Beiträge von RichardDeanAnderson

    Hat der Typ auch einen richtigen Grund geliefert warum die A6k Mist sein soll? Nur weil sie inzwischen über 4 Jahre alt ist?


    Ich mein es gibt ja diverse Gründe warum man ein anderes Modell nehmen sollte, aber auch viele Gründe die für die A6k sprechen. Auch den vergleich mit einer aktuellen Kamera ala GX80 braucht die A6k nicht scheuen wenn es um die BQ geht. Die GX80 hat natürlich diverse Features die sie im Paket zu einer besseren Alternative machen könnte, wenn man das benötigt. Ob das bei dir der Fall ist können wir nie einschätzen, da du uns zu wenig Infos lieferst...


    Was willst du fotografieren? Was hast du für Erwartungen?
    Was willst du filmen? Autofokus dabei gewünscht?


    Erzähl mal was du vorhast...

    Beide Objektive sind grunverschieden...ein pauschal besseres gibt es nicht!
    Es kommt auf persönliche Präferenz an. Ist man bereit eine große Linse zu kaufen oder nicht? Ist man bereit für gleiche Bildqualität 300€ mehr zu zahlen nur damit das Objektiv kleiner ist?


    Das SEL18105 ist eben mit einer längeren Brennweite versehen. Willst du also viel zoomen würd ich eher das kaufen. Das Zeiss hat eben "nur" 70mm am lange Ende. Daher kommt man nicht ganz so weit ran. Aber so groß ist der Unterschied in der Praxis gar nicht.


    Das Zeiss hat im Gegenzug im Weitwinkel 2mm mehr und das macht für manche Fotografen mehr aus als die 35mm im Telebereich...kommt aber auf den Fotografen an.


    Die Abbildungsleistung ist absolut vergleichbar. Fokusgeschwindigkeit ist vergleichbar. Lichtstärke ist vergleichbar, Stabi vergleichbar


    Sonstige Unterschiede:
    a) Abmessungen: Das 18105 ist viel größer. Dadurch wirkt die kamera nicht mehr so kompakt. Aber das Zeiss ist auch nur eingefahren kompakter. Ausgefahren wirds größer. Wenn man also auf 70mm zoomt ist das Objektiv 2/3 Länger. Das macht das 18105er z.b. nicht. Dieses ist innenfokussierend. D.h. es ist immer identisch lang.


    b) "Zoom"-Antrieb: Das Zeiss muss mit der Hand gezoomt werden. Man muss also immer am Ring drehen. Das 18105er hat einen Motorzoom. Man kann auch am Ring drehen, aber ein Motor übersetzt die Drehbewegung und fährt "Zoom" aus. Alternativ zum Drehen am Ring gibt es einen Schieberegler der den Motor steuern kann. Am Zeiss macht man das ja direkt mit der Drehbewegung am Ring. Es findet also eine entkoppelte Bewegung bem 18105er statt. Das hat den Vorteil dass man Zoomfahren sehr soft machen kann was für Video genial ist und auch den Vorteil, dass man z.b. via Fernsteuerung über die App den Zoom betätigen kann. Das geht beim Zeiss nicht. Dafür hat man mit dem manuellen Zoomantrieb mehr das Gefühl direkt mit der Technik zu arbeiten...
    Was für dich besser ist musst du selber entscheiden.


    c) Preis: Das Zeiss ist gut, aber nicht so gut wie man für den Preis erwarten würde und genau das sorgt für seinen schlechten Ruf. Die Leute erwarten von einem Objektiv was 800€ kostet mehr als es bietet und dazu auch keine so krassen Schwächen zeigt. Aber es ist un bleibt ein Zoom und dazu noch ein recht kleines. Das erfordert halt hier und da größere Kompromisse...macht aber die Entwicklung nicht billiger, eher im Gegenteil.

    Also wenn man mich fragt führt kein Weg am SELP1650, d.h. dem Standardzoom der A6k vorbei. Im Kit bekommt man es quasi geschenkt und es ist sehr viel besser als man es hier dargestellt hat. Das Problem ist hier ein wenig die Serienstreuung, die dazu führen kann das die Linse etwas dezentriert daherkommt. Das wird man aber als Anfänger nicht gleich feststellen. Das hat dem Kit aber einen schlechten Ruf eingebracht, den es so eigentlich gar nicht verdient.
    Ich hab das 1670er und das einfache Kit und es gibt schlichtweg Situationen wo kein Weg am Kit vorbeiführt weil man keinen Platz hat für große Objektive. Da ist der Brennweitenbereich in der Baugröße einfach ideal.


    Grad für Anfänger finde ich es Käse sich gleich was anderes zu kaufen, wo man noch gar nicht weiß ob das Objektiv vllt sogar ausreicht. Wenn du schonmal mit einem anderen Kit fotografiert hättest würde ich deinen Ansatz vllt verstehen aber als Neuling macht es noch keinen Sinn. Ich hab damals ein leicht dezentriertes Kitobjektiv bekommen und es erst richtig festgestellt als ich es mal gegen das später dazugekaufte Zeiss antreten hab lassen und testcharts fotografiert hab. Da sind 3 Jahre ins Land gegangen in denen ich mit dem billigen Kitobjektiv viele gute Fotos gemacht hab und die Dezentrierung in der Praxis nicht bemerkt hab.


    Mein Zeiss ist dem Kit optisch und mechanisch in allen Punkten überlegen. Aber es ist auch kein Weltwunder an Abbildungsleistung. Ich bin mit dem Teil etwas flexibler aber meine Bilder sind dadurch technisch nicht viel besser geworden. Das gleiche wird für das SELP18105 gelten. Man ist halt aufgrund des riesigen Brennweitenbereiches sehr flexibel, aber die Abbildungsleistung ist nicht so viel besser wie man es vom Aufpreis her erwarten würde.
    Der schwache Rand bei 16mm vom Kit fällt üblicherweise eh nur bei Landschaftsaufnahmen auf und da blendet man eh deutlich ab, so dass diese Unschärfen i.d.R. verschwinden. Es relativiert sich dadurch halt viel.



    Ja es ist so lichtschwach wie jede andere Kit-Linse, nicht ganz so scharf wie das Zeiss oder das 18105er, dafür aber genauso schnell beim AF und schön kompakt.


    Zu den Festbrennweiten:


    Es gibt eine Reihe von 5 Sigma-Festbrennweiten. 19mm, 30mm, 60mm jeweils in F2.8 und dann zwei mit F1.4 in 30mm und 16mm. Vor allem die 2.8 sind echte Preis/Leistungs-Gewinner. Sehr günstig und optisch top. Aber auch das 30er f1.4 ist eine wahnsinnig scharfe Linse. Das 16er ist zu neu um eine fundierte Aussage zu treffen.


    Ich find allgemein das Objektive im Internet häufig schlechter geredet werden als sie in der Praxis sind. Man muss auch immer die potentielle Anwendung betrachten wenn man Tests macht. Da sollte man es eher selber mal ausprobieren als auf Meinungen von irgendwelchen Profis zu hören, die meistens Ansprüche 2-3 Niveauebenen weiter oben haben^^

    Es ist auch häufig so, dass es Linsen für DSLR und DSLM parallel gibt. Bei den DSLM-Varianten hat man hinten einfach ein Stück "Rohr" angesetzt um den eigentlich notwendigen Adapter direkt zu integrieren.
    Linsen die für DSLR gemacht sind, sind alle derart modifizierbar und soweit ich das sehe gibts es da auch immer eine DSLM-Version.


    Aber es gibt auch einige Linsen die gibt es nur für DSLMs z.b. das 12erf2.0, oder die neuen Samyangs mit AF sind nur für Sony E-mount verfügbar.

    Ich würde ehrlich gesagt kein Vollformatobjektiv an eine APSC-Kamera schrauben wenn man 1. keine Vollformat plant und es 2. für APSC auch prima Lösungen gibt. Sonst schleppt man immer unnötigt Glas mit sich rum dass man nicht nutzt.


    Das Sigma 1770 wäre mein Favorit. Aber es gäbe da auch noch das Sigma 1750f2.8 das du nicht in der Liste hast.

    Die Bildqualität wird sich für dich als Anfänger nicht unterscheiden und ist auch für so manchen Fortgeschrittenen nicht zu unterscheiden. Wenn man JPG fotografiert fällt einem da sowieso nichts auf. Da muss man schon in Raw fotografieren um die etwas bessere Dynamik des Sony-Sensors zu bemerken. Aber selbst dann sind die Unterschiede nicht soooo riesig.


    Die Frage die du dir stellen solltest, und das wird für die als Anfänger vllt knifflig, ist eher was du zunkünftig vllt für Linsen kaufen möchtest. Klar sind die Objektive für DSLRs durchschnittlich günstiger, weil die eben den Massenmarkt bedienen und die Kosten durch große Stückzahlen geringer halten können. Aber wenn du noch nicht genau weiß was du machen willst und ob du überhaupt jemals ein 2. Objektiv kaufst, spielt der Objektivpreis der restlichen Linsen vllt keine Rolle...
    Hängt eben ein bisschen davon ab was du fotografieren willst in Zukunft. Vllt kannst du das mal noch bissel ausführen.
    Grundsätzlich solltest du halt bedenken das eine Kamera mit Wechselobjektiv auf einen Objektivwechsel bedarf, wenn man spezielle Wünsche hat z.b. Makro oder Tierfotografie.


    Die A6k ist nur kompakt wenn man dafür gemachte Linsen anbringt. Wenn du jetzt anfängst und da ein Reisezoom ala 18-250mm ranschraubst, ist die kamera zwar schön kompakt aber das Paket wieder riesig und nimmt sich fast nichts zu einer DSLR mit eben dem Objektiv.
    Aber man hat die Chance kompakt unterwegs zu sein. Die A6k passt mit Kitlinse in eine Jackentasche (z.b. einer Winterjacke). Aber ich würde dennoch empfehlen eine kleine Tasche dazuzukaufen^^


    Bedenke für den Budget, dass du noch SD-Karte, Tasche und ggf. Ersatzakkus (für DSLM quasi Pflicht) einplanen solltest. In Summe landet man da fix bei 100€


    DSLRs und DSLMs nehmen sich bei gleicher Sensorgröße nichts in der BQ. Ob da ein Spiegel drin ist oder nicht ist schlichtweg Wurst. Der Unterschied ist eben, dass eine DSLM keinen optischen Sucher hat. Bei einer DSLR kuckst du ja oben durch und siehst das Bild ja so wie es in echt vor der Linse ist. Das wird durch den Spiegel ermöglicht. Bei einer DSLM gibts den Spiegel nicht. Der Sensor liegt frei direkt hinter dem Objektiv und wird konstant ausgelesen, ausgewertet und im Display und falls vorhanden (A6k hat einen) angezeigt. Man schaut also egal wie immer auf ein Display. Das kann das große hinten dran sein oder eben ein kleineres, aber meist deutlich höher aufgelöstes im Sucher. Das konstante Auslesen des Sensors und das Anzeigen des Live-Bildes hat den Vorteil dass man gemachte Veränderungen an den Einstellungen sofort im Foto sieht und man daher vor dem Auslösen prima abschätzen kann ob alles so ist wie es sein soll. Das Foto kann dir z.b. dann auch im Sucher angezeigt werden. Man hat direkt ein Feedback ob alles korrekt belichtet wurde usw. Im grunde kann man alles was man am Display hinten ansehen kann auch im Sucher anzeigen. Ich schau z.b. häufiger meine gemachten Fotos im Sucher an weil die dort prima in Sachen Schärfe zu beurteilen sind. Menü kann man sich auch dort anzeigen lassen.
    Aber das konstante Auslesen hat den Nachteil das es den Akku leer saugt. Man muss sich daher grundsätzlich ein Akkuset dazu kaufen. Ich empfehle immer dieses Set hier:

    Ich bin zwar ein großer Fan von DSLMs aber für deine Anwendung kann ich dir beim besten Willen keine DSLM empfehlen. Da bist du mit einer robusten DSLR einfach besser beraten. Grad die A7-Serie hat ja das Problem das du aufgrund der geringeren Akkulebensdauer häufiger wechseln musst. Das ganze kann im EInsatz doch schon sehr nerven. Die Bodys sind außerdem sehr klein im Vgl zu VF-DSLRs und die Tasten entsprechend fummlig. Eine A7ii oder ähnliche DSLM würde ich ungern bei einem Einsatz dabei haben wollen wo RObustheit gefragt ist....


    Wenn du nicht filmen willst, ist die angesprochene K1 von Pentax wirklich eine gute Alternative. Man wird ja nicht unendlich viele Linsen brauchen und das was es gibt ist für die oben beschriebene Tätigkeit wirklich gut geeignet und die BQ spricht auch dafür.

    Ja alles was im Zweifel gegen dich verwendet werden kann. deine Excelliste mit allen passwörtern, private Dokumente die niemand was angehen, private Fotos die sonst niemand sehen soll, ...


    Um sicher zu gehen das wirklich alle Daten weg sind muss man die Platte quasi komplett überschrieben werden. Das löschen im Windowsexplorer bringt dir da nicht viel. Das entfernt nur die Verknüpfung. Aber die Daten stehen noch dort wo sie standen. Wenn jemand es will kommt er dann dennoch an die Daten ran. Für ein Neuaufsetzen des Rechners reicht das aus. Aber wenn man z.b. seine Festplatte verkaufen oder verschrotten will, sollte man da alles wirklich platt machen wenn dort Daten drauf sind die niemand was angehen.

    Das Teil wurde ja vor noch nichtmal einem Monat erst vorgestellt. Ich geh mal davon aus, dass es wie alle Sigmas für Emount sehr ordentlich abbilden werden. Es ist daher wirklich ein geeigneter Kandidat für dein Vorhaben...und mit der 1.4er Blende bei 16mm ist es wirklich einzigartig an APSC und dennoch mit 450€ echt günstig.

    Ich hab leider keine Buchtipps für dich. Ich hab was moderneres: Youtube ist durchaus auch eine gute Methode um die Grundlagen der Fotografie zu erlernen. So hab ichs mir beigebracht. Das ging nicht in 2 Wochen aber es gibt einige gute Kanäle denen man folgen kann und viel gutes findet das dann auch noch sehr Anfängerfreundlich präsentiert wird.


    Hier mal ein Beispiel: Da gibts dann noch viele weitere Videos in dieser Serie...

    Das der Fokus bei den Sigmalinsen mit der M5 nicht trifft, würde ich mal anzweifeln. Wenn das Objektiv keinen Treffer weg hat, sollte das perfekt passen. Sensor und AF liegen in einer Ebene und sogar in einer Baugruppe. Daher ist dort wo der AF scharf stellt, auch der aufgenommene Bild scharf.


    Ich denke auch das die M5 eine gute Wahl wäre.


    Das sollte auch an einer 80d so sein wenn man live view nutzt.


    Ich würde wie Matze ebenfalls zu dem Canonadapter raten. Da ist die Wahrscheinlichkeit das viel damit funktioniert am größten.


    Ich würde mir auch um die EF-M Objektive keine großen Sorgen machen. Grad das angesprochene 22er ist doch eine prima Linse. Klar kann man bei dem Preis kein Metallgehäuse erwarten. Aber zumindest das Bajonett ist aus Metall. Wenn man es mit dem 24er für EF-S vergleicht, schneidet es sogar besser ab und zeigt deutlich weniger dieser bösen CAs ;-) Aber es ist richtig das die Mehrheit der EF-M Linsen ein Kunststoffbajonett aufweist. Optisch sind die aber keineswegs schlechter.
    Z.b. schneidet auch das 11-22er besser ab als seine EF-S Brüder (vor allem auch bei den bösen CAs...) Dabei ist es kleiner und leichter und sogar günstier...


    Das einzige was wirklich kritisch zu bewerten wäre, ist die geringe Anzahl an nativen EF-M Linsen. Da hat man das Gefühl, das Canon EF-M nicht so richtig ernst nimmt. Aber mit dem Adapter spielt das nur eine untergeordnete Rolle.

    Das Problem ist nicht der Adapter sondern die A6000. Diese unterstützt mit adaptierten Linsen nur den Kontrastfokus. Es gibt manche DSLR-Linsen die das gut können und manche eben gar nicht. Daher wird es mit einigen Linsen funktionieren und mit manchen gar nicht. Erst mit der A6300 wurde der Phasenfokus freigeschaltet. Dadurch kannst du mit dem MC11 z.b. fast jedes Objektiv mit Canonmount nutzen und es funktioniert ganz gut. Mit der A6000 ist man da bissel auf der Verliererseite.


    Ich hab bei FB in einer Gruppe von jemand schon viele Fotos von der Kombi A6000+MC11+Sigma100-400c gesehen. Das scheint z.b. ganz gut zu klappen. Du kannst ja mal schauen welche A6000-MC11-70200f2.8 Kombi du bei Youtube findest. Es gibt da unzählige Videos von diversen Kombinationen die die Geschwindigkeit des AF zeigen.


    Mit dem LA-EA4 umgeht man das Problem "A6000" und nutzt halt komplett das AF-Modul des Adapters.

    Hast du denn derzeit einen Adapter? Weil den brauchst du ja. Ich wunder mich eh grad welche 50er mit 2.8er Blende du hast. Oder ist das auch adaptiert? Gut es gäbe ja das 50er Makro für Vollformat.


    Der Telebereich ist mit Emount nicht kostengünstig abzudecken.


    Wenn du den LA-EA4 Adapter von A-mount auf E-mount hast, kannste das SIgma problemlos adaptieren und hast den Autofokus der A65 zur Verfügung. Das Modul der Kamera ist nämlich in diesem Adapter drin.


    Ansonsten wirst du keinen oder nur dürftigen Autofokus an der A6000 haben.