Beiträge von RichardDeanAnderson

    Die Menschen sind sehr unterschiedlich....ich bin da nie ein Bücherwurm gewesen auch wenn ich sonst gerne lese. Meine fotografischen Fähigkeiten hab ich mir größtenteils auf Youtube angeeignet. Daher empfehle ich das auch immer...


    Es gibt da diverse Kanäle denen man da folgen kann die die Grundlagen gut darstellen. Die "Großen" haben in ihrer Anfangszeit noch inhaltlich gute Videos gebracht. Damals fand ich den Jaworsky z.b. sehr gut. Inzwischen kannste den Kanal aber knicken...

    Marcusfotos fand ich immer klasse. Der macht zwar aktuell auf YT quasi nichts mehr aber war früher aktiv und hat so grundlegende Probleme immer gut erklärt.

    Fotografie-Tipps von Torsten Stolze ist da auch sehr gut.


    Es gibt so Schlagwörter nach denen man einfach suchen kann und dann schaut man dazu an was man findet. Parallel muss man eben immer auch mit seiner Kamera üben und irgendwann machts klick und man hat einfach verstanden wofür man welche Einstellungen braucht.

    Die M50 dürfte ein leicht besseres Rauschverhalten haben.

    Das würde ich so nicht unterschreiben. Tendenziell seh ich da die Sony schon noch vorn trotz des inzwischen auch älteren Sensors. Wobei die Unterschiede wirklich minimal und vermutlich nur im Labor ermittelbar sind. In der Praxis sollten die Unterschiede kaum sichtbar werden.


    Ansonsten würd ich mal das SEL18135 als Reisezoom vorschlagen. Aber man kann auch ruhig erstmal mit dem SELP1650 die Kamera in aller Ruhe kennenlernen und sich da ggf später umschauen. Wenn man mehr Zoom will tut es auch das günstige Telezoom SEL55210.

    Das SELP18105 ist sehr beliebt und gut, aber eben ein recht großer Trümmer. Das SEL1670z ist zwar auch ne gute Linse, aber eben im Preis/Leistungsverhältnis net soo der Burner.

    Du musst ja nicht alle Funktionen nutzen. Es gibt ja an der 6300 auch ne grüne Automatik die die Arbeit für dich übernimmt. Mal vom Touchdisplay abgesehen, finde ich die Sony als runderes Paket. Da sie ungefähr gleich kosten, zumindest wenn man den Angebotspreis der 6300 betrachtet, ist das ja kein Fehlkauf. Nur weil du aktuell nicht alle Funktionen nutzt, heist das nicht das es nicht noch kommen wird.


    Mit einer Kamera muss man sich halt bissel beschäftigen. Wenn man sich mal 1-2 Tage mit der A6300 hinsetzt hat man sich schnell eingefuchst. Die fotografischen Grundlagen sind bei allen Kameras die gleichen. Willst du also mal was ernsthafteres unternehmen wird dir die M50 im Automatikmodus auch keine besseren Ergebnisse liefern.

    Ich halte von solchen Versicherungen auch wenig. Ich denke das ist auch eine Frage wie man generell zu Versicherungen steht.

    I.d.R. sind des nur die Versicherungen die davon profitieren. Wenn es für die nicht lukrativ wäre, würden die nicht für jeden Scheiß ne Versicherung anbieten.


    Ich zieh für mich dort die Grenze wo meine finanzielle Zukunft auf dem Spiel steht, d.h. wo es im Fall der Fälle zum wirtschaftlichen Totalschaden für mich werden kann. Damit meine ich Versicherungen für Schäden im 5-stelligen Bereich oder mehr und alles was mit Personenschäden zu tun hat.

    Oder auch wenn es um meine zukünfigte Absicherung geht.


    Alles was weniger Wert hat, kostet mich langfristig mehr als es nutzt. Da ist dann ja auch immer die Frage was versichere ich alles.


    Eine Kameraausrüstung für 1500€ die vllt geklaut wird oder eben irgendwo runterfällt und Schrott ist, kann man innerhalb kurzer Zeit ersetzen. Zur Not tut es auch erstmal was einfacheres. Sowas ruiniert einen nicht. Zumal eine Kamera ja eh eher ein Luxusprodukt ist.


    Wenn man beruflich in dem Bereich unterwegs ist, ist die Sachlage dann schon eine andere.

    Viele beschweren sich über das Menü, aber streng genommen braucht man es kaum noch. Die wichtigsten Funktionen bekommt man gut ins Quickmenü auf die Fn-Taste gelegt. Dann sind Dinge wie Zeit, Blende und ISO sowieso auf den Rädchen liegend. Am Ende gibts auch ne sehr viele Custom-Buttons. Da kann man dann halt so Dinge wie Augen-AF, Fokuslupe usw drauf legen.


    Man kann viel konfigurieren, man sollte es aber auch tun.


    Ich bin ganz selten bei mir im Menü drin und da weiß man ja mit der Zeit wo die liegen.


    Das Menü wurde auch überarbeitet. Da ist viel mehr möglich. Inzwischen gibts ja auch dieses persönliche Menü, das ich gar nicht kenne und die A7ii auch nicht hatte.


    Jetzt musste nur noch warten... :-P Aber ich glaube nicht das du es bereuen wirst.

    Die Frage ist halt immer was man erwartet. Ich kenne diverse Leute die mit einer A6000 und adaptierten Canonlinsen mit dem AF zufrieden sind. Dabei ist diese Kombi aus meiner Sicht wahrlich nichts für die Praxis.


    Ich selber arbeite zwar mit einem anderen Adapter und "nur" APSC. Aber der Fokus mit meinem 105er Makro von Sigma an meiner A6300 ist durchaus praxistauglich. Es gibt immer mal Situationen wo man sich mehr wünschen würde. Aber für meine Tierfotos und Makros mit AF aus der Hand gehts echt gut. knifflig wirds halt immer wenn die Lichtbedindungen schlechter werden. Dann kommts ab und an mal dazu dass die Kamera den Fokus nicht findet.


    Was ich so rauslese in deinem Post ist dass es durchaus völlig ausreichen kann. Zumal der AF der A7iii ja nochmal besser ist. Landschaft ist mit der A7iii natürlich prima möglich. Da fehlt dir nur noch bissel die Linse dazu. Da kannst du dir ja mal das neue Tamron für Emount anschauen (2875mmf2.8). Man könnte es zwar hier und da noch weitwinkliger gebrauchen aber so als Standard ist es echt gut. Für Portrait reicht die Adapterlösung auch. "Tiere" ist ein weites Feld...aber wenn die nicht grad auf dich zuspringen sollte das kein Thema sein. Aber eben alles Lichtabhängig...kann schon sein dass die Kamera in der Dämmerung nicht so richtig aufs Reh fokussieren kann und etwas pumpt oder mehrfach am Ziel vorbeifährt. Der MC11 ist auch einer der besseren Adapter. Der aktuelle Metabones soll wohl richtig gut sein. Kostet aber ne ganze Stange...


    Man muss sich eben in den AF der Spiegellosen einarbeiten. Wer jahrelang nur mit DSLR fotografiert hat neigt dazu sich da etwas seltsam anzustellen. Das sind so meine Beobachtungen in unserer FB-Gruppe....


    Aber es stimmt schon was Matze schreibt...nativ ist immer besser! Leider i.d.R. auch teurer.

    Wie sieht es den mit der Canon 80D aus, ist sie besser wie die Sony a6000,

    Die Sony-Objektive sind dir zu teuer aber du willst auf Vollformat wechseln. Iwi beißt sich da doch die Katze in den Schwanz. Vollformat mit den richtigen Linsen wird immer teuer. Gut bei Nikon oder Canon mit Linsen von Sigma/Tamron kommt man etwas günstiger ran. Aber wirklich günstig ist das alles nicht.


    Die 80D liegt sensortechnisch gleichauf mit der A6000. Sie hat halt den Vorteil, dass es eine Canon ist und es für dieses Bajonett eine Vielzahl an Linsen gibt. Daher wäre diese Überlegung sicher sinnvoll. Aber das ist ja auch "nur" eine APSC-Kamera.


    Warum hast du dir damals denn deine A6000 gekauft?

    mehr unterschied ist da eigentlich nicht,

    Das ist eine Aussage die ich da ganz oft höre. Man reduziert die Unterschiede zwischen A6300 und A6500 nur auf den IBIS und ggf. noch das Touchdisplay. Da sind aber schon noch paar mehr Unterschiede. Nur leider liest man die häufig nicht im Datenblatt.


    Er sucht ja was mit dem er nicht nur FHD filmen kann. Er lebt in Malaysia. Dort ist es mWn immer etwas wärmer als hier. Da kommt das Thema Überhitzung durchaus zur Geltung. Wenn man nur kurz filmt mag das nicht stören, auch an der A6300 nicht. Aber wenn man mal länger als 15min filmt in warmer Umgebung ist mit der A6300 schneller Schluss. Es hatte sich zwar damals mit dem FW-Update etwas gebessert. Aber aus der Welt ist das Thema nicht.


    Die Serienbildrate kann aufgrund des viel größeren Pufferspeicher länger auf dem hohen Niveau gehalten werden. Die A6300 kann ja wie die 6500 in Hi+ 11 Bilder/sek machen. Da reicht der Pufferspeicher grad mal für 2sek. Das geht bei der 6500 deutlich länger.


    Weitere kleine Unterschiede:

    - Handgriff liegt besser in der Hand

    - Belichtungsmessung auf einzelnen Fokuspunkten (Flex Spot) möglich

    - Bluetoothverbindung zum Smartphone möglich

    - Menü überarbeitet und nun gibts auch ein persönliches Menü

    - eine weitere frei programmierbare Taste

    - Videoauslöser ist nun auf programmierbar

    - der mech. Verschluss wurde komplett überarbeitet und ist auf 200000 Auslösungen ausgelegt


    Das waren jetzt mal einige Punkte die mir spontan eingefallen sind. In Summe ist die A6500 schon die bessere Alternative weil sie flexibler einsetzbar ist. Man bezahlt es eben...aber wenn er in Malaysia da eh günstiger rankommt sollte er es nutzen.

    Den Unterschied zwischen 16 und 18mm an der A6300 sind zwar deutlich, aber für hohe Gebäude reichts einfach oft nicht aus...Da machen die 6mm mehr zu deinen 18mm des 18105er/18135er? doch ordentlich was aus. Das gilt aber nur wenn man nah dran steht.

    Allerdings willst du ja von der anderen Seite fotografieren des Hudson fotografieren und bist da ja weiter weg. Da dürfte es dann auch locker dein Zoomobjektiv tun. Da würde ich vllt gleich noch einen gescheiten Pol-Filter für das Zoom kaufen.


    Das Sigma ist wohl derzeit eh etwas schwierig zu bekommen wie ich gehört hab. Das lohnt sich mMn nur wenn man damit auch in Lowlight fotografieren will. Ja es ist natürlich auch sehr scharf. Für das was du vor hast brauchste du keine lichtstarke Optik.

    Weißt Du wie die BQ mit den 18-135 ist?

    Nicht aus erster Hand. Ich verfolge das Thema in unserer FB-Gruppe seit geraumer Zeit. Es gab Auffälligkeiten in den Ecken bei 18mm im Sinne von extremer Vignettierung. Aber nur wenn keine Objektivkorrektur aktiv war. Es scheint da wohl so zu sein wie beim 1650er Kitobjektiv. Im WW kann es einen etwas größeren Bildwinkel abdecken als eben 18mm. Dafür sind die Ecken dunkel. Durch die Korrektur landet man dann bei 18mm. Ansonsten lese ich fast nur positives drüber. Es gibt viele die damit zufrieden sind. Es ist und bleibt eben ein Zoom-Objektiv. Noch dazu ein sehr kompaktes. Es ist für viele das Zwischending aus 1670 und dem riesigen 18105er....

    Hast du den vor überhaupt andere Objektive zu kaufen? ich mein die NEX5 hast du ja offenbar auch nur mit der Kitlinse genutzt. Insofern würden vermutlich die Punkte mit wenigen oder teuren Objektiven schonmal wegfallen. Selbst dann gibt es i.d.R. das was man braucht schon iwi. Du kannst auch einfach den Body der A6300 kaufen und nimmst deine Kitlinse weiter. So kann man z.b. die Zeit abwarten bis SOny endlich ein besseres Kitobjektiv rausbringt. Alternativ zum 1670 kannst du die ja mal das 18135 anschauen. Das ist nicht viel größer.


    Wenn du die beste BQ ooc erwartest, würde ich die fast zu fuji raten. Da hast du übrigens das "teure Objektive" als Negativpunkt vergessen. Die Preise dort stehen dem von Sony in nichts nach...

    Aber mit Fuji muss man halt zurechtkommen. Ich fand diese Ziegelsteine stets unhandlich. Auch die Bedienung von den Modellen die ich mal in der Hand hatte war deutlich anders als ich es z.b. von meiner Sony gewohnt bin. Sogar die Modelle mit ausgeprägterem Handgriff lagen nicht so gut in der Hand. Aber das waren meine persönlichen Eindrücke. Aber du hast den kleinen Handgriff der GX9 ja selbst angesprochen. Bei Fuji ist das nicht anders. Der Handgriff der Canon-Modelle ist dahingehend auch nicht der Brüller.


    Hier eine kleine Vergleichsdarstellung der genannten Modelle...

    https://camerasize.com/compact….445,770.569,776.348,ha,t

    Ach da gibts viele Einflüsse. Es kommt halt auf die optische Rechnung, die verwendeten Materialien und auch auf die Messbarkeit und Produktionspräzision an. Ein Objektiv ist ein hochkomplexes System aus einzelnen Linsen die alle einen gewissen Fehler haben. Die Kombination aller Linsen ergibt die Abbildungsleistung. Jede LInse erzeugt in irgendeiner Form einen Abbildungsfehler, der durch andere Linsen korrigiert werden sollte. Je nach verwendetem Material kann man auch gar nicht alle Fehler korrigieren. Es gibt auch gewisse Fehler die bei extremen Brennweiten z.b. auch schwieriger zu korrigieren sind. Man muss z.b. auch bedenken, dass man eine 3-dimensionale Welt auf eine 2-dimensionale runterbricht. Das hat auch Auswirkungen.

    Im Grunde fallen optische Fehler bei Objektiven bei großer offenblende , d.h. > f2 schneller auf. Je größer die Blendenöffnung desto aufwendiger die Korrekturmaßnahmen die notwendig werden. Je offenblendiger und je billiger ein Objektiv gefertigt ist, desto mehr muss man Abblenden... Gibt ja einige vermeintliche Lichtriesen z.b. Kamlan 50mm f1.1 das aber stark abgeblendet werden muss. Die Korrekturen reichen nicht aus und/oder die Materialien sind zu schlecht. Daher fallen die Fehler sofort auf und erst bei höheren Blenden wird die maximal mögliche Schärfe erreicht.


    Das Korrigieren der Objektive wird eben unterschiedlich konsequent durchgeführt und hat in erster Linie mit dem Preis des Produktes und und auch der Philisophie des Herstellers zu tun.


    Ein Objektiv zeichnet sich durch diverse Parameter in der Abbildungsleistung aus. Der Hersteller kann niemals alles auf höchstem Stand optimieren. Er muss sich immer für einen gewissen Teil entscheiden und wird dorthin optimieren. Man bekommt hier nie alles. Für alles was man von Vorteilen rausbekommt, muss man an anderer Stelle bezahlen. Dabei geht es nichtmal nur um die optischen Eigenschaften der Objektive. Hinzukommen auch Dinge die man bedenken muss, wenn man etwas verkaufen will. Dem Kunden muss das Produkt schlicht gefallen und darf eben nicht zu viel kosten usw.


    Man kann eine Linse entwerfen, die nach heutigen Stand ziemlich nah an einer optisch und mechanisch perfekten Linse ist, z.b. die Zeiss Otus -Objektive. Doch was bekommt man zusätzlich? ein Objektiv das

    1. keiner bezahlen kann,

    2. ein Objektiv was saugroß und schwer ist,

    3. ein Objektiv ohne Autofokus

    4. ein Objektiv ohne Stabi,

    5. ein Objektiv mit nur einer Brennweite


    Es gibt sicher noch weitere Punkte, aber ich denke die wichtigsten sind dabei. Nun muss man sich eben überlegen ob man die beste Optische Leistung mit den 5 genannten Einschränkungen haben möchte. Ich für meinen Teil hab mit wenigstens 2-3 dieser Punkte ein massives Problem die mich als Käufer ausschließen. Das wird vielen so gehen und daher ist die potentielle Käuferzahl gering. Man muss sich als Hersteller also überlegen wie man da rangehen kann die Linse für den breiten Markt zugänglich zu machen, aber die optischen Eigenschaften nicht total zu verschlechtern.


    Die Auslegung ist also in jedem Fall ein Kompromiss. Das geht dann jeder Hersteller anders an. Pauschal kann man sagen, dass je billiger die Linsen werden die Kompromisse größer und fauler werden und damit auch die Leistungen in den Grenzbereichen der Objektive sinken. Zoomlinsen sind z.b. über einen weiten Zoombereich optimiert und werden nie überall gleich gut sein können. Da fallen dann meistens die Brennweitengrenzen ab und sind nur abgeblendet besser.


    Zur ganzen Geschichten kommen Fertigungstoleranzen dazu die für Abweichungen von der theoretisch ausgewogenen Rechnung sorgen. Bei großen Offenblenden fallen solche Abweichungen z.b. mehr auf als wenn ich eine Linse auf F8 abblende. Durchs Abblenden steigt die Tiefe der scharfen Ebene im Bild an und es wirkt mehr scharf. Objektivfehler fallen weniger ins Gewicht und das Objektiv erreicht seine max. Schärfe.


    Du siehst....es ist komplex :-)

    Stereotype ich glaube du hast nicht ganz verstanden worum es geht....oder vllt versteh ich es anders ;-)


    Es geht nicht darum ob es SInn macht Vollformatlinsen an ASPC zu nutzen oder nicht. Es gibt ja auch oftmals Linsen die es nur für Vollformat gibt. Makrolinsen z.b. gibt es i.d.R. nur für Vollformat. Da wäre es ja grober Unfug die nicht auch für APSC nutzbar zu machen. Auch die klassischen hochwertigen Telelinsen (70-200mm) sind Vollformatlinsen. Es ist also oftmals nicht nur sinnvoll sondern auch schlichtweg erforderlich Vollformatlinsen an APSC zu betreiben, weil es keine APSC-Gegenstücke gibt.


    Was Stefan oben aber anmerkt ist das Zoom. Ein klassisches 24-70mm ist ist eben ein Standardzoombereich für Vollformat. Diese Standardzooms sind ja deswegen Standardzooms weil sie den Brennweitenbereich von WW bis leichtem Tele abdecken. (24-70mm, kleinbildäquivalent) abbilden. Daher sind die meisten APSC-Zooms ja bei 16-18mm startend und enden dann bei etwa 50mm z.b. Daraus ergibt sich durch den Cropfaktor eben die Kleinbildäquvalenz zum 24-70mm. I.d.R. will man ja diese Brennweitenbereiche haben weil man eben auch den WW will. Wenn ich nun aber ein 24-70 an APSC nutze hat man quasi keinen WW mehr. Wem des reicht, dem sei das gegönnt. Aber häufig haben Leute die das fragen den Cropfaktor nicht verstanden und daher ist so eine Frage wie Stefan sie gestellt hat in jedem fall fragenswert.

    Ich hab keins der Objektive...aber bisher hab ich nur gutes über das Sony gelesen. Wenn man Vergleichstests anschaut, schneidet es immer sehr gut ab. Das 1770 von Sigma ist natürlich eine Alternative mit sehr guter Abbildungsleistung und etwas mehr Brennweite.


    Ich würde dir mal empfehlen wegen dem Sony bei Ebay zu schauen. Es gibt da echt viele die es verkaufen wegen Systemwechsel usw...das Objektiv bekommt man da sehr gut erhalten mitunter für 300€.

    Mh...ja es ist schon schwierig. Du hast ja offenbar die wichtigsten Einstellungen schon getätigt. Wichtig sind eben kurze Verschlusszeiten wenn du bewegte Ziele fotografierst, weil sonst die Bewegung verwischt. Vllt haste mal 1-2 Beispielfotos wo du der Meinung bist es ist unscharf. Das eine ist halt mögliche Bewegungsunschärfe und das andere Fehlfokus.


    Wenn wirklich ein Fehlfokus vorliegt dann kann das unterschiedliche Ursachen haben.

    1. Das startet ganz simpel bei einem zu großen Fokusfeld. Ist auf deinen Fotos dann nichts scharf oder nur das nicht das richtige scharf? Ich würde z.b. nicht mit einem breiten fokusfeld arbeiten. Dann lässt du der Kamera zu viele Freiheiten. Die A37 hat ja 15 Phasenfokussensoren. Nur 3 davon sind Kreuzsensoren. Ich würde daher z.b. nur den Punkt in der Bildmitte probieren und die Kamera mit der Bewegung des Motives im AF-C mitführen. Die Kamera weiß ja nicht worauf du fokussieren willst. Sie erkennt ja das laufende Kind z.b. nicht. Sondern die Kamera kuckt nur dumm ob an den 15 Punkte die Phasenverschiebung der beiden Halbbilder zusammenliegt oder eben nicht. Wenn alle diese Felder freigegeben sind, dann macht die Kamera eben was sie will und das ist häufig nicht das was sie soll.


    2. Möglichkeit des Fehlfokus: Kamera oder Objektiv sind zu langsam und schaffen es nicht die Bewegung auf die kamera zu shcnell genug nachzuführen. Dann würde eine schnellere Kamera oder ggf. ein schnelleres Objektiv Sinn machen. Ich kenne deine drei Linsen nicht. Aber ich glaub die beiden SALs sind sehr ordentlich. Die sollten weniger das problem sein.


    3. Front- oder Backfokus. Das ist eine Problematik die bei Phasenfokussystemen wie SLTs und DSLRs eben grundlegend vorhanden sein kann und dann mitunter eben dazu führt das die Fotos fehlfokussiert sind. Im Grunde stellt die kamera zwar richtig scharf, aber das Bild erreicht seine max. Schärfe vor oder hinter dem Sensor. Zu dem Thema gibts gute Artikel im Internet. Das kannst du aber nicht selber beheben mit deiner Ausrüstung. Da müsste man die Technik einschicken. Aber sowas kannst du ganz leicht ausprobieren indem du einfach mal manuell via Live-View am Sensor mit Fokuspeaking und Fokuslupe auf ein definiertes Ziel scharf stellst und dann lässt du die Kamera das mal mit AF machen. Dann vergleicht man eben die Bilder und schaut obs wirklich identisch scharf ist. Das man hier mit Stativ arbeiten sollte ist klar...

    Nur damit wir uns hier auch verstehen....das Foto von oben bekommt jede andere Kamera im Automatikmodus auch so hin! Das liegt nicht daran, dass die FZ1000 schlecht ist. Es wurde hier eben auf die Spitzenlichter belichtet und dann saufen die Tiefen ab. Das ist ganz normal so...entweder man belichtet anders oder muss die Tiefen in der Nachbearbeitung hochziehen.


    Fotos in dunkleren Situationen sind freilich keine Stärke der FZ1000. Aber mEn kann man die korrekt eingestellt auch gut bis ISO1600 im Grenzfall nutzen. Mein Bruder hat die Kamera. ich seh da natürlich Unterschiede zu meine A6300. Aber brauchbar sind die Fotos durchaus. Aber in der Automatik geht das eben schlecht. Da müsste man sich mehr damit beschäftigen.


    Mit den 1000€ kann man schon was machen. Aber Geld alleine sorgt nicht für ideal belichtete Fotos. Bissel Wissen um das Thema Fotografie schadet nicht.