Beiträge von Matze

    Erst einmal willkommen im Forum :)


    Das 17-50er hat schon ein paar Jahr auf dem Buckel, vor allem am langen Ende (50 mm) ist das 17-50er aber eigentlich schon bei f/2.8 bis in die Bildecken scharf. Bei kurzen Brennweiten sollte man hingegen eher in Richtung f/4 abblenden, wenn es auch in den Ecken gut sein soll. Im Bildzentrum: Alles kein Thema, schon bei f/2.8. So ein 17-70 mm f/2.8-4 wäre also kein besserer Ersatz im Bereich Bildqualität.


    Der Autofokus ist OK (Ultraschall-Motor), lediglich für Videoaufnahmen mit Nachführ-AF kann man das Objektiv nur bedingt verwenden, da Ultraschall-Antriebe nicht so fließend nachführen können wie Schrittmotoren (z.B. STM bei Canon).


    Von daher: Probiere es einfach aus. Du solltest deinen Spaß haben :)

    Sagen wir es so: Der Herr im Video hat nicht grundlegend unrecht mit seiner Aussage, nur stiftet sie mehr Verwirrung als sie Aufklärung bringt - offensichtlich. Wahrscheinlich hat er mal etwas darüber gelesen, halb verstanden und dachte, er würde da jetzt ein Geheimnis offenbaren^^


    ISO-Invarianz beschreibt, einfach umschrieben, folgende Sensor-Charakteristik: Es ist egal, ob Du bei sonst konstanter Belichtung (z.B. 1/100s, f/2.8) mit ISO-6.400 oder ISO-800 arbeitest und letzteres Bild in der Nachbearbeitung um +3EV aufhellst. Das Rauschen bleibt de facto identisch.


    Ist das für die Arbeit relevant? Jaein. Letztendlich kannst Du das Bild massiv unterbelichten und später im RAW-Konverter entsprechend aufhellen und hast den gleichen Effekt, als würdest Du in der Kamera mit entsprechend hohem ISO-Wert arbeiten. Das wars.


    Ändert das etwas am effektiven Bildrauschen? Nein. Wie bereits beschrieben, ist es egal ob Du den ISO-Wert im RAW-Konverter oder der Kamera hochschraubst. Ob also nun ISO-3.200 oder ISO-100 +5EV, das Rauschen bleibt gleich hoch. Eine Sony A7 III rauscht nicht nennenswert mehr oder weniger als z.B. eine Nikon Z6 mit ebenfalls 24 MP im KB-Format.


    So gesehen ist auch die Aussage aus dem Video Nonsens, dass der ISO-Wert egal sei und die Kamera immer gleich viel rauschen würde. Egal ob "in der Kamera unterbelichten" oder "hoher ISO-Wert": Am Ende steigt das Bildrauschen. Denn Bildrauschen ist nichts anderes als ganz normale SNR (Signal-to-Noise ratio; Signal-Rausch-Verhältnis), also wie hoch ist dein Signal (Licht pro Pixel) im Verhältnis zum Grundrauschen.

    Wir müssen beim Autofokus zwischen Foto und Video differenzieren. Wenn es "nur" um die Fotografie geht, sehe ich bei der Z50 keine Probleme. Beim Video-AF: Der ist deutlich besser geworden, aber der DPAF der EOS M50 (Full HD) ist trotzdem noch eine Spur besser.

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    Wie viel Geld hast Du denn für Kamera + Objektive eingeplant? Und ich tippe mal, da es die 1000D ist, dass Du primär über den Sucher arbeitest, oder?

    Für den reinen BT-Betrieb brauchst Du ja keine App: Verknüpfen und gut ist's. Oder willst Du etwas spezielles mit der App machen?


    BTW: Ich fand die Bose SLM2 sowohl klanglich als auch in Sachen Verarbeitung gelungen. Für die morgendliche Runde US-Late-Night-Shows & Co. in der Küche, ist es bei mir der . Natürlich deutlich größer als der Bose, aber ein gesunder Bass braucht eben etwas Volumen^^

    Welches Gehäuse ist denn besser um in der Dämmerung zu fotografieren. Die Nikon hat ja eine sehr viel höhere Range was den ISO-Wert angeht,

    Wie Du im folgenden schon richtig schreibst, sollte man den ISO-Wert eh so gering wie irgendwie möglich halten. Egal ob die Kamera nun ISO-12.800 oder ISO-51.200 kann, alles über grob 3.200 ist bei einem APS-C-Sensor nur noch mit großen Abstrichen bei der Bildqualität nutzbar.


    Da Landschaften und Architektur sich nicht bewegen, greift man da zu einem simplen Mittel: Länger belichten. So kann man dann z.B. auch in tiefster Nacht mit ISO-100 arbeiten und hat die bestmögliche Bildqualität (Das Beispiel im Anhang wurde z.B. 13 Sekunden lang belichtet). Damit das Bild nicht verschwimmt, entweder eine stabile Unterlage suchen (Stein, Bank...) oder ein Stativ benutzen.

    1. Die Dateianhänge wurden entfernt, da Du nicht einfach urheberrechtlich geschütztes Bildmaterial auf fremden Seiten publizieren kannst. Insbesondere ohne Quellenangabe. Ein Link zu den Grafiken oder den entsprechenden Tests muss reichen :)
    2. Dann poste bitte gleich, worauf Du dich beziehst. Sonst muss man hier lange raten, über welche MTF-Diagramme du sprichst. Zumindest ich kann nicht hellsehen, auch wenn es manchmal praktisch wäre^^
    3. Wie ja auch schon oben erwähnt, sind die beiden Objektive bei gleicher Lichtstärke sehr ähnlich, das 14-24er über den Brennweitenbereich aber konstanter und im Mittel wohl auch etwas schärfer. Da die beiden Objektive sich so ähnlich sind, wirst Du aufgrund der immer vorhandenen Serienstreuung im Netz garantiert Berichte finden, die mal in die Eine oder Andere Richtung weisen.

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    Für die Nikon sprechen die 11 anstatt 9 AF Messpunkte und die längere Akkulaufzeit. Aber das auch nur vom lesen her.

    Ob nun 11 oder 9 AF-Punkte macht keinen nennenswerten Unterschied, die Akkulaufzeit ist auch bei beiden Modellen ziemlich gut (vergleichen mit Einsteiger-DSLMs). Für Landschaftsaufnahmen wird über kurz oder lang noch ein Weitwinkel-Objektiv dazukommen, damit man dort wirklich in die Vollen gehen kann.


    Ich sehe beim Gehäuse die Nikon D3500 vorn, zumal diese den für Einsteiger praktischen Guide-Modus hat, bei dem die Kamera Tipps bzw. Erklärungen zu den einzelnen Einstellungen wie Blende und Belichtungszeit gibt. Bei Canon gibt es den leider nur in den gehobenen Einsteiger-DSLRs. Warum auch immer^^


    Neben Drittherstellern gibt es auch günstige Objektive von der Hausmarke, wobei das mittlerweile ähnlich günstig zu bekommen ist wie das Canon 10-18 mm IS STM. Heute bei der "Black Friday Woche" sogar noch ~30 Euro günstiger.

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    Wichtiger sind die Detailzeichnung / Mikrokontraste, und die Schärfe an den Bildrändern, egal ob ich dafür auf 5.6 oder 11 abblenden muss.

    Bildschärfe bzw. Mikrokontrast, f/11 und Canon EOS 5Ds R passen schon einmal nicht zusammen (Beugungsunschärfe) ;) f/8 ist so grob das Limit, ab da wird es durch Abblenden an der 5Ds R schon wieder weicher.


    Der Vorteil beim ist in meinen Augen, dass die Bildqualität über den Brennweitenbereich sehr konstant ist und, bei gleicher Lichtstärke, tendenziell auch höher als beim 12-24er. Es wird zum Rand hin natürlich auch weicher als in der Bildmitte, aber bei f/5.6-8 sehe ich keine großen Einschränkungen. Zumal das 14-24er eine sehr geringe Verzeichnung hat, was für Architektur ja auch wichtig ist.

    Stimmt, aktuell sparst Du mit der Alpha 6400 immer noch - und bekommst u.a. ein hochwertigeres Gehäuse und einen schärferen Sucher.


    Weitere Kameras zu empfehlen ist schwer. Die Lumix-Kameras fallen in meinen Augen aufgrund des Video-AF raus. Andernfalls wäre die eine sehr spannende Option (dreh- und schwenkbare Display, 4K mit 60 FPS). Zwar ist der Video-AF der G9 ein gutes Stück besser als bei der G91 und es wurde vor wenigen Tagen ein größeres Firmware-Update angekündigt, aber die letzten paar Prozent Zuverlässigkeit beim Video-AF fehlen (im Vergleich zu Canon und Sony).


    Canon hat mit der EOS M6 Mark II jetzt eine DSLM mit 4K, ohne Crop und DPAF im Angebot, die hat aber leider das Aufnahmelimit bei 29:59 Minuten. Gleiches gilt für die Fujifilm X-T3.

    Wenn ich die Links dann hier habe, kann ich Sie auch klicken :P Andernfalls suche ich mir die Links in den Videos.

    Erst einmal vielen Dank. Du kannst aber auch die Suche auf Amazon nutzen ;) Die Partner-ID gilt für den kompletten Warenkorb, nicht nur für ein spezifisches Produkt. Das heißt aber auch, dass die Partner-ID überschrieben werden kann (z.B. wenn Du vor Abschluss der Bestellung über einen fremden Partner-Link auf Amazon gehst oder eine Amazon-Toolbar im Browser nutzt).

    Wenn Du aus Bewegung im Bild haben willst, würde ich das Smartphone als bewegliche Zweitkamera auf ein packen und die neue Systemkamera stationär auf dem Stativ. Bringt auch etwas mehr Lebens ins Video, wenn man bei 20+ Minuten einmal einen Perspektivwechsel reinschneiden kann :)

    Bei den 30 Minuten kommt es natürlich auf das Gericht an. Ich hab es so verstanden, dass die Kameras dann abschalten. Wenn das dann gerade so getimed ist, dass ich mitten in einem Gericht bin, kann ich das natürlich nicht stoppen. Daher hatte ich die Befürchtung.

    Die Befürchtung ist so auch Korrekt. Die Frage ist eben, ob Du wirklich so lange am Stück filmst oder nicht nach 15-20 Minuten mal kurz auf Stopp drücken könntest. Aber letztendlich ist das egal, da es mittlerweile ein paar mehr Kameras gibt, die dieses Limit nicht mehr haben.

    Die EOS M50 hat ja ohnehin schon einen Nachfolger in der M60, wenn ich das richtig gesehen habe.

    Es gibt (noch) keine EOS M60. Derzeit gibt es Gerüchte, dass eine EOS M60 respektive M50 Mark II 2020 erscheinen könnte. Ob und wenn ja wann genau kann dir aktuell aber niemand sagen.


    Meine aktuelle Empfehlung wäre die , da Du hier den neuen Video-AF inkl. Augen-Autofokus (für später^^), Mikrofon-Anschluss und unbegrenzter 4K-Aufnahme bekommst. Die Kamera hat zwar keinen IBIS, aber das Kit-Objektiv einen optischen Stabilisator, solltest Du mit der Kamera mal kurz aus der Hand filmen wollen.


    Als Mikrofon könntest Du z.B. über ein nachdenken. Das System ist kabellos und erlaubt es zwei Sender mit einem Empfänger zu koppeln, solltest Du mal mit einem Gast vor der Kamera sein.

    1. Unabhängig von der Kamera-Problematik ein Tipp: Menschen sind allgemein recht soziale Wesen und sehen folglich gerne Gesichter ;) Natürlich müsstest Du den Ton dann direkt aufzeichnen, aber es würde auf jeden Fall dabei helfen Zuschauer an den Kanal zu binden.
    2. Was hat ein Stabilisator mit Perspektivwechsel oder Schwenks zu tun? Aktuell arbeitest Du eh vom Stativ und wenn Du kochst, hast Du (ohne Kameramann) keine Hand frei um mal eben die Kamera zu bewegen.
    3. Wo wir beim Thema Bewegung sind: Wie viel Platz hast Du hinter dem Kochfeld? Also steht die Kamera auf einem Stativ mitten im Raum oder klebt das Smartphone da irgendwo mit einer Halterung an der Wand?
    4. Wenn Du zwischendurch immer wieder Bilder für den Blog anfertigst, wozu dann die über 30 Minuten Laufzeit?
    5. Das mit dem Ton lässt sich über ein Ansteckmikrofon ganz gut regeln. Aktuell mit dem Smartphone hast Du natürlich keinen brauchbaren Ton, da dort mehr Raumhall und Umgebungsgeräusche zu hören sind als deine eigentliche Stimme. Via Lavalier wäre deine Stimme im Fokus und man hätte auch noch etwas Umgebungsgeräusche vom Kochen mit dabei. Das mit den Hunden... Das kann man auch zum Markenzeichen machen. Die meisten Menschen reagieren ja doch eher positiv auf Hunde und Katzen.
    6. Die Ausleuchtung ist, für die wahrscheinlich eher begrenzten Platzverhältnisse, schon OK.
    7. Das Problem beim der Lumix G91 nennt sich "Pumpen". Das hat nichts mit dem Preis zu tun, sondern damit wie gut Hersteller X den Video-AF programmiert hat. Canon war mit dem Dual-Pixel-AF das erste Unternehmen, das in dem Feld neue Maßstäbe gesetzt hat - Sony, Fuji und neuerdings auch Nikon haben nachgezogen. Panasonic wird von Generation zu Generation besser, aber ein reiner Kontrast-AF eignet sich technisch einfach nur bedingt für eine weiche Fokusnachführung. Für dich schlussendlich aber egal, da Du eh mit fixem Fokus arbeiten kannst. Du bewegst dich von links nach rechts, nicht von vorn nach hinten.

    Eine wichtige Frage noch: Willst Du die Videos in Full HD oder 4K produzieren? Die EOS M50 hat in 4K z.B. einen deutlichen Crop und einen deutlich schlechteren Video-AF als in Full-HD.

    Erst einmal willkommen im Forum :)


    Du hast schon sehr viel hilfreiches geschrieben, damit man dir eine passende Kamera empfehlen kann. Ein paar Informationen wären aber noch hilfreich:

    1. Kannst Du vielleicht eines deiner Videos verlinken, damit man einen Eindruck bekommt, wie Du filmst? Gerade für passende Objektive (Brennweite) wäre das gut.
    2. Daran schließt sich ein wenig die Frage an, ob Du vor der Kamera stehst oder "nur" Schneidebrett, Kochtopf und Co.? Und falls ersteres: Bewegst Du dich viel oder eher weniger? Je nachdem würde man einen Schwerpunkt auf den Video-Autofokus der Kamera legen.
    3. Wie sieht dein restliches Set-Up aus? Ich denke da insbesondere an die Themen Ton und Licht.

    PS: Was meinst Du mit "verschwimmen" bei der Lumix G91?

    Mit dem Budget ist schon mal eine wichtige Frage gestellt, eine andere bleibt aber: Wie mobil soll das Ganze sein? Wenn es nur um Bluetooth als Schnittstelle geht, bieten das heute vom A/V-Reciver über Soundbars und Radios bis hinzu mobilen BT-Lautsprechern etliche Geräteklassen.

    Die G70 reiß bei Fotos keine Bäume aus (das Rauschverhalten ist grob einen F-Stop schlechter als bei APS-C-Kameras), hat aber einen guten 4K-Videomodus - solange Du manuell fokussierst. Der Video-AF ist praktisch unbrauchbar, da immer wieder am Pumpen.

    Es war nur ein Hinweis für dich - Du kannst damit durchaus arbeiten. Ich würde aber entweder auf das o.g. Sigma warten (Du musst ja nicht zwingend Kamera und weitere Objektive zugleich kaufen) oder auf die Alternative ohne Adapter setzen: Das kostet z.B. nur knapp über 200 Euro.