kaufempfehlung Anfänger

  • Hallo Community!


    Ich habe vor demnächst mir eine DSLR zu kaufen. Da ich noch keine Erfahrung habe, habe ich mich im Internet schlau gemacht.
    Dabei haben mich die Modelle von Canon (700d, 750d und 760d) und von Nikon (D5300, D5500 und D5600) angesprochen.
    Ich möchte mit meiner Kamera die Landschaft, Gebäude und evtl. auch Tiere fotografieren. Wenn die Kamera auch brauchbare Videos macht umso besser, aber das ist zweitrangig. Sie sollte gute Bilder mache können.
    Kann mir jemand eins von den aufgeführten Modellen empfehlen oder auch ein anderes? Der Preis sollte zwischen 400€ und 800€ liegen (wenn möglich mit Kit- Objektiv).


    Vielen Dank für Deine Hilfe


    Gruß
    Lukas :)


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  • Das was Du willst, kannst Du prinzipiell mit allen Kameras machen. Als Anfänger würde ich Dir aber eher die aktuelle Canon-Generation ans Herz legen, da diese einen sehr praktischen "Guide-Modus" hat, der wichtige Zusammenhänge zwischen Einstellungen wie Blende und Verschlusszeit mit dem entstehenden Bild erklärt. Mehr dazu im Video (ab etwa 1:15)


    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

  • Also ich würde dir eine Nikon d3300 Empfehlen.
    Da Nikon eine 24 MP Kamera ab 400 Euro mit Kit Objektiv loslässt , empfehle ich sie dir. Viele Freunde haben diese und ich bin von ihr begeistert. Kann aus Erfahrung sprechen , dass die Sonys nicht al so gut sind.(zumindest A 5000/A5100) . Canon kann aber heute mit ihren 18 MP Sensoren nicht mehr mithalten. Dafür stimmt das Preisleistungsverhältnis nicht. Canon saugt ganze 100 euro mehr für ein Kit Objektiv . Also für den Anfang Lohnt sich Nikon meiner Meinung nach am besten!


    LG pauli :):):)

  • Aber der Anfang ist auch der Teil wo man sich für ein System entscheidet.


    Schaue dir Mal von Nikon/Canon die Menüs an und auch vom händling her. Das hilft manchmal mehr als technische Daten.


    Persönlich würde ich die Nikon d5300 kaufen.


    Schwenkbares Display, guter Sensor/Autofokus und top Preis Leistungsverhältnis. Als Kit Objektiv das 18-105 mm f3,5-5,6. Reicht völlig.
    Aber der Video Autofokus ist fast nicht zu gebrauchen wenn das wichtig ist lieber Canon.

  • Kann aus Erfahrung sprechen , dass die Sonys nicht al so gut sind.(zumindest A 5000/A5100)

    Das kann ich so nicht bestätigen. Diese Kameras machen immer noch hervorragende Bilder, mit passendem Objektiv natürlich.

    Kamera

    Canon EOS 6D Mark II

    Objektive

    EF 28 mm f/2.8 IS USM - EF 50 mm f/1.8 STM - EF 200 mm f/2.8 L II USM

    Instagram

  • Kann aus Erfahrung sprechen , dass die Sonys nicht al so gut sind.(zumindest A 5000/A5100) .

    Naja was der Sensor hergibt liegen sie zu der Nikon weitgehend gleichauf. Nikon macht etwas mehr aus den Sonysensoren. Aber rein von der Leistung her sind die beiden Sony definitiv nicht schlecht. Aber ich kann mir schon gut vorstellen, dass das drumherum nicht so der Bringer ist. Vor allem eben ohne Sucher.


    Man darf aber auch A5000 und A5100 nicht in einen Pott schmeißen. Die A5100 ist quasi die A6000 ohne Sucher. Da ist der AF nochmal deutlich flotter als bei der alten A5000.

    Sony Alpha A6300
    E-Mount
    SEL1670z; SEL1650; SEL35f1.8; SEL50f18;
    Altgläser:
    Canon FD 50mm f1.4 und Canon FD 28mm f2.8, Minolta Rokkor MD 135mm f2.8, Sigma 105mm 2.8 EX DG OS HSM Makro mit LA-EA3,
    Blitz: Nissin i40, Godox TT350s, Godox V860ii-s mit Godox X-pro-s Funksender

    Mein Flickr-Account:

    https://www.flickr.com/people/titusgaertner/

  • Das was Du willst, kannst Du prinzipiell mit allen Kameras machen. Als Anfänger würde ich Dir aber eher die aktuelle Canon-Generation ans Herz legen, da diese einen sehr praktischen "Guide-Modus" hat, der wichtige Zusammenhänge zwischen Einstellungen wie Blende und Verschlusszeit mit dem entstehenden Bild erklärt.

    Wie Matze schon geschrieben hat, kannst du sicherlich mit jeder beschriebenen Kamera zurecht kommen und glücklich werden. Deshalb würde ich dir empfehlen in ein Geschäft zu gehen und dort die Kameras mal in die Hand zu nehmen, durch das Menü zu gehen und die Kamera auf dich wirken zu lassen. Vielleicht wirst du dort feststellen, dass dir dort z.B. der Griff der einen Kamera angenehmer ist.


    Wenn du zwischen den gehobenen Einsteigerkameras von Canon und Nikon schwankst, dann schau dir mal das Video an:


    Gerade die Canon EOS 77d liegt leider bereits ohne ein Objektiv am Budgetlimit, dafür bist du mit ihr meiner Meinung nach für die nächsten (viele) Jahre am breitesten aufgestellt, da sie einfach zu bedienen ist und eine gute Leistung bei Foto UND Video zeigt.

  • Man muss sich in der Tat sehr umfassend mit Canon beschäftigen. Nicht, weil es Canon ist, sondern weil die gerade massive Ressourcenverschwendung praktizieren. Viele, viele Kameras von Canon haben momentan den gleichen Sensor verbaut. Da geht es quasi nur noch um die Haptik und die fehlenden Features, die weggelassen wurden. Ich habe gerade keine Ahnung, wie viele Entry-Level-Kameras die gerade am Start haben, aber es sind deutlich zu viele. Ich verstehe es eh gerade nicht. 2 Entry, 2 Semi und 2 Profi - das wäre meine Strategie, wenn ich etwas zu sagen hätte. Auch die Namensgebung der Kameras ist mehr als fragwürdig.


    Beschäftige dich genau mit Canon. Da kannst du viele verschiedene Modelle finden, die den gleichen Sensor haben. Also was die Bilder im APS-C-Bereich angeht, kann man seit Mitte 2016 nichts falsch machen. Egal welche Canon du nimmst, die Bilder werden immer gut. Erkundige dich lieber genau nach dem Features. Da gibt es grosse Unterschiede, egal ob logisch oder total stumpfsinnig.

    Kamera

    Canon EOS 6D Mark II

    Objektive

    EF 28 mm f/2.8 IS USM - EF 50 mm f/1.8 STM - EF 200 mm f/2.8 L II USM

    Instagram

  • Danke für die Antworten.
    Ich war in der Tat schon in zwei großen Elektromärkten, jedoch konnte man die Kameras nicht ausprobieren, da sie keinen Akku besaßen.


    @Stereotype: Wie sieht es mit Nikon aus? Haben dich auch eine Ressourcenverschwendung?

    Einmal editiert, zuletzt von Matze () aus folgendem Grund: Vollzitat entfernt

  • Das Wort Ressourcenverschwendung ist bei Nikon etwas weniger treffend, finde ich. Sicher, die haben auch viele Kameras, aber bei Canon ist es derzeit etwas krass, was unter anderem auch an der Auswahl der spiegellosen Kameras liegt (M5, M6, M100). Die werfen eine Kamera nach dem anderen auf den Markt und der Kunde selber muss sich durch eine Vielzahl an Kameras wühlen, um für sich die Passende zu finden.


    Noch ein Tipp.. bitte keine Vollzitate verwenden, wird ab und zu kritisiert und sieht eh unschön aus. ;)

    .. jedoch konnte man die Kameras nicht ausprobieren, da sie keinen Akku besaßen.

    Immer nach einem Akku fragen. Wenn die Kameras verkaufen wollen, sollte der Kunde auch die Möglichkeit haben, die Kameras auch mal zu testen.

    Kamera

    Canon EOS 6D Mark II

    Objektive

    EF 28 mm f/2.8 IS USM - EF 50 mm f/1.8 STM - EF 200 mm f/2.8 L II USM

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  • Hallo!


    Ich habe in der Zwischenzeit die 200d und 77d im Elektroladen ausprobiert. Nun wollte ich euch fragen, welche Erfahrungen ihr mit einer von diesen Kameras gesammelt habt bzw. was euer Standpunkt zu diesen Kameras ist.
    Sollte ein Anfänger zuerst mit einem Kit Objektiv fotografieren oder kann es schon ein "professionelleres" Objektiv sein? Wenn ich mir die 200d kaufe, dann würde ich sie mit einem "richtigen" Objektiv kaufen. Bei der 77d würde ich mich vorerst auf das Kit Objektiv beschränken, da die Kamera schon einiges kostet.
    Die 200d hat im Vergleich zur 77d deutlich weniger Autofokus Meßpunkte, wie "tragisch" ist dies.
    Vielen Dank für eure Antworten! :thumbsup:
    Gruß :)


    Lukas

  • Ich fange mal von hinten an:
    Nein als tragisch würde ich die geringere Anzahl an Fokusfeldern nicht bezeichnen. Je nachdem was man fotografiert beschränkt man sich auf einen Punkt. Mehr Felder helfen dir prinzipiell bei einem kontinuierlichen/nachführenden Autofokus. Und im Alltag ist es evtl. etwas bequemer mit mehr Fokusfeldern aus denen man auswählen kann. Besser werden wie Bilder deshalb aber i.d.R. nicht.


    Wegen dem Objektiv... Ich würde es mal so beschreiben wollen:
    Ein Anfänger macht evtl. nicht gleich spezielle Bilder, welche eben spezielle Anforderungen an das Objektiv stellen - wie z.B. eine hohe Lichtstärke um das Motiv noch besser freistellen zu können. Und man stellt vielleicht als Anfänger selbst noch nicht die hohen Anforderungen an ein Objektiv, weil man mit mehr Übung auch mehr "Fehler" bzw. Schwachstellen des Objektives merkt und an den Bildern sieht.
    Ich würde dennoch jeden empfehlen sich 2x zu überlegen, ob er wirklich das klassische 18-55mm Kit Objektiv mitbestellen will. Es ist nicht besonders flexibel und kann auch sonst nichts besser als andere, sodass es dann häufig früher oder später durch lichtstarke und besser abbildende Objektive ersetzt und nicht mehr benutzt wird. Anders sieht das zum Beispiel beim Canon 18-135mm aus, welches man zuweilen als Kit Objektiv angeboten bekommt. Durch den größeren Brennweitenberei h eignet es sich schon als Reiseobjektiv und kann auch von der optischen Leistung überzeugen.


    Welche Kamera soll es sein:
    Ich finde das kommt gerade bei den beiden Canon Kameras stark auf deinen Geschmack ein. Möchtest du eine kleine und leichte DSLR, dann ist die 200d die richtige Kamera für dich. Bedenken solltest du aber, dass der Vorteil schnell weg ist, wenn du dann große und schwere Objektive - welche zumeist besser sind als die kleinen leichten - an die Kamera hängst. Dann ist eine schwerere Kamera sogar von Vorteil, weil die Kombi nicht mehr ganz so frontlastig ist.
    Außerdem ist die 77d die etwas komplettere Kamera mit professionelleren Features, die einem wie im Falle des Schulterdisplays und des 2. Einstellbares auch im Alltag das Fotografieren erleichtern. Daher würde ich dir eher die 77d empfehlen, würde dir aber eher raten in den Handel zu gehen und einmal beide in die Hand zu nehmen und zu überlegen, was dir wichtiger und angenehmer ist.