Upgrade 6D auf 6D Mark II & Weitwinkelobjektiv

  • Hi Leute,


    ich habe mir im November die EOS 6D zugelegt. Jetzt ist ja die Mark II rausgekommen, lohnt sich ein Upgrade oder dritte Generation abwarten?


    Als Pro habe ich mir aufgeschrieben:

    • Aufklappbarer Touchscreen
    • Paar MP mehr, dadurch leidet anscheinend die Low Light performance etwas. Bin mir nicht sicher ob das einfach nur ein Gerücht ist.
    • Neuere Sensortechnik
    • Videoautofokus, wobei das eher ein nice to have für mich ist


    Mein Body ist zwar noch so gut wie neu, ich lege aber trotzdem nochmal ein batzen drauf, lohnt sich das? Ich drucke meine Fotos noch nicht in besonders großen Formaten aus.


    Was denkt ihr dazu?


    Danke & viele Grüße,
    Sören


    PS: Ist das Tamron Weitwinkel derzeit noch eine gute Wahl wenn es um Architektur & Landschaftsfotografie geht oder gibt es mittlerweile eine bessere Alternative?


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  • Es wäre ganz gut zu wissen, was Du mit der 6D machst ;) Alternativ auch, ob dich irgendetwas stört. Denn prinzipiell ist die 6D weiterhin eine gute Vollformat-Kamera.


    Zum Tamron: Favorisierst Du denn ein Zoom-Objektiv oder geht auch eine Festbrennweite? Falls letzteres: Welche Brennweite in etwa?

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Also ich bin meistens mit der Portraitfotografie (Tamron SP 85mm) beschäftigt.


    Stören tut mich eigentlich nur der fest eingebaute Bildschirm. Ich habe z.B. Häuser fotografiert da wäre es manchmal nicht schlecht gewesen wenn ich in ausklappen könnte. Und dadurch dass ich diesen Sektor ausbauen kann (bisher habe ich das mit dem Kit Objektiv gemacht) will ich mir noch ein dediziertes Weitwinkel zulegen.


    Muss natürlich kein Zoom sein, dachte das ist vielleicht ein Vorteil wenn ich Probleme mit der Perspektive habe oder fexibel sein muss (Gruppenbilder oder so). Ich habe mich an die Festbrennweite sehr gut gewöhnt - Kann mir also wieder eine vorstellen. 10-20mm um den Dreh, das sollte meinen Bedarf decken.

    Einmal editiert, zuletzt von soeren934 ()

  • Ob sich das lohnt? Du schreibst,dass du Landschaften fotografierst. Da mögen mehr Pixel nicht schlecht sein, aber selbst bei DIN A4 dürftest du mit deiner 6D keine Probleme bekommen. Und der wesentlich schnellere Autofokus kann dir auch egal sein.
    Von daher denke ich persönlich, dass sich der Wechsel nicht lohnt. Zumal der finanzielle Aspekt nicht vernachlässigt werden darf.


    Zum Tamron: Ich nutze es nicht, habe aber auch damit geliebäugelt. Am Ende habe ich mich dagegen entschieden und mir das 16-35 f/4 geholt. Warum? Die Größe und Gewicht des Tamron schlug negativ zu Buche. Dann die Tatsache, dass ich nicht so einfach Filter anbauen kann und die f/2.8 sind für mich auch eher uninteressant.

  • Das 16-35 f/4 hab ich auch in Betracht gezogen. Von der Bildschärfe her würde eine Festbrennweite wohl das Zoom schlagen oder? Bildschärfe und Low Light performance wären mir die wichtigsten Punkte.

  • Naja, die Aussage, dass eine Festbrennweite ein Zoom in Punkto Schärfe schlägt, lese ich immer wieder. Aber so eine pauschale Aussage ist, wie alle pauschalen Aussagen, nicht unbedingt richtig.


    Das mag auf einige Konstellationen zutreffen. Auf andere nicht. Und dann spielt der Sensor der Kamera auch eine Rolle.


    Was genau meinst du mit Lowlight- Eigenschaften bei einem Objektiv? Bei Landschaften arbeitest du tendenziell ja eher mit Stativ und höheren Blendenzahlen.


    Und scharf ist das 16-35 schon bei "Offenblende". Zumindest an meiner Kamera.

  • Ich habe mir ein Test zu dem 16-35 f/4 angeschaut, hat mich jetzt wirklich überzeugt. Ich arbeite tendenziell mit Stativ - ja und nein - wenn man schwierig erreichbare Perspektiven aus der Hand mit schlechten Lichtverhältnisse fotografieren will brauch man vielleicht auch mal eine niedrige Blendenzahl - das ist wohl eher selten der Fall weshalb ich mich auch für das Hauseigene von Canon entscheiden werde.

  • Ich will aber auch nicht verleugnen, dass der für mich kaufentscheidende Punkt die wertige Verarbeitung mit dem Staub- und Spritzwasserschutz war.
    Evtl. gibt es ein schärferes Objektiv, aber egal. Ich bin damit echt glücklich.


    Und bei statischen Motiven hilft dir der Stabi echt gut weiter. Ich glaube sogar mehr, als die 2.8 ohne Stabi.

  • Wenn Du ein wirklich lichtstarkes Weitwinkelobjektiv suchst, das auch schon bei Offenblende scharf ist, dann ganz klar das (Testbericht). Andernfalls würde ich auch auf das o.g. Canon EF 16-35 mm f/4L IS setzen, da das Objektiv schön leicht und kompakt ist.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Okay vielen Dank für euern Input, hat mir sehr geholfen. Ich werde nicht auf die Mark II upgraden und mir das 16-35mm zulegen, damit bin ich etwas flexibler :)


    LG,
    Sören

  • Canon hat auch eine gute Range von USM-Festbrennweiten (24, 28 mm), die schon bei f/2.8 sehr scharf sind. Das EF 35 mm f/2 hat selbst bei der Lichtstärke einen Bildstabilisator zu bieten. Das könnte noch nützlich/interessant sein. Aber wenn du eher flexibel und weitwinkliger sein willst, ist das von dir angesprochene 16-35mm natürlich sehr gut. Aber das 35 mm USM gehört eigentlich in jede Fototasche, finde ich. f/2 + Stabi + sehr guter Schärfe.. ein Pflichtkauf. ^^ Erst recht bei dem Preis.