Beiträge von Cagla

    Beim Sigma 14mm f1.8 ging es mir eher um den Preis. Es sollte keine direkte Empfehlung sein.

    Ja aber andere UWW Linsen für VF mit hoher Lichtstärke sind ja nicht viel leichter von daher passt das schon.


    Es gibt ein Samyang 24mm 1.4 mit 700g, das ist immernoch 3 mal so viel wie das Crop Gegenstück.

    Den Mond und gleichzeitig weitere Elemente nach Ende der Dämmerung anständig zu belichten ist sehr schwierig bzw ohne größere Nacharbeitung (stacking, stiching usw) so gut wie unmöglich.


    Der Mond ist ne große Felskugel die direkt von der Sonne angestrahlt wird, alles andere was du siehst bekommt eben kein direktes Sonnenlicht ab, dadurch wird der Dynamikumfang zu groß um von Kamerasensoren abgebildet werden zu können.


    Deine Augen können das erkennen, da du dich auch wenn dir das so scheint nie auf alles gleichzeitig fokusierst und sie sich dann sehr schnell anpassen (bzw du auch so einen größeren Bereich sehen kannst). Außerdem füllt der Mond auch nicht dein ganzes Sichtfeld aus (dann würdest du auch nichts mehr sehen).


    Nichts was das gesamte Bild manipuliert wird dir da weiterhelfen (wie du schon selbst erkannt hast), denn das Verhältnis zueinander bleibt ja gleich.


    Um den Mond und Umgebung (ob jetzt Landschaft oder Himmel) ordentlich abzulichten solltest du es Versuchen, wenn die Sonne noch nicht ganz weg ist.


    Schau mal hier: https://www.timeanddate.de/sonne/deutschland/heidelberg

    Da siehst du für jeden Tag die Dämmerungszeiten (musst natürlich deinen Standort anpassen)




    Nach dieser Grafik wäre es zwischen 17.30 und 18.30 am besten gewesen draußen zu sein. Je später desto kritischer. Je früher desto blasser wirkt der Mond.

    1.Ist es möglich den Einsatzbereich mit einem Filter abzudecken oder bräuchte ich hier zwei verschiedene Stärken und was könnt ihr mir empfehlen?


    Ich habe bereits einen Slim Graufilter ND1000 - 55mm + Pro Lens Cap mit Innengriff von Haida, den ich mir damals für mein Kit-Objektiv gekauft hatte. Grundsätzlich war ich mit dem Filter in Bezug auf Preis/Leistung soweit zufrieden. Allerdings ist der Filter so stark, dass ich sowohl durch den Sucher, als auch im Liveview bestenfalls Umrisse sehe.


    Ich nutze auch das 3er Set von Haida mit dem Tamron 10-24.


    Gerade wenn du bei Tag fotografierst und langsame Wolken hast ist es auch möglich dass du mehrere Filter kombinieren musst um auf die richtige Zeit zu kommen. zb. ND8+ND1000


    Wenn du etwas mehr Budget hast kannst du dir auch rechteckige Filter ansehen. Diese sind etwas praktischer um das von dir beschriebene Problem zu umgehen.


    Beim Einsatz von starken Filtern (64 oder 1000) solltest du auf jeden Fall immer vorm Anbringen der Filter deinen Bildausschnitt wählen und fokusieren. Dann schraubst du den Filter erst drauf.

    Das Problem bei Schraubfiltern ist 1.) dass es immer etwas fummelig/langwierig ist den Filter drauf und runter zu machen 2.) es passieren kann, dass du beim drauf schrauben den Fokus verstellst.

    Mit Steckfiltern sollte das etwas einfacher gehen.

    Für das erstklassige und gerade für die Astro hinsichtlich der Lichtstärke und Brennweite sehr gut geeignete Sigma 14mm f1.8 Art musst du mit gut 1.500€ rechnen.

    Und da muss man nicht nur den Preis sondern auch wieder das Gewicht beachten, weswegen der TO ja sein altes System aufgegeben hat.


    Eine Alpha 7iii ist gerade einmal 75g leichter als die alte 77ii.


    Das genannte Sigma wiegt 1,2 kg. Nichts was ich jemandem empfehlen würde dem seine Ausrüstung vorher zu schwer war. Vor allem wenn es darum geht damit wandern zu gehen. Insofern die Tour nicht ausschließlich stattfindet um Milkyway Fotos zu machen würde ich sowas nicht freiwillig mitschleppen.


    Vollformat und Gewicht sparen schließt sich einfach aus. Ja auch spiegellos, denn die meisten (es gibt Ausnahmen) Objektive bringen dann doch wieder gut was auf die Waage.


    Von daher geht meine Empfehlung eindeutig in Richtung APS-C.

    Die Sensoren sind gut genug und notfalls kann man Aufnahmen stacken usw. Eine A6500 mit dem Samyang wiegt zusammen gerade einmal halb so viel wie das Sigma 14mm 1.8 :/


    Edit:

    Wenn du sagst für dich geht Astro über alles und du willst du rauschfrei sein wie nur möglich, dann ist Vollformat mit den entsprechend teuren und schweren Objektiven der richtige Weg, ansonsten siehe oben.

    Ich glaube mit dem Tokina müsstest du abblenden um eine gute Bildqualität zu erhalten.


    Ich schließe mich auch dem Hinweis auf die Samyang Linsen an.


    14mm finde ich noch okay für Landschaft mit Sternen, vor allem bei f/1.8. Aber das Sigma ist eben schon recht teuer.

    Da ich davon ausgehen, dass der TO noch keine Erfahrung mit solchen Aufnahmen hat würde ich erst einmal zu etwas günstigerem greifen.

    Bei der 5D musst du beachten, dass es eine Vollformat Kamera ist und damit der Bildwinkel eines 30mm Objektivs sehr viel weiter sind als deine 35mm im Moment am Crop (also deutlich mehr als nur die 5mm Brennweitendifferenz). Das hast du bedacht?


    Wenn du mit dem Bildausschnitt des 35mm zufrieden bist müsstest du dich eher im Rahmen von 50mm umschauen bei der 5D

    Mir gehts beim Tele gar nicht mal um Tieraufnahmen, genug Situationen wird es da wahrscheinlich eh nicht geben. Was es aber bestimmt geben wird, sind Situationen in denen ich mir die Kompression eines Teles zu Nutze machen kann. Weite Blicke, Tempel und Menschen vor gewaltigen Bergen. Da kann man so einen 8000er ganz anders inszenieren als im Ultraweitwinkel.

    Ich habe auf Mehrtageswanderungen immer das Tamron 10-24 dabei und das Sigma 18-200 drauf, finde ich optimal im Bezug auf Gewicht/Leistung. Wobei es bei mir immer nur die Alpen waren und keine einmaliger Trip wie die Nepal.


    Ich persönlich nutze in Landschaften und gerade Bergen sehr gerne das lange Ende, einzelne Berggipfel oder Details die etwas entfernt sind kann man damit super Abbilden und die Bilder finde ich oft Eindrucksvoller (und einfacher ;) ) wie ein UWW bei dem einfach irgendwie alles drauf ist.


    2.8 sind zwei Drittelblenden mehr als 3,5, 30 Sekunden aber fast eine ganze Blendenstufe mehr als 17. Kommt das dann nicht aufs selbe raus? Oder habe ich irgendwo einen Denkfehler?


    Würdet ihr unter dem Aspekt ein Tokina 11-16 2.8 dem Tamron vorziehen? Oder ist das Tamron 10-24 bei den normalen Landschaften (die ja wahrscheinlich 90% der Nutzung ausmachen) sehr viel schärfer?

    Das Problem ist eher, dass mir 17mm zu eng wären für eine schöne Landschaft mit Sternen. (evtl auch vorher informieren ob zum Zeitpunkt der Reise die Milchstraße sichtbar ist).


    Du kannst mit dem Tamron schon relativ anständige Bilder machen. Um die zu verbessern kannst du Belichtungsreihen machen und die mit entsprechenden Programmen übereinander legen (zur Rauschreduzierung, für klarere Sterne usw.). Damit kannst du deutlich mehr rausholen als mit dem kleinen Blendenvorteil, vor allem wenn er durch geringere Schärfe erkauft ist.


    Die D5500 neigt auch relativ schnell zu Hotpixeln (zumindest meine), da solltest du etwas aufpassen.

    Bei Nikon kann ich eine automatische Belichtungsreihe einstellen und dann mit dem Serienbildauslöser abfeuern. Ich kenne mich bei Canon leider nicht aus, aber ich gehe davon aus, dass das auch so geht. Mit deinen 7 Bildern pro Sekunde, die die 80D kann, könnte das gerade so reichen, wenn sich dein Sohn nicht allzu schnell bewegt. Minimale Bewegungen rechnet Lightroom oder Photoshop dann auch raus. Ein Versuch ist es wert, du musst halt einen ruhigen Moment abpassen und möglichst oft wiederholen.

    Das funktioniert nicht bei bewegten Motiven. Erst recht nicht bei spielenden Kindern. Das wird zu schrecklichen Bildfehlern führen.

    Soweit war der TO ja schon.


    Lightroom rechnet die übrigens nicht raus. Wenn es einen Unterschied zwischen den Bildern entdeckt, greift es nur auf eines der Reihe zurück, damit hast du dann meistens auch Bildfehler durch unterschiedliche Helligkeiten.

    Die einzigen wirklich spezialisierten Kameras mit denen man nicht wirklich was anderes anfangen kann sind, die ich kenne, sind die Astro-Modifikationen (zb. D810A).

    Die 1060 und RX 580 sollten sich nichts nehmen.

    In dem Fall würde ich zur RX580 greifen, die bekommt man 30€ günstiger.


    Als ich meine Grafikkarte gekauft habe hatte Nvidia das Problem, dass die Lüfter im Windows nicht abschalten und damit relativ laut waren im Standby. ist das noch so?

    Bei welchen Spielen und bei welcher Auflösung hast du denn wenige FPS?


    Ja für den neuen Prozessor brauchst du ein neues Mainboard, das hier zb: AsRock B450M


    420W Netzteil sollten eigentlich weiterhin reichen. Wobei ich das Netzteil und dessen Effizienz nicht kenne.


    Außerdem würde ich dir empfehlen eine SSD als Festplatte für Betriebssystem und deine Hauptspiele zu verbauen, das macht sehr viel was was Lade- und Startzeiten betrifft: Samsung Evo


    Und evtl hast du noch Geld über um von DDR3 auf DDR4 aufzurüsten RAM


    Mit einer Radeon Grafikkarte (RX580) könntest du minimal Geld sparen Gegenüber einer GTX1060

    Stefan du sagst, dass man an Vollformat mit einem 16-38mm Objektiv den selben Bildlook hätte. Jens du sagst, dass ich an Vollformat 10mm-24mm hätte und ich an APS-C den Crop-Faktor berücksichtigen muss.

    "Bildlook" und Bildausschnitt sind aber zwei unterschiedliche Dinge.


    Der Bildlook wird durch die Brennweite bestimmt. Ein 10mm an APS-C und ein 16mm an Vollformat haben nicht den gleichen Look, wohl aber den gleichen Bildausschnitt.


    Was beim APS-C Sensor passiert ist, dass nur ein Bereich von ca. 40% der Bildfläche im Bezug auf Vollformat genutzt werden und zwar in die in der Mitte. Um also wirklich ein identisches Bild zu kommen bräuchtest du eine 50MP Vollformatkamera mit 10mm Objektiv und beschneidest es dann um 60%.


    Der Grund warum es APS-C Objektive gibt ist, dass bei der Konstruktion dieser äußere Rand vernachlässigt werden kann, da der Sensor das ja eh nicht aufnimmt. Deswegen können die Objektive kleiner und leichter sein.


    Es hindert dich auch niemand daran, ein APS-C Objektiv an eine Vollformat Kamera zu schnallen (zumindest bei Nikon). Dann hast du immernoch 10mm und evtl einen schwarzen Rand drum herum.

    Wenn man jetzt anfangen würde, den Bildwinkel anstatt der Brennweite anzugeben würde das zu ziemlichem Chaos einführen. Denn zb. Canon APS-C und Nikon APS-C (DX) haben nicht den gleichen Crop-Faktor.

    Hast du nicht eine D7200?


    Für die sind beide Stativ eigentlich fast zu klein.

    Bei dem City traveler steht ja sogar dabei "für DSLM und Handys"


    "Besser" ist auch immer relativ. Maximale Stabilität wirst du mit keinem der beiden bekommen, auch die Arbeitshöhe ist nicht sehr hoch.


    Wenn es unbedingt eines der beiden sein soll würde ich das No1 nehmen.

    Ja, ich meine keine 1-Bild Milchstraßen&Landschafts Aufnahmen, dafür sind auch 35mm schon zu lang.


    Ich meine sowas hier:


    > 50mm Astro Pano <


    Zitat

    Welches Samyang ist nun das Richtige in Sachen Preis/Leistungssieger:

    (für 655€ ) oder ) ?

    Glaube das Zweite, bin mir aber allein bzgl der Bezeichnung nicht sicher. Und bei der Suche stoße ich oft auf den Namen Walimex, was ja scheinbar vergleichbar bzw das Gleiche Glas mit anderem Namensstempel ist. right?

    Hinter Samyang, Walimex und Rokinon steckt glaube ich die gleiche Hardware.


    Der Autofokus bringt dir nachts nicht besonders viel, daher kannst du zum manuellen greifen.

    Was du dann auf jeden Fall lernen musst ist, wo der tatsächliche Fokus auf Unendlich bei Offenblende bei deinem Objektiv liegt. Das kannst du bei Tag ausprobieren und dann markieren oder mit Tesa den Fokusring befestigen oder was auch immer.

    Was wäre denn für euch Astra-tauglich?
    - 14mm Samyang (danke Stereotype)
    - Sigma 35mm f/1.4 Art
    - Sigma 20mm F/1.4 DG HSM

    Ich denke das Samyang ist auf jeden Fall der Preis/Leistungssieger.


    Leistungssieger würde ich mich Stereotype anschließen mit dem 14mm 1.8.

    Wobei 14mm schon extrem sind.


    Hier ist ein Vergleichn des 14mm 1.8 und 29mm 1.4


    https://gwegner.de/blog/sigma-14mm-f1-8-art/


    Astro mit 35mm geht schon, dann aber eher im Bereich Milchstraßenpanorama. Und da bräuchtest du dann schon fast mehr (50mm)

    Ich habe zwar keine der beiden, aber ich glaube die XT-3 hat deutliche Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger.

    Anders als bei DSLR tut sich bei DSLM noch was bei der Modellpflege.


    Fürs Fotografieren wären da als Plus für die XT-3:

    Höhere Auflösung

    Niedrigere basis ISO

    Höhere Serienbildgeschwindigkeit

    Besserer Sucher


    Für mich wäre hauptsächlich der bessere Sucher da Ausschlaggebende, das ist das einzige was mich an DSLMs wirklich stört.


    Ich glaube Stefan83 hier aus dem Forum hat sich gerade eine XT-3 zugelegt.