Provokante Frage, 10-35mm Objektiv oder doch Smartphone

  • Servus, an alle Interessierten.


    Ich möchte vorwegschicken, dass ich echt gerne meine EOS M50 nutze und absolut begeisterter Hobbyfotograf bin. Nichtsdestotrotz habe ich mir heute die Frage gestellt, für was sind Brennweiten von 10-24 in der heutigen Smartphone-Zeit noch sinnvoll? Mir ist heute bei EK Anzeigen eine Eos 550d mit dem Kit 18-135mm IS und einem Speedlite 430EX II für €95,00 zugelaufen.


    Beim Testen des Objektives kam mir der Gedanke, für was sind diese unteren Brennweiten eigentlich noch nütze. Im direkten Vergleich mit meinem Mate 20 Pro schneiden diese Brennweiten in der Regel nicht besser, eher schlechter ab. Als Beispiel denke ich da an geschlossene Räume, unterwegs in der Stadt oder Landschaften. Ich ertappe mich sehr oft dabei, dass ich mein EF-S 55-250 IS STM an der Kamera habe und unten das Smartphone, was ich eh immer dabei habe, nutze. Für Porträts ist das 55-250er auch ganz OK oder ich nehme das 50 1.8er.


    Zu meiner Frage , denke ich da völlig falsch? Oder wie seht Ihr das? Vielleicht regt die mal etwas die Aktivitäten hier im Forum an.

    LG Ralf

    Bus: EOS M50 / Huawei Mate 20 PRO

    Busfahrer: EFM 15-45 IS STM / EFS 24 2.8 STM / EF 50 1.8 IS STM / Canon 55-250 IS STM

    geplante Fahrt: Systemwechsel zu Fuji X-S10

    Wartung: Luminar 4.3


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  • Betrachtest du deine Smartphone-Bilder auch auf dem PC?

  • Betrachtest du deine Smartphone-Bilder auch auf dem PC?

    Ja, das mache ich. Ich poste Bilder davon bei FB, auf meiner Webseite und für den Verkauf auf Marktplätzen. Ich drucke keine XXL Poster oder so. Es geht auch nicht um die teuren Linsen, sondern um die üblichen Kit Dinger mit 3,5 -5.6 oder so. Wie gesagt, ich betreibe das Fotografieren als Hobby.

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  • Also ein Weitwinkelobjektiv an einer APS-C-Kamera schlägt bis dato je Handy-Kamera um Längen, egal wie günstig oder teuer das Objektiv ist. Vor allem bei der Vollansicht am PC sollte das definitiv auffallen. Wenn du keine Unterschiede zwischen Handy und Objektiv ausmachen kannst, empfehle ich dir einen neuen Monitor oder eine optimierte Auflösung. ;)

    Kameras

    Canon EOS 6D Mark II - Sony NEX-F3

    Objektive

    EF 24-105 mm f/4 L IS II USM - 24 mm f/2.8 IS USM - EF 50 mm f/1.8 STM

    Zubehör

    Rollei LB 110 mm - EW-65B - ES-68

    Flickr

  • Also ein Weitwinkelobjektiv an einer APS-C-Kamera schlägt bis dato je Handy-Kamera um Längen, egal wie günstig oder teuer das Objektiv ist.

    Für welche Zwecke fotografiert der "normale" User? Urlaub, Familie, Haustiere und Städtetouren evtl. Gehe ich zum Beispiel in den schlecht ausgeleuchteten Frankfurter Dom, sehe ich aus der Hand aufgenommene Bilder deutlich vor einer Aps c mit Kit 18-55mm. Auf die schnelle ein paar Verkaufsfotos für Ebay und Co. sind mMn mit dem Mate 20 pro schneller und in sehr guter Bildqualität erstellt. Aus der M50 unbearbeitet aus der Kamera aufs Handy und hochgeladen, sehe ich das SP auch vorne.


    Im höheren Anspruch wie im Profibereich sieht die Welt natürlich klar anders aus. Aber es gibt genügend Beispiele in Netz, in dem echte Profis ganze Fotoserien in Hochglanz nur mit dem SP geschossen haben.


    Stereotype, du hast das EF 24-105 4L II IS USM. Das ist sicher auch mehr oder weniger dein "Immerdrauf" und wen du durch die Straßen ziehst, wirst du nicht noch extra ein zb. 17-40 4L mit herumschleppen. In solchen Situationen bietet sich das SP doch als Backup geradezu an.

    LG Ralf

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  • Ein winziger Handy-Sensor im Vergleich zum riesigen APS-C-Sensor - da steht für mich ausser Frage, was besser ist. Die Handy-Aufnahmen sollte man mal am Rechner selber analysieren. Das eine Handy-Cam besser als ein APS-C-Sensor sein soll, ist irgendwie keine gut vertretbare Meinung. Als flotter Schnappschuss ja, aber in voller Auflösung dann sicher nicht mehr so toll.

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  • Das ist auf jeden Fall richtig mit dem Vorteil des größeren Sensor. Was aber ist mit unseren Frauen, die mal so eben nebenbei den perfekten Sonntenuntergang mit dem Iphone machen, wo wir noch am Blende/Iso und Belichtungszeit rumlaborieren ... :)


    Im Ernst ? Es kommt da wirklich auf die Situation an. Ich war in den Rieselfeldern zur Vogelfotografie mit meiner 750 D und dem Teleobjektiv (700-300mm VC Tamron). Passendes Equipment. Und dann stehe ich auf einem kleinen Hochsitz und die Sonne geht malerisch vor Grasfeldern auf, davor die beste aller Ehefrauen im goldenen Schnitt. Smartphone Moto G5 gezückt und Bild gemacht. Schöner Weitwinkel. Tolles Motiv. Super Bild (veröffentliche ich nicht wegen eben besagter Ehefrau).

    Das Bild vom Schwan im Anflug wäre damit natürlich nicht möglich gewesen.


    Und dann das Bild vom Cuxhavener Stand mit 17 mm Brennweite an der Canon , wieder meine Frau drauf, mit einem so sagenhaften Bokeh. Das hängt bei mir im Büro und das hätte ich mit einem Smartphone nie so hinbekommen.


    Es gibt dann wieder die Fotos mit dem Smartphone, wo ich weiß, dass ich mit der DSLR mehr rausgeholt hätte - wenn ich sie dabei gehabt hätte. Und doch hat es sich das Motiv mit dem Smartphone gelohnt. Wenn der drei Monate alte Enkel meine Frau so richtig anstrahlt - das ist so süß, dass die fotografische Umsetzung einfach total egal ist.


    Bei mir ist da übrigens so, dass ich gezielt fotografiere, d.h. wenn ich mit der Spiegelreflex unterwegs bin, dann weil ich mich auf das Fotografieren konzentrieren möchte. Wenn ich sonst unterwegs bin, habe ich aber auch ein Auge für unerwartete schöne Motive und dafür dann das Smartphone. Und ja, ich weiß, dass das Iphone bessere Bilder macht als die Moto G5 8)


    Ich denke, da muss jeder seinen eigenen Weg finden.

    Canon EOS 750 D und 550D

    mit Canon 50 mm/f1,8, Canon 24 mm/f2,8, Tamron 70 - 300 mm DI IIVC; Sigma 17 - 70 mm; Tamron 18 -200 mm DI II VC

    Einmal editiert, zuletzt von Dalaimor ()

  • Ich möchte zwei weitere Punkte einwerfen,bei denen das Weitwinkel an einer Systemkamera das Handy schlägt;

    Da wären Langzeitbelichtungen (z.B. Wasserfall) wie auch die Nachtfotografie.Da scheitert das Handy massiv am Sensor.

    Anbei ein Bild von der Towerbridge in London.Das Bild (JPEG ooc)wurde mit dem Kitobjektiv 18-55mm an der Nikon D3300 aufgenommen. Für Instagram wurde es natürlich in der Auflösung reduziert und wäre auch in dieser Form mit dem Handy nicht möglich gewesen.

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    Nikon D750, Nikkor 50mm 1.8G, Tamron 17-35 2.8-4

  • [...] für was sind Brennweiten von 10-24 in der heutigen Smartphone-Zeit noch sinnvoll?

    Also Brennweiten von 10 bis 15 mm sind ja bei APS-C eher keine Kit-Objektive und gehören zum Ultraweitwinkelbereich. Wenn du jetzt nur das 18 bis 55 mm Kit zum Vergleich heranziehst, würde ich trotzdem die APS-C-Kamera dem Smartphone vorziehen.

    Wenn es nur darum geht, Bilder auf Instagram zu posten, ok, da braucht man als reiner "Hobby-Knipser" nicht unbedingt eine APS-C-Kamera. Sobald es aber weniger Licht gibt, merkst du den Unterschied zum Smartphone definitiv. Ich habe mal abends mit einem iPhone 11 ein Bild in einem Raum gemacht, in dem das Licht an war, und da hat man definitiv gesehen, dass auch die modernen Smartphones immer noch Probleme mit wenig Licht haben. Die machen ja nichts anderes, als das mit ihrer Software extrem aggressiv weich zu zeichnen. Meiner Meinung gleichen die Fotos dann eher Aquarellmalereien als einem realen Foto.

    Für Menschen, die sich mit der Fotografie aber nicht auskennen und deren Augen nicht auf richtige Qualität geschult sind, sind diese Smartphone-Fotos wohl schon schön. Die lassen sich dann aber auch von dem Marketing der Smartphone-Hersteller jeden Mist andrehen und denken, sie hätten eine richtig gute Kamera. Es gibt ja auch dieses neue Samsung-Handy, das einen enormen Zoom hat. Wenn du mit dem Smartphone damit dann aber ein Foto machst, kommt nur Pixel-Matsch heraus, weshalb du das Feature auch hättest weglassen können.

  • Das die Kamera mit dem deutlich größerem Sensor eher in der Lage ist ein "technisch" besseres Foto zu machen steht denke ich mal ausser Frage.
    Allerdings finde ich, das man generell sagen kann, das die beste Kamera eben die ist, die man dabei hat.
    Meine große Kamera habe ich halt nicht immer dabei, mein Handy aber schon. Somit ist in allen Situationen wo schöne Fotos ungeplant entstehen (z.b. im Alltag oder der Hund macht gerade was sau süßes und man hat keine Zeit die DSLM zu holen etc.) klar die Handykamera die bessere ist, denn diese hat man stets dabei und ist immer direkt Griff und Einsatzbereit. Und nebenbei machen die modernen Handys wirklich schon sehr gute Fotos.
    Wann immer man aber die große Kamera dabei hat oder eben auch geplant Fotos macht, ist diese klar besser!

    Man kann das halt nicht einfach so vergleichen, beide Systeme (DSLR/DSLM und Handykamera) haben ihre Vor- und Nachteile und Berechtigung.
    Das der Grafiker der hochaufgelöste Fotos für sein Magazin machen muss natürlich keine Handykamera nutzt ist genauso klar wie das die Mutter Bärbel wahrscheinlich eher mit der Handykamera ihre Kinder fotografiert.

    Meine persönliche Meinung ist aber, dass bis auf wenige sehr teure Ausnahmen Kompaktkameras keine Chance mehr haben und bestimmt stück für Stück vom Markt verschwinden.

    Sony A7III | Sony SEL 24-105G OSS F4 | Sony SEL 70-200G OSS F4 | Sigma MC-11 | Canon EF 50mm f1.8 STM | Canon EF 85mm f1.8

  • Allerdings finde ich, das man generell sagen kann, das die beste Kamera eben die ist, die man dabei hat.

    Das ist in der Tat so. Und dein Kerngedanke ist ja auch korrekt, dass man, wenn man mit dem Smartphone fotografiert, halt deutlich schneller Einsatzbereit ist. Schnappschüsse sind halt nun mal mit Smartphones in Verbindung zu setzen.

    Kameras

    Canon EOS 6D Mark II - Sony NEX-F3

    Objektive

    EF 24-105 mm f/4 L IS II USM - 24 mm f/2.8 IS USM - EF 50 mm f/1.8 STM

    Zubehör

    Rollei LB 110 mm - EW-65B - ES-68

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  • So ganz verstehe ich das Topic nicht. Im Titel steht 10-35mm, dann sprichst du aber von 18-55/135 mm.

    Das eine ist Ultra Weitwinkel, das andere Weitwinkel/Normal bis leichtes Tele.

    Das Mate 20 pro von dem du sprichst hat eine Festbrennweite mit 27 mm (umgerechnet), das entspricht also etwa den 18mm an APS-C (18*1,6 = 28,8) . Also moderater Weitwinkel.

    Für welche Zwecke fotografiert der "normale" User? Urlaub, Familie, Haustiere und Städtetouren evtl. Gehe ich zum Beispiel in den schlecht ausgeleuchteten Frankfurter Dom, sehe ich aus der Hand aufgenommene Bilder deutlich vor einer Aps c mit Kit 18-55mm. Auf die schnelle ein paar Verkaufsfotos für Ebay und Co. sind mMn mit dem Mate 20 pro schneller und in sehr guter Bildqualität erstellt.

    Klar, für Ebay und schnell schnell brauchst du keine DSLR, das ist ja das tolle an den modernen Smartphones, dass alles so schnell und unkompliziert bei akzeptabler Qualität geht.


    Definiere den normalen Nutzer? Der Knipser der die Fotos einmal auf dem Handy anschaut und dann vergisst (evtl. nochmal auf der nächsten Familienfeier auf dem Handy rumreicht und dann vergisst)? Da hast du recht, der braucht auch keine Kamera schleppen.

    Das heißt ja aber nicht, dass die Bildqualität objektiv besser ist. Das heißt nur, dass sie für das Medium und für den Zweck ausreichend ist.


    Oder der normale Hobby Nutzer, der ein paar Euro in seine Ausrüstung versenkt hat, dieser versteht und bewusst fotografiert? Der aber auch tendenziell einen großen Bogen um Kit-Objektive macht.

    Den Frankfurter Dom bekommst du auch mit einer APS-C mit einem 20mm oder 35mm 1.8 einwandfrei hin (kann es nicht mit einem Top Smartphone vergleichen, darum sage ich nicht besser).

    Wenn ich meine Kamera mitnehme, fotografiere ich damit auch bewusst. Klar wird dann auch mal ein Bild mit dem Handy gemacht, um es schnell nebenher per WhatsApp mit Frau und Freunden zu teilen. Das ist aber niemals das Ergebnis und gerät auch schnell in Vergessenheit.


    Ich hab auch "nur" ein iPhone 8 (über Firma) und das macht echt grottige Fotos die ich mir selbst auf meinem Laptop Bildschirm kaum anschauen mag. Meine Frau hat ein p20 Mate, bei dem hab ich das Problem das die Bilder völlig überschärft und übersättigt sind.

    Für die von dir genannten Einsatzzwecke Schnappschuss für WhatsApp oder Ebay, also Fotos die niemand länger als 10 Sekunden anschaut sind aber beide völlig in Ordnung. Mit einer DSRL würde ich die Bildqualität aber niemals vergleichen. Genau so wie ich mir privat kein Top Smartphone für 1000€ + holen würde, nur wegen der Kamera.

    Nikon D5500

    Nikon Z6

  • Um die Ausgangsfrage von De Jesus mal aus wirtschaftlicher Sicht zu beantworten: bei den heutigen Wegwerfzyklen von Smartphones ist das Objektiv wirtschaftlich günstiger als das Smartphone.


    Ein Smartphone, das annähernd ähnliche Qualität hat wie ein Objektiv, liegt im Bereich von ca. 1.000 €. laut statista.com beträgt im Jahr 2018 die Lebensdauer von Smartphones 2.47 Jahre. (Iphone ca. 4 Jahre). Grund dafür sind Software, die schnell veraltet und unsicher wird, sowie die psychologische Obsoleszenz. Verzichtet man auf eine sehr gute Kamera, reicht ein 300 E-Smartphone. Die Differenz zwischen beiden Varianten beträgt in fünf Jahren 1.400 €, in zehn Jahren 2.800 €.

    Ein Objektiv hält locker 10 Jahre und ist in der Qualitätsklasse einer Smartphone-Linse auch deutlich günstiger als die o.g. 2.800 €.


    Der Grund dafür liegt in den kurzen Nutzungszeiten der Smartphones, d.h. hervorragende Kameras in dem Smartphones werden trotz voller Tauglichkeit mit dem Smartphone zusammen entsorgt. Das ist übrigens auch ein Nachhaltigkeitsproblem, weil hochwertige Stoffe so schneller verbraucht werden. Auch ökologisch ist das Objektiv dem Smartphone also überlegen.


    Ich rede hier von Durchschnittswerten der Bevölkerung ( s.a. https://xn--handykhler-feb.de/…sdauer-eines-smartphones/), nicht von Verhalten eines Einzelnen. Aber mal angenommen, jemand ist die Ausnahme und hält sein Smartphone fünf Jahre (wenn es überhaupt so lange hält), dann sind das immer noch 1.400 € Differenz. Egal, wie man es dreht: das Objektiv ist wirtschaftlich und ökologisch sinnvoller.


    Übrigens: mein Moto G 5 hat 189 € gekostet und ist drei Jahre alt.

    Canon EOS 750 D und 550D

    mit Canon 50 mm/f1,8, Canon 24 mm/f2,8, Tamron 70 - 300 mm DI IIVC; Sigma 17 - 70 mm; Tamron 18 -200 mm DI II VC

  • Das Mate 20 pro von dem du sprichst hat eine Festbrennweite mit 27 mm (umgerechnet), das entspricht also etwa den 18mm an APS-C (18*1,6 = 28,8) . Also moderater Weitwinkel.

    Das meinte ich mit "normal" Nutzer. Wer weiß das?

    Der Knipser der die Fotos einmal auf dem Handy anschaut und dann vergisst (evtl. nochmal auf der nächsten Familienfeier auf dem Handy rumreicht und dann vergisst)? Da hast du recht, der braucht auch keine Kamera schleppen.

    Ich habe auf meinem OneDrive knapp 400 GB Urlaubserinnerungen, Speisebilder und Schnappschüsse, alle mit dem Smartphone gemacht. Von meiner Hündin Paula erstem Kontakt mit einem lebenden Hummer bis hin zum Wasserzähler in der dunklen Abstellkammer. Viele hätte ich mit der "richtigen" Kamera so nicht hinbekommen oder schlicht verpasst.


    Gerade bin ich dabei einen Blog für Profiköche zu erstellen. Es wird um Tipps und Tricks gehen, die uns Köchen im täglichen Wahnsinn die Arbeit etwas leichter machen sollen. Die meisten Bilder werden einfach sein und mit dem SP gemacht werden.


    Nehmen wir mal meine EOS M50 mit den beiden Linsen EFM 22 und 32er. Die kosten mal richtig Geld. Bilder damit gemacht können richtig toll sein, aber wird der Betrachter meiner Homepage einen Unterschied zum mit dem SP gemachten Bildern sehen, wohl eher nicht. Jetzt kommt wahrscheinlich wieder der Einwand, dass die Linsen doch Preiswert sind. Ich finde zb. das 32er völlig überteuert für ein Massenprodukt.


    Heute habe ich frei und plane einen Tag am See mit anschließendem Planespotting am Flughafen, natürlich heute mit der EOS ganz bewusst. Wünsche allen einen geilen Tag und gut Licht

    LG Ralf

    Bus: EOS M50 / Huawei Mate 20 PRO

    Busfahrer: EFM 15-45 IS STM / EFS 24 2.8 STM / EF 50 1.8 IS STM / Canon 55-250 IS STM

    geplante Fahrt: Systemwechsel zu Fuji X-S10

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  • De Jesus Damit beantwortest du dir deine Frage doch selbst oder?


    Nur weil eine Kamera akzeptabel und praktisch ist, heißt das ja nicht, dass die andere obsolet ist.
    Kompaktkameras gab es ja schon immer.


    deinen ersten Satz verstehe ich nicht. Wer weiß was?

    Nikon D5500

    Nikon Z6

  • deinen ersten Satz verstehe ich nicht. Wer weiß was?

    Sollte "wer weiß das" mit den Brennweiten eines SP.


    Ich habe die Tage im Nachbarforum eine paar Vergleichsbilder von den Kit 18-55 IS II und IS STM mit 35mm Bl 8 Landschaft gesehen. Die waren beiden sowas von Mittelmäßig, dass ich spontan sagen kann, das kann ein SP genauso oder sogar besser.


    Heute konnte ich eine 80d mit mehreren Linsen, u.a. war das 24-105mm f/4 IS USM dabei, kaufen. Klar das ich damit gleich am See ausgiebig getestet habe. Ich bin Begeistert, obwohl es schon eine Umgewöhnung von DSLM auf die 80d ist. Gerade habe ich die 550d und einige Linsen für Ebay damit geschossen. Entweder habe ich bisher was Falsch gemacht oder ich war zu Blöd, aber die Pics sind klasse geworden.


    Die Kombi 80d mit dem 24-105er bleibt jetzt bei mir und geht mit in den Urlaub. Ich denke da braucht es dann kein SP, höchstens als Backup

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  • Ich habe die Tage im Nachbarforum eine paar Vergleichsbilder von den Kit 18-55 IS II und IS STM mit 35mm Bl 8 Landschaft gesehen. Die waren beiden sowas von Mittelmäßig, dass ich spontan sagen kann, das kann ein SP genauso oder sogar besser.

    Wieso sollte ein Smartphone mittelmäßige Bilder besser abbilden können als ein Kit-Objektiv?

  • Sollte "wer weiß das" mit den Brennweiten eines SP.

    Google? :D

    Das muss man ja nicht wissen, hab ich nur als Referenz gebracht, damit der Bereich klar ist von dem gesprochen wird.

    Nikon D5500

    Nikon Z6

  • De Jesus was definierst du denn genau als "mittelmäßig"? Ich meine, da gibt es ja viele Faktoren, die man einbeziehen kann. Hast du die Bilder richtig groß auf deinem Bildschirm betrachten können? Es spielt ja auch immer die Lichtsituation eine Rolle, und die geht ja aus deiner Beschreibung auch nicht hervor. Davon abgesehen ist es immer schwierig über etwas zu diskutieren, das nur von einer Person schriftlich benannt wurde und das die anderen Personen nie gesehen haben.

  • Ich habe die Bilder gesehen und dem Autor dort ging es einzig und allein darum, den Unterschied zwischen dem 18-55mm IS und dem aktuellsten 18-55mm IS STM Objektiv herauszuarbeiten. Um mehr ging es nicht. Von daher verstehe ich auch gar nicht, wieso De Jesus diese Bilder überhaupt in einem solchen Zusammenhang thematisiert.

    Einmal editiert, zuletzt von Matze () aus folgendem Grund: Vollzitat entfernt