Beiträge von Matze

    Lässt sich anhand der Aufnahme zwischen Kratzer und Fussel überhaupt unterscheiden?

    Es sind ja mehrere Dinge zu erkennen, einige sind definitiv Fussel. Kratzer sind äußerst unwahrscheinlich, da wären dann die Pixel in Mitleidenschaft gezogen und Du hättest eher ein buntes Chaos im Bild - oder es wäre komplett schwarz.


    Ich würde dir erst einmal empfehlen den Sensor mit einem Blasebalg freizupusten. Die Kamera dabei mit dem Sensor nach unten halten, damit der Dreck herausfällt und sich nicht in der Kamera verteilt. Dann schaust Du mal weiter.

    1. Beide Kameras haben exakt die selbe Auflösung: 6.000 x 4.000 Pixel = 24,0 MP
    2. Ja, APS-C-Canons-Sensoren sind minimal kleiner (Crop-Faktor ~1,6) als die von Fuji, Nikon und Sony (Crop-Faktor ~1,5). Wenn Du einen Blindtest machst, siehst Du das aber meiner Meinung nach nicht. Das ist nicht vergleichbar mit dem Sprung aufs Vollformat.
    3. Optische (OVF) vs. elektronische Sucher (EVF): Das ist ein bisschen eine Geschmacksfrage, und hängt auch vom Sucher ab. Weder der OVF der Canon EOS 250D (klein) noch der EVF der Sony A6000 (sehr niedrige Auflösung) würde ich als etwas beschreiben, das man nicht missen möchte. Es sind einfach Einsteiger-Kameras und genau an solchen Punkten wird eben gespart.
    4. Wie Du schon richtig sagst, hat die Sony A6000 ein paar Jahre auf dem Buckel. Moderne Ausstattungsmerkmale wie Augen-Autofokus mit Tracking, 4K-Video, Touch-Display und Co. suchst Du da vergebens, das bietet (z.T. mit Einschränkungen) der Nachfolger Sony Alpha 6100. Aber auch hier mit Einsparungen beim Sucher.
    5. Du kannst den Preis jetzt immer weiter nach oben schrauben und die entsprechend verbessern, die Frage ist einfach, bis wohin das gehen soll^^
    6. Ich würde dir empfehlen, dich nicht zu sehr auf die Kamera zu konzentrieren. Vor allem Kameras aus den letzten 2-3 Jahren sind alle ziemlich gut, da gibt es, in der jeweiligen Preisklasse, eher Detailunterschiede in der Ausstattung. Viel wichtiger ist: Was will ich fotografieren, welche Objektive brauche ich dafür und was kosten die? Denn für Objektive gibt man erfahrungsgemäß mehr Geld aus als für die Kamera und folglich sind diese "Folgekosten" noch wichtiger als der Preis der Kamera.

    Erst einmal willkommen im Forum :)


    Fotografieren kannst Du mit beiden Kameras problemlos, auch die von dir geplanten Einsätze würde ich beiden Kameras zutrauen. Mit der Canon EOS 250D sollte es insgesamt etwas einfacher werden, da Du auch über das Display auf der Rückseite einen guten Autofokus hast, der sogar die Möglichkeit zum Augen-AF-Tracking bietet. Bei der Nikon D3500 ist der AF über das Display hingegen merklich schlechter als über den Sucher.


    Zudem bietet die 250D mehr Komfort (z.B. ein dreh- und schwenkbares Display, Touch-Bedienung) sowie langfristig etwas mehr Möglichkeiten, z.B. einen Mikrofon-Eingang und 4K-Video (wenn auch mit Einschränkungen).


    Das Gratis-Objektiv in der MM-Aktion, das Canon 75-300 mm III, kam schon 1999 auf den Markt und wurde folglich noch für analoge Kameras entworfen. Das Objektiv ist OK um anfangs etwas zu spielen, mittelfristig dürftest Du es wohl aber verkaufen und gegen ein moderneres Objektiv mit schnellerem Autofokus und Bildstabilisierung tauschen.


    Was ich, unabhängig von Canon oder Nikon, für Einsteiger immer empfehle, ist ein 50 mm f/1.8. Das ist der Klassiker für Portraits, da man dank der hohen Lichtstärke viel mit Hintergrundunschärfe spielen kann. Das bekommst Du für ~100 Euro, das gerade als Aktion für 150 Euro, sonst eher ~190 Euro.

    Tamron hat eine FTZ-Kompatibilitätsliste, da wird das 24-70mm G2 ab Firmware 2.0 unterstützt - neue Objektive haben ab Werk die entsprechende Firmware. Die 1. Generation wird offiziell kein Update erhalten, dein 70-300er wird auch nicht unterstützt.


    Sigma hat ebenfalls eine FTZ-Kompatibilitätsliste, es gab im Februar 2019 aber noch mal ein Update für das 24-70mm ART. Gehen wir mal davon aus, dass neuere Objektive ebenfalls damit ausgeliefert werden.


    Je nachdem wie dringend es ist, kannst Du auch noch ein paar Monate warten. Es ist noch nichts garantiert, aber ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass Sigma und/oder Tamron ihre DSLM-Linsen auch für Canon RF und Nikon Z bringen.

    Hallo Conny und willkommen im Forum :)


    Hast Du eine ganz grobe Budget-Vorstellung? Und bestenfalls kannst Du auch die Frage beantworten, welche Brennweite es sein soll. Da Du nichts weiter geschrieben hast, gehe ich mal davon aus, dass Du das normale XC 16-50 mm Kit-Objektiv hast.


    Wenn Du in den Portrait-Bereich gehen willst, könntest Du dir das anschauen. Wir haben es in der Sony-Version getestet und da hat es sehr gut abgeschnitten, vor allem für den Preis.



    Wenn das Geld keine große Rolle spielt, das Fujinon XF 23mm F1.4 R für knapp unter 1.000 Euro (Beispielbilder). Zumindest finde ich ein 35-mm-Äquivalent für Veranstaltungen ideal, wenn man eine Festbrennweite sucht. Halb so teuer wäre das , also mit gleicher Brennweite bei halber Lichtstärke.

    Ob schön oder nicht ist am Ende Geschmacksache,ich finde HFR-Videos angenehmer zu schauen. Und wie gesagt: Falls Du mit 25/30 FPS ausspielst, kannst Du so immerhin eine leichte 4K-Zeitlupe machen.


    Alterativen zur G9: Je nachdem, was Du suchst. Bei Sony bekommst Du mit der Alpha 6400 z.B. einen sehr guten Video-AF, aber keinen Stabilisator im Gehäuse, kein dreh- und schwenkbares Display und auch kein 4K mit 60 FPS. Ähnliches gilt für die Canon EOS M6 II, nur mit limitiertem Objektivangebot. Bei der Nikon Z50... Ich denke der Video-AF ist grob vergleichbar mit er G9, aber auch kein 2160p60 und limitiertes Objektivangebot.


    Jede Kamera hat so ihre Stärken und Schwächen.

    Ich sage es mal so: Entweder G81 oder G9. Die bekommst Du inkl. 12-60 mm Kit-Objektiv für 700 Euro, das ist ein sehr, sehr guter Preis. Zur Lumix G91 ist es preislich ein ziemlich großer Sprung (aktuell meist 1.199 EUR inkl. 12-60er Kit, also +60%). Die Lumix G9 wiederum kostet inkl. Kit-Objektiv gerade einmal ~15% mehr als die G91, bietet aber einiges mehr.

    Ob man es braucht ist wahrscheinlich Geschmackssache. Ich sehe es so: Für die Leute, die "nur" in Full HD schauen, hat man wenigstens noch HFR als kleine Qualitätsverbesserung (Bewegungen sehen doch um einiges flüssiger aus; Ich zumindest erkenne 50/60-FPS-Videos sofort). Oder Du hast die Möglichkeit leichte Slow-Motion-Aufnahmen in 4K zu drehen (z.B. wenn Du Kamerafahrten machst).


    Zur Aufnahme mit HDMI-Capture-Cards: Dafür brauchst Du nur eine Kamera, die ein sauberes HDMI-Signal (also ohne Menü-Einblendungen) liefert. Im Falle der Lumix G81/G91/G9 kein Problem.


    Cashback: Laut der Panasonic-Seite gibt es die 100 Euro auch auf Kit-Varianten.

    Ich denke die Lumix G81 ist dann aus P/L-Sicht die beste Option für dich. Die Lumix G91 bietet zusätzlich einen etwas besseren Video-AF, Kopfhörer-Ausgang, V-Log L und Aufnahmen ohne Zeitlimit, die darüber hinaus u.a. 4K mit bis zu 60 FPS (optional auch als 4:2:2 10 bit via HDMI), einen noch etwas besseren Autofokus inkl. Tier-AF bei Fotos, High-Res-Shot (80 MP) und den deutlich größeren Akku aus der GH-Familie.

    Mir ist kein Vollformat-UWW mit f/0.9 und AF-C bekannt^^ Also sofern Du die Sony Alpha 7 III meinst. Eine "Alpha 3" ist mir auch nicht bekannt.


    Und ohne jetzt deine Stil-Entscheidung in Frage stellen zu wollen: ~10 mm am Vollformat für Hochzeiten? Ich meine wir reden hier praktisch über ein Fisheye-Objektiv mit 128° Bildwinkel (diagonal). Eines der lichtstärksten UWW mit Autofokus und guter optischer Leistung ist das für derzeit knapp über 1.400 Euro (Testbericht).


    Wie alle anderen Kameras mit der Limitierung stoppt sie nach 30 Minuten, das ist ja Sinn und Zweck, um die Zoll-Reglementierung einzuhalten.


    Da Du bisher von "Urlaub" geschrieben hast, kam mir aber nicht in den Sinn, dass das ein wichtiger Punkt sein könnte^^

    Wir oben bereits geschrieben: 4K-Video, 4K PHOTO, der EVF löst höher auf (2,4 vs. 1,4 MP), da hast ein zweites Einstellrad für den Fotobetrieb (Einzelbild, Serienbild, 4K PHOTO) und auch sonst ist die G70 in der Bedienung bzw. dem Design den heutigen Lumix-Kameras näher.


    Einen großen Sprung gab es dann noch einmal mit der G81 (IBIS, wetterfestes Gehäuse), die wird aber auch gebraucht den Preisrahmen sprengen.

    Wie viel Geld würdest Du denn maximal ausgeben wollen/können? Und soll die Zweitkamera kompakt sein, oder einfach nur möglichst günstig?


    Wenn es halbwegs kompakt sein soll und der Mikrofon-Anschluss kein Must-Have ist, würde ich wsl. zu einer Kamera aus Olympus' PL-Serie greifen, z.B. die . Für einen guten 4K-Videomodus zzgl. Mikrofon-Anschluss und flexiblem Display kannst Du ja nach einer gebrauchten schauen.


    Die G6 ist in Sachen Bedienung, Ausstattung (EVF mit nur ~1,4 MP) und Video (kein 4K) schon merklich hinter der moderneren G70.

    Die D750 ist mit der D500 nur bedingt vergleichbar. Mal abseits der offensichtlichen Sensorgröße, ist die D500 das APS-C-Flaggschiff, während ich die D750 als Mittelklasse-Vollformat beschreiben würde. Und die D750 ist ein paar Jahre älter.


    Du hast also kein 4K-Video, ein niedriger auflösendes Display, 6 statt 10 FPS im Serienbild, kein XQD-Slot usw. Aber für Architekturaufnahmen ist das alles unproblematisch, Du profitierst beim Bildwinkel zweifelsfrei vom deutlich größeren Bildsensor und das Rauschverhalten ist knapp eine volle ISO-Stufe besser (also z.B. ISO-1600 vs 3200).


    BTW: Bis 15. Januar gibt es noch 200 Euro Sofortrabatt auf die , damit landet man bei knapp unter 1.000 Euro.

    etwas problematisch aufgrund möglicher Überhitzung. Existiert hier eine upgrade-Variante, die solch ein Problem nicht hat?

    Leider nein. Das Problem bei Sonys Kameras ist schlicht die kompakte Bauart, die kaum Platz für ein solides Temperaturmanagement lässt. Das betrifft alle Alpha-6x00-Kameras. Bei der A6400 gibt es Berichte, dass die Kamera selbst bei 14 °C Außentemperatur nach ~50 Minuten abschaltet, selbst wenn die Menüoption "Auto Pwr OFF Temp." auch Hoch gestellt wurde. Lediglich ein bisschen Wind scheint halbwegs zu helfen.


    Objektive: Das ist natürlich auch eine Preisfrage. Ich denke mit den jeweiligen Kit-Objektiven bist Du als Allrounder schon mal gut aufgestellt (im Falle der G9 z.B. das 12-60 mm). Dazu dann noch eine lichtstarke Festbrennweite und das passt für den Anfang. Welche genau würde ich an deiner stelle Entscheiden, wenn Du mit dem Kit-Objektiv in Erfahrung bringen konntest, mit welcher Brennweite Du meist arbeitest. Vor allem in Innenräumen ist es ohne wirklich Detailgenaue Beschreibung von Abstand und gewünschtem Bildausschnitt unmöglich zu sagen, welche Brennweite das sein wird.

    Die EOS 90D scheint eine gute Wahl zu sein, wenn Filmen eine Option ist.

    Definitiv, sie hat eben nur das 30-Minuten-Limit. Sonst ist es eine tolle Kombination aus 4K-Video ohne Crop, guten Farben ohne Color-Grading, dreh- und schwenkbarem Display sowie sehr zuverlässigem Video-Autofokus inkl. Eye-Tracking.

    Vor diesem Thread habe ich mit dem Gedanken gespielt, eine GH5 zu beschaffen - gute oder schlechte Idee? Aber bin vor allem an der Auswahl der Objektive gescheitert...Hast du mir eine anständige, nachhaltige Kombi?

    Letztendlich gibt es da, für deine Maßstäbe, keinen Unterschied zur G9. Die zusätzlichen Profi-Video-Funktionen der GH5 wirst Du kaum verwenden, der Video-AF ist grob auf gleichem Niveau und Objektive siehe oben ;)