Canon EOS 70D - Welche Objektive?

  • Hallo,


    Ich hoffe es ist in Ordnung wenn ich mich an die Unterhaltung anschließe. Habe eine ähnliche Ausgangslage und auch Wünsche. Besitze seit einigen Jahren eine 450D und möchte jetzt etwas neues.


    Bei mir stellt sich nicht unbedingt die Frage nach einer 6D oder 7D, ich will mir eine 70D holen und weiß aber noch nicht welche Objekte richtig sind. Suche mehr ein Allrounderzoomobjektiv und ein kleines mit Festbrennweite. Ein Objektiv wie das 100mm von Canon, das du Matze, vorgeschlagen hast werde ich mehr mit der Zeit auch holen.


    Das SIGMA 17-70mm F2.8-4 DC MACRO OS HSM hatte ich mir auch schon ein mal angeschaut. Kann mich aber nicht zwischen diesem und dem Canon EF-S 17-85/4-5.6 IS USM entscheiden. Welche Vor und Nachteile hat es. Offensichtlich ist natürlich die unterschiedlichen Blenden.


    Als Festbrennweite wollte ich mir ein 50mm 1,8 II zulegen.


    Findest du die Kombi mit dem EF 28-135mm/ 3,5-5,6/ IS USM und 70D ist ok oder durch die Brennweitenverschiebung nicht so passend ?


    Welche Kombi würdest du mir empfehlen mein Budget liegt bei 1500€.


    Vielen Dank für die Hilfe schon einmal in Voraus.




    Gruß


    Sven

    3 Mal editiert, zuletzt von eltownsven ()


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  • Hallo Sven,


    da es hier um Objektive und nicht um Kameras geht, habe ich das Thema in den entsprechenden Bereich verschoben.



    Zur Frage: Das Canon EF-S 17-85 ist ein schon etwas älteres Objektiv, lichtschwächer und auch von der Optik nicht so gut wie das neue . Zusammen mit der 70D wärst Du bei etwas unter 1350 Euro - da würde dann das besagte und beispielsweise noch eine oder zwei gute SDHC-Speicherkarten super hineinpassen.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Vielen Dank für die schnelle Antwort.


    Ich werd in Zukunft mal öfters in euer Forum schauen. Die Test auf Youtube waren auch super.


    Das 28-135 ist wahrscheinlich wegen seinem alter genau so gelagert oder ?

  • Ja, da würde man heute wohl eher zum greifen ;)

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

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  • Es tut mir leid wenn ich noch ein mal Frage.


    Ich hab ein Angebot (Händler) für die 70D + 18-135 mm STM für 1280 € ( Wenn ich das Body bei Amazon hole und Objektiv bei Händler
    bin ich bei 1267 €, aber wenn irgendwas sein sollte sind die 13€ Gold
    wert. Zumal ich in diesem Laden schon immer meine Kameras gekauft habe)


    Oder ich nehm das Body (Amazon) + SIGMA 17-70mm (Angebot Händler) = 917 € + 400 € = 1317 €


    Bei den Eigenschaften des Sigmaobjektives im Videobereich verfolge ich mal den Post hier im Forum.
    Natürlich gibt es im Netz viele Anbieter die es ein paar Euro günstiger haben, aber bei dem Händler kann ich persönlich vorbei schauen.


    Bei der Festbrennweite:
    Canon EF 50mm/ 1,4/ USModer http://www.amazon.de/gp/produc…psc=1&smid=A1ZSCA4DRUQUQ4Canon EF 50mm 1:1.8 II
    Ist der höhere Preis für ein USM ein Kaufgrund oder nicht. Habe nicht wirklich das Wissen über die Vorzüge oder Nachteile. Sollte ich dort dann lieber etwas Geld sparen und für ein 100mm Festbrennweite oder ähnliches ausgeben?



    http://www.amazon.de/gp/produc…psc=1&smid=A1ZSCA4DRUQUQ4

    Einmal editiert, zuletzt von Matze () aus folgendem Grund: Links zu nicht freigegebenem Online-Shop entsprechend der Nutzungsbestimmungen entfernt.

  • Erst einmal zum 50 mm: Die 1.4er Version lohnt sich meiner Meinung nach nicht. Die etwas weiter geöffnete Blende macht in der Praxis kaum einen Unterschied (weder bei der Lichtmenge noch bei der max. Unschärfe), lediglich die Verarbeitung ist etwas besser (u.a. ein Metallbajonett). Wirklich merklich besser ist meiner Meinung nach erst das für knapp 100 Euro mehr - Da bekommst Du dann ein merklich besseres Bokeh und eine sehr gute Verarbeitung fürs Geld.


    Wenn Du das Kit mit dem 18-135 mm STM günstig bekommst, ist das auch echt gut für den Anfang! Das Sigma ist zwar etwas lichtstärker, aber das Canon bietet eben doch noch etwas mehr Potential im Telebereich.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

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  • Ich habe noch das "Standard" 18-55 mm meiner 450D. Wahrscheinlich keine gute Wahl für die 70D. Ich mein das Objektiv ist 5-6 Jahre alt und war einfach bei der Kamera dabei und für den Anfang ganz ok. Deswegen würde sich das Sigma schon lohnen.


    Mir reicht glaube ich das Sigma Objektiv und wenn ich damit auch etwas Filmen kann um so besser. Außerdem will ich was leichtes und das Gewicht der Kamera wird eh schon mal ne Umstellung. Hatte die 70D mit 18-135mm im Laden in der Hand. 1,2 kg. Brauch eher einen leichten ReiseZoom. Wenn ich ein Tele irgendwann mal bräuchte ist doch ein gutes Tele besser als die Lösung mit dem 18-135mm, Oder?


    Wäre dann nicht ein Canon EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS STM besser, wenn man etwas Telezoom möchte? Oder ist das Qualitativ viel schlechter als das 18-135 ? Vielleicht sogar in Verbindung mit dem 18-55mm was ich schon besitze ne weitere Alternative?

    Einmal editiert, zuletzt von eltownsven ()

  • Ich habe noch das "Standard" 18-55 mm meiner 450D. Wahrscheinlich keine gute Wahl für die 70D. Ich mein das Objektiv ist 5-6 Jahre alt und war einfach bei der Kamera dabei und für den Anfang ganz ok. Deswegen würde sich das Sigma schon lohnen.


    Naja, ein viel bessere Qualität würde ich von dem Sigma 17-70 auch nicht erwarten. In Richtung 70mm nimmt die Leistung ziemlich stark ab. Ob mir das den Preis wert wäre, würde ich bezweifeln.

    Mir reicht glaube ich das Sigma Objektiv und wenn ich damit auch etwas Filmen kann um so besser.


    Filmen kannst du theoretisch mit jedem Objektiv, richtig gut geht es aber nur mit einem Autofokussystem, das auch während des Filmens automatisch scharf stellt. Ein Canon STM Objektiv wäre also wesentlich besser geeignet.


    Außerdem will ich was leichtes und das Gewicht der Kamera wird eh schon mal ne Umstellung. Hatte die 70D mit 18-135mm im Laden in der Hand. 1,2 kg. Brauch eher einen leichten ReiseZoom. Wenn ich ein Tele irgendwann mal bräuchte ist doch ein gutes Tele besser als die Lösung mit dem 18-135mm, Oder?


    Ein "echtes" Tele ist nur besser, wenn du die zusätzliche Brennweite brauchst. Reichen dir 135mm aus, dann bist du mit dem 18-135mm bestens bedient. Die neuen "Kitobjektive" von Canon mit STM sind übrigens allesamt ziemlich gut. Das 18-135mm sehe ich als das "Reiseobjektiv" mit dem geringsten Kompromiss, weil es trotz großem Zoombereich gute Resultate liefert.


    Wäre dann nicht ein Canon EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS STM besser, wenn man etwas Telezoom möchte? Oder ist das Qualitativ viel schlechter als das 18-135 ? Vielleicht sogar in Verbindung mit dem 18-55mm was ich schon besitze ne weitere Alternative?


    Das neue 55-250mm STM ist meiner Meinung nach nicht nur das Canon Objektiv mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern es spielt qualitativ auch ganz oben mit. In Tests kann es sogar mit viel teureren Objektiven wie dem 70-200 f/4 mithalten und scheint sogar einen besseren Kontrast zu liefern. Außerdem ist es sehr leicht und kompakt.


    Also um ehrlich zu sein weiß ich nicht, was man sich von dem Sigma 17-70 erhoffen sollte. Ein "Upgrade" wäre das jedenfalls meiner Meinung nach nicht. Die 70D wird offiziell als Semi-Profi Modell bezeichnet und das trifft auch so zu. Wer so eine Kamera kauft darf sich nicht über das Gewicht der Objektive beschweren. Wenn du was leichtes willst kauf dir ein Einsteiger Modell wie die 100D, 700D oder Ähnliches. Die 70D hat einfach zu viele Qualitäten, die du mit einem günstigen Objektiv nicht ausreizen kannst oder möglicherweise gar nicht erst benötigst.


    Ich verstehe jedenfalls nicht warum es unbedingt die 70D sein muss. Die 700D ist viel günstiger, macht gerade mal 2 Bilder pro Sekunde weniger (was immer noch viel ist) und hat weniger Autofokuspunkte. Beim DSLR-Kauf gilt immer: die Objektive sind wichtiger als die Kamera. Wenn du was billiges an eine Top Kamera schraubst, hättest du dir das Geld für den Body auch sparen können; ganz abgesehen davon, dass auch die "Einsteigermodelle" keine schlechteren Bilder liefern.


    Edit:


    Meine Vorschläge:


    ohne Tele: + wenn du mit den 55m bis jetzt zufrieden warst, wenn nicht
    mit Tele:
    ansonsten:


    Im zweiten und dritten Fall würde immer noch schön viel Geld übrig bleiben, dass du entweder gespart hättest oder bei Bedarf in Zubehör, bzw ein weiteres Telezoomobjektiv stecken könntest.

    2 Mal editiert, zuletzt von hsvfoto ()

  • beschweren. Wenn du was leichtes willst kauf dir ein Einsteiger Modell wie die 100D, 700D oder Ähnliches. Die 70D hat einfach zu viele Qualitäten, die du mit einem günstigen Objektiv nicht ausreizen kannst oder möglicherweise gar nicht erst benötigst.

    Es ging mir nicht wirklich um das Gewicht. Natürlich wiegt ein solcher Body mehr, aber es ging mehr um das Objektiv, was natürlich nicht viel ausmacht.

    Also um ehrlich zu sein weiß ich nicht, was man sich von dem Sigma 17-70 erhoffen sollte. Ein "Upgrade" wäre das jedenfalls meiner Meinung nach nicht. Die 70D wird offiziell als Semi-Profi Modell bezeichnet und das trifft auch so zu. Wer so eine Kamera kauft darf sich nicht über das Gewicht der Objektive beschweren. Wenn du was leichtes willst kauf dir ein Einsteiger Modell wie die 100D, 700D oder Ähnliches. Die 70D hat einfach zu viele Qualitäten, die du mit einem günstigen Objektiv nicht ausreizen kannst oder möglicherweise gar nicht erst benötigst.

    Zum Thema 70D, 700D: Möchte einfach aus dem Einsteigersegment heraus. Zudem gefallen mir die neuen besseren Features der 70D. Ich werde mir in nächster Zeit auf jeden fall weitere Objektive zulegen. Ich weiß die Argumentation ist nicht ganz schlüssig, aber hab mich einfach für die 70D entschieden in hinblick auf die Zukunft.

    Zitat

    Das neue 55-250mm STM ist meiner Meinung nach nicht nur das Canon
    Objektiv mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern es spielt
    qualitativ auch ganz oben mit. In Tests kann es sogar mit viel teureren
    Objektiven wie dem 70-200 f/4 mithalten und scheint sogar einen besseren
    Kontrast zu liefern. Außerdem ist es sehr leicht und kompakt.

    Also wäre das 55-250mm STM für mich, da ich bereits ein 18-55mm besitze, wohl sinnvoller als das 18-135mm und würde noch ein paar Gröten sparen, die ich für bessere Objektive sparen kann. Anderer Seits hab ich natürlich mit dem 18-35mm ein Objektiv das ich nicht immer welchen müsste wenn es mal um nähere Sachen oder Übersichten geht.

    Einmal editiert, zuletzt von eltownsven ()

  • Zum Thema 70D, 700D: Möchte einfach aus dem Einsteigersegment heraus. Zudem gefallen mir die neuen besseren Features der 70D. Ich werde mir in nächster Zeit auf jeden fall weitere Objektive zulegen.


    Ich kann es dir schlecht ausreden, aber dieses Aussage rechtfertigt doch keine 400€ Preisunterschied..wie gesagt, die Unterschiede zwischen der 700D und der 70D sind gering, vor allem aus der Sicht eines normalen Benutzers. Letztendlich erzielt man mit beiden die gleichen Ergebnisse. Die sogenannte Einsteigerklasse, welche die dreistelligen Modellnummern beinhaltet, hat sich außerdem in den letzten Jahren stark weiterentwickelt, vor allem im Videobereich. Das Argument "70D für die Zukunft" gilt übrigens auch nur bedingt, weil Objektive wesentlich wertstabiler sind als Kameras. Das hängt aber natürlich auch vom Zustand ab.


    Ich halte es für eine gute Entscheidung deine 450D zu ersetzen, aber ob 700D oder 70D, der Sprung ist eigentlich gleich groß.


    Wenn du unbegründet die 70D willst, ist das natürlich auch okay. Das kann glaube ich jeder nachvollziehen. Aber vor allem wenn das Budget begrenzt ist, solltest du dir das nochmal durch den Kopf gehen lassen. Glücklich wirst du mit guten Objektiven, eher weniger mit neuen Kameras, das habe ich selbst festgestellt. Theoretisch hätte ich früher meine 550D behalten können, die hat nämlich den gleichen Sensor wie alle Nachfolger bis 2013 glaube ich. Und die neuen Sensoren sind auch kein Quantensprung.



    Also wäre das 55-250mm STM für mich, da ich bereits ein 18-55mm besitze, wohl sinnvoller als das 18-135mm und würde noch ein paar Gröten sparen, die ich für bessere Objektive sparen kann. Anderer Seits hab ich natürlich mit dem 18-35mm ein Objektiv das ich nicht immer welchen müsste wenn es mal um nähere Sachen oder Übersichten geht.


    Ja das musst du letztendlich selbst wissen. Einerseits sind DSLRs für Objektivwechsel gedacht, andererseits ist es auch schön wenn man nicht wechseln muss. Ich weiß allerdings nicht genau welches 18-55mm du hast, es gibt nämlich mittlerweile vier davon wenn ich richtig gezählt habe. Sollte es das ganz alte ohne IS sein, dann würde sich eine Neuanschaffung schon lohnen.


    Aber sag doch mal genau, was du fotografieren möchtest. Dann gibt es vielleicht auch noch andere Vorschläge bzgl. der Objektivkombination. Es muss ja auch nicht nur Canon sein - auch wenn es oft am sinnvollsten ist.

  • Naja, ein viel bessere Qualität würde ich von dem Sigma 17-70 auch nicht erwarten. In Richtung 70mm nimmt die Leistung ziemlich stark ab. Ob mir das den Preis wert wäre, würde ich bezweifeln.

    Hattest Du beide mal in der Hand und an der Kamera? Da liegen sowohl bei der Verarbeitung als auch bei der Optik gefühlte Welten dazwischen - Insbesondere im Tele ;) Sicherlich ist das 18-55er Kit schon relativ scharf - aber Bildschärfe ist eben nur ein Teil der Bildqualität.


    Da geht das Verhalten (=Kontrast) bei Gegenlicht genauso ein wie das Bokeh, Verzeichnung, chromatische und sphärische Aberration, der Astigmatismus und viele weitere Parameter.



    Filmen kannst du theoretisch mit jedem Objektiv, richtig gut geht es aber nur mit einem Autofokussystem, das auch während des Filmens automatisch scharf stellt. Ein Canon STM Objektiv wäre also wesentlich besser geeignet.

    Auch das ist nur bedingt richtig. Einerseits fokussiert man insb. an DSLRs auch noch oft manuell beim Filmen - ein entsprechend guter Fokusring wäre also wünschenswert. Den haben aber beide eigentlich nicht und auch kein mir bekanntes, anderes Objektiv in der Preisklasse.


    Beim Video-AF sollte man kein Objektiv mit Mikromotor benutzen - die sind wirklich suboptimal. Aber ob nun STM oder Ultraschallfokussierung (USM, HSM, SWM, USD...) macht meiner Erfahrung nach an der 70D keinen echten Unterschied. Wir hatten auch mit dem 24-105 f/4L oder 100 mm f/2.8L sehr gute Ergebnisse.




    Zum 55-250 mm: Wir haben das Objektiv gerade im Test (Video kommt in gut zwei Wochen) und das ist für den Preis wirklich gut geworden - besonders bei Offenblende im Tele kein Vergleich zum Vorgänger IS (II)! Lohnen würde sich das also schon wenn man denn mehr im Tele machen will und man könnte es auch gut mit Sigma 17-70 kombinieren (ob die Brennweiten nun auf den mm passen, einem 15 mm fehlen oder sich 20 überlappen... geschenkt).


    Aber auch da, lieber hsvfoto: Kontrast/Bildschärfe ist nicht alles ;) Nimm mal im Vergleich dazu eines der beiden 70-200 f/4L in die Hand und Du weißt direkt warum Du für das eine gut den doppelten Preis bezahlst^^ Wie gesagt, das neue 55-250 IS STM ist echt gut geworden und auch ordentlich scharf, spielt aber qualitativ nicht einmal im Ansatz "ganz oben mit".



    700D vs 70D: Ich hatte nun beide Kamera gute vier Wochen in der Hand und da gibt es schon merkliche Unterschiede. Sicherlich ist die 70D näher an der 700D als an der 7D (Materialwahl, Tastenanordnung etc.), aber selbst abseits des sehr guten Video-AF gibt es noch genug Unterscheidungsmerkmale. Für mich aktuell die beste Kamera bis 1.000 Euro aus Preis/Leistungs-Sicht, wenn man denn einen guten Allrounder sucht.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

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  • Ich hab ein 18-55mm mit IS. Meist hab ich Probleme bei Abendlichen Aufnahmen gegen die Sonne.


    Fotografier sehr viel Landschaft und Architektur und Nahaufnahmen von Tieren und Pflanzen aber sehr gerne auch Protraitaufnahmen. Für letzteres wollte ich mir ja das 50mm objektiv anschaffen.


    Es ist viel mehr die Frage ob sich das Sigma 17-70mm gegenüber dem 18-135mm lohnt in Sachen Bildqualität oder nicht.
    Bzw. ist das 18-135mm qualitativ besser als das 55-250mm oder kann man die beiden nicht vergleichen. Frage weil der Preisunterschied ja doch vorhanden ist.


    Matze hatte Anfangs ja auch das Canon 100mm ins Gespräch gebraucht, was für mich im Laufe dieses Jahres auch noch in Frage kommt.

  • Es ist viel mehr die Frage ob sich das Sigma 17-70mm gegenüber dem 18-135mm lohnt in Sachen Bildqualität oder nicht.
    Bzw. ist das 18-135mm qualitativ besser als das 55-250mm oder kann man die beiden nicht vergleichen. Frage weil der Preisunterschied ja doch vorhanden ist.

    Wirklich vergleichen kannst Du die beiden Objektive nicht. Das 55-250 STM ist primär ein Tele-Zoom-Objektiv und das 18-135 ein gutes Immerdrauf.


    Ich würde Dir persönlich entweder die Kombination + + für den Anfang empfehlen oder das , wenn es nicht ganz so teuer werden soll und Du vorerst mit einem Kompromiss leben kannst- sprich Aufnahmen im Tele nicht so wichtig sind.


    Das 50er 1.8 macht in beiden Fällen Sinn.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

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  • Hattest Du beide mal in der Hand und an der Kamera? Da liegen sowohl bei der Verarbeitung als auch bei der Optik gefühlte Welten dazwischen - Insbesondere im Tele ;) Sicherlich ist das 18-55er Kit schon relativ scharf - aber Bildschärfe ist eben nur ein Teil der Bildqualität.


    Das Sigma hatte ich noch nicht in der Hand, aber wenn ein Objektiv am langen Ende so weich ist, erübrigen sich die anderen Punkte die du aufgezählt hast für mich eigentlich schon. Ich weiß, das ist nur ein Test, aber dieses "Problem" lässt sich auch aus den Bewertungen im Internet herauslesen.


    Auch das ist nur bedingt richtig. Einerseits fokussiert man insb. an DSLRs auch noch oft manuell beim Filmen - ein entsprechend guter Fokusring wäre also wünschenswert. Den haben aber beide eigentlich nicht und auch kein mir bekanntes, anderes Objektiv in der Preisklasse.


    Auf welche Objektive beziehst du dich da? Die von mir vorgeschlagenen haben alle einen. Die 70D -bzw. die 700D- mit dem 18-135mm liegt noch im Preisrahmen und dieses Objektiv hat einen gummierten Fokusring.



    Zum 55-250 mm: (...) Aber auch da, lieber hsvfoto: Kontrast/Bildschärfe ist nicht alles ;) Nimm mal im Vergleich dazu eines der beiden 70-200 f/4L in die Hand und Du weißt direkt warum Du für das eine gut den doppelten Preis bezahlst^^ Wie gesagt, das neue 55-250 IS STM ist echt gut geworden und auch ordentlich scharf, spielt aber qualitativ nicht einmal im Ansatz "ganz oben mit".


    Da ich das genannte 70-200 besitze kenne ich dessen Vorzüge, aber die Bildqualität eines Objektivs ist nunmal das Hauptargument für den Kauf. Sonst würden die Leute ja auch nicht das 50mm 1.8 II kaufen, obwohl dessen Verarbeitung eine glatte 6 bekommt. Deshalb habe ich mich auch nur auf Kontrast und Schärfe bezogen. Wenn ich ein begrenztes Budget habe, muss ich eben Kompromisse eingehen. Ich persönlich würde immer die Bildqualität an erste Stelle setzen. Wie ich merke setzt du da andere Maßstäbe und beurteilst ein Objektiv in seiner Gesamtheit (was natürlich jedem selbst überlassen ist), aber es ist ja auch nicht so als wäre das 55-250 STM schlecht verarbeitet. Zumindest im Traumflieger Test war das 55-250 STM in den Resultaten leicht überlegen, sogar bei der Gegenlichtanfälligkeit. Klar kann das ein Ausreißer sein, aber dadurch wird das Objektiv nicht gleich besser als ein L. Ich habe es selbst schon getestet und habe nicht schlecht gestaunt.
    Ansonsten stimme ich dir aber zu; wer einen schnellen Autofokus, ein robustes Gehäuse und vielleicht noch den Wasserschutz benötigt (bei der IS Version), der kann mit dem 55-250 STM nicht völlig glücklich werden. Diese Anforderungen habe ich aber nicht im geringsten aus der Beschreibung von eltownsven herausgelesen.


    700D vs 70D: Ich hatte nun beide Kamera gute vier Wochen in der Hand und da gibt es schon merkliche Unterschiede. Sicherlich ist die 70D näher an der 700D als an der 7D (Materialwahl, Tastenanordnung etc.), aber selbst abseits des sehr guten Video-AF gibt es noch genug Unterscheidungsmerkmale. Für mich aktuell die beste Kamera bis 1.000 Euro aus Preis/Leistungs-Sicht, wenn man denn einen guten Allrounder sucht.


    Das will ich nicht bestreiten, aber hier das gleiche wie oben: wenn ich ein Budget einhalten muss, vergleiche ich erst die Resultate, die ich mit beiden Kameras erzielen kann - und die sollten in der Praxis fast aufs Gleiche hinauslaufen. Ich hatte nicht das Gefühl, das hier hohe Anforderungen gestellt werden, deshalb würde ich persönlich die 700D empfehlen, da sie wahrscheinlich immer noch mehr kann als der TO benötigt und gleichzeitig viel billiger ist.


    So viel Text und am Ende wird er doch die 70D nehmen :D
    Das "haben-will" setzt sich halt immer durch, ist bei mir nicht anders :rolleyes:

  • Das Sigma hatte ich noch nicht in der Hand, aber wenn ein Objektiv am langen Ende so weich ist, erübrigen sich die anderen Punkte die du aufgezählt hast für mich eigentlich schon. Ich weiß, das ist nur ein Test, aber dieses "Problem" lässt sich auch aus den Bewertungen im Internet herauslesen.

    Dann muss man die beiden Objektive aber schon mal richtig vergleichen ;)


    Auf welche Objektive beziehst du dich da? Die von mir vorgeschlagenen haben alle einen. Die 70D -bzw. die 700D- mit dem 18-135mm liegt noch im Preisrahmen und dieses Objektiv hat einen gummierten Fokusring.

    Super, aber nur weil er gummiert ist, ist er damit nicht besser oder schlechter als ein ordentlich strukturierter aus Plastik :D Außer vielleicht bei Nässe.


    Für einen guten MF im Videomodus braucht der MF-Ring vor allem einen weiten Drehwinkel (sprich um wie viel Grad kannst Du ihn von Makro bis Unendlich drehen) und am allerwichtigsten: er muss einen ordentlich Widerstand bieten. Ersteres ist wichtig um den MF präzise einstellen zu können, letzteres um keinen ruckartigen Änderungen zu haben.



    Und da haben alle genannten ihre Schwächen. Das Sigma hat einen kurzen Winkel und ist extrem leichtgängig, die STM haben konstruktionsbedingt keinen "Anschlag", sind auch sehr sehr kurz und ebenfalls einen kaum nennenswerten Widerstand. Das habe ich damit gemeint ;)

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

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  • Dann muss man die beiden Objektive aber schon mal richtig vergleichen ;)


    Damit hast du mich nur halb überzeugt. ^^ Wenn ich 70mm und zudem eine größere Blende habe, will ich die ja auch ständig nutzen. Wenn man das nur als nice-to-have Erweiterung sieht, ok. Aber selbst dann ist der Bereich 18-55 ja auch keine wirkliche Verbesserung gegenüber dem Kitobjektiv.



    Ok an der Stelle hast du mich. Mit der Gummierung wollte ich nur sagen, dass es kein Objektiv ist, das man an der Frontlinse dreht. Dass sich die anderen Punkte so aufs Filmen auswirken habe ich nicht bedacht. Bei mir kommt die Videofunktion so selten zum Einsatz, dass ich eigentlich immer glücklich war, solange das Objektiv nur einen gummierten Fokusring hatte. Aber wenn ich mir eure Youtube Videos angucke, kann ich dir guten Gewissens vertrauen ^^

  • Also ich finde den Unterschied da schon extrem :D Letztendlich ist das Sigma auch "nur" ein etwas besseres Einsteiger-Zoom und eben auch nur ein "Zoom". Wenn Du wirklich ein Zoom haben willst, dass über einen weiten Brennweitenbereich eine ordentliche Bildschärfe hat und auch sonst gut ist, musst Du eben 1.000 Euro+ für ein 24-70 f/2.8L IS II o.ä. in die Hand nehmen. Ich zumindest finde das "Gesamtpaket" 17-70 merklich besser als das 18-55 ;)


    @MF-Ring: Okay, da wäre das alte 18-55 mit der Frontlinse als MF-Ring natürlich noch einmal eine Stufe schlimmer. So weit nach unten habe ich wiederum nicht gedacht :D

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

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  • Also ich finde den Unterschied da schon extrem :D Letztendlich ist das Sigma auch "nur" ein etwas besseres Einsteiger-Zoom und eben auch nur ein "Zoom". Wenn Du wirklich ein Zoom haben willst, dass über einen weiten Brennweitenbereich eine ordentliche Bildschärfe hat und auch sonst gut ist, musst Du eben 1.000 Euro+ für ein 24-70 f/2.8L IS II o.ä. in die Hand nehmen. Ich zumindest finde das "Gesamtpaket" 17-70 merklich besser als das 18-55 ;)


    Naja, wenn er die 700D nehmen würde, käme zum Beispiel ein Canon/Sigma 24-105 infrage. Aber er will ja nicht :D Wäre aber auch womöglich nicht so sinnvoll, da dann das Tele und möglicherweise der Weitwinkel fehlt. Gebraucht gibts das Canon 24-105 sogar fast zum Preis des Sigma 17-70. Nur um mal zu sagen was in dem Budget so drin wäre ^^


    @MF-Ring: Okay, da wäre das alte 18-55 mit der Frontlinse als MF-Ring natürlich noch einmal eine Stufe schlimmer. So weit nach unten habe ich wiederum nicht gedacht :D


    :thumbsup:


    Edit: Nochmal eine Frage an eltownsven: Wenn du viel Landschaften/Architektur fotografierst, wie wäre es mit einem Ultraweitwinkel? Der Bereich 10-20mm ist dafür wirklich goldwert (ich denke hier z.B. an das Sigma 10-20). Sorry dass ich nicht damit aufhöre, aber wenn du die 700D nehmen würdest, könntest du sogar noch das 55-250 STM für Tiere und Pflanzen dazukaufen. Der Bereich zwischen den zwei Objektiven wäre dann durch das 18-55mm abgedeckt, welches aber entsprechend deiner Motivbeschreibung nicht mehr oft zum Einsatz kommen würde.

    2 Mal editiert, zuletzt von hsvfoto ()

  • Dann muss man die beiden Objektive aber schon mal richtig vergleichen ;)

    Dann würde ich das Objektiv auch mit dem vergleichen das ich schon habe, Habe das ewig alte 18-55mm IS weder IS II noch STM. Dann wird der Unterschied schon deutlich.

    Zitat

    Edit: Nochmal eine Frage an eltownsven: Wenn du viel Landschaften/Architektur fotografierst, wie wäre es mit einem Ultraweitwinkel? Der Bereich 10-20mm ist dafür wirklich goldwert (ich denke hier z.B. an das Sigma 10-20). Sorry dass ich nicht damit aufhöre,aber wenn du die 700D nehmen würdest, könntest du sogar noch das 55-250 STM für Tiere und Pflanzen dazukaufen. Der Bereich zwischen den zwei Objektiven wäre dann durch das 18-55mm abgedeckt, welches aber entsprechend deiner Motivbeschreibung nicht mehr oft zum Einsatz kommen würde.

    Meinst du das Sigma 10-20 F3,5 oder F4,0 - 5,6? Wäre auch schön. Und werde ich mir mal für die Zukunft aufschreiben. Auch wenn ich noch kein Weitwinkel besitze, habe zwar noch nen Walimex Pro Fish-Eye Objektiv 8 mm 1:3,5 aber das auch mehr zum Spaß, auch wenn ab und zu tolle Fotos raus kommen, ist halt manuell.


    Zitat

    Naja, wenn er die 700D nehmen würde, käme zum Beispiel ein Canon/Sigma 24-105 infrage. Aber er will ja nicht :DWäre aber auch womöglich nicht so sinnvoll, da dann das Tele und möglicherweise der Weitwinkel fehlt. Gebraucht gibts das Canon 24-105 sogar fast zum Preis des Sigma 17-70. Nur um mal zu sagen was in dem Budget so drin wäre ^^

    Da hast du natürlich recht. Wie wäre es wenn ich mein Budget aufstocke und das Canon 24-105 mir hole? Meine Steuerrückerstattung müsste eigentlich auch bald mal kommen. hm.... Dann hätte ich mal was Ordentliches, da hast du recht. Was bringt mir das ganze mit dem "Einsteiger-Zoom", am Ende zahlt man ja eh doppelt, weil man sich dann doch das bessere irgendwann holt.


    Könnte mir jetzt den Body + 24-105mm holen und in 1 Monat den Rest. Eine viel bessere Alternative in Sachen Qualität und allem?



    Wäre das für euch beide zufriedenstellend in Hinsicht auf das Objektiv ist wichtiger als der Body bzw. Verhältnis Body zu Objektiv?