Beiträge von JensJ

    Thomas McFly Sorry, aber ich habe mich damit auch nicht auf deinen Beitrag bezogen, sonst hätte ich dich direkt angesprochen. Wollte nur sagen, speziell fürs Sterne fotografieren kann man die Filterproblematik weitesgehend ausblenden :)


    AnneR Sigma ist in dem Bereich sogar mit Objektiven wie dem 14mm f/1.8 und 20mm f/1.4 am Überzeugendsten, die Crux an der Sache ist aber, dass die Vollformat Festbrennweiten von Sigma leider nicht sonderlich erschwinglich sind.

    Zum Sterne fotografieren brauchst du keine Filter und auch sonst lassen sich Polfilter bei Ultraweitwinkelobjektiven nur sehr eingeschränkt nutzen. Wirklich nutzbar sind eigentlich nur ND Filter. Die brauchst du in der Regel aber nur wenn du Langzeitbelichtungen machen möchtest oder bei viel Licht mit Offenblende filmen willst. Das war es dann aber auch schon.


    Das Sigma 18-35mm F/1,8 Art ist leider nicht Vollformat-tauglich.


    Von Rokinon (Samyang) gäbe es noch ein 20mm f/1.8 mit 77mm Filterdurchmesser, im folgenden Video zwar mit E-Mount, gibt es aber natürlich auch für den EF Mount.


    Wumpus Sorry, aber das Sigma 18-35mm f/1.8 Art ist für APS-C gerechnet. Tatsächlich könntest du es trotzdem an Vollformat anschließen, weil Sigma für die APS-C Objektive auch den EF statt des leicht veränderten EF-S Mounts verwendet, allerdings hättest du dann mit starker Vignettierung zu kämpfen.


    Wie kommst du sonst auf 35mm? An Vollformat wären für Portraits eigentlich eher Richtung 85mm interessanter :)

    Leider gibt es generell nicht so viele "Premium"-Objektive für APS-C. Sigma hat innerhalb der Art Serie exakt drei und die erfüllen mehr oder weniger eine bestimmte Nische:


    - Sigma 30mm f/1.4 DC HSM (Lichtstarkes Normalobjektiv am Crop)

    - Sigma 18-35mm f/1.8 DC HSM (soll den Bildlook eines 24-70mm f/2.8 am Crop ermöglichen mit ~50mm am Ende aber wirklich kurz)

    - Sigma 50-100mm f/1.8 DC HSM (womit ungefähr der Look eines 70-200mm f/2.8 am Crop erzielt werden soll, aber auch kürzer)


    Und ja, die haben keinen Wetterschutz, was an der 7D Mark II als Ausstattungsmerkmal schon wünschenswert wäre, und keins davon entspricht einem Standard-Zoom.


    Bei Tamron sieht es auch mau aus, außer einem Ultraweitwinkel (10-24mm Di II VC HLD) und einem Ultrazoom (18-400mm F/3.5-6.3 Di II VC HLD) haben die speziell für APS-C nichts nennenswertes im Angebot.


    Gerade das alte Tamron 17-50mm ist (wie Matze schon sagt) im Vergleich ziemlich enttäuschend, in der Kategorie sollte man definitiv eher zu Sigma oder Canon greifen, wobei letzteres vor allem teurer ist.

    Olli86 Ja, stimmt, Clutch gibt es auch.


    Da habe ich irgendwie beim Wort Handschlaufe nicht direkt dran gedacht ^^


    Für eine DSLR mit schweren Objektiv ist das vermutlich auch sinnvoller, auch um die Kamera besser halten zu können.

    Was stört sie denn an den neueren Sony Smartphones genau? Gerade durch die Batteriepflege Funktion halten Sony Akkus langfristig eigentlich eher länger, wenn man die Funktion denn regelmäßig nutzt. Kurzfristig hilft auch mal der Stamina Mode, wenn man gerade mal nicht Aufladen kann, was ansonsten durch Quickcharge auch fix geht. Davon abgesehen finde ich ~3300 mAh Kapazität vollkommen ausreichend. Ich glaube kaum, dass man 200-300 mAh mehr in der Praxis unbedingt merkt.


    Verwende selbst nun schon seit einiger Zeit Sony Smartphones und will gar nichts anderes mehr haben. Bin von einem Xperia Z3 zu einem Xperia XZ und nun habe ich das - allerdings sehr teure - Xperia 1.


    Was mir an Sony u.a. sehr gut gefällt sind deren Displays, Software / Apps und dass sie diesbezüglich sonst ziemlich bei Vanilla Android bleiben (was tausend mal besser ist, als das was einem Samsung & co an Bloatware und schlechten Launchern wie TouchWiz aufzwingen wollen).


    Mein Vater hat ein Huawei Mate 10 Pro und da finde ich das UI echt schrecklich (standardmäßig kein App Drawer, alle Apps liegen wie bei iPhones auf dem Home screen, das Design der Huawei Apps / Icons beißt sich relativ stark mit den Apps aus dem Playstore) und ich finde, dass das Display einen erkennbaren Farbstich hat. Auch ohne die momentane Kontroverse würde ich persönlich niemals zu Huawei greifen.


    Je nachdem wie flexibel euer Budget ist, würde ich mir vielleicht noch das Xperia XZ3 anschauen, der Unterschied zum XZ2 ist aber fast nur das OLED Display und ein geringfügig größerer Akku (ist auch schwerer als mein Xperia 1 zum Beispiel) oder vielleicht zum OnePlus 6T, das hat aber eine hässliche Notch und unnötig viel RAM.


    Oder vielleicht das Google Pixel 3A um 400€?

    Wie stehst du denn bisher zu dem Brennweitenbereich deines aktuellen Objektivs? In welchen Situationen passt dir der nicht, welche Brennweiten benutzt du besonders häufig? Ich nehme an, das ist aktuell dein einziges Objektiv?


    Womit ich es mir persönlich etwas schwer tun würde ist, dass du mit einer Startbrennweite von 24mm an APS-C durch den Cropfaktor von 1.6 ja praktisch schon kaum noch Weitwinkel hast. Insofern würde ich für APS-C als "Standardzoom" eigentlich immer eins bevorzugen, das auch für APS-C designed wurde. Allerdings gibt es da keins, das eine besonders gute Bildqualität bietet UND einen so großen Brennweitenbereich abdeckt.


    In der Hinsicht wären folgende gute Optionen:

    - Sigma 18-35mm f/1.8 Art HSM (besonders lichtstark, für einiges super geeignet, insbesondere Astro, aber sehr schwer und deckt nur wenige Brennweiten ab)

    - Sigma 17-70mm f/2.8-4 C OS HSM (relativ lichtstark am unterem Ende, deckt einige Brennweiten ab, ließe sich gut mit einem Tele Objektiv kombinieren)

    - Sigma 17-50mm f/2.8 EX OS HSM (recht gute Bildqualität, ansonsten aber schon sehr alt und hat seine Schwächen im Handling, würde vermutlich eher das 17-70mm nehmen, wenn man die durchgehende Blende nicht braucht)


    Bezüglich Sport / Tieren würde ich eher auf ein gutes Teleobjektiv in Richtung eines 70-200mm oder 100-400mm schauen. Für Tiere je nachdem eher länger. Wenn du sowas aber nur selten oder einmalig brauchst (für eine Safari) würde ich das aber eher mieten.

    Leider nein, dieses Feature ist den neuen Kameras vorbehalten.


    Für einige Canon Kameras gibt es zwar mit Magic Lantern eine Custom Firmware über die durchaus Features wie RAW Video praktisch "nachgereicht" werden, allerdings gehört Eye-AF nicht dazu und gehört vermutlich auch eher zu den nicht implementierbaren Features.


    Bei Canon ist die Implementierung innerhalb der EOS R-Serie zudem recht mangelhaft. Das wird noch etwas dauern, bis man das haben möchte. Richtig macht es bisher eigentlich nur Sony.

    Mir würde da erstmal die Peak Design Cuff einfallen. Habe ich persönlich zwar noch nie benutzt, habe aber von der Marke einen Slide Kameragurt und ein Capture Clip, mit denen ich sehr zufrieden bin.


    Der Vorteil am Peak Design System ist, dass du die Handschlaufe jederzeit schnell abnehmen und sogar als Armband tragen kannst. Günstigere Lösungen sind wahrscheinlich extrem frickelig, wenn man die nicht permanent an der Kamera lassen will.

    Hallo und willkommen im Forum,


    Landschaftsfotos kannst du grundsätzlich mit jeder Brennweite anfertigen. Du hast nur je nachdem einen anderen Look.


    Als für die Landschaftsfotografie typische Objektive werden häufig (Ultra-)Weitwinkel-Objektive herangezogen, weil man damit sehr viel aufs Bild bekommt. Am Meer oder an einem See ist sowas ganz schick. Gerade in den Bergen kann das aber schnell langweilig werden, wenn du einfach alles auf dem Bild hast. Da kann ein Teleobjektiv in solchen Fällen schon die interessanteren Fotos liefern. Da hat man einfach mehr Möglichkeiten bezüglich Bildgestaltung und -aufbau.


    Ob es Canon oder Sony wird, würde ich gar nicht mal so von Spezifikationen abhängig machen (auch wenn diese in diesem Fall sowieso sehr ähnlich sind). Nimm die Kameras nach Möglichkeit beide einmal in die Hand und schau, welche dir besser liegt.


    Bezüglich der Objektive bei Canon würde ich nach Möglichkeit auf adaptierte Objektive verzichten, gerade wenn es sich um eine Neuanschaffung handelt. Ich habe selbst Canon Kameras beider Systeme und schätze die M5 für die Kompaktheit. Die EF-M Objektive folgen diesem Gedanken und bieten auch eine annehmbare Bildqualität, sind eben nur - von den Festbrennweiten (EF-M 22mm f/2, EF-M 52mm f/1.4) abgesehen - nicht sonderlich lichtstark. Ansonsten ist es auch nicht verkehrt, als Einsteiger erstmal mit dem Kitobjektiv zu fotografieren.

    DerDude Richtig, das STM Objektiv ist mit 515g ca. 200g leichter als das 700g schwere RF Objektiv. Bei der Rechnung lässt du allerdings den 110g Adapter außen vor. Da landet man unterm Strich bei einem doch eher nichtigen Unterschied von 75g.


    Das EF 24-105mm STM ist definitiv nicht gegen Staub- und Spritzwasser geschützt, weder am Mount, noch im Inneren des Objektivs befinden sich die typischen Gummiabdichtungen.

    Der Kontrollring auf dem RF ist in der Theorie super, nur ist er in der Praxis viel zu weit vorne angebracht und drei Räder können schon einmal zuviel werden und ich habe da öfters dann am Falschen gedreht.

    Und das, obwohl der Controlring anders texturiert ist? Fühlt man den Unterschied nicht?


    Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff, da gibt es verschieden gefertigte Materialien, zwischen denen Welten liegen. Zu behaupten, dass L-Objektive die selbe Verarbeitungsqualität wie ein Kitobjektiv hätten, halte ich tatsächlich für gewagt.


    Den Unterschied zwischen STM und USM bzw. gar Nano USM würde ich nicht vernachlässigen. Ich finde den STM AF meines 50mm f/1.8 STM zum Fotografieren echt nervtötend langsam. Bei den EF-M Objektiven geht es einigermaßen. Vermutlich funktioniert der STM AF generell besser mit DSLM Kameras. Das Nano USM System ist wiederum aber ohne Frage das schnellste AF System seitens Canon und eine gute Ecke schneller als ein herkömmlicher Ring USM, gerade für Videoaufnahmen in der Nachführung aber umso präziser.


    Den Rest lasse ich mal unkommentiert, da ich wie gesagt selbst keinen direkten Vergleich ziehen kann. Ich möchte nur nochmal auf mein erstes Statement zurück, denn ich denke nicht, dass das STM Objektiv per se schlecht ist. Je nachdem, welche Ansprüche man hat, kann das genügen. Sind wir uns in dem Punkt nicht einig?

    Ich denke, das ist ein wenig eine Frage des Anspruchs.


    Leider kann ich dir auch keinen direkten Vergleich liefern, ich gehe aber stark davon aus, dass der Unterschied nicht ganz trivial ist.


    Von der Bildqualität abgesehen, gibt es aber auch andere Gründe, die für das L-Objektiv sprechen:

    • Es ist viel kompakter, nicht nur, weil du keinen Adapter nutzen musst
    • Der neue Bildstabilisator ist effektiver
    • Du hast den durchaus praktischen Controlring am Objektiv
    • Der Nano USM AF des RF Objektivs ist definitiv schneller als der STM AF
    • Die konstante Lichtstärke
    • Objektive der L-Serie sind robuster und gegen Staub und Spritzwasser geschützt

    Für das EF 24-105mm STM spräche wirklich nur der Preis.

    DerDude Dann muss das bei der EOS R neu sein.


    Im Handbuch der EOS R finde ich dazu allerdings nichts und bei den Quellen, die ich im Internet zum Thema "digitale Objektivoptimierung" gefunden habe, ist nur die Rede von der 5D Mark IV und dass diese Funktion nur über besagte Software und RAW nutzbar ist.


    Meine Kameras und Objektive bieten mir eine solche Einstellung in der Kamera auch nicht an. Beim 70-200mm f/4L IS II USM bekomme ich auch nur Korrekturen für Vignettierung, Farbfehler und Beugung und beim 24-70mm f/4L IS USM nur für Vignettierung und Farbfehler angezeigt.


    Insofern kann ich das persönlich nicht in Erfahrungen bringen, würde es aber sehr begrüßen, wenn du uns die Signifikanz dieser Einstellung einmal demonstrieren würdest. Damit ich weiß, was mir da so tolles entgeht ;)

    DerDude Die digitale Objektivoptimierung macht aber auch nichts an deinen JPEGs, sondern speichert nur ein Korrekturprofil, welches du dann in der Canon Software (DPP) auf deine Bilder anwenden kannst. Allerdings nur auf RAWs.


    Nach deiner Argumentation ist diese Funktion also sowieso nicht wichtig für dich. Ich nehme aber doch mal stark an, dass die Einstellung verfügbar ist, wenn du deine Kamera auf RAW einstellst.

    Nein, im Zweifelsfall würde ich eher vom Kauf abraten und dazu raten, es erstmal mit der 2000D und dem Kitobjektiv zu probieren. Dann kannst du ja immernoch schauen. Oder leih dir so eine Kamera mal zum Vergleich aus, sollte jemand in deinem Bekanntenkreis eine haben.


    Ja, die haben alle einen Mikrofoneingang.


    Bei Lostplaces möchtest du ja vermutlich eher so viel wie möglich aufs Bild bekommen. Dann wäre etwas in Richtung EF-S 10-18mm STM bzw. EF-M 11-22mm STM eine Überlegung wert. Ersteres würde an deine 2000D passen, letzteres an eine EOS M-Kamera, ist allerdings ein gutes Stück teurer.


    Gerade im weitwinkeligen Bereich (und erst recht bei kleiner Blende) ist die Schärfentiefe sehr groß, weshalb du eigentlich kaum fokussieren musst und generell viel im Fokus hast. Das kannst du ja mal mit deinem 18-55mm bei 18mm überprüfen. Bei einem 50mm f/1.8 ist es natürlich erheblich schwieriger, den Fokus manuell zu treffen, das eignet sich aber auch durch den Cropfaktor an APS-C Kameras nicht sonderlich zum Filmen, erst recht nicht aus der Hand.

    Tjc10 Was möchtest du denn genau filmen? In einigen Fällen möchte man den Fokus absichtlich manuell setzen. Deshalb ist die Frage, ob du das lernen und kreativ einsetzen möchtest, oder zum Beispiel nur dich selbst vor der Kamera filmen möchtest, wie in einem VLOG oder Review. In dem Fall wäre ein guter Autofokus natürlich wünschenswert.


    Bei dem Budget wäre seitens einer anderen Kamera nur ein gebrauchtes Modell drin. Eine gebrauchte 70D liegt aktuell wohl im Bereich 450-500€ und hätte den sehr guten Dual Pixel AF (auch wenn neuere Kameramodelle eine verbesserte Version davon haben), aber ansonsten auch nur 1080p/25 respektive 1080p/30. Was ich persönlich aber auch eher verwenden würde als 60 FPS, wenn ich nicht gerade Sport aufnehme.


    Relativ nah am Budget wäre sonst noch eine gebrauchte EOS M5 oder eine neue EOS M50. Beide hätten den guten AF, letztere auch 4K, allerdings dann mit schlechtem Kontrast AF. Da du in dem Fall aber auch neue Objektive für das System und/oder einen Adapter brauchen würdest, wäre diese Option aber umso teurer.


    Seitens des Objektivs wäre natürlich auch wichtig, was du überhaupt filmen möchtest. Insofern kann ich dir da ohne weiteres keine Empfehlung aussprechen. Gerade die STM-Objektive eignen sich aber durch die leise und präzise Nachjustierung in Verbindung mit dem DPAF hervorragend zum Filmen, sind aber ansonsten nicht sonderlich lichtstark. Dein 18-55mm ist aber eher das IIIer ohne Bildstabilisator oder das ebenfalls recht alte IS II, richtig?

    Nissi83 Sigma macht auf jeden Fall einen besseres Job bezüglich Kompatibilität. Bei dem neuen 70-200mm f/2.8 Sport kann man z.B. auch problemlos die Canon Extender statt der Sigma eigenen benutzen, bei Tamron ist sowas anscheinend nicht vorstellbar.


    DerDude Ich habe mal nachgeschaut, das Sigma 24-105mm f/4 Art braucht definitiv das Firmware Update für die kamerainternen Profile. Ich schätze es war auch das erste Sigma Objektiv, das damit ausgestattet wurde:

    Diese Firmware sorgt für die Kompatibilität mit der kamerainternen Objektivkorrektur-Funktion der Canon-Kameras, die eine Korrektur ermöglicht, indem sie auf die optische Charakteristik der Objektive abgestimmt ist. Ebenso Korrigiert diese Firmware das Phänomen, dass fehlerhafte Bilder erscheinen oder Fehlfunktionen auftreten, sofern die kamerainterne Objektivkorrektur-Funktion eingestellt ist.

    Neuere Sigma Objektive haben das natürlich dann schon bei Release in der Firmware.