Beiträge von Professor Besserwisser

Liebe Nutzer,


derzeit gibt es leider immer wiederkehrende Probleme auf Seiten unseres Server-Anbieters (Strato), die außerhalb unseres Einflussbereiches liegen. Konkret kann es immer wieder zu sehr langen Antwortzeiten bzw. Time-Out-Meldungen kommen. Wir bitten dies zu Entschuldigen.


Im folgenden der Hinweis von Strato im Wortlaut, Stand 13.05.2020, 16 Uhr.

Aktuell kommt es zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit und Performance einiger virtueller Server.


Wir arbeiten bereits intensiv mit unseren Partnern, die unsere Virtualisierung entwickelt haben, an einer Lösung. Ziel ist, die Performance und Stabilität nachhaltig zu verbessern, so dass Ihr Server wie gewohnt erreichbar ist.


Das alles geschieht so schnell wie möglich – einen konkreten Zeitpunkt können wir leider nicht nennen.


Wir bedauern die Unannehmlichkeiten.

    Hallo zusammen,


    ich bin auf der Suche nach einem neuen Monitor für die Bildbearbeitung. Zur Zeit nutze ich einen Dell Ultrasharp U2414H, den ich mir damals zum Einstieg geholt habe. Jetzt möchte ich mir einen etwas gehobeneren Monitor möglichst mit 27 Zoll und 4K zulegen. Auch sollte 100 Prozent sRGB abgedeckt sein und das Display sollte matt sein. Vom Preis her möchte ich mich zwischen 500 und 700 Euro bewegen. Bei meiner bisherigen Suche bin ich auf die Marken Viewsonic und BenQ aufmerksam geworden. Auch bei Dell habe ich mal geschaut. Ich würde den neuen Monitor dann gern an meinen Laptop als Hauptbildschirm für die Bildbearbeitung anschließen und den alten Dell daneben als zusätzlichen Bildschirm verwenden wollen. Könnt ihr gute Monitore in dem Preisbereich empfehlen? Auf welche Dinge sollte man noch achten?

    Ich nutze meine Kamera ausschließlich mit dem genannten Objektiv. Demnach suche ich hier einen Ersatz mit einer ähnlichen/gleichen Range. Meine Motive bestehen zum größten Teil aus Landschaftsaufnahmen und Bildern von Menschen. Ab und zu nutze ich meine Kamera auch für Videoaufnahmen, dies jedoch selten und demnach ist mein Fokus ganz klar auf sehr guter Fotoqualität.

    Wenn du dir die neue Kamera nur mit dem Reisezoom von dem 18-200-mm-Range holst, wirst du bei den aktuellen Kameramodellen sowieso nicht die Kapazitäten der Sensoren in Sachen Bildqualität ausreizen. Wenn du wirklich gute Bildqualität haben willst, würde ich mir für eine der genannten Einsatzzwecke eher eine Festbrennweite holen, die oftmals sehr günstig zu haben sind. Da könntest du dann gucken, dass du eher eine günstige Kamera nimmst und dann hättest du noch Geld für eine Festbrennweite übrig.

    Der Händler "Emotions on Wheels" bietet momentan alle möglichen Objektive zu diesen niedrigen Preisen an. Wie schon erklärt, liegt der Haken darin, dass der Kauf außerhalb von Amazon abgewickelt werden soll, weshalb man an die private E-Mail des vermeintlichen "Händlers" schreiben soll. Dann greift jedoch der Käuferschutz von Amazon nicht mehr, da man sich außerhalb der Amazon-Website befindet. Allein der Satz "Bitte machen Sie keine Bestellung, ohne um Genehmigung zu bitten" hört sich schon total unseriös an. Wenn man die Firma "Emotions on Wheels" bei Suchmaschinen sucht, dann kommt man auf eine Website, auf der Polierinstrumente verkauft werden. Das sieht sehr nach Betrügern aus. Ich rate dir dringend davon ab, bei diesem Anbieter zu kaufen. Versuch lieber Amazon über das Kontaktformular des Kundendienstes darauf hinzuweisen.

    Wenn dein Budget bei maximal 2.300 Euro liegt, könntest du dir auch die Canon Eos 90D und dazu zum Beispiel das Tamron 70-200 mm F 2.8 G2 holen. Damit könntest du dann auch in Sporthallen relativ gut Bewegungen einfangen und würdest dann mit circa 2.300 Euro auskommen. Oder du holst dir erst eins von Canons preisgünstigen Pancake-Objektiven und wärst dann mit ungefähr 24 mm (35 mm im Vollformat) relativ weitwinklig und lichtstark aufgestellt für Kinder in geschlossenen Räumen. Für alle deine Anliegen wirst du aber wohl nicht mit 2.300 Euro auskommen. Da musst du Prioritäten setzen und dann nach und nach dazukaufen. Die Objektive sind hier aber weitaus wichtiger als der Kamera-Body.

    Ich denke das würde keinen wirklichen Vorteil bringen, bei Canon zu bleiben, weil er die Eos R hat und RF-Objektive braucht. Wenn er sich die Eos M50 holen würde als kleine und leichte Zweitkamera, könnte er seine RF-Objektive daran nicht nutzen, weil die meines Wissens nach nicht kompatibel sind mit den M-Kameras.

    Moin, für den Preis ist die OM-D E-M10 Mark III schon ein gutes Angebot. Also als leichte Zweitkamera zum Immer-dabei-haben spricht da nichts gegen. Vielleicht solltest du dich noch fragen, ob dir 16 Megapixel ausreichen, oder ob du vielleicht doch lieber 24 Megapixel bevorzugst. Da könntest du bei Canon zum Beispiel noch nach der M50 gucken oder bei Fujifilm nach der X-T200 sowie der X-T30 und der X-T20. Die sind aber alle teurer als dein Angebot der Olympus.

    Also wenn du eine möglichst kompakte Kamera haben willst, hat die Canon Eos M50 ja schon so ziemlich das beste Preisleitungsverhältnis. Ansonsten fallen mir von den kompakten Modellen von anderen Herstellern noch die Fujifilm X-T30 ein, aber nun wohl auch die bald erscheinende Fujifilm X-T200. Die Panasonic Lumix G9 gab es in letzter Zeit auch immer mal wieder für unter 1000 Euro zu kaufen. Die kann sowohl Fotos schießen als auch 4K-Videos aufnehmen, ist aber wieder etwas bulliger gebaut.

    Was hast du dir denn für einen Preisbereich vorgestellt? Eine Eos M50 liegt bei 600 Euro, eine Eos RP bei 1300 Euro. Das sind ja schon zwei unterschiedliche Level. Und wieso soll die M50 nicht mehr zeitgemäß sein? Meines Wissens nutzen die ja ziemlich viele, die auch vloggen. Deine Beschreibung klingt für mich so, als ob du eine gute Allround-Kamera suchst, die sowohl filmen als auch gute Fotos schießen kann.

    Also bei den Objektiven, die du schon hast würde ich, wenn du auf Landschaften aus bis, eher das Sigma 10-20 mm anschauen. Da kannst du aber auch nochmal schauen, was es bei Tamron in dem Bereich im Angebot gibt. Mit dem Sigma 10-20 mm F3.5 EX DC HSM kannst du auf jeden Fall gut Landschaften und Architektur fotografieren. Die F3.5 sind allerdings eher fürs Marketing gemacht, denn scharfe Bilder bekommst du bei dem Objektiv erst bei F5.6 bis F8. Wenn du ein Stativ hast, sollte das aber kein Problem sein. Das Ojektiv gibt es meines Erachtens sogar neu für um die 300 Euro.

    Es kommt immer darauf an, welche Filmsimulation du meinst. Fuji hat mit der Zeit ja auch immer wieder neue Filmsimulationen in die neueren Modelle integriert. Die neuesten Modelle wie die X-Pro 3 oder X100V haben die neue Filmsimulation "Classic Negative". Auch die Schwarz-Weiß-Simulation "Acros" und "Classic Chrome" sind nicht bei den ganz alten Fujis drauf, sondern erst ab den Modellen so ab 2016/2017. Da musst du wie oben beschrieben einfach mal auf der Internetseite gucken, welche Modelle welche Simulation haben. Im Prinzip ist das ja nichts anderes als die Farbprofile bei Nikon oder Canon wie camera portrait oder camera standard. Jeder Hersteller hat eigene Farbprofile. Fuji nutzt das einfach stärker im Marketing aus, weil sie ursprünglich ja Filme produziert haben.

    Ja das stimmt. Die Beine sind etwas verzerrt. Ich habe Objektivkorrekturen angewendet und das Bild dann noch automatisch transformiert, da ich immer darauf achte, dass ich keine stürzenden Linien habe. Leider hat die automatische Transformation in Lightroom hier nicht funktioniert, sodass ich es manuell machen musste. Ich habe auch länger daran gearbeitet, aber am Ende ist es mir nicht gelungen, die Beine von den Stühlen gerade zu bekommen. Ich persönlich finde die Wände aber wichtiger als die Stühle, und deshalb habe ich das Bild dann so gelassen.

    Hallo zusammen,


    ich bin am Überlegen, mir eine 24-mm-Festbrennweite für die Nikon D7500 zuzulegen. Ich fotografiere viel für die Zeitung und denke, dass 24 mm an einer APS-C-Kamera, die ja dann wie 35 mm an einer Vollformat-Kamera vom Bildwinkel wirken, ein guter Allrounder sind. Mir geht es darum, beispielsweise auch noch in Innenräumen Porträts zu machen, die den Hintergrund mit einbeziehen. Ich nutze zur Zeit ein 35-mm-Objektiv an der D7500, und da ist es teilweise schon schwer, gleichzeitig den Hintergrund noch mit einzubeziehen.


    Bislang habe ich mir folgende Objektive angeguckt:

    • Nikon AF-S Nikkor 24 mm 1:1.8G ED (aktuell 699 Euro)
    • Sigma Art 24 mm f1.4 DG HSM (aktuell 699 Euro)

    Das Sigma wurde hier vor fünf Jahren ja schon getestet und hat auch gut abgeschnitten. Ich frage mich nun, ob mir jemand auch etwas zum Nikkor-24-mm im Vergleich sagen kann. Da beide momentan den gleichen Preis haben, der nicht gerade billig ist, möchte ich da noch etwas abwägen. Kann man mit beiden bei offener Blende fotografieren? Ich bin manchmal in etwas dunkleren Räumlichkeiten wie Kirchen. Gibt es bei der Brennweite noch preisgünstigere Alternativen? Ich möchte zwar keinen Systemwechsel begehen, aber andere Hersteller wie Fujifilm haben ja auch die 23-mm-F2-Objektive für circa 450 Euro im Angebot. Sind das Nikon und das Sigma da wirklich besser? Immerhin ist der Preisunterschied ja schon 250 Euro.

    Ich würde an deiner Stelle auch zur 250D tendieren. Da du ja das 50-mm-1.8-Objektiv schon hast, bist du damit erstmal gut ausgerüstet. Augenautofokus wäre mir sogar ziemlich egal. Lern lieber, wie du mit der 250D den Einzelautofokus gezielt dahin legen kannst, wo du ihn haben willst. Dann benötigst du im Prinzip auch keinen Augenautofokus und kannst trotzdem alles scharfstellen, was du willst. Wenn du deine Kamera wirklich gut bedienen kannst, brauchst du auch nicht unbedingt diese teuren Zusatzfunktionen. Ich würde mir eher überlegen, welche Porträts du überhaupt genau machen möchtest. Willst du mehr von der Umgebung zeigen? Dann wäre eventuell sogar ein Objektiv wie 35 mm oder 24 mm sinnvoll.

    Ja, die D500 ist schon noch einmal merklich größer und auch schwerer als die D7500. Denn die D7500 hat ein Kunststoffgehäuse, was aber auch spritzwassergeschützt ist. Wenn du dann große Teleobjektive wie dein Tamron 150-600 mm benutzt, lastet das Gewicht bei der D7500 natürlich noch mehr vorne am Objektiv. Aber man verwendet ja häufig auch ein Stativ. Außerdem hat die D7500 nur einen Speicherkartenslot, die D500 hat zwei Slots. Es gibt ja viele, die unbedingt zwei Speicherkartenslots haben wollen, damit ihre Daten gesichert sind, wenn eine Speicherkarte mal den Geist aufgibt. Das trifft aber meist auf die Nutzer zu, die mit Fotos auch ihr Geld verdienen und deshalb größtmögliche Sicherheit haben wollen. Ansonsten ist halt die Augenmuschel bei der D500 noch etwas hochwertiger aufbereitet und man kann den Sucher abdecken. Darüber hinaus hat die D7500 im Gegensatz zur D500 keinen Joystick. Der kann zum Beispiel bei der D500 auch eingesetzt werden, um bei der Fotografie von Tieren zwischen verschiedenen Fokusmodi zu wechseln (z.B. vom Gruppenautofokus in den Einzelautofokus).

    Ich stand auch vor der Frage, welche der beiden ich mir holen sollte. Ich habe mich dann aber schließlich für die D7500 aufgrund des geringeren Preises entschieden und bin bis jetzt auch noch nicht in Situationen gekommen, in denen ich gedacht habe, ich bräuchte jetzt unbedingt eine D500. Klar hat die D500 noch mehr Fokusfelder (153) im Vergleich zur D7500 (51), aber du kannst mit der D7500 auch sehr gut Sport oder Wildlife fotografieren, wenn du die richtigen Objektive nutzt. Rein von der Bildqualität her wirst du jedenfalls keinen Unterschied sehen, weil beide Kameras den gleichen Sensor haben.

    Ich verstehe deine Beschreibung mit der Haptik, denn deine 5300 ist ja von der Größe her eher bei den Einsteigerkameras der 3000er-Serie anzusiedeln. Die D7500 ist da aber schon auf einem anderen Level und liegt deutlich besser in der Hand, sodass auch alle Finger fest am Griff anliegen und man die Hand nicht verkrampfen muss. Von der Bedienung sind sich die D7500 und die D500 relativ ähnlich. Sowohl die Knöpfe als auch die Menüführung sind fast identisch.

    Das Problem bei der D7500 war am Anfang, dass sie preislich sehr nah an der D500 lag. Von den 1.300 Euro ist sie aber mittlerweile runter und hat sich so bei 900 Euro eingependelt. Bei der D7500 lohnt es sich auch immer mal wieder nach dem Preis für das Gehäuse in neu zu schauen, da der schon seit fast einem Jahr immer sehr schwankt. Wenn du Glück hast, kriegst du die D7500 ohne Objektiv auch schon für 700 bis 800 Euro neu.

    Preislich liegen die G91 und die G9 aktuell nur um die 100 Euro auseinander. Da bekommst du für 100 Euro Aufpreis bei der G9 schon mehr geboten. Unter anderem bietet die G9 einen deutlich höher auflösenden Sucher mit 3,6 Millionen Bildpunkten im Vergleich zu den 2,3 Millionen Bildpunkten bei der G91. Außerdem kannst du mit der G9 Videos mit 60 FPS in 4K drehen. Mit der G91 kannst du in 4K mit 30 FPS filmen. Die G9 ist meiner Meinung nach für das, was sie bietet, schon ein echtes Schnäppchen.

    Kannst du denn schon in etwa sagen, was du mit der Kamera überhaupt fotografieren willst? Wenn man das weiß, kann man die Frage viel besser beantworten. Generell würde ich die Lumix G9 in der gehobenen Mittelklasse einordnen. Kennst du dich nach deinen bisherigen analogen Erfahrungen denn noch ganz gut mit den Grundfunktionen (Blende, Iso, Verschlusszeit) von Kameras aus, oder musst du alles neu auffrischen?

    Wenn du Einsteiger bist, würde ich anfangs auch noch gar nicht so sehr auf Teleobjektive schauen. Auch ein 18-55-mm-Kit-Objektiv ist für den Anfang erst einmal völlig ausreichend. Du hast zwar schon ein paar Dinge genannt, die du fotografieren willst, aber du wirst dich, wenn es dir Spaß macht, wohl trotzdem ein bisschen ausprobieren. Dafür bietet ein Kit-Objektiv auch erstmal genügend Spielraum. Du wirst dann allmählich merken, ob du lieber im Weitwinkel (z.B. Landschaften), Porträts mit eher offener Blende, oder Tiere (eher Tele) fotografieren möchtest. Daher solltest du dir ein neues Objektiv immer nur dann zulegen, wenn du genau weißt, was du damit machen möchtest. Mit dem Kit-Objektiv kannst du aber viele Sachen schon ein bisschen machen und da bieten Canon und Nikon im Gegensatz zu Sony auch das bessere Preisleistungsverhältnis.