den Ton extern aufnimmt, wäre also auch die a6000 eine sinnvolle Alternative. Warum auch nicht?

    Derzeit habe ich ein Lavalier Mikrofon :) Das aber nur, da meine Nikon den wohl schlechtesten Audio Input hat den ich je gesehen, gehört??? habe.
    Irgendwann möchte ich schon auf ein Videomic Pro wechseln....bzw. zumindest die Möglichkeit dazu haben.



    Ein scharfes Full-HD Video mit 60 FPS macht bei mir mehr Eindruck als ein wie Holzleim ladendes 4K-Video.

    Ja da hast du wahrscheinlich Recht. Selbst ich schaue sehr sehr sehr selten Videos in Fullscreen. Heisst selten überhaupt in 1080p.



    bzw. vllcht noch die Sony 6300...hat die 6300 ein Funktion um das Bild über das Smartphone scharf zu stellen, bzw zu prüfen?

    Weisst du dazu evtl. mehr ? Die 6300 könnte da ja auch sehr sehr interessant sein. Nur für das drehbare Display müsste ein Workaround her. Und auch die Akkulaufzeit ist ja bescheiden? Und weisst du zufällig ob die 6300 sehr oft überhitzt ? Habe ich nur noch von ein paar Reviews im Hinterkopf.

  • Wenn ein 4K-Video zu langsam lädt, kann man im YT-Player ja auch einfach auf Full HD umstellen und fertig ;)


    4K gehört auf jedem Fall die Zukunft und für High-End-Smartphones (Galaxy S7, LG G5, Lumia 950...) lässt sich daraus auch das 1440p-Bild in hoher Qualität interpolieren. YouTube macht das z.B. automatisch. Auch sind schnelle Internetleitungen heute eigentlich kein Problem mehr. Zumindest in Ballungsgebieten ist VDSL oder schnelles Kabel-DSL ja fast durchweg verfügbar und mehr als ~24 Mbit/s nutzt auch YouTube nicht für 4K. Das ist also alles machbar.


    Trotzdem reicht gutes Full-HD-Material natürlich noch aus.



    Die Sony A6300 überhitzt wohl höchstens in sehr warmen Umgebungen. In Deutschland also höchstens im Hochsommer im Außeneinsatz oder in sehr warmen Wohnungen (Dachgeschoss etc.) Sonst muss man sich da wenig Sorgen machen. Der "Workaround" für das Display wäre ein externer HDMI-Monitor, der ist aber auch nicht gerade billig.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

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