Beiträge von Geralt von Riva

    Habe mich heute nochmals mit der Kamera auseinandergesetzt und das hier geschriebene Input von euch versucht anzuwenden. Kleiner als 3.5 geht die Blende meines 12-42mm Objektivs nicht. Schon ab Blende 5.0 wird das Bild sehr dunkel. Aber das liegt auch sicher daran, dass ich noch keine professionelle Beleuchtung habe. Ich habe in meinem Zimmer mit großer Glasfront bei Tageslicht in 1080p / 50fps gefilmt. Von der Helligkeit war es kein Problem, allerdings auf Blende 3.5 und Iso 400. Hauptaugenmerk lag bei dem Austesten und Lernen der Fokussierung. Daher habe ich den Fokus einmal in einen fest definierten Bereich (Bildmitte, Gesicht) und einmal als Gesichtserkennung eingestellt. Zum Schluß habe ich noch den kompletten manuellen Autofokus getestet. >Wenn< einmal richtig fokussiert ist, ist das Bild wirklich sehr toll und gestochen scharf. Allerdings ist das "wenn" immer noch das größte Problem. Sowohl definierter Fokusbereich als auch Gesichtserkennung kommen trotzt Blende 3.5 nicht damit klar, wenn ich ein Produkt etwas näher in die Kamera hebe. Das Objekt sieht dann einfach nur unscharf und verschwommen aus. Manchmal erkennt er es und manchmal auch gar nicht. Nehme ich das Objekt wieder aus dem Vordergrund, sodass man wieder nur mich sieht, braucht die Kamera auch sehr lange bis sie mich wieder scharfstellt. Manchmal verliert die Kamera auch den Fokus obwohl ich nichts in die Kamera hebe, sie fängt dann an zu "pumpen". Im manuellen Modus ist das natürlich nicht, aber der ist unpraktikabel wenn man etwas zeigen möchte. Ich muss dann halt jedes mal per Touch-AF über das Display fokussieren, was natürlich auch unprofessionell wirkt und nervig ist.


    Theoretisch müsste ich jedesmal einen Videoschnitt machen und das gezeigte Objekt in einer seperaten Filmsequenz zeigen. Wenn man das für jede Zutat machen müsste, dauert die Erstellung allerdings Ewigkeiten. Außerdem mag ich ständige harte Bildwechsel in einem Video auch nicht sonderlich.

    Danke, das mit der Blende wusste ich nicht. Genau dieses "Feature" brauche ich um möglichst viel (Tisch, Zutaten, Mich) scharf zustellen. An der Blende habe ich bisher noch garnicht groß was verstellt :D. Muss ich nachher gleich mal testen. Ein Lichtset habe ich noch nicht. Da muss ich noch nach was preisgünstigem schauen.


    @MauDal
    Ich hatte die Kamera bisher im Autofokus (49 Felder Modus) laufen. Dann habe ich den Tisch mit den Zutaten (nicht alle in einer Linie aufgestellt) angeordnet und mich dahinter gesetzt. Kurz vor dem Filmen habe ich über die Panasonic App dann noch kurz per Touch auf mein Gesicht fokusiert und dann die Aufnahme gestartet. Danach folgte Blabla, bis zu dem Zeitpunkt an dem ich ein Objekt schnappte und es vor die Kamera hob, um dieses scharfzustellen. Genau hier ist der Problempunkt. Hier dauert es Ewigkeiten bis die Kamera z.B die Packung Milch scharfstellt. Sie hatte lediglich meine Hand scharfgestellt aber nicht die Packung Milch. Das liegt sicher, wie Ihr geschrieben habt, an der zu kleinen Blendeneinstellung. Manchmal hat die Kamera aber auch garnicht bemerkt das ich etwas vor das Objektiv hob, da blieb dann immer mein Gesicht, welches im Hintergrund teilweise noch zu sehen war, zu sehen. Ich habe auch festgestellt, das ich das "Zeigeobjekt" auch nicht zu nah vor das Objektiv halten darf. So ca. 40-50cm waren am besten, aber vielleicht ist das auch wieder eine Einstellungssache.


    Was mich aber echt erstaunt ist die Lowlightperformance. Selbst ohne Tageslicht und nur mit meinem wirklich schlechtem Deckenlicht (wovon eine Birne zZ auch noch defekt ist) ist sehr wenig Bildrauschen zu erkennen (Iso Automodus).


    Kurze Verständnisfrage:
    Wenn es dunkel ist und ich das Bild heller bekommen möchte, kann ich auch die Blende öffnen um mehr Licht "einzufangen"? Ist die Folgerung richtig? Seither habe ich einfach nur den Isowert höhergesetzt oder Iso auf automatisch gestellt (was für einen Automodus gar nicht schlecht funktioniert)

    Hallo,


    ich habe mich nach langem Überlegen und auch beraten von hier letztlich für eine Lumix G70 entschieden. Primär soll die Kamera für das Filmen (Youtube) verwendet werden. Der Cybermonday, bei dem es die Kamera im Starterkit mit 14-42mm Kitobjektiv, Tasche und Speicherkarte für 450€ gab, hat letztlich den entscheidenden Punkt geliefert. Die Kamera habe ich bereits geliefert bekommen.


    Meine ersten Eindrücke sind durchwachsen. Erstmal bin ich erschlagen von den zahlreichen Einstellungen (habe 0 Erfahrung). Ich habe mich daraufhin erstmal grundlegend zum Thema, Blende, Isowert, Weißabgleich etc. eingelesen. So richtig verstanden habe ich das mit dem Weißabgleich noch nicht, eine Graukarte habe ich ebenfalls nicht. Weiß aber auch nicht, ob ich das für den Anfang unbedingt brauche.


    Was mich etwas stört, ist der Autofokus. Mir war bewusst, dass der nicht Weltklasse ist (deswegen habe ich immer etwas Hemmungen vor dem Kauf gehabt). Ich habe bisher den Autofokus immer auf 49 Felder gestellt. Gesichtserkennung habe ich noch nicht getestet. Ob ich den wirklich brauche weiß ich als Laie allerdings nicht.


    Beispiel:
    Ich möchte beispielsweise ein Kochvideo erstellen, bei dem ich zeige wie ich ein Gericht zubereite. Ich stell es mir so vor:


    Ich sitze am Anfang des Videos hinter einem Tisch und auf dem Tisch liegen die benötigten Zutaten. Nun ist die Krux dabei, alles scharf zu bekommen. Mit dem 49 Felder Autofokus hat das nicht ordentlich geklappt. Fokussiere ich nun nur mein Gesicht per Touch-AF der App, sind die Zutaten auf dem Tisch eher unscharf. Weiterhin möchte ich auch die einzelnen Objekte (Zutaten) in die Kamera heben, damit der Zuschauer kurz sieht was es ist. Das ganze soll natürlich scharf sein.


    Wie mache ich sowas am besten? Ist mein Vorhaben mit der G70 gänzlich ungeeignet? Wenn ja, dann wandert die Cam wieder zurück und ich hol mir eine Alpha 6300, auch wenn sie doppelt so teuer ist. Der Autofokus der Sony hats mir echt angetan. Leider hat diese kein Drehbares Display, aber das könnte ich mit der Sony App kompensieren. Die Wifi Funktionen der Panasonic finde ich übrigens spitze und fast schon unverzichtbar zum filmen (um nicht nur zu meckern *g).

    nuja...wenn dir "nur" der Mikrofoneingang fehlt und du nicht schon ein Mikrofon daheime rumliegen hast, kannst du dir ja auch einfach eins kaufen, dass das Signal über den Blitzschuh einspeist. Dann haste auch ein externes Mikro an der A6000...

    Mir gehts ja nur darum, den Ton synchron mit dem Video zu haben (ohne Nachbearbeitung).


    Ich hatte mir damals zur Canon D700 das Rode VidMic Go gekauft. Aber das hat einen Klinkenstecker. Gibt es dafür vielleicht einen Adapter, dass ich es trotzdem weiterverwenden kann?


    Was mir noch eingefallen ist, sind Bluetooth Mikrofone, dass müsste doch auch gehen oder?

    Ich war gerade im Mediamarkt und hatte die Gelegenheit die EOS M3, M10 ,Panasonic G6 und G70 sowie die Sony Alpha 6000 zu testen.


    Die Sony A6000 hat mir mit Abstand am besten gefallen. Der Autofokus der Kamera war wirklich enorm schnell. Zudem hat mir die Verarbeitung dort auch am besten gefallen. Wirklich sehr schickes Teil, leider kein externer Mirkofonausgang. Wirklich zum totärgern.


    Die M3 und M10 verhielten sich auf die schnelle beurteilt recht ähnlich wie die Canon 700D. Der AF war empfunden etwas besser, aber wenn auch nicht viel.


    Die Panasoncis haben mir auch sehr gut gefallen. Der AF war zwar nicht schnell, aber immer noch besser als bei der Canon. Da ich gelesen hatte, dass viele YouTuber die G70 verwenden, habe ich mir diese genauer angeschaut. Komischerweise war die günstigere G6 aber in Sachen AF deutlich besser und schneller. Ich hatte beide Kameras im vollen Automatikmodus. Die G6 hat stets schneller scharf gestellt. Leider waren die Objektive mit Kabelbinder befestigt, sodass ich das nicht weiter austesten konnte.


    Eigentlich wär die A6000 genau mein Fall, gefolgt von der Panasonic G6.

    Wenn ich das passende Gerät gefunden habe, ist meine Motivation mich damit näher auseinanderzusetzen sicherlich um einiges größer.

    Die ist in der Tat ganz spannend, wenn das Bildrauschen auch nicht großartig anders ausfallen wird.

    Ich habe gerade eben ein Video von dir gesehen, bei dem du von der M3 für Videoaufnahmen abrätst :D . Das Autofokuslicht ist wirklich schlecht platziert. Da hat sich Canon wirklich nichts dabei gedacht...

    Erstmal danke für die ausführlichen Antworten hier.


    Ist natürlich schon bitter wenn sich für 600€ nichts finden lässt, dass meine Ansprüche genügt. Ich hätte gedacht, dass man 2017 schon weiter ist und man schon sehr viel für sein Geld bekommt. Als armer Hexer muss ich natürlich jeden Oren zweimal rumdrehen.


    Fakt ist aber, dass mir die Größe, Gewicht und Handlichkeit nicht zugesagt haben. Daher wird es (wann auch immer) eine DSLM werden.


    Ein Bekannter hat mir die EOS M3 empfohlen. Diese soll einen neueren Sensor verbaut haben, wie es bei der 750D der Fall ist. Zudem ist diese deutlich handlicher und hat mehr neue technische Spielerweien wie WLAN und ebenfalls Toch-AF. Die Kamera gibt es ab rund 500€ mit 15-45mm 3.5-6.3 IS STM Objektiv.


    Würde ich denn im Bereich Camcorder mehr für mein Geld bekommen, wenn es mir primär um Videoaufnahmen geht? Bei den Camcordern war es meines Erachtens so, dass die mit externen Mikrofoneingang recht teuer waren.




    Was ist das für ein 18-55 mm? Wenn es das IS STM ist, würde mich es etwas wundern, was den AF-Speed angeht. Sicher, das du nicht eine etwas ältere Version vom Objektiv mit dazu gekauft hast?

    Es war das IS STM Objektiv. Konkret handelte sich um das Paket vom . Lag aber wie Matze sagte, bestimmt an nicht ausreichend Licht und Unkenntnis meinerseits. Das Totschlag Argument war wirklich das hohe Gewicht, schlechte Verarbeitung und die Unhandlichkeit.

    Habe mir heute die EOS 700D mit EF-S 18-55mm Objektiv gekauft und muss sagen, dass sie mir gar nicht gefällt. Das ich in der Preisklasse kein Highendgerät erwarten darf, ist mir bewusst. Jedoch finde ich die Verarbeitung wirklich mangelhaft. Das Kunststoff fässt sich "billig" an, die Knöpfe wackeln ziemlich in der Fassung. Druckpunkte, Haptik, etc. überzeugt mich alles nicht. Was mir jedoch gefällt ist der Menüaufbau.


    Habe etwas mit dem Autofokus im Videobetrieb rumgespielt und bin doch sehr enttäuscht. Stellenweise hat es 5s. gedauert, bis mein Schrank bei guter Belichtung mal scharf gestellt wurde. Selbst mit Touch-AF hat es immernoch 2-3 Sekunden gedauert. Der dritte Punkt der mich stört, ist die Unhandlichkeit und das hohe Gewicht. Ich hätte mir es irgendwie "leichter" vorgestellt.


    Meine Videos hatten im Automatikmodus sehr starkes Bildrauschen und waren wirklich nur mäßig. Sicherlich kann man noch VIEL mehr aus der Kamera rausholen, keine Frage. Ich als Laie habe jedoch keine Lust, erstmal ein Studium zu absolvieren, um vernünftige Qualität aus der Kamera herauszubekommen.


    Kurzum, ich habe jetzt eindeutig erlebt, dass eine DSLM eindeutig die bessere Wahl für mich ist. Klein, leicht und einsteigerfreundlicher. Daher lege ich auch nochmal 100€ auf mein angesetztes Budget von ehemals maximal 500€ drauf, da drunter ja scheints nichts gescheites zu bekommen ist.


    Die Sony A6000 finde ich wirklich sehr schick, jedoch ist der fehlende externe Mikrofonanschluss ein K.O Kriterium. Durch den fehlenden Mikrofonanschluss, ist die Kamera für Youtube Videos einfach nicht zu gebrauchen. Es sei denn es gibt noch einen Umweg, wie man doch eins anschließen könnte...

    Erstmal muss ich natürlich auch sagen, dass deine Youtube Videos echt gut sind. Ich frage mich wo du die ganzen Kameras zum testen her hast. Leihst du dir die alle aus oder besitzt du tatsächlich jede davon?

    • Wenn dir ein Video-Autofokus wichtig ist, bist Du bei der Lumix G6 komplett falsch. In dem Preisbereich bleibt Dir nur die Canon EOS 700D, wenn man die Sony A6000 (kein Mikrofonanschluss) abzieht.

    Ich dachte das der Video-Autofokus bei der Lumix G6 sehr gut sein soll? Überall habe ich immer von einem sehr schnellen Autofokus gelesen. Zudem kann man in vielen Quellen nachlesen, dass die Videofunktionen sehr gut sein sollen. Das verwirrt mich jetzt etwas :D.


    Mir geht es hauptsächlich um klassische Youtube Videos, bei denen ich vor der Kamera stehe. Das ganze soll meistens in geschlossenen Räumen (jedoch mit großen Fenstern) und ab und an draußen im freien geschehen. Des weiteren möchte ich auch gerne mal Objekte fotografieren, um einfach paar (hoffentlich) hochwertige Bilder für meine Websites zu haben.


    Meine größte Sorge ist halt, dass ich massiv viel Geld investiere und es dann womöglich kaum nutze. Das würde ich gerne vermeiden. Ich kann nicht einschätzen, in wie weit ich das Gerät dann wirklich verwende, da ich noch nie eine DSLR oder ähnliches hatte. Mit dem Smartphone fotografieren und filmen macht mir absolut keinen Spaß, da die Qualität von meinem Chinahandy diesbezüglich sehr mies ist.

    Hallo,


    ich möchte mir eine Kamera für Videoaufnahmen und Website Bilder zulegen. Es soll hauptsächlich in geschlossenen Räumen aufgenommen werden. Bei den Website Bildern kann es natürlich auch mal sein, dass man im freien etwas fotografiert. So 100% vorhersagen kann ich das noch nicht. Was ich aber brauch ist ein Anschluss für ein externes Mikrofon, darauf kann ich nicht verzichten. Preislich sollten es nicht mehr als 500€ sein. Objektive habe ich auch noch keine.


    Da Mediamarkt gerade ein Angebot einer Canon EOS 700D hat, habe ich mir diese ins Auge gefasst. Die Kamera gibt es mit 18-55mm Objektiv für ca. 470€.


    Nach etwas recherchieren habe ich jedoch oft gelesen, dass die 700D nicht so gut für Videoaufnahmen geeignet sein soll. Sie gilt als veraltet und der Autofokus soll auch nicht so toll sein. Oft wird einem zu einer Systemkamera geraten, vor allem wenn man den Fokus auf Videoaufnahmen legt.


    Daher habe ich mir die Panasonic Lumix DMC-G6 noch herausgesucht. Aber ich bin mir unsicher, ob die wirklich besser als eine 700D geeignet ist. Zudem ist sie auch noch teurer als die Canon.


    Für neue Vorschläge bin ich natürlich auch gerne offen.