Beiträge von Matze

    Mein Tipp wäre eigentlich auch das Canon EF 70-300 mm IS II USM. Das Problem in deinem Fall ist nur, dass 300 mm in der Praxis kaum länger wirken als 250 mm (sind halt nur 20% mehr). Von daher wäre ein 100-400er wahrscheinlich wirklich sinnvoller. Der Gebrauchtmarkt dürfte sich angesichts der noch nicht allzu langen Verfügbarkeit aber leider auch in Grenzen halten.

    Das 35 mm ART kommt nicht an das 40er heran, ist dafür aber eben auch deutlich leichter und kompakter. Zudem siehst Du ja den Vollformat-Bildrand an der 70D nicht, wodurch es weniger Probleme gibt. Und nicht vergessen: Wir testen das mit einer 50-MP-Vollformatkamera und am Ende dann in der 200-Prozent-Ansicht. Wenn Du das auf A3 ausdruckst oder gar jemand auf dem Smartphone betrachtet... Alles OK.


    Als Option und speziell für APS-C-Nutzer gibt es noch das Sigma 30 mm f/1.4 DC HSM ART, aber das ist am Bildrand auch nicht schärfer, eher im Gegenteil.

    Wie gesagt: Spätestens wenn man die Objektiv-Geschichte abzieht, spricht im Vergleich zur EOS RP nicht mehr viel für die A7 II. In meinen Augen wird es wirklich erst ab der A7 III so richtig spannend.


    Und ja, Sony hat auch ordentliche Festbrennweiten. Nur wenn Dir der preisliche Sprung zur A7 III respektive EOS R schon zu hoch ist, dann solltest Du nicht auf die GMaster-Linsen schauen^^ Vor allem die etwas spezielleren Bereich (UWW/WW-Zoom, Makro etc.) sind noch rar gesät und entsprechend teuer. Aber es wird so langsam, auch mit den Drittanbieter-Linsen.


    Macht der Umstieg und der damit verbundene Einstieg ins VF überhaupt Spaß oder müsste beim Umstieg von der 80D doch noch zu viele Abstriche machen?

    Spaß macht Vollformat, unabhängig von der Kamera, auf jeden Fall :) Mit der EOS RP machst Du in meinen Augen keine großen Abstriche, aber 1-2 Dinge verschlechtern sich schon: Kleiner und leichter (kann Vor- wie Nachteil sein), Vollformat, 4K-Video, AF über fast den ganzen Bildbereich und ein besseres Rauschverhalten, selbst wenn der RP-Sensor nicht der Beste ist.


    Nachteile sind, wie von Dir schon angesprochen, die Akkulaufzeit und Serienbildgeschwindigkeit. Zudem hat die 80D ein Schulterdisplay und ist grundlegend wetterfest.


    Wenn es in dem Preisbereich bleiben soll, gäbe es noch die Sony A7 II. Wenn Du EF-Objektive adaptieren willst, fällt in meinen Augen aber schon der größte Vorteil der A7 II weg.

    Erst einmal willkommen im Forum ;)

    was ist denn der Unterschied zwischen dem ME2, dem ME2II und dem ME2-N?

    Die N-Version ist mir auch nicht bekannt. Die 2. Generation wurde im Detail verbessert und klingt jetzt etwas... wärmer/bauchiger, würde ich sagen. Auf jeden Fall besser als die erste Generation.

    Brauchen alle eine Phantomspeisung oder können diese direkt an der Kamera betrieben werden?

    Das schließt sich nicht aus. Kameras liefern auch eine Art Phantomspeisung am 3,5-mm-Ausgang. Bei einigen, eher Profi-Modellen kann man selbige ausschalten, damit die Kamera etwas Strom spart.

    Ist ein Anschluss an das neue Rode Wireless Go möglich trotz „Gewinde“? Und sind gegebenenfalls alle drei besser als das Smart Lav +?

    Es ist prinzipiell möglich, nach meiner Erfahrung rutschen die Kabel im Zweifel aber sehr schnell aus der Buchse. Das gilt übrigens auch für den direkten Einsatz an der Kamera. Die Sennheiser-ME-Mikros sind wirklich primär für den Einsatz an einer Funkstrecke gedacht.


    Besser als das SmartLav+ klingt das ME2II definitiv, zumindest bin ich der Meinung. Rode selbst hat aber ja auch noch andere, höherwertige Lavalier-Mikros im Angebot.

    Das ist Grundlegend quatsch. Letztendlich kann man mit einem größeren Sensor höhere Auflösungen sinnvoll realisieren und auch die Physik kommt Vollformat-Sensoren zu Gute (Beugungseffekte im Objektiv). Aber per Definition schärfer sind die Sensoren nicht.

    DerDude Für den Fall, dass das nicht sarkastisch gemeint war: Vielleicht hätte ich Hanami statt Kirschblüte schreiben sollen, da das auch die Zeit bzw. Festivitäten beinhaltet und nicht nur den "botanischen Teil".


    Also ja, auch in Deutschland (und sogar Berlin :P ) gibt es Zierkirschen, das hat mit dem japanischen Kirschblütenfest (in Japan zelebriert) aber praktisch nichts gemein. Das hat dort den Stellenwert wie bei uns Ostern, Weihnachten und Silvester zusammen. Und um auf das Thema zurückzukommen bzw. wie meine Aussage zu verstehen ist: Egal wo Du in Japan bist, die Leute rennen in Massen mit DSLR/DSLM-Kameras, Makro- oder Portraitobjektiven und z.T. Stativen in die Parks und fotografieren jede Blüte und jeden Baum, den sie vor die Linse bekommen. Oder eben als Hintergrund für Portraits aller Art. Und nein, die paar Leute, die das in DE machen, sind quantitativ kein Vergleich ;)

    In Japan gibt es wohl genau deswegen Macro-Kit-Varianten, die in den meisten anderen Ländern gar nicht angeboten werden.

    Ich mache sehr gerne Makros, nur beginnt bei mir eine Makrobrennweite bei 80 mm. Ich wüsste nicht, was ich mit 35 mm Makro sollte.

    Wenn Du mal in Japan zur Kirschblüte warst, verstehst Du das sehr schnell^^ Einmal hast Du ein Portrait-Objektiv (f/1.8) dabei, bei dem auch 2 Leute aufs Bild passen, ohne dass man 3 Meter Abstand braucht (die man selten hat, ohne das Jemand durchs Bild läuft). Andererseits haben (Pseudo-)Makros mit kurzen Brennweiten ihre ganz eigene Ästhetik. Ich habe da selbst mit dem Irix 15 mm f/2.4 experimentiert^^

    Warum fragst Du via Facebook, statt das oben verlinkte RMA-Formular auszufüllen und einfach abzuschicken?


    Und wenn die 2 Jahre gesetzlicher Händler-Gewährleistung noch nicht abgelaufen sind, würde ich in der Tat dem Rat von ADATA folgen und das über den Händler abwickeln. Vor allem Amazon ist nach meiner Erfahrung extrem kulant - vor allem wenn für ein Produkt eine höhere Retour-Quote bekannt ist.

    Ich habe das "günstig" oben ja auch bewusst in Anführungszeichen gesetzt als auch in Bezug auf ein Kit-Objektiv und da gibt es ja immer einen Unterschied zwischen Einzelverkauf und Kit-Aufpreis. Sonys 16-50er hat z.B. eine UVP von 379 Euro, kostet ~200 Euro im Handel und als Kit teilweise nur 50 Euro Aufpreis.


    In Japan gibt es z.B. die EOS RP + RF 35 mm IS STM ab ~1.450 Euro (entspricht ~1.600 Euro mit den 19% dt. Umsatzsteuer), die Kamera ohne Adapter für ca. 1.100 Euro. Das ist ein Kit-Aufpreis für ein Makro/eine Standard-Festbrennweite, der in einigen Märkten durchaus funktioniert.

    Ein Verhältnis von 1:2 ist nämlich kein richtiges Makro. Das wäre nämlich 1:1.

    Ich weiß nicht, ob es da ein Gesetz für gibt ;) Mir fallen zumindest mehrere Objektive ein, die ein "Macro" im Namen tragen und kein 1:1 bieten (Fuji XF60 mm [1:2], Olympus 30 mm [1:1.25], Sigma C 17-70mm [1:2.8], Tamron 16-300 mm [1:2.9] etc.). Bei 1:2 habe ich da auch keine Bauchschmerzen, zumal 1:1 bei 35 mm am Vollformat eh "Glas an der Blüte" bedeuten würde. Wikipedia fast es auch als "von etwa 1:4" zusammen und ich denke das ist soweit zutreffend.

    Mal abseits aller Zahlen bin ich der Meinung, dass man mit 1:2 auch schon wirklich sehr nahe ans Motiv herankommt und das vom Bildstil her Makro nennen kann. Bei 1:4 oder ähnlichem können wir dann gerne über "Pseudo-Makro" sprechen.

    Das Tamron geht als Reisezoom in Ordnung, aber für Sport... Da bin ich mir unsicher. Beim 18-135er teile ich deine Meinung, dass die 135 mm im Tele schon arg kurz sind. Selbst am Crop.


    Meine Überlegung wäre folgende: Die kostet inkl. 16-50er Kit-Objektiv meist nur ~50 Euro mehr als ohne. Das ist schon ein extrem guter Deal. Dazu noch das o.g. 55-210 mm (bis Ende Juli gibt es 50 EUR Cashback) und man hat erst einmal einen ordentlichen Brennweitenbereich abgedeckt.


    Da ein Triathlon für gewöhnlich auch im Freien stattfindet, sehe ich die Lichtstärke auch nicht als großes Hindernis. Die f/2.8 wären bei Hallensport schon spannender.


    Langfristig würde ich für die Kinderfotos eher über eine günstige Festbrennweite nachdenken.