Beiträge von Stereotype

    Ich frage mich halt, worin dann der Benefit ist

    Der Benefit ist der, dass es eine Festbrennweite ist. Da kommt es eben nur auf den Geschmack des Nutzers an. Wenn du, so wie ich, auf Festbrennweiten stehst, ist das Ding halt gesetzt und gehört in den Fotorucksack. Erst recht für das Geld, was das Teil kostet. Zudem ist eine Brennweite von 50 mm eine klassische Portrait-Brennweite. 50 mm f/2.8 schafft nicht die gleiche Freistellung wie 50 mm f/1.8. Sicher könntest du den gleichen Effekt mit 70 mm f/2.8 erreichen, aber dann verschiebt es die Proportionen des Motivs etwas, was auch wiederum ein Problem sein kann, je nach Motiv.


    50 mm ist halt primär eine Portrait-Brennweite. Wenn du keine Portraits im Sinn hast, kannst du das 50 mm auch weglassen. Ich persönlich mache selten Portraits, aber wenn, bin ich froh, das 50 mm zu haben. Aber auch ausserhalb des eigentlichen Nutzens finde ich das 50 mm sehr hilfreich, wie z.B. auf Festen, im eigenen Wohnzimmer wo das Licht oft nicht üppig vorhanden ist oder halt für mein liebstes Hobby - die Auto-Fotografie (siehe Angang).

    Da ich inzwischen ja das Canon 24-70 2.8 II mein Eigen nennen kann, frage ich mich ob es überhaupt Sinn macht ein 50 mm 1.8 STM dazu zu erwerben.

    Das ist, wie schon erwähnt, ein No-Brainer. Dieses Objektiv ist einfach extrem kostengünstig, zeigt an Vollformat kaum Abbildungsfehler und ist vielseitig einsetzbar. Ich mag es nicht missen, trotz meiner L-Objektive. Dieses Objektiv lässt vor allem sehr viel Spielraum für Kreativität und meistens, je nach Blende, ist das Bokeh absolut zufriedenstellend. Und der Unterschied zwischen f/1.8 und 2.8 ist schon recht gross.


    Und für mich persönlich funktioniert es perfekt via Adapter an der EOS R. Ich kann es nur empfehlen. Macht überall eine gute Figur.

    Mein Problem ist, dass ich wahnsinnig Respekt vor der Reinigung der Linse habe.

    Da kann eigentlich nicht viel passieren, wenn man Feuchtigkeit und Druck im Griff hat. Ich persönlich puste stark gegen das Glas und putze es dann vorsichtig mit einem Microfasertuch. Ich hatte noch nie Kratzer, bis heute nicht. Einmal im Monat mache ich eine grössere Reinigung mit den dazu passenden Produkten, aber auch da übertreibe ich es nicht sonderlich.

    Vielleicht muss ich da einfach bisschen die Furcht ablegen.

    Korrekt. :) Einfach keine Angst haben. Wichtig ist einfach, dass die Linse gut saubergepustet wird, bevor man da mit einem Tuch rangeht. Da muss man z.B. bei den Displays der Kamera schon besser aufpassen. Vor allem das Schulterdisplay ist oft aus Plastik. Zwar robust, aber Plastik ist nun mal kein Glas.

    So genau verfolge ich die Neuerungen von eurem "Provider" nicht, aber danke für den Link. Sehr interessant zu lesen.

    Man darf in der Tat gespannt sein. Nutze VT sehr oft als "App" auf dem Homescreen für unterwegs. Da kommen Zitate in der Mobile-Version genau richtig. ;)

    War irgendwie abzusehen. 8o


    Was genau beinhaltet denn die neue Foren-Version? Ich denke einmal, es hat mit Design und Funktion zu tun, oder sollen wir uns da nun tatsächlich überraschen lassen? Da wäre ich schon sehr gespannt.

    Mein Manfrotto Manhatten Mover 50 wog mit der 6D Mark II, dem EF 24-105 mm f/4 L, dem 70-300 IS II USM und dem 50 mm STM auch so um die 9 Kilo samt SSD, diversen USB-Sticks, Ladezubehör und anderen Kleinigkeiten.


    Aktuell mit der EOS R, dem RF 24-105 mm f/4 L, EF 50 mm STM und EF 200 mm f/2.8 nicht viel weniger. Aber 4.5 Kg pro Schulter - das ist noch vertretbar, finde ich.


    Aber um auf das Thema zurück zu kommen: Viel Spass mit der 5D Mark IV. ;)

    Vor allem finde ich, dass ein hohes Gesamtgewicht für Qualität spricht. Wenn ich eine Kamera habe, die etwas wiegt, liegt das einfach besser in der Hand. Sicher wird es auf langen Ausflügen auch gerne mal etwas schwer, aber im Grunde stört mich das nicht wirklich. Gibt ja genug Rucksäcke, die bequem anliegen und sicher deine Schätze transportieren.

    Mann kann auf die 5D Mark IV wechseln, muss man aber als Hobby-Fotograf nicht wirklich. Die 6D Mark II macht immer noch hervorragende Bilder, auch wenn man mit den AF-Feldern etwas eingeschränkt ist.


    Nur als "Look at me" würde ich die 5D nicht in Betracht ziehen.


    Darf ich fragen, was dich zu diesem Umdenken gebracht hat? Willst du bessere Fotos machen? Einen anderen Bild-Look erzielen, oder einfach nur "etwas Besseres" in den Händen halten? Denn bessere Fotos kann nur der Typ hinter der Kamera machen. ;)

    Da kann ich dich beruhigen. Bei meinem früheren Arbeitgeber hatten wir 'ne Tonne an Retouren der STM-Variante. Nach Rücksprache mit Canon in Wallisellen war schnell klar, dass das nicht nur uns aufgefallen ist.

    Es gibt keine.

    Da muss ich dir leider teils widersprechen. Die STM-Variante scheint nicht so eine hohe Stufe der Qualitätskontrolle zu durchlaufen. Es gibt immer wieder Ausreisser, die vor allem im Randbereich eine gewisse Unschärfe zeigen. Mal mehr, mal weniger. Auch wenn der mechanische Aufbau gleich ist, würde ich dennoch zur USM-Variante greifen. Da gibt es viel, viel weniger Streuung der Abbildungsleistung, auch wenn sich das nur auf die Endkontrolle des Objektivs bezieht.

    Mit dem 18-135 mm IS STM wärst du schon einmal recht gut aufgestellt. Wenn ich so ein Objektiv suchen würde, hätte ich lieber zur USM-Variante gegriffen, aber die ist etwas über deinem Budget. Zudem gibt es zwar kaum nennenswerte Unterschiede in der Abbildungsleistung, aber das USM hat einen schlichteren Look, der meiner Meinung nach etwas besser zu den neuen Kameras passt.


    So etwas wie f/2.8-4 mit Brennweiten von 18-70 mm (oder ähnliche Brennweiten) findest du nur noch gebraucht und oft schon sehr alt oder in einem abgerockten Zustand. Manchmal findet man eine Perle, aber das ist sehr selten.

    Da empfehle ich dir auf jeden F

    Also bei der Kamera möchte ich dir etwas widersprechen.

    Ich ebenso. Die 450D ist in Sachen ISO- und Farbrauschen deutlich den neuen Kameras unterlegen. Die 450D ist aus dem Jahr 2008 oder 2009 - da hat sich bis dato sehr, sehr viel getan. Sicher ist das geeignete Objektiv wichtiger als die Kamera, aber wenn die Kamera 12 Jahre alt ist, nützt auch das beste Objektiv nichts mehr, zumindest wenn es um Sternenfotografie geht.


    12 Megapixel auf APS-C währen heute aber zumindest ein echter Killer für Sternenfotografie, aufgrund der vielen Verbesserungen. :)

    Ausser der Converter ist dran. :)


    Und nun gut, Canon-Objektiv an Canon-Camera - das sollte immer funktionieren. Aber Dritterhersteller mit Objektiv für Vollformat - das sind oft Welten zwischen VF und APS-C. Aber war eh nur ein Beispiel, das sollte man nun nicht so vertiefen. :P

    Tja, das ist halt das typische Bild, wenn man Extender benutzt. Bis jetzt habe ich noch keine Extender-Objektiv-Kombination gesehen, die auf ganzer Linie überzeugen konnte. Vor allem dürfte das aber am APS-C-Sensor liegen.


    Mir war immer so, als wäre speziell an APS-C so krasse Kombinationen wie Vollformat-Objektiv + Konverter immer nicht zufriedenstellend. Als Beispiel kann ich z.B. das Sigma 150-600 mm nennen. An meiner alten 6D sah das recht gut aus, aber an der 80D beinahe grottig bis mehr als schlecht.


    Du warst vor allem noch von Hand gehalten und auf einem sich bewegenden Objekt unterwegs. Schon mal an Land, also stationär versucht? Wie sehen da die Bilder aus?

    Das 15-45 ist nicht lichtstark genug und durchgehend nicht so der Burner in den Randbereichen.


    Zudem finde ich, dass die vier Brennweiten durchaus Sinn machen. Wenn man bereit ist, die Linsen regelmässig zu wechseln, ist alles okay.


    16 und 30 mm haben ausserdem den Vorteil, besonders lichtstark zu sein. Haptik, Optik und Feel sind gleich - wäre für mich eine gute Sache.


    Da darfst du als Primelens-Liebhaber nicht das Zepter abgeben und auf ein schlechtes Zoom setzen. ;)

    Ich persönlich würde mich für das Sigma entscheiden. Es ist halt schon bei f/1.4 scharf und die hohe Lichtstärke wäre auch in den von dir angesprochenen Abendstunden sehr hilfreich. Diffuses Licht im Restaurant - das kann schon mal für unnötig hohe ISO-Werte sorgen.


    Vor allem ist der Preis einfach unschlagbar. 300 Euro für f/1.4 und ultra scharfe Fotos - das wäre es definitiv wert.


    Das 22 mm kann aber auch überzeugen. Scharf, sehr leicht und leiser Autofokus. Aber das Sigma macht halt alles etwas besser.