Monitor zur Bildbearbeitung für Hobbyfotograf

  • Hallo zusammen,


    ich suche einen neuen Monitor, der entweder mit einem Dell xps 13'' oder Macbook pro 13'' betrieben werden soll. Die Entscheidung welches Notebook ist noch nicht gefallen, aber das ein anderes her muss das mein 6 Jahre alte Elitebook, mit sehr schlechten Panel, ersetzen soll. Da Flexibilität für mich eine wichtige Anforderung ist, soll es wieder ein Notebook sein. Dafür benötige ich einen entsprechenden Monitor. Ein alter 22'' ist zwar noch vorhanden, der entspricht aber auch nicht den minimal Anforderungen für Bildbearbeitung.


    Ich habe keine Erfahrungen mit Monitoren bis auf was ich die letzten Tage gelesen habe.
    Als Hobbyfotograf der nicht regelmäßig seine Bilder bearbeitet haben sich für mich folgende Anforderungen heraus gebildet:


    - ~100 sRGB Abdeckung
    - mind. 24'' besser 27''
    - min. Werkseitig kalibriert
    - min. QHD Auflösung
    - bis 400-500€


    Anderes erscheint mir weniger wichtig:


    - Adobe RGB: ich mache keine professionelle Drucke, für ein Hobbyfotograf denke ich nicht notwendig


    - HW/SW Kalibrierung: als Hobbyfotograf erscheint es mir das auch nicht so wichtig, vermutlich würde ich es nicht mal merken wenn die Kalibrierung etwas daneben liegt. Es sollte reichen wenn es vom Werk ab kalibriert ist und man es immer wieder auf die Werkseinstellungen zurück setzen kann.


    - 8Bit: Was es genau mit der Angabe 8Bit oder 10 bit konnte ich noch nicht nachvollziehen, daher kann ich nicht sagen ob das wichtig sein kann


    Ich habe mir auch schon Modelle rausgesucht, welche mir passend zu sein scheinen:


    Dell U2715H 69 cm (27 Zoll)


    BenQ PD2700Q 68,58 cm (27 Zoll)


    BenQ BL2711U 68,58 cm (27 Zoll)


    Von anderer Seite wurden mir generell LG Monitore empfohlen, allerdings ohne ein spezielles Modell zu nennen.


    Wie sehen eure Empfehlungen aus, auch im Bezug zu den verwendeten Notebooks, wenn das überhaupt eine Rolle spielt.


    Grüße
    Ismail


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  • Um es direkt zu sagen: Ab Werk einzeln kalibrierte Monitore mit WQHD-Auflösung für 400-500 Euro... Vergiss es. Überschlage das einmal im Kopf: 400 € weniger MwSt. (76 €), Händler-, Distributor- und Herstellermarge, Transport aus Asien, Produktion inkl. Abschreibung für Fabriken, Einkauf hochwertiger Panels und sonstiger Elektronik etc. Wer soll sich da noch x Minuten pro Monitor nehmen und das Teil einer Hardware-Kalibrierung unterziehen?


    Da Du anscheinend zwei neue Notebooks im Kopf hast und es langsam immer mehr passende Monitore gibt, könnte man über ein Modell mit USB-C-Anschluss nachdenken. Dann hast Du ein Kabel zwischen Notebook und Monitor, über das Bild/Ton, USB-Daten für den Hub und Strom für das Notebook laufen. Z.B. den Samsung S27H850QFU. Laut Tests mit gutem Kontrast (~1.500:1), 99% sRGB-Abdeckung und auch sonst ordentlicher Bildqualität.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

  • .., könnte man über ein Modell mit USB-C-Anschluss nachdenken. Dann hast Du ein Kabel zwischen Notebook und Monitor, über das Bild/Ton, USB-Daten für den Hub und Strom für das Notebook laufen.

    das hört sich gut, die Auswahl scheint aber (noch) nicht besonders groß zu sein. Nach meiner Suche bleibt nur dein genannter Samsung übrig. Ich habe keinen anderen 27'' mit PLS Panel gefunden.


    Um es direkt zu sagen: Ab Werk einzeln kalibrierte Monitore mit WQHD-Auflösung für 400-500 Euro... Vergiss es.

    Naja, Dell behauptet das bei dem Dell U2715H irgendwie schon: “Erleben Sie direkt nach dem Auspacken eine konsistente und präzise Farbgebung, denn jeder Dell UltraSharp 27-Zoll-Monitor wird werksseitig für 99 % sRGB mit deltaE < 3 kalibriert“, was immer das auch heißen mag. Vermutlich ist damit nicht gemeint das jemand sich da noch x Minuten pro Monitor Zeit nehmt und das Teil einer Hardware-Kalibrierung unterzieht.


    Wenn ich das richtig verstehe, wird bei nicht kalibrierten Monitoren die Farbe nicht richtig dargestellt. Hängt das auch mit den sRGB zusammen? Würde eine 99% sRGB heißen, das die Farben zu 99% korrekt angezeigt werden?
    Oder können die Farben so arg daneben liegen, daß selbst ich als Hobbyfotograf damit unzufrieden sein könnte?


    In der Preisklasse wird man vermutlich auch keine eigene Kalibrierung durchführen können, oder?



    Z.B. den Samsung S27H850QFU. Laut Tests mit gutem Kontrast (~1.500:1), 99% sRGB-Abdeckung und auch sonst ordentlicher Bildqualität.

    soweit erfüllt es meine Anforderungen. Samsung hatte ich bisher noch nicht auf dem Schirm. Bei Bildbearbeitung liest man immer wieder Benq und Eizo, aber auch Dell, Asus oder LG wurden mal genannt. Wo findet man denn den Test dazu, mir hat google dazu keinen ausgespuckt...

  • Das Thema Monitorkalibrierung und Farbräume ist wahnsinnig komplex und eigentlich nicht mit dem Kauf eines gutes Monitors getan.


    Ich selber nutzt den Dell Ultrasharp U2515h und bin als Hobbyfotograf sehr zufrieden damit. Der ist quasi analog zum 2715h zu sehen.
    Ich hab ein Teil zur Softwarekalibrierung gekauft und das mache ich in größeren Abständen immer mal wieder. Das ist sowieso etwas das du bedenken musst. Ein von Werk kalibrierter Monitor bleibt nicht sein Leben lang kalibriert. Die Panels altern auch mit der Zeit und das kann man nicht verhindern oder ausgleichen durch Zurücksetzen auf Werkseinstellungen. Die Farbdarstellung kann auch durch die Eco-Funktionen diverser Monitore hinfällig werden.
    Zur Kalibrierung hab ich mir vor 3 Jahren einen Datacolor Spyder 4 pro gekauft. Damit prüfe ich die Anzeige des Displays und der Spyder4 checkt ob die Farben mit dem übereinstimmen was angezeigt werden sollte. Wenn es da einen unterschied gibt, wird die Korrektur im System hinterlegt und durch eine Farbanpassung der Grafikkarte wird dem entgegen gewirkt, so dass die resultierende Farbe am Ende dem entspricht wie sie sein sollte. Sowas kann man prinzipiell mit jedem Display veranstalten. Obs Sinn macht sei dahingestellt. Wenn ein Display nur 65% vom sRGB Farbraum anzeigen kann, wird die tollste Kalibrierung nichts bringen weil auch wenn die 65% zwar richtig dargestellt werden, sind noch 35% die das Display mit darstellen muss aber nicht wirklich kann. Daher werden die Farben anders interpretiert als sie sollten.


    Übrigens war der Monitor von Werk aus wirklich nah dran an den Farben wie sie nach der Kalibrierung von mir waren. Das kann man übrigens auch so in vielen Testberichten nachlesen.


    Eine gute Seite zur Monitorbewertung ist www.prad.de

    Sony Alpha A6300
    E-Mount
    SEL1670z; SEL1650; SEL35f1.8; SEL50f18;
    Altgläser:
    Canon FD 50mm f1.4 und Canon FD 28mm f2.8, Minolta Rokkor MD 135mm f2.8, Sigma 105mm 2.8 EX DG OS HSM Makro mit LA-EA3,
    Blitz: Nissin i40, Godox TT350s, Godox V860ii-s mit Godox X-pro-s Funksender

    Mein Flickr-Account:

    https://www.flickr.com/people/titusgaertner/

  • denn jeder Dell UltraSharp 27-Zoll-Monitor wird werksseitig für 99 % sRGB mit deltaE < 3 kalibriert

    deltaE < 3 spricht eher dafür, dass jede Charge kalibriert wird, nicht aber jedes Modell. Wenn man die wirklich einzeln kalibriert, sollte der deltaE irgendwo zwischen 1 und 1,5 liegen.


    Würde eine 99% sRGB heißen, das die Farben zu 99% korrekt angezeigt werden?

    Nein. 99% sRGB-Abdeckung heißen nur, dass der Monitor 99% vom sRGB-Farbraum anzeigen kann. Ob aber Grünton X genauso wiedergegeben wird wie er soll, wird über den deltaE-Wert angegeben. Den findest Du aber eher nicht in Datenblättern sondern in Tests. Und der ändert sich auch über die Zeit, denn auch 4.000-Euro-Monitore werden regelmäßig rekalibriert.


    In der Preisklasse wird man vermutlich auch keine eigene Kalibrierung durchführen können, oder?

    Doch, das kannst Du mit jedem Monitor machen. Egal ob 50 oder 5.000 Euro. Die Kalibrierung wird über das Farbmanagement vom Betriebssystem realisiert. Der Grafikkarte wird dabei eine Art Korrekturmatrix übertragen. Bei etwas besseren Monitoren (da gehören alle hier genannten dazu) kann man am Monitor zudem über die RGB-Regler schon einmal den Weißabgleich grob justieren. Bei den Profi-Modellen mit HW-Kalibrierung kann man diese Korrekturdaten direkt in die LUT vom Monitor laden und/oder der Monitor hat einen integrierten Sensor und kalibriert sich vollautomatisch.


    Bei Bildbearbeitung liest man immer wieder Benq und Eizo, aber auch Dell, Asus oder LG wurden mal genannt.

    BenQ, EIZO und NEC sind so die Marken im Profi-Segment, Dell am unteren Ende auch noch. ASUS ist eigentlich eher eine Gaming- und Office-Marke bei Monitoren. LG und Samsung haben eine Sonderrolle, da beide auch Panels herstellen. Alle zuvor genannten Marken kaufen die bei LG, Samsung, Panasonic, Sharp und Co ein und bringen ihr Know-How primär bei der weiteren Elektronik (Display-Controller/Scaler, HW-Kalibrierung etc.), Software und natürlich dem Gehäuse ein.

    Ich habe keinen anderen 27'' mit PLS Panel gefunden.

    Weil nur Samsung PLS verbaut ;) Weite die Suche einmal auf IPS- und VA-Panel aus und es sind deutlich mehr. Aber ja, das ist noch ziemlich neu - aber eben auch sehr praktisch, da der Monitor so zur Docking-Station wird.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

  • Vom Dell S2718D (210-ALYD) habe ich bisher nicht wirklich gutes aus Bildbearbeiter-Gesichtspunkten gelesen. Acer wäre auch nicht meine erste Wahl beim Thema EBV-Monitore.


    Das HP EliteDisplay e273q ist erst vor wenigen Wochen vorgestellt worden, da habe ich noch keinen Test gefunden. Das wäre also ein Risikokauf^^


    Vom Samsung hat man u.a. den Mini-Test von CHIP, der in Sachen sRGB-Abdeckung und gemessenem Kontrast (statisch) sehr ordentlich ausfällt. Deswegen wäre das auch mein USB-C-Favorit.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

  • gibt es etwas zu dem Lenovo? Auf dem Papier sieht der auch interessant aus.


    Dann habe ich noch eine Frage zu Betriebssystem Kompatibilität. Die Specs vom Samsung Monitor z.B. erwähnen nur Kompatibilität zu Windows Betriebssystemen.
    Ich geh doch mal stark davon aus, das es auch Kompatibilität mit MacBook Pro ist.


    Zur Erinnerung, Dell xps vs. MacBook pro steht noch zur Debatte.

  • Sagen wir es so: Dein Monitor weiß nicht, welches Betriebssystem Du hast ;) Die Verbindung Grafikkarte-Monitor spielt sich aus technischer Sicht deutlich unter dem OS ab. Sofern sich Apple also an alle Standards hält, funktioniert der Monitor auch mit Apple-Produkten. Gleiches gilt für Linux, Android und Co.


    Zum Lenovo habe ich so schnell leider nichts gefunden. Lenovo ist aber auch eher der Office-Monitor-Anbieter als EBV-Spezialist.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

  • Zum Lenovo habe ich so schnell leider nichts gefunden. Lenovo ist aber auch eher der Office-Monitor-Anbieter als EBV-Spezialist.

    Einen richtigen Test konnte ich auch nicht finden, nur dieses Review.
    Es wirkt aber so, als ob die nur die Specs wiedergeben.


    Ergänzung: jetzt habe ich dem Lenovo doch tatsächlich eine 5 Sterne Bewertung auf der. Seite verpasst . Bin ausversehen drauf gekommen, das passiert wenn man mit dem Smartphone surft.

    Einmal editiert, zuletzt von Isamin ()

  • Ich hoffe ich darf hier mal mit reinspringen:


    Ich arbeite zurzeit mit einem Eizo 2450 und bin auch sehr zufrieden damit. Nur überlege ich jetzt aufgrund des größeren Bildschirms auf 27 Zoll zu wechseln. Dabei wäre mir eine Eignung für Bildbearbeitung wichtig. Ich bin kein Profi, aber wenn ich ein Fotobuch drucke hätte ich schon gern die gleichen Farben auf dem Bildschirm wie später im Druck.
    Mein Budget liegt bei +-300 €. Ich weiß, dass ich dafür keine Wundertaten erwarten kann, aber vielleicht gibt es doch eine Lösung. Ein Spyder5Pro zur Kalibrierung ist vorhanden.


    Was ich noch durch Recherche herausgefunden habe: Der 27er sollte wohl eine höhere Auflösung als Full HD haben, da alles sonst pixelig wird.


    Außerdem bräuchte ich einen Displayport-Eingang, da mein altes Macbook (2010) nur darüber eine höhere Auflösung schafft.


    Habt ihr mir, trotz des Budgets, Empfehlungen?


    Mir sind jetzt schon folgende ins Auge gesprungen:


    BenQ PD2700Q


    BenQ GW2765HT


    Lenovo ThinkVision P27h


    Abschließend noch: Macht mein Vorhaben Sinn oder wäre es qualitativ besser bei meinem Eizo zu bleiben?
    Der Laptop wird von Lightroom schon stark belastet, wäre hier die Last bei einem 27 Zoll Monitor noch höher oder macht das keinen Unterschied?

  • Ganz ehrlich: Ich erachte das nicht für sinnvoll. Zumindest bezweifle ich stark, dass du für etwa 300 Euro qualitativ einen (deutlich) besseren 27-Zoll-Monitor bekommst als einen kalibrierten EV2450. 300 Euro sind vom Budget einfach zu wenig, um Bildqualität, Größe und Auflösung zu steigern.


    Wenn Der Monitor einfach nur größer sein soll, es in Sachen Bildqualität vergleichbar bleiben kann: Probiere mal den BenQ PD2700Q.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

  • Hallo Matze,


    vielen Dank für die schnelle Antwort.


    Qualitativ besser muss es gar nicht sein. Ich habe den Eizo jetzt auch erst seit 1 Woche und damit meinen 10 Jahre alten Samsung 0815-Monitor ersetzt. Es geht wirklich nur rein um die Größe und da tendiere ich immer mehr zu 27 Zoll. Den Eizo könnte ich noch zurücksenden und so den anderen Monitor finanzieren.


    Denkst Du also, dass der Benq von der Qualität her dem Eizo ebenbürtig ist? Die Test und Spezifikationen lesen sich auf jeden Fall sehr gut.


    Und wird durch einen größeren Monitor auch mein Laptop mehr belastet?

  • Der EV2450 ist ja auch "nur" ein Office- und kein reinrassiger Bildbearbeiter-Monitor (wobei man, einmal kalibriert, auch mit den günstigen EIZOs sehr gut arbeiten kann).


    Und wird durch einen größeren Monitor auch mein Laptop mehr belastet?

    Die Bildschirmdiagonale ist komplett egal: Ob 5 oder 50" spielt keine Rolle. Was für mehr Belastung sorgt ist eine höhere Auflösung. Jedoch ist das, vor allem im Desktop-Betrieb, heutzutage ziemlich zu vernachlässigen.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

  • Moin, ich bin normal niemand, der sein Thema nach der Beratung so wortlos verlässt, aber in den letzten Wochen war ein bisschen Land unter, sodass ihr mir hoffentlich verzeiht, dass ich hier nochmal reinspringe und meine Erfahrungen/meine Odyssee mit den Monitoren zeige.


    Ich habe mir dann tatsächlich den Benq PD2700Q bestellt. Verarbeitung super, Bildqualität und Farben waren richtig gut und von Werk ab schon annähernd perfekt kalibriert. Der Monitor hat mir zum ersten Mal gezeigt was es für einen Unterschied macht wenn man 2560 x 1440 statt Full HD als Auflösung hat. Alles sieht knackiger, schärfer aus, angefangen beim OS bis hin zu den Fotos. Hat echt Spaß gemacht und musste dann trotzdem zurück, weil mir die 27 Zoll einfach zu groß waren.

    Als Ersatz habe ich mir den AOC Q2577PWQ gekauft. Mit 25 Zoll die perfekte Größe und auch mit QHD Auflösung. Hier zeigte die Kalibrierung noch wahre Wunder und holte noch einiges aus diesem Display heraus. So war ich überzeugt endlich angekommen zu sein und erfreute mich an meinem Bildschirm, bis ich am dritten Tage leider bemerkt, dass die Farbtemperatur inkonsistent ist. Sprich die linke Hälfte des Bildschirms ist wärmer als die rechte. Daher muss ich hier leider reklamieren und warte jetzt auf den neuen Dell U2518d, in der Hoffnung, das dies meine letzte Bestellung ist.

  • Hi,

    Ich nutze mal diesen Thread hier, da es es nicht noch einen

    Hat jemand Erfahrung mit dem LG 27UD88-W

    Ich suche in dem Fall einen 4K Monitor, der gute Fotodarstellung und mäßig schnelles Spielen beherrscht. Dabei ist die noch die Frage ob für 4K sogar 32 Zoll notwendig sind?

    Anschluss am PC (Kein Laptop)

    Gruß

  • Dabei ist die noch die Frage ob für 4K sogar 32 Zoll notwendig sind?

    Das ist keine Frage der Notwendigkeit sondern vom Geschmack. Du kannst 4K auf 15" (Notebook) genauso nutzen wie auf 24" (habe ich hier 2x vor mir stehen) oder 55". Wenn Du einen 27-Zoll-Monitor willst, dann hole dir einen 27". Wenn Du 32" willst, dann hole dir 32". Die Displayauflösung ist ein anderes Kriterium und weitgehend unabhängig.


    Wichtig ist nur, dass dein PC die Auflösung schafft und ein aktuelles Betriebssystem mit ordentlicher Skalierung auf High-DPI-Displays läuft (Windows 10, macOS 10.12/13).


    Der o.g. LG-Monitor soll laut dem Test von Prad, vor allem für den heutigen Preis, ein ziemlich gutes Paket darstellen. Für deine oben skizzierten Ansprüche sollte das also passen.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

  • Daher muss ich hier leider reklamieren und warte jetzt auf den neuen Dell U2518d, in der Hoffnung, das dies meine letzte Bestellung ist.

    Wäre für einen kurzen Bericht darüber dankbar, da ich den auch im Auge habe

    Nikon D5500

    Nikon Z6

  • Hi Cagla,


    also ich bin mit dem Monitor super zufrieden.

    Ich bin kein Fachmann, aber bin begeistert von Schärfe und Bildqualität. Er ist außerdem ab Werk schon sehr gut kalibriert. Nach der Kalibrierung mit dem Spyder ist die Darstellung minimal wärmer, man sieht aber kaum einen Unterschied.

    Verarbeitung ist auch sehr gut.


    Falls Du konkrete Fragen hast, nur her damit. Wie gesagt, bin nur Amateur, aber mir macht der Bildschirm sehr viel Spaß.