Beiträge von Periklymenos

    Ich stimme da Matze eindeutig zu. Da du so viel zurücklegen kannst, wäre eine gehobene DSLR gut. Ob es nun Canon oder Nikon ist,ist egal. Beide bieten super Objektive an,die Fremdhersteller ergänzen sogar sehr gut. Tierfotografie(Wildlife und BiF) erfordern schon recht lange Brennweiten. Da gibts was von 1000€ bis 15000€. Dein Beispiel mit dem Fliegenauge wiederum ist schon wieder recht schwer umzusetzen da Abbildungsmaßstäbe benötigt werden die so einfach nicht zu erreichen sind. Tierfotografie ist echt teuer. Lange Brennweiten und Lichtstärke lassen den Preis schnell mal auf Kleinwagenniveau steigen.

    Jein, Kundenrezensionen bei Amazon sind halt auch nicht immer das Gelbe vom Ei...

    Dein Test war aber auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei ;-) Bei den Sonys ging es darum das diese in wärmeren Gefilden, ob es nun Deutschland im Hochsommer oder die Tropen sind ist egal, die Wärme im Body anstauen. Bauart bedingt leitet der Body zu stark die Wärme. Das führt dazu das die Kamera nach wenigen Minuten abschaltet um den Sensor zu schützen. Das sollte man vor dem Kauf bedenken. Das schränkt die Benutzung ein wenn man viel im Sommer filmt. Ansonsten kann man aber auch gut mit der Kamera filme wobei ich immernoch einen Camcorder empfehle.
    Der Firmwarehack "Magic Lantern" für die Canon DSLRs empfiehlt sich auch. Damit kann man RAW aufnehmen und bei dem Preis des Bodies kann man auch zusätzlich noch ein Aufnahmegerät kaufen um ein cleanes HDMI-Signal aufzunehmen. Da ist die Qualität wirklich bombig.


    Ich weiß wirklich nicht ob eine Grafikkarte auch Input-Zugänge besitzt.

    Hi,
    bei deinem Aufgabenbereich wirds recht schwierig mit 1500€ auszukommen wenn da schon der Body mit eingerechnet werden muss.


    Ob Vollformat oder APS-C ist in Foren häufig eine Glaubensfrage. Da gibt es APS-C oder Vollformatverfechter. Der starke Unterschied in den Formaten ist die Größe der Sensoren.APS-C hat eben die Vorteile im Telebereich,dafür rauscht der kleine Sensor schneller. Vollformat dafür hat eben seine Stärken in der Lanschafts-,Portrait,- und Lowlightfotografie hat. Der Sensor rauscht deutlich weniger als der kleinere Sensor. Zudem ist die Freistellung stärker.


    Eine 70D ist super.Lass dich von den Berichten zu AF-Problemen nicht verunsichern. An sich ist die 70D ein Allrounderbody und bietet eine super Ausstattung. Andernfalls würde sich auch eine 700D anbieten. Die ist gerade im Abverkauf. Das beste ist wenn du zu einem Fachgeschäft fährst und dort mal diverse Bodies begrabelst und teste welche Größe angenehm für dich ist. Du musst die Kamera später schließlich umher tragen.


    Bei den Objektiven ist es etwas schwieriger. Du gibst diverse Sachen an. Damit du nicht enttäuschst wirst solltest du schon mehrere Objektive einplanen. Mit einem Objektive lässt sich dies nicht erledigen.


    Für Makros sind das Canon EF 100mm Macro oder Canon EF-S 60mm zu empfehlen. Für die Makrofotografie wird häufig jedoch auch ein Stativ benötigt. Bei einem großen Abbildungsmaßstab lässt sich das nicht mehr aus der Hand erledigen. Beide würden sich auch als Portraitobjektive nutzen. Hier sollte jedoch beachtet werden das die Brennweite des 100mms schon recht lang sein könnte.


    Ein wirklich gutes Standardzoom ist das Canon EF-S 15-85. Die Bildqualität ist super und durch den IS kannst du nicht bewegliche Dinge auch bei langen Verschlusszeiten scharf ablichten. Damit wären zwei Punkte abgehakt.(Landschaftsfotografie und Stillleben)Landschaftsfotografie erfordert häufig auch ein Stativ oder verschiedene Filter.


    Für Lowlight bietet sich der Joghurtbecher an. Durch die große Blende kannst du auch bei wenig Licht fotografieren. Jedoch muss man hier auf die dünne Tiefenschärfe achten. Ansonsten ist das Objektiv dem Preis entsprechend.Die Bildqualität ist in jedem Punkt erhaben.


    Zu empfehlen ist aber auch ein Blitz wie der Canon Speedlight 430EX II. Dazu ein Buch über die Blitzfotografie,viel Übung und man kann blitzen ohne stark die Lichtstimmung kaputt zu machen.


    Es ist aufjeden Fall eine Frage was dir am wichtigsten ist.Häufig kommen noch zusätzliche Kosten in Form eines Statives oder so ähnlich dazu, Informiere dich also genau darüber was du wiklich benötigst und was nicht.


    Grüße Peri

    Muss es unbedingt eine DSLR sein? Zum Filmen sind die nämlich eigentlich nicht gedacht. Eine richte Videokamera wie die Canon Legria HF G25 ist da deutlich besser geeignet.
    Muss es wirklich eine DSLR sein,sollte die Canon 70D die erste Wahl sein. Die hat nen super Videoaf jedoch erreicht die maximal 30fps. Die STM Objektive ergänzen da echt super das Lineup.

    Hi,
    bei deinem gestellten Aufgabenbereich würde ich wohl zu einer Kombination aus 16-85/18-105 und dazu eine 50mm Fb. Da du im (U)WW bereits gut aufgestellt bist kannst du da getrost zum guten aber günstigen 18-105 greifen. Das gibts häufig gebraucht als Bulk-Ware. Soll dein gestellter Aufgabenbereich mit einem Objektiv erledigt werden können das mehr oder wneiger nur die 17-50 2.8 Objektive. Ich würd dir aber zu dem 18-105 und einer Festbrennweite raten.Das 16-85 ist aber auch super. Das hatte ich selbst eine Zeit lang auf der D7100.

    Hi,
    beide Objektive sind eine super Wahl! Das 17-55 benutze ich persöhnlich stark für die Reportagefotografie oder auch Streetfotografie. Das 18-35 stand auch auf meiner Liste,wurde aber doch versetzt auf Grund des Zoombereichs. Die ist mir zumindest bei Reportage zu knapp, da bleibt eine zu große Lücke zwischem meinem 70-200. Die Lichtstärke ist aber immerhin top. Für die Offenblende braucht man schon fast einen Waffenschein,so scharf bildet es ab. Festbrennweiten in diesem Bereich kann man getrost vergessen. Da gibt es kaum besseres. Das 18-35 soll jedoch an der 7D rumzicken wenn die Firmware beider Geräte nicht auf dem aktuellsten Stand ist. Da du jedoch ein Allroundobjektiv suchst würde ich das 18-35 nicht wählen. Selbst 17-55 kommt mir da zu kurz vor. Die KB Standardzooms ala 24-70/105 würde ich nicht wählen dazu ist das kurze Ende nicht lang genug wobei es ja auch Personen gibt die mit 24mm an APS-C gut auskommen. Ein 16/17-35/40 würde ich auch nicht wählen. Weiterhin würd ich auch nicht auf den Spritzwasserschutz setzen. Die Gummilippe am Bajonett ist da eher Marketing. Nur relativ wenige Objektive sind wirklich "Staub-" und "Spritzwassergeschützt". Ein Zoom kann da schon recht schlecht geschützt werden.
    Wenn das Objektiv jetzt nicht lichtstark (>2.8) sein soll und die Brennweite etwas mehr sein darf,wäre auch ein Sigma 17-70 2.8-4 C,Canon 18-135 oder das Canon 15-85 zu empfehlen.Die bilden alle super ab und sind echte Allrounder.

    Die Auslösungen geben natürlich Aufschluss darüber wie stark die Kamera genutzt wurde. Besonders wenn du noch das Kaufdatum dazu kennst. Aber du solltest immer bedenken das Canon nur eine Angabe zu der Langlebigkeit des Verschlusses macht. Der kann also schon noch ein paar Hundert oder zig Tausenden in die Knie gehen. Ich hab meine erste 7D auch mit 43k Auslösungen gekauft,der Verschluss hat sich dann bei 213k verabschiedet. Du solltest nicht nur auf die Auslösungen achten. Das Äußere ist auch wichtig. Wenn der Body komplett runter gerockt ist und nur 30k Auslösungen auf dem Buckel hat wär ich stutzig.

    Bei einem Budget von 300€ würde auch eine 50D passen. Mit der hab ich relativ lange gearbeitet. Die hat aber nur 15MP,9 Kreuzsensoren und die Serienbildgeschwindigkeit liegt bei 6,3 B/s. 70D und 7D haben aber nicht das selbe Modul. Der 7D Af lässt sich noch weit mehr einstellen. Die 50D hat noch einen Joystick wie 7D/5D. Da ist die Bedienung echt super. Ich würde aber in dem Fall zur 7D/70D greifen. Da müsstest du eben abwägen was dir am wichtigsten ist. Eher ein Allrounder oder eine im vollen Umfang konfigurierbare Kamera?