Beiträge von Cagla

    Für Astro ist eine DSLM einer DSLR sicher im Vorteil mit LiveView.

    Nicht wirklich, weil man ja wie du sagst mir LiveView arbeitet und das die meisten DSLR auch haben.

    Bei der Z6 habe ich sogar im Gegenteil die Belichtungsvorschau nachts aus gemacht, weil man sonst nur noch Rauschen auf dem Bildschirm sieht.


    Einen Vorteil hier bietet die Fokushilfe beim manuellen scharf stellen, da weiß ich nicht ob es sowas bei DSLR im LiveView gibt.


    Aber an sich sehe ich keinen Grund extra für Astro zu einer DSLM zu greifen.

    Amskirven Das kann ich dir leider aus dem Kopf nicht sagen. Nachschauen kann ich erst am Freitag.

    Mit der D5500 war mein Akku zb auf Wandertouren oder Milkyway Nächten immer in der zweiten Hälfte leer. Bei der Z6 habe ich das Problem nicht.


    Die meisten Bilder die ich gemacht habe waren ein Timelapse über mehrere Stunden und eben Nacktaufnahmen mit ca 200 Langzeitbelichtungen.


    Ich muss aber halt auch sagen, dass der El15B 1900 mAh hat und der EL14A nur 1200 mAh. Von daher hinkt der Vergleich auch ein bisschen.

    Für was brauchst du denn 4-6 Akkus?
    Ich habe für die Z6 zwei Stück und habe selten an einem Tag mehr als einen gebraucht. Ich würde das nicht so dramatisch sehen.


    Vor allem weil der Akku der D3300 Auch nicht wirklich berauschend ist.
    bei meiner D5500 ist der Akku schneller leer als bei der Z6 (ist aber auch kleiner)

    So ganz verstehe ich das Topic nicht. Im Titel steht 10-35mm, dann sprichst du aber von 18-55/135 mm.

    Das eine ist Ultra Weitwinkel, das andere Weitwinkel/Normal bis leichtes Tele.

    Das Mate 20 pro von dem du sprichst hat eine Festbrennweite mit 27 mm (umgerechnet), das entspricht also etwa den 18mm an APS-C (18*1,6 = 28,8) . Also moderater Weitwinkel.

    Für welche Zwecke fotografiert der "normale" User? Urlaub, Familie, Haustiere und Städtetouren evtl. Gehe ich zum Beispiel in den schlecht ausgeleuchteten Frankfurter Dom, sehe ich aus der Hand aufgenommene Bilder deutlich vor einer Aps c mit Kit 18-55mm. Auf die schnelle ein paar Verkaufsfotos für Ebay und Co. sind mMn mit dem Mate 20 pro schneller und in sehr guter Bildqualität erstellt.

    Klar, für Ebay und schnell schnell brauchst du keine DSLR, das ist ja das tolle an den modernen Smartphones, dass alles so schnell und unkompliziert bei akzeptabler Qualität geht.


    Definiere den normalen Nutzer? Der Knipser der die Fotos einmal auf dem Handy anschaut und dann vergisst (evtl. nochmal auf der nächsten Familienfeier auf dem Handy rumreicht und dann vergisst)? Da hast du recht, der braucht auch keine Kamera schleppen.

    Das heißt ja aber nicht, dass die Bildqualität objektiv besser ist. Das heißt nur, dass sie für das Medium und für den Zweck ausreichend ist.


    Oder der normale Hobby Nutzer, der ein paar Euro in seine Ausrüstung versenkt hat, dieser versteht und bewusst fotografiert? Der aber auch tendenziell einen großen Bogen um Kit-Objektive macht.

    Den Frankfurter Dom bekommst du auch mit einer APS-C mit einem 20mm oder 35mm 1.8 einwandfrei hin (kann es nicht mit einem Top Smartphone vergleichen, darum sage ich nicht besser).

    Wenn ich meine Kamera mitnehme, fotografiere ich damit auch bewusst. Klar wird dann auch mal ein Bild mit dem Handy gemacht, um es schnell nebenher per WhatsApp mit Frau und Freunden zu teilen. Das ist aber niemals das Ergebnis und gerät auch schnell in Vergessenheit.


    Ich hab auch "nur" ein iPhone 8 (über Firma) und das macht echt grottige Fotos die ich mir selbst auf meinem Laptop Bildschirm kaum anschauen mag. Meine Frau hat ein p20 Mate, bei dem hab ich das Problem das die Bilder völlig überschärft und übersättigt sind.

    Für die von dir genannten Einsatzzwecke Schnappschuss für WhatsApp oder Ebay, also Fotos die niemand länger als 10 Sekunden anschaut sind aber beide völlig in Ordnung. Mit einer DSRL würde ich die Bildqualität aber niemals vergleichen. Genau so wie ich mir privat kein Top Smartphone für 1000€ + holen würde, nur wegen der Kamera.

    Das mit den Akkus in Plastiktüten ist mir noch nie passiert (Flughäfen FRA, IST, MNL, DXB, MCT).


    Hatte eigentlich immer Kamera mit 2 Ersatzakkus, Handy, Laptop und Powerbank im Handgepäck.


    Kenne auch nur die Regel, dass Akkus nicht in den Koffer dürfen.

    PhilippS Natürlich. Der Aufbau ist klar?



    Das Handy war in meinem Fall wie gesagt ein Huawei P20 Mate, der Kartenleser ist einer für XQD (Danke Nikon) , da gibts bestimmt auch andere mit USB Ausgang, dazwischen ein USB C Adapter. Die SSD ist eine kleine WD Elements.


    Gesteuert hab ich das ganze mit einer Vorinstallierten Files App. Auch hier gibt es sicher noch besseres.


    Das Set-Up ist inspiriert durch eine Diskussion im DSLR-Forum. Dort hat einer User verschiedene Back-Up Möglichkeiten für XQD Karten getestet auf Geschwindigkeit. Die kabelgebundene ist mit Abstand am schnellsten, die Geschwindigkeit variiert aber je nach Smartphone.


    Sortieren und Sichten mache ich auf diese Weise nicht, das mache ich lieber daheim und nicht am kleinen Bildschirm.

    Ich hab einen Kartenleser mit USB Slot und USB 3.


    Per USB C Adapter kann man den mit einem Android Handy (in meinem Fall ein P20 Mate) verbinden und dann per file Explorer die Fotos von der Speicherkarte auf eine externe SSD Schieben.


    Das Set Up ist so klein, dass es problemlos gepackt werden kann, auch im Wanderulaub (im Gegensatz zum Laptop). Und deutlich schneller als WLAN Transfer.

    Zukunftssicher wäre für mich das, was der Betriebswirt mittelfristig nennt - 5 - 10 Jahre ... wenn meine 750 D solange hält, wäre das prima.

    Aber eine Kamera im Hobbybereich bringt dir keinen wirtschaftlichen ROI.
    Ob eine Kamera physisch durchhält (und das wird sie locker) sagt ja nur was über die Bauqualität aus.


    Zukunftssicher für mich würde heißen, ich kann damit in 5 Jahren noch alles machen, was ich heute damit mache.
    Und das ist so. Du kannst auch in 20 Jahren noch alles machen was du heute machst.
    Die objektiven Anforderungen steigen ja nicht.
    Ein Landschaftsfoto benötigt nicht auf einmal mindestens 50MP, nur weil es das gibt.
    Bei zb PC Hardware ist das anders. Da ist ein 5 Jahre alter Mittelklasse Rechner schon grenzwertig, wenn es um anspruchsvolle Aufgaben geht.


    Verstehst du was ich meine ?


    Auch das Gesamtsystem ist eher weniger wichtig, weil das gibt es ja schon.
    Evtl werden keine oder weniger Objektive mehr neu entwickelt.
    Ist das wichtig ? - Nein. Wenn du heute nicht das passende Objektiv findest, mit riesigem Gebraucht und Neumarkt, findest du es in 3 Jahren auch nicht.


    Wir reden hier immerhin von unterer Mittelklasse des DSLR Marktes.


    Von daher würde ich mir wegen “Zukunftssicherheit” überhaupt keine Gedanken machen.

    Wenn du jetzt glücklich mit dem bist was du hast, dann mach damit weiter.
    Oder hol dir noch eine DSLR. Die wirst du problemlos nutzen können so lange du fotografierst.


    Und wenn es dir irgendwann doch nicht reicht, holst du dir was neues. Ob das dann eine DSLR ist oder ob es bis dahin eine DSLM gibt die dir gefällt, kann dir heute keiner sagen. Vielleicht gibt es in 10 Jahren ja was total neues. Oder wir nutzen alle nur noch Smartphones. So oder so glaube ich nicht, dass du bis dahin keine DSLR oder passende Objektive (Neu und Gebraucht) mehr kaufen kannst.

    Eine Kamera wird ja nicht schlechter, nur weil es was anderes gibt.
    Die Objektive auch nicht.
    Was heute gute Bilder macht, macht in 5 Jahren auch gute Bilder.

    Ich glaube die normalen Otto-Normal Kameras sind für 150.000 Auslosungen ausgelegt. Das wären 30 Jahre bei dir.


    Was bedeutend denn zukunftssicher für dich?

    Sleip ein Pol Filter dunkelt ab, aber nicht sehr stark. Eigentlich ist es garnicht gewünscht dass er das macht.
    das Problem mit UWW und Polfilter ist, dass der Effekt vom Winkel zur Sonne abhängig ist. Weil der Blickwinkel bei UWW so groß ist, hast du Unterschiedliche Winkel zur Sonne aber das ganze Bild und der Effekt ist nicht überall gleich.


    Ein Pol Filter ist übrigens einer der wenigen Filter die du nicht durch Bildbearbeitung reproduzieren kannst.

    Wenn du keinen Filter hast kannst du auch eine Langzeitbelichtung digital erstellen. Dafür musst du dann direkt nacheinander so viele Bilder machen, bis deine gewünschte Belichtungszeit erreicht ist (zb. 4x 0,25s um auf eine Sekunde zu kommen).

    Ich weiß nicht welche Programme du zur Verfügung hast, aber zb mit Photoshop kannst du die 4 Bilder dann übereinander legen und es wird eine lange Belichtung daraus.


    Solche Sachen wie auf f/22 abblenden solltest du wegen dem Schärfeverlust auch nur im Notfall machen.


    Am besten machst du so Bilder auch im M Modus, nicht im A.

    aufgrund der Sensor Größe fangen die Vollformat Kameras halt deutlich mehr Licht ein, das begünstigt eben das Rauschverhalten.

    Das bessere Rauschverhalten haben VF Sensoren, auf Grund der typischerweise geringeren Pixeldichte/größeren Pixeln. Deswegen haben Sport/Wildlife Kameras wie die D500 (APS-C) auch nur 21MP und damit ein sehr ähnliches Rauschverhalten wie die 25MP VF Kameras. Auch ähnlich sind sich Z50 (DX mit 21MP) und Z6 (FX mit 25MP)


    Ich weiß nicht ob bei Sony der Augen-AF zuverlässig bei anderen Tieren als Haustieren funktioniert.


    Was hattest du denn an der D3200 für Objektive?


    Ich komme von der D5500 und habe jetzt eine Z6 mit 24-70 f/4 als "immer-drauf" und dem "alten" 20mm 1.8G als Weitwinkel. Ähnlicher Einsatzzweck wie bei dir, nur kein Wildlife dafür mehr Astro. Die Z Linsen sollen super sein, ich würde mir auch ohne Zögern das 20mm S und das 85mm S holen, hab nur grad kein Budget dafür. Ein WW-Zoom vermisse ich im Moment nicht wirklich, dafür hat die handliche FBW zu viele Vorteile. An APS-C habe ich das Tamron 10-24.


    Gibt es am VF überhaupt solche Reisezooms alá 18-200?