Welches Macro Objektiv?

  • Hallo meine Lieben,


    ich möchte gerne ein Macro Objektiv für meine Lumix Gh5 Kamera!

    Was ich damit aufnehmen will, ist alles mögliche, hauptsache schön Nah und mit einer feinen Qualität!


    Welche sind gut Welche sind schlecht!?

    Welche Unterschiede gibt es bei MACRO?

    Worauf muss man achten?


    Vielen dank


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  • Eine ganz grundlegende Frage: Hast Du bereits einen Adapter und wenn ja welchen? Denn nativ gibt es jetzt nicht soooo viel sinnvolle Auswahl.


    Bei Makro-Objektiven würde ich, aus Erfahrung, ein KB-Äquivalent von 90-150 mm anpeilen. Bei kürzeren Brennweiten klebst Du sonst mit der Frontlinse am Objekt. Wenn man mit dem MFT-Crop-Faktor rechnet, bleiben da effektiv noch folgende zwei Objektive:

    1. Olympus M.Zuiko 60 mm f/2.8
    2. Panasonic LEICA 45 mm f/2.8

    Ich würde dabei zum Olympus tendieren. Das Gehäuse ist hochwertiger und die Kombination aus Brennweite und Lichtstärke sorgen auch am MFT-Sensor für ein nettes Bokeh.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

  • Eine ganz grundlegende Frage: Hast Du bereits einen Adapter und wenn ja welchen? Denn nativ gibt es jetzt nicht soooo viel sinnvolle Auswahl.


    1. Brauche ich unbedingt ein Adapter um ,,bessere,, Macro Objektive zu nutzen?

    Oder sind die , die du mir genannt hast schon ziemlich im hochklassigen Bereich?

  • Die beiden sind schon ziemlich gut. Hättest Du aber eh schon einen Adapter gehabt, hätte man die Auswahl eben noch vergrößern können.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

  • Welche Unterschiede gibt es bei MACRO?

    Zum einen das Abbildungsmaßstab:

    Es gibt Objektive, welche sich bereits mit einem Maßstab von zB 1:3 Makroobjektiv nennen. Darüber kann man sicherlich streiten, wobei sich hiermit definitiv schöne - ich nenne sie mal lieber CloseUp - Aufnahmen machen lassen.

    Die "richtigen" Makroobjektiv haben einen Abbildungsmaßstab von 1:1, sodass das Objekt in Originalgröße auf dem Sensor abgebildet werden kann. Es gibt aber auch Objektive mit zB einer 2:1Vergrößerung und mehr.


    Zum anderen unterscheiden sich auch Makroobjektive durch ihre Brennweite und den Look den man dadurch erzielen kann - Stichwort Kompression. Zumeist führt eine längere Brennweite auch zu einer höheren Naheinstellgrenze, die - gerade wenn man Insekten fotografieren möchte - durchaus nützlich sein kann. Der "Klassiker" ist ca 100mm.

    Worauf muss man achten?

    Meiner Meinung nach sind bei Makros eine hohe Schärfe (ggf auch am Rand), hoher Mikrokontrast und ein schönes Bokeh mit weichem Übergang gefragt. Einen AF und Bildstabi benötigt man indes eigentlich nicht. Der AF tut sich meist ohnehin sehr schwer wenn es Richtung 1:1 geht. Evtl liegt es an der sehr geringen Tiefenschärfe und auch das hierdurch bereits minimale Fehlfokusierungen auffallen, aber woran es genau liegt weiß ich nicht. Da bereits minimale Verwacklungen (von einem Pixel) zu sehen sein können, die kein aktueller Stabi verlässlich korrigieren kann, empfiehlt es sich spätestens bei 1:1 Makros mit manuellem Modus und ohne Kamera- oder Objektivstabilisierung auf einem Stativ zu arbeiten.


    Habe bislang noch nichts gehört oder gelesen, das gegen das Panasonic 45mm spricht. Eigene Erfahrungen habe ich allerdings keine mit MFT Objektiven. Mit 90mm am KB und AF noch eine recht flexibel einsetzbare Portrait Linse, auch wenn f2.8 am MFT nicht so recht für die dort häufig gewünschte Unschärfe reicht.

  • habe das 60mm Olympus und in verbindung mit einer Olympus ist das Stacking ein Traum. Hab das zwei mal getestet und war begeistert. Leider ist Makro nicht gerade mein Ding.

    Olympususer EM1 MK1 und EM5 MKII mit diversen Glasklumpen.