Beiträge von floh

    Selbst wenn Du einfach nur mit einem nicht allzu blöden Algorithmus von 4K auf HD runtersamplest, wird das Bild dabei womöglich etwas schärfer, weil 4 Pixel zu einem kombiniert werden also mehr Infos zu Rauschen, Kantenverlauf, etc. da sind. Die Kamera macht das zwar auch schon ziemlich gut, aber Du hast so im Nachhinein mehr Einstellmöglichkeiten falls es z.B. stark rauscht.


    Ich will allerdings zu bedenken geben: Wenn Du Probleme hast mit Platz auf Speicherkarten oder Festplatten, oder Dein Rechner und vor allem die GPU nicht gerade aus einer der neueren Generationen sind, dann macht das Arbeiten mit 4K deutlich weniger Spaß als mit HD. Meine Kamera kann auch 4K filmen, und trotz der Vorteile verwende ich es fast nie, weil der Schnittspaß am Rechner damit echt in die Knie geht. :-) Das solltest Du mit in die Entscheidung fließen lassen.

    Hm. Ich hab mir die Seite gerade eben mal angeschaut, und bin noch nicht so richtig überzeugt davon. Erstens wurden genau 5 Hörer getestet, was wirklich wenig ist. Selbst ich persönlich hab mir mehr als 5 Modelle angehört als ich mich einen ausgesucht hab. Zweitens wird (nicht mal für den Punktebereich "Lärmdämmung") zwischen offenen und geschlossenen Hörern unterschieden, was sehr unprofessionell ist. Und drittens, ich hab zwar nur zwei Berichte kurz überflogen, aber ich zweifle die Ergebnisse stark an. Wer dem Teufel-Hörer (den ich ja klasse finde) ein "sehr lineares Klangbild" andichtet, der hat nicht verstanden was linear bedeutet.


    Also: Ich würde diese Seite, obwohl sie gut gemacht ist und sich angenehm liest, mit etwas Vorsicht genießen. :-) Ist aber auch nur meine Meinung, was gut klingt ist am Ende extrem subjektiv. :-)

    Mal als Klarstellung: Das hat mit Apple erstmal nichts zu tun. Android, genau wie iOS, ist vertikal aufgeteilt in Apps von der Programmstruktur her. Dass eine App Zugriff auf die Daten einer anderen App oder direkt auf ein Hardware-Interface hat, ist absichtlich nicht möglich. Deshalb läuft vieles über Netzwerkprotokolle ab, wie bei den Canon-eigenen App auch, nicht über Hardware-Protokolle wie USB.


    Das Ganze ist ein Sicherheits-Feature und auch wirklich sinnvoll. Dass es sowas am Computer nicht gibt (und vermutlich auch nie geben wird) liegt einfach an der Gewohnheit der Anwender und Programmierer, dass eine Software am Computer im Prinzip alles darf, inklusive auf die ganze Festplatte und Interfaces zugreifen. :-) Das wird nicht so leicht aus den Köpfen rauszukriegen sein...


    Aber an den OP: Wie ist es denn ausgegangen? Hast Du's mal mit der App probiert und ist das was Du gesucht hast?

    Ja, Teufel hat die Produktion (leider) inzwischen zu großen Teilen von Berlin nach China verlagert. Manche Edel-Lautsprecher werden wohl immernoch in Deutschland gefertigt, und natürlich alles hier entwickelt, aber gebaut wird in China. :-(

    Hi Sven!


    Okay, das ist natürlich ein ordentlicher Trip. Dann kauf noch einen dazu und eine große SD-Karte. :-) Viel Spaß schon mal, klingt auf jeden Fall sehr genial!


    Bei (fast allen, in dieser Preisklasse allen) DSLRs ist der Autofokus wenn der Spiegel hochgeklappt ist, also beim Fotografieren mit Monitor statt Sucher und auch beim Filmen, sehr schlecht. Will heißen: Er pumpt, verliert den Fokus, ruckelt hin und her und wirkt sehr "nervös". Bei einem Schwenk durch die Landschaft, einem coolen Wasserfall oder dem Menschgewimmel vor der verbotenen Stadt ist das nicht wichtig, weil der Fokus so weit weg sitzt dass sowieso sehr viel im Fokus ist. Wenn man aber z.B. eine Person filmt, dann kann das sehr seltsam aussehen. Du kannst ja mal bei YouTube nach "Nikon D3300 Autofokus" suchen. :-)


    Der Autofokus ist bei spiegellosen Kameras wie den DSLMs (z.B. die oben genannte Sony Alpha 5100) oder Bridge-/Kompaktkameras (z.B. die Sony RX-100 oder die Panasonic FZ1000) deutlich besser, weil deren Fokussystem grundsätzlich mit "hochgeklapptem Spiegel" funktionieren muss und deshalb besser optimiert ist.


    PS: Zu Deiner Antwort: Nein, Canon ist genau so beim Autofokus. Sony und Panasonic sind besser, weil es keine Spiegelreflexkameras sind. Die einzige Spiegelreflexkamera, die das ordentlich kann sind die deutlich teureren Canon 70D/80D/7DII.

    Hi Sven!


    Nochmal: Die Qualität ist wirklich bei allen drei dieser Kameras sehr ähnlich, da mach Dir mal keine Sorgen dass Du die falsche aussuchen könntest. :-)


    Wenn Du das eher ausbauen willst, auch mit mehr Objektiven, dann würde ich vermutlich auch zu einem Canon- oder Nikon-System raten. Da ist die Objektivsammlung einfach schon deutlich ausgebauter. Die Dinger sind halt schon groß. :-) Ich selber hab eine wirklich gute DSLR, aber wenn ich nochmal Wandern gehen würde in Irland, dann würde ich meine einpacken und die dicke DSLR daheim lassen, die Bilder werden praktisch genauso gut, und ich hab mehr Platz für saubere Socken. :-)


    Wenn Du damit leben kannst, dass beim Video der Autofokus (zum Beispiel für sich bewegende Gesichter vor der Kamera) ziemlich unbrauchbar ist, dann würde ich zur greifen. Die ist qualitativ ein bisschen besser, ansonsten nimmt sich das alles nicht so viel für Deine Anwendung. Ich würde an Deiner Stelle womöglich sogar mal vorher in ein Fotogeschäft (oder so einen Elektronikladen) gehen und beide Kameras in die Hand nehmen. Die müssten diese beiden Modelle eigentlich da haben, und manchmal kommt man einfach mit dem Griffgefühl oder der Knopfplatzierung eines Herstellers viel besser klar. Und wie wohl Du Dich mit der Kamera fühlst, macht am Ende sicherlich viel mehr für die Bildqualität aus als die kleinen Unterschiede im Sensor...


    Lieben Gruß,


    Floh

    Hallo Sven und willkommen im Forum!


    Es wäre hilfreich, wenn Du noch ein paar Informationen hättest, wozu Du die Kamera am Ende verwenden willst. Genauer gesagt:

    • Ist die Kamera nur für Reisen gedacht? Spielt Größe dabei eine Rolle?
    • Hast Du vor, dieses Hobby weiter auszubauen, sprich Dir in Zukunft einige zusätzliche Objektive und Zubehör zu kaufen? Oder geht es mehr so um eine Reisekamera, vielleicht noch eher so ein oder zwei Spezialobjektive in Zukunft?
    • Stellst Du gerne auch viel von Hand ein, oder hast das in Zukunft vor? Oder willst Du eher eine Kamera, die Du einfach schnell rausholen kannst und die dann ein gutes Bild macht?
    • Beim Videomodus: Willst Du mit Autofokus filmen? Oder von Hand am Objektiv scharf stellen? Ersteres ist nämlich bei DSLRs ein echtes Problem.
    • Willst Du auch gerne mal in Innenräumen fotografieren? Oder wirklich eher Landschaften und Leute in der Sonne mit viel Licht? :-)

    Dann können wir Dir noch ein bisschen besser helfen in der Beratung.


    Trotzdem schon mal ein paar Gedanken zu den von Dir genannten Kameras und darüber hinaus. :-) Die Auflösung (MegaPixel) der Kamera spielt in diesem Fall wirklich keine so große Rolle. Für die Schärfe der Bilder ist das verwendete Objektiv sehr viel wichtiger als die Auflösung des Sensors. Bei den Kameras und vor allem den Objektiven in dieser Preisklasse wirst Du keine weltbewegenden Unterschiede sehen. Beide Kameras sind sicherlich sehr gut und Du würdest mit ihnen Spaß haben. Um mal den Druck rauszunehmen. :-)


    Von der Bildqualität her hat in diesem direkten Vergleich Nikon die Nase vorn. In den Einsteigermodellen verbaut Canon schon seit vielen Jahren den gleichen, und inzwischen etwas veralteten Chip.


    Ich würde vielleicht noch die in den Ring werfen. Die ist im Moment bei Amazon seltsam teuer (weil nicht vorrätig), liegt aber normalerweise in einem ähnlichen Preisbereich von gut 400 Euro. Hier hast Du den Vorteil, dass die Kamera im Vergleich schön klein ist, einen Touchscreen hat, die gleiche (oder leicht bessere) Bildqualität wie die Nikon D3300, einen brauchbaren Autofokus im Videomodus hat, und auch für Wechselobjektive geeignet ist. Ist halt eine DSLM. Größte Nachteile sind, dass es keine (bezahlbaren) Zoomobjektive mit großer Blende dafür gibt, und dass man für einige Einstellung in die Menüs muss, weil es keine eigenen Knöpfe dafür gibt. Wenn Du also eher in Richtung manuelle Einstellungen und professionellere Objektive gehen willst, dann wäre das nicht ideal, aber als Reisekamera eigentlich ziemlich cool. Weil ich ein besseres Modell gekriegt hab, hab ich meine alte Sony Alpha 5100 auch hier in den Marktplatz gestellt (Link ist scheinbar links unter meinem Profilbild), da könntest Du etwas Geld sparen. Allerdings ist da die Zoomwippe kaputt...


    Also: Falls das an Meinung noch nicht reicht, dann musst Du noch ein bisschen mehr Info geben für bessere Beratung. :-)


    Lieben Gruß,


    Floh

    Zuerst mal zur manuellen Kontrolle von externen Mikros: Ja und nein. :-) Wenn die Kamera noch die uralte, originale Firmware drauf hat, dann gibt es tatsächlich keine manuellen Einstellungen für die Audio-Levels, nur AGC (automatic gain control). Aber vor etwa 4 Jahren gab es von Canon die Firmware 2.0 für die 7D, und mit dieser neuen Firmware hast Du sehr wohl Kontrolle, sowohl über interne als auch externe Mikrofonverstärkung. :-) Also, falls Du die neuere Firmware noch nicht drauf hast: Unbedingt updaten, das lohnt sich! Wenn Du sie schon hast, wird die manuelle Audio-Einstellung bei externen Mikros genau so funktionieren wie beim internen.


    Dann was das Mikrofon angeht: Du hast keinerlei Preisbereich genannt, und als Anwendung nur Live Konzerte... Dafür würde ich vermutlich der Einfachheit halber das empfehlen. Für den "Raumklang" wie ein Konzert liefert das wirklich passable Qualität und ist sicher eine deutliche Verbesserung gegenüber dem internen Mikrofon. Wenn Du damit allerdings Dialog aufnehmen willst, dann würde ich unbedingt versuchen, das Mikro von der Kamera weg und näher an die sprechenden Menschen zu bringen, mit einem billigen Verlängerungskabel oder so.


    Bei Wind bewirkt das allerdings auch keine Wunder. :-( Du kannst zwar mit dem Low-Cut-Schalter noch ein bisschen rausfiltern, und der Schaumstoff ist zumindest ein bisschen besser als gar nichts beim internen Mikro, aber wenn ein richtig ordentlicher Wind weht, dann hilft nur, das Mikro irgendwie in den Windschatten zu setzen. Zum Beispiel, indem man irgendeinen Windschutz (= Pappe?) in Windrichtung davor anbringt oder so... Sowas "automatisch" zu verbessern wird sehr schnell teuer und auch recht groß und unhandlich.

    Das ist natürlich ideal, wenn Du es von einem Freund kriegst. Dann kannst Du es womöglich auch vorher mal ausprobieren, ob Dir der Brennweitenbereich und die Schärfe gut gefallen. :-)


    Keine Sorge, wenn ich das Objektiv dringend und schnell loswerden will, stell ich es auf eBay und krieg vermutlich mehr Kohle dafür. :-) Ich komm nur nicht dazu, aber wenn ich hier im Forum jemand finde der echt was damit anfangen kann, dann kann ich mich da eher mal aufraffen das Teil endlich zu verkaufen...


    Auf jeden Fall viel Spaß damit!

    Hallo nochmal!


    Ich will das Objektiv eigentlich nur verkaufen, weil ich es praktisch nie benutze. Ich mache wenig Landschafts- oder Architekturaufnahmen. Und wenn, dann ist mein Sony 10-18mm mit seiner Blende F/4 (an der Sony A6300 die ich gerade gekriegt hab) völlig ausreichend und deutlich leichter zu tragen als die große DSLR mit dem auch recht schweren Objektiv. :-) Wie gesagt, ich räum gerade auf und versuche loszuwerden was ich praktisch nie benutze...


    Was die Tokina-UWW-Objektive angeht war ich etwas verwirrt: Alle drei (also meines, die IIer-Version und jetzt das ) lagen preislich so etwa bei 700€ neu, deshalb ist letzteres quasi der neueste "Nachfolger" mit etwas mehr Zoom-Bereich, dafür wohl aber merklich schlechterer Optik. Matze hat tatsächlich ein anderes Objektiv getestet, eher Superweitwinkel als Ultraweitwinkel (wobei sich da auch über die Definition streiten lässt). Das würde ich nicht als direkten Nachfolger bezeichnen, eher eine komplette Neuentwicklung, da es auch nochmal eine Blendenstufe weiter auf geht.


    Die Verarbeitungskritik von Matze ist natürlich auch entsprechend auf ein 1000€-Objektiv gemünzt. Ich selber finde den schiebbaren Fokusring ein bisschen seltsam von der Bedienung, und richtig wasserdicht ist das Objektiv auch nicht. Da müsstest Du einen UV-Filter drauf schrauben, damit es zumindest Spritzwasser abkann. Aber es ist schon eher gebaut wie ein Panzer (und auch entsprechend ein halbes Kilo schwer). Da würde ich mir von der Verarbeitung her wenig Gedanken machen.

    Hi und willkommen im Forum!


    Ja, das ist quasi der Klassiker in diesem Bereich. Es soll laut Tokina inzwischen durch das neuere ersetzt werden, das allerdings in Reviews etwas weniger gut wegkommt was die Bildqualität angeht. Etwas ähnlich lichtstarkes wirst Du vermutlich auch nicht finden.


    Das Tokina ist nicht Vollformat-geeignet. Das Problem ist, dass Ultra-Weitwinkel im Vollformat eben einfach was anderes bedeutet. Das Tokina bei 16mm kann man z.B. auch noch auf Vollformat verwenden, das gibt einem aber einen Bildausschnitt wie entsprechend 10mm an Deiner 70D, und ist dann der obere Zoom-Wert... Unter 15mm gibt es für Vollformat eigentlich fast nur Speziallinsen wie Fischaugen... Für Vollformat als Ultra-Weitwinkel wäre das meine Empfehlung. Umgerechnet sind das an APS-C etwa 9-19mm. Bei solchen extremen Werten spielt der Umrechnungsfaktor dann doch eine große Rolle...


    Ich selber hab die Vorgängerversion, das , auch an der 70D. Von der Bildqualität her ist das wohl recht ähnlich wie der Nachfolger mit der römischen II hinten dran, außer dass es bei Gegenlicht ein bisschen mehr Flares erzeugt. Und ich muss sagen: Soooo begeistert wie sämtliche Reviewer bin ich davon nicht. Es stimmt wohl, dass es keine wirkliche Alternative gibt bei der Lichtstärke, und dass im UWW-Bereich alle Objektive nicht so dolle sind, das ist einfach eine sehr schwierige Konstruktion. Wenn man bis etwa F/4 oder F/5.6 abblendet, macht das Objektiv auch wirklich schön scharfe und beeindruckende Bilder, und der Zoombereich ist toll für Landschaft, Sterne und Architektur (innen und außen). Aber bei voller Offenblende sind die Ränder des Bildes dann doch merklich verschwommen. Ich hab nicht so irre viele Bilder hier auf dem Laptop rumliegen, hier eines dass ich noch mit meiner alten 600D aufgenommen hab (16mm, F/2.8, ISO 100, 1s belichtet).



    Man sieht schon an den Rändern, dass es ein bisschen zu schmieren anfängt. Wenn es für Dich nicht super auffällig ist, würde ich Dir das Objektiv auch gerne verkaufen, zu einem günstigen Preis. Es ist technisch völlig in Ordnung, nur benutze ich es nie, sondern inzwischen wenn dann meine Sony Kamera mit dem dazugehörigen 10-18mm F/4. Das ist weniger lichtstark, dafür etwas schärfer. :-)


    Also, wenn Du Interesse hast (so 250€ oder so?), dann würde ich es hier mal in den Marketplace setzen. :-) Ich will gerade eh in meiner großen Techniksammlung ein bisschen reinemachen...


    PS (inzwischen hast Du geantwortet):


    Danke für deine Hilfe.. Ich "kenne" das Tokina AT-X 11-16mm f/2,8 Pro schon, war mir aber unsicher wegen der Kritischen Meinung von Matthias zum Tokina AT-X 14-20mm f/2 Pro DX ! Es gab bei diesem Objektiv ja "Problemchen" bei der Verarbeitung.(Siehe Youtube)

    Wie gesagt: Das neuere Tokina kommt da deutlich schlechter weg. Das "alte" 11-16mm wird in Reviews immer in alle Wolken gelobt, zumindest für den Zoombereich und die Lichtstärke. Ich kann das wie gesagt nicht vollständig unterschreiben, aber es scheint doch deutlich besser zu sein als sein hier von @Matze bewerteter Nachfolger.

    Also zuerst mal: Keine Sorge, wenn der Audio-Pegel zu hoch wird, geht nicht Deine Kamera kaputt. Schlimmstenfalls ist einfach die Tonaufnahme komplett übersteuert und damit unbrauchbar. Aber kaputt kriegen wirst Du die Kamera so nicht.


    Du scheinst sehr wenig Erfahrung mit Tonaufnahmen zu haben. Du solltest Dir also unbedingt vorher mal kurz aneignen, wie man das so macht. Man schließt das Gerät an und schaut per Display o.ä. was für ein Pegel aus dem Mischpult kommt (an einer eher lauten Stelle). Dann stellt man den Level der Aufnahme so ein, dass der Pegel eben nicht bis ganz oben ausschlägt, sondern wie Matze gesagt hat mindestens noch 6dB Luft sind.

    Ich bin mir nicht 100% sicher, aber ich dachte eigentlich dass die Canon-eigene App "Canon Camera Connect" während der Videoaufnahme bei der 80D Bild anzeigen kann, und sogar Touch-To-Focus und einige Einstellungen sowie Start/Stop überträgt... Ist das was Du suchst oder wolltest Du eigentlich noch mehr?


    Per Kabel ist das Ganze schwieriger, Apple hat da deutliche Restriktionen in iOS eingebaut, ich könnte mir vorstellen dass es für eine App nicht so einfach ist, einfach ein externes Signal aus einem externen Gerät zu nehmen und weiterzuschleusen. Was kostet denn überhaupt so eine Geräte-Erweiterung, um ein HDMI-Signal ins iPad zu kriegen? Bist Du da nicht mit einem eigenen Monitor sogar in der gleiche Preisordnung?


    Canon unterstützt meines Wissens nach (zumindest bei früheren Modellen) keine Bildausgabe per USB, und auch per HDMI während der Aufnahme nur eine kleinere Auflösung. Ich vermute also, dass WLAN das einfachste und günstigste ist. Der Lag ist bei der 80D wohl auch nicht mehr ganz so schlimm.

    Ich kann auch den DT-770 Pro sehr empfehlen. Ich hab ihn selber und bin wirklich überzeugt davon. Er hat einen (für HiFi-Kopfhörer) einigermaßen linearen Frequenzgang, so dass man ihn mit etwas Hörerfahrung sogar als Studio-Kopfhörer ein bisschen mit verwenden kann. Allerdings hat auch dieser Kopfhörer einen (immerhin verschrauben, nicht nur aufgesteckten) Adapter von Miniklinke auf Klinke am Ende des Kabels.


    Falls Du eher noch weiter in Richtung HiFi gehen willst, also leicht überhöhte Bässe und Höhen, so dass die Musik noch kräftiger und glitzernder klingt, dann kannst Du Dir mal den anhören. Der ist zwar offen (ich find das gut, dann krieg ich wenigstens beim Kochen mit wenn das Essen zischend übersprudelt... ;) ), aber ansonsten echt ein super Teil! Das Kabel ist abnehm- und austauschbar, standardmäßig ist eines mit großer und eines mit kleiner Klinke dabei. Praktisch, falls Du ihn doch mal direkt an den iPod oder Laptop stöpseln willst. Der Klang ist wirklich umwerfend! Etwas weniger neutral als der Beyerdynamic, klanglich eher in Richtung der Sennheiser, und deshalb nicht wirklich zum Abmischen oder sowas geeignet, aber zum Musikhören stellt das Ding (obwohl es günstiger ist!) meinen DT-770 noch entspannt in den Schatten. Hab ich leider erst gemerkt als ich meinen Beyerdynamic schon hatte und nach einem offenen Hörer für meinen Vater gesucht hab...


    Nur so ein Gedanke, Du kannst ihn Dir ja mal anhören. Teufel ist leider wenig in Geschäften vorrätig, dafür nimmt Teufel garantiert und ohne Gründe innerhalb von 8 Wochen wieder zurück.


    Letztlich ist aber Klang auch immer eine Geschmacksache, deshalb kann ich Dir nur empfehlen, einfach mal ein bisschen probezuhören statt Dich nur auf Amazon-Bewertungen zu verlassen. :)


    Lieben Gruß,


    Floh

    Hallo nochmal!


    Mit Thomann hat das Forum meines Wissens nach auch einen Deal, zumindest werden die bläulich. :-)


    Bevor Du ein Ansteckmikrofon kaufst, hol Dir ein und setz das Mikro weg von der Kamera und näher an den Sprecher. Wenn Du gerne ein günstiges Ansteckmikrofon haben willst, hab ich sehr gute Erfahrungen mit dem gemacht. Da kannst Du die recht brauchbaren Vorverstärker jedes beliebigen Smartphones nutzen und hast gleich einen kleinen und brauchbaren Rekorder an der Hand. :-)


    Lieben Gruß,


    Floh

    Hi Dominik!


    Wie gesagt, das soll super sein. Vielleicht hat jemand noch eine First-Hand-Erfahrung dazu? Es ist auf jeden Fall leichter und günstiger. :-) Und für Landschaft (wenn es nicht gerade Sterne sind) ist auch die Offenblende nicht so wichtig, dass man dafür zu sowas wie meinem Tokina greifen müsste...


    Grüße,


    Floh

    Ich würde Dir ohne zu zögern zum raten. Im Vergleich zu anderen guten Reiseobjektiv-Alternativen wie dem hat es etwas weniger Reichweite im Tele, ist aber dafür merklich schärfer. So viel schärfer, dass man die fehlenden 65mm rein croppen kann und hinterher immernoch ein schärferes Bild hat (zumindest in meinen Tests). Dazu kommt, dass der AF-Motor irrsinnig schnell ist und auch für's Filmen super geeignet (was die 750D ja mit AF kann).


    Ganz ehrlich: Ich empfehlen meistens Drittanbieter-Objektive, weil sie einfach ein besseres Preis/Leistungs-Verhältnis haben, aber bei dem anderen von Dir angefragten (Ultra-Weitwinkel) und beim Reisezoom würde ich bei Canon bleiben. Zumal oft die Drittanbieter auch Vollformat-tauglich sind und deshalb schwerer, teurer und unschärfer. :-)

    Hast Du denn einen Anspruch was Verarbeitungsqualität, Lichtstärke und Gewicht angeht?


    Ganz ehrlich und eigennützig: Ich hab nämlich ein hier rumliegen, das ich in den nächsten Tagen sowieso mal endlich hier in den Marktplatz stellen wollte, für etwa 300€. Ich würde aber auch auf 250€ gehen, wenn ich weiß das es gut verwendet wird. :-)


    Das Objektiv hat den Vorteil, dass es ziemlich lichtstark ist (z.B. für Innenräume, Dämmerung oder Sternenbilder) und gebaut ist wie ein Panzer. Es hat den Nachteil, dass es eben so viel wiegt wie ein Panzer ;-) und dass es meinen Ansprüchen nach bei voller Offenblende im Randbereich nicht so scharf ist wie ich das gerne hätte... Wenn man auf F/4 abblendet (was die meisten anderen UWW-Objektive so maximal können), dann ist die Schärfe aber wirklich knackig. Als Reisegepäck zum immer dabei haben ist es vielleicht etwas zu schwer, ansonsten vielleicht über Deiner angestrebten Qualitätsklasse (Neupreis war 700€) aber ohne große Nachteile. Das Objektiv ist optisch und von der Funktion her voll einsatzbereit und hat keine Einschränkungen außer dass ich es selber fast nie verwende und deshalb loswerden will.


    Falls das für Dich interessant wäre, sag mal Bescheid dann mach ich ein bisschen flotter mit dem Marktplatz-Angebot.


    Ansonsten wenn Lichtstärke und Verarbeitung unwichtig ist und Du lieber ein leichteres Objektiv haben willst, hab ich sehr Gutes über das gehört. Ich hatte es selber nie in der Hand, es soll aber an Schärfe die ähnlich gepreisten Konkurrenten als aussehen lassen, obwohl es ein original Canon ist. :-)


    Lieben Gruß,


    Floh

    Hallo und herzlich willkommen!


    Dann versuch ich Dich mal grob aufzuklären. Es gibt sehr verschiedene Arten von Mikrofonen. Neben dynamischer oder Kondensatorkapsel (das ist nicht so irre wichtig) ist der größte Unterschied in der Charakteristik. Es gibt Mikrofone, die dafür konzipiert sind, Ton aus allen Richtungen fast gleich laut aufzunehmen, andere nehmen tendentiell eher Ton von einer Richtung auf und klingen aus den anderen ein bisschen seltsam, und zu guter Letzt gibt es noch starke Richtmikrofone, die den Ton vornehmlich aus einer Richtung aufnehmen und alle anderen Richtungen möglichst stark abdämpfen. Ein solches Mikrofon hilft natürlich extrem dabei, Echo von Wänden oder unerwünschte Nebengeräusche rauszufiltern. Auf der Kamera ist natürlich eher ein "aus allen Richtungen"-Mikrofon eingebaut, in einem externen Rekorder wie dem Zoom H1 auch.


    Abseits der Mikrofon-Typen gibt es dann die Qualität, also wie gut das Mikrofon das Spektrum aller vorhandenen Frequenzen aufnimmt, und wie gut das Signal/Rausch-Verhältnis ist. Der Frequenzgang ist zwar schon nicht unwichtig, aber auch bei günstigeren Mikrofonen eigentlich schon recht brauchbar. Das größere Problem sind die Nebengeräusche bei günstigen Mikrofonen. Das wird nicht besser dadurch, dass das Signal aus einem Mikrofon noch elektronisch ziemlich heftig verstärkt werden muss, und diese sogenannten Vorverstärker in DSLR-Kameras geradezu berüchtigt schlecht sind.


    Puh, das war jetzt lang. Das Ergebnis des ganzen ist aber: Vermutlich würde ich Dir auch zu einem externen Mikrofon raten. Mit sowas wie dem hast Du gleich die zwei größten Probleme gelöst: Du hättest eine Richtcharakteristik und schon einen eingebauten Vorverstärker. Das scheint aber inzwischen recht teuer geworden zu sein... ich hatte es näher an 150€ in Erinnerung.


    Das Problem ist, dass Du für Theaterstücke, Interviews und DIY Videos eigentlich 3 verschiedene Mikrofone bräuchtest. Und das Rode Videomic Pro ist das einzige, das sich hier als eine Art Allrounder noch handhaben lässt. Wenn es nur eine einzige Anwendung wäre, dann könnte ich eher im Budget um 100€ oder darunter bleiben. Aber so ist das gar nicht so einfach...


    Hat jemand anders eine gute Idee?