Beiträge von JensJ

    Hallo und willkommen im Forum,


    Landschaftsfotos kannst du grundsätzlich mit jeder Brennweite anfertigen. Du hast nur je nachdem einen anderen Look.


    Als für die Landschaftsfotografie typische Objektive werden häufig (Ultra-)Weitwinkel-Objektive herangezogen, weil man damit sehr viel aufs Bild bekommt. Am Meer oder an einem See ist sowas ganz schick. Gerade in den Bergen kann das aber schnell langweilig werden, wenn du einfach alles auf dem Bild hast. Da kann ein Teleobjektiv in solchen Fällen schon die interessanteren Fotos liefern. Da hat man einfach mehr Möglichkeiten bezüglich Bildgestaltung und -aufbau.


    Ob es Canon oder Sony wird, würde ich gar nicht mal so von Spezifikationen abhängig machen (auch wenn diese in diesem Fall sowieso sehr ähnlich sind). Nimm die Kameras nach Möglichkeit beide einmal in die Hand und schau, welche dir besser liegt.


    Bezüglich der Objektive bei Canon würde ich nach Möglichkeit auf adaptierte Objektive verzichten, gerade wenn es sich um eine Neuanschaffung handelt. Ich habe selbst Canon Kameras beider Systeme und schätze die M5 für die Kompaktheit. Die EF-M Objektive folgen diesem Gedanken und bieten auch eine annehmbare Bildqualität, sind eben nur - von den Festbrennweiten (EF-M 22mm f/2, EF-M 52mm f/1.4) abgesehen - nicht sonderlich lichtstark. Ansonsten ist es auch nicht verkehrt, als Einsteiger erstmal mit dem Kitobjektiv zu fotografieren.

    DerDude Richtig, das STM Objektiv ist mit 515g ca. 200g leichter als das 700g schwere RF Objektiv. Bei der Rechnung lässt du allerdings den 110g Adapter außen vor. Da landet man unterm Strich bei einem doch eher nichtigen Unterschied von 75g.


    Das EF 24-105mm STM ist definitiv nicht gegen Staub- und Spritzwasser geschützt, weder am Mount, noch im Inneren des Objektivs befinden sich die typischen Gummiabdichtungen.

    Der Kontrollring auf dem RF ist in der Theorie super, nur ist er in der Praxis viel zu weit vorne angebracht und drei Räder können schon einmal zuviel werden und ich habe da öfters dann am Falschen gedreht.

    Und das, obwohl der Controlring anders texturiert ist? Fühlt man den Unterschied nicht?


    Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff, da gibt es verschieden gefertigte Materialien, zwischen denen Welten liegen. Zu behaupten, dass L-Objektive die selbe Verarbeitungsqualität wie ein Kitobjektiv hätten, halte ich tatsächlich für gewagt.


    Den Unterschied zwischen STM und USM bzw. gar Nano USM würde ich nicht vernachlässigen. Ich finde den STM AF meines 50mm f/1.8 STM zum Fotografieren echt nervtötend langsam. Bei den EF-M Objektiven geht es einigermaßen. Vermutlich funktioniert der STM AF generell besser mit DSLM Kameras. Das Nano USM System ist wiederum aber ohne Frage das schnellste AF System seitens Canon und eine gute Ecke schneller als ein herkömmlicher Ring USM, gerade für Videoaufnahmen in der Nachführung aber umso präziser.


    Den Rest lasse ich mal unkommentiert, da ich wie gesagt selbst keinen direkten Vergleich ziehen kann. Ich möchte nur nochmal auf mein erstes Statement zurück, denn ich denke nicht, dass das STM Objektiv per se schlecht ist. Je nachdem, welche Ansprüche man hat, kann das genügen. Sind wir uns in dem Punkt nicht einig?

    Ich denke, das ist ein wenig eine Frage des Anspruchs.


    Leider kann ich dir auch keinen direkten Vergleich liefern, ich gehe aber stark davon aus, dass der Unterschied nicht ganz trivial ist.


    Von der Bildqualität abgesehen, gibt es aber auch andere Gründe, die für das L-Objektiv sprechen:

    • Es ist viel kompakter, nicht nur, weil du keinen Adapter nutzen musst
    • Der neue Bildstabilisator ist effektiver
    • Du hast den durchaus praktischen Controlring am Objektiv
    • Der Nano USM AF des RF Objektivs ist definitiv schneller als der STM AF
    • Die konstante Lichtstärke
    • Objektive der L-Serie sind robuster und gegen Staub und Spritzwasser geschützt

    Für das EF 24-105mm STM spräche wirklich nur der Preis.

    DerDude Dann muss das bei der EOS R neu sein.


    Im Handbuch der EOS R finde ich dazu allerdings nichts und bei den Quellen, die ich im Internet zum Thema "digitale Objektivoptimierung" gefunden habe, ist nur die Rede von der 5D Mark IV und dass diese Funktion nur über besagte Software und RAW nutzbar ist.


    Meine Kameras und Objektive bieten mir eine solche Einstellung in der Kamera auch nicht an. Beim 70-200mm f/4L IS II USM bekomme ich auch nur Korrekturen für Vignettierung, Farbfehler und Beugung und beim 24-70mm f/4L IS USM nur für Vignettierung und Farbfehler angezeigt.


    Insofern kann ich das persönlich nicht in Erfahrungen bringen, würde es aber sehr begrüßen, wenn du uns die Signifikanz dieser Einstellung einmal demonstrieren würdest. Damit ich weiß, was mir da so tolles entgeht ;)

    DerDude Die digitale Objektivoptimierung macht aber auch nichts an deinen JPEGs, sondern speichert nur ein Korrekturprofil, welches du dann in der Canon Software (DPP) auf deine Bilder anwenden kannst. Allerdings nur auf RAWs.


    Nach deiner Argumentation ist diese Funktion also sowieso nicht wichtig für dich. Ich nehme aber doch mal stark an, dass die Einstellung verfügbar ist, wenn du deine Kamera auf RAW einstellst.

    Nein, im Zweifelsfall würde ich eher vom Kauf abraten und dazu raten, es erstmal mit der 2000D und dem Kitobjektiv zu probieren. Dann kannst du ja immernoch schauen. Oder leih dir so eine Kamera mal zum Vergleich aus, sollte jemand in deinem Bekanntenkreis eine haben.


    Ja, die haben alle einen Mikrofoneingang.


    Bei Lostplaces möchtest du ja vermutlich eher so viel wie möglich aufs Bild bekommen. Dann wäre etwas in Richtung EF-S 10-18mm STM bzw. EF-M 11-22mm STM eine Überlegung wert. Ersteres würde an deine 2000D passen, letzteres an eine EOS M-Kamera, ist allerdings ein gutes Stück teurer.


    Gerade im weitwinkeligen Bereich (und erst recht bei kleiner Blende) ist die Schärfentiefe sehr groß, weshalb du eigentlich kaum fokussieren musst und generell viel im Fokus hast. Das kannst du ja mal mit deinem 18-55mm bei 18mm überprüfen. Bei einem 50mm f/1.8 ist es natürlich erheblich schwieriger, den Fokus manuell zu treffen, das eignet sich aber auch durch den Cropfaktor an APS-C Kameras nicht sonderlich zum Filmen, erst recht nicht aus der Hand.

    Tjc10 Was möchtest du denn genau filmen? In einigen Fällen möchte man den Fokus absichtlich manuell setzen. Deshalb ist die Frage, ob du das lernen und kreativ einsetzen möchtest, oder zum Beispiel nur dich selbst vor der Kamera filmen möchtest, wie in einem VLOG oder Review. In dem Fall wäre ein guter Autofokus natürlich wünschenswert.


    Bei dem Budget wäre seitens einer anderen Kamera nur ein gebrauchtes Modell drin. Eine gebrauchte 70D liegt aktuell wohl im Bereich 450-500€ und hätte den sehr guten Dual Pixel AF (auch wenn neuere Kameramodelle eine verbesserte Version davon haben), aber ansonsten auch nur 1080p/25 respektive 1080p/30. Was ich persönlich aber auch eher verwenden würde als 60 FPS, wenn ich nicht gerade Sport aufnehme.


    Relativ nah am Budget wäre sonst noch eine gebrauchte EOS M5 oder eine neue EOS M50. Beide hätten den guten AF, letztere auch 4K, allerdings dann mit schlechtem Kontrast AF. Da du in dem Fall aber auch neue Objektive für das System und/oder einen Adapter brauchen würdest, wäre diese Option aber umso teurer.


    Seitens des Objektivs wäre natürlich auch wichtig, was du überhaupt filmen möchtest. Insofern kann ich dir da ohne weiteres keine Empfehlung aussprechen. Gerade die STM-Objektive eignen sich aber durch die leise und präzise Nachjustierung in Verbindung mit dem DPAF hervorragend zum Filmen, sind aber ansonsten nicht sonderlich lichtstark. Dein 18-55mm ist aber eher das IIIer ohne Bildstabilisator oder das ebenfalls recht alte IS II, richtig?

    Nissi83 Sigma macht auf jeden Fall einen besseres Job bezüglich Kompatibilität. Bei dem neuen 70-200mm f/2.8 Sport kann man z.B. auch problemlos die Canon Extender statt der Sigma eigenen benutzen, bei Tamron ist sowas anscheinend nicht vorstellbar.


    DerDude Ich habe mal nachgeschaut, das Sigma 24-105mm f/4 Art braucht definitiv das Firmware Update für die kamerainternen Profile. Ich schätze es war auch das erste Sigma Objektiv, das damit ausgestattet wurde:

    Diese Firmware sorgt für die Kompatibilität mit der kamerainternen Objektivkorrektur-Funktion der Canon-Kameras, die eine Korrektur ermöglicht, indem sie auf die optische Charakteristik der Objektive abgestimmt ist. Ebenso Korrigiert diese Firmware das Phänomen, dass fehlerhafte Bilder erscheinen oder Fehlfunktionen auftreten, sofern die kamerainterne Objektivkorrektur-Funktion eingestellt ist.

    Neuere Sigma Objektive haben das natürlich dann schon bei Release in der Firmware.

    Wofür möchtest du es denn verwenden? Zum Zeichnen oder für Bildbearbeitung?


    Wenn es nur letzteres ist, reicht das kleine Wacom Intuos S. Da wärst du bei ca. 63€ oder 81€ mit Bluetooth, was definitiv besser ist als der optionale Funkempfänger der vorherigen Generationen, der praktisch nur in Sichtweite funktioniert.


    Zum Zeichnen könnte der Platz zu gering sein. Da wäre dann die größere Version empfehlenswert, da bist du dann aber schon bei 160€.


    Ich habe selbst den Vorgänger (aus 2015?) in Größe M und bin sehr zufrieden. Von günstigen China Anbietern würde ich Abstand nehmen, mit solchen hatte ich es vorher auch schon zwei mal versucht. Da steht man schnell ohne Software da, weil die nicht vom Anbieter gewartet werden oder das Gerät nutzt sich viel zu schnell ab und wirkt einfach nur minderwertig.

    Bezüglich des Prozessors würde ich mir nicht allzu große Gedanken machen. Die Performance ist zwar gerade bei so kompakten Geräten stark von der Kühlung abhängig, aber ab einem i5 der 6. Generation läuft LR eigentlich schon extrem gut (nutze etwas in der Richtung von HP an der Arbeit). Insofern würden sich die beiden Modelle meines Erachtens nach bezüglich der Performance nicht merklich etwas nehmen.


    Intel HD 620 ist übrigens keine dedizierte Grafikkarte, sondern die integrierte Grafikeinheit des Prozessors. Für Lightroom ist das aber auch nicht tragisch.


    Ich habe selbst ein Ultrabook mit i7 7500 (7. Generation) und ebenfalls HD 620 Grafik und komme damit sehr gut klar. Nutze das Gerät auch für die Uni (also vor allem zum Schreiben) und ebenso zur Bildbearbeitung unterwegs.


    Ich habe lieber ein gutes IPS Panel als ein Touchscreen und vergleichbaren Schnickschnack. Habe es schon mit Tablet, Stylus und OneNote und ähnlichem ausprobiert, schreibe im Endeffekt aber doch lieber mit einem richtigen Stift auf echtes Papier. Zeitweise habe ich ein Wacom Bamboo Folio Smartpad A5 verwendet. Eine solche Lösung würde für mich so ziemlich den besten Kompromiss darstellen, wenn die Software nicht oftmals so unzuverlässig wäre.


    Mit den Microsoft Geräten habe ich keine direkte Erfahrung, mir persönlich wären sie für die verbaute Hardware aber definitiv zu teuer. Das muss aber ja nichts heißen. Eine gewisse Reputation hat sich Microsoft mit der Hardware in dem Bereich ja schon aufgebaut.

    Zu erwähnen ist, dass (Ende des Monats?) mit der Canon EOS 250D der Nachfolger der 200D auf den Markt kommt.


    Bis auf den Augen AF und (sehr eingeschränkten) 4K Videomodus (2.64x crop, kein Dual Pixel AF) gibt es aber wohl nicht viel Neues. Auch die Anzahl der Phasen AF Punkte liegt weiterhin bei 9, die sind aber auch nicht unbedingt wichtig.


    Nichtsdestotrotz kann das eine schöne Einsteigerkamera sein, wenn der Preis stimmt. Auch sonst sind der Fotograf hinter der Kamera und das Objektiv vor der Kamera wichtiger.

    Han Solo Hallo, das geht nicht.


    Der Canon EF-M Mount hat ein viel kürzeres Auflagemaß (18mm vs 44mm).


    Von EF auf EF-M könntest du einfach adaptieren, da du das Auflagemaß nur durch ein erweitertes Stück verlängern müsstest.


    Andersherum geht das aber nicht. Da wo das Objektiv bei deiner 80D sitzen müsste ist nun mal deren Spiegelsystem. ;)

    Hallo Julie,


    ich würde sagen, es lohnt sich nicht. Das Objektiv ist aus 2001, seit dem hat sich einiges getan und es gibt ja auch schon 2 Nachfolger sowie ebenso gute Konkurrenz der Dritthersteller. Das 70-200mm f/4 L IS II bildet bestimmt besser ab. Aber wenn du dir beide anschauen und ausprobieren kannst, umso besser. Darauf würde ich mehr geben, als was ich hier schreibe ^^


    Ich habe für mich über das neue EF 70-200mm f/2.8L IS III USM nachgedacht. Bin aber doch ganz froh, dass ich mich stattdessen für das EF 70-200mm f/4L IS II USM um 915€ entschieden habe. Das ist ein super Objektiv, schneller AF, mit bis zu 5 Blendenstufen extrem effektiver Bildstabilisator mit Mode 3. Man kann es lange mit sich herum tragen, ohne dass es anstrengend wird oder sich auch an der EOS M5 schwerpunktmäßig komisch anfühlt.


    Ich bräuchte persönlich das Mehr an Lichtstärke nicht unbedingt und finde dass man an VF auch mit f/4 schon ganz gut freistellen kann, gerade bei einem Teleobjektiv. Für deine Anwendungsgebiete hätte ich auch keine Bedenken, nur beim Reiten könnte es in der Halle etwas dunkel sein? Da habe ich keine Erfahrung.


    Was für eine Kamera verwendest du denn?

    Ich muss sagen, dass ich an meiner EOS M5 oft lieber das EF-M 15-45mm f/4-6.3 mitnehme, als das EF 16-35mm f/4L IS USM oder EF 24-70mm f/4L IS USM. Wenn ich ein Objektiv adaptiere, dann ist es meistens das Sigma 30mm f/1.4 Art (APS-C). Die EF-M Objektive sind m.M.n. gar nicht so schlecht und eben schön leicht und kompakt. Insofern würde ich mir an deiner Stelle das Geld lieber sparen, erst recht sollte es später womöglich auf eine Kamera im EOS R-System hinauslaufen.


    Davon abgesehen liegt die Kamera mit dem EF-EOS M Mount Adapter + EF 24-70mm f/4L IS USM aber noch ganz gut in der Hand und insbesondere die neueren L-Objektive sind über jeden Zweifel erhaben, aber für mich überwiegen in den meisten Fällen die praktischen Nachteile, wenn es um den rein hobbymäßigen Gebrauch ginge.


    Zumal ich bei der obigen Auswahl auf keinen Fall zu einem der beiden Sigma greifen würde, die wären mir definitiv zu schwer an einer EOS M50. Das 24-105mm f/4 wiegt ca. 900g und das 24-70mm f/2.8 um 1kg. Das ist jeweils mehr als mein EF 70-200mm f/4L IS II wiegt (780g). Das Canon EF 24-70mm f/4L kommt im Vergleich auf 600g, an einer so leichten Kamera macht sich der Unterschied schnell bemerkbar.

    Hallo Martin,


    bei TaoTronics wäre ich skeptisch. Das ist - wenn ich mich nicht täusche - eine dieser Marken, die viel mit kostenlosen Produkten im Gegenzug zu einer Rezension arbeiten. Insofern ist fraglich wie treffend die Bewertungen wirklich ehrlich sind und wie viele Leute sich einfach nur gefreut haben, ein kostenloses Produkt erhalten zu haben.


    Ich denke wirklich brauchbares ANC haben nur Bose und Sony, das lassen die sich aber auch gut bezahlen. Da lägst du jenseits des angedachten Budgets. Den Bose QC 35 II gäbe es zumindest für rund 250€.


    Ich habe selbst den noch etwas teureren Sony WH-1000XM3 und kann daher leider nur davon berichten. Aber von dem bin definitiv begeistert. Wenn ich damit im Bus sitze, höre ich außer meiner Musik absolut gar nichts. Beim Gehen erkennt der KH dies automatisch und schaltet die Mikrofone dazu, damit man den Straßenverkehr mitbekommt, filtert aber trotzdem. Dazu bietet der KH einige andere praktische Eigenschaften, die ich im Alltag nicht missen möchte, z.B. dass man ihn nur 10 Minuten aufladen braucht, um ihn dann rund 5 Stunden nutzen zu können und das "Quick Attention"-Feature, wodurch man das ANC kurzfristig durch Halten der rechten Ohrmuschel pausieren kann, falls man angesprochen wird o.ä. Der Sony lässt im Prinzip keine Wünsche offen.


    Du kannst die günstigen Kopfhörer ja mal testen, aber ich glaube nicht, dass die etwas taugen.


    Für deinen Anwendungsbereich könnten aber unter Umständen auch gute geschlossene Kopfhörer (Beyerdynamic DT-770 Pro) ausreichen. Hast du dahingehend mal welche ausprobiert? ANC funktioniert am besten bei monoton gleichbleibenden Geräuschen wie Motorgeräuschen, ich denke gerade bei "Gesabel" und "Gerumpel" ist (inbesondere ein günstiges) ANC weitaus weniger effektiv.

    Ich würde auch eher die M50 oder sogar die M5 nehmen. Gerade wenn es sonnig ist, macht es sicherlich keinen Spaß wenn du dich nur auf das Display auf der Rückseite verlassen kannst. Außerdem ist in Verbindung mit dem EVF auch der Touch-Drag Fokus super nice.


    Von den M-Kameras finde ich die M5 ohnehin am besten, auch wenn die M50 sehr ähnliche und in einigen Bereich auch bessere Features (Eye-AF, Schwenkdisplay) hat. Was die M5 der M50 aber voraus hat sind die guten Einstellmöglichkeiten.


    Die M50 hat nur ein Einstellrad beim Auslöser. Die M5 drei oben (Verschlusszeit, ISO/Blende/WB und Belichtungskorrektur) und dazu noch das Daumenrad auf der Rückseite (Standardmäßig Blende). Damit ist die Bedienung viel zügiger und spaßiger. Ansonsten finde ich es ganz praktisch, dass man bei der M5 eine Fernsteuerung anschließen kann, das kann ja sonst glaube ich auch keine aus dem M-System.


    Ich finde auch, dass das M System eigentlich schon die wichtigsten Objektive hat. Klar sind die nicht sonderlich lichtstark, aber dafür umso kleiner, leichter und kompakter. Ich finde unter dem Aspekt sind EOS M Kameras DIE Reisekameras schlechthin.