PC für 4K Videoschnitt & Bearbeitung

  • Ich muss aber an @Matze s Zusammenstellung noch etwas Kritik loswerden:


    Netzteil: Ich würde dir raten Geld zu sparen und ein anderes Netzteil mit Lüfter zu kaufen (z.B. Dieses) - Dein PC macht so oder so Geräusche, daher bringt dir ein Lüfterloses Netzteil nichts (zumahl das trotzdem Geräusche macht...). Ein halbwegs ordentliches Netzteil wie das Whisper oder Straight Power hört man nicht raus.


    CPU-Kühler: Der Noctua hat zwar ein gute Qualität, aber eine schlechte P/L - Für selbes Geld bekommst du einen EKL (ALpenföhn) Olymp mit AM4 Kit, dieser ist deutlich besser als der Noctua. - Wenn es billiger sein soll empfiehlt sich ein Mugen 5 pcgh.


    Mainboard: Falls du übertakten willst, was bei Ryzen Sinnvoll ist, sollte man bei dem 8 Kerner kein B350 Board nehmen.


    Gehäuse: Nimm das beim Netzteil gesparte Geld, und Investiere in ein Define R5 (am besten pcgh Edition), oder falls es auch hier billiger sein soll in ein pure base 600.


    Achtung: Der Olymp passt nicht in das Corsair Gehäuse, und bei dem pure Base gibt es keine Garantie (pure Base 165mm / Olymp 165mm) - Der Mugen passt in alle 3 Gehäuse.


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  • Danke für deine Erklärung, Matze. Krass, hätte ich nicht gedacht. Zum Glück habe ich nochmal gefragt ! :D
    Ist es denn nicht dennoch egal, auch wenn sie nicht die volle Leistung erbringen können?
    Sie sind doch dann quasi genauso schnell, wie die 2666 oder 2400?
    Dann würde ich ja trotzdem Geld sparen, denn deine verlinkten kosten 302 euro, die von Crosair mit 2666 Dimm 260 Euro und das Crosair 3000 Dimmkosten 266 Euro


    Ich werde mir dann nächste Woche die Teile bestellen, deswegen muss alles safe sein, haha.




    Gibts nicht eine Zusammenstellung von euch beiden, die optimal wäre, haha ?

  • Gibts nicht eine Zusammenstellung von euch beiden, die optimal wäre, haha ?

    Ich bin hierfür : Klick


    Netzteil: Leise, Modern und Gold Effizienz (+ Reserven)
    RAM: Soll mit dem Mainboard gut funktionieren (Quelle: Klick, sowie diverse andere Berichte)
    Mainboard: Standard zum Übertakten eines 8 Kerners
    CPU-Kühler: sehr leise und ausreichend Leistung
    Gehäuse: Staubfilter, vorinstallierte (brauchbare) Lüfter, und allgemein gute Verarbeitung... und Schick in meinen Augen.
    CPU: Sollte klar sein
    SSD: Größe kann man anpassen, und falls es billiger sein soll die mx300 nehmen
    HDD: Größe kann man anpassen


    Thema Kauf: Du kannst ja eine Bios Aktualisierung dazu buchen (kostet glaubig 7€), dann sollte der RAM ordentlich funktionieren (wenn auch nicht mit 3000mhz, siehe Liste).

  • Danke dir, überschaubarer Preis.
    Mal eine andere Frage. Ich war gerade beim Kumpel und der hat auch relativ viel Wissen was diesen ganzen Kram anbelangt.
    Er meinte, der i-7 7700K besser sein soll, als der Ryzen 7 1700 ? Also der soll mehr Rechenkraft haben, etc. ?

  • Das kommt sehr darauf an. Bei Spielen hat er recht (sofern die CPU und nicht die GPU limitiert), bzgl. Video-Rendering ist das aber quatsch. Bei 8 vs. 4 Kernen braucht es schon einen gewaltigen Takt- und/oder IPC-Unterschied, damit die 4 Kerne schneller wären als die 8 in Ryzen. Gegenüber dem 7700K rendert der von mir vorgeschlagene R7 1700X etwa 35-50 Prozent schneller (je nach Anwendung), in einzelnen Fällen können es auch mal 75 Prozent sein.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Okay gut. Zocken ist für mich jetzt nicht so relevant.
    So, welche Teile soll ich jetzt nehmen ? :D
    Gibt jetzt 3 verschiedene :D


    Wie kann ich die CPU denn übertakten und sollte ich das machen :D (wahrscheinlich schon)
    Muss man da auch einen bestimmten kaufen, um das machen zu können ?

    Einmal editiert, zuletzt von Secref ()

  • Da musst Du dich entscheiden. Ich finde meine Konfiguration sinnvoll(er), @greenscreen seine. Da gibt es auch kein richtig oder falsch, das ist einfach Geschmackssache.

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  • Aber Leistungsmäßig ist das gleichrangig?
    Ich möchte halt die nächsten 2 Jahre erstmal Ruhe haben und vernünftig arbeiten können.
    Sind jetzt eben auch 3 verschiedene Geldspannen.
    Auf jeden Fall möchte ich den Ryzen nehmen, eine 1TB SSD, 2 TB HDD und erstmal 32GB Ram.
    Vom Rest habe ich leider überhaupt keine Ahnung.
    Ich habe einen 28 Zoll 4K Monitor, falls das irgendwie relevant ist?
    Und umso weniger Geld, umso besser, aber sollte dennoch die maximale Leistung haben.


    Aber erstmal vielen Dank für eure Bemühungen !

    Einmal editiert, zuletzt von Secref ()

  • Die Leistung ist out of the box ist bei @Matze seiner besser (wegen den höheren Takt des 1700x). Einen Ryzen sollte man allerdings übertakten, und daher sollten die sich am Ende nichts nehmen. Beim Übertakten fängt es aber schon an, dafür würde ich bei dem 8 Kerner kein B350 Board nehmen, und das Netzteil halte ich immer noch für Geldverschwendung.

  • Man kann jeden Ryzen Prozessor mit entsprechendem Board (B350 oder X370) übertakten. Der 1700x ist aus der Packung heraus höher getaktet als der 1700, aber man kann und sollte den 1700 ja manuell übertakten. Es kann sein, dass der 1700x etwas höher übertaktet werden kann (keine Garantie!), wenn sind das aber nur 100-200mhz.

  • @greenscreen Vielleicht weiß Matze da ja mehr :D


    Ich gucke nachher nochmal und stelle auch nochmal was zusammen.
    Ich orientiere mich da dann an euren Sachen.


    Ich habe folgende Aussage auf einer Seite gefunden, welche PC´s für Videobear. zusammenbaut.
    "Der AMD Ryzen ist in der Tat ein spannender Ansatz und schlägt sich insbesondere beim Export von Videomaterial sehr gut. Im Schnittbetrieb sieht das dann schon anders aus, hier ist im Gegensatz zu einer großen Anzahl an CPU-Cores eine hohe Taktfreuenz ein entscheidender Faktor für ruckelfreien Betrieb. Das ist u.a. dadurch begründet, dass die Schnittsoftwareprodukte sich mit vielen CPU-Cores eher schwer tun bzw. diese sogar nicht unterstützen. Das Zusammenbauen eines Ryzen PC ist zudem schwieriger als bei Intel Systemen. Es gibt viel weniger Auswahl an kompatiblen Komponenten und aufgrund technischer Spezifikationen spielen diese in vielen Fällen nicht problemlos zusammen. Kein guter Ansatz für einen Selbstbau, eher etwas für Spezialisten. Aus diesen Günden setzen die mir bekannten Filmschaffenden aktuell weiter auf Intel gestützte Systeme."
    Hier die Seite

    Einmal editiert, zuletzt von Secref ()

  • eher etwas für Spezialisten.

    Das einzige was (eventuell) etwas Komplizierter ist als bei Intel ist der Arbeitsspeicher (bzw. dessen Kompatibilität). Diese Aussage halte ich daher für kompletten Müll.


    Zur Seite selbst:
    Die betiteln einen 7700k als sparsam, was im Vergleich zum Ryzen 1700 ebenfalls totaler Schwachsinn ist, zumahl der 7700k auch noch als Hitzkopf bekannt ist. Hinzu kommt, dass sie ein Thermaltake Hamburg als Netzteil für starkes OC, und eventuell sogar eine 170-1080ti verwenden.... und naja die Thermaltake Städtereihe ist nicht gerade als gut bekannt. Das wirkt für mich so, als würden die Denken beim Netzteil kommt es nur darauf an wie viel Watt das Ding hat...


    Fazit: Die Seite/Der Artikel taugt nichts

  • @Matze du weißt ja sicherlich, ob man den 1700x übertakten kann oder nicht ? Würde das, wenn man es könnte, viel bringen ?


    @greenscreen ich habe jetzt auch nochmal was zusammengestellt. Eine Mischung aus beiden würde ich meinen.
    Passt das soweit ? Oder kontraproduktiv?

    2 Mal editiert, zuletzt von Secref ()

  • Du kannst alle Ryzen-CPUs übertakten. Ob das zwingend notwendig ist, sei einmal dahingestellt. Beim 1700er (ohne X) ist es aufgrund des geringen Takts zu empfehlen, beim 1700X braucht man es nicht mehr zwingend. Das Problem ist einfach, dass die Energieeffizienz irgendwann in den Keller rauscht.


    AMD und Intel selektieren die Chips für die einzelnen Produkte. Chips, die sich mit einer moderaten Spannung hoch takten lassen, werden zum Topmodell. Chips, die dafür eine zu hohe Spannung bräuchten, werden geringer getaktet und kommen günstiger in den Handel. Wenn Kerne oder Teile vom Cache defekt sind, wird daraus ein Ryzen 5 oder 3 mit 6 respektive 4 statt allen 8 aktiven Kernen. So muss man weniger wegschmeißen.


    Nun ist es aber so, dass der Markt für die Topmodelle recht klein und der Markt für Einsteigermodelle sehr groß ist. Sprich mit immer besser werdender Fertigung steigt die Chance, dass auch ein günstiger 8-Kerner wie der R7 1700 einen sehr guten Chip abbekommt, den AMD auch als 1800X hätte verkaufen können. Mit hoher Sicherheit sind auch beim Ryzen 3 (4 Kerne, halber Cache) viele Chips dabei, die eigentlich voll funktionsfähig wären. Letztendlich ist also nur die Chance höher "gutes Silizium" zu bekommen, wenn man teurer kauft.



    Zu deiner Zusammenstellung: Der RAM [CMK32GX4M2B3000C15] ist weiterhin unnütz und kann offiziell in Kombination mit diesem Board nur mit DDR4-2133 betrieben werden. Daran hat sich seit meinem letzten, eigentlich doch recht ausführlichen, Beitrag nichts geändert ;) Von Kompaktwasserkühlungen würde ich die Finger lassen. Da lieber ein sehr guter Luftkühler zum halben Preis.

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  • Der RAM [CMK32GX4M2B3000C15] ist weiterhin unnütz und kann offiziell in Kombination mit diesem Board nur mit DDR4-2133 betrieben werden.

    Aber laut dem Bild kann erreicht er doch von 3000 Dimm 2933 Dimm, daher hätte er doch immer noch mehr Leistung als der 2133 ?
    Oder muss das Board mindestens die vorgegebene Dimm verarbeiten können ?
    Und erhält das Board nicht irgendwann ein Update, wodurch die Ram dann eh alle mit voller Leistung laufen ?


    Alles klar, dann nehme ich die Wasserkühlung nicht. Gibt es noch ein Alternative zu deinem Luftkühler ?
    Können naturlich auch Teile sein, die nicht leicht einzubauen sind, denn ich lasse das wahrscheinlich doch von den Mindfactory leuten machen.

  • Da hast Du jetzt aber ein anderes Modul herausgesucht. Oben verlinkst Du das CMK32GX4M2B3000C15 (Vengeance LPX), in der Tabelle markierst Du das CMD32GX4M2B3000C15 (Dominator). Das sind 2 Komplett verschiedene Produkte. Und laut Liste erreicht das Dominator-Set zwar tatsächlich DDR4-2933, jedoch kann man das Kit nicht mehr auf 64 GB aufrüsten, da anscheinend inkompatibel (kein Punkt in der dritten Spalte am Ende). Ich hatte mir bei meiner ursprünglichen Zusammenstellung von Mainboard und RAM also tatsächlich etwas gedacht ;)


    Letztendlich wird man die Module schon irgendwie zum Laufen bekommen, für gewöhnlich muss man da aber mit den CAS-Latency-Werten im BIOS herumspielen, um es stabil auf einen hohen Takt zu bringen. Eher nichts für Einsteiger. Und natürlich erhalten fast alle Mainboard Updates und AMD hat bereits die RAM-Stabilität bei hohen Taktraten deutlich verbessert. Aber wie oben angesprochen gibt es einfach gewisse Limitierungen, insbesondere beim Vollausbau (4 Module) mit hoher Kapazität.

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  • Ich hatte mir bei meiner ursprünglichen Zusammenstellung von Mainboard und RAM also tatsächlich etwas gedacht ;)

    Hätte ja einfach sein können, dass du etwas übersehen hast.
    Und was ist, wenn ich einfach ein anderes Board nehme, dass direkt 3000 Dimm leistung abverlangen kann ?
    Du hast ja schließlich Recht, denn wenn bei 64 von 3000 nur 2100 zur Verfügung stehen, ist das echt sinnfrei.

  • Das "Problem" liegt nicht (primär) in den Boards sondern im Prozessor selbst. Die Speichercontroller liegen bei AMD seit 2003 (K8-Architektur) in der CPU und nicht mehr im Chipsatz (damals Northbridge). Dementsprechend haben die Mainboards einen kleinen Einfluss (Stabilität der Spannungsversorgung, Leitungsdesign, aktuelle AGESA-Version via Update etc.), aber den groben Rahmen gibt die CPU vor. Und AMD spezifiziert bei voller RAM-Bestückung (4 Module) eben nur DDR4-1866 bis DDR4-2133 als Maximum.


    Deswegen ist es in deinem speziellen Fall, wie jetzt schon mehrfach gesagt, einfach nicht sinnvoll in teuren sondern möglichst kompatiblen RAM zu investieren, der dann auch zukünftig in einer 64-GB-Konfiguration laufen würde. Es ist einfach höchst unwahrscheinlich, dass die aktuellen Ryzen-Prozessoren jemals mit 4x 16 GB DDR4-2933 stabil zu betreiben sind.


    Der Punkt für mich ist einfach: Du machst dir hier jetzt über 0-7 Prozent mehr Leistung Gedanken (bei der Videokompression mit x264 liegen zwischen DDR4-2667 und DDR4-3200 z.B. 2,4% | Quelle), hast im Gegenzug aber potentiell ein instabiles System, sobald Du mal auf 64 GB aufrüsten willst. Das ist einfach nicht wirklich produktiv sich darüber Gedanken zu machen. Man sollte bei Ryzen ganz klar beim RAM-Kauf aufpassen und auch nicht das billigste, langsamste Set holen. Aber sich tagelang mit DDR4-2933 vs 2667 vs 2400 aufzuhalten... Da gibt es spannendere Themen^^

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