Beiträge von Cagla

    Aber doch, ich stelle im manuellen Modus Parameter auch gerne mal zeitgleich ein wenn ich äquivalente Einstellungen nutze. Wenn ich die Blende weiter öffne, muss ich ja auch eine entsprechend kürzere Belichtungszeit wählen. Insofern ist das zweite Einstellrad schon sehr bequem, aber es geht in zwei Schritten natürlich auch ohne.

    Okay, ich glaube dafür fehlt mir die Hirn-Finger Koordination zwei Räder wirklich gleichzeitig präzise zu drehen :S


    Das mit dem Sucher ist Geschmackssache, ich finde das Bild im elektronischen Sucher schrecklich :D

    Hatte gerade erst im Markt verschiedene DSLMs in der Hand und ich fand bei allen war das Bild bei Schwenks verschwommen und nicht so klar wie im analogen Sucher.

    Werden bei der 200D wirklich keine Parameter im Sucher angezeigt?


    Zum Wahlrad: Meiner Meinung/Arbeitsweise nach ist es im manuellen Modus nicht wichtig schnell zu sein. Den nutze ich wenn ich Zeit habe. Ansonsten tut es die Zeitautomatik (A/Av). Ich kenne die 200D nicht, aber bei mir kann ich per Knopfdruck bestimmen welchen Parameter das Einstellrad gerade verändert.

    Im A Modus z.B.: Nur Rad: Blende, Rad+Fn1 =ISO (bleibt meistens konstant), Rad+Blendenknopf = Belichtungskorrektur (bleibt meist konstant).


    Ein zweites Rad habe ich noch nie vermisst, denn mehr als einen Parameter verstellst du ja eh nicht zeitgleich.

    Ja, nur ich will ja mehr drauf haben als den Mond. So eine bildfüllende Aufnahme ist zwar ganz schön, aber sonst recht langweilig finde ich.


    Darum wollte ich noch Vordergrund und eben über den Verlauf mehrere Bilder machen.

    Ja bin ich am überlegen, andererseits ist der Mond bereits komplett verdunkelt um 21:30, somit macht es keinen wirklichen Unterschied.

    Da habe ich lieber einen guten Vordergrund.


    Viel größer ist eigentlich meine Sorge, dass der Mond viel zu klein ist, wenn ich die Szene mit ca 35mm aufnehme.

    Vielen Lieben Dank für die Infos, also würde eine Umstellung auf die D7200 / D7500 oder sogar D 500 keinen großen Unterschied machen,

    da ich selten im Bereich über 800 ISO unterwegs bin.

    Momenten bin ich mit dem Tokina 11-16 2. 8 und Sigma 17-50 unterwegs und mit den Objektiven auch sehr zufrieden.

    Ich bin etwas verwirrt, erst sprichst du von extremen ISO zahlen und jetzt von unter 800.


    Wo genau stößt du denn an die Grenzen der Kamera? Hast du spezifische Punkte oder auch Bilder bei denen du sagst "mit einer anderen Kamera wäre es besser geworden"?


    Die D500 ist eine Sport/Wildlife Kamera mit extremer Serienbildgeschwindigkeit und sehr gutem Autofocus, beides Dinge die du nicht wirklich brauchst bei dem Einsatzbereich. Die ISO Performance ist leicht besser, auch bedingt durch die 3 MP weniger bedingt ist.


    Wenn wir schon beim Einsatzbereich sind, wieso brauchst du bei Landschaft und Architektur überhaupt hohe ISO, wäre da ein Sativ nicht sinnvoller? Ohne genau zu wissen was und wie du fotografierst.


    Ich (und die anderen wahrscheinlich auch) möchten dir nichts schlecht reden, aber evtl. kannst du dir die Investition in eine neue Kamera sparen.

    Du solltest auf jeden Fall auch darauf achten, dass der Mond nicht besonders hoch stehen wird.


    Ich vermute du willst du Mond in verschiedenen Phasen auf einem Bild vereinen richtig?

    Dann früh genug da sein, um den Vordergrund mit genügend Licht aufnehmen und dann nichts mehr bewegen bis der Mond da ist.

    Und als kleiner Nachtrag,

    aus dem Freundeskreis habe ich auch schon eine umgekehrte Story erlebt. Das jemand mit einer Nikon-Kamera mittlerweile lieber Handy-Fotos bevorzugt. Wobei ich aber denke, das einfach das richtige Verständnis gefehlt hatte.

    Ja das kenne ich auch, aber da ist die Zielgruppe eine andere denke ich. Das sind keine Leute die das potential der einfachsten DSLR auch nur annähern nutzen.


    Da wurde vor einigen Jahren eine DSLR gekauft um Bilder von den Kindern zu knipsen, es wurden aber nie Kenntnisse außerhalb des Automatik Modus aufgebaut. Jetzt wird halt das Handy genutzt, weil das ist immer dabei und einfacher.


    Ich habe mehrere Freunde mit Kindern, die sind immer super glücklich wenn ich "richtige" Bilder von den Kleinen mache, aber keiner von denen würde eine DSLR mit rum schleppen.


    Das ist ja auch der ausschlaggebende Vorteil den das Smartphone hat, nach dem Motto die beste Kamera ist immer die die man dabei hat. Die Bildqualität wird da dann hinten angestellt.

    I finde die Entwicklung der Smartphonekameras nicht so schön,

    Warum denn nicht?

    Aus Angst, dass du falsch investiert hast?


    Am Ende des Tages schadet es dir ja nicht wenn Handy Kameras besser werden. Dass du mit deiner "echten" Kamera mehr herausholen kannst weißt du (und jeder andere Fotograf) und dann ist es doch auch egal ob Hinz und Kunz meinen ihr iPhone könnte alles was deine SLR/SLM kann.


    Ich habe auch Freunde die meinten ein Smartphone reicht für Fotos, bis sie dann in Afrika auf Safrai sitzen und feststellen, dass eine Weitwinkel-Festbrennweite doch nicht so gut ist um Tiere zu fotografieren. Und wehe du zoomst in so ein Handybild rein, dann fängt der Pixelsalat an.

    Es gibt aufsteckbare Linsen für Handys, aber das sehe ich nicht im Fokus der Hersteller, denn die Zielgruppe ist dafür viel zu weit. Ein eingebautes Wechselsystem würde sich negativ auf Gewicht, Größe, Schutz gegen Wasser und Staub und Preis auswirken.


    Hinzu kommt das von MauDal angesprochene Nachhelfen der Software in die Bildentwicklung die überhaupt erst dazu führt, dass der Normalverbraucher an seine tollen Bilder kommt.


    Und mal angenommen in naher oder ferner Zukunft wird es möglich, dass eine Kamera im Smartphone (oder in welcher anderen kompakten Form auch immer) es schafft in wirklich allen Bereichen mit der klassischen Kamera gleich zu ziehen, wem schadet das?

    Ich würde mich auf jeden Fall bedanken bei der nächsten Wanderung keine 4kg extra Gepäck schleppen zu müssen :thumbsup:

    Seit ein paar Wochen habe ich das Tamron 70-210mm f4 und gerade ist mir aufgefallen das die Kamera im LiveView sowohl im A-Modus als auch im M-Modus auf einmal eine Belichtungsimulation hat. Ich schalte die Blenden durch und das Bild wird auf einmal dunkler. Dabei hat die D5300 eigentlich keine belichtungssimulation.

    An der D5500 ist das auch so mit dem Tamron 10-24. Habe noch nie drauf geachtet ob es bei anderen Objektiven auch so ist. Probiere ich später mal aus.

    Ich fotografiere seit 2008 mit einer DSLR (damals EOS 450D, seit Herbst 2017 mit EOS 77D).

    Zu meiner 450D hatte ich ein Sigma 18-200 DC OS, welches natürlich in der generellen Bildqualität nicht mit heutigen Objektiven mithalten kann.

    Trotzdem konnte ich bei 200mm mit 1/10sec scharfe Bilder aus der Hand bekommen.

    Der Bildstabi hat das Bild regelrecht eingefroren.

    Das hätte ich gerne mal gesehen. :huh:


    Ich habe mit dem Objektiv Bilder mit 1/50s die noch scharf sind. Du beschreibst das ja schon extrem (erst ab 1/400 scharf), könntest du mal ein paar Beispiele posten?

    Hast du es mal ohne den Stabi ausprobiert?


    Wenn du sagst du brauchst mehr Brennweite ist das natürlich ein ganz anderes Thema, dann bringt dich aber das 70-210 auch nicht weiter.

    Hey, ich suche ein Stativ was höchstens 450mm Länge Minimal, bis 3 kg Kamera aushält und 130cm LÄNGE Maximal!


    kennt da jmd eins?

    Ich verstehe ganz ehrlich deine Angaben nicht. Ich vermute du meinst Packmaß 45 cm?

    Wenn du möchtest, dass man dir hilft könntest du dir vielleicht die Mühe geben ganze Sätze zu schreiben.


    Hier, erfüllt alle Voraussetzungen und ist bestimmt super :/




    Alternativ läuft gerade der Amazon Prime Day, da gibt es ein paar gute Angebote.

    Okay. Ja dann werde ich vermutlich das 10-18 und 18-55 STM Kit zur 77D nehmen.

    Ist zwar auch nicht gerade billig, aber billiger wird es kaum möglich sein, außer mit einem anderen Body.. :/



    Wie sieht das eigentlich aus mit einer Gegenlichtblende? Benötige ich so etwas?

    Du bekommst was du bezahlst und wenn du billig einkaufst kaufst zu höchstwahrscheinlich zwei mal, wenn du bei dem Hobby bleibst.


    "Brauchen" ist immer relativ. Fotos machen kannst auch ohne und es gibt viele die das tun. Ich nutze die Blende gerne als zusätzlichen Schutz der Frontlinse und das hat mir auch schon mehrmals das Objektiv vor Beschädigung/Schmutz bewahrt.

    Ja anders herum bringt es mir aber glaube ich auch nicht so viel, da die 77D nicht Spritzwasser geschützt ist.

    Ich habe eher Wasser am Objektiv wie an der Kamera. Die Kamera kann man im Notfall ganz einfach in ne Plastiktüte (oder Duschhaube aus dem Hotel) packen.

    Das Tamron 10-24 kann ich empfehlen, habe aber keinen direkten Vergleich. Im Moment versuche ich mich vermehrt an Astrofotografie, da fehlt mit das letzte bisschen Licht, aber sonst ist es super.

    Zitat

    zu 1. aber ist das 10-22 nicht besser? ist ja 3,5-4,5 während das 10-18 4,5-5,6 hat..

    Die Lichtstärke hat erstmal nicht direkt was mit "besser" zu tun. In der klassischen Landschaftsfotografie wirst du sowieso auf f8-f14 abblenden, da zählt Abbildungsqualität und Verarbeitungsqualität deutlich mehr als die eine Blendenstufe.


    Zitat

    Denn wenn es so lange hebt "sollte" danach mit einem guten umgang auch nichts mehr passieren. Oder vergesse ich etwas?

    Hauptsächlich weißt du nicht wie der Vorbesitzer damit umgegangen ist. Das würde mich am meisten stören.


    Hab ich es richtig verstanden, dass du noch nie fotografiert hast?


    Dann solltest du dich, unabhängig davon welches Objektiv du dir am Ende holst, auf jeden Fall mit dem UWW beschätigen. Denn ganz einfach ist es nicht damit ordentliche Bilder hin zu bekommen. Die Gefahr ist alles drauf bekommen zu wollen und am Ende ist alles nur winzig und das Bild sehr langweilig. Schaue dir dazu am besten auch mal Beispielbilder an auf Fotoplattformen (bei mir im Profil findest du einige Beispielbilder zum Tamron: 500px Profil).


    Bzwgl. Verzerrung kommt es drauf an, wenn du gerade Linien (Häuserkanten, Bäume, Laternen, Türme) am äußeren Bildrand bei 10mm platzierst wirst du eine Beugung sehen, diese bekommst du zb. in Lightroom mit einem Klick relativ gut weg (für den Anfang eine kostenlose Testversion, langfristig wirst du dich so oder so nach einem Entwicklungsprogramm umschauen müssen).

    Im UWW Bereich ergeben sich noch andere perspektivische Verzerrungen, hauptsächlich durch neigen der Kamera oder Platzierung von Objekten sehr an am Objektiv. Dieser Effekt kann erwünscht sein für den Bildeffekt, du solltest es nur Wissen, da es manchmal etwas seltsam aussehen kann.