Beiträge von Sakic

    Das 18-55 IS STM ist abbildungstechnisch ein sehr gutes Objektiv. Nicht so gut ist die Variante ohne IS und STM, die es häufiger in den Elektronikmärkten bei den Sets dazu gibt.

    Bei einem 24-35mm lässt sich ein fehlender Bildstabilisator eher verschmerzen als bei einem 24-70 mm, am langen Ende macht sich der Bildstabilisator dann schon bemerkbar (sofern du nicht ohnehin meist mit Stativ arbeitest).


    Im Tamron-Verleihshop kannst du das Teil übrigens eine Woche testen und bekommst im Anschluss die Mietgebühren erstattet (Bedingungen lesen). Zu der Möglichkeit würde ich zumindest vorher greifen.

    Ja, ich halte den Stabilisator für einen echten Vorteil. Ob er für dich aber so eminent wichtig ist, dass er den Stärken des Canons überwiegt (Canon ist halt noch einen Ticken schärfer, die Kamera korrigiert das Objektiv schon intern und der AF wird auch einen Ticken schneller sein) musst du für dich selbst entscheiden.


    Ich würde wohl zum Tamron greifen. Die Objektive aus der SP Serie sind haptisch genial und dennoch unauffällig. Noch dazu der bessere Preis als Canon.

    Hi,


    ich wollte mir für Urlaube den Gorillapod 3k kaufen (für die EOS 80d inkl. Objektiv, bis 3 kg kann das Teil ja angeblich halten). Nun gibt es ja eine Variante mit und ohne Kugelstativkopf. Macht es Sinn für knapp 30€ Aufpreis den original Kugelstativkopf, der beim Gorillapod dabei ist, zu kaufen oder kann ich da genauso gut einen x-beliebigen für <20€ nehmen? Meine Tendenz geht zum x-beliebigen, weil mir nicht ganz klar ist, was der Kugelkopf von z.B. neewer für 22€ groß anders machen soll. Liege ich mit meiner Tendenz richtig?


    Beste Grüße

    Verarbeitung des Objektivs ist top. Metallbajonett, mitgelieferte Objektivtasche und Gegenlichtblende sprechen da eine eindeutige Sprache. Die Schärfe des Objektivs ist ebenfalls sehr gut. Ich habe den Kauf jedenfalls nie bereut und auch wenn das Canon EF-S neben der vorhandenen internen Objektivkorrekturen noch einen Ticken schärfer und schneller sein sollte, so würde das jedenfalls für mich den krassen Aufpreis nicht rechtfertigen. Zum Fotografieren bleiben jedenfalls keine Wünsche offen.

    Telekonverter kommen nicht in Frage. Preis und Brennweite sind nicht wirklich attraktiv. Zudem ist das G2 für Reisen nur mit Handgepäck etwas überdimensioniert.

    Hi,


    bei mir steht folgende Überlegung an: Ich suche ein Objektiv fürs Planespotting. Begeistert war ich vom Tamron 100-400 mm, allerdings ist das preislich momentan nicht wirklich attraktiv für mich. Nun habe ich mir zuletzt als Standardzoom das Canon 18-135 IS USM gekauft und bin ziemlich begeistert über den nano USM. Dementsprechend ziehe ich jetzt das 70-300 II in Betracht. Natürlich verliere ich dann gegenüber dem Tamron 100mm an Brennweite. Die klassische Ausgabegröße für Seiten wie jetphotos liegt für mich bei 1280x720 Pixel. Dementsprechend gibts da schon Spielraum zum Croppen. Wie stark ist das Objektiv noch bei den 300mm? Bekomme ich damit verwertbare Ergebnisse?


    Bisher habe ich beim Spotting im Telebereich mein Tamron 70-200 f/2.8 G2 genutzt. Brennweite ist halt je nach Standort doch mal zu kurz und darüber hinaus schleppe ich natürlich Gewicht mit, welches beim Spotting überflüssig ist, da die wenigsten Bilder mit einer Blende <4 entstehen.


    Das Canon 55-250 IS STM ziehe ich nicht in Betracht. Es ist abbildungstechnisch ein hervorragendes Objektiv, keine Frage. Auch das Gewicht ist top. Die 50mm mehr an Brennweite gegenüber dem Tamron sind mir aber doch zu wenig und auch die Haptik spielt für mich eine gewichtige Rolle.


    Also was nun: Aufs Tamron hinsparen oder zum Canon greifen und fotografieren?

    Aufregen definitiv nicht. Mittelfristig sehe ich die Kamera zwischen 249 - 299€.


    Für den Preis bekommt man aktuell aber auch eine 1300d im Kit und die ist nun mal besser ausgestattet.


    Was man aber nicht vergessen darf: auch mit der 4000d werden sehr gute Bilder möglich sein, auch wenn sie eben ob des Sensors eher eine Schönwetterkamera ist.

    Die 1300d wird ja aktuell mehr oder weniger verschleudert und es gibt (zumindest in Deutschland) immer mal wieder gute Angebote. Dann würde ich eher zu der greifen, denn die ist technisch nicht schlechter und zumindest höherwertig verarbeitet. Das Display bei der 4000d misst ja sogar lediglich 2,7".


    Wenn es wirklich neu und günstig sein muss, dann würde ich auf ein Angebot der 1300d zurückgreifen oder noch besser direkt zur 2000d. Aber ein 800 Franken Objektiv würde ich nicht an ein Plastik Mount anschließen wollen, auch wenn es natürlich funktioniert.

    Indoor macht das Kit-Objektiv eigentlich nur mit einem Aufsteckblitz Sinn. Selbst mit einem Sigma 17-50mm f/2.8 wirst du öfter in höheren ISO-Bereichen landen. Der Sensor der 77d ist aber ganz gut und könnte das vertragen, auch wenn es natürlich schon sichtbar rauscht. Das ist allerdings natürlich deutlich teurer als die Lösung Kit-Objektiv + Aufsteckblitz eines Drittanbieters.


    Den in der Kamera integrierten Blitz kannst du natürlich auch nutzen, allerdings kannst du damit nicht indirekt blitzen.

    Eben. Am Vollformat sicher ein geniales Objektiv. Am APS-C wäre mir der Mehrwert gegenüber dem günstigeren Sigma 17-50 f/2.8, welches günstiger und lichtstärker ist (und bei 17mm startet, aber der Unterschied zu 16mm ist relativ marginal) zu gering. Ich persönlich würde dann tatsächlich eher bei einer APS-C Kamera zu einem UWW (Samyang 12mm f/2.0, falls die Lichtstärke nicht benötigt wird zum EF-S 10-18mm IS STM) und dem Sigma 17-50 f/2.8 oder sogar dem Canon 17-55 f/2.8 (dann wohl gebraucht) greifen.

    Manche Planespotter nutzen das Objektiv sogar mit den vierstelligen Canon DSLRs. Ich nutze das nur 140g leichtere Tamron 70-200 G2 relativ sorgenfrei an der 80D - und im Vergleich mit der 6D Mark II habe ich subjektiv keinen Unterschied am Mount feststellen können, dementsprechend bin ich mal gespannt, ob jemand was zu den vermeintlichen Unterschieden sagen kann. Aber ‚baumeln‘ lasse ich das Objektiv nicht, das wäre mir zu unangenehm.