Beiträge von 92MJ

    Hallo,


    Ich habe vor mit eine DSLR anzuschaffen. Schön wäre es, wenn diese DSLR auch 4K Videos aufnehmen kann.
    Preislich hatte ich vor um die 1500€ auszugeben. Würde aber auch 3 Monate warten und dann sogar bereit sein 2000€ hinzublättern.
    Ich hatte vor 2 Monaten meine alte Systemkamera verkauft (war eine Samsung NX300M). Es war ein nettes Spielzeug mehr aber nicht, vor allem weil diese in dunklen Situationen nicht so geeignet war, wie eigentlich damals für diese Kamera geworben wurde (berücksichtigt man auch die Tatsache, dass die Zubehörteile und der Service der Samsung NX-Reihe in Deutschland nach relativ kurzer Zeit eingestampft wurde).


    Was genau möchte ich mit meiner Kamera machen und was soll sie können? Nun folgendes:


    Es wäre nett, wenn die Kamera für eine Mischung aus Portrait, Landschafts, und Low-Light Situationen geeignet wäre. Besonders letzere liegt mir sehr am Herzen. Künstlerisch schweben mir z.B. auch Straßenzenen oder Landschaft/Innenstadtszenen vor, die ich dann mit 3D-Typography in Blender (Composing) erstellen könnte. Dies möchte ich besonders auch kombinieren wenn diese DSLR auch 4K-videofähig wäre (für Kamera-Tracking Szenen). Genial wäre es auch, wenn es eine Kamera wäre, die auch gut für Texturfotografie geeignet wäre (aber ich vermute mal, dass wäre dann nochmal viel eher ein anderer Themenbereich, also kann man das auch ganz weglassen).


    Ich hatte mal die Nikon D7500 im Blick gehabt und von Matze mir auch dazu ein Review angeschaut. Da hatte ich eher ganz stark aus seinen Gesichtszügen rauslesen können, dass die Kamera zwar "gut" ist, aber er nicht besonders von dem Fortschritt der Kamera begeistert gewesen ist, wenn man dies mit dem Vorgängermodell vergleicht. Darüber hinaus sehe ich es nicht ein, bei Canon oder Nikon im Preisbereich von 1500€ hinnehmen zu müssen, dass keine vernünftige 4k-Video Funktion eingebaut ist - dabei schreiben wir in ein paar Stunden das Jahr 2018!!! Die 4K-Videofunktion von der D7500, ist - wenn man das mit dem Full HD-Videomodus heranzieht, ziemlich verkrüppelt worden. Wenn ich dies mit den Konkurrenten Fujii, Olympus, Sony etc. in einer solchen Preisklasse vergleiche, dann hat man oft kein Problem bei der Auswahl ein solches Feature vorzufinden. Also das ist etwas was mich sehr stark davon abhält, das Geld in einer dieser Firmen zu investieren, weil ich finde, dass deren stagnierende Innovationslosigkeit schon hoffnungslos (dreist) seit 3 Jahren anhaltend ist. Im englischen Sprachraum findet man zu den Reviews der D7500 häufiger den Begriff "dumbed down" und reflektiert eigentlich gut, was viele Kunden so sehen. Aber genug davon. Es geht darum eine geeignete Kamera für mich zu finden.


    Da ich derzeit überhaupt keine Kamera habe, habe ich also die Qual der Wahl mich für ein System zu entscheiden. Mit Systemkameras habe ich die letzten Jahren immer wieder mal zu tun gehabt und bin der Meinung, dass diese zwar die Zukunft sind, aber ich finde es dauert noch ein Weilchen bis diese die DSLR ablösen. Die einzige Systemkamera für die ich 3-4 Monate noch sparen würde, wäre die Panasonic Lumix GH5. Wie gesagt, ich hatte zuerst die D7500 von Nikon auf den ersten Blick gehabt, jetz will ich dazu eine Alternative finden, die genau deren Mängel nicht besitzt (z.B. nur ein Kartenslot).


    Auch dachte ich, das erste Quartal im kommenden Jahr 2018 abzuwarten - mit der Hoffnung, dass einige neuere DSLR rauskommen? Macht das Sinn? :?:
    Um es zu erleichtern, was ich in einer solchen Kamera suche:


    - APS-C
    - 4k-Video funktion.
    - Low-Light geeignet (schön wäre es, wenn diese Kamera nicht nur auf eine aggresive festgelegt Belichtungszeit von maximal eine halbe Minute kommt, sonder weit darüber hinaus....zumindest war es bei der NX300M so, dass die Belichtungszeit auf maximal eine halbe Minute ging).
    - Preis 1500€ notfalls auch 2000€.


    Was meint ihr? Sind meine Ansprüche für dieses Jahr noch zu hoch, oder ist es realistisch ein paar Monate zu warten bis eine Nikon D7500 Alternative auf dem Markt kommt, die genau deren Schwächen/Mängel behebt? Oder soll ich generell vom hohen Ross runterkommen? :rolleyes:


    Lg, Josua :)

    Gut, damit habe ich schonmal eine Aussage. Dann werde ich diese Teile wie hier empfohlen nach und nach dazukaufen.
    Ich wollte als Ausrüstung:


    1.) Hintergrundsystem: einmal ein grünes und weißes (natürlich mit diesen Fußständern, damit man diese drüberhängen kann. Allerdings weiß ich da nicht, welche Marke bzw. welchen Stoff ich hier nehmen und beim kaufen berücksichtigen muss. Ich lese hin und wieder von Fällen wo sich Leute ärgern, dass sie immer 2-3 mal über den Stoff drüberbügeln müssen, bis es einigermaßen akzeptabel ist und auch geeignet ist für fotos zum freistellen. Das würde ich hier am liebsten vermeiden.


    2.) starker Blitz


    3.) gute Softbox


    4.) Schirm-Reflektor (ich denke gerade bei Reflektoren muss man zuerst nicht auch die super teuren Sorten holen, da ich gehört habe, dass sich mit günstigen bzw. Mitteklasse-Reflektoren schon recht gute Ergebnisse erzielen lassen, und man auch so n bissl lernt zu improvisieren/experimentieren.)


    Also diese 4 Dinge wollte ich mir anschaffen, aber wenn man hier der Meinung ist, dass man zuerst nur Blitze holen sollte, und dann nach und nach andere Ausrüstungen, so ist das auch ok.

    Ja, die Canon EOS 80D wäre auch ein Traum...aber vlt. kann ich sie mir in 2 jahren oder so anschaffen. Also um es nochmal auf den Punkt zu bringen:


    1.) Fotos für Freistellungen (mit Hintergrundsystem; auch seltene Portraitfotografie), Texturfotografie (vlt. sehr oft im eigenen heimischen Fotostudio dass ich mir anschaffen will).
    2.) FHD/60 Videos mit Chromakey
    3.) Wie gesagt, Nachtaufnahmen wären toll....


    Ich habe gelesen, dass wenn man sich das erste mal eine Spiegelreflexkamera holt, man sich etwas stärker für eine Marke entscheiden soll..wohl weil man längerfristig besser planen und arbeiten kann und man hinterher nicht auf ein komplett neues System umsteigen muss.


    Eigentlich wollte ich eine Kamera finden, die von Canon ist...bei Canon sehe ich bei Testbildern immer, dass diese Rauschfreier sind während bei Nikon die Farbverläufe besonders hervorstechen....


    Jetzt fällt mir auf, dass die D5500 eine SLR Kamera ist (also nicht digital?)? Mit welcher Kamera von Canon wäre die von der Nikon D5500 vergleichbar?
    Bisher gefällt mir von den technischen Features die D5500, wobei die D3300 so ziemlich gleich ist, also auch ziemlich gut für meine Zwecke.


    Was ist denn von der Nikon D5300 zu halten? Die ist mir ins Auge gesprungen, da man hier wohl die Möglichkeit hat, ein externes Mikrofon anzuschließen....naja, das würde ich eher selten benutzen. Ansonsten würde ich gerne wissen, mit was man die Kamera von Nikon D5500/D3300 mit anderen Herstellern zu vergleichen ist?

    Hallo,


    ich würde mir gerne eine eigene Spiegelreflexkamera anschaffen (bisher hatte ich Spiegelreflexkameras nur ausgeliehen und nie mein eigenes nennen können).
    Mir sind grundsätzliche Basis-Fachbegriffe der Fotografie bekannt (u.a. auch erste Einblicke durch Gestaltungs- und Medientechnik in der Schule damals), jedoch würde ich mich trotzdem als Anfänger in der Fotografie bezeichnen, da ich eher am PC künstlerisch (3D-Modelling) unterwegs bin.


    Für folgende Zwecke möchte ich diese nutzen: Gegenstandsfotografie (z.B. Texturen, Produkte) mit Hilfe eines eigenen kleinen Fotostudioset, dass ich mir anschaffen möchte. Aber auch Landschafts/Naturfotografie(keine Tiere)/Innenraum(architektur) wäre in Zukunft ein Weg, den ich gehen möchte.


    Folgende Stärken/Tools sollte es haben: Ich hatte bisher immer Kameras, die sehr schlecht im Dunkeln oder nachts abschneiden. Gerade weil ich auch mit Belichtungszeiten experimentieren möchte, würde ich gerne eine Spiegelreflexkamera haben, die relativ gut/stark bei Nachtszenen abschneidet (ich benutze da meist immer noch ein Stativ, da man Abends eh mit kurzen Verschlusszeiten keine scharfen Fotos hinbekommt). Was wirklich toll wäre, ist, wenn die Kamera Hilfe für Bildgestaltungen gibt (also z.B. Goldener Schnitt als Raster auf dem Display, damit man seine Szene gestalterisch setzen kann). Ebenso wäre eine FHD mit 60fps Videofunktion eine tolles Extra (Ansonsten reicht auch eine normale FHD Videofunktion - im Notfall würde ich sie aber auch ganz weglassen, je nachdem wie das Budget ausreicht).
    Wichtig wäre zudem, wenn ich eine Spiegelreflexkamera habe, bei der ich mit den Jahren nach und nach eine ordentliche Auswahl an passenden Objektiven dazu anschaffen kann.


    Wenn Ihr mir Vorschläge gebt, so gebt doch bitte auch für die Kamera die passende SD-Karte an, oder schreibt dazu, mit welcher Ihr gute Erfahrungen gemacht habt.


    Da ich Student bin, liegt das Budget bei mir zwischen 500€ - ca. 700€ maximal.

    Hallo,


    ich würde mir gerne daheim ein kleines oder mittleres Fotostudioset aufbauen. Ich selber habe zurzeit eine Systemkamera (Samsung NX300M soweit ich mich erinnere), aber werde auch hier im Forum in einem anderem Thread nach einer Spiegelreflexkamera fragen (da ich mit dieser meine Systemkamera ablösen möchte).


    Ich möchte gerne viel experimentieren. Portraitfotos sind eher nicht mein Augenmerk (möchte aber damit auch ab und zu ein wenig üben, wenn ich z.B. Portraitfotos mit Freunden oder Familienmitglieder mache).
    Ansonsten habe ich deshalb an so ein Fotostudioset gedacht, in dem ich viele Gegenstände, Texturen etc. ablichten kann. Mit dem Ziel sie später sehr sauber am PC freistellen zu können. Auch würde ich gerne Chroma-Key für Videos nutzen.


    Dazu möchte ich euch fragen, was von den kompletten Fotostudio-Set, die z.B. auf Amazon angeboten werden (Preispanne von 90-150€), zu halten ist.
    Ich bin kein Fotostudio-Experte, aber mein Gefühl sagt mir, dass es sinnvoller ist, die Ausrüstungen einzeln zu kaufen, statt in einem ganzen Paket.


    Wer kann mir da Hinweise, Hilfestellungen geben?

    Noch eine gaaaanz, ganz wichtige Sache, bevor Du dir den Samsung Monitor kaufst. Als der vor einem Jahr rausgekommen ist, gab es bekannte Probleme mit den September- und Oktober-Modellen (ich hatte ein Oktober Modell). Bei diesen traten entweder violette-Artefakte auf oder gelblich/grüne Artefakte. Bei mir sind diese violette Artefakte aufgetaucht, sobald ich die Schärfeeinstellungen des Monitors ab über 60 (meist noch deutlicher in Kombination mit vollen 144Hz und sRGB-Farbkanäle von einem Wert ab 80) gesetzt waren. Nach einer Weile hatte ich aber die perfekten Einstellungen gehabt, so dass diese eigentlich nicht mehr vorkamen (mit dem Nachteil aber eben, dass ich den Monitor nicht 100%ig voll ausnutzen konnte). Mein Bruder hatte diese Einstellungen übernommen, und hatte bisher keine Probleme damit gehabt.


    Alle Monitore, die von diesem Modell ab 2017 vom Werk aus produziert wurden, müssten diese Fehler nicht mehr haben. Da sich aber immer noch einige generalüberholte Monitore, auf den Markt befinden, die mit aller Mühe versucht werden an den Kunden zu verscherbeln (mit der Hoffnung es fällt dem Kunden nicht so auf), solltest du entweder vor Ort oder beim Online-Kauf checken, von welchem Monat/Jahr dein Monitor vom Werk aus produziert wurde (bei den OSD-Einstellungen des Monitors findet man den Reiter 'Informationen'; da steht eine Modellnummer, anhand dessen man rausfinden kann, ob dein Monitor ein September/Oktober-Modell ist).

    Also der Samsung C24FG70FQU war mein vorheriger Monitor. So wirklich als Allround-Monitor würde ich den nicht empfehlen. Gerade wenn du 3D-Modellieren willst und digital illustrativ zeichnen/gestalten willst, so fällt curved schon wahrnehmbar auf. Für mich jedenfalls war es sehr ungewöhnlich und konnte mich auch nach 3 Monaten nicht daran gewöhnen.


    Allerdings: Dieser Quantum-Dot Monitor ist schon was feines. Zwar hat dieser kein Adobe RGB als Farbraum, kann aber bis zu 125% sRGB anzeigen. Als ich den kalibriert habe, kam dieser auf 85% aRGB (die Farben sind auch brillanter und stärker). Wenn du diesen Monitor hauptsächlich für Filme/Spiele/Fotos benutzen willst, dann kann ich ihn dir empfehlen (habe diesen Monitor an meinen kleinen Bruder verkauft und er benutzt ihn für genau diese Zwecke. Er findet es großartig). Willst du damit aber wirklich auch genauso Bilder bearbeiten und modellieren, dann würde ich dir davon abraten.


    Der von Matze vorgeschlagene Dell P2416D wäre neben den Eizo-Monitioren eher noch eine Alternative.

    So,


    ich habe mir nun den Eizo CS2420 geholt und muss sagen, es ist kein Vergleich mit dem BenQ SW2700PT.
    Dank des DUE ist die Helligkeits- und Farbtemperaturverteilung wirklich einsam spitze. Insgesamt sieht die Bildqualität trotz geringerer Auflösung sauberer aus (was auch daran liegt, das jede kleine aber wichtige Funktion, die zur Bildqualität beiträgt auch von Eizo ordentlich funktioniert).


    Interessanterweise, zeigt der Monitor trotz 15ms weniger bis kaum wahrnehmbare Schlieren bei Spielen und Filmen, obwohl der von BenQ mit einer Reaktionszeit von 5ms beworben wird.


    Was mich auch begeistert hat, ist die LED-OSD Funktionsmöglichkeit beim Monitor. Diese lässt sich ausschalten. Ich hatte jetzt fast ein Dutzend Monitore getestet, und bei jedem Monitor ließ sich die LED (Leuchtschalter und/oder Knöpfe) beim Arbeiten nicht ausschalten. Gerade wenn man im abgedunkelten Raum arbeitet, stört sowas sehr. Auch sehr praktisch ist der Netzschalter, der direkt am Monitor eingebaut ist. Das sind auch so funktionelle Sachen, die eigentlich jeder Verbraucher haben will, aber fast jeder Hersteller irgendwie verweigert xD Eigentlich sollte sowas im Jahre 2017 wirklich keine Besonderheit sein. Aber hier denkt Eizo wirklich für und mit den Kunden.


    Alles in allem ist der Monitor ein Genuss, auch wenn man sich natürlich für den Preis vlt. doch 27" und WQHD wünscht.
    Ansonsten bereue ich den Kauf nicht und kann nun endlich nach einem ganzen Jahr (und dutzende Fehlversuche) behaupten den richtigen Monitor für mich gefunden zu haben. Endlich! Das wurde echt mal Zeit. Jetzt habe ich 5 Jahre Ruhe und kann mich anderen Dingen zuwenden.

    Den von Samsung hatte ich vorher. Den habe ich meinen kleinen Brude weiterverkauft. Der zeigt zwar super Schwarzwerte und hat eine tolle gleichmäßige Ausleuchtung. Auch die Farben sind echt beachtlich und können wirklich hervorstechen. Für Film und Spiele ist der geeignet aber zum Arbeiten fand ich den curved nach einer Weile nicht als sehr sinnvoll, gerade wenn man vom Blatt zum Bildschirm hin arbeitet, so fällt curved doch ziemlich auf. Wenn es diesen Monitor flat gebe und in WQHD, dann hätte ich sogar auf aRGB verzichtet und mich irgendwie darauf eingestellt.

    Naja, das würde ich nicht so ungedingt sagen. Klar, die Ansprüche steigen mit der Zeit. Aber soviel mehr wie damals nicht wirklich. Und auch damals hatte man Ansprüche. Ich habe z.B. noch meinen 15 Jahre alten Monitor meiner Mutter gegeben (der hat jetzt eine komplette grüne Pixelfehlerlinie am Bild rechts)...und zum Arbeiten ist der immer noch mehr als ausreichend. Aber das beste. Der ist sooo perfekt ausgeleuchtet und zeigt konstant über das Bild perfektes Schwarzbild (in allen Ecken)...und das ist kein VA-Panel Monitor.


    Ich sehe definitiv einen sehr großen Nachlass an Qualität in dieser Branche.


    Übrigends geht jetzt mein BenQ SW2700PT zurück, da er nach einer Weile deutliche Farbtemperaturschwankungen zeigt (links wärmer/rotstichiger und rechts kälter/blaustichiger/neutraler). Trotz Hardware-Kalibrierung keine Besserung. Das darf bei einem solchen Bildbearbeitermonitor nicht passieren - ich finde das eher peinlich.


    Werde mit jetzt wohl doch den Eizo holen müssen. Echt Schade, denn die Pixeldichte war angenehm (das war aber auch schon neben den Adobe RGB Farbraum auch schon so ziemlich das einzige was mir gefallen hat). Bei Videos hat er schon schlieren gezeigt. Normalerweise keine große Sache, aber für einen 700€ Monitor schon sehr enttäuschend. Bei einem 300€ Monitor hätte ich da was die ungleichmäßigen Farbtemperaturschwankungen angeht das noch akzeptiert, aber nicht bei 700€)

    Also ich hab jetzt den BenQ SW2700PT (schreibe auch gerade vor diesem), und ich muss sagen, ich habe ein recht akzeptables Gerät bekommen. :)
    Bis auf den IPS-Glow unten links und rechts, ist alles ganz ok (schon bemerkbar wenn man z.b. WQHD Trailer mit den schwarzen Balken oben und unten anschaut (ab Helligkeitsstufe 40), aber wirklich störend ist es nicht bzw. nur dann wenn man stark darauf achtet. Definitv aber besser als der von BenQ PD2700Q - der hatte sowohl grauenhaftes IPS Glow als auch BLB). Ansonsten: Farbtemperatur stimmt, (aRGB) Farben, sowie deren konstante Helligkeitsverteilung auch, Pixeldichte ist wirklich angenehm. Ich werde noch 2 genauere Test durchführen (bis jetzt habe ich den Monitor nur Basismäßig mit der Software Palette Master kalibriert). Es sieht so aus, als ob ich den sehr wahrscheinlich behalten werde (was ein sehr gutes Zeichen ist).


    Von 5 Sternen würde ich diesen Monitor - Stand jetzt - zwischen 3,5 und 4 Sterne geben (zwischen befriedigend und gut) - einfach aus dem Grund, weil ich finde, dass die Monitorhersteller sich mal langsam Gedanken machen sollten, dass IPS-Glow, sowie Backlight Bleeding ein sehr wichtiges Thema für sehr viele Konsumenten/Verbraucher ist (sowie aber generell auch die Qualität der Monitore). Man merkt einfach, dass die Monitorindustrie in den letzten Jahren sehr viel nachgelassen hat. :thumbdown: Vor 10 Jahren hat mir niemand erzählt, dass dieser seine Monitore ständig auswechseln musste (wenn dann nur wegen eines Garantiefalls). Heute erzählen mir die Leute selber am laufenden Band, dass diese ständig mit Pixelfehlern, Ausleuchtung, IPS-Glow, BLB zu kämpfen haben und meistens 5-8 Anläufe brauchen, um anschließend ein akzeptables Gerät zu erhalten. Ich kann das nur bestätigen. Ich habe bisher das ganze Jahr ein halbes Dutzend Monitore getestet, und jedes Mal gab es nur Probleme. Ich finde das ärgerlich, weil es nicht nur Zeitverschwendung ist, sondern auch eine (Umwelt-)Verschwendung der Ressourcen seitens der Hersteller. :headinsand:


    Dieser Trend ist wirklich problematisch. Man macht Werbung für noch größere Displays, noch größere Auflösung, noch schnellere Reaktionszeit etc., aber Qualität an sich lässt sehr oft zu wünschen übrig. 8|


    Wer 5 Sterne will, muss eben eine Top-Notch Qualität liefern, und die findet man im Monitorbereich heute leider nicht oder nur zu selten. :|


    Ansonsten, wer kein Geld für einen Eizo hat, sollte sich wirklich mal den BenQ SW2700PT anschauen. Wer Glück hat, erwischt gleich bei der ersten Lieferung ein akzeptables Gerät (ansonsten 2-3 Anläuft probieren, bevor man aufgibt). :whistling:

    Ok, dann mache ich es so.
    Ich bin sowieso weniger der Gamer bzw. spiele eigentlich nie. Dann hat sich das mit der Reaktionszeit auch geklärt - wobei Reaktionszeit nicht einfach nur Reaktionszeit ist, sondern auch Panelbedingt ist, wie ich vor kurzem feststellen musste.


    Gehe ich Recht der Annahme, dass ich durch Deinen gestellten Link (bei Kauf) dieses Forum unterstütze (anteilige Provision oder sowas)? Hab vorhin ähnliches darüber gelesen und bin ja hier noch ganz neu, daher die Frage. Hätte damit kein Problem, würde es nur wissen wollen.


    Ansonsten werde ich hier demnächst schreiben wie es verlaufen ist und auch technisch evtl. die Vergleiche erläutern falls sich einige ebenso für Monitore in dieser Preisklasse interessieren. :)


    In den nächsten 1-2 Monaten will ich mir noch zusätzlich eine DSLR kaufen, da ich bisher mit meiner Systemkamera nicht zufrieden bin. Daher kommt mir dieses Forum recht gelegen. Aber eins nach dem anderen.

    Hallo allerseits,


    Ich möchte mir gerne einen bildbearbeitungstauglichen Monitor anschaffen. Als Student ist das Geld jedoch wie immer eine knappe Sache. Jedoch bewegt sich der Rahmen bei mir zwischen 600€ und 700€.


    Kriterien die ein Monitor für mich haben sollte (anschließend die 2 Monitore die ich im Blick habe):


    - Wide-Gamut (10-bit)
    - sehr gute Schwarzwerte (die besten (statischen) Kontrastwerte geben natürlich nur die VA-Panel Monitore her, hier spreche ich aber für IPS-Monitore)
    - kein IPS-Glow und kein Backlight Bleeding
    - gute Bildhomogenität
    - gute Helligkeitsverteilung
    - gute Ausleuchtung (besonders zu den Ecken hin)
    - Kalibrierbar (mit Spyder 5 Elite)
    - wechseln zwischen aRGB und sRGB Modus
    - Höhenverstellbar
    - Neigbar (90°, sodass der Monitor im Hochformat gedreht werden kann
    - Nicht mehr als 27", besser 24"


    Was die Auflösung betrifft, reicht mir FullHD eigentlich aus. WQHD wäre natürlich nett. UHD ist mir noch zu früh, da die meisten Programme auf UHD noch nicht (zumindest optimal) ausgelegt sind. Da ich bisher auch mit meinem Macbook Pro 13,3 (Frühjahr 2011) gearbeitet habe, kommt natürlich die Pixeldichte bei WQHD und 27" am nächsten, was mir eine schnellere Angewöhnung ermöglichen würde.


    Nun zu den zwei Monitoren auf die ich bisher gestoßen bin:


    1.) Eizo CS2420
    2.) BenQ SW2700PT


    Vorteil Eizo:
    - 5 Jahre Garantie
    - kaum IPS-Glow & BLB
    - Features wie DUE
    - 24" (für mich nach wie vor die optimalste Größe)


    Nachteil Eizo:
    - "nur" FHD -> (WUXGA 1920x1200)
    - IPS (ich bin wirklich kein Fan von IPS-Monitoren, aber VA+aRGB gibt der Markt nicht her)
    - Reaktionszeit 15ms (bin kein Gamer, aber für gelegentliche Filme schon ein Nachteil)


    Vorteil BenQ:
    - WHQD (Pixeldichte von 109 ppi)
    - 14-Bit 3D Look-Up-Table & Delta E<2
    - OSD Controller
    - Blendschutzhaube
    - Unterstützt Spyder 5
    - USB Anschlüsse
    - SD Kartenanschluss
    - Reaktionzeits (5ms akzeptabel)


    Nachteil BenQ:
    - Bildhomogenität (Schwarz und Weißanteile)
    - 3 Jahre Garantie
    - anscheinend technische, umständliche Schwierigkeiten bei der Hardware-Kalibrierung
    - falls BLB & IPS Glow vorhanden, dann mindert es sehr die Schwarzanteile (trotzt Kontrast 1000:1)
    und somit auch das vernünftige Arbeiten am Monitor


    Auf dem Blatt scheint BenQ SW2700PT mehr Vorteile zu haben, allerdings ist doch trotz der vielen Features das Bild letztendlich entscheidend fürs Arbeiten.
    Welchen Monitor soll ich mir holen?
    Habt Ihr evtl. auch andere Vorschläge?


    Ich habe mich auch bei prad.de erkundigt. Diese haben mir geraten noch zu warten und mir einen tausend Euro Monitor anzuschaffen. Klar, für Eizo gibt es auch Qualität und ordentliche Garantie. Jedoch bin ich Student und (noch) kein Vollprofi und muss eben auch an die Kosten denken.
    Mir selbst wäre es lieber wenn ich wirkliche Qualität erwarten kann und mich nicht mit Problemen rumschlagen muss.


    mfg, Josua