Beiträge von MauDal

    Das Tamron 10-24mm HLD ist für ein UWW Zoom überdurchschnittlich scharf. Ob das mit der kleinen Kamera harmoniert... naja wäre wohl nichts für mich.

    Maximale Schärfe erzielst du in dem Brennweitenbereich aber idR nur mit Festbrennweiten.

    Man merkt es gerade dann, wenn man Objekte am Rand gerade so nicht auf dem Bild haben möchte oder solche für einen Rahmen nutzen möchte. Man gewöhnt sich auch gut an die 95% aber ein größerer Sucher mit 100% Abdeckung macht es mMn einfach bequemer.


    Und so verhält es sich meiner Ansicht nach bei den allermeisten Unterschieden zwischen 77d und 80d.

    Die 80d hat den robusteren und wettergeschützten Body, einen 100% Sucher und andere nette Kleinigkeiten die idR im Alltag keinen entscheidenden Unterschied machen.


    Daher würde ich eher bei der Kamera etwas sparen und zur 77d greifen, als beim Objektiv, da ein besseres Objektiv (idR damit auch teurer) definitiv den größeren Einfluss auf die Bildqualität und -look/-Stil hat.

    Wenn das Geld da ist und ausgegeben werden will, würde ich aber zur professionelleren 80d greifen.

    Hey Ronny,


    Sei so gut und schreibe uns, was du mit der Kamera fotografieren möchtest, was dir wichtig ist, wie hoch dein Budget ist etc.


    Sonst kann man nur allgemein sagen, dass beide Kameras gut für die jeweilige Zielgruppe gut ist, die 77d aber einen größeren Funktionsumfang hat, welcher va das Fotografieren einfacher und komfortabler macht.

    Ich würde da wohl zur robusten und gegen Spritzwasser und Staub geschützten 80d greifen. Außerdem ist sie etwas schwerer, was bei einem Tele idR für eine bessere Balance führt.


    Die 800d und 77d sind abgesehen von ein paar Dingen bei der Bedienung identisch. Das 2te Einstellrad und Schulterdisplay wollte ich bei meiner Kamera aber nicht missen. Deshalb würde ich zwischen den beiden zur 760d greifen.


    Hinsichtlich des AF und der Bildqualität sind die Bauteile der 3 Kameras gleich. Je nach Budget kann es daher - falls du zB auf den geschützen Body der 80d verzichten kannst - besser sein bei der Kamera etwas zu sparen und das Geld in ein besseres Objektiv zu stecken.

    Hattest du denn bereits mal die Kameras in der Hand und hast ein paar Aufnahmen (notfalls im Geschäft) gemacht?

    Denn die Kameras unterscheiden sich hinsichtlich der Ergonomie und der Bedienung enorm. Und beides ist meines Erachtens nach mindestens genauso wichtig wie die Bildqualität - wenn im Hobby Bereich nicht sogar deutlich wichtiger, da man die Grenzen der Bildqualität häufiger nicht ausreizt.


    Der AF der Sony A7 der ersten Generation ist meines Wissens nach recht gemächlich und würde ich daher nicht für Sport Aufnahmen in Betracht ziehen. Zum anderen ist auch hier die Akkulaufzeit sehr sehr begrenzt.

    Gerade beim AF wurde die A6400 deutlich gegenüber der A6300 verbessert - sowohl beim Tempo als auch Präzision. Auch das Display ist flexibler als das der 6300. Könnte, wenn du zu Sony tendieren solltest, also auch eine Option für dich sein.


    Die Entscheidung für eine Kamera, bei der man das Objektiv wechseln kann, würde ich nicht unbedingt am Kit Objektiv fest machen. Beide sind okay, schränken die Bildqualität der Kameras aber ein.

    Für Landschaften wären die 2mm mehr Weitwinkel des Sonys 16-50mm im Vgl zum Canon 18-55mm besser. (Ultra-)Weitwinkelobjektive wie das Canon 10-18mm IS STM bieten dir aber die Möglichkeit durch den größeren Blickwinkel bei entsprechender Bildgestaltung mehr Tiefenwirkung zu erzeugen und dadurch ggf spannendere Bilder zu machen. Für Sony gibt es meines Wissens nach kein vergleichbares Objektiv zu dem günstigsten Preis. Auch für Sportaufnahmen,bei denen man eine kurze Belichtungszeit braucht, sind die Kit Objektive mit ihrer geringen Lichtstärke nur mit Kompromissen bzw mehr oder weniger leichten Abstrichen hinsichtlich der Bildqualität zu gebrauchen.


    Langfristig spielen die Kitobjektive daher idR keine größere Bedeutung mehr, wenn man sich zB auf einen Bereich der Fotografie stärker konzentrieren möchte bzw Bilder erzeugen möchte, die durch einen anderen Bildlook aus dem alltäglichen "Schnappschuss" heraus stechen sollen.


    Möchtest du eh kein Objektiv wechseln, könnte auch eine (gute) Kompaktksamera wie zB aus der Sony RX 100 Serie für dich in Frage kommen.

    Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben meiner Meinung nach auch die Rechteckfilter von Cokin. Es gibt sicherlich bessere, die aber auch entsprechend viel mehr kosten. Für den "gelegentlichen" Einsatz aber mehr als ausreichend wie ich persönlich finde.

    Naja das kommt sicherlich darauf an was und wie man es fotografieren möchte, aber ich gebe dir auf jeden Fall recht, dass einem f4 durchaus reichen kann.

    Beim Canon EF 24-70 f4 bin ich mir bezüglich der Möglichkeiten rund um Bokeh nicht sicher.


    Aktuell sehr spannend finde ich das sehr gelobte Sigma 18-35 Art sehr spannend mit crop dann ca. 29-56. Jedoch hat dies kein Stabi und es lässt sich bei einer pot. Vollformat (EOS RP/R) nicht weiter nutzen, oder?

    Mir ging es vor allem darum zu betonen, dass ein f4 am Vollformat ab zB 50mm auch schon eine sehr schöne Freizeichnung bietet, man bei APS-C dann aber mit dem Abstand und der Brennweite etwas mehr spielen muss, um einen ähnlichen Look zu erzeugen. Gerade mit dem Sigma 18-35mm f1.8 Art kann dann eben ein 24-70mm oder 24-105mm mit f4 an APS-C in der Hinsicht nicht mehr verglichen werden.


    Aber wie gesagt kann man ein f4 Zoom ja auch gut mit dem bereits vorhandenem 50mm f1.8 und ggf 24,28 f2.8 oder 35mm f2 kombinieren. Zusammen immer noch ein kompaktes und leichtes aber vielseitiges Set.

    Wenn du Videos aus der Hand ohne externe Stabilisierung (zB Gimbal) aufnehmen möchtest, solltest du meiner Meinung nach möglichst eine optische Stabilisierung im Objektiv haben, um das Video zu beruhigen. Allerdings ist sa die Auswahl leider recht gering. Außerdem wäre bei dem geringen Licht wohl eigentlich eine lichtstarke Festbrennweite besser geeignet, um die ISO gering zu halten. Eine solche mit Stabilität und unter 18mm ist mir allerdings nicht bekannt.


    Insofern würde ich wohl nach einem gebrauchten Nikkor 10-20mm f4.5-5.6G VR schauen, auch wenn das Objektiv gerade hinsichtlich der Preis-Leistung alles andere als gut ist - gerade im Vergleich zum Canon 10-18mm STM.

    NaJa man muss sich eben zunächst die Frage stellen, ob man f2.8 braucht oder nicht.

    Für Veranstaltungen bei denen man nicht (schnell genug) zwischen Festbrennweiten wechseln kann, dennoch aber eine hohe Lichtstärke braucht ist f2.8 entscheidend. Der Klassiker dürfte Hochzeiten sein.

    Als "einfaches" Immerdrauf oder Reiseobjektiv würde mir f4 plus ggf 1-2 Festbrennweiten wohl reichen. Und dann würde ich eher zu einem 24-105mm greifen, da es noch mehr Einsatzzwecke abdeckt. An der APS-C ist f4 aber natürlich dann wirklich nicht mehr Lichtstark.


    Zur RP passt meiner Meinung nach konzeptionell das 24-105 STM am besten.

    Das Sigma 17-70 würde sicher ganz gut passendste jemand Erfahrungen mit dem Objektiv ?

    Matze hat es ja z.B. getestet:

    Auch wenn ich keine eigene Erfahrung damit habe, kann ich sagen, dass es ein besseres Kit Objektiv ist, aber eben kein Premiumzoom wie das 18-35 mm Art oder eine Festbrennweite was die Lichtstärke, aber auch die Schärfe sowie das Bokeh angeht. Dafür ist es aber eben auch deutlich flexibler und nicht allzu groß und schwer - und viel günstiger.

    [...] ich denke hier ist der Sprung zwischen dem 10-17 und dem 24-105 dann zu Groß. Oder was sagt eure Erfahrung?

    Der Schritt von 18 mm zu 24 mm ist in der Tat nicht klein, lässt sich meiner Erfahrung nach aber mit etwas laufen und ggf dem ein oder anderen Objektivwechsel mehr kompensieren. Dennoch würde ich mich persönlich eben nur dann für das 2-70 mm oder 24-105 mm entscheiden, wenn man sich sicher ist in absehbarer Zeit auf Vollformat zu wechseln, und deshalb davor nicht noch ein APS-C Standardzoom kaufen will. Oder man hat z.B. das Tamron 10-24 mm HLD und kann das Vollformatzoom damit kombinieren.

    Das 18-35 finde ich auch klasse allerdings hat mir das zu wenig Tele. Aber die Lichtstärke ist für mich schon nicht unwichtig.

    Nicht unverständlich, aber die Kombination aus f1.8 und noch mehr Tele wäre eben auch noch einmal viel größer, schwerer und teuer. Alternativ bleibt dann eben der Griff zu einem Standard- oder Reisezoom und 1-2 lichtstarke Festbrennweiten.


    Da es keine eierlegende Wollmilchsau gibt, muss man überlegen, welche Punkte einem am wichtigsten sind.

    Das kommt nicht zuletzt auch auf die Stadt an, die du fotografieren möchtest, und welchen Look die Bilder bekommen sollen.


    Dein Canon 10-18mm ist für Architektur gut zu verwenden, auch wenn man natürlich auf die Verzeichnung im UWW achten muss. Zum einem ermöglicht es dir bei beengten Plätzen, ggf dennoch ein großes Gebäude komplett abzulichten, und zum anderen kann man in engen Gassen toll mit der Tiefenwirkung arbeiten.


    Erweitern könntest du es zB mit einem Standardzoom. Hier könnte das Sigma 17-70mm f2.8-4 C interessant sein. Relativ lichtstark und mit Stabi, sodass du auch bei weniger Licht noch relativ gut frei Hand shooter kannst und mit 70mm (am Crop 112mm) auch für Ausschnitte einer Szene geeignet. Möchtest du in absehbarer Zeit auf Vollformat umsteigen, könnte auch ein 24-70mm oder 24-105mm in Frage kommen.

    Möchtest du mehr Lichtstärke käme das allerdings sehr große und schwere Sigma 18-35mm f1.8 Art in Frage oder eine Festbrennweite in dem Bereich. Gerade wenn es eher Richtung "Doku"Fotografie gehen soll, würde ich wohl nach einem ca 24mm Objektiv schauen.


    Gündsätzlich ginge natürlich auch ein Reisezoom wie zB dem Sigma 18-200mm C. Aber wenn du dir ohnehin überlegst ein 70-200mm zu kaufen, würde ich zum Standard Zoom greifen.

    Aktuell sehr spannend finde ich das sehr gelobte Sigma 18-35 Art sehr spannend mit crop dann ca. 29-56. Jedoch hat dies kein Stabi und es lässt sich bei einer pot. Vollformat (EOS RP/R) nicht weiter nutzen, oder?

    Ja das Sigma 18-35mm Art ist vom Bildkreis für APS-C Sensoren konstruiert, und würde daher am Vollformat eine so extreme Vignette erzeugen, dass es praktisch nicht nutzbar ist, auch wenn man es dran schrauben könnte.


    24mm sind am Crop mit 38,4mm schon nicht mehr wirklich weitwinklig. Da du ja aber bereits ein UWW hast, könnte man da sicherlich mit leben.

    Ein 24-70mm f2.8 ist gerade für Veranstaltungen va aber nicht nur in locations mit begrenzten Licht ideal - bzw immer dann wenn man zum einen Lichtstarke benötigt, aber keine Zeit zum Objektivwechsel hat.

    Ansonsten finde ich persönlich die Kombination aus einem 24-105mm f4 als Immerdrauf oder Reisezoom und lichtstarken Festbrennweiten besser, da man dann das Maximum an Flexibilität auf der einen Seite und Lichtstärke auf der anderen hat - ausreichend Zeit und Lust zum Wechseln vorausgesetzt. Und am Vollformat ist f4 bei 50mm und mehr nicht zu unterschätzen, hinsichtlich der Möglichkeit Dinge/Personen frei zu stellen.


    Möchtest du Sterne fotografieren? Falls ja empfehlt sich meiner Meinung nach eine lichtstarke Festbrennweite, da diese idR bei Offenblende schärfer sind als Zooms.


    Letztlich ist es die Frage, wie schnell du den Schritt zum Vollformat machen möchtest und was du (schwerpunktmäßig) fotografieren möchtest.

    Ah okay dann habe ich das verweckselt. Das Rauschverhalten der 77d/80d ist schon sichtbar besser, persönlich bin ich aber der Meinung, dass es bei Sportaufnahmen wivhtigere Dinge als rauschfreie Bilder gibt.


    Den Fokus des Sigmas habe ich über das Dock nach justiert. Ist beim ersten mal machen etwas mühsam, aber eigentlich recht einfach.

    Ich benutze das Sigma 18-35mm an meiner 760d für Sportaufnahmen in der Halle. Die Sportler laufen ja nicht von der Naheinstellgrenze ins Unendliche. Mir hat da die Geschwindigkeit bislang sehr gut gereicht. Und durch die tolle Schärfe selbst bei Offenblende kann man auch die ISO niedrig halten.


    Wenn dir die Kamera schnell genug ist, würde ich behaupten wollen, dass du vom Sigma 18-35mm mehr hast, als von der 7d.

    Die 7d Mark II hat doch den selben Sensor wie die 80d oder? Wenn ich da richtig liege ist das Rauschverhalten definitiv besser als bei deiner 750d.

    Habe selbst die 760d und hinsichtlich des Sports sehe ich auch nicht unbedingt die Notwendigkeit die Kamera zu wechseln. Vor allem wenn du ja an sich zufrieden bist.


    Das AF Tracking soll über den Sucher nur leicht besser sein. 1 B/s mehr ist auch nicht wirklich ein game changer. Und wenn du mit dem Rauschen zurecht kommst, bringt dir der neue Sensor auch nicht so viel mehr Qualität, wie es ein besseres Objektiv könnte.

    Sobald du Richtung Makro gehst, hilft dir der Stabi auch nicht mehr weiter und du musst mit dem Stativ arbeiten, allein um den Bildausschnitt exakt wählen zu können, die Einstellungen zu treffen, scharf zu stellen und letztlich nicht zu verwackeln.

    Wünschst du dir mehr Weitwinkel oder mehr Tele?

    Denn umgerechnet ergibt sich mit deinem Objektiv am ja ein Vollformatlook eines 28-84mm - also das was man idR als Standardzoom bezeichnet.