Beiträge von Shetanchan

    Also auf Familienfeiern würde ich von der Belichtungszeit eher Richtung 1/200s gehen, wenn die Leite nicht posieren. Die Blende musst du wahrscheinlich etwas schließen, damit mehrere Leute scharf sind. Wie stark du sie schließen musst, müsstest du ausprobieren. Das hängt nämlich auch davon ab welche Brennweite du nimmst (kürzere Brennweite = mehr Schärfentiefe ) und wie weit von der Kamera die Personen sind.
    Wenn du da Probleme hast beim ausprobieren, dann könntest du dich in das Thema Schärfentiefe und hyperfokale Distanz einlesen (oder bei YouTube mal schauen).


    Damit der ISO "das auffangen" kann, muss man ihn auch hochschrauben. ;)

    Bokeh hast du immer im Vor- und Hintergrund wenn die Blende weit offen ist oder die Brennweite lang ist (außer du stellst auf den Punkt scharf, der der Kamera am nähsten ist).


    Eine Belichtugnszeit von 1/15 s ist sehr lang um noch aus der Hand zu fotografieren, grade bei höheren Brennweiten! Endweder versuch es mal mit einem Stativ, oder nimm die Regel um Verwackler auszuschließen: Belichtungszeit = 1/Brennweite (Also bei 50mm Brennweite möglichst nicht unter 1/50s fotografieren)
    Und gerade wenn du Dinge fotografierst, die selbst atmen oder sich durch Wind bewegen könnten musst du die Belichtungszeit kürzer wählen, denn hier kann dir auch der beste Bildstabilisator nicht weiterhelfen. (1/15s bei einem Menschen ist schon ziemlich lang, gerade wenn der Mensch nicht bewusst stillhält)


    Der Fokuspunkt scheint sich auch bei den Fotos etwas verschoben zu haben, manchmal ist der Bereich um die Brille schärfer, als die Haare. Am einfachsten wäre es, wenn du dir etwas statisches suchst, eine Figur etc. die die draußen in der Sonne hinstellen kannst. Da hättest du dann etwas, was sich selbst nicht bewegt und könntest in Ruhe testen.


    Bezüglich ISO: Das hängt auch immer davon ab, was für eine Kamera man hat und wie die individuellen Präferenzen sind. Bei einer 700D würde ich, wenn es sehr wichtige Fotos sind möglichst nicht über ISO 800 gehen, bei einer Sony a6000 gehe ich aber auch regelmäßig höher, bei analogen Kameras nutze ich selten mehr als einen ISO 400 Film, bei einer Vollformatkamera wie der 6D II brauchst du keine Bedenken haben! Vor allem wenn es um Testfotos geht! Probiers einfach mal selbst aus, ab wann dich das Rauschen stört.
    Abgesehen davon: Auf gedruckten Fotos sieht man das Rauschen deutlich weniger. D.h. es hängt auch von deinem Verwendungszweck ab und wie groß du das Foto drucken willst. Bei einem A3 Druck sieht man Rauschen deutlicher, als bei einem A6 Druck. Also keine Angst vor ISO, einfach selbst ausprobieren und eigene Meinung bilden.

    Vergiss Adapter mit Korrekturlinse! Die meisten machen das Bild total matschig und die guten, falls es welche gibt, sind teuer.
    An Canon kannst du Olympus OM, M42 Objektive (verschiedene Hersteller), Pentax und analoge Nikon Objektive Adaptieren. Die günstigsten sind meist M42 Objektive, aber auch bei pentax und olympus kann man manchmal Schnäppchen machen. Von Zoom Objektiven würde ich dir abraten, um da ein Gute zu erwischen, muss man etwas Ahnung haben oder gut recherchieren.
    Jedoch bekommst du von Canon sehr günstig ein 50mm 1.8. das kostet ähnlich viel wie ein gutes analoges 50er (außer du hast Glück).
    Abgesehen davon musst du dich bei den analogen Objektiven darauf einstellen, dass du durch den Sucher nicht siehst, wo die Schärfe exakt liegt. Daher müsstest du Liveview und Fokuslupe benutzen.

    @RichardDeanAnderson: in dem verlinkten Artikel geht es um die Autofokus Variante des 14mm Objektivs. Das AE Objektiv hat aber nur manuellen Fokus. Also scheint es 3 Versionen des Objektivs zu geben...


    @Stefan83: Der analoge Minolta Mount wurde MD genannt und passt nicht an aktuelle Sony SLT Kameras, da diese den Sony/Minolta A Mount besitzen. Und an die Spiegellosen E Mount Kameras kann ein MD Objektiv nur mit Adapter angeschlossen werden.

    Nun ja Nikon hat immernoch den gleichen Mount wie damals. Daher kann ich mir vorstellen dass es bei analogen Nikons funktionieren würde. Pentax hat meine ich auch noch den analogen Mount.


    Mir wäre es auch neu, dass es Samyang Objektive mit Kontakten für Canon gibt. Im Zweifelsfall die Herstellerseite mal anschauen, dort müsste das ja angepriesen werden wenn es neu ist.

    In dem Amazonlink steht bei der AE Version für Canon im Titel: "Canon EF AE automatischer Blendenring" Ich nehme an hier könnte man die Blende über die Kamera steuern. Wenn man genau auf das Bild sieht, dann sieht man auch die elektronischen Kontakte ganz unten am Objektiv.
    Bei der Canon EOS Variante steht im Titel nichts zu automatische Blende und das Bild zeigt, dass das Objektiv keine elektronischen Kontakte hat.


    Der analoge Canon Mount heißt FD. Es gab mal eine Analoge Kamerareihe von Canon, die sich A nannte unter der es zwei AE Modelle gab: Die Canon AE-1 und Canon AE-1 Program. Ich bezweifle dass Samyang noch Objektive für analoge Mounts herstellt ;)

    Ich glaube so etwas hat jeder schon einmal erlebt. Mir hat es in solchen Situationen geholfen die Kamera bei Spaziergängen immer dabei zu haben und mit Offenen Augen durch den Wald oder die Felder zu gehen. Meistens findet sich etwas zum Fotografieren, und wenn es nur ein Blatt ist. Manchmal klappt es auch nicht, dann hatte man wenigstens einen Spaziergang.
    Meist wird es auch einfacher wenn man einfach anfängt. Selbst wenn die ersten Fotos nicht toll sind, bekommt man nach ein paar mal drüber schlafen Ideen wie man es nächstes mal anders machen könnte.
    Zu anfang habe ich unzählige Fotos gemacht und viele davon waren einfach nur um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie z.B. Welche Brennweite wirkt etc.

    Das Kit Objektiv ist eine Kompromisslösung. Es ist halt super kompakt, aber darunter leidet auch die Bildqualität, vor allem in den Ecken. Auch das 16mm Pancake von Sony soll ein Problem mit Randunschärfe haben (da auch hier wieder ultra kompakt). Das 20mm soll etwas besser sein laut diversen Nutzern. Alternativ gibt es noch von Sigma ein 19mm für Sony E-Mount, dass richtig gut sein soll. Eine weitere Alternative sind manuelle Objektive von Samyang/Walimex (alles Festbrennweiten). Die haben allerdings keinen Autofokus und du musst die Blende mit einem Ring am Objektiv einstellen. Bei Landschaften kann man sehr gut mit manuellem Fokus arbeiten, aber ist auch nicht für jeden etwas. Aber mit diesen Festbrennweiten hast du dann natürlich keinen Zoom.


    Wenn du Zoom haben möchtest gäbe es da von das Zeiss 16-70 f4 (schweineteuer - ca. 900 Euro, aber soll gut sein), das Sony 18-105 f4 (um 600 Euro, recht groß aber auch gut)
    Dann gibt es noch ein Reisezoom von Sony SEL (18-200 mit variabler Blende) und eins von Tamron für Sony E-Mount/Nex (Auch 18-200 mit variabler Blende) beide um die 600 Euro


    im Ultra-Weitwinkelbereich gibt es nur das SEL 10-18 f4 für um die 700 Euro oder eben die oben erwähnten Festbrennweiten


    ja oder das Kitobjektiv und dann das Tele-Kit-Zoom SEL 55-210 mit variabler Blende


    Ich besitze zur Zeit das Kitobjektiv mit der a6000 und für Landschaftsaufnehmen nutze ich meist eine Festbrennweite mit 35mm oder 50mm und mache Panoramas - also mehrere sich überlappende Bilder, die ich dann am PC zusammenstitche. Dafür braucht man ein Programm (sonst wird man wahnsinnig). So bekomme ich Bilder mit schärfe bis zum Rand. Allerdings kann man damit keine Langzeitbelichtungen machen. Und wenn man mal eben so ein foto machen möchte, dann ist das ergebniss auch eher suboptimal. (Aber für mal eben so reicht das Kitobjektiv).


    Was dir an Bildqualität reicht muss du leider selbst entscheiden. Schau einfach mal auf Flickr oder so nach Bildern mit dem Objektiv, die nicht bearbeitet wurden. Oder du musst es ausprobieren.

    Wie wäre es denn mit MFT-Sensor, also eine Olympus oder Panasonic DSLM? Deren Sensoren sind etwas kleiner, als bei APSC (Crop Faktor 2 anstatt 1,5(Sony) oder 1,6 (Canon)). Das hat den Vorteil, dass die Objektive und die Gehäuse auch etwas kleiner sein können. Und da du kein Interesse an Potraits mit stark verschwommenem Hintergrund hast, wäre der Nachteil der kleineren Sensoren (dass ein stark verschwommener Hintergrund schwieriger hinzubekommen ist) für dich nicht relevant.
    Außerdem ist das Objektivsortiment der MFT-Kameras etwas größer, als das bei Sony DSLM's. Mit den Preisen kenne ich mich dort nicht so gut aus, dürfte allerdings (etwas) besser sein als bei Sony APSC-Objektiven.

    Ich habe auch schon mit einer 700D fotografiert. Mein Tipp an dich - gerade was deine Beispielbilder angeht - versuche immer korrekt zu belichten. Deine RAW Datei ist deutlich unterbelichtet. Daher ist es klar, dass das bearbeitete Bild dann starkes Rauschen hat, wenn du mehr als eine ganze Stufe die Belichtung nach oben korrigierst. Allgemein finde ich, dass man bei einigen Canon-Sensoren lieber leicht überbelichten sollte. Gerade in den hellen Bereichen ist viel mehr Information gespeichert (bei allen Kamera-Sensoren). Und wenn du dann in der Bearbeitung die Lichter leicht nach unten korrigierst (oder die Belichtung) hast du ein rauschärmeres Bild - selbst wenn du mit einer höheren ISO fotografierst. Dazu hat Tony Nothrup mal ein sehr ausführliches Youtube Video mit vielen Beispielen gemacht.
    Man sagt ja auch immer dass man nach rechts Belichten soll. Das heißt, dass sich der Großteil des Histogramms im rechten Bereich befinden soll. Ausgenommen sind davon nur wenige Szenen, z.B. Sternenfotografie oder ähnliches.


    Ansonsten würde ich mich den anderen hier anschließen: Das Objektiv ist deutlich wichtiger, als die Kamera dahinter. Daher würde ich von der Sony-Kitlinse abraten. Möchtest du unbedingt ein Zoom-Objektiv haben oder ist auch eine Festbrennweite interessant? Grade wenn dir Details wichtig sind, würde ich mir auch mal die Festbrennweiten anschauen.

    Ich war auch mal Anfänger =)


    Wenn sie alle keinen Autofokus haben, dann kannst du sie auf MFT und Canon-APSC ausprobieren.


    Die Blende verdoppelt sich nur im Vergleich zu Vollformat, und das auch bei den neuen Objektiven von Panasonic und Olympus für MFT. Das heißt einfach: Wenn du mit einer MFT-Kamera dasselbe Bild erzeugen möchtest, wie mit einer Vollformatkamera mit einem 50mm Objektiv und Blende 2,8. Dann musst du an deine MFT-Kamera ein Objektiv mit Brennweite 24mm und Blende 1,4 verwenden.
    Wenn du eine APSC-Kamera von Canon hast, und damit dasselbe Bild machen möchtest wie oben (also Vollformat, 50mm, Blende 2.8) dann brauchst du eine Brennweite von 31,25mm mit einer Blende von 1,75 (da Canon einen Crop-Faktor von 1,6 hat).
    Bei einer Fuji, einer Nikon APSC oder einer Sony DSLM mit Crop-Sensor (Die Sony DSLM's gibt es auch mit Vollformatsensor) hast du einen Crop-Faktor von 1,5. Das heißt für dasselbe Bild müsstest du eine Brennweite von 33,3mm und eine 1,9 Blende (aufgerundet).
    Die Blende, die auf den Objektiven steht, bezeichnet immer die Lichtmenge, die rein rechnerisch durch das Objektiv hindurch gelangt. Die verändert sich auch nicht bei kleineren Sensoren, denn die Lichtmenge interessiert es nicht, wie groß der Sensor ist. Die Blende bezeichnet also nicht die Schärfentiefe. Um aber die mögliche Schärfentiefe heraus zu bekommen, muss man immer mit dem Crop-Faktor multiplizieren. So bekommt man dann ein Equivalent.
    Die Angaben auf den Objektiven bei MFT, APSC und Vollformat sind immer unabhängig von der Sensorgröße. Daher musst du auch die Objektive von MFT und APSC mit dem Cropfaktor multiplizieren, um so einen Vergleich zu Vollformat zu ziehen.


    Sallop kann man sagen: Je kleiner der Sensor, desto schlechter kann man Objekte freistellen (z.B. bei Portraits den Hintergrund unscharf machen). Wenn dir das also wichtig ist, dann würde ich MFT eher nicht kaufen. Da ist APSC schon deutlich besser.


    4 Belichtungsstufen heißt, dass du die Belichtungszeit um 4 Stufen verlängern kannst. Wenn du also ohne Stabi mit 1/200 Sekunden belichten würdest, dann könntest du mit dem Stabi mit 1/12 Sekunden belichten. Das klingt jetzt total toll. Aber die meisten Objekte, die so still halten (nur feststehendes, also Landschaft und Gebäude) würdest du meist sowieso mit einem Stativ fotografieren. Auf dem Stativ musst du den Stabilisator ausschalten, weil er immer etwas vibriert. Der Stabilisator versteht nicht, dass er sich ausschalten sollte und versucht auf Teufel komm raus etwas zu stabilisieren. Das fürt dann zu unscharfen Bildern.
    Als Verlgeich: Personen, die posieren fotografiere ich manchmal mit 1/50 Sekunde (aber hier muss die Person schon wirklich sehr still halten), aber lieber mit 1/150 oder 1/200 Sekunde! Einen stillsitzenden Hund fotografiere ich mit mindestens 1/200 Sekunden, lieber aber mehr wenn es geht. Ein Hund ist ähnlich sprunghaft wie Kinder. Bei sich bewegenden Hunden/Kindern um die 1/500s oder deutlich mehr.
    Bei sich bewegenden Objekten (Sport, Kinder, Tiere) bringt der Stabilisator also nichts mehr, da die Verschlusszeiten klein sein müssen um die Bewegung scharf einzufangen.


    Du siehst also, dass dir der Stabilisator nur in bestimmten Fällen einen Vorteil bringen würde. Zum Beispiel für Amteur-Videos ist er ganz praktisch, weil man mal nette Situationen aus der Hand filmen kann. Dafür sind dann aber auch Autofokusobjektive deutlich einfacher, da man den Fokus nicht selbst ziehen muss. Für solche Situationen nutze ich ein Kit-Objektiv. Ein engagierter Videograph wird aber auch hier bald ein Stativ und/oder ein Schwebestativ verwenden wollen, weil es einfach bessere Videos liefert. Für Menschen mit einem Tremor/Dauerzittern ist ein Stabilisator sicherlich eine Erleichterung.


    Also wie gesagt kannst du die Objektive bei MFT und Canon APSC einfach mal ausprobieren. Du wirst jedoch merken, dass dir der Weitwinkel für Landschaftsaufnahmen fehlen wird, denn deine 28mm Objektive wirken entweder wie ein 45mm Objektiv (Canon) oder ein 56mm Objektiv (MFT).
    Dennoch habe ich mit einem 28mm Objektiv an einer Canon APSC ein, zwei sehr schöne Panoramas geschossen (mehrere Bilder, die ich dann im Bearbeitungsprogramm zusammengesetzt habe). An der Canon ist der Bildausschnitt des 28mm Objektiv Vergleichbar mit einem 45mm Objektiv an Vollformat, daher für Landschaften schon etwas "zu weit reingezoomt". Deswegen habe ich dann mehrere Bilder zusammengesetzt.

    Sind die Objektive seines Opas mit oder ohne Autofokus?
    Wenn Sie einen Autofokus haben, lohnt es sich wahrscheinlich nicht sie zu adaptieren.


    Du musst auch bedenken, dass sich die Brennweiten durch den Crop-Faktor der Lumix optisch ändern. Ein 135mm Objektiv wirkt an der Lumix durch den Crop-Faktor von 2, wie ein 270mm Objektiv. Ein 28mm wirkt wie ein 56mm Objektiv. Und auch die Schärfentiefe nimmt gefühlt durch den kleinen Sensor zu. Eine Offenblende von F 2.8 ist an der Lumix nur noch ein F 5.6, was nicht mehr besonders lichtstark ist.
    Ich sage hier gefühlt, weil sich rein physikalisch nichts an dem Objektiv ändert. Allerdings führt der kleinere Sensor hinter dem Objektiv dazu, dass du nur einen Teil des Objektivs benutzt, nur einen Ausschnitt. Vom Ausschnitt her wirkt das Foto dann, als ob es mit einer höheren Brennweite gemacht wurde. Dennoch hat der Ausschnitt die Menge an Tiefenschärf, die ein Objektiv mit geringerer Brennweite produziert. (Je länger die Brennweite, desto kleiner wird die Tiefenschärfe bei gleicher Blende, desto einfacher kann man Objekte freistellen/den Hintergrund verschwommen darstellen).


    Für die Sternenfotografie wirst du sowieso ein sehr Weitwinkeliges und lichtstarkes Objektiv benötigen. Bei der Lumix so etwas im die 10-14mm mit einer Offenblende von 2.8 oder besser.
    Bei der Canon bräuchtest du wahrscheinlich eine Brennweite zwischen 14-18mm und auch etwa f2.8 oder besser.


    Für Sport wirst du ein Teleobjektiv mit Autofokus brauchen.


    Landschaftsaufnahmen und Langzeitbelichtungen kann man mit manuellen Objektiven und Stativ sehr gut machen. Aber auch hier nutzt man eher Weitwinkelobjektive. Durch den kleinen Sensor der Lumix wird das 28mm kein Weitwinkel mehr sein.
    Manuelle Yashica Objektive kann man übrigens auch an Canon DSLRs anschließen. Bei der 77D ist der Crop-Faktor 1,6.


    Ich hoffe das mit den Crop-Faktoren war einigermaßen verständlich, sonst einfach nachfragen.


    Übrigens: ich nutze viele alte Objektive an einer Sony a6000 ohne Stabi für Natur- und Landschaftsaufnahmen.

    Nach meiner Erfahrung funktioniert 70% Isopropylalkohol am besten, wir auch oft 2-Propanol oder Isopropanol genannt. Es gibt auch einen 90% Isopropanol, aber meiner Meinung nach lohnt sich der Preisaufschlag nicht, eher im Gegenteil. Den 70% Isopropanol gibt es auch übers Internet, musst du einfach schauen wo es für dich am günstigsten ist. Ich nutze manchmal auch nur etwas destilliertes Wasser, oder zusätzlich zum Alkohol falls Rückstände bleiben (gibt es günstig im Drogeriemarkt). Hier auf keinen Fall mit normalem Leitungswasser reinigen, da darin Salze und Mineralien gelößt sind, die Rückstände hinterlassen. Wattestäbchen nutze ich persönlich nicht, da man hier auch mal mit dem Plastikstäbchen an die Linse kommen könnte (manche Stäbchen sind nur sehr dünn gewickelt). Daher nutze ich meist Watte ohne Stäbchen. Die zurückbleibenden Fasern kann man sehr gut mit dem Blasebalg oder einem weichen Synthetikpinsel entfernen (etwas größerer flacher Künstlerpinsel mit weichen Borsten oder ein kleinerer Kosmetikpinsel - beides meist günstiger als spezielle Objektivpinsel).

    Da hast du ja schon eine schöne Auswahl. Also ich würde wahrscheinlich noch ein leichtes Teleobjektiv mitnehmen. Manchmal hilft das um keine Touristen im Bild zu haben etc. Ich nutze gern etwas im Bereich 85mm bis 135mm an Apsc.
    Aus einem Gefrierbeutel habe ich mir einen einfachen Regenschutz gebaut (Haargummies sind da sehr praktisch). Der hat mir bis jetzt immer ausgereicht. Selbstauslöser und nd und polfilter würde ich natürlich auch mitnehmen.
    Das 24 STM nimmt nicht viel Platz weg und falls du mal ein kleines leichtes Setup für einfache Urlaubsbilder haben willst, ist das super praktisch.
    Ich bin mir nicht sicher was für Stecker die Isländer haben, daher würde ich danach mal googelt und dann einen passenden Steckdosenadapter mitnehmen, eventuell auch eine kleine mehrfachsteckdose (falls du das noch nicht eingeplant hast).
    Und ich würde mehrere da Karten mitnehmen und diese wenn möglich abends zusätzlich auf einer Festplatte sichern. Oder falls das nicht möglich ist: jeden Tag eine andere Karte nutzen. Falls da eine von kaputt geht fehlen dir nur die Bilder von einem (oder zwei) Tagen.

    Mit Kleinanzeigen habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Teilweise waren interessierte auch sehr dreist und dann gab es auch noch die, die mir einen Tauschhandel angeboten haben...


    Persönlich würde ich auf Kleinanzeigen nur teure Sachen kaufen, wenn ich sie persönlich begutachten könnte. Oder eben Kleinigkeiten.


    Mit Ebay hab ich bessere Erfahrungen gemacht. Zwar habe ich dort noch kein Objektiv verkauft, aber schon gebrauchte Objektive gekauft. Sofern du gut beschreibst und die Fotos alles zeigen, dürfte das mehr Erfolg versprechen.

    Zum 24-70 f4 gibt es nicht allzu viele Alternativen: Das Kit-Objektiv 28-70 f3.5-5.6 oder das 24-70 f2.8.
    Ich finde die Reviews von Phillip Reeve sehr gut (viele Vergleichsbilder und aufgezeigte Alternativen). Er hat sehr viele Reviews zu den E-Mount Linsen und analogen Objektiven (falls Englisch ein Problem ist, kann man immer noch die Vergleichsbilder betrachten):


    - 24-70 f4 Review
    - 24-70 f2.8 Review


    Er hat auch einige Guides für E-Mount Linsen und adaptiertem Glas: Guides


    Sowie eine kleine deutschsprachige Ecke mit einigen Artikeln: deutsche Ecke


    P.S.: Walimex und Samyang sind dieselbe Firma. Reeve Ultra Wideangel Lens Guide (unter anderem mit dem Samyang 14mm f2.8)

    Oh krass! Ich drücke die Daumen, dass ihr euer Geld wiederseht!


    Das schlimmste, was mir mal passiert ist: Habe ein gebrauchtes M42 Objektiv erstanden von Privat. Das Objektiv war aber entgegen der Beschreibung defekt und im Innern verdreckt (Das hatte also jemand geöffnet und beim Zusammenschrauben Staub und Fasern im Inneren gelassen). Konnte den Verkäufer aber glücklicherweise zu einem Rücktausch überreden. Dennoch kaufe ich jetzt keine gebrauchten Sachen mehr über 100 Euro von Privat, wenn ich es nicht persönlich begutachten kann.