Beiträge von Matze

    Kann da Sakic nur beipflichten: Ich hatte schon etliche Tamron-Objektive im Test und ich habe da, genauso wie bei Canon, Nikon oder Sigma, nicht ein einziges Mal einen Schalter versehentlich verstellt. Die haben schon ziemlich einfach zu merkenden Druckpunkte.


    Mal abseits davon merkt man es in der Regel, wenn der Bildstabilisator oder AF aus ist^^

    Ein Vollformat 24-70mm hat an einer DX Kamera den gleichen Bildwinkel wie ein 36-105mm Objektiv.

    Wie ein 36-105 mm an einer Vollformat-Kamera ;) Machen wir es einfacher mit einer Festbrennweite: Ob er sich ein 35 mm DX oder FX holt, macht für den Bildwinkel an der D5500 keinen Unterschied. Der Crop-Faktor kommt in beiden Fällen dazu.

    Erst einmal willkommen im Forum :)

    1. Entscheidend ist nur das Bajonett. Deine Nikon D5500 hat das F-Bajonett, DX-Objektive haben das F-Bajonett und FX-Objektive ebenfalls. Nur die neuen Z-Objektive mit Z-Bajonett kannst Du nicht nutzen (anderes Auflagemaß, andere Mechanik).
    2. Der einzige Nachteil: Vollformat-Objektive sind bei vergleichbaren Spezifikationen (Brennweite, Lichtstärke) zwangsweise größer und schwerer als die für APS-C-Sensoren (DX). Da ein größerer Bildkreis abgedeckt werden muss, wachsen auch die Linsen im Durchmesser.

    Welche Objektive besitzt Du denn ganz konkret schon? Soll es ein neues Objektiv werden (Allrounder) oder mehrere? Wie viel Geld willst Du insgesamt ausgeben?

    Es gibt ja auch bei DSLRs schon ewig einen Tracking-AF im Sucher. Neu ist ja "nur" der Punkt Gesichtserkennung. Da der Sensor zur Belichtungsmessung im Sucherbetrieb immerhin 220.000 Pixel bietet, sollte man aus den Messwerten ein Gesicht rekonstruieren können.

    Es ist "nur" eine 1/3 höhere Auflösung als bei den 24-MP-Sensoren. Auf die gleiche Größe skaliert (Pixel oder Druck) "verrechnet" sich das eh wieder, in der 1:1-Ansicht reden wir eben auch nur über 1/3 bis vielleicht 1/2 EV Unterschied. Samsung hatte in der NX-Serie ja auch schon 28 MP ohne deutlich höheres Bildrauschen zu bieten.


    Mal abseits davon haben die 24-MP-APS-C-Sensoren von Canon, Nikon und Sony jetzt auch schon wieder ein paar Jahre auf dem Buckel. Zwar war Canon die letzten Jahre nicht gerade Vorreiter bei Consumer-Sensoren, im Industrial-Bereich wurde in den letzten 2-3 Jahren aber einiges veröffentlicht. Die Erfahrungen zur Rauschreduktion, die man bei einem 120-Megapixel-Sensor im APS-H-Format lernt, sollten sich ja auch z.T. auf 32 MP im APS-C-Format übertragen lassen^^

    Ob nun 14 oder 10 cm in der Breite... Das ist beides schon recht klein und würde praktisch für ein Foto von einem Hamster in Postergröße ausreichen. Wirklich spannend für ganz kleinere Tiere (z.B. Insekten) sind dann wieder 1:1-Makroobjektive.

    Macht sich der Maßstab denn bei Portraits bemerkbar?

    Der maximale Abbildungsmaßstab sagt nur aus, wie groß das kleinste Objekt ist, das Du auf dem Bildsensor bildfüllend abbilden kannst. Deine EOS 80D hat einen APS-C-Bildsensor mit 22,5 mm × 15 mm Kantenlänge. Im Falle des Tamron G2 mit einem Maßstab von 1:6 bedeutet das, dass Du ein Objekt mit 135 x 90 mm auf dem Sensor bildfüllend fotografieren kannst. Bei 1:4,8 wären es eben 108 x 72 mm.


    Wie bereits oben geschrieben, sollte das für Pferde keinen nennenswerten Unterschied machen - außer Du willst ein Auge und NUR ein Auge möglichst groß auf Leinwand drucken ;)

    PS: Um es vielleicht etwas umgangssprachlicher auszudrücken... Du kannst den Abbildungsmaßstab auch als Gegenteil zu "Vergrößerung" sehen, wie man es als Angabe von Mikroskopen kennt. Ein Abbildungsmaßstab von 1:6 entspräche einer 0,17-fachen Vergrößerung, ein 1:1-Makroobjektiv schafft eben eine 1-fache Vergrößerung (Abbildung in Originalgröße), ein normales Mikroskop irgendetwas zwischen 2- und 500-fach.

    Würdet ihr noch bis dahin warten? (Fällt die 80D oder 77D eventuell noch preislich?)

    Also entweder wartest Du auf die 90D um dir die 90D zu kaufen, oder Du holst dir eine Kamera. Am Preis wird sich eher wenig tun. Canon macht Pläne über Monate bis Jahre hinweg und lässt den Vorgänger in der Regel gaaaaaanz langsam auslaufen.


    Oder anders gesagt: Die 80D kam mal für eine UVP von 1.285 Euro in den Handel, mittlerweile ist der Body bei ~800 Euro angekommen. Da wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen nennenswerten Preisrutsch geben, da die 90D schon wieder 400+ Euro Luft nach oben in der Preisgestaltung hat.

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    Das Tamron 70-200 mm f/2.8 G2 hat einen schon ziemlich flotten Autofokus, da würde ich mit keine großen Sorgen machen. Natürlich kommt man nicht an den Nano-USM von Canon heran, wie er z.B. im neuen EF 70-300 mm IS II USM verbaut ist. Aber langsamer als Canon 70-200er ist Tamron in meinen Augen nicht.


    Bzgl. Abbildungsmaßstab kommt das Tamron auf 1:6, das Canon auf 1:4,8. Es ist also schon etwas weniger, aber beide Objektive gehen nicht gerade als Makro durch. Für ein Portrait (Headshot) vom Pferd würde aber beides reichen.


    Bzgl. Fehlfokus habe ich beim G2 noch nichts gelesen, generell hört man da bei Tamron eher selten von. Optional bietet die 80D ja auch die AF-Feinabstimmung. Du merkst schon... Ich würde zum Tamron 70-200 mm G2 mit 2 Jahren Gewährleistung und voller Garantie greifen^^

    Wenn das Material unsauber wäre und neben der ND Eigenschaft auch die Farbe verfälschen würde, weil es gewissen Wellenlänger eher filtert als andere.

    Ja, genau das haben wir doch im Video gezeigt: Das Bild wird wärmer. Deswegen ist ein neuer manueller Weißabgleich anzuraten bzw. eben der AWB der Kamera für Fotos zu benutzen, um die Änderung der Farbtemperatur auszugleichen.


    Eine Änderung der Farbtemperatur zum Wärmeren durch einen Filter bedeutet doch nichts anderes als: Licht kurzer Wellenlängen (z.B. Blau) wird tendenziell stärker absorbiert als Licht mit langer Wellenlänge (z.B. Rot). Mir liegt leider kein Absorptionsspektrum vor, aber jedes Glas und jeder Pol-Filter hat spezifische Absorptionsbanden.


    Begriffe wie Farbtemperatur oder die Rot-Grün-Verschiebung berücksichtigen die spezielle Natur des Sensors (RGB-Bayer-Pattern), der Licht ganz anders wahrnimmt als es ein Spektrometer machen könnte. Am Ende ist eine Änderung der Farbtemperatur oder Änderung der Rot-Grün-Verschiebung durch einen Filter aber nichts anderes als eine (vielfache) Änderung der Absorption von Licht unterschiedlicher Wellenlängen.

    Letztendlich ist es nichts anderes als mit anderem Licht zu filmen oder zu fotografieren. Farbtemperatur ist Farbtemperatur. Sprich beim Filmen und JPEG-Fotos: Graukarte für manuellen Weiabgleich oder klassisch AWB für Fotos. Bei RAW-Bildern ist der Weißabgleich der Kamera egal, da nur Ausgangswert für den RAW-Konverter.

    Sehr viel der spannenden Architektur sind in Berlin natürlich Touristen Hot-Spots. Und aufgrund des enormen Zuzugs seit einigen Jahren erlebt Berlin derzeit einen Bau-Boom, der für einige Kräne im Bild sorgt. Nördlich vom Hauptbahnhof entsteht z.B. ein neues Stadtquartier (Europacity), auf der anderen Seite wird in Richtung Regierungsviertel gebaut, unter den Linden sind noch Reste der U-Bahn-Baustellen, das neue Stadtschloss hat auch noch einen Bauzaun, vorm Roten Rathaus ist ebenfalls U-Bahn-Baustelle und... Überall eben ;)


    Von daher: Nimmt mit, was Du nutzen kannst. Hier ein paar Tipps:

    • Brandenburger Tor: Vor allem Abends vom Pariser Platz aus schön, da die Sonne fast über die Straße des 17. Juni untergeht. Zudem wird in ein paar Jahren westlich vorm Brandenburger Tor der ganze Platz für eine neue S-Bahn-Linie aufgerissen.
    • Der Potsdamer Platz sieht im Sonnenuntergang bzw. Nachts auch schön aus, z.B. aus Richtung Leipziger Platz.
    • Die Museumsinsel lohnt sich immer, vor allem die Säulengänge rund um die Alte Nationalgalerie (ohne Eintritt zugänglich)
    • Die Hackeschen Höfe bei Nacht bieten auch das ein oder andere Motiv
    • Street-Photography: Der Flohmarkt am Boxhagener Platz (jeden Sonntag 10-18 Uhr). Gibt ab und an auch mal nette Analogkameras ;)
    • RAW-Gelände: Lieber jetzt fotografieren, bevor Investoren den "heruntergekommenen Charme" wegmodernisieren. Abends nur etwas aufpassen, da dort auch ziemlich harte Drogen die Runde machen. Aber sagen wir es so: Die IFA hat auf dem Gelände im "Haubentaucher" schone eine Abendveranstaltung für Medien gegeben, im Astra Kulturhaus sind regelmäßig Konzerte etc. Es ist also keine schlimme Gegend, nur eben auch nicht Polizei an jeder Ecke^^
    • East-Side-Gallery / Mercedes-Benz-Platz
    • Rummelsburger Bucht / Stralau
    • WISTA-Gelände in Adlershof: Da Wissenschafts- und Universitätsstandort, vor allem am Wochenende fast wie ausgestorben. Und in Sachen moderner Architektur gibt es da einiges zu entdecken
    • Alt-Tegel
    • Tempelhofer-Feld

    Das Budget inkl. Objektiv beträgt ca. 1.000 €. Bekommt man hierfür etwas Brauchbares im DSLR-Bereich?

    Auf jeden Fall. Soooo anspruchsvoll ist Plane-Spotting aus technischer Sicht zum Glück nicht, da Flugzeuge sehr konstante Bewegungen ausführen. Also verglichen mit einem Rennwagen, Fußballspieler oder Reh, die in Sekunden Geschwindigkeit und Richtung grundlegend ändern können.


    Ich würde mich an deiner Stelle zwischen der EOS 77D und 250D entscheiden. Die EOS 77D hat 45 statt 9 AF-Felder im Sucher, aber eigentlich sollten auch die 9 Felder für ein so großes Objekt reichen. Trotzdem sind mehr AF-Felder natürlich flexibler. Vorteil der 250D: 4K-Video und deutlich leichter. Der zusätzliche Crop-Faktor bei 4K-Videos dürfte beim Plane-Spotting sogar von Vorteil sein.


    Beim Objektiv würde ich, vor allem wenn Du dir die Möglichkeit einen guten Video-AF nicht verbauen willst, eher auf das Canon EF 70-300 mm IS II mit Nano-USM-Autofokus setzen. Es ist nicht schärfer als das Tamron, aber der Autofokus ist um ein vielfaches flotter und kann auch bei Videos weich nachführen.


    Naja, die A7II ist eben wirklich primär günstiger. Technisch merkt man der Kamera hingegen ihr Alter an. Die EOS RP bietet im Vergleich USB-C, ein dreh- und schwenkbares Touch-Display, 4K-Video und einen deutlich schnelleren UHS-II-Controller. Ob jetzt 26 oder 24 Megapixel... egal.


    Sonys großer Vorteil ist das "ausgereifte" System, im Sinne vom nativen Objektivangebot. Das ist bei Canon, auch auf absehbare Zeit, eher eingeschränkt.

    Letzteres ist weniger ein "DSLR vs DSLM"-Thema als vielmehr vom Autofokus abhängig. Die neueste Generation mit Augen-AF-Tracking kann in gewissen Situationen das Leben schon erleichtern. Ich hatte aber auch mit einer Canon EOS 5Ds aber auch nie Probleme auf Konzerten oder in Theatern zu fotografieren. Auch wenn der Ausschuss sicherlich etwas höher war als z.B. mit einer Sony Alpha 9, aber bei mehreren hundert Bildern am Abend fliegen eh >90% weg^^


    Wenn Du ins Vollformat willst, ist die Canon EOS RP sicherlich ein spannender Einstieg mit moderner Technik. Nur ein günstiges Kit-Objektiv hat Canon leider nicht im Angebot, aber dank Adapter könnte man da z.B. auf das EF 24-105 mm IS STM zurückgreifen. Eine Alternative mit APS-C-Sensor wäre zum Beispiel die mit wirklich sehr gutem Autofokus.


    Beide Kameras sind keine Akku-Wunder, aber ein paar Stunden bzw. einen Tag mit Pausen im Stand-By schafft man schon.

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    Das sieht ja nach einer richtigen Allrounder-Kamera aus - für den Preis sollte das aber machbar sein. Nur als grundlegende Frage: Willst Du bei Canon bleiben, sprich die Möglichkeit haben Objektive untereinander zu tauschen? Und soll es eher in die Richtung mit oder ohne Spiegel gehen?

    Eine Garantie wäre aber kein Muss.

    Eine Garantie wirst Du nicht bekommen, da diese in der Regel nur dem Erstkunden zusteht. Aber gesetzlich sind in Deutschland für gewerbliche Verkäufer mind. 12 Monate Gewährleistung gesetzlich geregelt, auf die Du pochen kannst. Beim Kauf von Privat an Privat sieht das natürlich wieder etwas anders aus.


    Wenn Du bei etablierten Anbietern Gebrauchtware, Rückläufer oder Ausstellungsstücke kaufst, hast Du also sogar eine gewisse Sicherheit. Wichtig ist eigentlich nur eine halbwegs detaillierte Beschreibung des Zustands.


    PS: Für gewöhnlich gibt es auf Gebrauchtartikel keinen Cashback bei entsprechenden Aktionen. Das solltest Du in deiner Rechnung berücksichtigen.

    Ich würde wahrscheinlich zur 77D greifen, da sie die meisten Funktionen der 80D bietet und ein gutes Stück leichter ist. Allerdings kommen mir 530 Euro für eine neue 77D schon "unseriös günstig" vor. 590-600 Euro zahlt man derzeit bei vielen bekannten Anbietern.