Beiträge von Cagla

    Bei großen Offenblenden fallen solche Abweichungen z.b. mehr auf als wenn ich eine Linse auf F8 abblende. Durchs Abblenden steigt die Tiefe der scharfen Ebene im Bild an und es wirkt mehr scharf. Objektivfehler fallen weniger ins Gewicht und das Objektiv erreicht seine max. Schärfe.


    Du siehst....es ist komplex :-)

    Sehr schöne Ausführung zum Thema Abbildungsqualität von Objektiven, nur warum das ganze durch eine geschlossenere Blende besser wird hast du nicht wirklich betrachtet.


    Auf die Tiefenschärfe kommt es da meinem Verständnis nach nicht (wenig) an, denn sonst würdest du ja bei einem flachen Motiv, wie es diese Siemensstrene zb. ja sind, garnicht merken.

    Auch wenn bei mir der Physikunterricht schon etwas her ist versuche ich es mal.


    Es hängt mit der Beugung des Lichtes am Rand der Blende zu tun und wie gebündelt das Licht auf den Sensor trifft. Das gilt nicht nur für große Blendenöffnung (zb. f/1.8) sondern auch für kleine (f/22). Schließt du die Blende zu weit verschlechtert das auch wieder deine Bildschärfe.


    Bei teureren Objektiven wird dem wohl mit entsprechenden Beschichtungen usw entgegen gewirkt, aber das ist Spekulation meinerseits.


    Und die "Lichtmenge" hat nichts mit der Blende zu tun, bzw. nicht nur. Die "Lichtmenge" bestimmt wie hell dein Bild ist und berechnet sich aus Blende, Verschlusszeit und ISO. Zwei Bild mit der selben "Helligkeit" haben gleich viel Licht aufgenommen, unabhängig davon wie groß die Blende ist.


    PS: ich vermute das ist das falsche Unterforum, da allgemeine Frage.

    Wie tief möchtest du dich denn mit der Materie beschäftigen?


    Du solltest dir vielleicht auch überlegen ob du überhaupt eine DSLR mit Wechselobjektiv möchtest. Wenn du sagst es wird nicht über Urlaubsfotos hinaus gehen, wäre evtl. auch eine Bridgekamera zu betrachten, die entsprechend Kompakter sein kann als eine DSLR.

    Dann ist vermutlich dein Objektiv das einzige auf dem Markt, das scheinbar mit den STM's mithalten kann.

    Okay was genau meinst du denn?


    Der Autofokus Motor - Ja der macht deutlich hörbare Geräusche. Hat mich in der Praxis noch nie gestört. Wenn man Kirchen während der Andacht fotografieren möchte könnte das störend sein, ja.


    Bild-Stabi - Wenn ich das Objektiv/die Kamera schüttel - dann hört man ein klappern ja. Wenn ich die Kamera ganz normal in der Hand halte, wie ich es beim fotografieren tue, höre ich da nichts. Habe es eben nochmal ausprobiert im stillen Kämmerlein.

    Was ich mich noch frage: die 200D hat keine "Schnellzugriffstasten" für AF, Weißabgleich, etc. auf dem Steuerkreuz. Würdet Ihr sagen, dass sowas wichtig wäre? Oder sind die Einstellungen über den Touchscreen auch flott erreichbar?


    Ich habe noch nie den Weißabgleich anpassen wollen/müssen. Wenn du RAW aufnimmst ist das auch nicht nötig.

    Auch die Wahl der AF-Modi ist wenig kritisch, solltest du zu dem Punkt kommen, dass du das verstellen möchtest sollte das im Vorfeld möglich sein.


    Ich kenne die Canon Menüführung nicht. Aber bei Nikon ist eigentlich alles wesentliche direkt über den Bildschirm erreichbar oder per individuellen Menü im Schnellzugriff. Aber natürlich dauert jede Einstellung über Display länger als per Knopfdruck.

    Wirklich wesentliche Dinge wie Blende, Verschlusszeig, ISO, Belichtungskorrektur und Wahl des Fokuspunktes sollten also schon im Schnellzugriff sein, alles andere ist m.M.n. zweitranging.

    Wenn du wirklich präzise auf die Flagge fokussiert hast ist das Objektiv entweder richtig schlecht bei 1.8 oder das Bild ist verwackelt. Das würde ich nochmal Testen, denn das 1.8 Bild passt nicht zu den anderen.

    Hallo zusammen,


    für eine Mehrtägige Hüttentour bin ich auf der Suche nach einem Kameraeinsatz für einen Trekkinrucksack. Der Rucksack steht noch nicht 100% fest evtl. Deuter Air Contact 40 oder Osprey Kestrel 38/48.


    Ich stehe vor 2 Fragen:

    1. welche Größe? Reinpassen sollten: Nikon D5500, Sigma 18-200 C, Tamron 10-25, 35mm f1.8 (evtl. 50mm, habe ich noch nicht entschieden ob mir der Quali-Vorteil ggü. dem Sigma bei der einen Brennweite das Wert ist). Wahrscheinlich werde ich die Kamera selbst die meiste Zeit draußen haben, denke auch über einen Kameraclip nach, aber die Möglichkeit sie zu verstauen wäre schon gut.


    2. Welches Fabrikat? Der Name ICU wird ja nur von f-stop verwendet. Diese sind mir aber mit 50€+ eindeutig zu teuer. Kennt ihr vernünftige Alternativen? Auf Amazon wimmelt es ja davon, nur weiß ich nicht welches was taugen und Frage 1


    Danke!

    Ich habe mir das Canon 10-18 bestellt. Für Astro werde ich mir Ma das Samyang 16 2.0 oder 14 2.8 bestellen weiß aber noch nicht genau welches grüße

    Also willst du dir 2 UWW Objektive kaufen? Wenn du das 10-18 schon bestellt hast gehe doch erst einmal damit los und schaue was du so einfangen kannst.


    Solltest du dir dann noch eins anschaffen würde ich eher 14mm oder weiter nehmen

    Ich denke das ich mir für Astrofotos ein Samyang holen werde wie oben 14 mm

    Gibt es noch Alternativen dafür Weniger Brennweiten ist wohl Unsinn oder? Wie sieht es mit der Lichtstärke aus? Die Bewertungen sind im Amazon nicht gerade super davon. Grüße

    Mit "weniger" meinst du 10mm oder 12mm? Warum sollte das Unsinn sein? Weitere Brennweite führt zu länger möglichen Belichtungszeiten und "mehr" Himmel/Landschaft im Bild. Den Effekt davon siehst in in diesem Artikel hier: https://petapixel.com/2014/01/…ns-milky-way-photography/

    (das 3. Bild wenn du nicht lesen möchtest)


    Die Alternativen wurden auch bereits genannt und das sind auch die die an anderen Stellen immer wieder empfohlen werden, noch dazu in der Preisklasse.

    Da gibt es das Tokina 11-16 f2,8 oder eben weitere Brennweiten des Samyang 10mm und 12mm, beide ebenfalls f2.8. Mehr Lichtstärke wird glaube ich eng in dem Brennweitenbereich.


    Doofe Frage und bitte verstehe mich nicht falsch, aber hast du dich schon mit dem Thema Astrophotographie auseinander gesetzt oder möchtest es einfach mal ausprobieren? Dann würde ich dir auf jeden Fall empfehlen dich noch etwas einzulesen, da gibt es viele gute Artikel zu, insbesondere das Thema Belichtungszeit in Verbindung mit Brennweite ist etwas speziell im Vergleich zu normalen Fotos

    Ansonsten der Vorschlag noch das 50mm 1.8 für die Portraits/Astro.


    Nur dass 50mm für Astro völlig ungeignet sind. f1.8 hin oder her, da bleiben dir nur 6 Sekunden für nicht verwischte Sterne. Von der Bildgestaltung mal ganz zu schweigen. Und für Mond Aufnahmen ist es zu kurz.

    Auf der anderen Seite sind die f4.5 des 10-18 schon wieder eigentlich zu hoch.


    Wie die Vorredner schon meinten werden hier von einem Objektiv völlig gegensätzliche Dinge erwartet, vielleicht war er deswegen bei seiner Recherche auch verwirrt?


    Für mich sieht das eher nach 2 Objektiven aus. Astro ist ja schon eher speziell, Portrait kann man jetzt so oder so verstehen (wirkliche Portraits/Headshots oder halt Bilder von Leuten mal einfach so).


    Das Samyang/Wallimex 12mm 2,8 wird immer wieder empfohlen für Astro. Kostet um die 500€.

    Und dann gibt es noch das Tokina 11-16 f2.8 für 430€

    Und dazu eine Prime 50mm oder höher für 200€ (die oben vorgeschlagene 50mm kostet sogar nur 100) liegst du immernoch im Budged.

    Hat jemand Erfahrung mit dem Haida-Set? Und wenn ja mit welchen?

    Ich habe die Haida Slim neutral: seit ca. einem 3/4 Jahr im Einsatz und nutze sie auch sehr oft. Dazu die passenden Adapterringe.


    - Gefühlt haben sie einen gaaaanz leichten Blaustich, aber das habe ich nicht explizit getestet und es stört auch nicht.

    - Im UWW erzeugen sie klar eine Vignette (vor allem wenn man mal 2 übereinander schraubt), aber nichts weltbewegendes und auch nichts, das man nicht in der Bearbeitung beheben könnte.

    - Der ND8 ist nach meiner Erfahrung eher ein ND16

    - Man kann sie sehr kompakt verstauen durch das übereinander schrauben, das ist Klasse für unterwegs oder kleinere Taschen

    - Alternativ kommt jeder mit seinem eigenen gepolstertem Plastikcase


    Ansonsten stimme ich Kaikiel zu, das Schrauben kann nerven, vor allem wenn du schon alles fertig hast und dann irgendwie einen Fokus verschiebst. Dann erst ab und wieder drauf schrauben raubt etwas Zeit.

    Ein weiterer Vorteil von Stecksystemen wäre auch der Einsatz von Verlaufsfiltern und Gewindeunabhägigkeit. Nachteil Preis und Platzbedarf.


    Wenn du möchtest kannst du dir die Bilder auf meiner 500px Seite anschauen, alle Langzeitbelichtungen dort sind mit den Haida Slim aufgenommen: Link

    Ansonsten kann ich dir auch gerne ein paar raw files schicken und du kannst selbst mit und ohne Filter vergleichen.

    Vor allem bin ich auf das 4K-Bild gespannt. Keine Ahnung, ob das Sinn macht, aber ich stelle es mir klever vor, das 4K-Bild auf 1080p herab zu skalieren. Macht das irgendwie Sinn? Stelle es mir detailreich vor.

    Geht, bringt glaube ich sogar was ich Sachen Qualität. Die Frage ist ob es das den Mehraufwand und die rießigen Datenmengen wert ist.

    Was hat den zb die 5er Reihe was die 3er nicht hat..

    Das kannst du relativ einfach rausfinden. Bei Nikon auf der Homepage kannst du Kameras direkt miteinander Vergleichen (nicht alle aber zumindest die letzten 2 Baureihen). Verwirrend ist nur, dass das Feature manchmal anders beschrieben ist.


    z.B. D5500 vs 3400:

    14 bit - 12 bit RAW

    Automatische Belichtungsreihen - N/A (?)

    Intervallfunktion - N/A

    32 Autofocusfelder - 11 AF

    Drehbarer Touchbildschirm (8,1 cm) - fixer, ohne Touch (7,5 cm)

    Leicht unterschiedliche Gehäuse


    Das wären so die wesentlichen Punkte denke ich.

    Sorry hab erst die 3400 aufgelistet und dann gesehen dass du die nicht willst.

    Edit: Die unterschiede zur 3300 sind so gut wie gleich, nur dass die 3300 einen niedrigeren max ISO Wert hat.

    Bist du denn unzufrieden mit der Kamera oder hast du es nur gelesen?


    Da du sie ja hast, gibt es vielleicht konkrete Punkte die dich stören?