Beiträge von floh

    Yep, ich klink mich auch mal ein. Ein Systemwechsel ist wie gesagt nicht notwendig, die anderen Hersteller (Sony, Nikon, ...) haben den alten Canon-Chips nicht sooo viel voraus, und wenn man Berichten glauben darf hat Canon mit dem neuen Chip der 80D tatsächlich vollständig aufgeschlossen.


    Was die 80D so sehr nach Video klingen lässt, ist der von Canon hoch beworbene nochmal verbesserte Video-Autofokus sowie die längst überfälligen 60fps und der Kopfhöreranschluss. Ich als Besitzer einer 70D finde alle drei Sachen aber ziemlich uninteressant und stattdessen zwei andere Neuerungen viel spannender: Das neue Foto-AF-System und der neue Chip! Ersteres hat mehr und ausschließlich Kreuz-Sensoren und sollte wirklich super funktionieren, und der Chip hat anscheinend endlich in Rauschverhalten und vor allem Dynamikumfang zur Sony-Nikon-Konkurrenz aufgeschlossen! Beides kann man eigentlich nur mit RAW-Fotos wirklich sinnvoll nutzen, insofern ist die Kamera für mich alles andere als ein Video-Schmankerl mit fehlendem 4K...


    Dann aber vor allem, da kann ich Matze's Aussage nur unterstützen, ist für die Bildqualität ein Objektiv extrem viel wichtiger als der Kamera-Body. Gerade in den letzten Jahren hat sich in der Chipentwicklung nicht mehr so irre viel getan, und Rauschen unterdrücken sowie Bildqualität steigern kann man am effektivsten mit einem schönen Objektiv.


    Langer Rede kurzer Sinn: Ich würde Dir eher ein neues Objektiv empfehlen. Dann musst Du uns aber sagen was Du bisher benutzt, in welche Richtung Du gerne gehen willst und was für ein Budget Du Dir vorstellst. Falls es unbedingt ein neuer Body sein soll, würde ich echt auf die Canon 80D warten. Da wirst Du an Rauschen und Dynamikumfang deutlich größere Unterschiede sehen als wenn Du auf die 70D oder 7DII upgradest.

    Das 24mm kenn ich selber gar nicht, habe aber sehr Gutes darüber gehört. Trotzdem würde ich Dir empfehlen, nicht ein Objektiv zu kaufen weil Du noch ein bisschen Geld übrig hast, sondern weil Du es brauchst. :-) Das ist definitiv der bessere Grund. Also lieber überlegen, ob Dir z.B. Lichtstärke fehlt und in welchem Brennweitenbereich, oder ob Du mal Makro fotografieren willst, oder Landschaft/Architektur, ...


    USM-Objektive sind auch sehr schnell und sehr leise. Der Motor selber ist sicher im nicht hörbaren Bereich. Allerdings höre ich bei allen meinen USM-Objektiven ein (sehr leises) Klickern, weil der Motor immer an- und abschaltet, das haben die STM-Motoren nicht. Außerdem können STM-Motoren etwas schöner und weicher Fokus nachführen im Video-Betrieb. Bei Fotos ist der Unterschied sehr viel kleiner. Womöglich sind STM-Motoren noch einen winzigen Tacken schneller, aber zwischen einem guten USM-Objektiv und STM wirst Du für Fotos kaum noch einen Unterschied bemerken.

    Das seh ich ganz ähnlich, aus denselben Gründen (Systemwechsel ist nicht nötig, und die 70D ist definitiv den recht kleinen Aufpreis zur 760D wert). Bei der 80D ist der Video-AF wohl nur minimal verbessert, genau wie das Rauschverhalten, die einzigen großen Fortschritte sind 60 Bilder pro Sekunde und ein besseres AF-System für Fotos. 60p ist aber für Kinderaufnahmen nicht so irre wichtig und das alte AF-System der 70D funktioniert eben auch schon hervorragend. :-)


    Was Zubehör angeht: Einen Batteriegriff würde ich vermutlich nicht kaufen. Der Akku der 70D hält wirklich erstaunlich lange durch, und schon wegen des Gewichts nehm ich wenn dann lieber ein oder zwei extra Akkus im Rucksack mit und wechsle sie wenn ich mehrere Tage unterwegs bin.


    Ein STM-Objektiv ist tatsächlich auch eine gute Idee zum Filmen, da ist sonst schon Dein Tamron das (hörbare und spürbare) Limit beim Autofokus. Von der Brennweite ist aber vermutlich das 18-55mm STM fast die bessere Wahl. Ich selber hab auch die 70D und Kinder, und das ist der Brennweitenbereich in dem ich beim Filmen am häufigsten unterwegs bin. Außerdem gibt es das recht günstig als Kit mit der 70D zu kaufen. Das fühlt sich zwar erstmal komisch an, weil Du Dein altes Kit-Objektiv verkaufen willst, aber für einen wirklich guten Autofokus sind die STM-Objektive von Canon wirklich Gold wert, und das deutlich teurere 18-135mm wäre zwar super und würde fast schon Dein Tamron als Immerdrauf ersetzen, ist aber eben schon zu teuer...

    Moin!


    Lustig, dass Du das ansprichst. :-) Vor wenigen Stunden ist @Matzes Review zum Nachfgolder des Tamron 90mm Makro rausgekommen:



    Das bedeutet zwei Dinge:

    • Ja, das Objektiv ist super. Die alte Version ist bei größeren Abständen anscheinend auch in der Schärfe nicht unterlegen und Du kannst hier etwas Geld sparen.
    • Das Objektiv ist im Ausverkauf, wenn Du es willst (die alte Version natürlich...) dann musst Du Dich beeilen. Noch könntest Du früh genug dran sein. :-)

    ValueTech hat auch schon mal einen Vergleich dieser beiden Objektive gemacht, zusätzlich noch das hauseigene von Canon dazu:


    Alles eine Frage der Priorisierung. :-) Wenn Dir der gute Video-AF wirklich wichtig ist, gibt es in diesem Preissegment wirklich keine Alternative. Die Canon 80D wäre die ultimative Lösung (i.e. kann auch 1080p60), aber die ist noch nicht raus und zu teuer. Der nicht viel niedrigere Preis der 760D rechtfertigt in meinen Augen nicht die deutlich weniger schnuckelige Bedienbarkeit, @Matze kommt im Vergleichsvideo zu einem ähnlichen Fazit.


    Das Kit-Objektiv ist wirklich gut, sehr scharf und flotter AF, gerade im Video-Modus. Einziger Nachteil ist eben dass es nicht super lichtstark ist, aber das findest Du in dem Preisbereich sonst auch nicht.


    Wenn spiegellose Systemkameras mit ins Rennen sollen und Dir robuste Bauweise und super Bedienbarkeit (auch aufgrund der Größe) weniger wichtig sind als die Zeitlupe-Funktion und Bildqualität, dann würde ich nach wie vor für die Sony Alpha 5100 mit dem 18-105mm F/4 OSS plädieren. Die Kamera liefert 1080p60 und auch sonst leicht bessere Videoqualität, und das Objektiv hat einen Motor für weiche Zooms und bessere (konstante) Lichtstärke. Die Kamera ist halt von der Haptik her schon eine andere Kategorie. Wenn Touchscreen Dir egal ist (wobei das super ist wenn Du den AF bei Videos nutzen willst), dann könntest Du noch auf die Sony Alpha 6000 als Body umschwenken, die ist noch etwas robuster und bedienfreundlicher.


    Noch eine Anekdote: Das hat wirklich (!) nichts mit meinen Empfehlungen zu tun, außer vielleicht dass ich selber natürlich auch nicht kaufe was ich nicht gut finde: Ich selber habe sowohl die 70D als auch die Sony Alpha 5100. Ich greife häufiger zur 70D, weil sie super zu bedienen ist und ich die hochwertigeren (und teureren) Objektive dafür hab. Bei der Bildqualität muss ich aber neidlos gestehen, dass die A5100 ein ganzes Stück vorne liegt. Zudem kann ich sie auf günstigeren 3-Achs-Gimbals fliegen und andere lustige Dinge damit tun, weil sie so leicht ist. Für spontanes Filmen (z.B. Hochzeit) oder unter Zeitdruck, wenn ich schnell reagieren muss, dann ist die 70D unschlagbar. Wenn ich aber Zeit und Kontrolle hab (etwa beim Kurzfilm), könnte ich mir vorstellen dass ich für Bildqualität und Zeitlupe zu A5100 greife.

    Oha! In diesem Preisbereich wirst Du definitiv kein (auch nur halbwegs empfehlenswertes) lichtstarkes Zoom finden. Ich würde also auf Festbrennweiten gehen. Natürlich fällt einem das Canon 50mm F/1.8 ein als Klassiker. Das ist Preis/Leistungsmäßig wirklich super und auch schön lichtstark. Allerdings muss Dir klar sein, dass Du damit

    • keine weitwinkligen Aufnahmen machen kannst. Eher so Closeups und z.B. Dialoge (Schuss-Gegenschuss).
    • Du echte Probleme mit dem Fokus haben wirst. Autofokus bei der 600D kannst Du ja vergessen, und bei voller Offenblende sind hier vielleicht noch ein paar Zentimeter scharf, sobald ein Schauspieler nicht völlig steif dasitzt musst Du gut nachfokussieren.

    Ich hab das mit dem Licht auch wirklich ernst gemeint. Das würde nicht nur den Look des Films verbessern sondern eben auch Dein Hauptproblem (Rauschen) mit dem Objektiv umgehen. Wenn Du mir die Wahl geben würdest, mit dem Kit-Objektiv und 2-3 billigen Scheinwerfern oder mit einem 1000-Euro-Objektiv und komplett ohne Licht eine dunkle Szene zu filmen, dann würde ich sofort die Lichter wählen! :-)


    EDIT: Du darfst nicht vergessen, dass Dein Kit-Objektiv alleine locker 120 Euro kostet. Dass Du da für 150 nicht ein phantastisch viel besseres kriegst, versteht sich von selber.


    2. EDIT: Wusste ich's doch... ich hab sogar für dieses Forum hier als Demonstration mal ein bisschen gefilmt mit der günstigen 50mm-Linse, was für einen Unterschied ein bisschen nachdenken und billiges Lichtsetzen macht:


    Ich hatte vergessen zu fragen: Was stellst Du Dir denn preislich so vor?


    Einen ersten Tipp würde ich mal mit dem Sigma 17-50mm F/2.8 geben. Das liegt im gleichen Brennweitenbereich und ist merklich lichtstärker. Es ist nicht das allerschärfste Objektiv, aber bei 1920x1080 Auflösung (im Gegensatz zu Fotos) wirst Du das vermutlich gar nicht so merken.


    Videos professionell aussehen lassen kann man übrigens am ehesten, indem man selber sauberes (und ausreichend) Licht setzt, schönen Bildaufbau wählt, die Kamera elegant bewegt, ... das Objektiv kann zwar schon ein bisschen helfen (gerade um z.B. Rauschen zu reduzieren), aber wenn Du eher in Richtung Kurzfilme gehst, könnte es der bessere Weg sein, in ein paar Lichter und eventuell etwas Audio-Equipment zu investieren. Nur so ein Gedanke. :-)

    Hallo und willkommen im Forum!


    Bevor wir dich ordentlich beraten können, müssen wir dich logischerweise erst nochmal ein bisschen mehr ausfragen. :-) Es wäre vor allem gut zu wissen:

    • Was hast Du momentan für ein Objektiv? Das Canon Kit-Objektiv 18-55mm? Oder was anderes?
    • Was stört dich daran?

      • Nicht scharf genug?
      • Bei wenig Licht zu viel Rauschen?
      • Zu große Tiefenschärfe?
      • Fehlende Brennweite im Weitwinkel-
      • oder Telebereich?
    • Was möchtest Du gerne filmen?

      • Eher sowas wie Vlogs?
      • Oder Landschaften?
      • Oder Hochzeiten?
      • Oder Kurzfilme?
    • Welchen Look möchtest Du damit erreichen?

    Das wichtigste sind natürlich die ersten beiden Fragen, je mehr Du uns aber sagst was Du suchst desto besser können wir Dir helfen. Es gibt ja nie "das beste Objektiv", sonst wären alle anderen überflüssig, sondern nur "das passendste Objektiv". :-)


    Grüße,


    Floh

    Okay, ich glaub Du musst ein bisschen deutlicher formulieren was Du willst. :-) Diese Objektive sind für die Sony-Kamera, man kann sie auch gar nicht auf Canon benutzen, dafür kann es keinen Adapter geben...


    Für Canon würde ich mit dem oben genannten Kit als Immerdrauf anfangen. Wenn Du mehr Geld ausgeben willst, können wir Dir gerne auch der Reihe nach helfen, aber ich will eigentlich nicht nochmal massenhaft Links raussuchen, wenn ich noch nicht sicher weiß was Du möchtest.


    Deshalb, als Rückfrage: Die 70D ist recht teuer und kann kein 1080p60. Willst Du sie trotzdem gerne kaufen?


    Falls ja: Möchtest Du zuerst mal ein Objektiv, das möglichst variabel einsetzbar ist und das meiste von Dir geforderte irgendwie kann, und dafür zumindest noch in der Nähe von 1000€ bleiben? Oder möchtest Du gleich nach etwas spezieller geeignet Objektiven schauen und dafür mehr Geld auf den Tisch legen?

    Sorry, ich dachte es ging Dir erstmal um die Kamera, der Anfangspost liest sich so. Wenn Du Objektive für alle diese Dinge willst, sind 1000€ natürlich extrem knapp. Empfehlen würde ich Dir:

    Wenn das für den Anfang etwas viel ist, dann zuerst mal das Immerdrauf und dann später entsprechend ergänzen. Das hat zwar eine ordentliche Tonnenverzerrung, wenn Du RAW aufnimmst, aber die lässt sich mit einem Klick korrigieren und ansonsten ist es wirklich ein gutes Objektiv.

    Die Canon 70D ist eine klasse Kamera, und wenn dir 720p als Auflösung reichen, kannst Du damit auch 60fps aufnehmen. Ja, weniger fps sehen definitiv recht wacklig aus in der Zeitlupe, auch wenn man mit dem Computer intelligente Zwischenbilder rechnet. Allerdings ist sie preislich natürlich schon recht nah an den 1000€ dran. Da bleibt dann nicht mehr viel für ein Objektiv und das ist wirklich schade, weil das Objektiv am Ende sicherlich mehr an der Bildqualität ausmachen wird.


    Für ein brauchbares Immerdrauf könntest Du das Kit mit dem 18-135mm kaufen. Das ist aber schon über dem Budget, deshalb wollte ich eigentlich beim Kamerabody etwas tiefer stapeln...


    EDIT: Wenn Du "nur" auf Landschaft, Porträt und Makro aus bist, dann gibt es dafür schon brauchbare Objektive bei Sony. Wirklich schwierig wird es wenn Du lichtstarke Zoomobjektive suchst, um zum Beispiel in dunkleren Innenräumen zu fotografieren, da gibt es wenig und nur sehr teures.

    @dracoMedia Kein Problem, sehr gerne geschehen. Vielleicht kannst Du ja vor dem ersten Filmen doch mal die Objektivkorrektur im Menü anschalten, wie ich beschrieben hab:


    Kamera in den Video-Modus, ins Menü, zweiter Menüreiter von links, "ObjektivAberrationskorrektur". Da solltest Du eben die Korrektur aktivieren

    Das geht flott und ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass es das ist was Dich stört. :-)


    Lieben Gruß und viel Spaß im Urlaub,


    Floh

    Huch? Irgendwas scheint hier seltsam zu sein. Ich sehe die Antwort (mit Zitat) von @Y_K, aber nicht den Original-Post von @Tamara1988... Ich hab auch keine Benachrichtigung dafür gekriegt, ist da irgendwas schief gegangen?


    Wie dem auch sei: Das 50mm F/1.8 ist ein klasse Objektiv! Meiner Einschätzung nach zwar etwas teurer aber dafür auch schärfer als die entsprechenden Canon/Nikon-Pendants, und mit optischem Bildstabilisator. Tipp: Momentan ist bei Amazon die silberne Version 30 Euro günstiger als die schwarze. :-)


    Du musst Dir halt bewusst sein, dass 50mm gerade am Crop schon eher ein Porträt-Objektiv ist als eines um ganze Räume zu fotografieren. Die Frage hattest Du uns nicht beantwortet, was Du damit machen willst... Ich jedenfalls habe das 50mm auch und bin super zufrieden damit.

    Moin!


    Ich denke auch, dass Du mit höheren ISO-Zahlen nicht unbedingt glücklich wirst. Das Rauschverhalten der Chips hat in den letzten Jahren wirklich keine so phantastischen Sprünge mehr gemacht wie in den 2000ern. Die einzige Möglichkeit wäre der Umstieg auf Vollformat, aber das wird gleich viel zu teuer. Also Objektiv.


    Ich würde Dir in diesem Preisbereich vermutlich das Sigma 17-50mm F/2.8 empfehlen. Das ist zwar nicht das weltschärfste aller Objektive, liefert aber zumindest eine ordentliche Lichtstärke und hat ein wirklich gutes Preis/Leistungs-Verhältnis. Das von @FreezeTheMoment empfohlene 24-70mm F/2.8 ist deutlich teurer und größer, vor allem aber weil es auch für Vollformat-Kameras geeignet ist. Wenn Du nicht planst, in den nächsten Jahren die paar tausend Euronen für eine FF-Kamera und dazu passende Objektive auszugeben, dann lohnt sich das vermutlich nicht.


    Festbrennweiten sind auch wirklich nicht zu unterschätzen! Bei einer Cropped Sensor Kamera sind 50mm schon eher Porträt-Bereich, da müsste man sich vielleicht eher bei sowas wie dem Nikon 35mm F/1.8 umschauen. Da hast Du nochmal eine Blendenstufe mehr. Man muss sich halt daran gewöhnen, ein bisschen rumzulaufen und vor allem auch den Bildausschnitt teilweise erst in der Nachbearbeitung zu wählen. Ein bisschen "digital reinzoomen" ist da gar nicht unbedingt schlecht, die Schärfe wird vermutlich noch ähnlich gut sein wie bei einem günstigen Zoom-Objektiv bei der entsprechenden Brennweite...

    Das sind schon wirklich viele Ansprüche für diesen Preis. Bist Du denn auf eine Systemkamera eingeschossen, oder würdest Du eher sowieso keine Wechselobjektive dazu kaufen?


    Ich werfe ansonsten spontan mal die Sony A5100 in den Ring. Das Display ist um 180° klappbar (allerdings nach oben, nicht zur Seite), der Video-AF ist gut und die Kamera kann 1080p60. Das Kit-Objektiv (16-50) das es dazu gibt ist ziemlich mies, da würde ich was anderes wählen, Du müsstest aber genauer ausführen wofür Du die Kamera alles verwenden willst. Timelapse bin ich nicht sicher, ich vermute es geht mit einer dazu gekauften App aus dem Store, ansonsten nur mit externem Auslöser.


    Nachteil: Die Kamera hat zwar einigermaßen brauchbare Mikrofone, aber keinen Anschluss für ein externes Mikrofon. Für Vlogs wäre das vermutlich wirklich praktisch, da müsstest Du sonst extern aufnehmen und synchronisieren für ein wirklich gutes Ergebnis. Außerdem ist die Objektivauswahl sehr begrenzt, das käme also nur in Frage wenn Du sowieso nicht so sehr viele Objektive dazu kaufen willst.


    Ich hab sogar für ValueTech mal einen Zuschauer-Review dieser Kamera gemacht:


    @dracoMedia: Ich hab auch nochmal gegrübelt, und vermute dass Dich eigentlich nur die Tonnenverzerrung stören kann. Deshalb hast Du auch gefragt, ob das Objektiv okay ist. Das liefert natürlich ein bisschen seltsame Bewegungen bei Kameraschwenks. Ich vermute, dass mein (und Matze's) Hirn da schon so sehr dran gewöhnt sind dass es uns nichts mehr ausmacht.


    Ich weiß nicht, wie viel man da mit den von mir beschriebenen Objektivkorrektur rausholen kann (da es ein Canon-Objektiv ist stehen die Chancen ganz gut). Auf jeden Fall kann man es aber im Nachhinein korrigieren. Du musst Dir halt bewusst sein, dass Du bei Verzerrungskorrekturen im Nachhinein ein bisschen reinzoomen musst (also die Aufnahme weniger weitwinklig wird) und Du ein bisschen Auflösung und Qualität verlierst. Außerdem könnte der Computer ein Weilchen dran rechnen. :-)


    Es stimmt auch, dass wahrscheinlich Objektive mit weniger Brennweitenbereich (also z.B. ein 17-50mm statt Deines 18-135mm) weniger extreme Tonnenverzerrung zeigen werden, vor allem im Weitwinkelbereich. Wenn die Objektivkorrektur also nicht reicht und Dir eine Nachbearbeitung zu aufwendig ist, dann wäre vermutlich eine Festbrennweite die ideale Lösung. Da ist die Verzerrung sehr überschaubar und Du kriegst noch ordentlich Lichtstärke geschenkt. Dann müssten wir aber noch genauer überlegen, welche Brennweite gut wäre (also, was Du am ehesten filmen willst).

    Hi Dani!


    Ich glaub, wir schauen auf völlig unterschiedliche Dinge! :-) Ich finde das von Dir verlinkte Vlog-Video von YouTube von der Videoqualität her sogar schlechter als Deins, was vermutlich an den noch ruckartigeren Bewegungen liegt...


    Wenn Du mit "verzogen" meinst, dass Du eine Objektivverzerrung sehen kannst, die bei Kamerabewegungen natürlich seltsam aussieht, dann kannst Du vielleicht durch Anschalten der entsprechenden Korrekturen noch was ändern: Kamera in den Video-Modus, ins Menü, zweiter Menüreiter von links, "ObjektivAberrationskorrektur". Da solltest Du eben die Korrektur aktivieren, vielleicht ist das schon die Lösung zu Deinem Problem. Ansonsten, wenn Du frei Hand filmst: Immer mindestens :-) zwei Hände an der Kamera haben, die Ellenbogen idealerweise in Deine Hüften stützen, womöglich irgendwo anlehnen. Kamerabewegungen nicht "aus der Hand", sondern "aus der Hüfte" machen, also mit dem gesamten Oberkörper. Dann werden zumindest schon mal die Bewegungen merklich ruhiger.


    Ich glaub, wenn ich dem Problem noch nicht näher komme, musst Du mir etwas genauer beschreiben was das Problem ist.

    Hi nochmal!


    Ich hab mir die Videos mal angeschaut... sehen für mich völlig in Ordnung aus. Klar erkennt man ein bisschen Artefakte von hektischen Bewegungen oder ein bisschen Pixelei im Feuer bei den schnell veränderlichen Flammen mit weichen Farbüberläufen. Das wirst Du aber vermutlich im vierstelligen Preisbereich nicht viel besser hinkriegen. Gut ausgesuchte Motive übrigens, genau hier wirst Du Codec-Probleme sehen. :-) Im Übrigen wird die YouTube-Komprimierung hier fast noch mehr ausmachen als das von der Kamera kommende Material.


    Was stört Dich denn genau an den Aufnahmen? Und mit was versuchst Du sie zu vergleichen? Was ein Filmbild normalerweise "schön" macht ist ja eher der sauber gewählte Aufbau und passende Vor- und Hintergrund, die lange präparierte Beleuchtung, die elegante Kamerabewegung, ...


    Wenn Du nochmal kurz abreißt, was dich besonders stört und wo Du hin willst, dann können wir Dir sicher den einen oder anderen Tipp geben. Auf jeden Fall glaube ich nicht, dass mit Deiner Kamera oder Deinem Objektiv irgendwas nicht in Ordnung ist.


    Grüße,


    Floh

    Hallo Kathrin!


    Wenn Du eher wenig Erfahrung hast und heute die Aufnahmen machen willst, dann würde ich Dir vermutlich echt zum Automatik-Modus raten. Der manuelle Modus (Fokus und auch Belichtung) sind zwar super und werden überall hoch gepriesen, aber er ergibt erst Sinn, wenn Du schon einige Erfahrung gesammelt hast und weißt was Du tust. Gerade am Anfang ist der Automatik-Modus wirklich keine Schande. Du kannst ja dann immer schauen, was die Kamera für Einstellungen wählt und daraus lernen. :-)


    Falls Du doch manuell vorgehen willst, dann mach es wie @Matze gesagt hat: Setz die Verschlusszeit auf etwas zwischen 1/50 und 1/200 (1/50 würde vermutlich dem Tipp "Verschlusszeit = Bildrate * 2" folgen, aber 1/200 ist praktischer bei so extremem Sonnenlicht), setz die ISO-Zahl auf einen möglichst kleinen Wert wie 100), und dann wähl die Blende so dass die Belichtung stimmt. Blende 5 war anscheinend zu weit offen, also eher zu größeren Blendenzahlen gehen wie 8 oder 11. :-)


    EDIT: Was die Unschärfe angeht kann das an zweierlei liegen: Entweder die Tänzer die Du filmst bewegen sich eher schnell, und die Belichtungszeit von 1/50 liefert Dir dann einfach eine Bewegungsunschärfe bei schnellen Bewegungen. Das sieht man dann aber eher nur wenn man sich ein Einzelbild anschaut, weniger beim laufenden Video. Oder der Fokus lag einfach falsch. Wenn Du die Blende aber weiter schließt, dann sollte das zumindest weniger schwierig sein.