Beiträge von Matze

    Ich tippe mal Du meinst dieses Angebot hier bzw. die Canon-Version davon (konnte ich auf die Schnelle nicht finden)?


    Ich bezweifle, dass Du da groß Erfahrungen finden wirst, einfach weil das Objektiv nicht mal einen Herstellernamen hat. Es sieht auf den Bildern ähnlich wie das aus und die Spezifikationen sind, abseits der Shift-Funktion des Laowa, auch weitgehend identisch. Aber ob es wirklich das Laowa ist (dann wäre es ein ziemlich guter Preis) oder ein 0815-Nachbau, kann ich Dir nicht sagen. Sorry :/

    Ich war mal so frei aus den Stichpunkten eine Aufzählung zu machen. Beantwortet sich so einfacher bzw. ist übersichtlicher^^

    1. Nicht zwingend, aber die Tendenz geht in den letzten Jahren klar in die Richtung, vor allem was die Entwicklung neuer Kameras und Objektive angeht.
    2. Kommt immer auf das Objektiv und den Aufpreis an. In dem Fall hier zahlst Du nur etwas über 100 Euro Aufpreis, der erst einmal das Gröbste abdeckt. Das würde ich auf jeden Fall mitnehmen.
    3. Nicht zwingend, würde ich sagen. Mit lichtstarken Objektiven kann man mit dem vorhandenen Licht gut arbeiten. Sieht oft auch natürlicher aus als mit Blitz.
    4. Gibt es natürlich, mehr dazu unten.
    5. Die Lumix S5 ist auf jeden Fall eine sehr spannende Kamera, aber mit Kit-Objektiv bist Du halt schon 2 k€ los. Das ist dann doch noch einmal ein anderes Preisniveau. Vor- oder Nachteil wäre das größere Gehäuse (je nachdem ob man einen sichereren Griff für große Hände oder Mobilität sucht). Klarer Vorteil der 96-Megapixel-High-Res-Shot, schnellere Serienbildaufnahmen, ein dreh- und schwenkbares Display sowie mehr Objektive.

    Andere KB-Kameras in dem Preisbereich wären z.B. folgende:

    • Sony Alpha 7 II - Wäre nicht mein Favorit, da relativ alt (2014) und deshalb fehlen einige Funktionen, z.B. ein kontinuierlicher Augen-Autofokus, die für dich vielleicht doch ganz spannend sind.
    • - Wäre auch noch sehr spannend und habe ich oben vollkommen ignoriert. Mag daran liegen, dass bei meinem Test der Augen-Autofokus noch ziemlich mager war und das Kit-Objektiv zu teuer. Mit dem neuen, günstigeren Kit-Objektiv und dem massiv verbesserten Augen-Autofokus ist die RP aber sehr spannend. Vor allem da das deutlich günstiger als das 50 mm von Nikon ist. Da hätte man dann noch knapp 500 Euro Luft :)

    Das Tamron ist auf jeden Fall das bessere Objektiv. Du hast eine etwas höhere Lichtstärke und spätestens etwas abgeblendet bekommt man am Bildrand eine hohe Bildschärfe heraus. Zudem ist es wetterfest, was in Kombination mit der D7500 vielleicht auch noch ein spannender Vorteil ist.


    Wenn Du aber "nur etwas experimentieren" willst... Meine größte Kritik damals am Nikon war ja der zu hohe Preis, da war das Tamron fas gleichauf und Nikon beinahe doppelt so teuer wie Canon. Jetzt ist das mit den o.g. 242 Euro auf jeden Fall deutlich spannender.

    Willkommen im Forum und erst einmal herzlichen Glückwunsch :)


    Mit dem Budget kann man auf jeden Fall etwas anfangen. Da es zwischendurch sicher doch einmal schnell gehen soll/muss, würde ich auf jeden Fall zu einer aktuellen Kamera mit Gesichts- und ggf. Augen-Autofokus raten. Ich könnte mir da z.B. folgende Kombination vorstellen:

    Aktuelle Techni, griffiges Gehäuse und Reise-tauglich ist die Größe allemal. Mit einem Kleinbild-Sensor ist da auch im Bereich Bildqualität nicht viel Luft nach oben. Aber man kann sich auch zu APS-C-Kameras wie einer Canon EOS M6 II oder Sony Alpha 6400 greifen.


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    Bildstabilisator wäre also ein Muss

    Darf ich fragen warum? Immerhin hat die Panasonic Lumix G81 einen ziemlich guten Stabilisator im Kameragehäuse. Und im Weitwinkel sind die Gehäuse-Stabilisatoren für gewöhnlich am effektivsten. Letztendlich wäre auch ziemlich egal was Du willst, da es meines Wissens kein MFT-Objektiv mit weniger als 12 mm und Stabilisator gibt^^


    Du hast jetzt nicht geschrieben, ob Du einen Autofokus brauchst. Falls ja, gibt es meines Wissens nur ein einziges Objektiv das halbwegs in der Preisregion wäre: . Mit Cashback (nur noch heute) bekommt man das gerade für 399 €.

    gibt es denn Qualitative Einbußen bei Nutzung eines fx-Objektivs an meiner Nikon?

    Nein. Tendenziell hat man mit Kleinbild-Objektiven an APS-C-Kameras sogar leichte Vorteile bei der Bildschärfe, Vignettierung und Verzeichnung. Aber man kauft und trägt mehr Glas mit sich herum als notwendig (Preis, Gewicht).

    Sind die erwähnten bildqualitativen Abstriche bei solch einem Brennweitenumfang gegenüber einem sagen wir x-300mm denn so deutlich?

    Kommt darauf an, was "x" ist. Zwischen einem 18-300 und einem 18-400 gibt es in meinen Augen keinen nennenswerten Unterschied. Das Tamron 18-400 ist eines der modernsten Reise-Zooms, das schlägt problemlos einige ältere 18-200er. Meinst Du mit x-300mm aber ein 70-300 mm... Da gibt es dann schon bessere.

    Da gibt es ja einiges in den Bereichen um 18-200, 18-300 etc von Nikon, Tamron und Konsorten.

    Ah OK, da habe ich wohl deine Frage falsch verstanden bzw. falsch gelesen^^ Ich dachte Du würdest noch näher heranwollen, aber Du willst das vor allem in einem Objektiv haben und nicht mehr tauschen müssen? Das geht mit dem Budget. Schau Dir mal das an. Fas fand ich auch im Test sehr gut für ein Super-/Reise-Zoom.


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    Die Pentax KP aus 2018 bietet eine mit Kleinbild-Sensoren vergleichbare Rauschfreiheit.

    Naja, wenn ich mir mal die Vergleichsbilder ansehe... nope. Pentax hat ggü. der K-3 II aufgeholt, kocht aber auch nur mit Wasser. Vollformat bietet einfach 2,5x mehr Fläche und die KP hat meines Wissens auch keinen BSI-Sensor.


    Zur K-3 Mark III: Ich warte da erst einmal Testberichte ab. Jeder Hersteller reklamiert für sich sonstwas^^ BSI-CMOS verbaut die Konkurrenz teils seit Jahren (siehe z.B. Sony Exmor R), das wäre also nur aufholen. Abseits davon sprengt die Kamera "dezent" das Budget, ist für die Diskussion hier also eher irrelevant ;)

    Preis liegt allerdings bei 1.249 und dann habe ich noch gar kein Objektiv

    Doch^^ Wie oben geschrieben "mitsamt Kit-Objektiv" und wie auf der verlinkten Webseite angegeben/sichtbar, ist das 12-60 mm dabei. Ohne Objektiv kostet die G9 meist knapp unter 1.000 Euro.

    ch hätte die Möglichkeit eine 80D mit 18-55mm Objektiv, Tasche und Reinigungskit bekommen können für 800€ ist der Preis gut?

    So als Tipp: Man kann , wie die letzten Auktionen liefen. Da hat man dann einen realistischen Überblick über die aktuellen Gebrauchtmarktpreise. Eine 80D ohne Objektiv geht so für 500-600 € weg, mit Objektiv 600-700 €. Wenn es also nicht gerade eine sehr, sehr gute Tasche ist... Würde ich da mindestens noch 100 Euro runterhandeln ;)


    Für 800 Euro gab es auf eBay zuletzt eine Auktion mit 4 Objektiven. Das war ein "guter Preis".

    Aber nun die Frage.. ist das in jedem Land das gleiche Modell? Weißt du das zufällig? Oder kann ich mir das angucken sparen?

    Ja, die sind meines Wissens weltweit identisch. Es gibt höchstens einmal Unterschiede, dass in Land X W-LAN/Bluetooth aus regulativen Gründen nicht aktiv ist. Aber auf der Canon-Vietnam-Seite sieht es mir nach einer normalen 80D aus.


    Was halt sein kann ist, dass Canon in Deutschland die Reparatur verweigern würde, da es kein Produkt für den EWR ist. Auf jeden Fall hätte man hierzulande keine Garantie (so denn überhaupt noch eine besteht).

    schon gefahrlos Mal auf 3.200 oder 6.400 stellen können, ohne das alle Bilder stark verrauscht sind.

    Tja, das ist eben so eine Sache. Was für den Einen noch erträglich ist, da schließen andere schreiend Lightroom^^ Was auch noch ein guter Punkt ist: Die Nachbearbeitung per Software macht einen großen Unterschied. Mit DxO PhotoLab 4 Elite samt DeepPRIME ist ISO-6400 sicherlich noch sehr erträglich, aus Adobe Lightroom heraus hat man entweder viel Rauschen oder wenig Details.


    Aber ich fasse es einmal kurz: Bei Bildsensoren gab es in den letzten Jahren keinen gewaltigen Sprünge. Du kannst hier mal unter Measurements - SNR 18 % das Bildrauschen der Alpha 58 im Vergleich zur Alpha 6600 und Nikon D500 ansehen. Das sind ~2/3 EV Differenz oder anders ausgedrückt: Das Rauschverhalten, das deine A58 bei z.B. ISO-800 bietet, hätte eine Alpha 6600 bei ISO-1250.


    Bei einer Sony A7 III oder anderen Kleinbild-DSLMs mit 24-MP-Sensor würden wir schon eher über 2 EV sprechen (also das Rauschen der A58 bei ISO-800 hat eine A7 III etwa bei ISO-3200). Das wäre dann schon ein echter Sprung nach vorn, den man auch in der Praxis merkt.


    Sprich: Wenn Du beim Bildrauschen eine echte Veränderung sehen willst, fällt APS-C raus. Wenn dir das Rauschverhalten der Alpha 58 grob genügt, dann können wir getrost nach einer APS-C-Kamera suchen :)

    Akkulaufzeit sehr gering, Teuer was Objektive etc. angeht, weniger Auswahl - deshalb wohl auch teurer? Von Überhitzung habe ich ganz viel gelesen und irgendwas war auch noch mit dem Sensor. [...] Alles in allem habe ich gehört das dies noch nicht so sehr ausgereift ist wie DSLR. Was auch kein Problem ist, es soll ja wohl die Zukunft sein. Aber aktuell ist man denke ich doch auch mit einer DSLR bestens bedient und kommt eventuell kostengünstiger davon fürs erste.

    Da hat sich in den letzten Jahren einiges getan bzw. der Markt ist Stark in Richtung DSLM geschwenkt. Das mit der Akkulaufzeit wirf wohl für immer so bleiben, da ist eine DSLR mit analogem Sucher per Definition im Vorteil. Der braucht halt keinen Strom^^ Technisch ausgereift sind die neuen DSLMs aber allemal.


    Bzgl. der Preise würde ich splitten. Die Kameragehäuse nehmen sich nichts bzw. ich finde, da gibt es sowohl bei DSLRs als auch DSLMs sehr gute Angebote. Bei DSLRs gibt es aufgrund der teils mehreren Jahrzehnte aber natürlich sehr viele Objektive und der große Gebrauchtmarkt drückt auch die Preise.


    Zu den Kameras...

    Auch wenn es eine DSLM ist, aber werf mal einen Blick auf die die . Mitsamt Kit-Objektiv sollte die noch knapp im Budget liegen und da hättest Du auf jeden Fall eine sehr solide Grundlage. Das Gehäuse hat auch eher DSLR-Format mit großem Handgriff. Noch dazu ein echt schicker Sucher und solider Autofokus.


    Bei Canon würde ich schon sagen, dass sich der Aufpreis von der EOS 250D zur xxD-Familie lohnt. Das Gehäuse ist deutlich robuster, der Akku hält noch mal um einiges länger, wesentlich mehr AF-Felder usw. Bei dem Budget wird es natürlich irgendwann mit den Objektiven schwer. Landschaften (Weitwinkel), Pferdesport (Tele) und Portrait (hohe Lichtstärke) brauchen alle andere Objektivarten, das bekommt man nicht in ca. 400 Euro unter. Am Anfang müsstest Du also sagen, was dir wichtiger ist und was erst einmal nebenbei herlaufen kann.

    Willkommen im Forum :)

    Eine Spiegellose kommt für mich derzeit nach dem was ich so gelesen habe nicht in Frage.

    Nur um sicher zu gehen bzw. um Missverständnissen vorzubeugen: Warum?

    Jedoch stören mich an ihr Dinge wie die Autofokuspunkte von ich glaube nur 9? Und das dort ein 4k Modus angeboten wird der offenbar nicht

    wirklich zu gebrauchen ist (in einigen Videos gesehen). Das wirkt auf mich als ließe sich die Kamera dadurch besser vermarkten, aber wirklich etwas

    davon haben tut man als Käufer nicht.

    DSLR-Kameras sind aus technischen Gründen im Sucher auf recht wenige Autofokus-Felder beschränkt. Bei den Profimodellen sind das auch mal 40+ AF-Felder, aber an die mehreren hundert oder tausend von Bildsensoren (DSLM-Kameras, DSLRs im Live-View) kommt das nicht heran.


    Der 4K-Modus der EOS 250D ist schon zu gebrauchen, nur nicht der Autofokus. Wir filmen z.B. fast alle Videos mit manuellem Fokus. Profi-Filmkameras haben oft nicht einmal einen Autofokus. Für "mal schnell zwischendurch" ist es in der Tat nichts. Aber ich sage es mal so: Du hast auch eine EOS 80D genannt, die hat gar kein 4K-Video und der Full-HD-Modus der EOS 250D ist auf demselben Niveau^^.

    habe ist das sie in Sachen ISO ''nur'' 15tsd irgendwas kann? Bei anderen sehe ich da meist etwas ab 25tsd aufwärts. [...] Andererseits gab es auch etliche die sagten sie würden ohnehin nie höher als 3200 oder so gehen.

    Eben. Diese hohen ISO-Werte sind nett, aber die Bildqualität wird grausam. ISO-1600 bis maximal 6400 wären so das Maximum, das ich bei aktuellen Kameras mit APS-C-Sensor in der Praxis nutzen würde. Zur Not hat die EOS 80D aber auch einen erweiterten ISO-Bereich von 25.600, kann man im Menü aktivieren.

    Zur 80D stellt sich für mich die Frage ob diese überhaupt für einen richtigen Einsteiger geeignet ist? Das Menü welches die 250D bietet - bietet sie glaube ich nicht, oder?

    Die EOS 80D ist eine Mittelklasse-DSLR. Die kann man auch als Einsteiger sehr gut nutzen und ist ein tolles Arbeitstier. Die EOS 250D ist neuer, aber auch zwei Preisklassen darunter angesiedelt. Hier und da gibt es deshalb ein paar neue Funktionen, insgesamt ist die Kamera aber unter der 80D. Von der Bildqualität gibt es keinen echten Unterschied, da in beiden Kameras der selbe Sensortyp zum Einsatz kommt.


    Wenn Dir das Menü der Canon gut gefällt (was ich aus Einsteiger-Sicht voll nachvollziehen kann), spricht nichts gegen eine Canon. Ich würde dann aber z.B. auch die in den Ring werfen. Da hast Du EOS-90D-Technik für knapp 300 Euro weniger.


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    PS: Bitte keine Zeilenumbrüche innerhalb eines Satzes einfügen. Das mag bei exakt deiner Display-Breite aus Layout-Sicht Sinn ergeben, bei anderen sieht das ggf. schrecklich aus^^

    Wie stehst du zu alteingesessenen DSLRs? Eben die D750 von Nikon oder eine von Canon (6d ii oder 7d ii) ?

    Die haben halt weniger eine Stabilisierung noch Fokus-Peaking. Da müsstest Du wirklich eher in Richtung einer gehen, die bietet Peaking im Live-View-Betrieb. Aber auch keine integrierte Stabilisierung. Das gibt es wirklich erst mit der Sony Alpha 6600.


    Und da Du es anscheinend sehr auf Low-Light-Fähigkeiten anlegst, fallen günstigere MFT-Kameras wie die Lumix G9 (IBIS, sehr schneller Serienbildmodus, Peaking, toller Foto-AF, 4K 60 Video) auch raus.

    Deswegen gibt es den Danke-Button (rechts unten aufs Emoji klicken) ;)

    also welche Bereiche gibt es und mit welchem Bereich kann man dann später auch Geld verdienen?

    Letztendlich kann man mit allem Geld verdienen, aber heute gehört weit mehr dazu als "nur" gut fotografieren zu können. Dafür ist die Konkurrenz einfach zu groß. Ohne eigene Marke (Instagram, YouTube, Webseite...) hat man es schwer aus der Masse herauszustechen.