Möchte mehr schärfe haben ! Ich benötige dringend eure Hilfe zur Kaufentscheidung ! Zwei Objektive im Visier

  • Hallo , mein Name ist Mario und ich bin aktuell mit meinen beiden Nikon Objektiven ( 18-105mm & 35mm ) an meiner D5500 nicht so richtig zufrieden. Zum einen sind mir die Photos nicht scharf genug das betrifft haupsächlich das 18-105mm und zum einen die Brennweite beim 35mm. Ich habe mir folgende Objektive rausgesucht die mir gefallen könnten :

    Sigma 10-20mm f/3.5 EX oder das Sigma 17-50mm F2.8.

    Welches davon würdet ihr mir empfehlen wenn ich möglichst scharfe Photos haben möchte ? Ich fotogafiere meistens gerne Eisenbahnen und allgemein Fahrzeuge im Museum. Dazu noch ganz normale Städte Photos. Das ganze sollte möglichst einfach aus der Hand funktionieren wenn es möglich ist. Budget ca.380 Euro

    3 Mal editiert, zuletzt von Rheinblitz ()


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  • Rheinblitz

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  • Naja ob du ein 10-20mm oder ein 17-50mm brauchst, musst du ehrlich gesagt schon selbst wissen. Der Unterschied zwischen 10mm und 17mm ist extrem. Der zwischen 20mm und 50mm ist ebenso nicht zu unterschätzen, aber hier könntest du ja prinzipiell wechseln.


    Da du ja aber in Museen zumeist sehr wenig Platz hast, denke ich, dass du ein UWW-Zoom benötigst, auch wenn diese konstruktionsbedingt am Rand nicht besonders scharf sind, selbst wenn du auf f8 abblendest. Am besten ist hier noch das Tamron 10-24mm HLD - allerdings kostet es auch knapp 500€.

    Mit Festbrennweiten kannst du i.d.R. eine bessere Schärfe erzielen. Hier könntest du bei deinem ziemlich geringem Budget am ehesten bei Samyang fündig werden.

    Der Nachteil ist eben die Flexibilität, welche dir verloren geht, und da ein UWW die Proportionen stark verzerrt - v.a. wenn du auch noch einigermaßen nah heran musst - empfiehlt es sich, wenn nicht durch die Örtlichkeit vorgegeben, nicht zu weitwinklig zu fotografieren.


    Fazit: wenn dir die 18mm bislang gereicht haben, würde ich zum Sigma 17-50mm tendieren, wenn nicht wirst du nicht um ein UWW herum kommen und musst dich entscheiden, ob du mit einem Zoom Kompromisse hinsichtlich der Schärfe eingehst dafür aber Flexibler (gerade hinsichtlich der Proportionen) bist, oder eine Festbrennweite mit z.B. 14mm nimmst und dann stärker auf deine Position und Winkel zum Fahrzeug achtest.

  • Erst mal vielen Dank MauDal für deine Antwort. Also ich benutze auf jedenfall selten eine große Brennweite. Wie gesagt war auch mit der schärfe des 18-105mm in der Regel nicht so zufrieden. Das 35mm von Nikon was ich besitze ist toll, aber ich merke leider häufig das ich zu wenig ins Bild bekomme wie ich eigentlich gerne hätte.

    Und der Zoom fällt dann natürlich auch komplett weg. Und ständig die Objektive wechseln möchte ich dann natürlich auch nicht unbedingt. Daher war meine Idee halt endweder das Sigma 10-20mm f/3.5 EX oder das Sigma 17-50mm F2.8. die beide in meinem Budget passen. Habe mir viele Beispielphotos dieser Objektive angesehen und fand beide auf einem gleichen Level von der schärfe her ( auf manchen Photos hatte ich sogar den Eindruck das das Weitwinkel sogar noch einen Tick schärfer wirkt im ganzen oder ist das nur mein empfinden ? ) nur dieser Weitwinkel fand ich manchmal schon zu extrem auf manchen Bildern oder man muss sich erst mal dran gewöhnen. Also Fahrzeuge würde ich jetzt nicht unbedingt mit Weitwinkel fotografieren wollen. Das sieht zum teil nicht mehr schön aus. Für Landschaften und Städte hätte ich es natürlich schon sehr gerne. Daher fällt mir die Entscheidung auch so schwer. Mit dem Sigma 17-50mm F2.8 wäre ich da wohl flexibler unterwegs und mit 17mm würde ich im Museum vermutlich auch keine Probleme bekommen. Wie groß wäre eigentlich der nachteil das ich bei dem Sigma 10-20mm keinen Bildstabi habe da ich ja meistens aus der Hand fotografiere ?

  • Bei so kurzen Brennweiten braucht man in der Regel keinen Stabi. Aus der Hand kann man eigentlich problemlos 1/10s fotografieren, mit Übung auch 1/2s und je nach Bildaufbau auch noch etwas länger da kleine Verwacklungen bei Landschaftsaufnahmen oft nicht (beim normalen betrachten) auffallen.

    Und sobald es in die Dämmerung geht und man länger belichten will, benötigt man eh ein Stativ.


    Egal für welches Objektiv du dich entscheiden solltest, würde ich zumindest diese Photokina (wenn nicht auch noch die Anfang 2019) abwarten, ob Sigma nicht ein neues UWW und oder Standard für APS-C raus bringt. Die Objektive haben jetzt schon einige Jahre auf dem Buckel und das Sigma 17-70mm ist ja kein wirklicher Nachfolger eines 17-50mm f2.8 gewesen. Tamron dürfte da ebenfalls gerne ein 17-50mm f2.8 heraus bringen. Allerdings habe ich dahingehend noch keine Gerüchte gehört. Vielleicht verkaufen sie sich auch nicht so gut, auch wenn hier im forum häufig nach einer 18-55mm Kit Alternative gefragt wird.

  • Rheinblitz

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  • Hallo,

    ich hatte beide Objektive an der D5300. Also das Sigma 17-50 war meine absolute Lieblingslinse, sehr scharf, klasse Zoom Berreich und recht Lichtstark.

    Das 10-20 ist eine schöne Linse für Landschaftsaufnahmen aber halt auch ohne Stabi und nun ist im Museum nicht unbedingt immer das Beste Licht, da könnten Blende 2.8 und der Stabi schon was ausmachen.

    Was die Schärfe angeht, hast Du schonmal an eine Festbrennweite gedacht? Bauartbedingt sind diese meist etwas schärfer und lichtstärker.

    Die Rechtschreibefehler dienen nur der Kontrolle der Aufmerksamkeit ;-)

    Zum Equipment: Nikon D750 - Tamron 24-70 f/2.8 VC USD - Nikon AF-S 50mm f/1.4G - Tamron 70-300 VC USD

    Einmal editiert, zuletzt von darkway ()

  • Ich habe mich erst mal für das Sigma 10-20mm f/3.5 EX entschieden und war damit letztes WE auf Foto-Tour. Also im Museum fand ich diese Brennweite absolut Klasse und hilfreich. Das Licht war auch kein Problem. Ist auch genügend scharf meines Erachtens. Manchmal hat mir aber doch hier und da der Stabi gefehlt. Das ist wohl auch das einzige was mir daran nicht so gut gefällt und ich deswegen am überlegen bin das Sigma 10-20mm gegen das Sigma 17-50mm einzutauschen und auf die kurze Brennweite verzichte. Festbrennweite 35mm besitze ich auch bin damit zufrieden , allerdings habe ich damit im Museum keine guten Erfahrungen gemacht da ich mit dieser Brennweite einfach zu wenig ins Bild bekommen habe. Übrigens Videos lassen sich mit dem Sigma 10-20mm auch hevorragend machen.

  • Ehrlich gesagt verstehe ich dich nicht so ganz Rheinblitz .

    Also im Museum fand ich diese Brennweite absolut Klasse und hilfreich.

    Reichen dir dann wirklich die 17mm des 17-50mm am kurzen Ende? Kannst ja jetzt selbst schauen wie groß der Unterschied zw 10mm und 17mm sind.

    Manchmal hat mir aber doch hier und da der Stabi gefehlt.

    Wann hat er dir denn gefehlt? Bei solch geringem Brennweiten braucht man eigentlich wirklich keinen Stabi. Eine 1/20 Sekunde schafft man da recht einfach und mit Übung auch mehr. Und wenn man dann noch länger belichten möchte, sollte man auch lieber zum Stativ greifen. Das würde ich auch beim 17-50mm empfehlen.

    Übrigens Videos lassen sich mit dem Sigma 10-20mm auch hevorragend machen.

    Wenn du den Autofokus beim Sigma 17-50mm verwenden möchtest, solltest du bedenken, dass man den Fokus störend in der Aufnahme hören wird... Falls du den Ton überhaupt brauchst.


    Fazit: Das Tamron 10-24mm HLD war dir ja zu teuer. Den Stabi braucht man mMn nicht bei den kurzen Brennweite und wenn dir die Schärfe des Sigma 10-20mm reicht, müsstest du ja nicht wechseln.

    Das Sigma 17-50mm ist eine gute Alternative zum Kit Objektiv, weil es schärfer und so lichtstark genug ist bei geeingem Abstand etwas Unschärfe zu erzeugen. Es ist aber eben etwas anderes als ein Ultraweitwinkelzoom. Ist also die Frage was du möchtest.

  • Für mich ist das Sigma 17-70mm f2.8-4 nichts halbes und nichts ganzes. Gerade im "Tele" Bereich des Objektives bräuchte ich ja die f2.8 und nicht die f4. Für Lamdschaften hingegen - wenn einem die 17mm dafür reichen - blendet man idR auf f8 ab und benötigt keine f2.8.