Einsendung Nr. 54 - Frühlingserwachen eines Schmetterlings


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  • Koennte der Fotograf/ die Fotografin ein paar Infos zum Bild geben? Welche Kamera, Objektiv und die Einstellungen waeren super. Es ist interessant, faende es aber besser, wenn der Schmetterling ganz aufs Bild gepasst haette.

  • Habe die Informationen zum Bild nun beigefügt!

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  • Vielen Dank! Vorallem das verwendete Objektiv ist interessant fuer Leute, die sich mit Makro befassen möchten, denn oftmals denken Anfänger, dass man mit einer DSLR mit Kitlinse solche Fotos hinbekommen kann, und die Wahrheit ist dann eher ein böses Erwachen. ;-)

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  • Das hast du völlig recht. Mit einem Kitobjektiv brächte man das so nie hin.



    Nur mit einem Makroobjektiv kommt man wirklich nahe an das Motiv heran. Man spricht da immer von einem 1:1 Abbildungsmaßstab, was aber nichts anderes heißt, wie dass die Größe des Motivs (zb. eine Schmetterling) in der Realität der des Motivs auf dem Sensor entspricht. Außerdem schafft man den weiche bzw "cremigen" Hintergrund und die extreme Tiefenunschärfe nur so hin. Das schwierige ist nur, dass der Schärfebereich dermaßen gering ist, dass eigentlich kaum ein Makrofotograf mit dem Autofokus arbeitet, sondern in fast allen Fälle (wie auch hier) manuell die Schärfe regelt. Da ist ein Stativ sehr nütztlich.


    Ich kann es nur jedem empfehlen, weil es mit der Zeit richtig Spaß macht :)

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  • Ich arbeite bei den Makros auch meist mit einer wesentlich weiter geschlossenen Blende wie f/8 - Natürlich auch bedingt durch den Fullframe-Sensor der 5D III.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

    Sony Alpha 7 III + Sigma MC-11

  • Ich habe dies bei diesem Motiv auch probiert, um den Schärfebereich noch etwas zu vergrößern,. Aber das Problem war dann, dass der Hintergrund nicht mehr so verschwommen bzw. "ruhig" war. Dieser war nun keine einheitliche grüne Fläche mehr, sondern war "unruhig" und zeigt mehr Details (von anderen Pflanzen, dunkeren Schatten, ...), die aber als Hintergrund unerwünscht waren, weil sie vom Hauptmotiv (Schmetterling) nur ablenken. Ich entschied mich schlussendlich für das Bild mit dem engeren Schärfebereich, aber dafür mit dem "ruhigeren" Hintergrund.


    Meine Erfahrung ist, dass diese Bilder mit kleiner Blende wegen dem stärker verschwommenen Hintergrund oft mehr hergeben.

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