Beiträge von DerDude

    Das glaube ich nicht Jensj.

    Ich gehe davon aus, das selbstverständlich und vor allem die jpgs von dieser dig. Opjektivoptimierung betroffen sind - ergäbe sonst auch wenig Sinn.


    Ich werde das heute oder morgen Abend selbst an der Testtafel testen und dann berichten.

    Die Bilder des Sigma 24-105 F4 mit der alten firmware an der EOS R liegen mir ja bereits vor.

    Ich habe dir oben das Bild von der EOS-R mit Sigma 24-105 f4 angefügt. Es sind alle Korrekturdaten am Sigma 24-105 f4 Verfügbar und funktionieren bestens!

    Das stimmt so nicht!


    Ich habe heute unser Sigma 24-105 F4 auf die firmware 2.0 upgedatet.


    Was jetzt funktioniert sind die Vignettierungskorrektur und die Verzeichnungskorrektur.

    Was nach wie vor nicht funktioniert ist die dig. Objektivoptimierung.

    Und jeder, der eine DSLR in Betracht zieht, sollte das Thema JPEG ganz schnell vergessen. So richtig schnell.

    Wird in der Praxis aber nicht so gehandhabt.


    Viele derer die Hochzeiten und sonstige Veranstaltungen fotografieren machen das nur mehr im jpg Format.

    Ist einfach viel zeitsparender.

    Alles was Schulkinder, Taufen, Firmungen etc. angeht, erfolgt en gros im jpg Format.


    Sportveranstaltungen, Reportagen, Pk´s etc. sowieso, da es vom Ablauf der Bildübertragung gar nicht anders geht.


    Raw hilft bei Landschaft, Produktfotografie, Astro etc.

    Für den Rest sind die jpgs mittlerweile schon viel zu gut geworden.


    Ich bin ja nicht oft der Meinung von Stephan Wiesner, aber hier teile ich sie vollkommen.

    Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege, aber diese Korrekturdaten haben doch keine Auswirkung auf die RAW-Dateien, sondern nur auf JPEG. Oder bin ich da nun komplett falsch?!


    Im Grunde ist diese Diskussion quasi zu hitzig, da es nur um JPEG's geht. ^^

    Stimmt hier geht es "nur" um jpg.


    Da aber Canon seine wahre Stärke in den jpgs hat, ist das schon fast wieder fundamental.


    Denn jeder der ernsthaft mit raw fotografieren will, greift zu Sony Sensoren (Nikon/Sony) da man hier einfach wesentlich mehr herauskitzeln kann.

    Sogar eine Fuji XT3/XT2 - wieder Sony Sensor - hat ja mittlerweile mehr Dynamikumfang als eine 6D2.


    Von daher geht es hier meiner Meinung nach doch wieder "ums Ganze" ;-)).


    Zumindest was Canon jpgs betrifft.

    Schön wenn das so sein sollte, wie gesagt, ich werde es wenn meine Zeit es zulässt, kontrollieren.


    Es geht nicht darum ob alles sofort bei jedem Hersteller geht.


    Der Punkt ist, das Canon und Nikon mit völliger Absicht bis jetzt ihre Marktführerschaft ausgenutzt haben und es den Drittherstellern von Objektiven nur ja so schwer als möglich gemacht haben gute Ergebnisse mit deren Objektiven an Canon/Nikon Kameras bei jpg zu erzielen, indem diese Hersteller ihre Schnittstellensprache zwischen Kamera und Objektiv nicht freigegeben haben.


    Und das hat ja über ein Jahrzehnt hervorragend funktioniert.


    Blöd nur, das sich der Wind jetzt gedreht hat und es Hersteller gibt, die ihre Schnittstellensprache offen legen und somit sowohl für Dritthersteller als auch für Verbraucher nur Vorteile entstehen.


    Und wie man sieht jetzt auch für die Hersteller solcher Kameras selbst - die Verkaufszahlen belegen dies eindrucksvoll.


    Im übrigen bin ich selbst Besitzer der EOS R und dem RF 24-105 F4.

    Sehe keine EOS R in der Liste.

    Aber ich werde die firmware unseres 24-105 Art kontrollieren und jedenfalls an der 6d2 nochmals probieren.


    Sollte dies funktionieren - schön.


    Das ändert jedoch gar nichts an der Politik von Canon.

    Denn so wie es aussieht, hat das Sigma möglicherweise geschafft - nach 3-4 Jahren seit es dieses Objektiv gibt. Ist doch witzlos.


    Von Tamron und allen anderen Herstellern gar nicht zu reden.


    Bei Sony geht das sofort, ohne irgendeinen Tab-In Zusatz Blödsinn oder sonstiges.

    Und darauf reagiert der Markt.

    Ich habe dir oben das Bild an der EOS-R angefügt. Es sind alle Korrekturdaten am Sigma 24-105 f4 Verfügbar und funktionieren bestens!


    Daher weiß ich nicht was an meiner Aussage falsch sein soll und werde bei meiner "Behauptung" bleiben.

    Ich rede nicht von Farbfehlern.

    Ich spreche von Vignettierungskorrektur, Verzeichnungskorrektur und dig. Objektivoptimierung.

    Diese Aussage ist schlichtweg falsch!


    Ich selbst habe das Sigma 24-105 F4 Art letzte Woche sowohl an der 6d2 als auch an der EOS R ausprobiert und da wird keines der drei möglichen Korrekturprofile unterstützt.


    Beachte, dass ein Weitwinkel an einer APS-C Kamera wesentlich leichter zu korrigieren ist, als an Vollformat, also bitte unterlasse solche Behauptungen, dass es "am besten" an der EOS R ginge, da das schlichtweg nicht den Tatsachen entspricht.

    Das mag vielleicht für die 80d noch gelten.


    Weder die 6d2 noch die EOS R unterstützen aber diese Profile vollständig.

    Das Sigma 24-105 F4 zB wird von beiden Kameras in keinster Weise unterstützt.

    Genauso verhält es sich mit dem Tamron 17-35 F2.8 - F4.


    Beim Sigma 150-600 wiederrum, wird alles ausser der dig. Objetivoptimierung unterstützt.

    Sieht so aus, als würden die Canon Vollformat Kameras bei Weitwinkelobjektiven von Fremdherstellern nichts korrigieren.

    Kann man nicht die alten Tamron/Sigma am EF/R Adapter nutzen?

    Klar kannst du, nur korrigiert eine Canon Kamera keine Fremdherstellerobjektive bei jpg.

    Keine Vignettierung, keine Verzeichnungskorrektur und keine dig. Objektivoptimierung findet für Tamron, Sigma und Co. statt.

    Natürlich nur für die eigene "Hausmarke".


    Für mich ein Grund für den großen Erfolg der neuen Sony Kameras.

    Sony hat nämlich ihre Schnittstellensprache auch für Drittanbieter freigegeben und somit werden auch deren Objektive bereits in der Kamera korrigert.

    Sogar deren Firmware Updates kann man über die Sony Kamera einspielen.


    Sie dir mal ein jpg von einer Sony A7III mit dem Tamron 28-75 F2.8 bei 28 mm an und dann nimm ein jpg von einer Canon Vollformat Kamera mit dem Sigma 24-105 F4 bei 24 mm.

    Wirst Augen machen was das für Unterschiede sind.

    ...genau und die Schnittstellensprache ja nicht preisgeben, damit Tamron und Sigma noch lange brauchen werden diese zu entschlüsseln und in der Zeit keine Bedrohung für die überpreiste Eigenmarke darstellen.

    Von den fehlenden Autokorrekturen für jpg Bilder ganz zu schweigen.

    Eh, nur was bringt mir eine kompakte Kamera, wenn es im ganzen RF System bis jetzt nur ein kompaktes Objektiv gibt und der Rest der da ist und für 2019 noch angekündigt ist, in den Bereich "Behemoth" fällt.


    Da machts ja sogar Nikon besser.


    Das RF 24-105 F4 halte ich auch für grenzwertig - geht aber noch gerade so.

    Wie die die angekündigten F2.8er Zooms noch "gehen sollen" ist mir bei deren Abmessungen schlicht schleierhaft.

    Also was man bis jetzt von Canon RF sieht, sind durch die Bank riesige Objektive.

    Auch die kommenden 15-35 + 24-70 F2.8 werden riesig.

    Inwieweit das mit deren Werbeslogan "durch das kürzer Auflagemaß sind jetzt viel kleinere Objektivkonstruktionen moglich geworden" im Einklang steht, darf jeder selbst bewerten.

    OK die Fuji kann mehr, kostet aber auch um 50% mehr als die A6400.

    Für mich ist da viel Schnick Schnack dabei, der sich toll am Datenblatt liest, aber wenig Praxisrelevanz hat.

    Oder kennst du jemanden, der im privaten Bereich das Hardware Equipment hat, um mit der Datenmenge von 4k 60p zurecht zu kommen?

    Ob der EVF der XT3 schärfer als der der A6400 ist, kann ich - noch - nicht beurteilen.

    Bei der Serienbildgeschwindigkeit nehmen sich die beiden Kameras im übrigen genau gar nichts.

    Zwei Kartenslots - wers braucht....


    Was die Sensoren angeht, so denke ich kann man es auf den Fakt, das Sony der Produzent der Fuji Sensoren ist, herunterbrechen.


    Für mich ist Fuji vs Sony APS-C auch eine reine Geschmacksfrage und genau deshalb würde ich niemals Fuji kaufen.

    Alleine schon die Tatsache das es keine Fremdhersteller für Autofokusobjektive für das Fuji Mount gibt, schreckt mich völlig ab.

    Bin da ganz deiner Meinung.

    Tamron ist mit dem 28-75 f2.8 der ganz große Wurf gelungen und wenn das 17-28 f2.8 ähnlich gut wird, dann hat Sony ein paar ganz scharfe Pfeile im Köcher.


    Eines möchte ich aber zu Canon RF noch loswerden.

    Ich finde das Bedienkonzept der EOS R mit den neuen Objektiven mit dem zusätzlichen Ring einfach Klasse.

    Vorderes Drehrad Verschlusszeit, hinteres Drehrad Blende und Drehrad am Objektiv für Belichtungssteuerung.

    Ich bin schwer begeistert von dieser Art der Kamerabedienung.

    Das intuitivste was mir bisher in die Hände gekommen ist.

    Ich wollte die EOS R mit dem 24-105 F4 gar nicht mehr weglegen....


    Nikon hat ja jetzt ein ähnliches Prinzip, nur mag ich Kameras die das vordere Drehrad unter dem Auslöser haben einfach nicht so gerne.

    Das RF 70-200 F2.8 hat seine "Kompaktheit" vermutlich daher, dass es nicht innen fokussiert, sondern der Tubus ausfährt.

    Bis dato habe ich weder von Nikon noch von Canon ein "kompakteres" Objektiv gesehen als die für Sony E-Mount.