Beiträge von RichardDeanAnderson

    Ich sehe die A6000 etwas kritisch, vor allem aufgrund des doch eher mageren Autofokus.

    Sie ist ein Smartphone und eine Reisezoomkamera gewohnt. Das packt die A6k locker, selbst mit Kitlinse. Tagsüber ist das eh kein Thema. Indoor bei schlechten Verhältnissen möglicherweise...aber da müsste man eh was lichtstärkeres besorgen. Ich habs damals mit der langsamen NEX6 auch iwi gepackt.


    Aber es gibt natürlich noch Alternativen...viele Wege führen nach Rom.

    Ich würd dir hier zur A6000 raten. Zunächst mit Kit im die Kamera kennenzulernen und später für deinen Anwendungsfall z.b. das SEL35f1.8 hinzuzunehmen. Das ist lichtstark, kompakt, schnell und stabilisiert. Die FullHD-Qualität ist ausgezeichnet und der Nachführfokus sehr ordentlich. Alternativ dazu könnte man auch über das 30er von Sigma mit f1.4 nachdenken. Aber das kommt unstabilisiert daher und da du auch mal filmen willst, würde ich eher aufs Sony gehen. Es ist auch nur halb so groß.


    Warum die A6k?
    Die kamera ist zwar betagt, aber die Sensorleistung nachwievor sehr gut. Inzwischen hat die Kamer auch Wühltischpreisniveau erreicht und ist ganz oft im Angebot. Die Kamera scheint dir gut in der Hand zu liegen und wenn du nicht grade auf ein 70-200mm Objektiv sparst, denn ist die kamera i.d.R. schön kompakt. Dadurch nimmt man die kamera gerne mit. Ich hab meine Emountkamera (A6300) auf wirklich jedem Ausflug dabei.
    Du willst zwar nicht blitzen, aber der integrierte Blitz hat ein nettes Nebenfeature. Er kann wenn man ihn etwas zurückhält nach oben Blitzen und dadurch kann man indirekt Blitzen. Das bringt freilich keine perfekte Ausleuchtung, aber es hilft z.b. in einem Kinderzimmer/Wohnzimmer für eine angenehme Ausleuchtung zu sorgen ohne das man irgendwen frontal tot blitzt und auch keine dunklen Bereiche unnötig aufhellen muss. Es gibt sogar Zubehör zu kaufen für sowas. Ich mach das manchmal mit dem Finger. Aber mit kleineren Händen geht das schlecht. Die meisten werden da erstmal Lachen aber die Wirkung auf das Foto ist enorm.
    http://www.redeye3ddruck.de/ep…ps/83676636/Products/0022


    Was muss man bedenken? DSLMs sind generell große Akkuverbraucher, Sony vorneweg! Es lohnt also direkt beim Kauf der kamera 1-2 Ersatzakkus nachzukaufen. Da gibts aber gute Alternativen so dass man nicht zu originalen teuren Sonyakkus greifen muss. Da gibts schöne Sets für 50-60€ mit 2 Akkus und einem externen ladegerät.
    Eine gescheite Speicherkarte sollte man mit einplanen.
    Die Fokusgeschwindigkeit bei dunkleren Umgebungen ist manchmal nicht ausreichend. Das ist ein Sony-typisches Problem und wurde bei Nachfolger schon angepasst (A6300). Mit einer lichtstärkeren Linse gibt sich das Problem aber wieder. Tagsüber ist die Fokusgeschwindigkeit sehr gut und ausreichend um Kinder in Bewegung auch auf die kamera zu zu verfolgen. Hier und da ist etwas Übung notwendig.


    Eine Alternative wäre wirklich eine RX100-Version. Wobei hier eben die Frage ist wo für dich die Fotografie hingehen wird....das kann dir hier keine sagen.

    Wie man das heutzutage alles nennt...Vintage Objektive..soso. Du willst ne vollmanuelle Linse an deine 200d bringen? Dann schau doch einfach mal was dir Samyang so bietet. Da ist 95% des Sortiments für Canon EF ohne Adapter gängig und rein manuell.


    Ansonsten muss man eben Adaptieren. Wobei das aufgrund des Auflagemaßes knifflig werden kann. Es gibt einige Bajonette wo das noch funktionieren kann. Mit Ausgleichslinsen kann man manches noch zurechtbiegen.

    Der Adapter z.b. hat eine Ausgleichslinse und du bekommst so Canon FD auf Canon EF und kannst lt. Angabe noch bis unendlich fokussieren. Häufig erkauft man sich solche Ausgleichslinsen aber mit einer Verschlechterung der optischen Abbildungsleistung.


    Streng genommen biste halt zum adaptieren von Altglas im falschen System unterwegs.

    • APS-C-Modus: Canon bietet in dem Sinne keinen, Nikon schon. Wird ein APS-C/DX-Objektiv erkannt, schaltet die Kamera um und es wird nur der APS-C-Bereich vom Sensor genutzt.

    Doofe Frage aber wie äußert sich das im optischen Sucher? ich hab dann quasi ein rundes Bild und an den Rändern Vignette? Ich kann dann ja gar nicht richtig einschätzen was alles nachher auf dem Sensor abgebildet wird oder? Oder wird da noch ein APSC-Rahmen im Sucher eingeblendet?


    Bei DSLMs ist mir die Sachlage klar nur kann ichs mir grad am optischen Sucher einer DSLR schlecht vorstellen...

    Das Thema Monitorkalibrierung und Farbräume ist wahnsinnig komplex und eigentlich nicht mit dem Kauf eines gutes Monitors getan.


    Ich selber nutzt den Dell Ultrasharp U2515h und bin als Hobbyfotograf sehr zufrieden damit. Der ist quasi analog zum 2715h zu sehen.
    Ich hab ein Teil zur Softwarekalibrierung gekauft und das mache ich in größeren Abständen immer mal wieder. Das ist sowieso etwas das du bedenken musst. Ein von Werk kalibrierter Monitor bleibt nicht sein Leben lang kalibriert. Die Panels altern auch mit der Zeit und das kann man nicht verhindern oder ausgleichen durch Zurücksetzen auf Werkseinstellungen. Die Farbdarstellung kann auch durch die Eco-Funktionen diverser Monitore hinfällig werden.
    Zur Kalibrierung hab ich mir vor 3 Jahren einen Datacolor Spyder 4 pro gekauft. Damit prüfe ich die Anzeige des Displays und der Spyder4 checkt ob die Farben mit dem übereinstimmen was angezeigt werden sollte. Wenn es da einen unterschied gibt, wird die Korrektur im System hinterlegt und durch eine Farbanpassung der Grafikkarte wird dem entgegen gewirkt, so dass die resultierende Farbe am Ende dem entspricht wie sie sein sollte. Sowas kann man prinzipiell mit jedem Display veranstalten. Obs Sinn macht sei dahingestellt. Wenn ein Display nur 65% vom sRGB Farbraum anzeigen kann, wird die tollste Kalibrierung nichts bringen weil auch wenn die 65% zwar richtig dargestellt werden, sind noch 35% die das Display mit darstellen muss aber nicht wirklich kann. Daher werden die Farben anders interpretiert als sie sollten.


    Übrigens war der Monitor von Werk aus wirklich nah dran an den Farben wie sie nach der Kalibrierung von mir waren. Das kann man übrigens auch so in vielen Testberichten nachlesen.


    Eine gute Seite zur Monitorbewertung ist www.prad.de

    Ja man darf nicht vergessen, dass immer noch Menschen da sitzen. Da kann immer was schief gehen und manchmal sind die Profis gar nicht so die Profis. Menschen haben alle mal schlechte Tage und können Fehler machen.
    Dann gibts immer noch die Möglichkeit, dass sowas iwi durchs System rutscht und wieder vershcickt wird obwohl noch keine Reparatur gemacht wurde.


    Egal wie...scheiße isses für den Endkunden. ZUmal du ja auf deine Kamera nochmal 14Tage verzichten musst. Da könnte man ja eigentlich Ersatz anfordern oder ? :-)

    Das macht keinen Sinn. Theoretisch wäre es zwar möglich, da sich das Auflagemaß um 2,5mm unterscheidet. praktisch wirds aber Käse. Erstmal hast du eh nur noch manuellen Fokus zur Verfügung und an einer DSLR geht das wahrlich bescheiden. Mal davon abgesehen hat Nikon einfach ein doofes Bajonett zum Adaptieren. Die meisten Linsen haben ja keinen Blendenring mehr, aber die Blende von Nikonlinsen wird i.d.R. über einen Mitnehmer mechanisch angesteuert. Für sowas wäre in einem Adapter wirklich kein Platz mehr.


    An einer spiegellosen Kamera mit mehr AUflagemaßdifferenz ist das machbar.

    Wann wirst du die Linse denn nutzen? So als immerdrauf isses ja ungeeignet. Ich denke für mich wäre es mehr die Zoo-Tierpark-Linse.


    Ich hab so eine Rucksackhalterung von Peak-Design und da kann ich mein Makro über eine entsprechende Platte festmachen. Da hab ich die kamera immer in Griffweite und beim Tragen ansich baumelt das gewicht nicht nach unten. Es ist alles fix und die Kamera sitzt oben drauf. Vllt wäre das was für dich?


    Wobei meine Objektive auch nicht mehr als 1kg wiegen. Von daher kann ich eigentlich gar nicht richtig mitreden...

    Du redest hier von Hochzeitsfotografie...wie ist denn deine Erfahrung damit? Willst du erst starten damit oder haste schon einige wenige fotografier? Es klingt für mich bissel nach Einsteiger in das Thema...


    Ich selber hab festgestellt, dass ich wenn ich auf einer Hochzeit Fotos mache (nicht als Hauptfotograf) mich zu viele verschiedene Objektive abhalten vom fotografieren. Welche Objektive man dazu nimmt ist ja auch abhängig von der Location. Man denkt zu oft, dass man die falsche Brennweite drauf hat...


    Manchmal bringt dir die lichtstärkste Linse nichts weil zu wenig Licht da ist und du ja auch mehr als nur eine Nasenspitze scharf haben willst. Daher wird vermutlich auch etwas Knowhow beim Blitzen relevant werden denke ich.


    An APSc würde ich vermutlich mit einem lichstarken Standardzoom (durchgängige 2.8er Blende) auf der einen Kamera und mit einer lichtstarken Portraitlinse (auf APSC vermutlich eher 50mm, nur bei großen Räumen 85mm) auf der 2. Kamera fotografieren. Kommt aber eben auf die Feier an...man sollte für alle Fälle gerüstet sein. Sich aber vorab schon informieren und die Räumlichkeiten anschauen wo man arbeiten soll. Sodass man schonmal ausprobieren kann was sich anbieten könnte an Brennweiten.

    Das sind überwiegend "weiche" Faktoren, d.h. persönliche Vorlieben...


    -- Größe und Gewicht
    -- Vollformat, d.h. es werden größere und auch teurere Linsen notwendig
    -- 36MP (mir sind manchmal mein 24MP schon zu viel...)
    ----- Videofunktion ist mir zu schwach (inzwischen sehr wichtig bei mir)
    -- AF-geschwindigkeit im liveview zu langsam...(bin halt ne flotte DSLM gewohnt und arbeite Indoor viel mit Display)
    -- kein integrierter Blitz (ja den gibts auch bei den direkten Konkurenten so nicht, aber im Vgl. zu meiner Sony mag ich eben auf den internen Blitz der auch indirekt feuern kann nicht verzichten)


    Gibt noch viel mehr Dinge die mich stören würden...Pentax ist für mich halt absolut uninteressant. Aber die Punkte mögen bei dir nicht relevant sein, aber darfst du meine Bewertung nicht so für voll nehmen^^

    Ja mit dem 12er Samy ist die A6300 für Landschaft ein geniales Werkzeug. Klein aber oho! Die BQ, bei der Lichtstärke, bei der Brennweite, bei den kompakten Abmessungen bekommt man bei keinem anderen System.


    Wenn du das 2. Tamron hast, dann lohnt sich ein Adapter auch mehr :-)


    Ja die K1 hat auch ihre Vorzüge...aber aus meiner Sicht auch diverse Nachteile...musst am Ende du wissen^^

    Ja zur Sensorleistung das A6300 wurde schon einiges gesagt. Ich hab noch paar Anmerkungen an der Stelle:


    Die A6300 ist ne kleine Kamera mit großer Leistung. ABER: klein ist das System nur wenn man A) Emount-Linsen nutzt und b) die Brennweite unter 100mm belässt
    Ansonsten wird das Gesamtpaket auch groß. Grad wenn ich an dein 70300er denke. Mit Adapter dazu wird das auch sehr lang.


    Deine Objektive sind auch nur bedingt adaptierwürdig. Grad das Tele find ich sehr schwach. Bedenke das du bei dem Objektiv an der A6300 keinen Stabi hast. Die andern sind soweit in Ordnung. Aber Adaptieren ist immer eine Notlösung. Grad beim 35er wirst du schnell merken, dass es nicht schnell und zuverlässig genug funktioniert wie bei nativen Linsen. Beim 10-20 wirst du das vllt nicht so feststellen, weil bei dem Bereich grundsätzlich viel scharf ist.
    Wo wir grad beim Tele sind. Du redest von diesem Objektiv hier?
    https://www.digitalkamera.de/O…D_Macro_12_A17/10160.aspx
    oder meinst du das?
    https://www.digitalkamera.de/O…4-56_Di_VC_USD/37480.aspx



    Ersteres hat noch Stangenantrieb wenn ich richtig informiert bin. Berichtigt mich bitte wenn ich grad Käse erzähle. Schau mal bei dem Objektiv hinten am Bajonett. Da muss ein Ansatz sein wo die Kamera das Objektiv ansteuert. Schau dazu hier auf dem Foto mal nach:


    https://www.google.de/search?q…968#imgrc=kvZ1MrydLed3vM:


    Dort gibts unten im Bild den Punkte "Kupplung für Autofokus". Den müsste deine Linse haben oder? Wenn die den hat, wirst du mit dem oben genannten Adapter keinen AF erhalten. Das Objektiv braucht zwingend einen eigenen Antrieb. Stangenantrieb bedeutet, dass der AF-Motor in der Kamera sitzt und der über diese Kupplung das Objektiv ansteuert. Wenn deine Linse diese Kupplung hat, dann brauchst du einen LA-Ea2 oder 4.


    Wetterfestigkeit A6300...ja beim Body gibts das. Aber es gibt keine Emount-linse für APSC die wetterfest ist...Die für Vollformat sind alle nutzbar und die sind überwiegend auch abgedichtet. Das Thema ist in der Praxis mMn aber auch weniger relveant als beim Vergleichen der Datenblätter. Einen Nieselregel hat meine A6300 mit diversen Linse schon überstanden. Wenns aber regnet hab ich die Kamera in der Tasche. Wenn man unbedingt bei Starkregen raus will,kann man sich mit einer Plastiktüte behelfen.


    Die A77ii ist vom Sensor her minimal schlechter als die A6300. Du hast da halt mehr in der Hand (wenn man das braucht) und die Kamera ist für die Linsen gemacht. Der Stabi ist im Gehäuse...du musst dich hier also fast nicht umgewöhnen. Schlecht ist die 77ii nicht.

    Wie kann ich jetzt wissen, was Tamron künftig noch herausbringt was mich interessiert? Eine ziemliche Spekulation oder? ;-)

    Klar ist das reine Spekulation. Die Frage ist ja auch ob du jemals noch weitere Tamron-Linsen kaufen wirst. Es war nur ein Gedanke an der Stelle. Umsetzen musst du den nicht. Aber das Thema Front- und Backfokus wird es auch zukünftig noch geben solang Fokus und Abbildungsebene nicht zusammenliegen. DSLMs haben die Sorge ja nicht mehr.
    Die Objektivhersteller bauen ja alle durch die Bank ihren Objektivpark um bzw. müssen diese eben an aktuelle hochauflösendere Sensoren anpassen. Da ist auch Tamron dabei. Die meisten alten Tamrons sind schon angepasst und würden auch mit der Konsole eingestellt werden können. Einige sind aber noch nicht dabei und da ist anzunehmen, dass die noch kommen über kurz oder lang...es wird also unter Garantie noch die eine oder andere Linse in SP-Serie erscheinen.

    Es spricht ja auch nichts dagegen die Tamrons zusammen mit dem Body bei Tamron abzugeben und diese justieren zu lassen. Ist im Rahmen der Garantie (sowohl bei Nikon als auch Tamron) kostenfrei.

    Ja das ist ein guter Hinweis. Aber wenn der TE wirklich über den Kauf des 85er von Tamron nachdenkt, gibts ja auch schon 2 Objektive die man mit der Konsole bearbeiten könnte. Daher relativiert sich der Preis schon.

    Also wenn ich so schaue wie die beiden Linsen in Tests abschneiden, dann fällt auf das das Tamron deutlich schärfer ist. Dazukommt der Stabi (den man aber für Portrait nicht braucht) den man positiv hervorheben kann. Aber das Ding ist halt größer, fast doppelt so schwer und auch teurer. Das Nikon ist eine solide Portraitlinse. Musst du entscheiden wo deine Präferenz liegt...ich würd vermutlich die Nikonlinse nehmen.

    Naja an Zooms gibts nur 3 native Linsen: das 1635f4 (1200€) oder das f2.8er...und inzwischen auch das Sony FE 12-24 mm 4 G (1600€)


    Ansonsten eben Festbrennweiten in dem Bereich:
    Laowa 15mm F2 für etwa 1000€
    Samyang 14 mm F2.8 für etwa 300€ (keine Ahnung obs gut ist)


    Naja uns wenns nochmal teurer werden darf: Zeiss Batis 18mm f2.8 für 1500€


    Alle gibts für Emount. Man kann in dem Bereich aber auch gut adaptieren wenn das okay wäre.

    Die Kamera hat grad mal 1000 Auslösungen und ist ein halbes Jahr alt? Da wage ich ja fast zu behaupten, dass du damit quasi nicht fotografiert hast...die 1000 Fotos mache ich mit einer neuen Kamera 2 Wochen zum testen.


    Von den paar Fotos kennt man doch eine Kamera nicht und nun direkt wieder verkaufen? 8o Warum verkaufst du jetzt deine Kamera?