Geeignete Kamera + Objektive für Landschaft, Architektur sowie Tier und Portraitfotografie

  • Hallo zusammen,


    ich bin seit Ende letztem Jahres in das Thema Fotografie eingestiegen und verfüge auch nicht über allzu Wissen . Ich verfüge derzeit über eine Canon EOS RP Kamera.


    Als Objektive habe ich bisher:


    - TAMRON DI II HLD 18 mm - 400 mm f/3.5-6.3 Di II, HLD, VC (Objektiv für Canon EF-S-Mount, Schwarz

    - CANON Value Up Kit 10 mm - 18 mm f/4.5-5.6 IS, STM (Objektiv für Canon EF-S-Mount, Schwarz)

    - Canon EF 50 mm 1:1,8 STM


    Ich habe natürlich schon einige Fotos gemacht mit den Objektiven aber so richtig zufrieden bin ich mit meinen Bildern nicht. Vermutlich der Unwissenheit geschuldet und zum Teil wohl auch der Technik.


    Besonders das Tamron verwende ich sehr häufig, da ich es für einen guten Allrounder halte. Das Gewicht ist auch sehr angenehm, sodass es für längere Trips auch gut geeignet ist. Leider merke ich, dass das Objektiv bei weiter entfernten Objekten wie Vögel, Rehe o.ä. schnell an seine Grenzen kommt. Ich denke eine höhere Brennweite wäre daher nicht verkehrt. Ich habe mit dem Canon RF 600 mm f/11 geliebäugelt. Leider ist es sehr lichtarm. Ich weiß daher nicht so recht ob es für mich besonders gut geeignet ist.


    Primär wichtig ist mir die Landschafts und Gebäude/Architektur Fotografie. Ich liebe es Landschaften mit Sonnenuntergänge, das Meer etc zu fotografieren. Aber auch weit entfernte Objekte wie Schiffe auf dem Meer , Tiere wie Vögel oder Rehe möchte ich gerne fotografieren.


    Portrait Fotos mache ich auch gerne aber eher selten.


    Der Markt ist so riesig an Objektiven sodass es mir schwer fällt mich für das richtige zu entscheiden. Eine Art Allrounder wäre perfekt, gute Brennweiten, lichtstark im Budget bis 1000€ wäre möglich. Gegebenenfalls würde ich mich auch von meinen derzeitigen Objektiven trennen insofern sie nicht besonders gut sind.


    Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, ob meine Canon RP besonders gut dafür geeignet ist. Der Kauf einer R6 war mir leider nicht möglich, da zu teuer. Diese scheint aber wohl um Längen besser zu sein.


    Ich wäre euch dankbar wenn ihr einen absoluten Greenhorn behilflich sein könntet was insbesondere Produktempfehlungen betrifft.


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  • Matze

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Hallo,


    leider hast du bereits die falschen Objektive. Bis auf das EF 50mm f/1.8 STM handelt es sich bei diesen nämlich um APS-C Objektive (EF-S Mount), bei denen der Bildkreis auf einen kleineren Sensor angepasst ist. An der EOS RP funktionieren sie trotzdem, da die Kamera automatisch in einen APS-C Modus umschalten kann, also in dem Fall automatisch nur einen kleineren, zum Objektiv passenden, Teil des Sensors nutzt. Dieser birgt aber einige Nachteile und im Grunde hättest du genauso gut (bzw. besser) eine APS-C Kamera kaufen sollen ohne Vollformat Objektive. Die Bilder die aktuell rauskommen sind nur etwas über 10 MP Pixel groß, anstatt 26 MP, was die EOS RP eigentlich liefern könnte - ist dir das noch nicht aufgefallen?


    Im Grunde ist das Tamron Objektiv am langen Ende dadurch effektiv auch ein 640mm f/10 Objektiv (durch den Crop-Faktor). So viel schlechter kann das RF 600mm da gar nicht sein, aber es würde dir sogar etwas weniger Reichweite bieten als was du aktuell nutzt. Wobei du bei dem Canon 600mm natürlich durch die 26 MP noch selbst nachträglich zuschneiden könntest, bei dem Tamron macht die Kamera das schon automatisch und ~10MP sind an sich schon echt wenig.


    Die RF Objektive sind unfassbar gut, aber da gibt es leider bei knappen Budget kaum Auswahl und Vollformat-Objektive sind immer teurer als APS-C Objektive. Wenn ein Systemwechsel in Frage käme, wäre insofern der Vorteil des APS-C Systems, dass Objektive preiswerter wären. Ansonsten, wenn du der EOS RP treu bleiben willst, würde ich die APS-C Objektive auf jeden Fall ersetzen.


    Anstelle des 10-18mm könntest du das RF 16mm f/2.8 nehmen. Das RF 24-105mm F4-7.1 STM oder die F4L Version wären gute Allrounder, aber hätten bei weitem nicht die Reichweite des Tamron (die 18-400mm entsprechen etwa 29-640mm KB-Äquivalent). Für das RF System gibt es ansonsten nur ein einziges Mega-Zoom Objektiv, das RF 24-240mm (= "nur" 10-Fach Zoom). Das wäre an sich mit einem Neupreis von rund 1000€ auch relativ preiswert für das Gebotene, aber wenn dir die 400mm schon zu kurz sind, würde es dich in der Hinsicht zwar nicht weiterbringen, aber passende Objektive wären ansonsten schon echt sinnvoll.

    Canon EOS R6
    RF 14-35/4L, RF 24-70/2.8L, RF 70-200/2.8L,
    RF 35/1.8, RF 85/2

  • Hallo Jens,


    vielen lieben Dank für deinen Beitrag. Nun was soll ich sagen. Ich habe mich Dank deines Beitrags nochmal richtig zu belesen in dieser Thematik und verstehe nun, weshalb meine Objektive leider keinen Isnn machen. Der Unterschied zwischen einer Vollformat und APS-C Kamera war mir leider nicht in diesem Umfang bewusst. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich scheinbar wirklich nur unsinnig drauf los fotografiert habe mit jede Menge Halbwissen. Ich werde mich nun definitiv weiter bilden.


    Wie dem auch sei. Ich bin aktuell vor einer schwierigen Entscheidung, ob ich meine Vollformat Kamera verkaufen soll und stattdessen in die APS-C Canon R7 investiere. Technisch gesehen scheint sie ja wirklich gut zu sein. Den Vorteil mit den günstigen Objektiven ist halt wirklich ein großes Argument. Das generell leichtere Gewicht ist auch ein guter Aspekt.


    Was allerdings gegen eine APS-C und für die RP für mich spricht ist die Tatsache, dass Vollformat insbesondere für Architektur und Landschaftfotografie bestens geeignet ist. Das wird mit einer APS-C Kamera wohl deutlich schwieriger machbar sein wie ich gelesen habe gerade wenn man bspw vor einer Burg steht und sie bestmöglich aufnehmen möchte. Der Bildkreis ist ja schließlich kleiner als bei einer Vollformat Kamera. Für Portaitfotos soll sie ja auch besser geeignet sein wie ich gelesen habe.


    Ich bin hin und hergerissen und muss mir sicherlich nochmal Gedanken darüber machen was genau ich wirklich möchte. Abstriche werde ich so oder so in jeglicher Hinsicht machen müssen.


    Ich danke dir vor allem auch für die Objektivbeispiele.


    Meine generelle Frage wäre vielleicht noch ob es nicht auch möglich sei auf andere Vollformat Objektive von Tamron oder Sigma umzusteigen statt der hauseigenen Canon Objektive. Diese sind ja in der Regel günstiger und teilweise sogar besser als die von Canon.

  • Kratos Klar hättest du dich vorab ein bisschen mehr informieren können, aber es ist doch bei jedem Hobby so, dass man irgendwo bei 0 anfängt und sich das erst aneignen muss. Insofern finde ich das nicht schlimm, jetzt bist du etwas weiter.


    Ich denke wenn du die zusätzlichen Features der R7 nicht brauchst (u.a. IBIS, Video-Features, doppelter Kartenslot, Kopfhörerausgang), würde es auch eine R10 tun, wobei die R7 aber auch hinsichtlich der Bedienung durch die zusätzlichen Einstellungsräder angenehmer sein dürfte. Die R10 bietet einen Serienbildmodus mit 23 B/s (15 B/s) mechanisch, was in Richtung Action- /Tier- und Wildlife-Fotografie jedenfalls deutlich besser wäre als die 5 B/s der EOS RP. Durch den kleineren Sensor hättest du auch effektiv mehr Reichweite, was in dem Bereich praktisch sein kann.


    Bezüglich APS-C vs. Vollformat bei Architektur und Landschaftsfotografie: Das nimmt sich eigentlich recht wenig. Mit einem 10mm Objektiv an APS-C kannst du mehr oder weniger identische Bilder aufnehmen wie mit einem 16mm Objektiv an Vollformat. Ein Vorteil des VF Sensors wäre die geringere Schärfentiefe, bei der Landschaftsfotografie spielt das aber nicht wirklich eine Rolle, da man da eher stark abblendet um eine gute Schärfe im Bild zu haben. Bei APS-C müsste man sogar eher weniger abblenden.

    Das ist zum Teil einfach nur eine Frage des Anspruchs, aber ich glaube es mangelt eher an guten Weitwinkel-Objektiven für APS-C, die sind (bei Canon inkl. Drittanbieter) alle sehr unscharf am Rand. Das EF 16-35mm F4L IS USM ist einfach super, kostet eben auch mehr. Das angesprochene RF 16mm F2.8 STM wäre eine preiswerte Alternative dazu, aber als Festbrennweite weniger flexibel und es auf automatische Bildkorrekturen angewiesen - finde ich aber nicht so schlimm solange das Ergebnis stimmt.


    Bei der Portraitfotografie würde ich am ehesten einen generellen Vorteil gegenüber APS-C Kameras attestieren, aber auch da gibt es sehr gute Objektive für APS-C Kameras, um einen weitestgehend ähnlichen Look erzielen zu können. Aber den Look eines 50mm F1.2 / 85mm F1.2 wird man nicht erreichen können, die muss man sich aber auch erstmal leisten können oder wollen.


    Vollformat-Objektive von Tamron oder Sigma wären eine Option, es gibt aber leider keine für den RF Mount und längerfristig, also gerade hinsichtlich Neuanschaffungen würde ich eher zu nativen Objektiven greifen. Ansonsten gibt es auch sehr gute EF Vollformat-Objektive, die durch den Adapter aber sehr sperrig werden. Würde ich nicht machen. Da könnte ansonsten aber bpsw. ein 150-600mm von Tamron oder Sigma als Einstieg in Richtung Wildlife interessant sein.


    Das schöne an den RF Objektiven ist, dass sie so furchtbar kompakt und vergleichsweise leicht sind. Ich bin jetzt kürzlich von einem EF 70-200mm F4L IS II USM auf das RF 70-200mm F2.8 IS USM gewechselt. An der EOS 6D habe ich mich bewusst für das F4 Objektiv entscheiden, weil mir die F2.8 Objektive zu schwer waren und mir der Look von dem Canon auch gefallen hat. Das Sigma 70-200mm F2.8 'Sports' für den EF Mount bringt unglaubliche 1,8kg auf die Waage. Mit Adapter wäre man an einer RF Kamera bei knapp 2kg (Kamera ausgenommen, nur das Objektiv). Das Canon EF 70-200mm F2.8 IS III USM knapp 1,5kg bzw. 1,68kg mit Adapter. Das RF 70-200mm F2.8 wiegt aber nur noch knapp 1,1kg (1070g). Das EF 70-200mm F4L IS II mit Adapter 940g. Das ist kaum ein Unterschied mehr und von der Größe ist es eingefahren sogar kleiner als ein Standard-Zoom. Dazu ist der Nano USM AF merklich leiser und schneller. Dafür ist es leider sehr teuer, aber nur mal so zum Vergleich.


    Also ein preiswertes und gutes (längerfristiges) Setup für die EOS RP fände ich:

    - ggf. Canon RF 16mm F2.8 STM (~300€ neu)

    - Canon RF 24-105mm F4-7.1 STM oder F4L USM (279€ bei MPB bzw. 1209€ MPB, jeweils gebraucht)

    - Canon RF 100-400mm F5.6-8 IS USM (700€ neu)

    - ggf. RF 600mm F11 IS STM (730€) - wäre halt sehr speziell, fast nur für Vögel zu gebrauchen

    Für Portraits:

    - ggf. RF 35mm F1.8 IS STM Macro

    - ggf. RF 85mm F2 IS STM Macro


    Ja, die sind tendenziell nicht lichtstark, aber das ist nicht unbedingt ein Problem. Der Dual Pixel Autofokus kommt damit klar und zumindest bei meiner R6 sehen auch hohe ISO Werte noch sehr gut aus. Die EOS RP ist in der Hinsicht wahrscheinlich etwas schlechter. Mit dem RF 24-105 STM und RF 100-400 USM könntest du das Tamron für 1000€ "vollformattauglich" ersetzen. Mit den beiden Objektiven würde ich anfangen, solltest du dich dafür entscheiden, bei der RP zu bleiben. Bei MPB könntest du die alten Objektive auch in Zahlung geben, dabei sei jedoch erwähnt, dass man über Ebay mehr bekäme, es aber auch möglicherweise lange dauern kann, bis man einen Käufer findet.


    Bei der R7/R10 wird man erstmal auf neue APS-C RF Objektive warten müssen. Da könntest du aber was du bereits hast erstmal adaptiert weiter verwenden und hättest sicherlich bessere Ergebnisse als mit dem EOS RP APS-C Crop-Mode. Sowas wie das Tamron 18-400mm wird es so schnell (oder überhaupt) wahrscheinlich auch nicht nochmal geben, das ist schon ziemlich einzigartig. Fürs Vollformat gäbe es da auch nichts annähernd vergleichbares, vom angesprochenen RF 24-240mm abgesehen. Ich bin persönlich kein Fan von Reise- oder Super-Zoom-Objektiven.


    Also ich würde sagen, es kommt darauf an, wo du du deinen Fokus setzt. Ich möchte dich auch zu nichts verleiten. Mach dir ein paar Gedanken dazu und treffe dann eine Entscheidung. Vielleicht hat auch jemand anderes noch gute Empfehlungen.

    Canon EOS R6
    RF 14-35/4L, RF 24-70/2.8L, RF 70-200/2.8L,
    RF 35/1.8, RF 85/2

  • Hallo Jens,


    ich habe tatsächlich Gestern meinen Entschluss gefasst. Ich werde mich auf meine Vollformatkamera spezialisieren. Die Vorteile einer Vollformatkamera gegenüber einer APS-C überwiegen für persönlich dann doch. Die Vielfältigkeit ist wesentlich höher. Ich habe tatsächlich auch direkt die MM Aktion genutzt und mir das RF 16 mm F2.8 STM gekauft. Es war preislich einfach zum zuschlagen günstig und ideal für meine Landschaftsfotografien geeignet.


    Die beiden nicht passenden Objektive werde ich verkaufen.


    Damit habe ich nun erstmal zwei Objektive.


    Ich habe die Tage auch noch ziemlich recherchiert bzgl. potenzieller Objektive. Und ja was soll ich sagen.


    Mir hat es das RF 70 - 200 mm F2.8 IS USM was du besitzt auch sehr angetan. Dieses Objektiv hat so viele Stärken. Das ist schon Wahnsinn. Es würde aufgrund der Möglichkeiten so einiges abdecken. Preislich natürlich sehr hochpreisig für mich persönlich. Ich denke wenn ich eine Zeit spare wäre sicherlich beim Black Friday dann auch was zu machen hinsichtlich eines Kaufs. Dafür würde ich dann erstmal natürlich auf andere Objektive verzichten.


    Alternativ wäre das RF 70 - 200 mm F4 ansonsten auch interessant. Ersterer hat halt zwei USM Motoren und natürlich die bessere Offenblende. Aber ob das so relevant für mich ist weiß ich ehrlich gesagt noch nicht so genau. Der Preisunterschied der beiden ist ja schon gravierend. Ich muss da abwegen ob es lohnenswert ist zu mal ich nicht genau weiß, ob meine RP die Objektive überhaupt ausreizen kann schließlich wurden nahezu alle Testbewertungen an der R5 oder R6 durchgeführt.


    Wie zufrieden bist du denn persönlich mit deinem 2.8? Und was denkst du über meine Gedanken? Sinnvoll oder eher nicht?

  • Ich finde das 70-200 F2.8 sehr gut. Ich habe am Wochenende auf einer Hochzeit fotografiert und damit ließen sich unbemerkt (zwar nicht mehr ganz so diskret wie bei der intern zoomenden EF Version) aus der Ferne schöne Momente einfangen.


    Mir hat das EF F4L an sich auch gefallen, durch die geringe Naheinstellgrenze und Brennweite ließ sich damit auch bereits gut freistellen. Es ist ein Brennweitenbereich in dem man manche Tiere (Hunde, Pferde,...) und manche (Hallen-)Sportarten gut fotografieren kann, wofür man die zusätzliche Lichtstärke gebrauchen kann. Zum Wandern oder Reisen könnte man wiederum das F4L bevorzugen. An sich mag ich leichte und kompakte Objektive, weshalb ich an EF das F4 Trinity (16-35 F4L, 24-70 F4L, 70-200 F4L II) bevorzugt habe, aber an RF haben die F2.8 Objektive gewichtsmäßig einen Sweetspot erreicht, an dem sie für mich interessant wurden.


    Ich denke der Dual Nano USM AF ist vor allem notwendig, weil mehr Glas bewegt werden muss und ist nicht unbedingt merklich schneller. Vielleicht schon etwas, aber mein RF 24-70 (mit nur einem Nano USM Motor) fokussiert auch nicht nur schnell, sondern mehr oder weniger augenblicklich.


    Für Wildlife wäre das 70-200 aber nicht sonderlich zu gebrauchen, um deinen Eingangspost nochmal aufzugreifen. Da wäre meiner Meinung nach das RF 100-500mm die beste Wahl. Da wäre ich bei der MediaMarkt Aktion fast schwach geworden, aber das war dann zum Glück (oder Unglück) auch schnell ausverkauft. Der kompakten Bauart des 70-200 F2.8L ist geschuldet, dass man keine Extender verwenden kann. Die EF Version konnte man mit diesen zumindest auf 98-280 F4 (1.4X) bzw. 200-400mm F5,6 (2X) erweitern und hätte somit einen ähnlichen Bereich erzielen können.


    Ich finde deine Entscheidung legitim, für APS-C hätte es genauso Argumente gegeben, aber im Endeffekt muss man bei Vollformat in manchen Bereichen weniger Kompromisse eingehen, auch wenn das System ansonsten teurer ist.


    Bzgl. ausreizen der Objektive mit EOS RP: sehe ich nicht so kritisch. Besser ein günstiger Body und gute Objektive als andersherum. Klar hätte eine R6 bspw. mehr Features, aber mit der RP kann man an sich schon alles machen. Also lieber in Objektive investieren, für den Einstieg ist die RP schon super.


    Bezüglich eines 70-200mm als erste Wahl neben 16mm und 50mm - kann man machen. Ist vor allem abhängig davon, welche Brennweiten du bisher am häufigsten und liebsten verwendet hast. 16 auf 50 ist (insbesondere an VF) ein großer Sprung. Bei mir wäre vermutlich eher das RF 24-105mm F4L IS USM erstmal das wichtigste Objektiv (wenn ich mich nicht für das RF 24-70 F2.8L entschieden hätte). Also mir wäre der Weitwinkelbereich wichtiger als Tele, da kann man aber andere Prioritäten setzen.

    Canon EOS R6
    RF 14-35/4L, RF 24-70/2.8L, RF 70-200/2.8L,
    RF 35/1.8, RF 85/2