Beiträge von RichardDeanAnderson


    Kann mich aber schwer entscheiden was ich nehmen soll... DSLR oder doch DSLM ??

    Ja jetzt hast du die Qual der Wahl ;-) ich könnte jetzt noch andere DSLM anführen die man sich auch anschauen könnte ;-)


    Geh zu Saturn/Mediamarkt und kauf dir die Kamera die dir gefällt und nicht weil irgendjemand denkt das die Kamera besser ist. Jeder hat seine eigne Meinung dazu und die ist eben erfahrungsbelastet und ist nie wirklich neutral.
    Ich würde dir auch mal empfehlen grundsätzliche Videos zum Systemvergleich anzuschauen. Achte da aber auf das Datum der Videos. Da sind noch viele Leichen auf YT unterwegs. DSLM sind heute absolut konkurenzfähig...das war nicht immer so. Also Videos von vor 3 oder 4 Jahren kannst du getrost ignorieren^^


    Allgemein sind DSLM halt kompakter. Die Kompaktheit gibt sich aber wieder wenn man große Brennweiten dranschraubt. Da ist dann einfach die Physik dahinter die einen Strich durch die Rechnung macht. Die Bodys sind halt kompakter, weil dort kein Klappspiegel verbaut ist. Der Sensor wird die ganze Zeit belichtet und in Display und Sucher (falls vorhanden) wird eben dieses Bild des Sensors auf einem Display angezeigt. Da es eine elektronische Anzeige ist, kann man da wunderbar technische Hilfsmittel einblenden. Z.b. Kantenanhebung (die Kamera markiert scharfe Kanten farbig) oder Fokuslupe...aber das kostet alles auch Strom. Daher ist die Akkuleistung schlecht. Aber Akkus sind ja günstig ;-)


    Da das Bild aber eben nur eine elektronsiche Anzeige ist, ist es ganz leicht verzögert und je nach Qualität des Suchers auch leicht pixelig. Ein optischer Sucher wie in Canon oder Nikon hat, ist da direkter. Man sieht das was man vor der Linse hat, wie es ist. Bei einer DSLM siehst du das Bild wie es wird wenn man fotografiert. Diese "Vorschau" auf das fertige Bild macht das lernen der Fotografie am Anfang einfacher...zumindest ist das meine Meinung. Weil man die Auswirkung der Einstellungen schon sieht bevor das Foto entsteht.


    Auch solltest du mal schauen was es an Objektiven gibt. Wenn du z.b. die A6000 willst und sicher bist das du richtig lange Brennweiten brauchst, bist du (derzeit) im falschen System gelandet. Aber das kann ja noch wachsen... Das System von Canon und Nikon ist groß und umfassend. Da gibt es eigentlich alles...aber man braucht meistens nicht alles:-)

    Im Grunde ist es total egal was du hier auswählst...die Kameras taugen beide zu vernünftigen Fotos und Videos sind auch drin. Ich würde aufgrund der höheren Dynamikrange der Nikon eher zur D5500 raten. Aber auch mit der Canon bekommt man tolle Fotos hin. Ausschlaggebend ist, dass du die kamera magst. d.h. das sie gut in der Hand liegt, das du sie gerne mitnimmst und blind damit zurecht kommst.


    Was ich aber noch zu bedenken geben möchte. Du hast hier "nur" DSLR Modelle aufgeführt. Hast du spiegellose Systemkameras (DSLM) ausgeklammert weil sie dir nicht passen oder kennst du diese nicht?


    Weil grad für einen Anfänger (der noch nicht von diversen Bedienkonzepten "vermurkst" ist) würde ich eine DSLm empfehlen, weil man grad als Anfänger mehr Bildkontrolle hat. Man sieht das was man fotografiert, wie das Foto wird. Wenn man jahrelang mit Nikon oder Canon fotografiert hat, und deren Bedienung in und auswendig kennt ist man meist voreingenommen.


    Was du hier preislich anführst liegt ja alles im Bereich 600-800€. In dem Bereich würde sich z.b. eine Sony A6000 anbieten.
    Ich würde dir empfehlen, dir diese Kamera mal noch anzuschauen.


    Nur weil Canon oder Nikon draufsteht, heist das nicht das es besser ist. Das gleich gilt auch für Sony. Aber es ist mittlerweile die Auswahl da auch zu anderen Herstellern zu greifen und bei der Bildqualität keinerlei Abstriche machen zu müssen. Es gibt mittlerweile gott sei dank eine große Auswahl auch anderer Hersteller. Nikon und Canon nutzen nur die meisten weil sie die Platzhirsche sind.

    Ich hab in meinem Studium auch viel mit Solidworks gearbeitet. Für die Zwecke im Studium reichen normale Consumergrafikkarten locker aus. Klar sind die Programme seither etwas aktueller geworden und vermutlich hat sich auch einiges getan auf dem Gebiet der Grafikkartenunterstützung. Von einzelnen auch komplexeren Bauteilen bis hin zu Baugruppen war das konstruieren kein Problem. CPU und Ram sind hier wichtiger...


    Aber mal nüchtern betrachtet: Was bringt dir als Privatanwender so eine Grafikkarte?
    Für das Studium reicht eine normale. Solltest du später eine brauchen, ist es eh Schmarn sowas selbst zu kaufen. Sollst du daheime konstruieren sollen für deinen Arbeitgeber, hat der dir ein Gerät zu stellen!
    Mit den Profikarten ist Spielen eher nicht das Steckenpferd. Da schränkst du dich viel zu sehr ein.
    Grade auch auf dem Notebookbereich schränkt es enorm ein sich auf Geräte zu konzentrieren die so eine Graka drin haben.


    Klar hat Adobe die Unterstützung für PS und LR eingebaut. Was merkt man dabei? Eigentlich sogut wie nichts...man gewinnt viel mehr an Leistung wenn man einen gescheiten CPU, ausreichend RAM und eine SSD drin hat als durch die paar % mehr an Leistung durch die Grafikkartenunterstützung. Mit PS arbeite ich nicht soviel aber LR ist bei mir täglich in Gebrauch zur Fotobearbeitung, Stichwortvergabe usw... Ich merke NULL Unterschied zwischen unterstütztem Modus und ohne! Das ist aus meiner Sicht bisher einfach nur Marketing und im Grunde schlecht programmiert. Wobei ich es eh nicht besser könnte ;-)

    Ja die FZ300 ist ja nur der Nachfolger der FZ200...bissel aktualisiert wurde alles aber viel hat sich nicht geändert. Der Sensor ist und bleibt winzig...


    Die Klasse der Bridgekameras ist weitgehend überflüssig. Es gibt einige wenige Modelle die durchaus empfehlenswert sind. Aber die sind dann auch alles andere als kompakt.


    Hier wären u.a. die FZ1000 oder die Sony RX10 (I /II / III) zu nennen. In allen Modellen ist ein größerer Sensor verbaut. Es gibt auch einige Canons die jetzt einen 1'' Sensor besitzen. Aber ich bin grad unsicher ob die als "Bridge" einzustufen sind... Mit dem größeren Sensor kann man auch etwas höher gehen mit der ISO.


    Ich kenne nicht den ganzen Markt der Smartphones, aber die meisten halbwegs aktuellen Smartphones haben einen Sensor der Größe den die FZ300 hat. Aber im Gegensatz zur FZ300 gibt es da mitunter lichtstärkere Linsen. Das die BQ dann besser ist als die der FZ bei gleichen Bedingungen durfte dann fast logisch sein. Dann bleibt nur der Zoom der zwar hier eine gleichbleibende Lichtstärke hat aber das macht die resultierende BQ am Ende auch nicht besser...

    ja man muss bei der Angelegenheit einfach bedenken, dass das System vergleichsweise jung ist. Nur weil es das aktuell nicht oder nur mit Kompromissen gibt, heist das nicht das es so bleibt. Die Vielzahl an Objektiven bei Canon und Nikon hat sich über viele Jahre entwickelt...


    Die Preise für Linsen für Canon oder Nikon sind ja u.a. auch nur so günstig weil Konkurenten wie Sigma, Tamron und Tokina kräftig mitbauen. Wenn das E-Mountsystem weiter so forciert wird, ist zu erwarten das das Angebot eher steigt und auch solche Objektivhersteller einsteigen. Bedarf ist jedenfalls da!


    Aber das sind dann leider nur Vorschusslorbeeren die man da verteilt. Man hat dafür leider keine Garantie das was kommt und das das was kommt auch hinreichend in der Abbildungsleistung ist.


    Wenn du unbedingt adaptieren willst, spricht wirklich nichts gegen die A6000!

    Hehe..
    Wenn einem die Tatsache nicht stört, das der Weichzeichner macht was er will, ja dann kann man doch zugreifen.

    Ja da kannst du mal sehen wie unterschiedlich man Dinge wahrnimmt. Ich fotografiere sein 2012 mit meiner NEX6 und ich hab absolut kein Problem bis ISO3200 hochzugehen. Für meine Zwecke, d.h. Fotos betrachten auf dem Monitor 2,560 x 1,440, FHD-Auflösung am Fernseher, auch 4k, Entwickelte Fotos bis A4, Standardabzüge 10x15 oder 13x18, Fotobücher in A4, A3 Kalander reicht die BQ sowieso locker. Weichzeichnen fällt mir wenn dann nur am Monitor auf. Aber sonderlich schlimm finde ich das nicht. Wenn ich so hohe ISO brauche, dann sind das meist Situationen in denen ich eh der einzige aus dem Bekanntenkreis bin der noch vernünftige Qualität bringen kann. Da stört sich keiner dran...Insofern bin ich und auch alle anderen die ich dann mit solchen Fotos versorge auch etwas Kompromissbereit. Anfangs hab ich sogar nur die jpg ooc genommen. Seit geraumer Zeit mache ich natürlich eine RAW-Entwicklung mit LR und da hab ich das "Problem" gar nicht. Da kjann ich entrauschen wie ich das hübsch finde^^


    Ich gehe davon aus, das der TE auch nicht viel größer entwickeln/betrachten wird. Von daher sind solche "Ängste" das man Einbußen an der BQ hinnehmen muss völlig fehl am Platz. Im Gegenteil...der Sensor lässt einiges mehr zu.


    Shetanchan

    Was haste den für ne Analoge? Mit Wechselobjektiv? Weil dann würde sich ja z.b. das Adaptieren der Objektives an die Sony anbieten. Man braucht eben einen Adapter aber da gibts ja auch gute und günstige. Das Fotografieren mit analogen Altgläsern macht sehr viel mehr Spaß als mit den modernen Linsen. Aber es entschleunigt eben eiin bisschen...
    edit:
    ach ich seh grad die Zuiko-Linsen in der Signatur...


    BINGO! Kauf dir einen Adapter :-)

    Mh...wenn man die Bodys vergleicht liegen da schon kleine Welten dazwischen. Der Sensor der Sony bietet ordentlich mehr Leistung.
    Die Frage ist nun ob die Leistung des Kitobjektives ausreicht.


    Wenn du als 700d Nutzers mit dem 18-135er rumrennst, dann reicht dir die Leistung des 1650er sicherlich. Das Problem ist nur das es bei Sony derzeit KEIN Objektiv gibt was man direkt mit dem 18135er von Canon vergleichen kann. Es gäbe noch das SEL18105p was Brennweitentechnisch eher in vgl wäre. Aber es ist ein Powerzoom und recht groß. Dafür wird es nicht länger wenn du zoomst, da es innen fokussiert.


    Kitlinse ist am Ende immer Kitlinse. Auch bei den beiden von Sony SEL1855 und SEL1650p gibt es gute und schlechte Exemplare. Ich z.b. bin mit meinem 1650er äußerst zufrieden. Wenn ich "hochwertigere" Fotos mache, schnall ich eh Festbrennweiten drauf. Ansonsten wäre mich aber auch aufgrund der Kompaktheit des 1650ers eine leicht schlechtere Abbildungsleistung ggü des 1855er fast egal. Für die Zwecke wo ich mit dem 1650er unterwegs bin reicht die BQ locker.


    Das Tamronobjektiv was angesprochen wurde (es gibt ja nur eins für E-Mount) wäre ja ein 18200 f3.5-6.3 mit OSS. Das Ding ist nicht schlecht und baugleich mit dem SEL18200Le von Sony (kostet nur weniger). Aber f6.3 ist bei 200mm nicht wirklich lichtstark.
    Für deine Zwecke wird das Objektiv aber völlig ausreichen. Aber Schärfewunder sind diese (Superzooms/Suppenzooms) alle nicht...egal von welchem Hersteller. Ein Zoom-Objektiv ist immer ein Kompromiss und je größer der Zoombereich ist desto größer sind die Kompromisse die der hersteller eingehen muss..


    Nach meiner Einschätzung wirst du mit dem A6000 und dem SEL1650p keine schlechtere Abbildungsleistung erzielen. Nur die Brennweite ist im Vgl sehr viel geringer. Daher wäre vllt das SEL18105p was für dich?


    Um die Kommentare von oben von wegen "weichzeichnen" brauchst du dir eigentlich eher keine Gedanken machen. Du wirst deine Fotos eh nicht auf A2-Größe bringen. Auch jpg aus der Kamera mit ISO3200 sind nocht in guter Qualität sodass man da auch mal in A4 entwickeln kann. Mach das Foto mal mit der 700d...und dann freu dich über die neue A6000 ;-)

    Schon einkaufen gegangen?


    Ansonsten würde ich mal abseits von den 50mm bzw. 60mm das SEL35f1.8 in den Raum stellen. Damit ist man sehr viel flexibler weil es eben der "Normalbrennweite" an VF entspricht...


    Das SEL50f1.8 ist nicht schlecht, aber beim Fokussieren echt schnarchlangsam. Die Sigma sind aus eigner erfahrung auch nicht flotter (wobei ich nur das 30er und 19er kenne).