Günstiger EBV-Monitor für Notebook gesucht

  • Da es gerade zum Thema passt hätte ich hier auch eine Frage,aber kurz zum Sachverhalt.


    Ich nutze bisher ein Office Notebook von HP,da die Fotonachbearbeitung bisher noch nicht so forciert würde,als das ich mir ein gesondertes Equipment dafür gekauft habe.


    Das Problem ist,wenn ich ein Bild am Notebook bearbeite (Affinity Photo) dann sehen die anschließend beispielsweise auf dem Handydisplay immer ganz anders aus. (Übersättigt,zu viel Kontrast etc)

    Ich nehme an,dass es am Notebook Bildschirm liegt,da die Fotos auch auf dem Kamera Display vor der Bearbeitung deutlich "Farbenfroher" aussehen.

    Auf dem Notebook Bildschirm wirkt es dagegen vergleichsweise blass und matt.


    Folgende Probleme kann ich bereits ausschließen

    -Die Kamera Einstellung kann es nicht sein. Die Einstellung an meiner D750 ist immer auf Standard und Dinge wie Active DLightning sind ausgestellt.

    -Am Handy kann es auch nicht liegen da die Problematik mit der Übersättigung oder zu viel Kontrast bei verschiedenen Handys und auch beim Ausdruck besteht.


    Die verbaute Grafikkarte ist eine AMD Radeon R5 M330. Wie gesagt,ein Office Notebook.


    Die Frage ist nun,ob der Anschluss eines externen Monitors für Fotobearbeitung einen Mehrwert bringt.Mein Ziel ist es, dass ein Bild das ich am PC bearbeite,wenn ich es ausdrucken lassen dem Foto auf dem Monitor entsprechend nahe kommt und sich nicht gravierend ändert,wenn ich es auf dem Handy anzeigen möchte.


    Oder liegt das Problem womöglich an der Grafikkarte und ein anderer Monitor würde so gut er auch wäre nichts ändern?


    Im Internet habe ich bereits gelesen,dass es ein Problem mit der Bildschirmkalibrierung sein könnte.Dies Problem lässt sich allerdings nicht lösen,da das bei Notebookbildschirmen wegen der fehlenden manuellen Einstellmöglichkeiten nicht geht.


    Vielen Dank schon mal 😃

    Nikon D750, Nikkor 50mm 1.8G, Tamron 17-35 2.8-4


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  • Mein Ziel ist es, dass ein Bild das ich am PC bearbeite,wenn ich es ausdrucken lassen dem Foto auf dem Monitor entsprechend nahe kommt und sich nicht gravierend ändert,wenn ich es auf dem Handy anzeigen möchte.

    Das geht beides nur bedingt. Ein möglichst ähnliches Ergebnis gibt es nur, wenn die gesamte Kette kalibriert ist. Gerade Smartphone-Displays sind selten auf Farbneutralität eingestellt. Druck ist noch einmal eine ganz andere Baustelle, da ein Monitor selbst leuchtet, ein gedrucktes Bild reflektiert.


    Und nehme mal ein Bild und lasse das bei drei oder vier verschiedenen Anbietern drucken - die sehen alle anders aus. Insbesondere "Himmelblau" und "Blattgrün" unterscheiden sich nach meiner Erfahrung teils massiv. Einmal ist der Himmel blau, das andere Mal fast schon violett.


    Dennoch ist es sinnvoll, dass die Bilder zumindest an deinem Ende möglichst neutral ausgegeben werden, um schon mal eine Fehlerquelle zu reduzieren. Mit einem Bild von einem nicht kalibrierten Monitor Druckdienste zu vergleichen, wäre z.B. nicht zielführend.

    Oder liegt das Problem womöglich an der Grafikkarte und ein anderer Monitor würde so gut er auch wäre nichts ändern?

    Nein, die Grafikkarte ist praktisch egal. Nur bei sehr speziellen Anwendungen wie HDR-Videoschnitt kann es da tatsächlich Probleme geben. Das eigentliche Farb-Management übernimmt das Betriebssystem sowie der Monitor in ihren LUTs.

    Im Internet habe ich bereits gelesen,dass es ein Problem mit der Bildschirmkalibrierung sein könnte.Dies Problem lässt sich allerdings nicht lösen,da das bei Notebookbildschirmen wegen der fehlenden manuellen Einstellmöglichkeiten nicht geht.

    Das stimmt so nicht. Du kannst auch Notebook-Displays kalibrieren, nur sind die Ergebnisse mit Hardware-Kalibrierung oder zumindest ein paar simplen RGB-Reglern im Monitor-Menü besser. Allerdings muss das Display des Notebooks im Grundzustand den gewünschten Arbeitsfarbraum (sRGB o.ä.) möglichst vollständig abdecken, damit man sinnvoll kalibrieren kann.

    Die Kamera Einstellung kann es nicht sein. Die Einstellung an meiner D750 ist immer auf Standard und Dinge wie Active DLightning sind ausgestellt.

    Arbeitest Du denn in Jpeg oder RAW? Bei letzteren ist es herzlich egal, was Du an der Kamera einstellst.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Ich arbeite hauptsächlich in RAW,weshalb ich alles sehr neutral eingestellt habe,um das Bild möglichst bereits in der Kamera möglichst nah am RAW zu haben.


    Wie kann ich denn feststellen,ob mein Notebook Display zu wieviel Prozent es die Farbabdeckung erfüllt?

    Nikon D750, Nikkor 50mm 1.8G, Tamron 17-35 2.8-4

  • Es würde schon einmal helfen, wenn Du die exakte Modellnummer nennst, damit man vielleicht nach Testberichten suchen kann, die auch das Display untersucht haben ;)

    Sonst kannst Du das nur mit einem Kolorimeter messen.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Ich habe keinen Test gefunden (bei Standard-Office-Notebooks mit x Varianten auch nicht ungewöhnlich), aber lt. Datenblatt löst das Display wohl eh nur mit 1.366 x 768 Pixel auf (WXGA). Da würde ich schon rein aus "Bequemlichkeit" ein externes Display mit höherer Auflösung anschaffen. Bei 1.366 x 768 nimmt die Arbeitsfläche ja einen Großteil der Bildschirms ein.


    Wie viel würdest Du denn für einen externen Monitor ausgeben wollen/können?

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Das ist eine gute Frage.Ich hatte an etwas bis 500Euro gedacht. Natürlich am liebsten so gut und günstig als möglich.


    Im Grunde würde ich ja auch sonst gerne mein aktuelles Notebook weiternutzen,wenn nur diese gravierenden Unterschiede mit dem Display nicht wären.


    Um das an der Stelle noch zu verdeutlichen.Die Unterschiede sind so massiv,wie wenn man einen Filter via Instagram auf ein Foto legt.Sprich es geht hier nicht nur um Nuancen,was das ganz umso ärgerlicher macht.

    Nikon D750, Nikkor 50mm 1.8G, Tamron 17-35 2.8-4

  • Für ~500 Euro würdest Du schon einen EBV-tauglichen 4K-Monitor wie den bekommen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob dein Notebook das Display in voller Auflösung mit 60 Hz ansprechen kann, oder da nur stockende 24 Hz herauskommen (HDMI 1.4a). Die Grafikkarte im Innen ist im Kern eben über 7 Jahre alt. Dennoch wäre das eine Überlegung, zur Not vorerst in reduzierter Auflösung und später könntest Du dann mit einem neuen Notebook 4K nutzen. Oder die etwas ältere QHD-Version PD2700Q.


    Ebenfalls eine Option, die sich erst mit einem neuen Notebook so richtig bezahlt macht, wäre der mit USB-C-Anschluss. Dein Notebook bietet selbigen noch nicht, neuere Modelle aber fast alle (mal abseits von sehr günstigen Einsteigergeräten). Wenn der USB-C-Anschluss voll ausgerüstet ist, kannst Du mit einem Kabel Strom, Bildschirmsignale und USB übertragen. Sprich der Monitor würde das Notebook laden, während das Notebook das Videosignal schickt und gleichzeitig lassen sich die USB-Ports am Monitor als Hub verwenden. Bis dahin gibt es noch einen klassischen HDMI-Anschluss.


    In eine ähnliche Richtung ginge der , der ein noch umfangreicheres Hub im Monitor-Fuß bietet.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11