Beiträge von fotochris

    Das ich genau in diese Richtung Schiele hast du richtig erkannt. Aber wie gesagt der Rekorder würde mich nicht überzeugen, wenn ich keinen Nennenswerten Dynamikumfang erhalte. Außerdem komme ich selbst mit meinem 32 GB Ram nicht sonderlich weit in der Postproduktion. Um wirklich vernünftig mit solchen 4:4:4 Dng Material arbeiten zu wollen, sollte man schon 5 stellige Workstation zu Verfügung haben.
    Für alle die auf 4K Schwören sage ich nur schneidet mal Footage von der RED Epic. :P Das dies geht im Jahr 2016 ist keine Frage doch für ein Mainbroad mit 16.000 € Listenpreis sicherlich kein Schnäppchen. In der Fachzeitschrift habe ich gelesen, dass „Bad Robot“ selbst nicht so einen teuren Schnittplatz hat. Das mag schon was heißen. Der aufmerksame Kinozuschauer sollte jetzt langsam ahnen welchen Film er oder Sie nur in FullHD gesehen hat. Na welcher Film war es? Ich sage nur es war so ein Erwachen gewesen. Mitte Dezember hat jeder darüber geredet.....


    Als Fazit bleibt nur zu sagen, manche Technik sollte man nicht überschätzen. Am Ende sieht man die 0,5 Prozent eh nicht. ;)

    Hi Floh,


    erst mal vielen Dank für die sehr ausführliche Antwort. Das ist nicht selbstverständlich so gut und verständlich für mich und alle anderen Valuetech-User zu antworten. :thumbsup: Das Thema ist auch viel zu Komplex um in drei Sätzen eine Antwort zu finden. ;)
    Das habe ich mir schon gedacht, dass ein Rekorder überbewertet wird in dieser Kombination. Im Prinzip erhalte ich ein sauberes Bild (kaum Artefakte) und einen guten Codec zum Schneiden. Der Dynamikumfang wird der Gleiche sein wie ohne Rekorder. Somit gibt es für mich keinen Kaufgrund 600-750 € für einen Rekorder mit Zubehör zu investieren.


    Thema Lichtsetzung beim Videodreh. Da sagst Du was ganz wichtiges. Die richtige Lichtsetzung ist bei weitem wichtiger für ein gutes Bild als irgendein Rekorder. Der bügelt auch keine Fehler mehr aus. Vorausgesetzt man dreht in Innenräumen und hat passende Scheinwerfer am Start. In meinem Fall hätte ich Natur & Stadtaufnahmen machen wollen. Das ich da einen größeren Dynamikumfang mir wünsche sollte verständlich sein.


    Zum Thema Kompression will ich noch eine kleine Ergänzung erwähnen. In der Postproduktion ist die Kompression nicht zwangsläufig Verlustbehaftet. Als Beispiel ist hier das DCI (Digital Cinema Initiatives) Verfahren zu nennen.
    Außerdem meintest du sicherlich Bildprofil anstatt Farbprofil. Das Farbprofil beim Filmen ist REC 709. Das Bildprofil ist C-Log, V-Log oder S-Log. Die sind für den Coloristen wichtig. Meine Nikon d7200 hat auch die Möglichkeit so ein Profil aufzunehmen. Da werde ich mal Testfootage aufnehmen und es mit meinem Composingprogramm graden. Vielleicht bringt es ja doch was. Ich werde es ja bald sehen was das bringt.
    Das Problem an solchen Farbprofilen ist der Größe Postproduktionsaufwand. Das Bild aus der Kamera sieht dann doch zu bescheiden aus.

    Hallo Videografen,



    eins kurz vor ab. Dieses Thema wird extrem technischer Natur sein.
    Komme ich nun zum eigentlich Thema. Hätte man vor Beispielsweise eine Dslr wie eine Canon 5d Mark III bezüglich Dynamikumfang zu verbessern im Videomodus, empfiehlt sich es ja mit 10 Bit und 4:2:2 über einen HDMI-Rekorder aufzunehmen. Nun stelle ich eine kritische Frage. Bekommt man auch tatsächlich mehr Dynamikumfang im aufgenommen Video heraus oder erst beim Grading? Sind wir mal ehrlich. Der Dynamikumpfang von Dslrs von Canon, Nikon, Sony, Pentax und wie sie alle heißen ist nicht gerade Bombe. Klar ein Fotoapparat muss nicht gleich so gut Filmen wie ein Broadcast-Camcorder doch technisch könnte es vielleicht funktionieren? Oder nicht? Liegt es an dem Auslesen des Sensors oder am Codec/ Bitrate? Wenn jemand schon Erfahrung mit einem HDMI-Rekorder und einer Dslr gemacht hat berichte bitte davon. Sonst können wir nur spekulieren ob das Videobild wirklich besser wird.

    Hallo Zusammen,



    heute ein Thema zum Sonntag im Tech-Eck. Werden heute in Crop-Kameras Sensoren mit einer viel zu hohen Auflösung verbaut? Welche Optiken können heute so eine Auflösung überhaupt annäherndstemmen? Ich hole mal kurz aus warum ich jetzt diese Frage stelle. Meine aktuelle Kamera ist die D7200. Vorher habe ich jahrelang mitder D90 fotografiert. Mit der neuen D7200 wurde es erst Thema für mich als ich im Telebereich fotografieren gegangen bin. Dort ist mir dann schnell aufgefallen wie problematisch dieses Thema wird bei über 200mm Brennweite. Bei den meisten Objektiven unter 200mm fällt dieses Problem sicherlich kaum auf.



    Betrachten wir mal die aktuellen 24MP auf Nikons DX Format. Umgerechnet wären das 56 MP auf einem Vollformat Sensor. Diese Anforderungen müssen nun heute Optiken leisten. Können dieses das denn?
    Mit meinem 70-300mm von Nikkor (Erscheinungsjahr 2006) erhoffte ich mir eine ähnliche Schärfe wie bei einem Standartzoom von Sigma17-50mm F2.8 (Erscheinungsjahr 2014) bei 300mm und eben abgeblendetauf Blende 9. Ok ich gebe zu ich bin ein sogenannter "Pixelpeeper" der sich auf 100 % die Fotos in Photoshop anschaut. Und ja ich weiß das im Telebereich es komplizierter ist und man diese beiden Objektive nicht vergleichen darf. Doch so eine Erwartungshaltung darfman doch haben?
    Nun ja auf 100 % merkt man schon was es heißt ein scharfes Fotozu haben. Erst dachte ich es sei vielleicht ein Produktionsfehler. Nach einem längeren Gespräch im Fotogeschäfte wurde ich mit endtäuschenden Tatsachen konfrontiert. Der Fotohändler hat mit mir gemeinsam bei DxOMark verschiedene Objektive mit deren Schärfeleistung an einer D7100 verglichen. Also gut mein Nikkor schafft es gerade mal auf 9MP Schärfe. Klar etwas mehr als 1/3 ander Auflösung kann damit ausgereizt werden. Da hier vergleichbare Zooms wie ein 80-400mm von Nikkor keine wesentliche höhere Schärfeleistung erbringen können, haben wir mal spaßichhalber mal die teuren Festbrennweiten verglichen. Ein 400mm F2,8 mit sagenhaften 12.000 € schafft 16 MP auszureizen. Sprich 2/3 der Auflösung. Nimmt man dieses Objektiv und lässt es an eine D800 dann bekommt man 32MP an Schärfe. Da besteht dieses Problem wohl nicht.



    Klar es ist jammern auf hohen Niveau aber dennoch interessant für Leute die sich für Auflösung und Optik interessieren. Schreibt gerne was ihr darüber denkt. Soll für euch ein Denkanstoß sein.

    Nun ist der Monitor seit ein paar Tagen in meinem Besitz. Ich muss sagen der Eizo macht sich hervorragend. Wenn ich die Qualität auch im Hinblick auf den Farbraum mir anschaue, dann steht der dem teuren EIZO CS240-BK bis auf den Sonnenschutz nichts nach. Die 2% mehr Adobe RBG Farbraum nehme ich nicht mehr wahr. Besonders gut gefällt mir gefühlte 6mm Rand. Einfach perfekt. Nochmal vielen Dank Matze für die Empfehlung.

    Hallo Valuetech-Community,


    wie im oberen Titel geschrieben möchte ich mir im Frühjahr 2015 einen neuen Monitor kaufen. Dieser findet auf dem Schreibtisch mit einem zweiten Bildschirm platzt (21 Zoll).
    Zum Einsatz kommt der Monitor in folgenden Bereichen, Bildbearbeitung, Grafik & Layout sowie Videoschnitt. Die Farbdarstellung ist mir sehr wichtig. Folgende Bildschirme habe ich mir rausgesucht.


    Asus PA249Q (24 Zoll, IPS, 1920x1200)
    Asus PA248Q (24 Zoll, IPS, 1920x1200) Vorgänger
    Asus PA279Q (27 Zoll, IPS, 2560x1440)


    Welcher soll es werden?


    Preisgrenze sind 500€ und Sypdercolor habe ich bereits. Solltet ihr Einwände zu dieser Auswahl haben dann freue ich mich auf neue Vorschläge.

    Hallo asnapdream,


    meinen Vorredner kann ich mich nur anschließen. Ein Objektiv was auch bei schlechteren Lichtverhältnissen gute und scharfe Bilder herauskommen kostet eben nicht gerade 250€. Da müsstest du schon gut und gern 520€ ausgeben.


    Nun zum Makro... was willst du damit fotografieren? Blumen, Tiere oder beides? Auch hier gilt 300€ für ein Makroobjektiv fallen da bestimmt an. Müsstest dich entscheiden ob du dir erst ein Makro kaufst oder das besagte Tamron sparst.

    Ich habe eine D90 und das Sigma 10-20mm f4-5.6. Das kann ich weiterempfehlen. Damals stand ich vor der gleichen Frage welches soll es sein. Der Hacken ist folgender.... bei dem Tamron scheint es eine sehr unschöne Sonnenlichtreflexion zu geben (Lens Flaires). Das Sigma 8-16mm füllt erst ab 10mm den ganzen Sensor mit Licht und kostet eben 600€.


    Meiner Erfahrung spielt die Lichtstärke im Ultraweitwinkel kaum eine Rolle. Bei der Brennweite kann man selbst mit einer 1/20 noch scharfe Aufnahmen machen. Die Schärfentiefe ist hier ebenfalls nicht so wild und da merkt man fast gar keinen Unterschied ob das Foto mit f4 oder f11 geschossen wurde.


    Ein anderer Punkt der gerade bei Weitwinkel nicht unwichtig ist, dass die JPEGs keine Objektivkorrektur haben. Nur das Orginale von Nikkor wird berücksichtigt bei den JPEGs. Also mit RAW fotografieren und im Konverter eben das richtige Objektiv auswählen. Die Verzerrungen sind eben gut sichtbar besonderes im Sucher muss man sich daran gewöhnen.

    Die zwei Linsen würde ich auf jeden Fall bevorzugen, wenn ich auf Vollformat wechseln sollte. Nur sind 24mm auf einer DX-Kamera 36mm und der komplette Weitwinkel geht mir da verloren. Ich habe das bei meiner Kamera mal ausprobiert mit 35mm durch den Sucher zuschauen. Wenn ich dann zurück drehe auf 17mm vergleichbar mit 24mm auf Vollformat merke ich doch wie viel Weitwinkel mir fehlt, denn ich gerne haben möchte. Möglicherweise werde ich auf deinen Vorschlag zurückkommen, wenn bis März nächsten Jahres die D400/9300 oder wie sie auch heißen wird nicht rauskommt. Nikon setzt mit fünf FX-Kameras nur noch auf Vollformat, was eine DX-Profikamera wohl unwahrscheinlich machen lässt. Ein Zitat aus der Pressemitteilung von der D750 "Digitale Vollformat-Spiegelreflexkameras etablieren sich zunehmend auf dem Markt und immer mehr Hobbyfotografen schätzen die qualitativen Vorteile und die erweiterten Gestaltungsmöglichkeiten der Vollformatfotografie." ?(

    Die Blende sollte am Zoomende nicht weiter als f4 geschlossen sein. Nach über 2,5 Jahren Fotografie bei mir habe ich festgestellt, dass das Standartzoom bei 80 Prozent der Shootings auf der Kamera drauf sitzt. Daher plane ich 2.150€ für Kamera und Objektiv ein. Ich gehe mal davon aus, dass die DX Kamera im gleichen Preisbereich liegen wird wie die 7d Mark II. Das heißt etwa 650€ für die Linse. Wenn das ein scharfes Ding ist würde ich sogar noch 70€ draufpacken.

    Hallo Valuetechuser,


    suche ein lichtstarkes Standartzoom für eine Nikon die hoffentlich Anfang nächsten Jahres rauskommt ;) . Die Auswahl ist nicht so mega groß. Ich habe bereits das Tamron 17-50mm f2.8 bin aber nicht so ganz zufrieden damit. Besonders bei 50mm mit Blende 2.8 kann man es vergessen. Doof das ich nur eine Woche vor dem Review von Valuetech es mir gekauft hatte. Das Sigma 18-35mm f1.8 soll ja das Optimum sein, doch der Bereich ist mir etwas zu klein. Sollte schon 50mm oder mehr haben. Hat jemand Erfahrung z.B mit dem Orginalen von Nikon oder von den zwei Sigmas? 17-50mm f2.8 & 18-70mm f2.8-4?


    Danke schon mal für die Antworten.

    Hoffentlich stört es niemanden wenn ich wieder zum Thema "Wünsche bezüglich neue Videos von Valuetech.de" zurückkehre. Vor einigen Monaten hatte ich schonmal unter einem Video gefragt ob bald ein Monitortest ansteht /möglich ist. Anwendungsbereich wäre da EBV und die Bildschirme sollten so zwischen 300-500€ liegen. Denke das würden ein Großteil für einen guten Bildschirm hinlegen. Zoll sollten von 21-24 in Betracht kommen, da alle über 24 Zoll z.B von Eizo mega viel Geld kosten und noch auf dem Schreibtisch ein zweiter Bildschirm platzt hätte. Das sollen natürlich nur Vorschläge sein, will Matze nichts vorschreiben. Dachte nur ich werde etwas konkreter bezüglich den Tests.

    Ich hätte noch einen anderen Vorschlag. Die 7000 Reihe hat den großen Vorteil, dass ein Autofukusmotor für die alten D-Objektive vorhanden ist. Wenn Videos nicht so wichtig sind, dann ist die D7000 auch eine Idee. Da sparst du Geld und kannst von dem restlichen Geld vielleicht das SIGMA 17-70mm/2.8-4 Objektive kaufen. Laut Amazon bist du dann bei 1.123 € etwas höher als das Kit mit der D7100.


    Wenn du weitere Objektive kaufen willst, dann kannst du getrost die alten D-Objektiv kaufen die deutlich günstiger zu haben sind wie z.B das AF Nikkor 50mm 1.8 D. Für Porträts nach meiner Erfahrung super geeignet.

    Matze hat recht was das HDMI-Signal angeht. Wobei ich da lieber den Vergleich zwischen TIFF(HDMI-Signal) und CinemaDNG und co (CR2/NEF) vorziehen würde. Jedoch lässt sich mit Grading Colour ein schicker Kinolook erzeugen.


    Die Denkanstöße von floh kann ich nur Zustimmen. Wovon ich ausging ist, dass du die Schärfe manuell nachführen würdest. Denn einfach mal drauf los filmen funktioniert mit den meisten DSLRs nicht. Da würde ich dir auch raten vor den Musikvideodrehs mal mit der Kamera zu üben. Sei es nur ein Auto auf der Straße zu filmen wie es losfährt. Erst mit der Praxis lernt man gute Bildkompositonen aufzubauen und mit der Tiefenschärfe zu spielen.