Erste Kamera für Travelfotografie und Landschaften

  • Hallo zusammen,


    ich stehe momentan vor der Qual der Wahl hinsichtlich meiner ersten Systemkamera und bin leider nach ausgiebiger Recherche im Netz verwirrter/unentschlossener als zuvor.

    Bisher habe ich nur Fotos mit dem Handy gemacht, für eine anstehende Irlandrundreise möchte ich jedoch auf etwas hochwertigeres und vielseitigeres Umsteigen. Ich würde etwas Filmen wollen und halt vornehmlich fotografieren, sowohl in der Stadt als auch Landschaften.


    Zunächst hatte ich die A6000 von Sony im Fokus, allerdings hat es da im Laden hinsichtlich Handhabung und Ergonomie nicht wirklich gefunkt. Nach langer Handybenutzung habe ich doch recht oft aus Reflex auf den Bildschirm getippt. Die Fokuspunktanwahl per Steuerkreuz finde ich recht unkomfortabel und sie wirkt etwas altbacken.


    So sind aktuell die Lumix G70, die Canon m50 und die Canon 200D in der näheren Auswahl. Die Haptik sagt mir eigentlich bei allen zu, obwohl ich in der Hinsicht die 200D am besten finde.

    Bei der Lumix schreckt mich der kleinere Sensor und die teureren Objektive etwas ab, von der Funktionalität finde ich die aber super.


    Ich hatte vor Jahren mal eine analoge Canon Eos DSLR und war damit eigentlich recht zufrieden. Allerdings sind diese Komfortfunktionen wie Fokuspeaking und Zoom der spiegellosen Kameras schon sehr hilfreich, gerade für Anfänger.


    Hat jemand vielleicht Erfahrungen mit einer dieser Kameras in ähnlicher Gebrauchsanwendung wie ich sie vorhabe? Lohnt sich heutzutage noch eine DSLR zum Starten? Die Objektivauswahl scheint ja am besten zu sein. Ich denke mal in Sachen Bildqualität kann man bei allen als Anfänger nichts falsch machen. Mein Budget liegt bei um die 750€, da wären SD-Karte, Gorilla-Pod und kleine Tasche aber am liebsten schon mit drin.


    Beste Grüße

    Stephan


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  • Matze

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Warum sollte sich eine DSLR nicht mehr lohnen, gerade für Anfänger und wenn das Budget nicht so groß ist lohnen sich dieDSLRs von Nikon und canon, weil beide Hersteller einen riesigen Objektiv Park haben, hinzu kommen nach die Dritthersteller (Tamron, Sigma, Tokina ect.). Ich selbst arbeite total gerne mit einer DSLR, aber jedes der Systeme anhat seine Vor und Nachteile. Und Focuspeaking ist garnicht so wichtig, außerdem zeigt dir auch eine DSLR an wenn du manuell fokussierst, wo der Fokus gerade liegt (nur halt nicht durch fokuspeaking).

    Fujifilm X-T3 | Fujifilm XF 16-80mm F4 R OIS WR | Fujifilm X100F | Rollei C6i | Rollei Compact Traveler No. 10 | Affinity Photo |


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  • Da Du das Thema DSLR vs. DSLM am Ende angeschnitten hast: Sieh es einfach als weiteres Ausstattungsmerkmal und fertig. Letztendlich lassen sich sehr kompakte DSLRs genauso konstruieren (siehe z.B. Nikon Df) wie DSLMs in DSLR-ähnlichen Gehäusen (siehe Panasonic G/GH-Serie). Technisch gibt es, abseits vom Sucher, sonst keinen echten Unterschied. Spätestens im Live-View kannst Du eine DSLR wie eine DSLM über das Display nutzen.


    Und ja: Vor allem wenn das Budget knapp ist und die Anforderungen über "das Kit-Objektiv reicht" hinausgehen, ist eine DSLR oft immer noch die beste Wahl, da das Objektivangebot einfach sehr groß und günstig ist.


    Die EOS 200D ist sicherlich ein guter Einstieg und für eine DSLR ziemlich kompakt. Zu den aktuell ~500 Euro für die 200D inkl. Kit-Objektiv würden dann noch ~40 Euro für eine kommen. Beim Stativ und der Tasche müsstest Du noch einmal schreiben, was Du genau suchst.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11