Beiträge von JensJ

    Zu erwähnen ist, dass (Ende des Monats?) mit der Canon EOS 250D der Nachfolger der 200D auf den Markt kommt.


    Bis auf den Augen AF und (sehr eingeschränkten) 4K Videomodus (2.64x crop, kein Dual Pixel AF) gibt es aber wohl nicht viel Neues. Auch die Anzahl der Phasen AF Punkte liegt weiterhin bei 9, die sind aber auch nicht unbedingt wichtig.


    Nichtsdestotrotz kann das eine schöne Einsteigerkamera sein, wenn der Preis stimmt. Auch sonst sind der Fotograf hinter der Kamera und das Objektiv vor der Kamera wichtiger.

    Han Solo Hallo, das geht nicht.


    Der Canon EF-M Mount hat ein viel kürzeres Auflagemaß (18mm vs 44mm).


    Von EF auf EF-M könntest du einfach adaptieren, da du das Auflagemaß nur durch ein erweitertes Stück verlängern müsstest.


    Andersherum geht das aber nicht. Da wo das Objektiv bei deiner 80D sitzen müsste ist nun mal deren Spiegelsystem. ;)

    Hallo Julie,


    ich würde sagen, es lohnt sich nicht. Das Objektiv ist aus 2001, seit dem hat sich einiges getan und es gibt ja auch schon 2 Nachfolger sowie ebenso gute Konkurrenz der Dritthersteller. Das 70-200mm f/4 L IS II bildet bestimmt besser ab. Aber wenn du dir beide anschauen und ausprobieren kannst, umso besser. Darauf würde ich mehr geben, als was ich hier schreibe ^^


    Ich habe für mich über das neue EF 70-200mm f/2.8L IS III USM nachgedacht. Bin aber doch ganz froh, dass ich mich stattdessen für das EF 70-200mm f/4L IS II USM um 915€ entschieden habe. Das ist ein super Objektiv, schneller AF, mit bis zu 5 Blendenstufen extrem effektiver Bildstabilisator mit Mode 3. Man kann es lange mit sich herum tragen, ohne dass es anstrengend wird oder sich auch an der EOS M5 schwerpunktmäßig komisch anfühlt.


    Ich bräuchte persönlich das Mehr an Lichtstärke nicht unbedingt und finde dass man an VF auch mit f/4 schon ganz gut freistellen kann, gerade bei einem Teleobjektiv. Für deine Anwendungsgebiete hätte ich auch keine Bedenken, nur beim Reiten könnte es in der Halle etwas dunkel sein? Da habe ich keine Erfahrung.


    Was für eine Kamera verwendest du denn?

    Ich muss sagen, dass ich an meiner EOS M5 oft lieber das EF-M 15-45mm f/4-6.3 mitnehme, als das EF 16-35mm f/4L IS USM oder EF 24-70mm f/4L IS USM. Wenn ich ein Objektiv adaptiere, dann ist es meistens das Sigma 30mm f/1.4 Art (APS-C). Die EF-M Objektive sind m.M.n. gar nicht so schlecht und eben schön leicht und kompakt. Insofern würde ich mir an deiner Stelle das Geld lieber sparen, erst recht sollte es später womöglich auf eine Kamera im EOS R-System hinauslaufen.


    Davon abgesehen liegt die Kamera mit dem EF-EOS M Mount Adapter + EF 24-70mm f/4L IS USM aber noch ganz gut in der Hand und insbesondere die neueren L-Objektive sind über jeden Zweifel erhaben, aber für mich überwiegen in den meisten Fällen die praktischen Nachteile, wenn es um den rein hobbymäßigen Gebrauch ginge.


    Zumal ich bei der obigen Auswahl auf keinen Fall zu einem der beiden Sigma greifen würde, die wären mir definitiv zu schwer an einer EOS M50. Das 24-105mm f/4 wiegt ca. 900g und das 24-70mm f/2.8 um 1kg. Das ist jeweils mehr als mein EF 70-200mm f/4L IS II wiegt (780g). Das Canon EF 24-70mm f/4L kommt im Vergleich auf 600g, an einer so leichten Kamera macht sich der Unterschied schnell bemerkbar.

    Hallo Martin,


    bei TaoTronics wäre ich skeptisch. Das ist - wenn ich mich nicht täusche - eine dieser Marken, die viel mit kostenlosen Produkten im Gegenzug zu einer Rezension arbeiten. Insofern ist fraglich wie treffend die Bewertungen wirklich ehrlich sind und wie viele Leute sich einfach nur gefreut haben, ein kostenloses Produkt erhalten zu haben.


    Ich denke wirklich brauchbares ANC haben nur Bose und Sony, das lassen die sich aber auch gut bezahlen. Da lägst du jenseits des angedachten Budgets. Den Bose QC 35 II gäbe es zumindest für rund 250€.


    Ich habe selbst den noch etwas teureren Sony WH-1000XM3 und kann daher leider nur davon berichten. Aber von dem bin definitiv begeistert. Wenn ich damit im Bus sitze, höre ich außer meiner Musik absolut gar nichts. Beim Gehen erkennt der KH dies automatisch und schaltet die Mikrofone dazu, damit man den Straßenverkehr mitbekommt, filtert aber trotzdem. Dazu bietet der KH einige andere praktische Eigenschaften, die ich im Alltag nicht missen möchte, z.B. dass man ihn nur 10 Minuten aufladen braucht, um ihn dann rund 5 Stunden nutzen zu können und das "Quick Attention"-Feature, wodurch man das ANC kurzfristig durch Halten der rechten Ohrmuschel pausieren kann, falls man angesprochen wird o.ä. Der Sony lässt im Prinzip keine Wünsche offen.


    Du kannst die günstigen Kopfhörer ja mal testen, aber ich glaube nicht, dass die etwas taugen.


    Für deinen Anwendungsbereich könnten aber unter Umständen auch gute geschlossene Kopfhörer (Beyerdynamic DT-770 Pro) ausreichen. Hast du dahingehend mal welche ausprobiert? ANC funktioniert am besten bei monoton gleichbleibenden Geräuschen wie Motorgeräuschen, ich denke gerade bei "Gesabel" und "Gerumpel" ist (inbesondere ein günstiges) ANC weitaus weniger effektiv.

    Ich würde auch eher die M50 oder sogar die M5 nehmen. Gerade wenn es sonnig ist, macht es sicherlich keinen Spaß wenn du dich nur auf das Display auf der Rückseite verlassen kannst. Außerdem ist in Verbindung mit dem EVF auch der Touch-Drag Fokus super nice.


    Von den M-Kameras finde ich die M5 ohnehin am besten, auch wenn die M50 sehr ähnliche und in einigen Bereich auch bessere Features (Eye-AF, Schwenkdisplay) hat. Was die M5 der M50 aber voraus hat sind die guten Einstellmöglichkeiten.


    Die M50 hat nur ein Einstellrad beim Auslöser. Die M5 drei oben (Verschlusszeit, ISO/Blende/WB und Belichtungskorrektur) und dazu noch das Daumenrad auf der Rückseite (Standardmäßig Blende). Damit ist die Bedienung viel zügiger und spaßiger. Ansonsten finde ich es ganz praktisch, dass man bei der M5 eine Fernsteuerung anschließen kann, das kann ja sonst glaube ich auch keine aus dem M-System.


    Ich finde auch, dass das M System eigentlich schon die wichtigsten Objektive hat. Klar sind die nicht sonderlich lichtstark, aber dafür umso kleiner, leichter und kompakter. Ich finde unter dem Aspekt sind EOS M Kameras DIE Reisekameras schlechthin.

    Ich würde sagen, das ist absolut normal. Die M5 hat dort einen klar definierten Druckpunkt, der akustisch auch als "Klack"-Geräusch zu beschreiben wäre wenn ein Objektiv dran ist, weil ja dann der kleine Metallstift in das Bajonett gedrückt wird. Das meinst du, oder? Beim Knopf selbst hört man sonst nur die Feder.

    Nein, ich habe wie gesagt nur das WT-806 mit der Federdämpfung, aber das AIR wäre am ehesten mit den Manfrottos vergleichbar, die haben ja auch eine Luftfederung.


    Von der Dicke der Rohre und Verarbeitung finde ich das WT-806 auch in Ordnung, ich arbeite ja nur mit Speedlights, von daher kommt da ja eh nichts super schweres oder teures drauf.


    Ich denke alles ab 2m Höhe ist relativ unproblematisch, eine Softbox würde ich auf so einem Stativ auf der Höhe des Kopfes der davorstehenden Person ausrichten oder vielleicht etwas höher. Wie viele Menschen sind schon größer als 2m? Outdoor wäre eine hohe Stativstellung auch weitaus anfälliger für Wind, da hilft wahrscheinlich auch das teuerste Lichtstativ (oder eine etwaige Federung) nichts, sondern eher ein Sandsack 8o


    Die Federung ist ja nur dazu da, um ein schnelles Absenken des Stativs zu verhindern, sollte sich eine Schraube lösen oder man irgendwie beim Abbauen nicht aufpassen.

    Die Frage ist ein bisschen, ob du es vornehmlich Indoor oder auch mal Outdoor verwenden möchtest.


    Ich habe weder direkte Erfahrung mit dem Rollei, noch mit den Manfrotto Lichtstativen. Selbst verwende ich ein Walimex WT-806 (31€, 6 kg, 256 cm) und noch billigere.


    Ein Speedlight mit Schirmneiger und Durchlichtschirm wiegt nicht viel, Indoor würden es daher ehrlich gesagt sogar die absolut billigsten Lichtstative tun, von der geringen Verarbeitungsqualität mal abgesehen.


    Outdoor würde ich zwar eher direkt zu einer Softbox raten, denn die Schirme sind noch anfälliger für Wind (ich verwende eine aurora Firefly II 65 cm), aber definitiv auch zu einem guten Lichtstativ.


    Teurere Lichtstative sind robuster, schwerer und damit stabiler und bieten eine Dämpfung, damit sie keine Ausrüstung beschädigen wenn sie sich aufgrund zu hohen Gewichts o.ä. zusammenklappen. Da hat das oben genannte Walimex z.B. eine Federung, die ganz in Ordnung ist, noch teurere Stative wie die Manfrottos haben eine Luftdämpfung.


    Unter dem Gesichtspunkt ließt sich das Rollei (3 kg, 215 cm) eigentlich nicht so gut, das ist nur für 3 kg ausgelegt, sieht ziemlich filigran aus und bietet vermutlich keine Federung. Ich denke die beworbene Belastbarkeit ist ein guter Indikator für Stabilität.


    Wenn du wirklich was grundsolides haben möchtest, dann nimm eins von den Manfrottos oder vielleicht ein Walimex AIR (62€, 7 kg, 290 cm), wenn es etwas preiswerter sein darf. Da wäre dann auch direkt im angedachten Budget noch ein Schirmneiger und Durchlichtschirm drin.

    Beides schon vor 1-2 Jahren gesehen, ist definitiv unterhaltsam und empfehlenswert :)


    Seitdem ich das gesehen habe, schaue ich mir immer mal wieder ein paar CCC Talks an, auch wenn ich mich natürlich sonst nicht in der Szene bewege sind die Vorträge doch oft sehr aufschlussreich.


    Zum Beispiel erfährt man, mit was für einer wunderbar entwickelten Software in Deutschland bei Bundes- Landtags- und Kommunalwahlen gearbeitet wurde.

    Vor allem hat die M50 aber keinen Dual Pixel AF bei 4K, das fände ich schlimmer als den zusätzlichen Crop. Die einzig wirklich brauchbare, 4K taugliche Systemkamera von Canon ist die EOS R (nicht die EOS RP, die hat nämlich auch keinen DPAF bei 4K), ggf. mit APS-C Objektiv um den Crop zu verringern. Die käme preislich aber nicht in Frage.


    Bei FullHD hast du doch keinen zusätzlichen Crop, außer du schaltest die Software Stabilisierung in der Kamera an? Für den EF-M Mount gäbe es mit ca. 130€ zumindest einen vergleichsweise günstigen Speedbooster, den du anstelle des EF-EOS M Adapters nehmen könntest. Damit bekämst du eine niedrigere Schärfentiefe, verlierst aber auch ziemlich an Schärfe, wenn du nicht etwas abblendest.

    Stereotype Stimmt, die 6D fokussiert im Videomodus nur bei Betätigen der AF-ON Taste, in der Standardeinstellung vermutlich wenn man den Auslöser halb drückt. Wäre mir gar nicht aufgefallen, weil ich bei einer Kamera mit (einem so alten) Kontrast-AF den AF gar nicht erst in Betracht ziehen würde :D


    Dutze Die AF Geschwindigkeit wäre gar nicht so das Thema. Aber wenn das AF System so alt ist, dass es ständig nur am hunten ist oder dein Motiv überhaupt nicht findet, wirst du da keine Freude dran haben.


    Ja, die 6D kann nur 1080p24 und 1080p25 bzw. 30 FPS wenn man die Kamera auf NTSC umstellt.


    Was man der 6D noch zu Gute halten muss, ist, dass man mit Magic Lantern gerade zum Filmen sehr interessante Funktionen freischalten kann, u.a. RAW Video (erhöht aber auch den Produktionsaufwand) und Sachen wie Fokus Peaking, was wiederum neuere Kameras ohnehin können.

    Dutze Seitens Canon verhalten sich zumindest die DSLRs mit Dual Pixel AF im LiveView Modus bzw. beim Filmen im Vergleich zu den DSLMs nahezu identisch, insofern würde ich nicht sagen, dass DSLRs prinzipiell weniger geeignet wären.


    Allerdings gibt es in der Kategorie "Vollformat DSLR + DFAF" seitens Canon nur die 6D Mark II sowie die 5D Mark IV. Einzig die 6D Mark II wäre vielleicht mit etwas Glück gebraucht unter 1000€ zu haben, hat aber im Videomodus mit anderen Problemen zu kämpfen.


    Interessant, aber außerhalb des Budgets, wäre die neue Canon EOS RP, wenn 1080p30/60 reicht. Für eine Kamera mit Vollformat-Sensor ist sie sehr günstig und kompakt, hat aber bei 4K einen Crop und schlechteren AF.


    Für 500-1000€ hätte ich persönlich keine Empfehlung, finde aber auch dass wenn du wirklich "zu 99%" nur Filmen möchtest, lieber etwas sparen und dann eher etwas kaufen solltest, mit dem du ganz sicher zufrieden bist oder dich eben mit dem kleineren Sensor begnügen. Bei MFT / APS-C bekommst du eben mehr Video-Features für dein Geld.

    Grundsätzlich lässt sich die 6D gut per App am Smartphone steuern, sie hat WLAN an Board und die Canon Camera Connect App ist super. Allerdings kannst du da nichts mehr einstellen nachdem du die Aufnahme gestartet hast, nur vorher.


    Der Video AF der 6D ist wirklich nicht zu gebrauchen, grundsätzlich kann man aber schon mit der Kamera filmen. Aktuelle Kameras liefern neben mehr Features und einem besseren AF aber selbst bei 1080p ein viel besseres Bild. Zum Fotografieren ist die 6D noch top, aber zum Filmen würde ich sie mir in 2019 unter keinen Umständen kaufen. Eine Alpha 7 der ersten Generation aber genauso wenig.

    Stereotype Wobei ich die L-Objektive, die Canon mit der EOS R vorgestellt hat, nicht unbedingt als Referenz nehmen würde, was Größe und Gewicht der RF Objektive betrifft. So wie ich Canon einschätze werden da noch relativ leichte und dennoch leistungsstarke Objektive kommen.


    Die für 2019 angekündigten f/2.8 Objektive gehen ja schon in die Richtung. Sowas wie das 50mm f/1.2 oder das 28-70mm f/2 sind da ja eher 'special interest'.

    Ja, wobei ich das Fehlen der Touchbar eher als Vorteil als Nachteil sehen würde und bei dem was ich so gelesen habe, soll das Top-Display der EOS R ziemlich leicht zu beschädigen sein und die Verzögerung beim Moduswechsel ist auch nicht so super.. da ist ein echtes Moduswahlrad in der Praxis schon die bessere Variante.


    Ich finde den EVF meiner EOS M5 schon ziemlich flüssig. Vermutlich ist eine kleine Verzögerung (paar ms) dabei aber unvermeidbar. Wenn du jetzt gesagt hättest, du würdest auch Sport oder andere schnelle Bewegungen fotografieren wollen, würde ich die 6D II vorziehen. Auch weil die effektive Serienbildgeschwindigkeit ein gutes Stück höher ist.


    Aber bei deinen Anwendungsbereichen ist das meiner Meinung nach nicht so kritisch und der Eye-AF wäre eher hilfreich.


    Gegenüber einem OVF hat man aber auch einige Vorteile mehr, wie Fokus Peaking im Sucher, was ich vor allem bei manuellen Objektiven wie einem Samyang 85mm f/1.4 sehr praktisch finde. Das Objektiv habe ich an meinen DSLRs nicht sonderlich gemocht, weil ich einfach nicht sehen konnte, wo die Schärfeebene wirklich liegt. Fokus Peaking macht das ziemlich einfach. Dafür funktioniert der OVF meiner Meinung nach besser bei wenig Licht, der EVF wirkt da etwas 'laggy'.


    Bei der EOS M5 kann ich schon einige hundert Bilder aufnehmen, bevor ich den Akku wechseln muss. Die Kamera bietet auch einen ECO Modus und man könnte das Display auf der Rückseite ausschalten, aber ich denke der ECO Modus senkt auch die Bildfrequenz im EVF, was wiederum unpraktisch wäre, weshalb ich lieber den höheren Stromverbrauch in Kauf nehme. Ich könnte aber keinen 1:1 Vergleich ziehen, weil der LP-E6 Akku meiner DSLRs zusätzlich auch eine höhere Kapazität hat.


    Du kannst dir ja mal eine Kamera aus dem EOS R oder EOS M System im Laden anschauen und den Sucher ausprobieren. Der EVF der EOS R hat aber eine höhere Auflösung als der einer EOS RP, EOS M5 oder EOS M50.