Canon EOS 2000D oder Nikon D3500

  • Hallo Freunde der Technik


    Ich verfolge diesen wirklich guten Technikblog schon länger. Jetzt habe ich eine Frage. Meine Freundin liebt es zu fotografieren. Sie hat mittlerweile auf Ihrer Facebook Fotoseite über 1200 Abonnenten.

    Jetzt möchte ich Ihr mal eine vernünftige Kamera als Einstieg in DSLR Fotografie kaufen. Nach längerer Recherche bin ich jetzt zu dem Schluss gekommen das ich doch eine neue Kamera anstatt

    eine gebrauchte kaufen möchte.


    Die Wahl ist auf die Nikon D3500 oder die Canon EOS 2000d gefallen. Für die Nikon sprechen die 11 anstatt 9 AF Messpunkte und die längere Akkulaufzeit. Aber das auch nur vom lesen her.

    Könntet Ihr mir unabhängig vom Preis sagen auf welche Kamera eure Wahl eher fallen würde, auch hinsichtlich Bedienungsfreundlichkeit für Einsteiger?

    Die Bilder die mit der Kamera gemacht werden sollen sind Landschaftfotos von Seen, Meer, Hafen... alles in die Maritime Richtung.



    MfG

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  • Matze

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Erst einmal willkommen im Forum :)

    Für die Nikon sprechen die 11 anstatt 9 AF Messpunkte und die längere Akkulaufzeit. Aber das auch nur vom lesen her.

    Ob nun 11 oder 9 AF-Punkte macht keinen nennenswerten Unterschied, die Akkulaufzeit ist auch bei beiden Modellen ziemlich gut (vergleichen mit Einsteiger-DSLMs). Für Landschaftsaufnahmen wird über kurz oder lang noch ein Weitwinkel-Objektiv dazukommen, damit man dort wirklich in die Vollen gehen kann.


    Ich sehe beim Gehäuse die Nikon D3500 vorn, zumal diese den für Einsteiger praktischen Guide-Modus hat, bei dem die Kamera Tipps bzw. Erklärungen zu den einzelnen Einstellungen wie Blende und Belichtungszeit gibt. Bei Canon gibt es den leider nur in den gehobenen Einsteiger-DSLRs. Warum auch immer^^


    Neben Drittherstellern gibt es auch günstige Objektive von der Hausmarke, wobei das mittlerweile ähnlich günstig zu bekommen ist wie das Canon 10-18 mm IS STM. Heute bei der "Black Friday Woche" sogar noch ~30 Euro günstiger.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Wie hoch ist denn dein Budget? Als Alternative zur Canon 2000D gibt es noch die und die . Beide verfügen beispielsweise über einen dreh- und schwenkbares Display und verfügen über den von Matze angesprochenen Guide-Modus.

  • Danke für eure Antworten und Tipps. Es sollte schon bei 300 bis 400 Euro bleiben. Bevor ich angefangen habe mich damit zu beschäftigen war es noch weniger...:D

    Sollte daraus wirklich eine Passion werden (wie ich hoffe) kann man sich immer noch verbessern.

    Welches Gehäuse ist denn besser um in der Dämmerung zu fotografieren. Die Nikon hat ja eine sehr viel höhere Range was den ISO-Wert angeht,

    aber bei allem was ich gelesen habe wurde auch schon erwähnt das dieser Wert am besten eh immer so gering wie möglich eingestellt sein soll, da es sonst schnell zu Bildrauschen kommen kann. Ich bin brutaler Laie, von daher sorry falls ich blöde Fragen stelle.

  • Welches Gehäuse ist denn besser um in der Dämmerung zu fotografieren. Die Nikon hat ja eine sehr viel höhere Range was den ISO-Wert angeht,

    Wie Du im folgenden schon richtig schreibst, sollte man den ISO-Wert eh so gering wie irgendwie möglich halten. Egal ob die Kamera nun ISO-12.800 oder ISO-51.200 kann, alles über grob 3.200 ist bei einem APS-C-Sensor nur noch mit großen Abstrichen bei der Bildqualität nutzbar.


    Da Landschaften und Architektur sich nicht bewegen, greift man da zu einem simplen Mittel: Länger belichten. So kann man dann z.B. auch in tiefster Nacht mit ISO-100 arbeiten und hat die bestmögliche Bildqualität (Das Beispiel im Anhang wurde z.B. 13 Sekunden lang belichtet). Damit das Bild nicht verschwimmt, entweder eine stabile Unterlage suchen (Stein, Bank...) oder ein Stativ benutzen.

    Bilder

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Ich finde, gerade bei der ersten Kamera, sollte man nicht all zu sehr nach den Spezifikationen gehen, sondern mehr nach Bedienkomfort und Handling, da man (meiner Meinung nach) sonst schnell den Spaß daran verlieren kann.
    Ich hatte z.B. eine Nikon und eine Canon in der Hand. Die Kameras lagen beide gleich gut in der Hand, aber das Canon-Menü war für mich intuitiver und folglich einfacher zu bedienen. Vielleicht ist es bei Dir aber auch eine Nikon, eine Sony oder was ganz anderes.


    Sollte es keine Überraschung werden würde ich mich im Laden umschauen und wirklich nach Handling und Bedienbarkeit entscheiden. Ich behaupte einfach mal, dass in der unteren Preisklasse die Ausstattungsunterschiede relativ gering sind.
    Und wie Du schon gesagt hast kann man, wenn man dann mehr Leistung benötigt, immernoch upgraden.


    Erstmal muss man sich dafür begeistern und das geht nur, wenn die Bedienung/ der Umgang damit Spaß macht.

    Canon 6D

  • Ich habe selbst mit der D3400 begonnen und meines Wissens ist auch im Nachfolger D3500 der gleiche Sensor drin. Mit der D3400 habe ich sehr viele Landschaftsaufnahmen gemacht und kann die Bildqualität sehr loben. Um das volle Potential aus der Kamera herauszuholen, sollte sich deine Freundin aber noch überlegen, sich einen Raw-Konverter (z.B. Lightroom oder Luminar) als Software zu kaufen. Die Kamera bietet nämlich neben dem Dateiformat jpeg auch die Möglichkeit, Fotos als RAW-Dateien aufzunehmen (quasi ein digitales Negativ). Damit hat man dann einen viel größeren Spielraum bei der Nachbearbeitung von Landschaftsaufnahmen, die einen hohen Dynamikumfang aufweisen (z.B. Sonnenuntergänge mit einem sehr hellen Himmel und einer zu dunklen Landschaft). So kannst du dann die zu dunklen Erdbereiche aufhellen und hast in den dunklen Bereichen mehr Details. Da bietet die D3500 einen großen Spielraum.

    Auch in der Handhabung hat die D3500 einen schönen tiefen Griff, der im Vergleich zur D3400 verbessert wurde. Allerdings hatte die D3400 noch einen Infrarot-Sensor eingebaut, sodass man eine kleine Fernbedienung für die Fernauslösung auf einem Stativ verwenden kann. Der soll bei der D3500 entfernt worden sein. Auf jeden Fall wäre die d3500 für eine Anfängerin, die Landschaftsaufnahmen machen möchte, eine sehr gute Kamera.